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8. Juli 2019

Heidelbeerkuchen - endlich notiert!

Als wir neulich in der Nachbarschaft zur Erstkommunion eingeladen waren,
wünschte sich das Kommunionkind von mir "diesen Kuchen, den Du mir zu meinem
fünften Geburstag gebacken hast!" Das ist zwar vier Jahre her, hat sich aber offenbar
nachhaltig eingebrannt - bei ihm zumindest, ich hatte nicht den Hauch einer
Idee *ggg* Zum Glück existierte noch ein Foto!
Aber auch dann musste ich noch lange in meinen Rezeptesammlungen wühlen,
denn ich wusste nur noch, dass ich den Kuchen damals im Sommer während einer akuten
Heidelbeerschwemme spontan aus mehreren Rezepten zusammengewürfelt hatte.

Das Ergebnis kam dem Prototypen zumindest sehr, sehr nahe und
da er uns mindestens so gut schmeckte wie damals dem
Geburtstagskind, habe ich diesmal direkt mitgeschrieben - für die Zukunft.


Der Boden ist meinem Eierlikörkuchenrezept entlehnt und verzichtet komplett auf Mehl:
100 Gramm dunkle Schokolade kleinhacken, den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Fünf Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
80 Gramm Butter oder Margarine mit 100 Gramm Zucker und den fünf Eigelb schaumig 
schlagen. Die Schokolade zusammen mit 200 Gramm gemahlenen Mandeln, 3 TL Backpulver
und 3 EL Wasser unter die Zuckermasse rühren. Das Eiweiß unter den Teig heben.
Eine Springform fetten und den Boden mehlen oder mit Backpapier auslegen.
Den Teig in die Springform füllen und etwa 50 Minuten lang auf der 
untersten Schiene backen (Stäbchenprobe).
Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.


Für die Füllung habe ich etwa 400 Gramm Heidelbeeren genommen - das kommt auch ein
wenig darauf an, ob ich später noch welche zum Dekorieren brauche ;-)

200 Gramm der Heidelbeeren mit 100 Gramm Zucker pürieren.
500 Gramm Magerquark mit dem Saft einer halben Zitrone und 
zwei Päckchen Gelatine-Fix verrühren (oder einer vergleichbaren Geliermittel-
Alternative. Ich mag das Fix, weil man das einfach wie Sahnesteif unterrühren kann.)
Einen Becher Sahne steifschlagen, weitere 150-200 Gramm Heidelbeeren halbieren.
Beides unter die Quarkmasse heben.


Den Kuchenboden mit einem Tortenring umschließen und die 
Heidelbeermasse darauf verteilen und glattstreichen.
Auf Wunsch mit den restlichen Heidelbeeren dekorieren (hier war es
dem Kommunionthema entsprechend ein Christenfisch, man kann aber auch
ganz wunderbar Zahlen oder Buchstaben legen ;-)
Den Kuchen möglichst über Nacht kaltstellen, Tortenring lösen, aufessen.

Guten Appetit 

5. Mai 2019

Geschenkt!

Heute ist hier im Tal wieder Erstkommuniontag.
 Und da wir ja ein Dorf sind (bzw. mehrere ;-) gibt es immer das ein oder andere Kind, 
das man mit einem kleinen Geschenk bedenken möchte.
Da dabei ein schnöder Umschlag alleine aber ja auch irgendwie doof ist,
haben wir in diesem Jahr mal die Becher verschenkt, die auch unserer Kinder 
so sehr lieben. Davon haben wir eine ganze Sammlung inzwischen.
Eis, Pudding, Suppen, Müsli, Rohkost, ein paar Nudeln zwischendurch - 
alles wird aus diesen Bechern gegessen, stapelweise 
schleppe ich sie aus den Kinderzimmern zurück in die Küche und trotzdem 
ist noch nie auch nur einer kaputt gegangen. Echte Lieblingsteile!
Vielleicht ja jetzt auch bald für andere Kinder ;-)


Statt Verpackung habe ich ein paar Blümchen in die Tassen (das sind
sie nämlich eigentlich ursprünglich, also so vom Hersteller gedacht ;-)
arrangieren lassen, einen farblich passenden Christenfisch genäht, 
auf einen Schaschlikspieß gesteckt und zwischen den Blumen versenkt.

