15. Juni 2018

Freitags-Favoriten XXV

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über Fußball, natürlich, das passende Essen
dazu, eineiige Zwillinge und Weinbergschnecken.


Katrin Scheib lebt in und schreibt aus Moskau. 
Seit einem Jahr lese ich ihre Russball-Folgen - unglaublich informative und interessante 
Netz-Sammlungen über die Vorbereitungen auf die Fußball-WM. Abseits davon liebe ich aber 
besonders die Geschichte, die sie diese Woche erzählte: Elf Polizisten müsst ihr sein.
Ganz, ganz wunderbar :-)

Und endlich ist sie gestartet, die WM! Ich weiß, es ist ganz arg im Trend, das empört zu ignorieren,
 aber ich freue mich. Einfach so. Endlich wieder Fußball, hurra!
Ich werde bemüht sein, so viele Spiele wie nur irgend möglich zu sehen :-)  
Boykott trifft in meinen Augen absolut die Falschen, drum, wenn Ihr Fußball mögt:
 Genießt diese vier Wochen - die nächste WM ist im Winter (Endspiel am 4. Advent!! 
Plätzchenspiele!) und die übernächste nachts, das werden ungleich größere Herausforderungen....
Und Fußballturniere sind auch immer Fingerfood-Time!
Spätestens am Sonntag, zum ersten deutschen Spiel zu passender Zeit, wird es dann 
auch wieder Pizza-Bällchen geben...

Kann man lange drauf rumgucken.

Muss man wissen und abspeichern. Also im Kopf.

Wir haben schon lange ein Weinbergschnecken-Gehege im Garten.
Irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass die nicht aussterben in unserem kleinen Tal.
Als ich klein war, fand man die wirklich noch haufenweise dort, wo sie hingehören:
in den Weinbergen halt. Und nun eben in unserem Garten.
Mann und Missi haben da ein fundiertes Wissen, aber das hier war uns 

Euch allen ein schönes Wochenende 

14. Juni 2018

Häkeldecke 2018 - Mai

Puh, schon quasi Mitte Juni, ich hänge nach ;-)
Ich mache es heute aber auch kurz und schmerzlos:


Ich habe plangemäß fünf Reihen, mit vernähten Fäden.
Mehr gibt es nicht zu sagen. Im Juni bin ich, trotz viel Häkelei auf der Fahrt nach Holland, 
ziemlich im Verzug, aber die Ferien nahen ja, da kann ich aufholen.
Spätestens Ende Juli will ich wieder im Plan sein - die Juni-Zusammenfassung 
wird eventuell schon der Sommerpause zum Opfer fallen. 
Ich plane noch ;-)

Meine gesammelten Beiträge zum Thema findet Ihr jedenfalls immer in der Sidebar
unter dem Label "Häkeldecke 2018".

12. Juni 2018

12 von 12 { Jun 2018 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Mein Tag beginnt neben Frühstück und Pausenbroten machen ausnahmsweise
auch mal mit Eierkochen. Voraussschauende Planung für's Abendessen sozusagen ;-)


Als alle aus dem Haus sind, erst mal Zeitung und Kaffee für mich.
Gewitter ohne Ende, jeden Tag säuft gerade ein anderes Dorf ab... Ätzend!
Auch unsere Gartenwohnung stand letzten Mittwoch wieder komplett unter Wasser - 
scheinbar müssen wir uns daran gewöhnen, dass der Juni jetzt unser Unwettermonat ist.
Letztes Jahr haben wir genau eine Woche später das Wasser unten stehen gehabt
und im Jahr zuvor auch. Nicht nur im Juni, aber da immer besonders.
Ich habe Gewitter mal sehr geliebt, aber im Moment... nee.
Letzte Woche waren wir nicht da und schon auf dem Heimweg, als überall im Dorf
die Feuerwehr vor den Häusern stand, hatte ich jede Hoffnung fahren lassen, dass es
uns nicht erwischt hat. Zurecht, wie sich zeigte.
Man kennt die üblichen Verdächtigen inzwischen.
(Wir haben jetzt übrigens aufgegeben, auf Abhilfe zu hoffen, haben einfach ein Brett vor
die Badezimmertür gedübelt und mit Silikon verfugt. Das ist eh alles kaputt inzwischen, darauf
kommt es jetzt auch nicht mehr an. Auf dass das Bad bei der nächsten
Überschwemmung zum Pool werde und den Rest der Wohnung verschone.
Es bleibt spannend....)


