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29. April 2024

Kleiner 958-Tage-Quilt oder so

 Diese Decke hier war ein echtes Endlos-Projekt, das buchstäblich über Jahre die Kleine Werkstatt blockiert hat. Ich kann gar nicht sagen, wieso - aber es ging wirklich unfassbar zäh vorwärts, mit monatelangen Pausen dazwischen. Gibt sowas manchmal, braucht nicht immer Gründe…


Geplant war, dem Mann sein eigenes Plaid für die Couch zu schenken. Weihnachten vor drei Jahren oder so. Zum Glück sammle ich aber ja übers Jahr immer potenzielle Geschenkideen, sonst hätte ich jetzt drei Jahre in Folge mit leeren Händen dagestanden ;)


Neulich habe ich dann allerdings die Nerven verloren, als ich den Stapel aus Top, Rückseite und aufgewickeltem Binding zum ungefähr fünfundachzigsten Mal von links nach rechts geschoben habe, weil der riesige Berg einfach immer und überall im Weg war. Es heißt schließlich nicht umsonst „die KLEINE Werkstatt“ und zusätzlich ist das gleich daneben liegende Bad momentan eine Großbaustelle, wodurch noch mehr fachfremder Kram auf meinen Nähtischen rumliegt, als eh immer schon…


Und so habe ich mir geschworen, nichts anderes mehr anzufassen, bevor ich nicht diese Decke fertiggestellt hätte. Mir kam dabei zugute, dass ich a) eigentlich noch dringend diverse andere, unaufschiebbare Sachen zu nähen hatte und b) der Mann und die Missi gerade Skifahren waren und ich so auch keine anderen Ausreden hatte. Und oh Wunder - als ich einmal konzentriert dransaß, ging es dann plötzlich ganz schnell, schließlich war das Top schon komplett fertig. Seit 2021 oder so.


Zusammengesetzt habe ich es aus diversen leichten Japan- und dazu passenden Canvasstoffen in Blau-, Schwarz- und Petroltönen, die ich einfach in gleichmäßige Streifen geschnitten und dann fortlaufend in unterschiedlicher Breite aneinandergenäht habe. Hilfreich ist dabei immer, den ganzen Driss mal auf dem Boden (oder Bett) auszubreiten und so lange hin- und herzuschieben, bis es ein schönes Bild ergibt.


Als Rückseite und Batting in einem habe ich, wie schon häufiger, eine fertige Tagesdecke von Ib Laursen verwendet. Die gibt es in unzähligen Farben, ist super kuschelig und trotzdem ganz leicht. Für mich einfach die perfekte Wahl, hier bei der rosa Lockdown-Decke hatte ich das zum ersten Mal so gemacht und seither immer wieder…


Das Einfassband der Tagesdecke habe ich dafür feinsäuberlich abgetrennt (macht sich sehr gut abends vor dem Fernseher, man ist dann gleich schön zugedeckt ;), aufgewickelt und als letzten Arbeitsschritt nach dem Verbinden von Top und Decke wieder rundherum angenäht. NOCH ordentlicher wäre es vermutlich geworden, hätte ich das Band zwischzeitlich erst auf- und später wieder zu Schrägband zusammengebügelt, aber mir (und dem Mann erst recht!) reicht es auch so.


Ich mag das Ergebnis echt gerne und es passt auch schön zu unserer grauen Couch. Und am Ende war es irgendwie auch gut, dass sich das ganze Projekt so gezogen hat, denn so konnte ich die Decke nicht zu irgendeinem Anlass verschenken, sondern der Mann hat sie zu seinem 50. Geburtstag bekommen. Mann friert ja auch schnell mal im Alter, so war das sehr, sehr passend *kichert diabolisch