Und da wir heute auch noch bei einem Kommunionkind eingeladen sind,
schmeißen wir uns nun in Schale, lauschen in der Kirche ein allerletztes Mal
dem tollen Schulchor der Kinder (die Missi singt noch einmal als Ehemalige
mit und dann sind wir nicht nur damit durch, sondern auch erst mal für eine
ganze Weile mit den Kommunionkindern hier) und im Anschluss
werden wir uns nach allen Regeln der Kunst den Bauch vollschlagen.
Zu dem Kuchen, den ich für heute gebacken habe, 
wird es definitiv dann nochmal einen gesonderten Blogspost geben...
Aus Gründen

Euch allen einen wunderbaren Sonntag 

3. Dezember 2018

Feste gefeiert!

Am Wochenende haben wir die Firmung der Großen gefeiert.
Waaaaah! War nicht gerade erst Erstkommunion?!
Sie werden so schnell groß ;-)


Im Vergleich zur Erstkommunion ist die Firmung ja nur ein kleines Fest -
Kernfamilie, Großeltern, (Firm-)Patenfamilien, fertig.
Da der Gottesdiensttermin sehr interessant mitten am Nachmittag terminiert war,
die Große sich aber eine abendliche Pizzasause beim Lieblingsitaliener wünschte,
haben wir dazwischen noch ein klitzekleines Kaffe-und-Kuchen-Stelldichein
bei uns zuhause geschoben. Die Küche war gerade so ausreichend groß dafür...

Am Freitag hatten wir dann spontan noch kleine Mitgebsel gebastelt -
kleine Mini-Fläschlein aus Glas, gefüllt mit Süßkram, farblich passend 
zur Tischdeko und geschmückt mit Papierfisch und Baumwollband.
Ging schnell und war wirklich nett anzusehen.

Schön war er, dieser Tag und ich freue mich schon ein bißchen auf die 
Neuauflage mit Kind2 - die bereits festgestellt hat, dass dann ja die 
große Schwester ihre Firmpatin sein kann ;-)
Das wird ein Spass!

24. Mai 2017

Einen hab ich noch....

Einen Blogpost zur Erstkommunion nämlich ;-)


Da kam ich eben wieder drauf, als ich endlich die letzte Deko mal verräumt habe.
Unter anderem schweren Herzens auch diesen Kranz, der jetzt für vier Wochen unsere Haustür zierte. 
Wobei - der weiße Kranz hängt dort eigentlich ganzjährig und wird jahreszeitenentsprechend unterschiedlich geschmückt.
Für die Kommunion habe ich einfach noch zusätzlich einen etwas kleineren Kranz aus Buchs gebunden und 
in dem äußeren Kranz befestigt. 


Der einzige Schmuck außer einer breiten Baumwollspitze ist ein Kommunionkind-Klemmerle von susalabim,
die dem Kleinchen damit einen wahnsinnig großen Wunsch erfüllt hat (wir haben meistens irgendein Klemmerle aus
unser gar nicht mal so kleinen Sammlung im Kranz sitzen, aber mit einem Kommunionkind konnte ich
 nun wirklich nicht dienen ;-) Tausend Dank noch mal, liebe Susa, das war so eine Freude -
und ich habe auch schon eine Idee, wie ich mich ein wenig revanchieren kann 

So, und damit verabschiede ich mich mal in eine klitzekleine Blogpause.
Draußen ist Traumwetter und ein langes Wochenende steht vor der Tür,
das ausgiebig genutzt werden will.
Macht es Euch nett!

10. Mai 2017

Kommunion-Kekserei

Etwas stand noch auf unserer Kommunion-Agenda, was ich noch gar nicht gezeigt habe.
Kleine Kekse, die das Kleinchen seinen Gästen fein verpackt neben den Teller legte -
ein Leckerli für den Heimweg quasi, wo wir doch den ganzen Tag fast nichts gegessen hatten *höhö*


Die Idee hatten wir bei Pinterest gefunden und farblich an die Tischdeko des Kleinchens angepasst.
Die scherte es nämlich kein bisschen, dass die Fischlein deswegen in rosa Wasser 
schwimmen mussten, pffft.
Kleingeistige Bedenkenträgerei!


