12. März 2026

12 von 12 { März 2026 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer HIER bei Caro in der Liste.


Guten Morgen, Donnerstag! Schlechtes Wetter, aber immerhin hell beim Aufstehen. 
Da kann man nicht klagen ;)


Brrrr. Arxxkalt ist es auch. Ich muss aber eine klassische Post-Bank-Büro-Runde drehen, hilft nix. Die Missi hat erst mittags Schule, deswegen kommt sie mit und ich lasse sie bei den Pferden raus.


Post, Bank, Büro und dann schnell noch ein bisschen einkaufen. Eventuell sind wir über Ostern nicht da, deswegen habe ich vier kleine Hasen und Mini-Eier besorgt, die passen zur Not auch in den Koffer.


Zurück am Stall bleibt noch Zeit für eine schnelle Spazierrunde. Immer noch recht kalt, aber zumindest schaut die Sonne mal kurz vorbei. Gibt einfach nichts besseres als Frühling!


Nicht auf meinem Zettel: Beim Pony über eine Kante stolpern - ist ja nicht so, als würde ich dort nicht jeden Stein kennen. Mit soviel Schwung, dass ich sogar ganz professionell über die Schulter abrollend gestürzt bin. (Bin anschließend auch mehr beeindruckt als verärgert ;) Habe mir aber nix ernsthaftes getan. Zuhause aber doch erst mal die aufgeschürften Knie und Hände verarzten. „So ne richtige Kindergarten-Verletzung“, sagt die Missi und da kann ich ihr schlecht widersprechen.


Um 10.30 Uhr dann endlich mal sowas ähnliches wie Frühstück. „So ähnlich“ deswegen, weil für mich eigentlich nur das als Frühstück gilt, was man löffeln kann. Aber dafür war nun wirklich keine Zeit.


Gab heute Spanische Gänseblümchen bei Aldi. Die habe ich jetzt jahrelang immer vergeblich gesucht und plötzlich standen sie innerhalb von einer Woche dort und im Baumarkt. Bin jetzt erst mal versorgt und freue mich sehr.


Ich habe während der Fastenzeit eine „40 Dinge in 40 Tagen“-Challenge mit mir selbst laufen. Da stehen lästige Dinge drauf, die längst mal hätten erledigt werden sollen („Patientenverfügung“ ist der dickste Brocken), aber auch viele schöne, die ich schon ewig mal machen will („Hutzelgunde nähen“), oder ganz simpler Frühjahrsputzkram, bei dem ich mich freue, wenn er erledigt ist. Deswegen heute 23/40: Staubwischen ✔️


Nicht Teil der Challenge: Die Lampen über der Küchenarbeitsplatte putzen. Habe ich trotzdem gemacht und muss dann jetzt wohl neue kaufen. Oder diese hier neu lackieren, denn nachdem ich umgehend das Internet leergesucht habe, musste ich feststellen, dass es sie wohl nicht mehr gibt. Bin fassungslos. (Ich habe NICHTS anders gemacht als in den letzten zehn(?) Jahren, scheinbar hat sich die Rezeptur des Reinigers geändert. Tolltoll.)


Auf dem Boden der Kleinen Werkstatt sitzend (während ich Lampen google!) finde ich gleich meine nächste Aufgabe: Den völlig zugemüllten im kreativen Chaos versunkenen Zuschneidetisch aufräumen, und zwar sofort!


Jetzt endlich Zeit für Essen mit Löffel. Hebt die Laune sofort merklich.


Feierabend auf der Couch, wo ich den inzwischen dritten Sophie Scarf anschlage, diesmal für die Große. Wobei mir die Farbe für mich schon auch gut gefallen würde :)

2. März 2026

Taschenreigen

Im Herbst habe ich mal in einem Rutsch alle Taschen-Rohlinge bestickt, die ich noch im Fundus hatte. Das war ein tolles Gefühl, aber jetzt bedauere ich es total, dass ich damals nicht noch mehr gekauft habe - das hat nämlich riesigen Spaß gemacht. 


Den Anfang machte dieses Exemplar in altrosalilagrau, dem ich ein paar spätsommerliche Wiesenblumen verpasst habe.


Die aufgesetzte Tasche war groß genug, dass ich sie besticken konnte, ohne sie vorher abtrennen zu müssen. Liebe ich :) Das Motiv habe ich bei And Other Adventures entdeckt.

18. Februar 2026

Statt Strümpfen! { The Sophie Scarf }

 Ich habe ja durchaus noch ein paar Strumpf-Projekte in der Pipeline, aber zuletzt hatte ich das dringende Bedürfnis, mal wieder was anderes auf den Nadeln zu haben. 


