12. Februar 2026

12 von 12 { Feb 2026 }

  Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer HIER bei Caro in der Liste.


Frühstück. Erst mal Wachwerden.


Auch optisch. 


Seit heute sind Fastnachtsferien, wir sind aber trotzdem früh unterwegs. Ich nehme die Missi mit zum Stall, denn ich muss eh in die Stadt und heute ist Weiberfastnacht, das heißt, ich muss bis um 11.11 Uhr absolut alles erledigt haben und wieder in meinem sicheren Zuhause sein ;)


Also schnell noch Vorräte für ein sehr, sehr langes Wochenende einkaufen und ein Knäuel Wolle für viel produktive Couchzeit, …


… ein paar Sachen für die Arbeit abholen und wegbringen, und wo ich hier schon mal mitten in der (noch sehr, sehr leeren) Stadt parke…


… nutze ich natürlich noch die Gelegenheit, um ein bisschen Focaccia (das beste nördlich der Alpen!) für heute abend einzukaufen.


Grauenhaftes Wetter heute. Ganz, ganz schlimm. 
Missi wieder eingesammelt und ab nach Hause.


Wir haben es geschafft, es ist zehn nach elf. Darauf erst mal ein bisschen Olympia auf der Couch mit einer Wärmflasche im Rücken. Gestern war Physio und eventuell habe ich heute Probleme, überhaupt aufrecht zu gehen. Aber dafür wird es morgen ganz fantastisch sein, ich fühle schon ;)


Zucchinisuppe auf den Herd gesetzt, die gibt’s später zur Focaccia.


Regelmäßig,wiederkehrende Arbeit: Jeans fürs Kind kürzen. Natürlich unter Erhaltung des ursprünglichen Saums. Bei Hosen mit Schlag eine echte Herausforderung.


Kurz kommt die Sonne raus. Schnell mal alles laden, was sich nicht wehrt ;)


Und der Rest des Tages (eventuell auch alle Tage bis Dienstag einschließlich) sieht dann jetzt so aus: Kaffee, Schreibtisch, Olympia. I like.

21. Januar 2026

Gegen das Grau

 Da muss Farbe in den Januar! 
Und das geht zum Beispiel ganz wunderbar in Form von Ringelstrümpfen :)


Ich kann wegen Bandscheiben, Schulter und Konsorten immer noch nur sehr dosiert stricken, aber wenn, dann sind es fast immer Strümpfe, vorzugsweise aus dicker sechsfädiger Wolle, damit ich auch mit dem mir angeborenen Schneckstricktempo einigermaßen voran komme…


Ich mag ja die klassischen Strumpfwollmuster nicht so gerne, aber dieses „selfstriping yarn“ von Nicole Méndez liebe ich, denn das macht richtig tolle Blockstreifen, ohne dass man Farbwechsel knoten muss. Das habe ich inzwischen schon in ganz unterschiedlichen Farben auf den Nadeln gehabt.


Was ich dieses Mal allerdings zum ersten Mal ausprobiert habe, ist eine Herzchenferse und ich muss sagen, die kann echt was. Einfach zu stricken und sitzt richtig gut. Ich denke, die nehme ich in mein Standardrepertoire auf. (Den Rest der Anleitung habe ich ignoriert, dazu kann ich nichts sagen ;)


Als nächstes habe ich jetzt noch einen Strang in Blautönen hier liegen, aber auch, wenn der „Let it Snow“ heißt, werde ich mir den wohl für den Sommerurlaub aufheben, denn für mich sind das die klassischen Meerfarben. Diese hier dürfen mir aber schon jetzt die Füße wärmen, worüber ich mich jedesmal wieder freue.

12. Januar 2026

12 von 12 { Jan 2026 }

 Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer HIER bei Caro in der Liste.


Montag. Irgendwie der erste richtige Wochentag für dieses Jahr, denn bisher war alles irgendwie noch Urlaubs-Ferien-Geburtstagsschlendrian. Also erst mal mit der liegengebliebenen Wäsche starten.


