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31. März 2026

Plisseebild mit Hase

 Die ganze Vorweihnachtszeit über wollte ich eines dieser tollen Plissebilder mit Tannenbaum machen, um es aufs Klavier zu stellen. Die Zutaten liegen alle hier - wortwörtlich, denn ich steige seit Ende November täglich mehrfach über den großen Rahmen, der mitten in der Kleinen Werkstatt auf dem Teppich liegt. (Ich könnte ihn natürlich an die Wand lehnen, aber ich will das ja quasi täglich erledigen ;)


Dann habe ich allerdings entdeckt, dass es nun auch plissierte Osterhasen gibt und ein passender, kleiner Rahmen fand sich natürlich in unserem Fundus. Nun haben wir also erst mal ein österliches Klavierbild und die Tannenbaumvariante zeige ich Euch dann im Dezember. Nachdem ich nämlich nun herausgefunden habe, dass die Umsetzung nicht länger als zehn Minuten dauert, kann ich das ja dann morgen mal rasch mal zwischen Aufstehen und Zähneputzen erledigen  ;)

24. März 2026

Osterkranz DIY

Die Osterferien nahen und damit wurde es wohl wirklich mehr als Zeit, mal den Winterkranz von der Haustür zu pflücken.

In den letzten Jahren habe ich immer alte Kränze recycelt, was man ihnen inzwischen aber schon deutlich ansah - und vom Kauf eines neuen (aus Zeitspargründen ;) habe ich ziemlich schnell wieder abgesehen, nachdem ich herausgefunden habe, was schöne(!) Türkränze inzwischen kosten. Hilfe.


Dann doch lieber Selbermachen! Die Idee habe ich letztes Jahr bei rosamonalu entdeckt und da ich von einem anderen Projekt noch rosa Eierkartons übrig hatte, musste ich leider von dezenter Ton-in-Ton-Optik absehen ;) Federn und Steckklammern hatte ich auch noch, ein passendes Klemmerle findet sich in meiner Sammlung immer und Moos wächst ohne Ende in unserem Garten. Das einzige, was ich also noch anschaffen musste, waren ein paar Wachteleier (Eierschalen wären aber sicher auch gegangen) und ein Strohrömer. Übersichtlich.


Im Gegensatz zu unseren sonstigen Kränzen ist dieser hier nun aber schon sehr explizit österlich - mal schauen, wie ich ihn dann nach den Ferien in ein Frühlingsthema verwandeln kann. Vermutlich mit noch mehr Moos einfach, die Kartons kann man ja ganz einfach wieder runternehmen…

10. November 2025

Fliegenpilze { Upcycling }

 Von einer schnellen Geister-Bastelaktion hatte ich in der Kleinen Werkstatt noch die Reste einer Eierpappe rumfliegen und da ich für Geister in diesem Haushalt eher keine Verwendung habe, wurden für mich recht spontan herbstliche Fliegenpilze daraus - „use what you have“ und so:


Dafür die Spitzen der Eierpappe heraustrennen und mit Acrylfarbe bepinseln bzw. bepunkten. Nach dem Trocknen einen Aufhänger in das meist eh schon vorhandene Loch einfädeln und im Inneren verknoten. Mit einem fetten Klecks Heißkleber verschließen und zusätzlich von unten einen Zweig als Fuß in den Kleber drücken. (Ich bin sicher, Ihr stellt Euch da besser an als ich, bei mir endet das einfach IMMER mit fetten Brandblasen. Ich KANN einfach nicht die Finger weit genug weg von diesem Teufelszeug halten und packe immer irgendwann rein. IMMER!)


Wen man mag, kann man von unten jetzt auch noch ein wenig Pack- oder Seidenpapier in die Pilze drücken, um den Look zu vervollständigen. Et voilà: Schnelle, schöne Herbstanhänger, die nicht orange sind - ganz wichtig für mich ;)

17. April 2025

Kleine Schokohasen

 Gestern habe ich mal wieder die Backschublade geräumt und dabei festgestellt, dass wir noch zwei Tafeln Schokolade von unserer Weihnachtsgeschenke-Produktion übrig hatten. Was lag also näher, als nun stattdessen Ostergeschenke daraus zu machen?

