12. Juni 2019

12 von 12 { Jun 2019 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag -
so funktioniert 12 von 12
Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Der Tag beginnt wie fast immer mit dem Gießen des Balkongemüses.
Das heißt hier alles so, auch wenn es Obst oder Blumen sind ;-)
Es sieht zwar nach Regen aus, aber da wir über den Balkon ein 
Sonnensegel gespannt haben, hilft uns das nur bedingt weiter.
Seit dem heißen Endlossommer letztes Jahr speisen wir quasi den kompletten
Balkon-Gießbedarf aus unserem Küchenbrauchwasser, also dem, was wir zum
Beispiel beim Salatwaschen oder ähnlichem auffangen.
Klappt super.


Frühstück mit der Missi, in der Regel teilen wir uns die Zeitung.
Die Große kommt eher immer kurz vor knapp.


Da ist er, der Regen.
Hilft nix, ich muss trotzdem raus.
Bäh.


Ich habe nämlich einen Friseurtermin.
Mag ich nur so mittel, eigentlich eher gar nicht, aber was wirklich immer
sensationell ist: die Kopfmassage bei der Haarwäsche.
Ich ergebe mich also meinem Schicksal und plane derweil im Kopf
ein wenig am Sommerurlaub rum....


Kurzer Abstecher nach Hause, dann sammle ich die Tochtergesellschaft 
an der Schule ein. Vor der nächsten Chaoten-Schulwoche (immerhin
eine ganz kurze und überhaupt schon die vorletzte vor den Ferien :-)
müssen wir nämlich noch ein bisschen was erledigen.


Ein bisschen was zum Beispiel, das mit Jogginghosen fürs Zehner-Abschlusszelten
und roten T-Shirts für den Sporttag zu tun hat. *augenverdreh
Und da es aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen hier keinen Klamottenschweden
 mehr gibt, müssen wir dafür nach Luxemburg.
Hartes Schicksal ;-)


Erst mal Essen fassen.
Normalerweise ist dort ganz fest Pizzaessen gebucht, aber da wir gerade pünktlich
zum Mittagspausenwechsel im Bankenviertel aufschlagen, ist dort kein
Durchkommen, und leider auch nicht im leckeren Bagelladen.
Also Fastfood, aber immerhin französisches.
(Löblich: seit wir zum letzten Mal dort waren, haben sie immerhin
die Plastikdeckel und die Strohhalme abgeschafft...)


Der Klamottenschwede dort ist standortbedingt sehr, sehr businesslastig
(neben gefühlt tausend Banken auch noch viel EU-Administration ;-)
Für eine Leggings und ein rotes Shirt reicht es aber trotzdem.
Unter anderem. Ich hasse shoppen.
Die Kinder können grundsätzlich alles brauchen und ich 
finde eh nichts...
 (Wobei, doch. In der Kasseschlange bewunderte
ich auf den riesigen, großformatigen Schwarzweißfotos hinter der Kasse
einen sensationell schönen Schlapphut *schmacht
Als ich mich nach dem Bezahlen umdrehte, lag genau der dann tatsächlich
hinter mir im Regal. Die Kinder fanden ihn aber erwartungsgemäß fürchterlich
und auf erneutes Anstehen hatte ich auch keine Lust.
Falls es den die Tage allerdings in Holland auch noch gibt, 
dann isser fällig ;-)


Auf dem Rückweg noch Tanken,
wo wir schon mal da waren.
(Merke: Klamotten wie hier, sonst alles teurer,
aber Kraftstoff deutlich billiger. Ok, Kaffee, Kippen und Alkohol
auch, aber das tangiert uns nicht so...)


Zuhause erst mal eine wenigstens kleine Spazierrunde 
für den Rücken. Das Wetter hat sich um hundert Prozent gebessert,
schaut so aus, als hätten wir die Schafskälte nun endlich hinter uns.


Also erst mal den Pool keschern, Pumpe anwerfen und Wasser testen.
Normalerweise ein Job, der fest an die Kinder delegiert ist, 
aber die machen nun endlich mal Hausaufgaben.


 Abends noch ein Ründchen Bügelwäsche und Fernsehgucken mit dem Mann,
jetzt Feierabend, Buch und Bett, hurra!

5. Juni 2019

Tagebuchbloggen { 5. Juni 2019 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

Irgendwann so kurz nach zwei: Ich werde wach, weil es irgendwo donnert.
Weit weg jedenfalls. Mein höchstsensibilisiertes Hochwasserradar schlägt natürlich
trotzdem sofort an. Ich liege, lausche und nix tut sich. Fernes Grollen, sehr gelegentlich
und nicht näher kommend. Ich döse wieder ein.

Vermutlich zwei Minuten später: Es tröpfelt. Da alle Fenster und Türen sperrangelweit
aufstehen, unüberhörbar. Für mich, die Restfamilie schläft tief und fest.
Ich erhebe mich also mangels Alternativen und schließe wenigstens die Dachfenster
im Bad und über den Betten der Kinder. In dem Moment, wo ich das letzte
schließe, hört das Tröpfeln wieder auf. Eh klar.
Zurück ins Bett, totale Stille genießen, einschlafen.