Die nächsten Decken die ich noch so auf meinem Zettel habe, wären jetzt welche für die Kinder. Die Große arbeitet ja immer noch hart an ihrem Plan, eine Wohnung in der Stadt zu finden (und wird über den Winter dazu eventuell in Gefilden leben, wo es zwar wärmer ist als hier, man deswegen aber direkt gerne mal ganz auf den Einbau von Heizungen verzichtet) und im Anschluss wäre dann der Weg für die Missi in die Gartenwohnung frei. Und Kinder, die ausziehen, brauchen auf jeden Fall eine kuschelige Decke von Mama, so will es das mein Gesetz ;)

28. April 2023

T-Shirt-Upcycling II

 Neulich habe ich mal wieder die Kleine Werkstatt gründlich aufgeräumt - etwas, das ich sehr regelmäßig tun muss, weil sie erstens während der Arbeit sehr schnell vermüllt, während man unzählige Stoffe aus den Regalen zieht, nach Reißverschlüssen oder Applikationen wühlt und Fäden, Stoffreste, Nadeln, Papierschnipsel (und Bonbonpapierchen) auf den Boden fegt, damit sie auf dem Zuschneidetisch oder zwischen den Nähmaschinen nicht im Weg sind. Und zweitens brauche ich im krassen Gegensatz dazu aber zwingend eine aufgeräumte, klare Umgebung, um kreativ sein zu können, sonst werde ich verrückt und fasse keine Nadel mehr an. Dilemma.

Jedenfalls habe ich im Zuge der Aufräumaktion auch dieses eine T-Shirt wiedergefunden, das ich immer als Schlafshirt im Wohnmobil getragen habe - zumindest so lange, bis ich endlich eingesehen habe, dass ein Shirt, das am Hals zu eng anliegt, mich niemals glücklich machen wird, egal, wie sehr ich den Aufdruck auch mag ;-) Genau diesen wollte ich mir aber dringend erhalten, und so habe ich ihn aus dem Shirt geschnitten und als Applikation via Vliesofix-Transfer auf ein Stück (weichen) Polsterstoff vom Möbelschweden gesetzt und ein schnelles Kissen daraus genäht, im Format 45x45 mit simplem Zipperverschluss unten.


Dieses Polster-Canvas gefällt mir richtig gut in Kombination mit dem T-Shirtstoff. Alternativ hätte ich mir auch (Breit-)Cord gut vorstellen können, aber da hatte ich keine passende Farbe da und das Projekt lautet ja weiterhin konsequent Stoffabbau oder auch UWYH (= use what you have), komme was da wolle. Ich sage nur Chaos und Kleine Werkstatt und so... Dieses Kissen jedenfalls hat sich eindeutig qualifziert, weiter im Wohnmobil mit auf Reisen gehen zu dürfen - bequemer als ein Schlafshirt mit zu engem Hals ist es nämlich definitiv und der Aufdruck allzeit das passende Motto bei der Wahl jedweden Übernachtungsplatzes :-)

Disclaimer: Natürlich hasse ich keine Menschen*. Schon gar nicht pauschal. Ich bin im Gegenteil sogar zu mir völlig fremden Menschen aus Prinzip immer erst mal nett und freundlich („erst mal“ auch nur, weil ich durchaus anders kann, wenn es die Situation dann erfordert, aber das tut sie zum Glück fast nie), weil umgekehrt die allermeisten Menschen auch zu mir nett und freundlich sind. Das ist die Sache mit dem Wald, in den man hineinruft und so. So bin ich erzogen worden und ich glaube da fest an eine Wirkung. Überhaupt sind die allermeisten Menschen vernünftig, normal und nett. (Leute, die das Gegenteil behaupten, sind komischerweise meist welche, auf die diese Attribute selber nicht zutreffen, da passt dann wohl eher das Sprichwort „Wenn es überall nach Scheixxe riecht, dann schau halt mal unter dem eigenen Schuh.“ - wobei das, wenn ich so drüber nachdenke, eigentlich dasselbe Prinzip ist wie beim Waldsprichwort, nur umgekehrt, aber ich schweife ab ;-) Jedenfalls, das große Aber: Ich brauche keine nur sehr wenige, ausgewählte Menschen um mich herum, um glücklich zu sein. Ich bin introvertiert und von Natur aus zurückhaltend, Menschen stressen mich. Smalltalk stresst mich. Zu viel körperliche Nähe (von Fremden ;) stresst mich. Was habe ich die anderthalb Coronameter überall genossen! Lärm, Gerüche und visuelle Eindrücke stressen mich. All das prasselt völlig ungefiltert auf mich ein. Natürlich kann ich mich über all das hinwegverhalten, ich bin ja nicht mehr fünf, aber das ist brutal anstrengend und macht nach spätestens zehn Minuten nur noch mäßig Spaß.** Meine Akkus laden, wenn ich alleine bin. Oder eben unter wenigen, ausgewählten Menschen. Und von daher passt dieser Spruch schon sehr gut.