Heraus kamen dabei ein paar kleine, ganz simple Schokohasen, die ich zu unserem vorgezogenen Osterbrunch mit der Familie verschenken werde, zusammen mit ein paar Blümchen vom Feld. Dafür, dass Ostern hier dieses Jahr nur sehr runtereduziert stattfindet, also eigentlich gar nicht, ist das schon ziemlich gut ;)


Ich habe dafür Plätzchenausstecher auf ein Blech mit Backpapier gestellt, weiße und dunkle Schokolade etwas zerkleinert und diese in die Ausstecher gegeben. Bei 50 Grad im Ofen schmilzt die Schokolade in zehn Minuten, dann nimmt man sie raus, verzieht mit einem Holzstäbchen die verschiedenen Schokoladenfarben etwas ineinander und bestreut sie mit Toppings nach Wahl. Auskühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Das geht leicht, wenn man sie von außen mit den Händen ein bisschen anwärmt und dann mit einem Kochlöffelstiel herausdrückt.


Das war’s auch schon - ich werde die Hasen in kleine, flache Zellophanbeutel stecken, aber sie gehen natürlich auch gut im Osternest oder als Deko auf dem Kuchen!

Ich wünsche Euch wunderbare Osterfeiertage - 
vorzugsweise natürlich bei bestem Wetter und ganz viel Gemütlichkeit :)

21. Dezember 2024

Großformatiges Basteln mit Holz

 Mal was ganz anderes für mich, hat aber großen Spaß gemacht :)


Bei der Missi am Stall gibt es eine große Reithalle mit einer Zuschauer-Empore, und beim vergangenen Herbstfest kam mir da oben beim Waffelbacken die Idee, dass sich ein großer Weihnachtsstern am Geländer in der düsteren Jahreszeit eigentlich wirklich gut machen würde. 


Der Vorschlag kam gut an, wurde zügig abgenickt und so fand ich mich kurz darauf im sortierenden Kampf mit recht raumgreifenden Latten in unserer Küche wieder - dem einzigen Ort im Haus, wo ich mich überhaupt entsprechend ausbreiten konnte. Direkt im Stall wollte ich es nicht machen, weil bei dem aktuellen Wetter die Halle eigentlich dauerbelegt ist und viele Pferde das nur so mittellustig finden, wenn da irgendwelche gruseligen Geister auf der Empore rumrumpeln ;)


Da mein Budget begrenzt war, habe ich fünf einfache Rechteckleisten aus Kiefernholz verwendet, zwei Zentimeter breit und zwei Meter lang. An die Enden der Leisten habe ich Löcher mit Senkung gebohrt, den Stern zusammengelegt und an den Spitzen mit versenkten Schrauben und Muttern verbunden. Zwei Enden ließ ich noch offen, so konnte ich den Stern wie einen Zollstock zusammenschieben - derart komprimiert passte er knapp ins Auto und ich musste mir immerhin nicht den großen Transporter aus der Firma organisieren.


Was in der Küche noch riesig wirkte, relativierte sich in der geräumigen Halle recht schnell, trotz einer Seitenlänge von fast 75 Zentimetern pro Zacke. Die Kreuzungen der Latten wurden zur Stabilisation noch mit Seil umkreuzt und dann die Lichterkette aus Draht um die Seiten gewickelt - definitiv der langwierigste Part der ganzen Bastelei. Den fertigen Stern habe ich mit Kabelbindern außen am Geländer befestigt, zusammen mit einer Tannengirlande auf der Brüstung…


… um dann sehr schnell festzustellen, dass die mühselig festgefrickelte Lichterkette eindeutig zu schwach auf der Brust war für die große Halle. Hmpf. Zum Glück ging sie dann auch quasi auf der Stelle kaputt und ich musste eh eine neue besorgen. Aber im Hellen sah es schon mal gut aus ;)


Für den zweiten Versuch besorgte ich eine Cluster-Lichterkette mit knapp elf Metern Länge, die ich zuhause schon mithilfe von Markern aus Maskingtape in zehn gleichlange Abschnitte unterteilte. Nachdem ich den Stern dann nochmal vom Geländer genommen hatte, verteilte ich die Abschnitte entsprechend auf dem Stern und befestigte sie diesmal mit Mini-Kabelbindern, das ging deutlich besser als die elende Wickelei. (Von der Drahtkette habe ich auch einfach Zuleitung und Stecker abgeschnitten, nochmal Abwickeln kam definitiv nicht infrage!) Der Rest war dann schon Routine - übers Geländer heben, mit Kabelbindern absturzsicher verschnüren, Timer programmieren, freuen :)


Insgesamt ein tolles Ergebnis bei wirklich überschaubarem Einsatz, Geld und Aufwand betreffend. Die Lichterkette mit Stecker, Timer und seriösem(!) CE-Kennzeichen hat im lokalen Baumarkt 25 Euro gekostet, das Holz 17,50 Euro, Schrauben und Kabelbinder hatten wir noch im Fundus. Und ich freue mich seither über jedes Foto, das ich auf Instagram entdecke, mit dem Stern im Hintergrund :)

14. November 2024

Weihnachtswerkstatt ist eröffnet!