5.40 Uhr: Vor dem Wecker weckt mich das Vogelkonzert draußen.
Gab scheinbar doch kein Gewitter.
Ich bleibe noch ein wenig liegen, dann stehe ich auf und reiße als
erste Tat wieder alle Fenster auf.
Dann erster (Getreide-)Kaffee auf dem Balkon.
Heute habe ich Zeit, denn alle Kinder möchten den späten Schulbus nehmen...

6.15 Uhr: Die Wecker der Kinder klingeln.
Ich reiße auch dort die Fenster auf und schließe auf der anderen Seite
die ersten, wo nun die Sonne über den Berg steigt.
Es ist schon ganz schön warm...

6.45 Uhr: Pausenbrotboxen, Frühstück vorbereiten, Turnbeutel
für die Missi suchen, die heute mit der Klasse spazieren geht.
Es ist Fahrtenwoche, dementsprechend wenige Lehrer*innen sind da
und der Vertretungsplan ist, äh ..... kreativ ;-)

7 Uhr: Beide Kinder sitzen beim Frühstück. Die Große ist nur
sehr mäßig begeistert, dass die Missi auch noch hier sitzt. Die ist
nämlich eine Lerche und unterhält den ganzen Tisch, ganz im Gegensatz zu
ihrer großen Schwester. Die ist grenzwertig genervt und es wird nicht
besser dadurch, dass jetzt auch noch der Mann erscheint.
Schlimme Zumutungen hier am frühen Morgen schon....

7.30 Uhr: Alle aus dem Haus, Müsli und Kaffee für mich.
Und die Zeitung natürlich. Danach will ich mich ein wenig
durch meine Blogroll lesen, aber kaum sitze ich im Sessel, beginnt es wieder zu
tröpfeln. Also alle Fenster schließen, dann schnell den Rest Wäsche
wegbügeln. Danach duschen, anziehen und eine klitzekleine
Aufräumrunde durchs Haus.

9 Uhr. Werkstattzeit.
Wenigstens ein klizekleines Bisschen, denn es ist Fahrtenwoche und der
Vertretungsplan..... siehe oben. Jedenfalls hat die Große schon um
viertel nach elf wieder frei. Also schnell was wegarbeiten und ein
weiteres Sommershirt zuschneiden. Ich brauche dringend ein paar
neue Klamotten!

10.30 Uhr: Aufbruch. Ich besorge neue Kartuschen für den Wassersprudler,
der Verbrauch steigt doch sprunghaft bei den Temperaturen.
Eigentlich wollte ich auch noch Erdbeeren pflücken gehen, aber dafür
reicht die Zeit nicht mehr. Morgen dann, wenn sie bis dahin  nicht
ersoffen sind (die Unwetterwarnung für die kommende Nacht ist
schon eingetrudelt). Jetzt nur noch Post und dann um...

11.15 Uhr: ... die Große abholen. Liegt auf dem Weg und dann
muss sie nicht eine halbe Stunde auf den Bus warten. Sie braucht noch
neue Blöcke, also fahren wir auch noch rasch im Schreibwarenladen vorbei.

11.30 Uhr: Zuhause.
Post sichten, Essen vorbereiten.
Da Hitze hier im Haus noch niemals jemandem den Appetit verdorben hat,
gibt es schnelle Käsespätze (Spätzle kochen, bisschen Butter und Zwiebeln oder Schinken
in einer Pfanne andünsten, Spätzle dazu, mit Milch ablöschen und geriebenen Käse
unterrühren, salzen und pfeffern, fertig) mit Salat aus dem Garten für die Große,
gebratenem Gemüse für mich und ohne alles für die Missi später.

12.30 Uhr: Die Große und ich essen auf dem Balkon.
Zwischendrin immer wieder Nachrichten von der Missi, die offenbar auch schon
frei oder zumindest keinen Unterricht mehr hat und ihren Nachmittag plant.

13 Uhr: Die Missi ist zuhause, isst ebenfalls und unterbreitet ihre Pläne im
Detail. Sie möchte mit zwei Freundinnen ins Freibad und die Tatsache, dass
sie später noch einen Termin beim Osteopathen/Orthopäden hat, stört
sie dabei kein bisschen. Es stellt sich dann allerdings heraus, dass auch ihre
Freundinnen nur so mittelgut können heute und die Idee zerschlägt sich.
Puh. Schwimmbäder sind ja echt mein Kryptonit.