*Wenn ich es genau nehme, habe ich in 48 Jahren genau einen getroffen, im beruflichen Umfeld zum Glück nur, den ich noch heute, über 20 Jahre später, aus tiefstem Herzen hasse - aber der hat es sich auch wirklich hart verdient. So. Ansonsten gibt es durchaus eine Reihe Menschen,die ich verachte, Nazis, Verschwörungsideologen, Kriegstreiber, Spalter, Ex-Bild- oder Twitterchefs, Ex-Präsidenten mit gelben Haaren, überhaupt alle Narzissten dieses Kalibers, die Liste ist endlos, aber das ist was anderes und definitiv nicht das, was dieses Kissen ausdrückt.

** Google „introvertiert“ und/oder „HSP“, wenn Du Dir das a) so gar nicht vorstellen kannst und einen Eindruck bekommen möchtest oder es Dir b) verdammt bekannt vorkommt und Du bisher nicht wusstest, dass Du damit nicht alleine bist. Dann besonders. Wir sind viele  ;-)

3. Mai 2020

Schnelles Sommerkissen

Alles neu macht der Mai, oder wie war das?
Die Tage rund um den Maifeiertag sind zumindest immer die,
wo hier bei uns im Wohnzimmer die Winter- gegen die Sommerfarben
getauscht werden und die Osterdeko verschwindet.


Eigentlich jedenfalls ;-)
Der Hase auf dem Kissen, der passt aber mindestens so gut zum aquablauen
Sommerthema wie zu den rosa Winterkissen, der darf noch ein wenig bleiben.


Beim Beziehen der übrigen Kissen stellte ich gestern jedenfalls fest, dass wir entweder
inzwischen mehr Kissenfüllungen haben als noch im letzten Jahr, oder ständig wechselnde
Formate, jedenfalls fehlte meinem Eindruck nach am Ende noch ein Kissen
in türkis. Wie gut, dass die Vorräte in meinem Regal quasi unerschöpflich sind...


So ein Kissen mit rückwärtigem, durchlaufendem Reißverschluss ist ja
wirklich so eine klassische 30-Minuten-Aktion und so konnte ich mich
in allerkürzester Zeit über eine optisch perfekte Couchecke freuen :)

(Selbige habe ich seither auch quasi nicht mehr verlassen - das Wetter lockt nicht
gerade übermäßig in den Garten und überhaupt ist an diesem Wochenende bei 
uns allen ein bisschen die Luft raus. Die Woche war anstrengend, wenn auch
produktiv, wir haben diverse anstehende Unternehmungen gecancelt, genau wie das
traditionelle, heißgeliebte Holland-Wochenende und die (kryptischen, in achtseitigem
 Rechtsfranzösisch verfassten) Stornobedingungen für das Ferienhaus in 
Südfrankreich winken auch schon von meinem Schreibtisch.
Und würde das alles nicht schon genug auf die Stimmung drücken, muss die Große
 ab morgen auch noch wieder zur Schule, also so in echt, und das fühlt sich gerade einfach
irgendwie ..... beschissen an. Falsch. Und es wird auch unsere gerade erst
so gut eingeschliffene Routine wieder komplett auf den Kopf stellen,
zumindest alle zwei Wochen, denn nur dann ist Schule. Oder was man
unter den momentanen Bedingungen halt so Schule nennt. Hmpf. 
Mental ist das alles ganz schön anstrengend, da hilft heute nur noch ein 
gutes Buch zum Abtauchen, viel Kuchen und heute abend 
eine riesige Pizza vom Lieblings-Italiener ;-)