Oder auch: Weihnachtsteller mal anders, sprich: 
Ohne Plätzchen ;)


Es ist ja doppelt schwierig in diesem Jahr mit der Weihnachtswerkstatt. Zum einen habe ich immer noch wahnsinnige Probleme mit den Schultern (ja, Plural inzwischen…) und bin seit Monaten ausreichend mit Schmerzreduktionsversuchen bzw. -aushalten beschäftigt, und zum anderen ist die Kleine Werkstatt ja immer noch Baustellenaußenposten, in dem es sich wirklich nicht gemütlich arbeiten lässt. Ich kann mir also nur zwischendurch immer wieder kleine Arbeiten suchen, die nicht zu lange dauern, keinen Platz beanspruchen und für die man idealerweise auch nicht die Arme benutzen muss. Lustig.


Ein bisschen Kerzen tätowieren und Formen gießen ist da zum Beispiel ideal und so habe ich schon mal drei bis fünf weiße Kerzensets fertig gemacht, bevor in der letzten Weihnachtswoche die Zeit wieder knapp wird. Zumal ich gerade bei allem langsam wie eine Schnecke bin. Nervt. Aber bitte, ist ja kein Wunschkonzert, dieses Leben. Diese klitzekleinen Projekte machen mich zumindest glauben, dass ich noch nicht komplett unnütz geworden bin. Als nächstes werde ich es mal mit Sternenfalten versuchen, das erscheint mir auch machbar ;)

31. März 2024

Frohe Ostern!

 Ok, das Wetter ist selbst bei großzügiger Auslegung schon deutlich österlicher als gestern, aber wir werden doch eher aufs Angrillen verzichten (zwischendurch war die Wettervorhersage für die Feiertage gemeinerweise mal richtig toll!) und den Berg Spinatknödel dann eben im Warmen und ohne Fleischbeilage wegfuttern. Viel mehr Pläne als lecker Essen und Ausspannen haben wir für heute und morgen auch gar nicht, das begrüße ich sehr - nicht zuletzt deswegen, weil ich heute morgen als erste Tag des Tages meine Brille geschrottet habe und ich so, völlig ohne Übertreibung, buchstäblich blind bin. Nicht überlebensfähig außerhalb meiner eigenen vier Wände. Grandios.

In den letzten Tagen habe ich mich abends auf der Couch aufs Osterfest eingestimmt, indem ich minikleine Häschen aus Draht gebogen habe. Ursprünglich waren sie nicht ganz so klein geplant, aber ich hatte auf die Schnelle keine größeren Holzperlen zur Hand. Aber auch so finde ich sie ganz bezaubernd. Die super simple Anleitung dazu findet Ihr hier bei Melanie von sperenzien, vielen Dank dafür :)

Ich wünsche Euch wunderschöne Feiertage 🖤

25. März 2024

Schnelles Oster-Mitbringsel

 …oder:

Weihnachtliche Rocky Roads funktionieren auch im Osterkleid :) In Würfel geschnitten lassen sie sich gut verschenken, taugen aber auch fantastisch als Knabber-Nachtisch zum Osteressen. Was die Zutaten betrifft, bin ich ja ein Fan von UWYH oder alternativ „Nimm, was Du lecker findest“, am besten ist aber immer die Kombination von süß und salzig.


Meine Mischung sah diesmal so aus:
Insgesamt 200 Gramm Smarties (groß und klein) und große M&Ms in Frühlingsfarben (M&Ms gibt’s in der Saison immer in Pastelltönen und Eiform, ansonsten bekommt man online auch Sondereditionen in fast allen Wunschfarben. Bei den Smarties habe ich einfach die gewünschten Farben raussortiert, hier grün, orange und rosa.)
70 Gramm Karamellpopcorn
100 Gramm gesalzene Erdnüsse 
50 Gramm Mini-Marshmallows (Mini-Chamallows von Haribo sind bunt haben genau die richtigen Farben. Ok, ich habe gelb aussortiert, aber ich bin auch ein Monk. Nächstes Mal würde ich aber eh gelb statt orange bei den Smarties nehmen, dann passt es wieder ;) Eine smarte Mini-Mischung in rosa-weiß, ganz ohne Sortieren, gibt’s auch von der Rewe-Eigenmarke.)
50 Gramm Salzbrezelchen
100 Gramm kleine Schokoeier (komplett aus Schokolade)
1 Twix, kleingeschnitten.
1 Snickers, kleingeschnitten


Von den Smarties/M&Ms und den Schokoeiern jeweils einen Teil für die Deko  beiseitelegen, dabei die Schokoeier für die Deko längs halbieren. Die Schokoriegel kleinschneiden und zu den übrigen Zutaten geben. 250 Gramm Zartbitter-Kuvertüre schmelzen, über die Mischung geben und gründlich vermengen. In eine mit Backpapier (ordentlich durchkneten, dann passt es sich anschließend jeder Form an, man muss es dafür auch nicht nass machen) ausgelegte Auflaufform streichen und festdrücken.