Und was läge da näher, als der Sophie Scarf von PetiteKnit - ein kleines, schnelles Schal-Projekt, nicht nur passend zur Jahreszeit, sondern sogar auch mal nah an sowas wie Trend. Sophie Scarfs sieht man in der Strick-Bubble seit einer Weile ja fast so häufig wie im vorletzten Jahr Dubai-Schokolade in der Weihnachtszeit ;)


Gestrickt habe ich nach der Original-Anleitung und zwar die kleine Variante, die man nur einmal um den Hals legt. Es gibt zwar diverse Abwandlungen im Netz zu finden, auch kostenfreie, aber viele davon ähneln dem Original nur noch in Ansätzen, zu lang, zu spitz, anderes Muster und oft fehlt sogar der schöne Icord-Rand. Wenn schon, dann richtig. 


Ganz zu Beginn habe ich mit der Anleitung gekämpft, man sieht hier bei dem unteren Zipfel, dass der rechte Rand bei den Zunahmen immer eine Abzweigung nach innen nimmt. Als ich den Fehler entdeckt habe (nur beim allerersten Mal die Zunahme nach zwei Maschen, danach immer nach drei!), habe ich, ganz untypisch für mich, entschieden, die Reihen nicht aufzuribbeln, sondern erst mal abzuwarten, ob sich nicht noch weitere Komplikationen auftun, wegen derer ich irgendwann eh ganz von vorne anfangen müsste…


Dem war dann aber nicht so, der Rest gestaltete sich völlig problemlos und war auch wirklich flott gestrickt. Und der buckelige Anfang, der trägt sich weg, das habe ich seit ein paar Tagen schon eingehend getestet ;) Und wider Erwarten stört mich das sehr halsnahe Tragen inklusive Knoten tatsächlich gar nicht, da war ich zu Beginn unsicher. Das Material ist aber auch sehr angenehm, das ist Ecopuno (Baumwolle/Schurwolle/Alpaka-Mix) von Lana Grossa in der Farbe 044.


Und deswegen habe ich gleich mal das nächste Modell angeschlagen, diesmal in einem schönen Senfton („Jawoll Superwash“ von Lang Yarns, eigentlich eine Strumpfwolle) und hier ist der Rand auch von Anfang an gelungen ;) Für das kleine Modell sind die kurzen Strumpfnadeln übrigens vollkommen ausreichend. Mag ich persönlich lieber als eine Rundstricknadel. Auf geht’s in die nächste Runde!

12. Februar 2026

12 von 12 { Feb 2026 }

  Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer HIER bei Caro in der Liste.


Frühstück. Erst mal Wachwerden.


Auch optisch. 


Seit heute sind Fastnachtsferien, wir sind aber trotzdem früh unterwegs. Ich nehme die Missi mit zum Stall, denn ich muss eh in die Stadt und heute ist Weiberfastnacht, das heißt, ich muss bis um 11.11 Uhr absolut alles erledigt haben und wieder in meinem sicheren Zuhause sein ;)


Also schnell noch Vorräte für ein sehr, sehr langes Wochenende einkaufen und ein Knäuel Wolle für viel produktive Couchzeit, …


… ein paar Sachen für die Arbeit abholen und wegbringen, und wo ich hier schon mal mitten in der (noch sehr, sehr leeren) Stadt parke…


… nutze ich natürlich noch die Gelegenheit, um ein bisschen Focaccia (das beste nördlich der Alpen!) für heute abend einzukaufen.


Grauenhaftes Wetter heute. Ganz, ganz schlimm. 
Missi wieder eingesammelt und ab nach Hause.


Wir haben es geschafft, es ist zehn nach elf! Darauf erst mal ein bisschen Olympia auf der Couch mit einer Wärmflasche im Rücken. Gestern war Physio und eventuell habe ich heute Probleme, überhaupt aufrecht zu gehen. Aber dafür wird es morgen ganz fantastisch sein, ich fühle es schon ;)


Zucchinisuppe auf den Herd gesetzt, die gibt’s später zur Focaccia.


Regelmäßig,wiederkehrende Arbeit: Jeans fürs Kind kürzen. Natürlich unter Erhaltung des ursprünglichen Saums. Bei Hosen mit Schlag eine echte Herausforderung.


Kurz kommt die Sonne raus. Schnell mal alles laden, was sich nicht wehrt ;)


Und der Rest des Tages (eventuell auch alle Tage bis Dienstag einschließlich) sieht dann jetzt so aus: Kaffee, Schreibtisch, Olympia. I like.

21. Januar 2026

Gegen das Grau

 Da muss Farbe in den Januar! 
Und das geht zum Beispiel ganz wunderbar in Form von Ringelstrümpfen :)


Ich kann wegen Bandscheiben, Schulter und Konsorten immer noch nur sehr dosiert stricken, aber wenn, dann sind es fast immer Strümpfe, vorzugsweise aus dicker sechsfädiger Wolle, damit ich auch mit dem mir angeborenen Schneckstricktempo einigermaßen voran komme…


Ich mag ja die klassischen Strumpfwollmuster nicht so gerne, aber dieses „selfstriping yarn“ von Nicole Méndez liebe ich, denn das macht richtig tolle Blockstreifen, ohne dass man Farbwechsel knoten muss. Das habe ich inzwischen schon in ganz unterschiedlichen Farben auf den Nadeln gehabt.