20. März 2020

Coronähen

Was soll man sonst auch tun, in den Zeiten von Corona und 
#staythefuckhome? Die Kinder nehmen das absolut ernst ("Sonst hätten
wir ja auch weiter zur Schule gehen können!") und sind mit 
Schulkram zumindest so weit ausgelastet, dass sie gar keine Zeit haben,
in irgendein Loch zu fallen. Noch. Denn wenn man sieht, auf was sie
alles verzichten müssen momentan - auf ihre Freunde, die Schultage,
die gar nicht so doof sind wie man immer denkt, die Große auf
ihren Führerschein und die Missi auf ihre Pferde - das wäre schon
Grund genug für den ein oder anderen Depri-Anfall.


Aber sie halten sich gut, lernen, renovieren, kochen und backen und die
Große hat uns allen gleich als erste Maßnahme die Mitgliedschaft in einem
Online-Fitnessstudio klar gemacht, dessen Kosten freundlicherweise unsere
Krankenkasse übernimmt. Was man nicht so alles rausfindet in solch seltsamen
Zeiten.... Die Kinder sind also beschäftigt und mir geht gerade so ein wenig
die Motivation zum "richtigen" Arbeiten in der Kleinen Werkstatt ab.
Zu viel im Kopf, zu viele Was-wäre-wenns, zu viel Planungscontent, 
zu wenig Kreativität. Damit ich hier aber nicht komplett versumpfe, 
habe ich mir für die nächsten Wochen wenigstens das Projekt
Stoffabbau mal wieder ganz groß auf die Fahnen geschrieben. Den
Anfang machte gestern ein Kissen, das hier recht klein wirkt (weil der
Stuhl riesig ist *g*), aber die stattlichen Maße von 50 cm Seitenlänge hat.


Genäht aus einem Meter Kuschelsweat, der ursprünglich mal ein Oversize-Hoodie 
für die Missi werden sollte, die dann dem Print aber irgendwie schneller entwachsen
ist, als ich nähen konnte ;-) Als Kissen nimmt sie es aber weiter sehr gerne,
es passt farblich perfekt ins weiß-türkis-schwarze Farbkonzept ihres Zimmers
und überhaupt hat sie gerade ganz große Umräumpläne.
Wann, wenn nicht jetzt!?

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Start ins Wochenende, bleibt
gesund und vor allem zuhause! Wann hat man schon mal die Gelegenheit,
Menschenleben zu retten, indem man faul auf der Couch liegt? Man sollte sich
diese Gelegenheit nicht entgehen lassen...

27. Oktober 2014

Nachschub { Stoffabbau }

Das Thema der letzten Woche bei Emmas { Projekt Stoffabbau } kam mir mehr als gelegen, denn an Geldbörsen herrschte hier in der Kleinen Werkstatt in den letzten Wochen ziemlicher Mangel.


Dem habe ich nun mit drei Reinis abgeholfen, die schon eine ganze Weile in meinem Kopf rumschwirrten - 
allein, es fehlte mal wieder die Zeit.....


Deswegen machen mich diese drei Schätzchen jetzt wirklich so richtig froh und sie werden auch umgehend in das etsy-Shöpchen einrücken, um dort das Regal zu verschönern ;-)
Haken auf der Liste, weiter geht's.....
Kurz und knackig heute, schließlich sind Ferien und die Baustelle wartet auch - heute vorzugsweise auf einen Putzfeudel *tiefseufz*

Habt einen schönen Start in die Woche!