14 Uhr: Die Große chillt im Garten und hat den Pool aufgedeckt,
irgendwann kommt die Missi dazu. Irgendwie herrscht schon
ziemliches Ferienfeeling. Hausaufgaben hat hier jedenfalls niemand auf.
Eigentlich müsste die Tage auch mal Notenschluss sein, dann ist eh
alles gelaufen... Ich räume noch ein wenig im Haus und koordiniere
Termine mit dem Mann, dann schnappe ich mir mein Buch und
lege auch die Füße hoch. Man muss das Wetter nutzen!
Irgendwann beginnt es wieder zu tröpfeln, aber so sacht und warrm, dass es
weder im Pool noch unterm Schirm irgendwie stört...

15.30 Uhr: Die Missi ist trockengelegt und abfahrbereit.
Die Große entscheidet sich, zuhause zu bleiben und bekommt Instruktionen
bezüglich eventuell aufziehender Gewitter. Allerdings verschieben die sich
im Moment immer weiter in die Nacht. Toll :-p

16 Uhr: Pünktlich beim Osteopathen, der das ordentlich gewachsene und dabei
wieder völlig aus der Statik geratene Kind gerade rückt.


16.30 Uhr: Da wir eh schon in der Stadt und schnell fertig sind, bringen wir noch die 
aussortierten Medikamente, die seit Tagen im Kofferraum rumfliegen, zum Wertstoffhof.
Gleich nebenan ist die Pfedeklinik, wo seit mittlerweile über drei Wochen das Pflegepferd der
Missi steht, das wir natürlich auch besuchen. Das freut sich immer ganz arg, wenn seine Missi 
zum Kraulen und Spazierengehen vorbeikommt - und ich glaube, beide sehnen sich sehr
nach der heimischen Koppel (auch wenn es hier ganz hübsch ist und die Leute wahnsinnig nett).
Drückt dem Schätzchen mal die Daumen, dass es da nochmal rauskommt, das hätte es 
nämlich wirklich verdient... (Es wurde gebissen, ganz blöd am Widerrist, Entzündung, OPs und 
nun aufgrund des Alters und paar Vorerkrankungen, ganz miese Wundheilung. Sieht nur so
mittelgut aus :( ÜberflüssigerScheixx, echt. 
Und ich habe die große Freude, jetzt regelmäßig Blutegel bei der Arbeit zu
sehen, Tierärzte in weißen, blutverschmierten Gummistiefeln und eine Wunde, die bis
auf den Knochen geht *örks* Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben oder so....)

17.30 Uhr: Auf dem Weg liegt zuuuuufällig auch noch das Geschäft, um 
das die Missi schon seit Wochen virtuell herumschleicht. Ein PferdeFACHgeschäft,
so ganz in echt und gar nicht online. Zum Anfassen!
Heute hat es endlich mal noch auf, wir drehen eine ausgiebige Erkundigungsrunde
und verlassen den Laden mit einer neuen, deutlich größeren Putzkiste,
die erstaunlich günstig war und einer weiteren Kardätsche. Kann man 
scheinbar nicht genug von haben. Die Missi ist selig und hat im Übrigen 
alles selbst bezahlt.

18 Uhr: Auf dem Rückweg finden wir noch eine offene Apotheke und
erstehen ein Allergiespray für die Große. Wieder zuhause steht für die Missi
Duschen, Aufräumen und Schultasche packen auf dem Programm, die Große
leistet mir bei der Abendessenvorbereitung , indem sie sich auf dem Balkon
(immerhin!) die Fingernägel lackiert und mit mir plaudert.

19 Uhr: Der Mann kommt, macht Salat und die Große spontan noch Tomate/Mozzarella.
Wir essen draußen und planen derweil das nächste Burgeressen am Wochenende.
Wir sind gerade im Flow und so schreibt sich der Einkaufszettel fast von alleine.
Die Große räumt ab, Mann und Missi spielen noch Federball.
Wir entscheiden uns gegen das allabendliche Gießen, womit eigentlich schon
klar ist, dass der angekündigte Gewitterregen in der Nacht bestimmt ausfallen wird ;-)
Sicherheitshalber kontrollieren wir aber doch noch mal die Sandsäcke vor der
Kellertür und im Gartenbad. Alle unsere bisherigen Hochwasser waren im Juni,
ich werde sicher fantastisch schlafen heute nacht...

20 Uhr: Garten aufräumen, Duschen, Feierabend.
Couch und Buch/Laptop bei weit geöffneter Balkontür.
Die Vögel zwitschern, der Kuckuck kuckuckt und irgendwo in der
Nachbarschaft(!?) wiehern Pferde. Ich liebe, liebe, liebe den Sommer!
Gewitter hin oder her.
(Ein Blick nach draußen offenbart aktuell einen schwarzen Himmel und
 wildes Wetterleuchten über Frankreich.)

22 Uhr: Die Missi und ich stehen in ihrem dunklen Zimmer auf dem Bett
und spotten aus dem offenen Dachfenster die beachtlichen Blitze über
Frankreich, die sich mittlerweile immer öfter aus dem Wetterleuchten lösen.
Spektakulär!
Schlaf wird überbewertet.
Die Große macht nebenan Hausaufgaben (aha, jetzt doch!), der
Mann vergleicht Wetterseiten. Scheint ja noch zu dauern hier.