Was ich dieses Mal allerdings zum ersten Mal ausprobiert habe, ist eine Herzchenferse und ich muss sagen, die kann echt was. Einfach zu stricken und sitzt richtig gut. Ich denke, die nehme ich in mein Standardrepertoire auf. (Den Rest der Anleitung habe ich ignoriert, dazu kann ich nichts sagen ;)


Als nächstes habe ich jetzt noch einen Strang in Blautönen hier liegen, aber auch, wenn der „Let it Snow“ heißt, werde ich mir den wohl für den Sommerurlaub aufheben, denn für mich sind das die klassischen Meerfarben. Diese hier dürfen mir aber schon jetzt die Füße wärmen, worüber ich mich jedesmal wieder freue.

12. Januar 2026

12 von 12 { Jan 2026 }

 Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer HIER bei Caro in der Liste.


Montag. Irgendwie der erste richtige Wochentag für dieses Jahr, denn bisher war alles irgendwie noch Urlaubs-Ferien-Geburtstagsschlendrian. Also erst mal mit der liegengebliebenen Wäsche starten.


Frühstück für die Missi mit dem allerletzten Brot. Eigentlich war für heute morgen Eisregen angesagt und die Schule hatte das Kommen freigestellt - weshalb der Plan der Missi ursprünglich so aussah, auszuschlafen und erst zur Fünften zur Schule zu fahren. Dann hat sie sich aber offenbar zu Kontrollzwecken doch den Wecker gestellt und es ist wirklich sowas von überhaupt nicht glatt, dass sie scheinbar noch nicht mal mehr in Erwägung zieht, zuhause zu bleiben. Sie schimpft allerdings ganz fürchterlich darüber (mit mir, dabei habe ich mich wohlweislich jedweden Kommentars enthalten, ist ja schließlich ihr Unterricht und sie ist volljährig ;)


Kurzer Ausflug zu dm (grauenhaftes Wetter, aber wirklich gar nicht glatt)…


… und in den Baumarkt, wo ich etwas kaufe, das ein ganz heißer Anwärter ist auf die größte Schrecklichkeit, die ich JEMALS gekauft habe. (Das sind Platten zur vertikalen „Begrünung“, wtf! Wobei, grün ist es ja.) Aber die Missi braucht das für ein Kunstprojekt, tjanun. Und sie wird es dafür zerstören, was mir schon jetzt eine tiefe Genugtuung bereitet. Wähle aber trotzdem lieber eine Selbstscanner-Kasse, weil ich mich so schäme ;)


War quasi schon auf dem Weg, aber keine Vormittags-Spazierrunde heute. Es ist wirklich zu ungemütlich! Lieber schnell wieder nach Hause und dort…


… erst mal Frühstück. Besser spät als nie. Das tägliche Müsli, dem Wetter entsprechend heute mit gebratenen Äpfelchen und Spekulatius-Crunch.


Aus Weihnachts- wird Winterdeko. Werde aber nicht fertig, weil das Moos im Garten noch nicht wieder freigetaut ist. Morgen dann.


Mittach! Green Goddess Salat-Reste von gestern und ein paar Quetschkartoffeln. 
Einfach und sehr lecker.


Den Nachmittag verbringe ich in der kleinen Werkstatt: Weihnachtsreste wegpacken, aufräumen, To-Do-Stapel bauen, paar Sachen bei Vinted einstellen. Langsam wieder reinkommen, aber viel wird im Januar noch nicht passieren hier.


Von Weihnachten, das ja noch gar nicht so lange her ist, wie es sich anfühlt, war noch Blätterteig übrig. Deswegen gibt es heute sehr schnelle Schoko-Nuss-Kringel als Resteverwertung. 


Staubsaugen. Und nein, weiter kein Roboter hier, weil ich schon vor einer ganzen Weile entschieden habe, dass es keine gute Idee wäre, ausgerechnet die Hausarbeiten (Staubsaugen, Rasenmähen….) outzusourcen, bei denen man sich bewegen muss. Jeder Schritt zählt und wir sitzen eh alle schon viel zu viel.


Jetzt zum Beispiel ;) Feierabend mit dem Mann auf der Couch. Nachrichten (seufz), bisschen Stricken und nachher vielleicht noch ne Kleinigkeit gucken.

7. Januar 2026

Happy birthday to me!

 

Das war ein hartes Jahr, und ich bin froh, dass ich es überstanden habe, ohne verrückt zu werden. Da habe ich gelegentlich doch gezweifelt. Noch froher bin ich allerdings, dass es am Ende eben „nur“ Schmerzen sind. Auch wenn das sich gerade, so ausgeschrieben, doch ein bisschen liest wie Hohn. Aber es gibt deutlich Schlimmeres, auch wenn ich damit nichts relativieren will. Das hier war und ist auch schlimm, richtig schlimm. Das schlimmste Jahr meines Lebens, gesundheitlich. Aber ich habe damit gelebt und werde es überwinden. Und zwar dieses Jahr, hah! 

Und das wird heute gefeiert :)

Mit der Familie, Nutella-Cheesecake, Qualitycouchtime und Pizza!