100 Gramm weiße Kuvertüre schmelzen, ungleichmäßig auf der dunklen Schokolade verteilen und die für die Deko beiseitegelegten Süßigkeiten zügig darauf verteilen. Über Nacht aushärten lassen und in Würfel schneiden. Der dabei entstehende Bruch darf selbstverständlich sofort aufgegessen werden, das versteht sich von selbst :)

Habt einen wunderbaren Start in die Karwoche 🖤

28. Februar 2024

Frühlingsblümchen { Upcycling }

 Der Frühling naht, ganz eindeutig. Das flutet meinen ganzen Körper mit Glück - und dem muss ich Ausdruck verleihen, indem ich auch dem Haus mehr und mehr einen frühlingshaften Anstrich verpasse. Eh klar, oder?


Den Anfang machte ein großer Strauß aus Zweigen auf dem Küchentisch, die beim Rückschnitt der Obstbäume im Garten angefallen sind. (Eine Tätigkeit, die der Mann Jahr für Jahr mit sehr großem Enthusiasmus ausübt!) Geschmückt habe ich sie mit stilisierten Frühjahrsblühern, die ich aus dem Füllmaterial eines kleinen Versandkartons gebastelt habe.


Wer kennt sie nicht, diese Papierchips, die oft die gepufften Chips aus Mais oder Pak ersetzen und die für sich alleine irgendwie schon wunderschön sind. Viel zu schade zum Wegwerfen! Wenn man bei diesen Papierschnipseln die bereits vorgegebene Form etwas intensiviert, indem man sie ein bisschen zusammendrückt, ergibt sich quasi von selbst lauter kleine Blütenkelche.


Für die Küche habe ich die Pappen auf einer Seite türkis angesprüht, von unten einen Faden durch eine Holzperle ein- und wieder zurückgefädelt und unter der Perle verknotet. Tadaaaa, fertig. Schneller geht fast nicht.


Ganz in weiß habe ich auch noch einen Schwung solcher Blüten für den Eingangsbereich gemacht. Hier habe ich die Perlen oben auf die Blüte gesetzt (und innen nur verknotet), das mag ich auch sehr gerne. Hat Schneeglöckchen-Vibes :)

21. Dezember 2023

Einpacktag!

 Gestern war hier Geschenke-Einpacktag - großes Finale sozusagen vor Freitag, da stehen dann noch die traditionellen Geschenke aus der Küche an. Und dann: Nichts mehr :))


Auch ich verschenke in diesem Jahr viele Kerzen-Kleinigkeiten, die sieht man gerade ja überall. Selbstredend muss bei mir aber auch noch etwas Genähtes bzw. Gesticktes dazu, in diesem Fall ganz schlichte Anhängerle aus Leinen, die gut zur cleaned Optik des Restes passen.


Die Kerzen habe ich mit Wasserschiebefolie gepimpt. Das fand ich lange doof, weil man die Folien am Ende oft recht deutlich auf den Kerzen gesehen hat (oben auf dem ersten Bild kann man das gut erkennen, von denen habe ich am Ende keine einzige verschenkt, bäh!), aber mit diesen hier bin ich jetzt wirklich froh. Tiefe Monk-Befriedigung! Weniger befriedigend, dass ich keine Idee mehr habe, wo ich die gekauft habe - zum Glück waren es aber viele ;-) Die Datei für die Kerzentattoos ist jedenfalls von Helloo Anni


… und die Stickdatei von Stoffcut. Dieses Leinen habe ich irgendwann mal auf dem Flohmarkt gefunden und es ist schier unerschöpflich - und einfach wunderschön.


Zusätzlich zu den Leinen-Hängerchen gibt es jeweils auch noch einen gefädelten Holzstern, ganz im Sinne des UWYH (=use what you have), denn das Material dafür habe ich vor Ewigkeiten mal als Bastelpackung gekauft, dem Design der Verpackung nach vermutlich bei Aldi. Und nachdem ich das beigelegte, schreckliche Glitzerplastikband durch eine Baumwollkordel ersetzt habe, wurden sie dann auch wirklich schön ;)


Den Kerzenständer und die Sterne habe ich aus Keraflott gegossen und die Holztabletts aus Bastelklötzchen zusammengeleimt. Dafür gibt es unzählige Anleitungen im Netz und ich habe die ganzen Einzelteile am Ende in immer neuen Kombinationen zusammengestellt, passend zur Empfängerin.


