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1. Mai 2015

Die Sache mit der Küchenrolle

Eigentlich wollte ich Euch heute den Fortschritt der Häkeldecke zeigen, aber weil das Thema gestern bei instagram aufkam, nun schnell mal was anderes:

Ich sticke tatsächlich immer auf Küchenkrepp, und zwar seit Jahren ;-)


Und zwar egal, ob auf Baumwolle, Stickfilz oder dehnbarem Material.
Egal, ob Redwork, Schriften oder Bildmotive.
Wobei ich selten große Füllmotive sticke, die mag ich einfach nicht so gerne.
Wenn doch mal, dann lege ich in dem Fall zwei Lagen Krepp übereinander.
Ich klebe den Stoff mit Sprühzeitkleber (ich nehme den von Madeira) auf das Küchenpapier und spanne dann beides zusammen ein, wobei die Reißkante des Papiers von rechts nach links verlaufen muss.
Da verzieht sich nix, das Stichbild ist schick und die Reste lassen sich hinterher wunderbar wegreißen.

Bisher hatte ich noch kein Küchenkrepp, mit dem es nicht funktioniert hat - ich nehme, weil eh im Haus, meist die Recycling-Rollen von dm in der grünen Verpackung.
Die Blätter sind auch nur halb so groß wie die normalen, was nicht nur unter Verbrauchsgesichtspunkten sehr empfehlenswer ist, sondern auch sehr praktisch, wenn man - wie ich - oft nur schmale Namenszüge auf etwas aufsticken muss....

Für mich definitiv die beste und preisgünstigste Lösung.
Ich bin ja eher eine Wenigstickerin und so habe ich auch mehr Platz für Stoff, weil ich keine Stickvliese einlagern muss. 
Man muss Prioritäten setzen *g*

Euch allen einen wunderbaren 1. Mai ♥

30. Mai 2014

Verdeckter Reißverschluss in super easy {Tutorial}

Ich glaube, die Angst vorm (ordentlichen!) Reißverschlusseinnähen ist eine der am weitesten verbreiteten im ganzen Näh-Kosmos. Täschlein gehen ja gerade noch so, aber wenn der Zipper ins Kleid oder in den Rock soll, setzt sofort der geordnete Rückzug ein und man greift doch lieber wieder zum dehnbaren Material.

Kommt Euch bekannt vor? ;-)
Ok, mir nicht, ich geb's ja zu, ich mochte Reißverschlüsse schon immer.
Vielleicht liegt es aber auch an der idiotensicheren Einnäh-Methode, die mir meine Oma schon in frühester Jugend mit auf den Weg gegeben hat und die ich heute mal mit Euch teilen möchte.


Ich weiß, dass das für viele von Euch ein alter Hut ist - aber trotzdem ist das hier im Blog fast die meistgestellte Frage, gleich nach "Mit welcher Maschine nähst Du eigentlich?" (auf einer Brother Innov-is 900 - gibts gar nicht mehr, glaube ich, die heißt jetzt 950 oder so. Jedenfalls eine kombinierte Näh-/Stickmaschine, mit der ich nach Jahren immer noch sehr glücklich bin. So, wäre das auch mal geklärt :-)
Ich weiß auch, dass es diverse andere Methoden gibt und man außerdem auch nahtfeine Reißverschlüsse kaufen kann. Da der nächsterreichbare Laden für solchen Schnickschnack aber nicht gerade um die Ecke liegt, greife ich viel lieber auf die ganz simplen Täschlein-Reißverschlüsse zurück, die hier in allen Längen und Farben auf ihren Einsatz warten. Endlos-Reißverschlüsse gehen natürlich auch, die sollte man nur gleich zu Beginn auffädeln....

Diese Einnähmethode funktioniert bei Kleidern, Röcken und Kissenbezügen gleichermaßen gut, für anderes brauche ich sie eher selten, aber vermutlich funzt sie auch dort ;-)

Also, los geht's!


Ihr benötigt einen Reißverschluss, gerne etwas länger als im Schnittmuster angegeben, die beiden Schnittteile, zwischen die der Zipper eingesetzt werden soll, den Reißverschlussfuß der Nähmaschine und ggf. etwas Wondertape/Stylefix zum Fixieren. 