Tja, stressige Zeiten, umso heiliger ist mir der wöchentliche Yogatermin.
Meinem Rücken tut das wahnsinnig gut und heute bin ich während der Entspannungsphasen
zweimal eingeschlafen - wenn das nicht die Endstufe von Entspanntheit ist, dann
weiß ich auch nicht ;-) 


Als ich wieder rauskomme, beginnt es kräftig zu regnen, also plane ich um und erledige
die Dinge auf meinem Zettel doch per Auto, statt zu Fuß. Das Wasser läuft zwar durch die Flipflops
durch, ist aber plötzlich ganz schön frisch irgendwie. Erstmal ein paar Panini-Tauschbriefe
zur Post bringen....


.... und dann endlich mal die Schulbuchzettel im Bücherladen abgeben.
Nächste Woche beginnen die Ferien *träller*, dann hätte ich sowas gerne vom Tisch!


Wieder zuhause widme ich mich dem Problemfall Jeans.
Gestern habe ich mir zum ersten Mal seit sicher zehn Jahren mal wieder zwei gekauft,
aber wir fremdeln noch. Nicht zuletzt, weil die kein einziges Loch haben - die 
alte bestand quasi nur noch aus Löchern *g* Ich vertage die Entscheidung erneut 
auf später, wenn die Kinder zuhause sind... Erstmal schlüpfe ich wieder in die alte.


Mittagessen gekocht. Gestern war viel Brokkoli in der Biokiste, den gibt es heute 
mit Nudeln, getrockneten Tomaten und einem Rest Grillkäse statt, wie sonst immer,
Mozzarella. Auch lecker.


Die Große hat früher Schluss und ich hole sie ab, wegen "Nimm mal lieber einen Schirm
mit, es soll doll regnen heute." - "Ach was, ich hab ja eine Kapuze." (schlägt Stofffähnchen hoch) - *Monsterregen* - "Kannst Du mich abholen bitte? Es regnet so doll!"
Dabei hänge ich hinter dem bunten Bus, wie so oft, aber heute hat er ausnahmsweise
mal nicht den ganzen Weg über das Warnblinklicht an. Sensation!


Nach dem Essen nutze ich eine Regenpause, um die Bügelwäsche aus dem Keller zu holen.
Nur zu holen, zu mehr hat es heute nicht gereicht.


Ich muss mich nämlich erst noch der Panini-Buchhaltung widmen und danach
der echten. Die Ferien nahen, bis dahin sollten Schreib- und Nähtisch abgearbeitet sein.


Nachmittags fahre ich noch nach Luxemburg tanken und beide Kinder kommen mit.
Die Große, weil sie einfach gerne in Schlumpklamotten im Auto sitzt und durch die 
Gegend fährt und die Missi, weil wir auf dem Weg noch Pferde-Leckerli besorgen.


Zuhause dann klassisches Abendprogramm für die Kinder und Abendessenbereitung
für mich - Brötchen gibt es und dazu Bulgursalat mit Avocado, getrockneten Tomaten 
und Eiern (ja, die von heute morgen ;-) 

Jetzt noch ein bisschen mehr Schreibtisch für mich und dann Feierabend......

5. Juni 2018

Tagebuchbloggen { 5. Juni 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer heute abend hier.