Frühstück für die Missi mit dem allerletzten Brot. Eigentlich war für heute morgen Eisregen angesagt und die Schule hatte das Kommen freigestellt - weshalb der Plan der Missi ursprünglich so aussah, auszuschlafen und erst zur Fünften zur Schule zu fahren. Dann hat sie sich aber offenbar zu Kontrollzwecken doch den Wecker gestellt und es ist wirklich sowas von überhaupt nicht glatt, dass sie scheinbar noch nicht mal mehr in Erwägung zieht, zuhause zu bleiben. Sie schimpft allerdings ganz fürchterlich darüber (mit mir, dabei habe ich mich wohlweislich jedweden Kommentars enthalten, ist ja schließlich ihr Unterricht und sie ist volljährig ;)


Kurzer Ausflug zu dm (grauenhaftes Wetter, aber wirklich gar nicht glatt)…


… und in den Baumarkt, wo ich etwas kaufe, das ein ganz heißer Anwärter ist auf die größte Schrecklichkeit, die ich JEMALS gekauft habe. (Das sind Platten zur vertikalen „Begrünung“, wtf! Wobei, grün ist es ja.) Aber die Missi braucht das für ein Kunstprojekt, tjanun. Und sie wird es dafür zerstören, was mir schon jetzt eine tiefe Genugtuung bereitet. Wähle aber trotzdem lieber eine Selbstscanner-Kasse, weil ich mich so schäme ;)


War quasi schon auf dem Weg, aber keine Vormittags-Spazierrunde heute. Es ist wirklich zu ungemütlich! Lieber schnell wieder nach Hause und dort…


… erst mal Frühstück. Besser spät als nie. Das tägliche Müsli, dem Wetter entsprechend heute mit gebratenen Äpfelchen und Spekulatius-Crunch.


Aus Weihnachts- wird Winterdeko. Werde aber nicht fertig, weil das Moos im Garten noch nicht wieder freigetaut ist. Morgen dann.


Mittach! Green Goddess Salat-Reste von gestern und ein paar Quetschkartoffeln. 
Einfach und sehr lecker.


Den Nachmittag verbringe ich in der kleinen Werkstatt: Weihnachtsreste wegpacken, aufräumen, To-Do-Stapel bauen, paar Sachen bei Vinted einstellen. Langsam wieder reinkommen, aber viel wird im Januar noch nicht passieren hier.


Von Weihnachten, das ja noch gar nicht so lange her ist, wie es sich anfühlt, war noch Blätterteig übrig. Deswegen gibt es heute sehr schnelle Schoko-Nuss-Kringel als Resteverwertung. 


Staubsaugen. Und nein, weiter kein Roboter hier, weil ich schon vor einer ganzen Weile entschieden habe, dass es keine gute Idee wäre, ausgerechnet die Hausarbeiten (Staubsaugen, Rasenmähen….) outzusourcen, bei denen man sich bewegen muss. Jeder Schritt zählt und wir sitzen eh alle schon viel zu viel.


Jetzt zum Beispiel ;) Feierabend mit dem Mann auf der Couch. Nachrichten (seufz), bisschen Stricken und nachher vielleicht noch ne Kleinigkeit gucken.

7. Januar 2026

Happy birthday to me!

 

Das war ein hartes Jahr, und ich bin froh, dass ich es überstanden habe, ohne verrückt zu werden. Da habe ich gelegentlich doch gezweifelt. Noch froher bin ich allerdings, dass es am Ende eben „nur“ Schmerzen sind. Auch wenn das sich gerade, so ausgeschrieben, doch ein bisschen liest wie Hohn. Aber es gibt deutlich Schlimmeres, auch wenn ich damit nichts relativieren will. Das hier war und ist auch schlimm, richtig schlimm. Das schlimmste Jahr meines Lebens, gesundheitlich. Aber ich habe damit gelebt und werde es überwinden. Und zwar dieses Jahr, hah! 

Und das wird heute gefeiert :)

Mit der Familie, Nutella-Cheesecake, Qualitycouchtime und Pizza!

5. Januar 2026

Tagebuchbloggen { 5. Januar 2026 }

     "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.

Die übrigen #wmdedgt-Einträge findet Ihr wie immer hier. Frohes neues Jahr!

3.45 Uhr: Ich liege wach. Wie jede Minute, seit ich gegen elf schlafen gegangen bin. Mein Kopf ist zum Schreien müde, zu müde, um auch nur dran zu denken, ein Buch zur Hand zu nehmen oder etwa aufzustehen. Obwohl ich beides nur zu gern tun würde. Kopf müde, aber ein Ruhepuls von deutlich über 80, der mich seit Stunden konsequent wachhält. Ich verstehe es nicht. Sowas kenne ich eigentlich nur, wenn ich krank bin. Bin ich aber nicht.