22.45 Uhr: Ok, jetzt sind die Blitze hier angekommen.
Wilder Sturm und mäßiger Regen.
Wäre für zügige Abwicklung, würde jetzt nämlich wirklich gerne schlafen....

23 Uhr: Mörder-Gewitter.
Sturm, Regen und fast ununterbrochen Blitze. Dabei hat das Unwetter eigentlich
extrem abgedreht und wir erwischen gerade noch so den Rand.
Der Mann guckt, ob das Sonnensegel überm Balkon nicht wegfliegt,
ich sitze mit dem Kindle am tiefen Schlafzimmerfenster und beobachte
scharf den Gully an der Straße und die sandsackbewehrte Kellertür
tief unter mir. Aber es regnet zwar heftig, aber nicht zu heftig.

Mitternacht: Wir sind ins Bett umgezogen, draußen wird es langsam ruhiger.
Irgendwann Schlaf. Tag vorbei.

30. Mai 2019

Unser oberleckeres Zwiebel-Chutney

Seit vielen Jahren unser absolutes Must-Have zum Grillen -
nicht nur, aber da besonders ;-)
Und in diesem Jahr dann auch endlich mal mit Rezept,
so zum Start der neuen Grillsaison (zum offiziellen Start, muss man sagen,
denn natürlich haben wir die warmen Tage der letzten Monate auch schon
für das ein oder andere Feuerchen genutzt ;-)
Dieses simple Chutney passt zu Fleisch, zum Gillkäse und ganz besonders auch auf Burger,
ist schnell gemacht und hält sich ein ganzes Weilchen im Kühlschrank.


Für ein Glas Chutney als erstes 500 Gramm rote Zwiebeln schälen, halbieren und in
 ziemlich schmale Streifen schneiden.
Einen reichlich bemessenen Eßlöffel Butter in einem Topf schmelzen lassen
und die Zwiebeln zusammen mit zwei/drei Zweigen Thymian
bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa zehn bis fünfzehn Minuten lang
andünsten lassen. Die Temperatur sollte dabei nicht nicht zu
hoch sein, denn die Zwiebeln sollen keinesfalls braun 
und schon gar nicht knusprig werden. 
Dünsten eben ;-)


Dann zwei Teelöffel braunen Zucker dazugeben, etwas karamellisieren lassen
und mit 75 ml rotem Balsamico ablöschen.
Die Zwiebeln nun weitere 20 bis 25 Minuten leise köcheln lassen, 
bis der Balsamico weitestgehend eingekocht ist.
Länger schadet keinesfalls, nur am Topfboden ansetzen sollte es sich
nicht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken 
und warm oder kalt genießen.

Guten Appetit ♥

27. Mai 2019

Hochstuhl-Upcycling

Ich glaube, ich habe es ganz versäumt, Euch unseren neuen Garten-Hochstuhl 
zu zeigen, obwohl der schon den ganzen letzten Sommer über
rege in Benutzung war.... Kein Wunder, es war ja auch monatelang Gartenwetter :-))


Unsere Kinder sind ja nun schon das ein oder andere Jährchen den Hochstühlen
entwachsen - was auch genau der Grund ist, warum wir keine mehr im 
Haus haben, bzw. nur noch ein besonders formschönes Modell in rot, auf dem die Missi
wirklich sehr lange saß (bis letztes oder vorletztes Jahr, um genau zu sein ;-) -
aber das ist halt mal kein bisschen babytauglich...


Deswegen haben wir uns letztes Jahr über die einschlägigen Kleinanzeigenseiten
einen neuen (alten) Schwedensitz organisiert, der es auch nicht krumm nimmt, 
wenn man ihn mal draußen stehenlässt.
Schließlich gibt es im Freundes- und Familienkreis momentan so viele
Babys und Kleinkinder, dass so ein Teil quasi dauerbesetzt ist,
sobald wir mal Besuch haben ;-)

Die aufblasbare Sitzverkleinerung war schon dabei, allerdings war sie 
nicht so wahnsinnig hübsch und schon ein wenig angeranzt.
Deswegen habe ich den Schnitt des Sitzbezuges abgenommen,
auf zwei schöne alte Vintagestöffchen übertragen und das Ganze
mit dem Reißverschluss des alten Bezuges wieder zusammengesetzt.
Im Ergebnis mag ich das so wahnsinnig gerne, dass ich 
schon bedauernd absehe, dass bald alle einschlägigen Kinder
ganz ohne Kissen in den Gartenhochstuhl passen werden...
Aber wer weiß - ich werde es sicherheitshalber dann mal noch ein
wenig aufheben ;-)

Kommt gut in die neue Woche,
es ist ja zum Glück eine kurze!

21. Mai 2019

Den Sommer locken

Draußen ist es so grau und düster, deswegen starte ich mal den Versuch, 
die Sonne ein wenig zu locken - mit einem sommerlichen
Flamingo-Etui zum Beispiel, na?