Basis waren klassische Doppeldecker-Kekse.
Das Fondant haben wir ordentlich geknetet, dünn ausgerollt, mit einem Keksausstecher in Form gebracht, 
die Rückseite gaaaaanz minimal mit Wasser benetzt und auf den Keks gelegt.
Den Fisch ebenso - das Fondant an dieser Stelle ein wenig eingedrückt, Wasserhauch drauf, Fisch festgeklebt. Die Luftbläschen haben wir mit einem feuchten Schaschlik-Spieß vorgepikst und dann in jedes Loch eine Zuckerperle gedrückt.
Das hielt alles bombenfest und blieb auch schön knackig.
Eingepackt wurden die fertigen Schätzchen in kleine Pergamintütchen, so blieben sie auch schön frisch.


Wir haben die unseren dann abends ganz gechillt auf der Couch gegessen ;-)

Ganz gechillt gestaltet sich unser Leben im Übrigen auch jetzt gerade wieder.
Zumindest das von mir und dem Kleinchen - die liegt nämlich allen Ernstes schon wieder mit einer Lungenentzündung flach :( "Ein blöder Zufall" sei es, meinte der Kinderarzt, dass es sie schon wieder erwischt hat. Ich hoffe es sehr!
Sie pfeift genauso elend rum wie neulich, allerdings ist ihr Allgemeinzustand doch deutlich besser: 
Sie redet, isst und liest *g* Aufstehen geht allerdings gar nicht.
Wir versuchen also, uns es im Rahmen der Möglichkeiten nett zu machen.
Freundlicherweise ist es auch warm und sonnig genug, dass ich sie immer mal wieder ein Stündchen
 im Liegestuhl auf dem Balkon parken kann. 
Ein klarer Fortschritt zum Winter!
Aber ich wäre dann doch mal für Sommer und gesund und so.
Echt jetzt mal!

2. Mai 2017

Ein dickes Dankeschön an den Wettergott

... das muss man an dieser Stelle mal ganz explizit aussprechen, denn das Kleinchen und ihre Freunde
 hatten am Sonntag wirklich fantastisches Wetter zur Erstkommunion - eine kleine Schönwetterinsel 
mitten in der trüben Suppe der letzten Tage ;-)

Überhaupt war es ein wahnsinnig schöner, stimmiger Tag - "Solche Tage sind ein Geschenk", sagte eine Freundin 
aus der anderen Ecke des Internets heute und damit hat sie definitiv recht.
Ein Geschenk, das ich immer im Herzen tragen werde und ich glaube, dem Kleinchen geht es ähnlich.....


Eines nachts hatte ich einen Traum.
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigenen und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn: "Als ich anfing, Dir nachzufolgen, da hast Du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast Du mich allein gelassen, als ich Dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe Dich und werde Dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo Du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich Dich getragen."


Danke.
Einfach nur danke.
Dafür, dass es so ist, wie es ist ♥

Und die restlichen Dekogeschichten, die zeige ich Euch dann noch in den nächsten Tagen.
Die nächste Erstkommunion kommt ja bestimmt - wenn auch nicht mehr für uns *sentimentalseufz*
Ich hätte durchaus noch gerne das eine oder andere weitere Kind auf diesem Weg begleitet...

25. April 2017

Schokolade, hübsch verpackt

Endspurt in der Kommunionvorbereitung - die letzte Woche ist angebrochen und eigentlich haben wir
gar nicht mehr viel zu tun. Gut, das Kleinchen hat noch drei Proben und ich nichts Anzuziehen,
aber das sind keine unüberwindbaren Hindernisse.


Die Outfits der Restfamilie hängen alle frisch gebügelt an der Tür und ich werde, nachdem ich im abgelaufenen halben Jahr gefühlte 300 Kleider anprobiert habe, mir entweder in der Nacht zum Sonntag noch spontan was Nähen (wäre nicht das erste Mal ;-) oder einfach wieder das Kleid anziehen, das ich schon zur Kommunion der Großen trug.
Alltime-Wohlfühl-Lieblingskleid, da kommt so schnell nix neues ran...