4.15 Uhr: Wenn Sommer wäre, würde es jetzt wenigstens hell.

5.45 Uhr: Oh, muss tatsächlich eingeschlafen sein! Werde jetzt allerdings von der blitzartigen Erkenntnis geweckt (Wirklich! Von dem Gedanken bin ich wachgeworden, nach anderthalb Stunden Schlaf! Vermutlich ist es mir im Traum eingefallen und dann habe ich mich so fürchterlich geärgert, dass ich aufgewacht bin ;), WAS mich da die ganze Zeit wachgehalten hat. Gestern hatte ich ein Arbeitsfrühstück in einem Café, und eine der Teilnehmerinnen sagte schon nach einem halben Latte Macchiato: „Hui, der haut aber rein, mir ist schon ganz schummrig.“ Und was mache ich, die Nicht-Kaffeetrinkerin? Bestelle mir im Laufe des Vormittags noch einen zweiten. Reife Leistung. Erklärt im Nachhinein aber auch das für mein Gefühl total überheizte Wohnzimmer am Nachmittag („Hab ich Fieber?“) und das Herzstolpern („Ich glaube, ich werde wirklich krank.“) Ehrlich, wie kann man nur so blöd sein? Ich trinke vielleicht zweimal im Jahr Kaffee und jedesmal endet das so. Aber ich lerne es einfach nicht.

7 Uhr: Bin nicht mehr eingeschlafen, aber zumindest der Puls ist wieder auf Normallevel (und ich bin auch nicht krank, wer hätte das gedacht ;) Jetzt klingelt der Wecker vom Mann, dem ich natürlich sofort mein Leid klage. Er lacht mich dann auch nur ein kleines bisschen aus.

8 Uhr: Aufgestanden, fertig gemacht, es hilft ja nichts. Körper wieder normal, aber Kopf und Augen verweigern noch weitestgehend ihren Dienst. Setze mich mit einem Kaffee („Kaffee“!! Aus Getreide, ohne Koffein, wie immer halt, ich bin ja nicht verrückt!) an den Schreibtisch und versuche mich am Januar-Kalender, dem Wochenplan und der Jahresendablage vom Büro.

8.45 Uhr: Habe erst das Kind und dann das Auto geweckt. Das allerbeste an so einem elektrischen Auto ist definitiv die automatische Auftau- und Vorheizfunktion, besonders bei solch abartigen Minustemperaturen wie gerade.


9.15 Uhr: Abfahrt. Ich nehme die Missi mit zum Stall, denn der Weg dorthin ist inzwischen streckenweise eine einzige, immer dicker werdende Eisplatte. Auf dem Rückweg plane ich spontan um und gehe einkaufen, denn der Parkplatz des Edekas auf dem Weg ist quasi komplett leer und solche Gelegenheiten lasse ich mir nur ungern entgehen. Danach Bank und Versichertenkarte einlesen lassen (dass man dafür immer noch Lebenszeit verplempern muss, macht mich wahnsinnig!)

10.30 Uhr: Wieder zuhause. Jetzt erst mal schnelles Frühstück.

14.15 Uhr: Was ich in den vergangenen knapp vier Stunden getan habe: Eine Süßkartoffel zu Pommes verarbeitet und gewässert. Dasselbe mit Kartoffeln wiederholt, weil eine Süßkartoffel wirklich zu wenig wäre und ich die sowieso gar nicht sooo gerne mag. Also Süßkartoffel für die Missi und die anderen für mich. Zwei Maschinen Skiwäsche gewaschen und im Haus zum Trocknen verteilt. Die letzte Urlaubstasche ausgeräumt. Der Couch widerstanden. Betten gemacht. Mit dem Mann telefoniert. Der Couch widerstanden. Kühlschrankvorräte geprüft und Koch- und Einkaufszettel für den Rest der Woche geschrieben. Die Missi wieder abgeholt. Der Couch widerstanden. Gekocht (Pommes, wilden Brokkoli aus der Pfanne, Salat). Noch eine Maschine Wäsche.

14.30 Uhr: Bin der Couch nun erlegen. Aber nur im Sitzen und mit einer Tasse Tee. Wenn ich jetzt einschlafe, ist der Tag gelaufen. Lieber noch ein bisschen Buchhaltung, offene Posten und ein paar Stories für den Stall vorbereiten. Ich hätte auch noch ein längeres Video zu schneiden, aber leider nehmen mir meine Auge die nächtlichen Eskapaden sehr übel (dabei hatte ich die doch eigentlich fast immer zu!) und tränen wild vor sich hin. Also besser wenig Bildschirm.