Letztes Jahr um diese Zeit habe ich einen ganzen Stapel dieser
praktischen Täschlein genäht, die haben die Kinder aus der Missi-Klasse
nämlich ihren Lehrerinnen zum Abschied geschenkt....
Unglaublich, dass das schon wieder fast ein ganzes Jahr her ist!

Für heute musste erst mal eines reichen, aber ich habe wieder 
Blut geleckt und direkt diverse weitere Stoffkombis aus dem Regal gezogen ;-)
So ist das irgendwie immer - man startet ein Projekt und kann dann
gar nicht mehr aufhören, oder?
Vielleicht schaffen es ja mal ein paar in den Shop, 
die Urlaubszeit ist schließlich gar nicht mehr weit....

15. Mai 2019

Rhabarber-Vanillepudding à la Oma

Diesen Nachtisch hier gab es früher bei meiner Oma regelmäßig in der
Rhabarberzeit - vermutlich hat sie Rhabarber überhaupt nur so verarbeitet
oder maximal noch zu Kompott, denn gebacken hat sie nur,
wenn es sich wirklich gar nicht vermeiden ließ ;-)


Ich liebe diese süß-säuerliche Mischung und die perfekte Verbindung
von Pudding und Kompott. Yummi! 
Häufig habe ich auch schon gehört, dass man anderswo diesen Nachtisch 
nur mit Rhabarberflüssigkeit kocht, es scheint da von Familie zu Familie sehr 
unterschiedliche Traditionen zu geben.
Ich mag es aber lieber mit Milch, so kommt die Puddingnote noch mehr
zum Tragen...


Für vier Puddingschälchen nehme ich ein Päckchen Vanillepuddingpulver 
und zwei bis vier Rhabarberstangen.
Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. In eine Schüssel geben, reichlich
mit Zucker bestreuen, vermischen und mindestens eine Stunde stehen lassen.
Im Anschluss die Flüssigkeit, die der Rhabarber gezogen hat, abgießen und auffangen.
Den Rhabarber in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren zu Kompott kochen. 
Zusätzliche Flüssigkeit ist dabei nicht nötig, die bildet sich schnell von selbst.

In der Zwischenzeit den Pudding anrühren.
Hierzu die Rhabarberflüssigkeit mit Milch bis auf einen halben Liter auffüllen und
den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Unter den noch heißen Pudding
den Kompott rühren und in Schälchen abfüllen. Bis zum Servieren kaltstellen,
am allerleckersten schmeckt es allerdings noch lauwarm ;-)

Guten Appetit ♥

12. Mai 2019

12 von 12 { Mai 2019 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste. Und wäre das Wetter heute so bescheiden gewesen
wie gestern, hätte ich diesen Blogpost auch schon viel früher auf den
Weg gebracht ;-)


Sonntagmorgen. Bett und Buch.
Es gibt nichts Besseres.


Mann und Missi stehen irgendwann auf und machen Frühstück.
Heute mit Blümchen. Eigentlich wollten sie auch Brötchen kaufen
fahren, aber sie haben dann vor der Haustür schon welche gefunden.
Nachbarn sind eine feine Sache!


Den Vormittag verbringen wir mehrheitlich auf der Couch, irgendwann steht auch 
die Große auf. Wir gucken Fußballtalk, planen nebenbei ein wenig die Sommertour
und ich häkle an dem Halstuch weiter, das ich gestern während des Dauerregens
mal wieder aus dem Handarbeitskorb gezogen habe....


Unterbrochen wird die gesamtfamiliäre Faulheit nur durch gelegentliche
Wanderungen zur Wäsche. Eigentlich ist Samstag unser kollektiver Waschtag,
aber das Wetter war einfach zu schlecht - wir müssen nämlich immer außen ums
Haus rum zur Waschküche. Den Sockenkorb delegiere ich auf die Couch
weiter, der macht nämlich so gar keinen Spass mehr, seit auch die Kinder
keine bunten Strümpfe mehr tragen....


Mittach in schnell. 
Pesto geht immer, heute mit Spinat.


Nach dem Essen verziehen sich beide Kinder für Schularbeiten.
Die Große schreibt Arbeiten nächste Woche, die Missi muss ein
Referat vorbereiten. Beim Googeln schaue ich ihr noch über die Schulter,
danach ist sie mit Arbeit versorgt.


Der Mann und ich nutzen derweil das unerwartet schöne Wetter für eine kleine
Sonntagstour mit dem Oldie. Unser Ziel ist das "Mobile Kulturgut Eifel" in Bitburg,
wo es heute noch viele andere Old- und Youngtimer zu sehen sein werden.
Die Kinder waren da eh nur mäßig interessiert und die Saison hat ja auch
gerade erst begonnen ;-)


Auf dem Weg dorthin gibt die Eifel alles.
Diese Farben! Das war einige Jahre lang mein täglicher Arbeitsweg
und ich habe die Fahrt damals immer schon genossen.
Auf dem Beifahrersitz ist es aber nochmal ne Spur besser!