Die Zeit in den Ferien haben wir genutzt, uns unter anderem um die Mitgebsel zu kümmern.
Hier (anderswo vielleicht auch, ich weiß es nicht) ist es so, dass am Samstag vor dem großen Tag Nachbarn, Freunde, Bekannte und Kunden Glückwunschkarten oder kleine Geschenke fürs Kommunionkind vorbeibringen. Gerne schickt man dabei, falls verfügbar, die Kinder vor, die diesen Job in der Regel relativ freiwillig erledigen - denn sie bekommen im Gegenzug als Dankeschön eine süße Kleinigkeit ausgehändigt.


In unserem Fall ist das eine klassische quadratische Schokoladentafel, in verschiedenen, möglichst mehrheitsfähigen Geschmacksrichtungen. Schokolade geht immer und zur Not kann man wenigstens noch was draus backen 
oder Pudding kochen ;-)


Die Verpackung haben wir auf Wunsch des Kleinchens an das übrige Farbkonzept angepasst:
Ein pinkfarbenes Tütchen, das wir mit Paketkordel veschlossen und der universell einsetzbaren und deshalb immer in ausreichender Menge vorhandenen Tortenspitze verziert haben.
Die wesentlichen Daten passten auf einen Aufkleber und für das Danke kam auch noch mein heißgeliebter 
Etikettenpräger zum Einsaz.
Ich mag einfach den Gegensatz von groben und feinen Zutaten sehr gerne....


Jetzt warten die kleinen Leckerli fertig gepackt auf ihren Einsatz - auf der Flurkommode, zusammen mit dem obligatorischen Teller für die Glückwunschpost. Und die Jahreszeitenzweige tragen auch schon den ersten Schleifenschmuck. Vor fünf Jahren habe ich sie dorthin gestellt, kurz vor der Erstkommunion der Großen. 
Hach. 
Mal schauen, ob ich sie danach nun mal wegnehme....
Eine Sache haben wir immerhin seither geschafft, die ich mir damals schon sehr wünschte:
Die Wände im Flur sind inzwischen tatsächlich (annähernd) weiß und passen jetzt sehr gut ins Gesamtgefüge *g*

So, und jetzt gehe ich und binde einen Buchsbaumkranz.
Die abgeschnittenen Zweige hege und pflege ich seit drei Wochen....
Wünscht mir Glück, habe ich ewig nicht mehr gemacht!

13. April 2017

Bastelstunde

Freundlicherweise macht das sonnig-warme Wetter gerade mal eine Pause, so dass wir ein wenig 
vorwärts kommen, was unsere Erstkommunionvorbereitung betrifft.

In den letzten Tagen haben wir uns mal um die Tischdeko gekümmert, nachdem das Kleinchen sich
 endlich.endlich mal für eine Farbe entscheiden konnte ;-)
Tatsächlich hat sie schlussendlich ROSA gewählt, womit ich bei ihr nun gar nicht gerechnet hatte - aber nun gut,
 bleibt die türkisfarbene Deko von der Großen halt im Schrank.
Wir sind ja flexibel....


Also haben wir Blumen bestellt: rosa Ranunkeln nämich - wird allerdings ein bißchen spannend, ob es die dann wirklich noch gibt, der Großhändler des Blumenladens war aber optimistisch ;-) Im Schrank entdeckten wir tatsächlich genügend gleiche Vasengläser in passender Größe und schlichte Servietten zu finden war auch kein Problem.

Als Platzkarten wünschte sich das Kleinchen Papierschiffchen, also saßen wir in den letzten Tagen und haben
  fleißig gefaltet. Nach diversen Versuchen mit Drucker-, Butterbrot- und Transparentpapier blieben wir am Ende 
tatsächlich beim ganz normalen 08/15-Papier - das Transparentpapier ergab zwar edlere Schiffchen, war aber 
mistig zu falten und außerdem schienen die Stäbchen später durch...
Die fertigen Bötchen haben wir am Ende, noch zusammengefaltet, kräftig gebügelt und dann erst 
auseinander gedrückt, so hatten sie weniger Faltknicke.