5.50 Uhr: Der Wecker klingelt.
Trotz fiesen Rückens wie ein Stein geschlafen - die Hitze kann mir nix mehr,
ich bin akklimatisiert.. Solange das Fenster auf ist, ist alles gut. (Am Wochenende
dagegen, im angenehm klimatisierten, aber fensterlosen (also nicht zu öffnenden,
das ist für mich fensterlos!) Hotelzimmer, bin ich fast eingegangen und 
habe jede Nacht stundenlang wach gelegen. Freue mich schon auf den Urlaub. 
Das wird ein Spass....)

6 Uhr: Aufgestanden, ohne zu taumeln, was ein hundertprozentiger Fortschritt zu
gestern ist, wo ich erst mal brutalst an der Wand gelandet bin, weil mich da der
Schwankschwindel völlig unvermutet erwischte. Er war so lange weg, dafür dann
gestern aber so schlimm wie selten. Ohne Akkupressurbänder kam ich kaum in die
Senkrechte. Danke, Bandscheiben *grrr*
Heute aber vorsichtiger Optimismus - es ist keineswegs weg, aber tausendmal
besser. In der Küche versuche ich einen vorsichtigen Sonnengruß, denn heute ist
Yoga und das würde ich ungern verpassen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Ich beschließe, im Zweifelsfall alle Übungen im Stehen nur zu imaginieren.
Man will ja nicht in den Verdacht geraten, am frühen Morgen schon zu saufen *g*

6.30 Uhr: Alle Fenster im Haus aufgerissen und gelüftet.
Nach vier Tagen Holland und einem Tag Komplettausfall sieht es hier lustig aus,
ich sollte den Tag wohl dringend zum Putz- und Waschtag ausrufen.
Jetzt aber erst mal Frühstück für die Kinder und Pausenbrote bauen.

7.15 Uhr: Beide Kinder sind aufgetaucht und frühstücken.
Noch 14 Schultage bis zu den Großen Ferien, wir zählen rückwärts.
Mann und Große verlassen das Haus, die Missi fragt, ob ich sie fahren kann.
Manchmal möchte sie mit ihrer Freundin noch ein bisschen länger vor der
Schule malen oder, aktuell, Karten tauschen.
Ich lasse mich breitschlagen, weil ich eh noch was besorgen muss.

7.30 Uhr: Vor der Tür treffen wir die liebste Nachbarin, die naturgemäß eh zur
Schule fährt und die Missi einfach einpackt. Auch gut, dann kaufe ich halt später ein.
Müsli, Kaffee und Zeitung für mich.

8.30 Uhr: Schnell noch Betten gemacht, Waschmaschine gestartet, geduscht, in die Yogaklamotten
geschmissen und weg. Nee, halt - vorher noch das Balkongemüse gießen, ganz wichtig!
Wenn ich zurückkomme, liegt das alles schon knallig in der Sonne.

9 Uhr: Wie immer den letzten Parkplatz gefunden.
Treppe rauf, Matte ausgerollt, pünktlich.
Tatsächlich imaginiere ich die ersten beiden Sonnengrüße auf der Matte liegend,
den letzten traue ich mir aber dann schon zu, auch ohne Netz und doppelten Boden
Akkupressurband und Vomex. Geht auch ganz gut. Yoga ist echt mein Sport -
am Ende der Stunde bin ich nicht nur tiefenentspannt, sondern schaffe sogar
meine liebste Baumübung, einbeinig und ohne nenneswert umzufallen *g*
Der Tag wird mein Freund!

10.50 Uhr: Jetzt schnell einkaufen. In Yogaklamotten, egal. Hauptsache schnell.
Hinter der Kasse überhole ich gaaanz vorsichtig einen steinalten Mann, der eine Kiste Viez
nach draußen balanciert und damit augenscheinlich hochgradig gefordert ist.
Ich habe leider beide Hände voll, der junge Mann hinter aber mir lädt
sich die Kiste auf seinen Wagen und fährt sie, ans Steinalte-Opi-Schneckentempo
angepasst, nett plaudernd bis zum ebenso steinalten Auto.
An mein Herz! So geht das.