Bummel zwischen vielen schönen Autos.
Und tja, sehen wir den Tatsachen ins Auge: Auch die Helden meiner Kindheit
tragen inzwischen H-Kennzeichen. Zu Hülf...
Aber schön sind sie immer noch und erzeugen auch immer noch dasselbe Kribbeln.


Auf dem Rückweg erstehen wir die ersten Trierer Erdbeeren, hurra.
Auf diesen Tag warte ich ja immer sehr ungeduldig und eventuell hatte ich 
dann bis nach Hause die Nase tief in der Schale, hmmmmm.
Dieser Duft! Und regionalen Spargel gab es auch noch ohne Ende.
Abendessen gerettet.


Wieder zuhause.
Die Kinder haben ihren Kram erledigt und Taschen gepackt.
Gartenzeit.
Die Erdbeeren und Erbsen sind geradezu expoldiert in den letzten Tagen,
trotz der wirklich sehr mäßigen Eisheiligen-Temperaturen.


Und während der Mann dann Abendessen schmurgelt, wühle ich mich 
in der Kleinen Werkstatt noch ein wenig durch Stoffe und Schnittmuster
und schreibe eine sehr lange To-Do-Liste. Ich brauche dringend neue Shirts
und Sommerklamotten! Nächste Woche dann. 
Hoffentlich!

Jetzt aber erst mal Feierabend und Blogpost schreiben....
Habt einen schönen Start in die Woche!

5. Mai 2019

Geschenkt!

Heute ist hier im Tal wieder Erstkommuniontag.
 Und da wir ja ein Dorf sind (bzw. mehrere ;-) gibt es immer das ein oder andere Kind, 
das man mit einem kleinen Geschenk bedenken möchte.
Da dabei ein schnöder Umschlag alleine aber ja auch irgendwie doof ist,
haben wir in diesem Jahr mal die Becher verschenkt, die auch unserer Kinder 
so sehr lieben. Davon haben wir eine ganze Sammlung inzwischen.
Eis, Pudding, Suppen, Müsli, Rohkost, ein paar Nudeln zwischendurch - 
alles wird aus diesen Bechern gegessen, stapelweise 
schleppe ich sie aus den Kinderzimmern zurück in die Küche und trotzdem 
ist noch nie auch nur einer kaputt gegangen. Echte Lieblingsteile!
Vielleicht ja jetzt auch bald für andere Kinder ;-)


Statt Verpackung habe ich ein paar Blümchen in die Tassen (das sind
sie nämlich eigentlich ursprünglich, also so vom Hersteller gedacht ;-)
arrangieren lassen, einen farblich passenden Christenfisch genäht, 
auf einen Schaschlikspieß gesteckt und zwischen den Blumen versenkt.

Und da wir heute auch noch bei einem Kommunionkind eingeladen sind,
schmeißen wir uns nun in Schale, lauschen in der Kirche ein allerletztes Mal
dem tollen Schulchor der Kinder (die Missi singt noch einmal als Ehemalige
mit und dann sind wir nicht nur damit durch, sondern auch erst mal für eine
ganze Weile mit den Kommunionkindern hier) und im Anschluss
werden wir uns nach allen Regeln der Kunst den Bauch vollschlagen.
Zu dem Kuchen, den ich für heute gebacken habe, 
wird es definitiv dann nochmal einen gesonderten Blogspost geben...
Aus Gründen

Euch allen einen wunderbaren Sonntag 

22. April 2019

Weihnachtskleid zu Ostern

Oder auch: 
Besser spät als nie - das Ergebnis vom Weihnachtskleid Sew Along 2018.
Es war nun keinesfalls so, dass ich das Kleid nicht auch schon Weihnachten getragen hätte -
es war nämlich tatsächlich pünktlich fertig. Allerdings waren die Lichtverhältnisse 
eher mau und danach habe ich irgendwie nicht mehr daran gedacht - bis gestern
auf dem Weg zum Osteressen ;-)
Nun müsst Ihr zwar mit schnellen Handyfotos leben (wir waren wirklich.wirklich 
spät dran!), aber besser als nichts, ne?


Seit Weihnachten habe ich das Kleid immer mit dem schon während der
Nähphase erwähnten Spitzenunterrock getragen, zusammen mit dicken blauen
Strumpfhosen und einer Strickjacke. Gestern dann war es zum ersten Mal
warm genug, das Kleid beinahe pur auszutragen - nur die Leggings waren
 ein Zugeständnis an die noch reichlich weißen Beine *g*


Von der Schnittführung des Anna Dress war ich ja von Anfang an hingerissen -
besonders von der Formgebung des Oberteils. Das ist einfach mal was anderes
und sitzt fantastisch. Das setzt sich auch beim Tragegefühl fort, ich trage
das Kleid wahnsinnig gerne und habe schon Material für mindestens
zwei weitere im Auge... 