Das ganze gibt es auch noch eine Nummer kleiner und tatsächlich habe ich auch schon sehr viele Kerzen „ohne alles“ (also nur beschriftet und in einer Cellophanhülle) verschenkt, meist zusammen mit etwas Süßem, und das kam immer gut an. Etwas aufwändiger geht allerdings auch, das schaffe ich vor Weihnachten aber wohl nicht mehr zu zeigen…

20. November 2023

Wichteliges Weihnachtszeit-Opening

Es gibt so Dinge, die sehe ich jedes Jahr aufs Neue, jedesmal denke ich „Musst Du auch unbedingt mal ausprobieren!“ - und dann ist die Weihnachtszeit vorbei und nix ist passiert. Klassiker. Seit ein paar Jahren schiebe ich solche Ideen dann immer stoisch einen Pinterest-Ordner weiter, von „Weihnachten 2020“ in „Weihnachten 2021“, „Weihnachten 2022“ und so weiter, bis es irgendwann passt.


Bei diesen wunderbaren Weihnachtswichteln war „irgendwann“ jetzt und ich freue mich sehr :) Ein klassisches Projekt, das man gemütlich abends auf der Couch abarbeiten kann - als nette Abwechslung zum Strümpfe stricken oder zur Fotobuch-Erstellung. Zumindest sind das die Dinge, mit denen ich mich momentan abends exzessiv beschäftige…


Für solche Couch-Projekte stelle ich mir in der Kleinen Werkstatt immer ein Materialkistchen zusammen - einfache Mandarinenkisten, in denen ich alles beisammen habe, so dass ich während der Arbeit im Idealfall nicht unter meiner Decke hervorklettern muss. In diesem Fall waren das 

- Makrameegarn 5 mm
- Wolle myBoshi No. 1
- Holzringe 5,5 cm
- Holzkugeln 2 cm
- Toilettenpapierrolle (leer ;)
- Papier- und Stoffschere
- Klettverschlussbürste
- Maßband
- Heißklebepistole 

Letztere war nicht im Kistchen, aber im Handbereich. Dass der Mann und ich schon sehr, sehr lange zusammenleben, erkennt man unter anderem auch daran, dass er noch nicht mal mehr mit der Wimper zuckt, wenn ich mit Heißkleber auf der Couch hantiere ;)


Anleitungen für diese Wichtel gibt es im Netz zuhauf, zum Beispiel hier bei Ute oder hier bei Judith auf YouTube, ergänzend habe ich nur aufgeschrieben, wie es für mich mit dem oben genannten Material am besten funktioniert hat:

Ich habe mit jeweils knapp 35 cm langen Strängen gearbeitet, sowohl beim Makrameegarn für den Bart, als auch bei der Wolle für die Mütze. Das ist reichlich bemessen, finde ich beim Knoten und später beim Binden und Zurechtschneiden aber deutlich angenehmer, als wenn es zu knapp ist. Ich habe jeweils sieben Stränge für den Bart genommen und 27 für die Mütze. Die klassische Klopapierrolle passt exakt auf den 5,5er-Ring, da muss man nichts zurechtschneiden und es sitzt am Ende so schön spack, dass man die Mütze nicht festkleben muss. Auf jeden Fall aber vorher mal ausprobieren. Meine Streifen, die ich von der Rolle abgeschnitten habe, waren 2,5 cm breit, für eine besonders voluminöse Mütze :)


Die Knoten sitzen bei der Mütze außen und beim Bart hinten. Das Garn und die Wolle habe ich mit einer Klettverschlussbürste aufgekämmt, das funktioniert hervorragend. Einfach immer Weiterbürsten, bis es schön fluffig wird. Den Aufhänger habe ich vor dem Aufsetzen des Mützenteils an den Ring geknotet, nach oben durch die Mütze gezogen und dann beim Zurechtschneiden des Mützenbommels einfach nach unten weggeklappt. Mütze erst aufsetzen und nochmal zurechtbürsten und dann erst binden, so wird es am gleichmässigsten. Indem man die Mütze ein wenig über die Nase zieht, wird diese zusätzlich auch von oben fixiert, so braucht man insgesamt für den kompletten Wichtel nur einen ganz kleinen Klecks Heißkleber unten an der Holzkugel.