Als erstes legt Ihr den Reißverschluss an einer der beiden Stoffkanten an, um die Länge zu ermitteln. Dabei sollte er oben etwas überstehen. Mindestens bis zu den Abschlusszähnchen.


Auf dem Stoff markiert Ihr nun die Stelle, bis zu der man den Zipper später aufziehen können soll.
Idealerweise liegt dieser Punkt noch oberhalb des Metallstoppers, das erhöht später den Tragekomfort.


Nun steckt Ihr die beiden Teile, zwischen die der Reißverschluss gefasst werden soll, rechts auf rechts aufeinander....


... und schließt danach die komplette Naht mit gewohnter Nahtzugabe.
Ihr beginnt oben, also am (späteren) oberen Ende des Reißverschlusses.
Bis zur Markierung des Zipper-Endes wählt Ihr dabei eine möglichst große Stichlänge und reguliert die Fadenspannung ganz weit herunter. An der Markierung wechselt Ihr (ohne die Naht zu beenden und den Faden abzuschneiden!) auf normale Fadenspannung und Stichlänge zurück, näht ein/zwei Stiche vor und zurück und schließt dann den Rest der Naht.


Die Nahtzugaben ordentlich auseinanderbügeln, dabei die Markierung beibehalten.


Ich bin ja keine große Verwenderin von Wondertape & Co., aber hier leisten sie wirklich wunderbare Dienste!
Auf beiden Seiten des Zippers einen Streifen anbringen, dabei orientiert Ihr Euch möglichst am äußeren Rand, so kommt der Kleber später der Naht nicht ins Gehege...


Jetzt plaziert Ihr den Reißverschluss mittig auf der Naht, so, wie Ihr das zu Beginn markiert habt.
Dabei liegt die Raupe des Zippers unten und die Mitte der Raupe exakt auf der Naht. 
Am besten klappt das, wenn man den Reißverschluss langsam von links nach rechts abrollt.
Ordentlich andrücken und kontrollieren, ob sich nirgendwo ein Fältchen eingeschlichen hat.


Nun setzt Ihr den Reißverschlussfuß in die Nähmaschine ein, setzt die Nadel nach links und näht, oben beginnend, auf der rechten Stoffseite (!) ganz knapp an der Raupe entlang.
Man sieht den Reißverschluss dabei zwar nicht, spürt die Raupe aber deutlich genug und kann das Füßchen bequem daran entlangführen.


Auf Höhe der Markierung dreht Ihr das Werkstück bei eingestochener Nadel, näht quer über den Reißverschluss (auch deswegen ist es hilfreich, wenn der Metallstopper hier nicht in die Quere kommt und weiter unten liegt ;-)...


... und auf der anderen Seite wieder zurück, immer hart an der Raupe entlang.


Jetzt nehmt Ihr einen Nahttrenner zur Hand und öffnet die Naht über dem Reißverschluss bis zur Quernaht.
Dank großer Stichlänge und geringer Fadenspannung geht das in einem Rutsch :-)


Nochmal ordentlich drüberbügeln - keine Sorge, das geht,
so schnell schmelzen keine Reißverschlusszähnchen!


Jetzt einmal probehalber öffnen und da ist er schon - der fein eingenähte Reißverschluss :-)


Wenn alles passt und sitzt, verstärke ich die Quernaht immer nochmal durch mehrmaliges Hin- und Hernähen.


Das Ende des Reißverschlusses inkl. Metallstopper könnt Ihr danach abschneiden, die Kanten abschrägen....


... und die Enden kurz mit einem Feuerzeug abflämmen.
So franselt nix, es sieht ordentlich aus und kratzt auch später nicht beim Tragen.


Dann verfahrt Ihr weiter, wie in Eurer Anleitung vorgesehen.
Man kann den Reißverschluss mit einem Unterrock/-kleid verstürzen oder mit einem Beleg versehen, so wie hier. In beiden Fällen verschwinden dabei auch die oberen, überstehenden Enden des Reißverschlusses und es gibt einen ordentlichen Abschluss.


Den Zipper kann man dann bis ganz nach oben ziehen und auch von links sieht das Ganze ordentlich aus.
Wichtig, gaaaanz wichtig! (Oma-Konditionierung ♥)


War doch gar nicht so schwer, oder?
Ich hoffe, ich konnte damit der ein oder anderen die Angst vor'm Einnähen ein bißchen nehmen...
Es ist wirklich kein Hexenwerk!