15.40 Uhr: Ok, weiter geht’s. Bin wach geblieben, hah! Hole jetzt erst mal meinen Sport („Sport“) nach, der eigentlich an den Anfang des Tages gehört hätte.

17.30 Uhr: Puh, also die Luft ist definitiv raus. Muss scharf nachdenken, was ich noch so produktives hinbekommen habe. Abendessen in den Ofen geschoben, Weihnachtsdeko vom Küchentisch abgeräumt, noch eine Maschine Wäsche gewaschen, kurz mit der Großen gefacetimed. Aber auch nur, weil die Missi mit ihrer Schwester im iPad durch die Küche gegeistert ist. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht, die ersten Kapitel in einem neuen Buch zu lesen und einem Typen dabei zuzusehen, wie er jeden Tag einen fantastischen Kuchen backt und eine schöne Geschichte dazu erzählt. (glasrosefarm auf insta) Perfekte Realitätsflucht. Statt Nachrichten.

18 Uhr: Die Missi wird von ihrer besten Freundin abgeholt, sie treffen sich mit ein paar anderen Mädels in der Stadt zum Essen. Kaum sind sie weg, fängt es an zu schneien. Eh klar. Hoffentlich haben sie gute Winterreifen.

19 Uhr: Der Mann ist da und ich verabschiede mich schweren Herzens aus dem Kuchenhimmel. Ok, ich habe nebenbei noch ein bisschen was wegsortiert. Jetzt Essen und Couch.

20.00 Uhr: Doch dann noch Nachrichten. Wahnsinn, das Jahr ist gerade mal fünf Tage alt und könnte schon einen eigenen Jahresrückblick füllen. Und zwar keinen guten. Zum Glück bin ich heute zu müde, um mich da tiefer zu involvieren.

20.30 Uhr: Bisschen Stricken, bisschen Fernsehen, mehr wird hier heute nicht mehr passieren. Und ich werde schlafen wie ein Stein, das steht mal fest.

25. Dezember 2025

Frohe Weihnachten!

Was vergangen ist, ist vergangen,
und Du weißt nicht, was die Zukunft Dir bringen mag.
Aber das Hier und Jetzt,
das gehört Dir.

(Der kleine Prinz)


Und genau in diesem Mindset werden wir jetzt Weihnachten verbringen :)
Das Jahr war kein leichtes für mich, einzig und allein meiner Gesundheit geschuldet, aber das wird in den nächsten Tagen einfach mal keine Rolle spielen. Habe ich nämlich entschieden, so!

Ich wünsche Euch wunderschöne Weihnachtstage. Genießt die geruhsame Zeit und lasst Euch nicht stressen. Lasst es Euch gutgehen und nehmt Euch Zeit für die Dinge, die Euch glücklich machen!

17. Dezember 2025

Schnelle Plätzchen von der Rolle!

Heute in Form von Pistazientalern, weil ich Pistazien am liebsten habe. Aber es geht mit allen Nüssen und Nussartigen, die man so im Haus hat :)


Für diese schnellen Plätzchen braucht es weder viel Zeit noch Aufwand, aber sie sind super lecker und eine echte Abwechslung auf dem Weihnachtsteller. Für den Teig

130 gr Mehl
50 gr Zucker
1 Prise Salz
 110 gr Butter
60 gr Pistazien 
(ohne Schale gewogen, ungesalzen, gehackt)

gründlich verkneten, zu einer Rolle formen (Durchmesser irgendwo zwischen drei und sechs Zentimetern, kommt drauf an, wie groß man die Taler am Ende haben möchte), in Backpapier wickeln und für eine Dreiviertelstunde in den Gefrierschrank legen. 

Danach wieder auswickeln, mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden (halben Zentimeter dick), auf einem Backblech verteilen und bei 175 Grad (Heißluft) ca. zehn Minuten backen, bis sie sich am Rand gaaaanz leicht bräunen. Auf einem Gitter abkühlen lassen, danach zur Hälfte in Zartbitterschokolade tauchen und nach Geschmack mit Pistazien oder bunten Streuseln dekorieren.

Guten Appetit :)