Nicht zuletzt deshalb natürlich, weil das Kleid auch Taschen hat.
Ein Kleid ohne Taschen ist ein verlorenes Kleid!
Die nächsten Modelle würde ich dann aber vermutlich mindestens fünf Zentimeter
 länger machen, damit ich sie im Sommer auch ohne Unterkleider tragen kann.
Im Winter mag ich Kleider lieber kürzer, damit ich meine Outfits 
nach dem Zwiebelprinzip schichten kann ;-)

Euch allen noch einen schönen zweiten Ostertag, ich bin dann mal weg -
endlich mal wieder was essen!

18. April 2019

Schnelles Osterdessert aus dem Ei

An Ostern sind wir zum Essen eingeladen und haben uns angeboten, 
dabei für das Dessert zu sorgen.
Nur eine Kleinigkeit, gegessen wird so ja auch schon genug und 
im Zweifel gibt es kurz darauf eh wieder Kuchen ;-)


Da wir heute, um das tolle Wetter und den Ferienbeginn zu feiern,
schon Veras Überraschungsei-Eis am Stiel ausprobieren wollen,
war die Basis für unser Dessert schnell gefunden:
In so eine Eierhälfte passt eine hübsche Probier-Portion Creme 
einer noch zu bestimmender Sorte und österlich 
angehaucht war es damit auch ;-)

Bei der Füllung schwankten wir lange zwischen Mascarpone-Eierlikör, Oreo-Sahne
oder Schokokuss-Quark mit Erdbeeren und entschieden uns schlussendlich
für letzteres. Das ist einfach eine sichere Bank.
Grundsätzlich kann man da aber ja nun alles an Leckercreme reinfüllen,
was irgendwie mit Schokolade harmoniert...

Wir haben bei einer Packung Schokoküsse die Waffelböden entfernt, die
Schokoküsse zerdrückt und mit 500 Gramm Magerquark und einem Löffel
Zitronensaft vermischt. Einen Becher Sahne steifgeschlagen und untergehoben,
ebenso wie ein paar kleingeschnittene Erdbeeren. Zack, fertig.
Damit kann man einige Eierhälften abfüllen ;-)


Die Creme mit einer Spritztülle in die Eihälften füllen
(grooooße Tülle oder sehr kleingeschnittene Erdbeeren)
und bis zum Servieren kaltstellen. Nach Lust und Laune kann man 
auch noch mit einemZucker-Ei oder einem Erdbeerviertel dekorieren.

Natürlich kann man die Eier auch klassisch köpfen und dann befüllen,
so wie Fee das hier gemacht hat, aber das war mir bei zwölf 
Eiern dann doch zuviel des Guten, vor allem, weil wir auch keine
zwölf Eierbecher besitzen *g*

15. April 2019

Ein Puppenbett vom Osterhasen

... oder auch: 
Besser spät als nie!


Diese Puppentrage hat die Missi nämlich schon vor zwei (oder sogar drei?) Jahren
zu Ostern geschenkt bekommen. Seither schlummerte zwar ein Blogpost mit dem Titel
"Puppenbett" hier in meinen Entwürfen, aber mehr als die Überschrift ist nie
daraus geworden. Mangels Fotos natürlich mal wieder, denn das Ding war einfach
ständig in Gebrauch, wenn ich mal dran dachte....


Jetzt aber!
Vielleicht habt Ihr ja auch noch Puppenmamas oder -papas zu beschenken und Lust,
in der Karwoche noch ein wenig kreativ zu werden. Ist auch gar kein aufwändiges 
Projekt, versprochen! Selbst die Decke war aus fetter Wolle an einem Abend gestrickt.


Den Schnitt habe ich hier bei Dana von MadeEveryday entdeckt und ihn quasi 
unverändert übernommen. Allerdings habe ich das Körbchen wesentlich
weniger dick gefüttert, nämlich nur mit ganz normalem Volumenvlies,
das ich jeweils auf Außen- und Futterstoff aufgebügelt habe.
Die Träger sind sogar gänzlich ungefüttert, der Feincord ist sich da selbst genug.


Drinnen gibt es passend zum Innenstoff eine herausnehmbare Matratze
sowie ein Kissen, die Schnittteile sind ebenfalls in der Anleitung enthalten.
Die pinkfarbenen Maxiblumen habe ich auf einer alten Bettwäsche
gefunden und genau so kuschelig sind sie auch ;-)


Dieses Tragekörbchen war der Missi und ihren Puppen lange ein wirklich 
treuer Begleiter, wurde intensiv bespielt und diente auch schon mal 
im Urlaub als Reisebett. Also für die Puppen, nicht für's Kind *g*
In den letzten Ferien wurde es nun aussortiert, so wie die meisten Puppensachen auch,
aber weggeben darf ich es keinesfalls, "niemals!"
Nun denn. Hatte ich auch nicht vor ;-)


Outtake.
Ganz klar, dass die Nachbarskatz auch mal gucken musste, was wir da treiben.
Im Moment ist sie sowieso immer zur Stelle, sowie wir den Garten nur betreten -
ich glaube, sie würde gerne bei uns einziehen.
Vermutlich haben da die Besitzer aber etwas dagegen, von der Katzenhaarallergie
des Gatten mal ganz zu schweigen.
Aber im Garten ist sie eine wirklich nette Gesellschaft.