Ich bin vom Ergebnis wirklich begeistert, es ist auch ein ziemlich schnelles Projekt und wird damit definitiv mein diesjähriges Statt-Blümchen-Geschenk für die Weihnachtszeit. Und vielleicht kommen auch zwei oder drei an den Christbaum 🖤

2. April 2021

Ostern ist, was man draus macht

 Und genau deswegen ist genau dieses Jahr das richtige 
für goldgesprenkelte Eier, oder?


Die Eierfarbe versprach zwar deutlich mehr Pastell, als am Ende dabei
herauskam, aber es war gerade noch so ok, um das Goldglitzer 
zur Geltung zu bringen. In der Realität funkelt es auch nochmal 
mehr als auf den Bildern ;-) Für die goldenen Sprenkel habe ich
flüssige Lebensmittelfarbe genommen, die ich mit einem 
Borstenpinsel aufgespritzt habe - einfach feste mit dem Finger 
durch die Borsten flitschen, trocknen lassen (und hinterher gegebenenfalls
gründlich die Küche putzen. Wobei goldgesprenkelte Fliesen auch
durchaus stimmungsaufhellend wirken können *g*) 

Wir haben, genau wie im letzten Jahr, nur sechs Eier gefärbt -
verschenken werden wir keine, Besuch bekommen wir auch nicht,
zum Osterfrühstück gibt es Eiertoast-Muffins und die sechs Eier
reichen absolut zum Verstecken und den anschließenden, traditionellen
Eiersalat am Ostermontag. Pragmatisch können wir!

19. März 2021

Ostern aus Vorräten bestreiten II

 Ganz ehrlich, ich bin ja ein Riesenfan von UWYH (= Use What You Have) und unsere 
Bastel- und Handarbeitsvorräte sind mehr als üppig und vor allem auch vielfältig.
Aber wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es doch, dass ich unsere
Osterdeko im nächsten Jahr mal wieder einfach nach Lust und Laune in 
irgendeinem Laden da draußen zusammenkaufen kann, und zwar nicht, 
weil es halt erlaubt ist, sondern einfach, weil die Pandemielage 
es wieder hergibt. Oder es einfach keine Pandemie mehr gibt.
Das wäre schön.


Aber gut, wir sind ja hier nicht bei Wünsch-Dir-was und objektiv betrachtet
gibt es gerade einfach so gar keinen Grund, für sowas Unwichtiges wie Osterdeko
die Läden unsicher zu machen. Also bleiben wir weiter nach Kräften zuhause und
nutzen, was wir da haben.


Im aktuellen Fall waren das eine Handvoll Mini-Pompoms in rosa, 
mit deren Hilfe wir den trockenen Weihnachtszweig in einen ausgesprochen 
stimmungsaufhellenden Osterzweig verwandelt haben, indem wir ihm mithilfe 
der Heißklebepistole ein paar schicke Fake-Weidekätzchen verpasst haben.
Dazu Vasen und Lichter aus dem Bestand, Buchsbaum fürs Kränzchen
aus dem Garten und eine Hyazinthe vom Blumenladen, der dankenswerterweise
auch weiterhin kontaktlosen Treppenverkauf anbietet.


Und weil es so Spass gemacht hat mit der Heißklebepistole, haben wir auch
noch ein paar frische Weidenzweige pompomisiert, auch wenn da schon
ganz echte Kätzchen dran waren. Ich denke, auch in diesem Jahr ist
damit Rosa als Grundfarbe für Ostern gesetzt ;-)

Und jetzt werden wir mal schauen, was die Dekokiste noch so alles hergibt.
2015 hatte ich Euch die Osterbeiträge der vergangenen Jahre hier
mal alle zusammengesammelt. Aber das ist schon so lange her, ich
sollte das eventuell wirklich mal wieder aktualisieren...

2. Januar 2021

Survived Zweitausendarschlochcorona

 Dies sind meine Best Nine 2020 - die neun Bilder auf meinem instagram-
Account mit den meisten Likes - und irgendwie bilden die das vergangene 
Jahr auch ganz gut ab: 

Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Glückseligkeit und Hoffnung, Dankbarkeit und Zufriedenheit.
Aber auch Erschöpfung, Vermissung, Hilflosigkeit und Trauer.


2020 war echt alles dabei, es hat Resourcen gefressen wie kaum 
ein anderes zuvor und im Gegensatz zu den vielen hundert 
"2021 wird alles besser!!!"-Tweets der letzte 48 Stunden denke ich
persönlich, dass da noch drei/vier ganz harte Monate auf uns
warten, bevor mit dem Frühling dann hoffentlich sowas wie Entspannung 
einsetzen kann. Meine persönlichen Erwartungen sind schon alleine deswegen 
relativ gering, da wir die einzige Risikoperson in unserer kleinen Familie, nämlich 
die Missi, noch sehr lange nicht werden impfen lassen können - einfach
deshalb, weil schlicht und ergreifend keiner der verfügbaren Impfstoffe
für Kinder zugelassen ist. Für uns werden Social Distancing, Maske
und Abstand also vermutlich noch eine sehr lange Weile das Maß 
aller Dinge bleiben...