Und was ich da eigentlich genäht habe, das zeige ich Euch dann hoffentlich nächste Woche.
Noch fehlen nämlich die Ärmel und ein paar andere, unerhebliche Kleinigkeiten ;-)

4. September 2013

Zoe und der Halsausschnitt { Mini-Tutorial }

Zoe war einer der ersten Schnitte überhaupt, den ich bei farbenmix erstanden habe -
genäht habe ich ihn dann allerdings nie *hüstel*
Zu kurz erschien er mir auf dem Bild, der Halsausschnitt zu weit und dann kam noch dazu, dass ich hier und dort mal las, dass die Passform nicht so ideal sei.


Tja, hätte ich es mal besser selbst versucht, dann hätten wir schon eine ganze Weile länger 
ein paar feine Zoes im Haus :-P Der Schnitt fiel mir am Wochenende wieder in die Hand, als ich in meinen Papierschnitten wühlte, weil ich die Herbstgarderobe des Kleinchens in Angriff nehmen wollte - und mein Drucker abgekabelt und ohne Patronen irgendwo im Arbeitszimmer-Umzugschaos steht ;-)
Was für ein Glück!


Für meine Spargelkinder zumindest ist der Schnitt nämlich absolut ideal :-)
Die Schultern sitzen, die Weite ist perfekt und sogar die Ärmellänge passte auf Anhieb.


Und die Länge habe ich selbst meinem "Über den Po sollte es schon gehen"-Credo angepasst, indem ich den Schnitt einfach bis zur übernächsten Größe verlängert habe. (Das Kleinchen wächst gerade in die 110 rein, also Größe 110/116 mit der Länge von der 134/140.)

In den Halsausschnitt habe ich statt Bündchen ein Gummiband eingezogen.
Ich finde, das passt besser zu der mädchenhaften Form des Schnittes und so liegt es auch hübsch an am Hals.

Kleine Änderung, große Wirkung - und so geht das ganz fix:


Oben am Halsauschnitt bei allen vier Schnittteilen - vorne, hinten und den beiden Raglanärmeln - zusätzlich zur normalen Nahtzugabe zwei Zentimeter zugeben. (Meine Nahtzugabe ist so schmal, weil ich mit der Ovi nähe ;-)


Dann die Ärmel einsetzen und dabei alle vier Nähte schließen, nicht nur drei, wie bei der Bündchenvariante vorgegeben. 
Den so entstandenen Halsausschnitt rundherum versäubern.


Nun die Kante knapp zwei Zentimeter nach innen klappen und ordentlich feststecken.


Vorsichtig ausbügeln und dabei darauf achten, dass die Rundung glatt liegt und keine Falten entstehen, 
die man später mit festnähen würde.


Nun wird der Ausschnitt mit einem elastischen (Zier-)Stich abgenäht, etwa 1,5 Zentimeter vom Rand entfernt. Dabei in der hinteren Mitte beginnen und, wenn Ihr fast einmal rum seid, etwa zwei Zentimeter vom Anfang der Naht entfernt enden. So bleibt eine Öffnung, durch die später der Gummi eingezogen wird. 

Ich habe hier einen Zierstich genommen, es geht aber auch mit dem normalen Geradstich der Nähmaschine! Einfach die Fadenspannung auf etwa 1 herunterstellen, dann wird auch dieser normale Geradstich elastisch ;-)

Nun mit einer Sicherheitsnadel ein schmales Gummiband einziehen, Shirt anprobieren und die optimale Halsweite bestimmen. Dann das Gummi zusammennähen (und ggf. den Überstand abschneiden) und in der Öffnung verschwinden lassen. Danach kann man am Rückenteil noch die fehlenden zwei Zentimeter der Rundum-Naht schließen.


Fertig ist der feine Mädchen-Halsausschnitt :-)

14. Januar 2013

Wie kommt die Schrift aufs Kissen? {Tutorial}

Die Frage kommt jedesmal auf, wenn es hier ein Kissen zu sehen gibt und ich habe schon mehrmals versprochen, es mal zu zeigen - es ist nämlich wirklich pippieinfach, wie das Kleinchen sagen würde :-)

Here we go!