12. April 2019

12 von 12 { Apr 2019 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Noch dreimal früh aufstehen, dann beginnen die Ferien.
Halleluja. Die Osterferien sind mir ja fast die liebsten von allen, weil sie
immer mein ganz persönliches Ende des Winterelends markieren.
Also Tage zählen und so lange schnell mal noch eine Kerze anzünden.
Nach den Ferien wird es morgens schon wieder zu hell dafür sein :-))


Als die Familie aus dem Haus ist, drehe ich erst mal eine Runde durch den Garten.
Eigentlich hatte ich für heute so richtig große Gartenpläne, aber holy moly,
ist das kalt draußen! Keine Chance, da braucht man ja Handschuhe...


Also heute eher Indoor-Gedöns erledigen, die Liste ist lang.
Zum Beispiel mal die Rotweinflecken auf dem Couchtisch überstreichen.
Und wo ich den Pinsel schon in der Hand habe, verschwinden auch rasch
noch ein paar Flecken an der Küchenwand.


Im Anschluss krame ich endlich mal die Osterkiste raus.
Mal ein bisschen mehr Deko verteilen - wenn ich das heute nicht mache, 
kann ich es auch gleich lassen.


Anschließend muss ich Pakete wegbringen.
Es ist Shopping Week - die nutzen wir traditionell, um neue Sommerschuhe
für die Kinder zu kaufen (wobei "Sommerschuhe" inzwischen ja auch nur
noch Turnschuhe sind, aber egal ;-) Erfolgreich waren wir, aber dieses
Paketgedöns nervt mich ganz fürchterlich! Annehmen, auspacken, einpacken,
wegbringen, nääääää. Nicht mein Fall.


Nach der Post rasch noch das Auto waschen und vor allem staubsaugen!
Das Pflegepferd der Missi (Fliegenschimmel) und mein Auto (schwarz as schwarz can)
harmonieren nicht so richtig miteinander und man ist gut beraten, die Haare einmal
die Woche wegzusaugen, bevor sie sich für immer und ewig ins Material einarbeiten...


Mittach.
Klassische Resteverwertung aus der Gemüseschublade, mit ein bisschen
Fleisch und Nudeln dazu. Lecker!


Dann bringe ich die Missi zu einer Freundin und fahre mit der Großen in die Stadt.
Eigentlich wollte sie heute in die Hauptstadt fahren (wenn wir von der "Hauptstadt" sprechen,
meinen wir hier immer die luxemburgische, nicht die deutsche *g*), aber das hat sich
zerschlagen. Stattdessen besucht sie jetzt eine Freundin im Krankenhaus.


Ich vertreibe mir die Zeit in der Stadt und dann passiert etwas Unglaubliches:
Ich kaufe mir etwas zum Anziehen!!
Das passiert echt selten inzwischen, irgendwie steigen die Ansprüche durch 
das Selbernähen doch sehr und außerdem denkt man bei mindestens jedem zweiten Teil 
"Das könnte ich auch selbst machen und dann würde es besser sitzen", oder? ;-)
Gilt natürlich und besonders auch für diesen Rock, aber der hat mich wirklich angelacht.
Was aber nichts daran ändert, dass ich auch den erst mal ändern muss, 
damit er perfekt ist.


Auf dem Rückweg kaufe ich für den Mann und mich noch Tickets für eine besondere
Stadtführung nächste Woche. Eine von vielen inzwischen, eventuell wird das
unsere neue Leidenschaft. Die Magnolie im Brunnenhof, gleich neben dem
Eingang zum Museum ist fast komplett verblüht, kein Wunder bei der Kälte.
Dieses Jahr habe ich sie klassisch verpasst. Schade.


Abends hole ich die Missi bei ihrer Freundin ab.
Wie schon den ganzen Tag auf meinen diversen Wegen höre ich dabei Podcasts, 
ich liebe das. Fußball und Politik in der Regel, manchmal auch die Maus *g*
Ich fahre ja eh fürchterlich gerne Auto und so bekommt es nochmal 
eine ganz neue Entspannungsqualität.


Zum Start des Wochenendes gibt es heute Flammkuchen-Röllchen und während die
im Ofen backen, sortiere ich endlich (endlich!) mal den Gewürzschrank
durch. Das war so dermaßen nötig! Unsere Gewürze werden immer weniger, dafür
brauchen wir die, die wir noch haben, aber immerhin regelmäßig auf.
Danach Röllchen, Couch, Feierabend :-)