Aber ich glaube ja ganz fest an den Leitsatz, dass wir es selbst in
der Hand haben, was wir aus den äußeren Umständen machen, auf die
wir keinen Einfluss haben. Ich kann mich an Vorgaben und Einschränkungen
abarbeiten, ich kann aber meine Kapazitäten auch verwenden, mich innerhalb 
derselben so gut wie möglich zurecht zu ruckeln und versuchen, Teil
der Lösung zu sein statt Teil des Problems. 
Die Pandemie wird irgendwann überstanden sein. Aber die schmerzliche Erkenntnis, 
dass vielen Menschen die Bereitschaft fehlt, ihre persönlichen Bedürfnisse
wenigstens mal vorübergehend dem Gemeinwohl unterzuordnen, die wird
bleiben. Die Hetzer und Ignoranten sind laut, aber sie sind nicht die Mehrheit.
Das muss ich mir immer vor Augen halten. Wenn ich einen Vorsatz
für das neue Jahr habe, dann diesen. Teil der Lösung sein, positiv bleiben,
freundlich, optimistisch, mit Fokus auf den guten Dingen.

Und einen Wunsch habe ich dann doch fürs neue Jahr, aber der ist schon
seit vielen Jahren immer derselbe: Dass wir alle gesund bleiben.
Gesundheit ist das Allerwichtigste, der Rest wird sich finden.

In diesem Sinne: Auf ein geruhsames, friedvolles Jahr 2021
voller Zuversicht und Kreativität ♥

24. Dezember 2020

Frohe Festtage!

 Nun ist es endlich so weit - Weihnachten, heiß ersehnt als 
Ruhepol nach diesem turbulenten Jahr voller umgeworfener
Planungen und Gewohnheiten. Wir freuen uns unwahrscheinlich
auf drei ruhige Tage, für die wir nichts anderes geplant haben,
als die Füße hochzulegen und haufenweise lecker zu essen.


Normalerweise gibt es hier an Heiligabend traditionell mittags Kartoffelsalat
und abends Raclette. Da wir aber ja in diesem Jahr an den Weihnachtstagen
niemanden treffen werden, haben wir heute morgen schon eine große Runde 
gedreht und ganz christkindmäßig bei Familie und Freunden unsere
Geschenke vor die Haustür gelegt. Und um dafür in der passenden
Stimmung zu sein, haben wir den Kartoffelsalat einfach schon 
gestern abend gegessen (immerhin nicht heute zum Frühstück!). 
Deswegen gab es mittags dann nur einen kleinen Snack, als
Überbrückung bis zum Nachmittagskuchen ;-)
auf insta entdeckt und glücklicherweise sind unsere Vorräte
ja mehr als reichlich, auch für spontane Aktionen.
Im alten Jahr müssen wir nicht mehr raus *g*

Ich wünsche Euch entspannte, ruhige Weihnachtstage -
nur wenn es anders ist als gewohnt, ist es ja nicht zwangsläufig schlecht.
Wir machen definitiv das Beste daraus, es kommen auch wieder
andere Zeiten.... Eine Winterpause wird es hier im Blog in diesem Jahr nicht geben -
die Ferienwohnung in den Bergen wird leer bleiben, die Kinder sind 
mindestens noch drei Wochen zuhause und so arbeiten wir
halt einfach durch.

Jetzt aber erst mal:
Frohe Weihnachten, Ihr Lieben, bleibt gesund ♥

15. Dezember 2020

2020 ist nicht alles unmöglich

 Einen Adventskalender für die beste Freundin basteln und 
verschenken, das geht zum Beispiel auch zu Coronazeiten - auch und
besonders, wenn man sich seit Monaten nicht mehr gesehen hat...


In diesem Jahr habe ich 24 kleine Schachteln mit ein wenig 
Süßkram gefüllt und dazu mit einer Auswahl von Seedbombs - kleine, trockene
Matschkugeln (in Wahrheit sind es Ton und Humus ;) die mit vielen 
wunderbaren Wildblumensamen versetzt sind und die man per 
beherztem Wurf an Ort und Stelle bringen kann, zum Beispiel beim
täglichen Spaziergang. Überall da, wo ein bisschen Farbe der Welt gut 
tun würde, können sie ihr Werk tun und sprießen, ganz ohne Pflege. 
Ich denke, das Prinzip ist bekannt.