Bei der Wortfindung ist zu beachten, dass der Name oder ein beliebiges anderes Wort nicht zu lang ist (Katharina-Clementine zum Beispiel sollte man dann doch eher sticken oder freezern ;-), so dass es auf A4-Länge gezogen noch ausreichend groß ist. Bei der Wahl der Schrift ist wichtig, dass sie nicht zu feingliedrig ist und die Buchstaben möglichst zusammenhängen, das macht das Aufbringen später erheblich einfacher.


In Word (oder jedem beliebigen anderen Schreibprogramm) wählt Ihr beim Seitenlayout "Querformat" - da zum Beispiel ein Kissen im Patch-mit-Liebe-Format mittig einen Stoffausschnitt hat, der genau A4 entspricht, könnt Ihr Euch nun auf der vollen Papierbreite austoben....
Diese Schrift heißt Reklame Script und ist ein kostenloses Download von hier - für den privaten Gebrauch!


Anschließend den Text kopieren....


... in Paint (oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm) wieder einfügen und über die Funktion "Drehen" horizontal spiegeln. 


Zurück nach Word kopieren, eventuell nochmal eine Größenanpassung vornehmen und ausdrucken.
(Man kann auch sämtliche dieser Schritte überspringen und das Wort direkt in Paint erstellen und ausdrucken, aber meiner Erfahrung nach dauert das länger, weil die Größenanpassung dann viel mehr Zeit in Anspruch nimmt...)


Ein ausreichend großes Stück Vliesofix auf den Ausdruck legen, eventuell etwas fixieren und die Konturen mit einem Bleistift abmalen.


Ausschneiden und ein passendes Stück Stoff wählen. 
Kleingemusterte Stoffe sind empfehlenswert, das erhöht später die Leserlichkeit.


Das Vliesofix auf die linke Stoffseite bügeln, abkühlen lassen,....


... den Text sorgfältig ausschneiden und danach das Trägerpapier entfernen. Darauf achten, dass Punkte oder andere Einzelteile nicht verloren gehen. 


Nun nehmt Ihr den Stoff zur Hand, auf dem die Schrift aufgebracht werden soll und markiert durch einmal längs- und einmal querfalten die Mitte.


An dieser Mitte orientiert man sich beim Ausrichten der Schriftteile. Karo als Unterlage ist dabei natürlich eine fantastische Hilfe ;-) Ist das Wort ordentlich und gerade ausgerichtet, vorsichtig mit Druck und ohne Schieben festbügeln.


Diese Kissenschriften nähe ich immer mit einem Geradstich auf, das sieht feiner aus als der klassische Applikations-Zickzack und man kann normalerweise auch ohne Stickvlies als Unterlage arbeiten. An einer beliebigen Stelle starten (optimal ist eine Ecke, falls vorhanden) und immer schön am Rand entlang den Rundungen folgen. Langsam nähen. Einfacher ist es mit einem transparenten Füßchen - meines hat vorne einen durchsichtigen Einsatz, das reicht auch. 
Am hübschesten sieht es aus, wenn man mindestens zwei Runden näht und die Nähte sich dabei nicht immer genau treffen. So kann man auch gut Ungenauigkeiten der ersten Runde wieder ausbügeln ;-)


Fertig :-)
Ich bringe immer als allererstes die Schrift auf und nähe dann die Kissenteile zusammen - das kleinere Stück Stoff ist besser zu händeln und wenn es schief geht, ist wenigstens nicht das ganze Kissen im Eimer!


Hier ging aber alles gut und ich habe mal wieder festgestellt, dass nichts schneller geht und zufriedener macht als Kissen zu nähen! 
In unser Wohnzimmer jedenfalls ist jetzt schon der Frühling eingezogen :-)


Das ist dann übrigens MEIN Platz, den ich neuerdings immer öfter von der Großen besetzt vorfand. Geht ja gaaaaar nicht, das ist mein Platz und ich wohne schon länger hier *g*
Jetzt muss sie ein Stück rücken ;-)

22. Juni 2012

Vom Trauma eingeholt

Dieser unscheinbare schwarzen Haufen hat gestern ein Trauma wiederaufleben lassen, das ich jahrelang erfolgreich begraben hatte.