21. Oktober 2014

Mit irgendwas muss man ja anfangen { Stoffabbau }

Wie man unschwer erkennen kann, leben wir immer noch auf einer Baustelle.
Wir haben uns fest vorgenommen, so viel wie irgend möglich selbst zu machen, das ist einfach durch und durch
unser Projekt - aber das kostet eben auch Zeit...
Allerdings ist ein Ende jetzt absehbar, am Wochenende soll nochmal Material eintrudeln und dann müssen wir nur
noch bauen, bauen, bauen....
Kinderspiel ;-)


Allerdings haben wir uns in den letzten Wochen schon so sehr mit dem Provisorium arrangiert, 
dass ich mich in dem vielen Weiß-ohne-alles schon richtig wohl fühle ;-)


Nichtsdestotrotz dachte ich, es könne ja nicht schaden, schon mal ein wenig im Dekobereich vorzuarbeiten - das Farbkonzept steht immerhin schon und wenn wir mal fertig sind, im nächsten Leben, bin ich bestimmt froh, schon ein bißchen was fertig zu haben ;-)
Deswegen habe ich am Wochenende mal vier Tischsets genäht.
Die können wir jetzt schon gut gebrauchen - wie man sieht, war ich dabei aber gar nicht arg farbfreudig, was sicher auch daran liegt, dass ich seit Wochen nur von weiß umgeben bin *g*


Das graue Leinen hatte ich schon lange hier liegen und ich habe es auch komplett aufgebraucht.
Und auch von dem ganz hellen, türkisfarbenen Punktestoff ist jetzt nichts mehr übrig *freu*
Deswegen wandert das Projekt jetzt rüber zu Emmas Stoffabbau, damit ich mich ab sofort mit vollem Einsatz dem neuen Wochenprojekt widmen kann..... 

13. Oktober 2014

Täschlein-Nachschub { Stoffabbau }

.... war hier mehr als nötig, deswegen war nach dem Nagellackversteck für mich
jetzt endlich auch mal der Shop an der Reihe ;-)


Entstanden sind ein paar einfache Kosmetiktaschen für unterwegs und eine Mini-Gretelies, alle natürlich aus dem Vintage-Stoffvorrat. Den habe ich ja wegen des 365 Tage-Quilts momentan sowieso täglich im Auge.....


Einmal angefangen, kann man mit der Etui-Näherei kaum noch aufhören, da einem ständig neue Kombinationen ins Auge fallen. Deswegen ist der Stoffabbau eigentlich auch noch eine ganze Ecke größer, denn hier liegt noch ein ganzer Stapel Zuschnitte - eingebremst hat mich am Wochenende nur der akute Mangel an Volumenvlies ;-)


Diese Schätzchen hier haben es aber noch in die Endfertigung geschafft 
und sind schon im kleinen etsy-Shop zu finden!


Und natürlich dürfen sie auch noch ganz schnell rüber zum Oktoberprojekt Stoffabbau, bevor ich mich auf Emmas neues Thema stürze!

Habt einen schönen Start in die neue Woche - hier ist es die letzte vor den Hernstferien und die Vorfreude packt mich schon! Allerdings muss ich bis dahin auch noch ganz schön was wegschaffen - auf geht's!

9. Oktober 2014

Drei auf einen Streich.... { RUMSiger One-pin-a-week-Stoffabbau }

Bietet jemand mehr?? *ggg*
Das war jetzt überhaupt keine Absicht, aber mein gestriges Spontan-Projekt ist nicht nur wie geplant mein 
aktuelles { one pin a week }, es passt auch hervorragend in das dieswöchige Thema von Emmas Stoffabbau (Kosmetiktaschen nämlich) uuuuuuuund es ist ganz allein für mich und damit absolut RUMS-würdig ;-)
Ab auf die diversen Listen damit!