Für das Fähnchen haben wir einfach Masking Tape um einen Zahnstocher gelegt, zusammengeklebt,
beschriftet und dann den Wimpelkniff eingeschnitten.
Insgesamt war das eine ziemlich unaufwändige Angelegenheit, die aber optisch genug hermacht, dass
 man auf weitere Tischdeko weitestgehend verzichten kann.
Zusätzlich kommt auf (oder neben, mal sehen) den Teller auch noch ein klitzekleines Mitgebsel für jeden Gast, 
aber das zeige ich Euch später....

Jetzt verabschiede ich mich erst mal in eine kleine Osterpause -
ich wünsche Euch ganz wunderbare, gemütliche Feiertage.
Ganz gleich, bei welchem Wetter ;-)
Habt es nett! ♥

29. März 2017

Wer feiern will

... muss auch einladen, sonst wird die Sache schwierig.
Eine Tatsache, die das Kleinchen jetzt tagelang umgetrieben hat, denn eigentlich ist das Wetter gerade
 viel zu schön, um länger als nötig am Schreibtisch zu sitzen ;-)


Half aber ja nix - in vier Wochen ist der große Tag und langsam wurde es wirklich allerhöchste Eisenbahn, 
das Event auch unter die Leute zu bringen. Immerhin ist am nächsten Tag der 1. Mai, und da hat man ja 
durchaus auch mal Pläne....


Die Karten selbst hatten wir zum Glück schon vor einer Weile gebastelt, solange es kalt und usselig war. Genau wie bei der Großen waren Weiß und Türkis auch die Wunschfarben der kleinen Schwester* und die Zutaten hatte sie sich
 im Bastelladen weitestgehend selbst ausgesucht.
Mit Kreisstanzer und Schere war der Rest schnell erledigt - "schlicht und schnell" waren auch diesmal wieder die Rahmenbedingungen, denn die Anzahl der nötigen Einladungen erlaubt keinen zeitraubenden Tüdel, 
wenn man nebenbei noch andere Hobbys hat *g*


Dem Kleinchen oblag dann gestern noch die Aufgabe, handschriftlich die Anreden drüber 
und ihren Namen drunter zu setzen. Umschläge beschriften, fertig.
Häkchen drunter.


Eine Leggins haben wir inzwischen übrigens auch gefunden.
Als nächstes auf der Liste: Schuhe, Tischdeko*, Kuchen.
Ich schreib das hier, denn immer, wenn ich es aufschreibe, löst es sich quasi von selbst.
Siehe Leggins ;-)

* Der Türkiswunsch beschränkt sich inzwischen bedauerlicherweise nur noch auf die Einladungen (und die anstehende Renovierung ihres Zimmers ;-) Für die Tischdeko wünscht sie sich inzwischen "ganz viel Weiß mit ein bißchen Rosa". Meinetwegen, da kann ich auch gut mit leben - nur schade um die schöne türkisfarbene Deko von der Großen, die noch im Keller wartet...

12. Januar 2017

Winterwarme Pulli-Näherei

Heute nacht kommt der Winter wieder.
Mensch, wie ich mich freue.
Nicht.


Aber immerhin muss das Kleinchen nicht frieren (das andere Kind friert eh nie, Pubertisten
haben ja Wärmespeicher für zwei, mindestens ;-), denn ich habe es rechtzeitig mit
wirklich warmen Hoodies benäht.


Besonders die große Astronauten-Kapuze erweist sich hier als super, denn die ist ein toller Schalersatz.
Sie ist aber nur eine Option in Julias neuem Hoodie-Schnitt, es gibt alternativ auch eine ganz normale
oder auch einen hohen Kuschelkragen.