11.30 Uhr: Auf dem Rückweg schnell noch das Auto gewaschen und gesaugt.
Als ich vor der Rückbank kauere und erst mal den Müll der Kinder aus den Seitenfächern
krame (gnaaaaaaahhhhh!!), reicht mir plötzlich von links ein Mann seinen laufenden Sauger ins Auto.
"Da ist noch 'ne Kleinigkeit drauf. Wenn Sie mögen?" Hach. 
Soviel geballte Nettigkeit innerhalb von zehn Minuten. Mein durch den tagtäglichen Anblick 
von Internethetze und -hass gebeuteltes Herz heilt ein klitzekleines Bisschen ;-)
Ich sauge mit der "Kleinigkeit" immerhin die ganze Rückbank, und die war
wirklich.wirklich dreckig.

12 Uhr: Wieder zuhause, Einkäufe verräumt, Wäsche aufgehangen und eine neue Maschine
gestartet. Dann die nächste Dusche. Das kann ja heiter werden heute....
Ich telefoniere mit dem Mann und prüfe währenddessen, ob mein Navi auch eine
Griechenlandkarte hat. Hat es. Ein Punkt weniger auf der To-Do-Liste.
Anschließend öffne ich alle verfügbaren Sonnenschirme und baue das 
Gartenbett auf - Urlaubsfeeling!


13 Uhr: Zeit fürs Mittagessen. Kartoffeln habe ich schon gestern gekocht, jetzt 
rühre ich nur noch rasch den Salat zusammen und stecke ein bisschen Pollo Fino
in den Ofen. Eigentlich wollte ich das auf dem Eimergrill der Kinder grillen,
aber gerade ist es mir zu warm für Feuer *g* Die Missi klingelt.
Schuhe aus, Brotdose ausräumen, Hände waschen, das Übliche.
Sie deckt noch den Tisch, dann bin ich auch schon fertig.

13.30 Uhr: Die Große trudelt auch ein, wir essen. Auf dem Balkon.
Da in der Nachbarschaft aber plötzlich irgendwo Steine geschnitten werden, 
wird es eine schnelle Mahlzeit. Dieses Geräusch ist echt nicht ohne Schaden zu ertragen ;-)
Die Kinder holen sich noch ein Eis und verschwinden in die Mittagspause.
Ich starte einen vorsichtigen Nähzimmerversuch, kapituliere aber sofort und schreibe
mich für die nächsten Tage krank. Morgen kann ich zum Arzt, vielleicht 
wird es zum Ende der Woche ja wieder was....

14.30 Uhr: Die Missi hat ihre Querflöten-Hausaufgaben gemacht und lernt jetzt
für die Mathearbeit morgen. Die und dann noch eine Sachkundearbeit,
das war es dann aber wirklich. Die Große ist auch schon durch, Entspannung winkt!
Ich fülle einen Rücklaufzettel fürs Schulfest aus und trage Wandertage sowie die 
beweglichen Ferientage des nächsten Schuljahres in den Kalender ein - 
auch das ein untrügliches Zeichen für nahende Ferien...

16 Uhr: Die Große vegetiert in ihrem Zimmer dahin - das Dachgeschoss ist 
tagsüber abgedunkelt und die Verlockung ist groß, die Nachmittage einfach zu 
verschlafen. Die Missi hat sich mit ihrer liebsten Freundin verabredet, wo ich 
sie jetzt hinbringe. Wieder zurück gibt es eine weitere Wäscherunde, 
dann mache ich mich ans Kuchenbacken. Meine Oma hatte letztes Wochenende 
Geburtstag und nimmt deshalb morgen einen Kuchen mit in ihre
Demenzgruppe. Die Kindergartentraditionen kommen also irgendwann wieder,
sieh mal einer an ;-) Die ersten Pläne waren Eierlikörtorte oder Kirsch-Snickers-
Kuchen, aber für Sahneexperimente ist es zu heiß und irgendwie fand ich
für die Ü90-Fraktion dann einen klassischen Kirschstreusel doch passender ;-)
Also knete ich jetzt Mürbeteig und Streusel, rühre Vanillecreme auf dem
Herd und bin schon wieder schweißgebadet. Anfangs muss ich auch noch um
die Große herumarbeiten, die am Herd steht und Bananen-Pancakes backt.
Für sich, sonst isst das hier niemand. Für sie ist das aber immer ein gern
genommener Nachmittagssnack. Heute mit Erdbeeren und Eis.