Das Problem ist nämlich folgendes:
Ich bin ja eigentlich so gar keine Nagellacktante. Ich bin zu grobmotorisch, es ist mir die Zeit nicht wert, es ist völlig unnötige Chemie und vor allem hasse.hasse.hasse ich den Gestank *grusel*
Ich habe also wenig Nagellack (ok, das ist die Untertreibung des Jahres, ich habe genau einen und für die Fotos musste ich mir noch ein zweites Fläschchen von der Großen ausleihen, die....äh. Aber davon später) und auch eigentlich nur für die Füße, denn an den Fingern habe ich french manikürte Tussi-Gelnägel, die mir eine wunderbare Fee seit Jahren alle vier Wochen hübsch macht und in der restlichen Zeit habe ich Ruhe.


Ok, soweit noch kein Problem.
Auch nicht, dass meine Große da so gar nicht nach mir kommt und eine ganze Nagellack-Palette ihr eigen nennt. Damit hantieren darf sie allerdings nur in ihrem Zimmer und bei geöffnetem Fenster *g* Toll dabei: ich finde bei ihr immer zuverlässig die passende Farbe, wenn ich im Sommer ausnahmsweise mal die Fußnägel dem Outfit anpassen möchte. Ich bringe das Fläschchen danach auch immer ordentlich an seinen Platz zurück.

Umgekehrt ist sie da nicht so pingelig, was dazu führt, dass ich MEINE EINE Nagellackflasche (die übrigens klassisch-langweilig dunkelrot ist, der grüne ist ihrer) ständig irgendwo suchen gehe, von Nagelschere, -feile oder -buffer 
ganz zu schweigen.
Und Suchen macht mich bekanntlich wahn-sin-nig......


Deswegen habe ich gestern in meinem Pinterest-Board mit den kostenlosen Tutorials gewühlt, bis ich gefunden 
hatte, was ich suchte, weil ich wusste, dass ich es da irgendwann mal zur späteren Verwendung geparkt hatte: 
Mit Platz für vier Nagellackflaschen, für mich also mehr als ausreichend, und einem Zipperfach 
für den übrigen Manikürekram. 


So bestückt liegt das Etui jetzt sicher verwahrt in meinem Schrank, auf dass ich nie mehr suchen muss...... Vielleicht kaufe ich mir ja jetzt auch mal noch eine weitere Farbe, so für den Winter ;-)  Und die Große bekommt auch noch so ein Mäppchen, auf dass sie ihre Tiegelchen hübsch verpackt zur nächsten Übernachtungsparty schleppen kann. Tatsächlich war sie der Meinung, für solche Anlässe wären vier Farben eventuell ausreichend *g*

Natürlich war das nicht das einzige Kosmetiktäschlein, das ich diese Woche genäht habe, sonst würde sich der Stoffabbau ja doch in engen Grenzen halten. Damit ich Euch die übrigen zeigen kann, muss ich aber erst mal Bilder machen - und es wäre nett, wenn es dafür wenigstens kurz nochmal etwas heller draußen werden würde.....

6. Oktober 2014

Schnell noch eine Runde Kissen

.... wo ich eigentlich schon Kosmetiktäschchen nähen sollte ;-)


Aber dem Kleinchen hatte ich ja auch noch eine Kombi aus Lese- und Trutschenkissen versprochen - und was man verspricht, muss man ja bekanntlich auch halten ;-)
Ich finde, sie kuscheln sich da ganz wunderbar zwischen die heißgeliebten Katzen....


.... die Madame Pimpinellskova, auf den Namen Luisa getauft, und der dreifarbige Leseknochen.
Weiß, rosa und grasgrün sind die Farben im Kleinchenzimmer, deswegen passten die Tulpen von Frau HaHaEll ganz wunderbar dazu und ich fand, ein bißchen kreischpinkrot könnte auch mal nicht schaden, so zwischendurch.