Genäht war das Schätzchen übrigens recht schnell, trotz der praktischen (beim Kleinchen eigentlich: absolut dringend notwendigen!) seitlichen Eingrifftaschen. Wofür ich aber wirklich Stunden gebraucht habe, war die Auswahl
und vor allem Aufteilung der Stoffe. Die vielen Teilungsnähte ergeben unzählige Kombinationsmöglichkeiten und
jedesmal kommt ein komplett anderer Pulli dabei heraus.
Ihr werdet sehen, was ich meine, wenn ich Euch nächste Woche den zweiten zeige ;-)


Den Schnitt lillesol basics No. 52 gibt es ab heute hier bei Julia im Shop.
Vielen Dank, dass ich Probenähen durfte ♥

(Ach so, und übrigens kein 12er heute, denn heute abend ist noch Kommunioneltern-Treffen und danach komme ich ganz sicher nicht mehr zum Bilderbearbeiten und Hochladen.
Ich kann aber berichten, dass sich meine To-Do-Liste diesbezüglich schon vor dem Treffen um eine weitere, gewichtige Position erweitert hat. Ich habe heute nämlich mal zu Kontrollzwecken die Taufkerze rausgesucht und dabei festgestellt, dass das Kleinchen doch das Kind mit der dicken Stumpenkerze war und nicht etwa die Große, wie ich bis dahin glaubte. Deswegen steht jetzt ziemlich oben auf der Liste, gleich unter "Essensfragen klären" und "Einladungen schreiben" 
auch noch "Kommunionkerze basteln". Joah. Auf ein Neues...
Die Große bekam damals nämlich auch eine neue. Sie hatte zwar, wie wir jetzt alle wieder wissen, eine Taufkerze im passenden Format - allerdings war es am Tag ihrer Taufe so heiß, dass die Kerze danach auch locker als Bumerang durchgegangen wäre ;-)

24. April 2012

Schwupps - vorbei

Und schön war es, so schön :-)
Die Große war sicher das glücklichste Gotteskind unter der Sonne an diesem Tag und hat ganz viele wunderbare Erfahrungen und Erinnerungen mitnehmen dürfen....


Und Muttern war schwerstens gerührt und freut sich jetzt schon auf die Neuauflage in fünf Jahren.
Da darf es dann auch gerne fünf bis fünfzehn Grad wärmer sein. 
(Das Bild täuscht da doch ganz gewaltig ;-)


Jetzt schiebe ich den Alltag noch einen Moment hinaus, indem ich die Fotos sondiere und mir mal ein paar Gedanken um Danksagungskarten mache, so als letzte Tat vor Bügelbergen und Stapeln unerledigter Post....


"Glaube kann nicht erzwungen werden, er ist ein Geschenk." 
(Notker Wolf) 

Ich freue mich jeden Tag, dass dieses Geschenk bei uns ein Zuhause hat...

21. April 2012

Aufhängerlein {Tutorial}

.... oder auch ein kleiner Beitrag zum Reduzieren der Stoffrestekiste, die vermutlich nicht nur bei mir immer aus allen Nähten platzt?


Es gibt wirklich so viele Gelegenheiten, Haus und Hof mit kleinen An- und Aufhängern zu schmücken, egal ob Vögelchen, Ostereier, Sterne, Blumen oder eben - dem momentanen Hauptthema hier entsprechend - (Christen-) Fischen :-)

Ich habe mal ein bißchen mitfotografiert, um Euch zu zeigen, wie ich diese shabby Anhängerlein ganz schnell fabriziere:


Eine Vorlage mit klaren Formen auswählen, ein Stück Baumwollstoff rechts auf rechts legen und die Vorlage in der gewünschten Anzahl aufzeichnen. Pro Anhänger braucht Ihr zwei gegengleiche Stücke. 


Die Stofflagen mit Nadeln fixieren und beide Lagen zusammen ausschneiden.


So sieht das nun aus :-)


Nun pro Anhänger das Motiv einmal aus Volumenvlies oder irgendeinem anderen auffütterndem Material zuschneiden. Dabei sollte das Motiv rundherum eine knappe halbe Füßchenbreite schmäler geschnitten werden als das Stoffmotiv.


Vlies zwischen den zwei Stofflagen fixieren. Ich bügele es meist auf der einen Seite auf und fixiere die zweite Lage mit Sprühzeitkleber. Bei ganz einfachen Motiven wie zum Beispiel Ostereiern kann man auf das Fixieren auch ganz verzichten ;-)


Aufhänger-Sandwich: beide Stoffe mit der rechten Seite nach außen, dazwischen das Vlies.