Das sind nicht weniger als 25 Sturmhauben, die die Große und ihre Klassenkameraden heute zum Mega-Schulfest brauchen. Die darauf angebrachten Klettstreifen hielten aber nicht ordentlich, "manchmal reißen die Kinder den Kleber zusammen mit dem Klett ab".
Bei diesem Satz machten die Alarmglocken in meinem Kopf schon ohrenbetäubend "Möööööööp-mööööööööööp-MÖÖÖÖÖÖÖÖÖP",  aber ich wollte ja nicht hören. Drei Klettstreifen pro Haube, das heißt sechsmal pro Haube zwei Stiche drüber genäht, mal 25 - das ist doch flott gemacht....
Und überhaupt, bestimmt hat sich in den letzten fünf Jahren auf dem Klettmarkt auch viel getan und der hier war auch viel feiner und schmaler als das Baumarktzeugs, was ich zuletzt unter der Maschine hatte. 

Ja Pustekuchen. 
Nach nur zwei(!!) Stichen war es wieder da -
mein KLEBEKLETT-Trauma :-o


Tatsächlich war nach nur zwei Stichen die Nadel so verklebt, dass gar nichts mehr ging. Obwohl ich schon ausschließlich an dem schmalen, kleberfreien Rand genäht hatte (schwarz auf schwarz, eh schon die Höchststrafe!). Für die ersten zwei Hauben brauchte ich eine Stunde, drei Nadeln und die Nerven von zwei Lebensjahren. Dann war ich eigentlich mehr als bereit, aufzugeben, als mir der Tipp mit dem Öl wieder einfiel.
Mit einem olivenöl-getränkten Kreppapier (auf meinem heiligen Nähtisch *haaresträub*) als Helfer wurde ich dann fast zur Akkordarbeiterin. Ich musste bloß nach jeder, aber auch jeder genähten Zweistich-Kante die Nadel tüchtig abreiben...
Nach der Hälfte der Mützen ging das sogar, ohne die Nadel aus der Maschine zu nehmen und noch zwei Exemplare später sogar, ohne den Faden auszufädeln ;-)

Aber trotzdem: Nie wieder *schwör*
NIE WIEDER!

Aber was tut man nicht alles für die liebe Klasse, damit sie das perfekte Outfit hat :-)


Auch noch schön: als ich die 25 Hauben abends in der Schule alle zusammen in eine Tüte stopfte ("Ach, das ist egal, die sind eh alle gleich, da müssen keine Namen dran") und meine Große eine Minute später briefchenwedelnd vor mir stand - "Mami, wir haben übrigens Läuse an der Schule, ich habe ganz vergessen, Dir den Zettel zu geben!" *wäääääh*

Ich bin dann mal weg, die Kleine Werkstatt vom Ölfilm befreien....

29. Mai 2012

Emma { mit Minimini-Tutorial }

Emma heißt die Große zwar nicht, aber den gleichnamigen Schnitt hat sie trotzdem zu ihrem absoluten Liebling erkoren :-)


Das e-book von schnittreif ist aber auch ganz nach meinem  Geschmack...


... und sitzt sehr gut, ich musste für mein Spargelkind bloß das breite Bündchen ein wenig enger machen, damit es auch ordentlich hält am Po *g*


Wie schon beim Fan-Shirt mit gefakten Covernähten, und weil Nachfragen aufkamen, zeig ich ganz schnell mal, wie die aufs Shirt kommen - sind bloß zwei ganz simple Schritte:


Die zu vernähenden Teile links auf links legen, so dass die Overlocknaht außen statt innen landet.


Die Naht dann sorgfältig flachstreichen (die Oberseite der Ovinaht liegt oben, das sollte man vorher bei der Nährichtung schon beachten!) und mit einem dehnbaren Geradstich im Nahtschatten fixieren - fertig.
Funktioniert nicht bei allen Nähten, aber für Raglanärmel oder Querunterteilungen ist es perfekt :-)


Die Große liebt besonders das breite Bündchen und ich den gekräuselten Halsausschnitt.
Davon hätten wir dann bitte gerne noch ein paar mehr und auch das passende Wetter dürfte uns für die nächsten Wochen erhalten bleiben ;-)