Das Lesekissen haben wir übrigens schon ausgiebig eingewiehen.
Es liest sich nämlich auch viel besser VOR damit und das ist gut, denn gerade schmökern wir uns durch den zweiten Band von der unvergleichlichen Pippa Pepperkorn und der dritte wartet schon - wir müssen also schauen, dass wir vorwärtskommen ;-)
Das sind nämlich nicht die einzigen Geburstagsgeschenk-Bücher, die hier auf dem dicken Stapel warten.... *vorfreude*

2. Oktober 2014

Zweite Runde... { RUMSiger Stoffabbau}

Diese Lesekissen sind ja wirklich blitzschnell zu nähen, deswegen habe ich beschlossen, schnell mal noch welche für mich nachzuschieben - bevor ich mit der Weihnachtsgeschenke-Produktion starte und sie dann eventuell irgendwann nicht mehr sehen kann ;-)
Ich habe nämlich gestern abend schnell festgestellt, dass die echt sehr bequem sind.
Sei es als Nacken-, Buch- oder iPad-Stütze.....


Natürlich habe ich für mich im Regal mit den alten Stoffschätzen gewühlt und sie jeweils ganz alleine wirken lassen. Das blaue kommt ins Bett und das rote darf auf die Couch, wo ich in den nächsten Tagen die sommerlichen Kissen wohl mal wieder gegen die rote Garde austauschen werde.
Nach Herbstfarben ist mir in diesem Jahr so gar nicht, deswegen habe ich gleich die winterlichen rausgesucht :-p


Die beiden Schätzchen hier wandern jetzt rüber in den großen RUMS-Pool und zu Emmas Stoffabbau und ich? 
Nähe weiter Kissen *g*

30. September 2014

Oktoberprojekt Stoffabbau meets { one pin a week }

Jaja, Oktober ist erst morgen.
Aber man kann ja nicht früh genug anfangen.
Emma jedenfalls ist mit ihrem Oktoberprojekt Stoffabbau schon durchgestartet und ich bin guten Willens, in diesem Jahr mitzuziehen. Schauen wir mal, wieviel Luft das Weihnachtsgeschäft dann tatsächlich lässt ;-)

Das erste Thema ist "Kissen, Leseknochen, Nackenrolle" - wenn mir das nicht entgegenkommt, 
weiß ich auch nicht....


Meine Große hat die Sommerferien dazu genutzt, das Farbkonzept ihres Zimmers mal wieder komplett umzuwerfen. Da sie weiße Wände und Möbel hat, ist sie da ziemlich flexibel und muss sich nur an den Accessoires austoben, um ein völlig neues Zimmeroutfit zu kreieren.
Im Moment sind lila, türkis und oliv die Farben der Wahl.


Da diese Farben auch in meinem Stoffregal reichlich vertreten sind, habe ich die Gelegenheit genutzt und ihr endlich mal einen passenden Leseknochen genäht. Das ist mal wieder eines dieser Projekte, die schon ewig auf meinem Pinterest-Board schlummern - Stoffabbau betrieben und auch diese Woche wieder { one pin a week } umgesetzt! 
Zwei Fliegen mit einer Klappe, hurra :-)


Zum Leseknochen dazu gab es noch ein passendes Trutschenkissen, denn die Große kann gar nicht genug Kissen in ihrem riesigen Bett haben.
Das Gesicht von Madame Pimpinellskova war das erste, was ich jemals im Großen Rahmen gestickt habe! Ich habe im Moment eine Maschine zum Testen hier, die sowas hergibt *g*
Meine heißgeliebte Diva kommt in die Jahre und ich fürchte, so langsam braucht sie Unterstützung.
Aber ob wirklich in Form einer zusätzlichen Stickmaschine oder doch irgendwie anders, da bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig......


Diese beiden Kissen wandern jedenfalls schon mal rüber zu Emma in die Stoffabbau-Sammlung und der Leseknochen darf auch noch zu Julia in den { one pin a week }-Pool.

Das ist aber erst der Anfang der Kissenparade, denn natürlich hat auch das Kleinchen schon dieselbe Kissenkombi angefordert - inzwischen hat sie schon L, O und E kennengelernt, da wird es aber sowas von Zeit für einen Leseknochen ;-) 
Und dann habe ich auch noch ein paar als Weihnachtsgeschenke eingeplant.....

Also, auf gehts!