17.30 Uhr: Der Kuchen ist im Ofen.
Die Große sitzt mittlerweile mit ihrem Zeug im Garten und lässt sich jetzt 
von mir unverhältnismäßig einfach überreden, rasch noch den Rasen zu mähen.
Auch daran merkt man die nahenden Ferien, sie hat einfach nur noch ein
Bruchteil des normalen Pensums zu tun....
(Ich glaube aber, sie tut es nur wegen des Rasenkantenschneiders, auf den sind
beide Kinder nämlich immer total scharf. Barfuß! *kreisch*

18.30 Uhr: Der Kuchen ist draußen aus dem Ofen, riecht gut, sieht gut aus und die Missi habe
ich auch wieder aus dem Pool gezerrt abgeholt. Jetzt lade ich sie zuhause ab, erteile ihr
Instruktionen bezüglich Duschen und Aufräumen und fahre gleich weiter, um
den Mann in der Werkstatt abzuholen, wo er gerade sein Auto abgestellt hat.
In letzter Sekunde springt die Große noch mit ins Auto.

19 Uhr: Stadt durchquert, Mann eingesammelt und Stadt wieder durchquert.
Interessante Unterhaltung zum Thema Bauchnabelpiercing und neues Handy und so.
Und mein Auto soll ich doch bitte behalten und kein neues kaufen, der Führerschein
ist schließlich auch nicht mehr so unendlich weit weg *gacker*
Der Mann springt auf dem Rückweg noch schnell bei einem Kunden rein.

19.30 Uhr: Abendessen. Die Missi ist geduscht und hat schon Brot geschnitten. 
Kartoffelsalat ist auch noch da. Anschließend gibt es für den Mann und 
mich noch eine exklusive Gartenrunde, während die Missi sich bettfertig macht
und ich ihr anschließend noch was vorlese. 

21 Uhr: Frisch geduscht bei offener Balkontür werden wir uns jetzt auf die 
Urlaubsplanung stürzen, bis es zu dunkel wird.

31. Mai 2018

Baba Ghanoush, auch zum Grillen

Ich glaube, ich eröffne hier mal eine lose Rubrik zum Thema "Wie verwerte ich ungeliebtes Gemüse
 aus der Biokiste so, dass es hinterher trotzdem total super schmeckt.
Auch schon in diesem Theater: Fenchel-Apfel-Salat.
Demnächst dann: Petersilienwurzel-Suppe.
Und heute eben: Baba Ghanoush.

Das wird nämlich aus Auberginen gemacht - eines der wenigen Gemüse, die ich so gar nicht leiden 
mag, was weniger am Geschmack als an der immer etwas seltsam zähen Konsistenz liegt.
In meiner anderen Ecke des Internets bekam ich dann den Tipp, es mal mit dieser Creme zu versuchen - 
ewiger Dank! Denn durch das lange Garen verschwinden alle Bitterstoffe und nach dem Pürieren 
ist von der latenten Zähigkeit natürlich auch nichts mehr vorhanden.
Optisch sicher kein Highlight, aber geschmacklich eine volle Zehn!
Es schmeckt herrlich als Dip zu Gemüse und Grillfleisch, aber am allerbesten 
eigentlich zu frischem Brot...


Eine Aubergine halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in eine mit Olivenöl ausgepinselte, ofenfeste Form legen. Im Backofen bei 200 Grad etwa 45 Minuten garen, bis die Aubergine gerne schwarz und innen butterweich ist. Abkühlen lassen (ich lasse sie oft auch einfach über Nacht liegen) und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen.