Diese kleinen Kissenschachteln hatte ich noch im Fundus, man kann sie
aber auch ganz einfach selbst bauen, zum Beispiel aus Klopapierrollen.
Verschlossen habe ich sie mit Masking Tapes und noch ein bisschen
mit Band und Zahlen-Aufklebern betüdelt.


Für den ersten Türchentag habe ich ein kleines Säckchen genäht,
denn irgendwo müssen die Samenkugeln ja untergebracht werden, bis
das Wetter wieder ein bisschen weniger unwirtlich wird.
Kühl und trocken gelagert halten die sich völlig problemlos bis in den 
späten Frühling, wo man sie bevorzugt ausbringen sollte.


Eine Handvoll habe ich natürlich auch noch für mich behalten, ich muss ja
testen, ob die Dinger etwas taugen! Ein paar schöne Eckchen dafür habe
ich auf meinen zahlreichen Novemberspaziergängen schon
ausgeguckt :-)

9. April 2020

Schnelle Ostersäckchen

Ostern ist für mich eigentlich DAS Fest im Jahreskreis.
Ich liebe einfach alles daran - die Ferien, die das endgültige Ende der schrecklich-dunklen 
Jahreszeit markieren, das Licht, die Rappelei der Kinder an den Kartagen, unser traditioneller 
Karfreitags-Shoppingausflug mit Pizza ins Nachbarland, die Ostermesse, das Ostereiersuchen 
mit allen Familienkindern im Garten von Oma und Opa, die Familientreffen, 
das leckere Essen, hach...


Nun bleiben in diesem Jahr von all dem nur die Ferien und das Licht (oh, und
das leckere Essen, unbedingt, wenn auch "nur" zu viert ;-) - aber wir werden es 
trotzdem schaffen, ein bisschen Osterfeeling zu verbreiten, da bin ich
ganz sicher.

Die Missi möchte zum Beispiel bei ihren Freundinnen, die sie nun schon so lange
nicht mehr gesehen hat, Osterhase spielen und ihnen ein paar unserer
traditionellen Osterkekse vor die Tür legen. Dafür haben wir blitzschnelle 
Ostersäckchen aus Stoffresten genäht, die man am Ende nur zubinden
muss, um die klassischen Hasenohren zu erhalten ;-)
Den Schnitt habe ich hier bei der DIY-Eule entdeckt, allerdings haben wir die 
Säckchen nur einlagig und im Bruch zu- und dann mit einer Wellenschere
ausgeschnitten. Schneller geht wirklich nicht mehr!

Der heutige Gründonnerstag steht bei uns also ganz im Zeichen vom 
Keksebacken - und vom Frühjahrsputz, der ist zuletzt wegen des
tollen Wetters nämlich eindeutig zu kurz gekommen (dafür sieht der Garten
aber schon echt gut aus für Anfang April ;-) und man merkt schon
recht deutlich, dass wir momentan sehr viel mehr, also quasi immer,
zuhause sind als sonst üblich. Hilft also nix, da müssen wir
heute mal ran!

3. Dezember 2019

Adventskalenderzeit

Heute ist ja schon der dritte Türchentag und so
kann ich Euch vermutlich gefahrlos den diesjährigen Adventskalender
für die Lieblingsfreundin zeigen, denn im Idealfall ist sie inzwischen
dahintergekommen, was sich in diesem Jahr in den Tütchen verbirgt ;-)


Da wir gerade den Flur renovieren, bin ich auf einem ausgeprägten
Weißtrip, der irgendwie auch bei dem Adventskalender durchgeschlagen ist.
Simple Papiertütchen gab es diesmal mal wieder,
aufgehangen an Drahtclipsen in einem Bilderrahmen, den man 
später dann wunderbar als Foto- oder Bildercollage verwenden kann.


Gefüllt habe ich die Tütchen mit Süßkram, natürlich, und dazu mit
allen Utensilien, die man gemeinhin für weihnachtlich verzierte Fenster
so braucht: Kreidemarkern, Masking Tape sowie vielen kleinen und großen
Malvorlagen, mit denen der Fensterschmuck schnell und unkompliziert gelingt.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis, dei Lieblingsfreundin ist
schließlich die Kreativität in Person ;-)

24. Dezember 2018

Weihnacht ist da

Ich wünsche Euch wunderbare, entspannte Weihnachtstage -
ein Fest voller Frieden, Menschlichkeit und Liebe 


Unser Türkranz leuchtet uns schon die ganze Adventszeit über
zuverlässig den Weg und wird es auch noch ein
Weilchen weiter tun - ist es doch traditionell immer
eher ein Winter- als ein Weihnachtskranz ;-)