Nun rundherum mit Geradstich zusammennähen. Ich nähe meist zwei oder drei Nähte über- und nebeneinander, der Optik wegen. Da die Vlieseinlage kleiner ist, liegen die beiden Stofflagen am Rand nun schön aufeinander.


Zum Befestigen des Aufhängers gibt es nun mehrere Möglichkeiten. Entweder doppelt gelegtes Nähgarn mit einer Nadel durch den Anhänger ziehen, dabei ggf. ein bißchen mit dem Schwerpunkt experimentieren, damit der Anhänger später auch gerade hängt.


Oder Ihr fasst beim Zusammennähen gleich eine Aufhängerschlaufe mit, wie bei diesen Ostereiern. Dann solltet Ihr aber sicher sein, wo diese plaziert werden muss ;-)
Als dritte Möglichkeit könnt Ihr auch einfach eine kleine Öse einschlagen und ein Band durchziehen.


Da hängen sie nun, die Fischlein, zwischen der weißen Spitze am Jahreszeitenstrauß in der Diele. 
(Und nächstes Mal mache ich auch die Tür vom Gästebad zu :-)

Ganz ohne Aufhänger kann man die kleinen Stoffschätzchen natürlich auch verwenden. Zum Beispiel als Streudeko der etwas anderen Art, als Hingucker auf einfachen Serviettenringen aus Filz, oder, oder, oder....  Ich habe auch noch ein paar Fische mehr gemacht - die zieren jetzt die "Blumenvasen" (aka schön getönte Mineralwasserfläschlein), die morgen den Tisch schmücken werden...


Habt ein wunderschönes Wochenende :-)

20. April 2012

Kuchen im Glas

... stand heute auf meiner quasi komplett abgehakten To-Do-Liste :-)


Grundlage war das Rezept für den hier schon mehrfach sehr lobend erwähnten Marmorkuchen mit Schmand (bei mir: Naturjoghurt) von der Keksmamsell, gepimpt mit einem Glas Kirschen. Das ist einfach immer noch unser allerliebster, fluffigster Marmorkuchen und besticht bisher auch durch absolute Gelingsicherheit ;-)

Die Teigmenge war genau passend für sechs 475 ml-Gläser.


Die duftenden Schätzchen wurden nun gedeckelt, bekommen noch einen Danke-Anhänger und dürfen sich dann zu den schokoladigen Mitgebseln im Hausflur gesellen.

Die Hauptperson des Wochenendes sah heute morgen nach dem Aufwachen übrigens aus wie nach einem Preisboxkampf, Gesicht total verschwollen, dicke Lippe und nur fähig zu nuscheln - aber immerhin nix blau *püh* Da das Gesicht auch immer noch arg schmerzte, habe ich sie kurzerhand von der Schule entbunden (Managerentscheidung ohne Mitspracherecht ;-) und stattdessen Kühlen und Cremen auf den Stundenplan gesetzt. Jetzt, einige Arnica- und Heparinstunden später, sieht sie sich schon wieder sehr ähnlich und kann auch wieder sprechen. 
Und wie *g* 
Generalprobe gerettet.

18. April 2012

Und in klein!

Im Miniformat ist er nämlich fast noch schöner, unser Leuchtturm *hachmach*


Diese Oblaten habe ich hier als Deko für die Muffins bestellt, das musste  ich einfach ausprobieren, als ich es entdeckte! Und ich kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen :-) Schneller angekommen als der Blitz und ganz tolle Qualität - obwohl die Grundlage bloß eines der Handyfotos aus dem letzten Post war...

Ansonsten?
Wollte ich Euch heute eigentlich noch ein klitzekleines Tutorial schreiben, aber ich bin so platt von dem wahnsinnig spannenden Spiel gestern, dass ich mich zu nichts mehr in der Lage fühle ;-) 
Morgen dann!

17. April 2012

Das Bild

Ihr erinnert Euch?
Die Mama der liebsten Tochterfreundin und ich sind neulich ausgezogen, eine vier Quadratmeter große Holzplatte zu bemalen, die an der Erstkommunion die Kirche schmücken soll. 


Anforderungen: das Bild muss den Leitspruch der Kommunionkinder illustrieren, eben diesen in Schriftform tragen sowie Platz für die Fotos und Namen der Kinder bieten.