Drei Esslöffel helle Sesamkörner in einer Pfanne anrösten, ohne Fett.
Eine Zehe Knoblauch kleinhacken.

Das Fruchtfleisch zusammen mit dem Sesam, dem Knobi, dem Saft einer halben Zitrone, zwei Esslöffeln Tahin (Sesampaste) und einem Esslöffel Agavendicksaft in einen hohen Becher geben und ordentlich durchpürieren. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und nach Bedarf noch etwas Agavendicksaft abschmecken.
Gegebenenfalls noch einen kleinen Schlupp Olivenöl dazugeben.
In ein Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Ein Genuss!

Guten Appetit ♥

28. Mai 2018

Sommerhitze

... bedingt Sommerfarben, deswegen zeige ich Euch zum Wochenstart
mal rasch eine ganz und gar sommerliche Tasche, bevor es danach eher herbstlich
werden wird. Also taschen- nicht wettermäßig. Gott bewahre.
Ich groove mich schließlich gerade erst so richtig ein in das ultimative
Sommerfeeling.


Im Wasser findet man mich ja auch bei der größten Hitze nicht,
aber wenn, ginge diese Tasche auch problemlos als Schwimmbadtasche
durch, denn sie ist unheimlich geräumig - weswegen sie hier
auch eher Verwendung beim Einkaufen als beim Planschen finden
wird ;-) Der Schnitt ist "Heinrich" von Bine/was eigenes,
den ich ja schon allein wegen seines Names sehr gern leiden mag -
aber nicht nur deswegen. Ich habe in den letzten Wochen noch
ein paar andere genäht und endlich auch mal abgelichtet -
die werde ich also auch noch irgendwann zeigen.

Euch allen einen schönen Start in die (für uns extrem kurze :-)
neue Woche!

25. Mai 2018

Freitags-Favoriten XXIV

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über Influencertum und seine Folgen,
nahende Abschiede und sommerwettertauglichen Nachtisch.

(Und ja, natürlich bin ich noch da. Ich gebe mein Blog-Baby doch nicht wegen
einer neuen Gesetzeslage auf. Man kann es auch übertreiben mit der Hysterie.
Soweit kommt es noch lange nicht, danke der Nachfrage ;-)


Über das Influencertum und ob der öffentlichkeitswirksame Erwerb, Besitz und Konsum 
von Produkten wirklich ein sinnvolles primäres Lebensziel ist. 
Der Markt frisst seine Kinder? Bitte. 
Von mir aus kann das gar nicht schnell genug gehen...

Und passend zum Thema:

Das nahe Saarburg ist eine der vielen wirklich malerischen Städtchen
entlang von Mosel und Saar und absolut eine Reise wert,
da hat die GEO zweifellos recht.

Noch vier Wochen, dann haben wir kein Grundschulkind mehr.
Wow! Momentan wird an allen Ecken und Enden die Verabschiedung
geplant, über die ich natürlich nichts erzählen kann, denn wer weiß schon,
wer hier so alles mitliest ;-) Wenn Ihr aber auch gerade in dieser Phase
der Abschiede und des Erinnerungenschaffens steckt, ist es 
für Euch vielleicht noch früh genug für Bellas wunderschöne
Die Große hat auch so eines von ihrer Grundschulklasse
und das wird immer noch wohlgehütet.

Draußen breitet sich die erste echte Hitzewelle des Jahres aus - das bedeutet
im Garten rumliegen, grillen und hinterher natürlich mit dem
passenden Nachtisch abschließen. Einem der erfrischenderen Sorte 
natürlich, es ist also wieder Schneegestöber-Zeit.

Und bevor ich jetzt gleich raus zu den Kindern in den Garten gehe,
werde ich rasch noch eine Ladung Nutella-Cookies in den
Ofen schieben, so als letzte produktive Tat des Tages!

Euch allen ein wunderbares Wochenende,
lasst Euch von der Sonne verwöhnen