Wir haben erst mal mutig Farbe gemischt, alles andere musste sich von selbst ergeben. Dass es ein Leuchtturm werden sollte, war allerdings schon klar.
Genauer gesagt: dessen Licht. 
Der Leuchtturm war zweitrangig, deswegen dieses viele Ton-in-Ton-Blau :-)

"Jesus, Du bist unser Licht" - darum ging es.


Mit dem Ergebnis sind wir hochzufrieden (immer super, wenn man so gar nichts von sich erwartet ;-), allerdings fehlte das Wesentliche noch, wie man unschwer erkennen kann - der Text *örks*
Aufpinseln schied aus vielerlei Gründen aus, ich bekam schon schweißnasse Finger beim bloßen Gedanken daran!

Schlussendlich haben wir die Buchstaben spiegelverkehrt auf gelben Karton aufgedruckt, ausgeschnitten und aufgeklebt. Geht doch, oder?


Die Flecken im Wasser markieren die Stellen, wo wir jetzt noch Klettpunkte anbringen müssen, für jedes Kind einen.

Da waren nämlich auch noch schlappe 23 gelbe Papp-Boote, die wir fein säuberlich ausgeschnitten, beschriftet und mit Fotos versehen haben :-p Ob wir sie hier dann wirklich nett und adrett auf dem Wasser arrangiert haben, das wird sich morgen beim Testlauf zeigen....

Angedacht ist, dass jedes Kind beim Einzug in die Kirche sein Schiff selbst anklettet. Ob wir ihnen das dann wirklich zumuten in ihrer Aufregung, das wird sich finden *g*

14. April 2012

Mitgebsel

Morgen ist Weißer Sonntag, der große Tag der Erstkommunionkinder.... allerdings nicht hier - wir haben noch eine Woche Zeit und können uns deshalb ganz entspannt der weiteren Vorbereitung widmen.


Letzte Woche haben wir uns mal um die Mitgebsel gekümmert.


Hier bringen am Samstag vor dem großen Tag traditionell Nachbarn, Freunde, Bekannte, Kunden und andere geneigte Menschen Glückwunschkarten oder kleine Geschenke an die Tür. In der Regel schickt man dabei die eigenen oder andere greifbare Kinder vor, die diesen Job gerne erledigen, weil sie dafür vom Kommunionkind meist eine leckere Süßigkeit bekommen ;-)


Wir haben uns dazu entschlossen, dies gleich mit einer kleinen Danksagungskarte zu verbinden -
 was erledigt ist, ist erledigt *g*


Die Zutaten: 
Butterbrot- oder andere Pergamintüten, schönes Papier zum Bedrucken, kleine Tortenspitzen und ein hübscher Stempel - dieser hier ist von bastisRIKE :-)


Tüte befüllen, ggf, etwas einkürzen, Tortenspitze bestempeln, in der Mitte falten und um die Tütenöffnung legen. Karte unterschieben und alle Lagen mit Gerad- oder Zickzackstich zusammennähen. 
Fertig.


Und was ist drin?
Ganz klassisch Schokolade. Ich finde, damit können Groß und Klein gleichermaßen etwas anfangen :-)


Jetzt scharen sich die ganzen Tütchen passenderweise in unserem Jahreszeitenkorb neben der Haustür um den ehemaligen Osterstrauß, der nun mit weißer Spitze geschmückt ist.


Meine herzallerliebste Kuchenplatte habe ich dem Tochterkind auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin dann auch noch geliehen, für die Glückwunschkarten. 
Normalerweise steht dort ein schnöder Teller für die schnöde Post.
Jetzt kann die Große sich schon mal eine Woche lang an den Anblick gewöhnen, vielleicht baut das ein wenig die Aufregung ab! Zum Glück sind nächste Woche wieder Schule, Klavier, diverse Proben, da ist sie abgelenkter *ächz*

(Und wo ich die Bilder so sehe, ärgere ich mich nun doch, dass ich das Projekt "Hausflur in ein weißes Paradies verwandeln" auf die Zeit nach der Kommunion verschoben habe. Würde hübsch aussehen jetzt ;-)

Habt einen schönen Start ins Wochenende!