14. März 2019

Lebensmotto

Ich wollte es mir sogar schon mal in meinen Ring garvieren lassen,
aber es hat leider nicht gepasst.
Steht aber weiterhin auf meiner Bucket List ;-)


Dieses Foto ist beim Durchsortieren der Kleinen Werkstatt entstanden.
Jetzt ist alles wieder schön ordentlich, staubfrei und frühlingshaft.
Das hat mich direkt so motiviert, dass ich gleich mal ein paar Schnitte 
raussuchen musste - Zeit für neue Klamotten und ein bisschen Stoffabbau!
Wobei letzteres wirklich höchste Priorität hat, sonst muss ich 
irgendwann entweder anbauen oder die Familie ausquartieren *g*


12. März 2019

Rumgedackelt

Mensch, jetzt habe ich gestern endlich mal einen ganzen
Schwung überfälliger Fotos gemacht und nu sind sie bei
genauerer Betrachtung alle unscharf...


Nun denn - machen wir halt nochmal neue, ist ja Spitzenwetter gerade dafür ;-)
Bei dieser kleinen Tasche müsst Ihr aber nun leider damit leben, man sieht
ja doch, was man sehen soll:

Ein klassischer Einkaufsbeutel, aber in Kindergröße.
Weil ja auch (oder gerade!) die Kinder immer so viel nach Hause zu schleppen haben.
Da kann eine klein zusammengefaltete Extratasche in Mamas oder
der Kindergartentasche keineswegs schaden, oder?

5. März 2019

Tagebuchbloggen { 5. März 2019 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

6.20 Uhr: Ich drücke den Wecker weg und schlafe einfach weiter.
Letzter Ferientag 

7 Uhr: Der Mann drückt denn Wecker ebenfalls weg und wir gammeln noch
ein halbes Stündchen im Bett. Nicht nur letzter Ferientag, sondern auch 
Fastnacht, da ist auch in der Firma kaum was los.

8.30 Uhr: Der Mann rafft sich auf, immerhin.
Ich beschließe, trotzdem liegen zu bleiben und lese noch ein bisschen,
bis irgendwann die Missi auftaucht. Wir kuscheln eine Runde.

8.30 Uhr: Die Missi verzieht sich zum Inhalieren.
Nachdem sie gestern ihre Buchvorstellung zur "Unendlichen Geschichte" 
(die ihr wirklich recht unendlich vorkam, weil sie ja nun so gar nichts
mit Fantasy anfangen kann ;-) fertig bekommen hat, darf sie heute
endlich den Film sehen. Der Deal war: erst Buch lesen, dann Film.
Damit kann sie dann jetzt parallel zum Inhalieren gleich anfangen.

9 Uhr: Ich bin aufgestanden, habe dem oberfiesen Wetter zum Trotz
gelüftet und mache jetzt Frühstück. Müsli für mich und Brötchen 
für die Kinder, die die liebste Nachbarin schon vor die Tür gelegt hat.
Die Missi kommt dazu, wir frühstücken.
Danach Ranzen packen, aufräumen und weiter Film gucken
für sie und Haushaltsgedöns für mich.
Die Große war Sonntag auf einem Fastnachtsumzug und der muss
im freien Feld stattgefunden haben, so wie ihre Turnschuhe aussehen.
Nach einer Runde in der Waschmaschine bringe ich sie ihr
zur weiteren Bearbeitung. Sie ist gerade aufgewacht.



10 Uhr: Die Große frühstückt, ich erledige nebenbei Finanzgedöns, 
die Missi überarbeitet ihre Buchvorstellung nochmal final.

11 Uhr: Die Große macht Hausaufgaben(?) und plant nebenbei 
die heutige, letzte Fastnachtsverabredung. Ich empfehle einen
Taucheranzug als angemessenes Kostüm (es windet und regnet immer
noch ordentlich) und ernte ein bemerkenswertes Augenrollen.
Ich drucke der Missi ihre Präsentation aus und da ich heute nichts
kochen muss, verziehe ich mich dann mit meinem Buch
unter die Decke auf die Couch.

12.30 Uhr: Die Große hat gestern einen leckeren 
Hirseauflauf gemacht und außerdem ist noch ein Stück Zucchini-Quiche
da. Genug Mittagessen für alle, begleitet von unerquicklichen
Zapfenstreich-Diskussionen. Immerhin ist morgen wieder Schule.
Meine Argumente werden abgebügelt. Fühle mich spontan
als putzende und bügelnde Taxifahrerin der Familie, die
ansonsten besser einfach die Klappe hält :-p
Darauf erst mal ein paar weitere Buchseiten und einen Kaffee.
Abräumen können die Kinder.

13.30 Uhr: Der Missi noch ein paar To-Do's aufgetragen, dann gehe
ich wieder meinem Nebenjob als Transportunternehmerin nach
und sammle Freundinnen der Großen ein, bis das Auto voll ist.
Drei Dörfer weiter entlasse ich sie in den Fastnachts-Wahnsinn
und mache drei Kreuze, dass ich mir diesen Quatsch nicht mehr antun muss...

14.30 Uhr: Die Missi und ich haben uns in warme Klamotten geworfen,
jetzt kommt der Mann nach Hause, trinkt einen Kaffee und kramt
ebenfalls nach Mütze, Schal und Handschuhen.
Fastnacht ist schließlich nicht nur doof - es sind auch diese wenigen
Tage im Jahr, wo der Mann mal nicht arbeiten kann, ohne
gleich wegfahren zu müssen ;-) Er begleitet uns also heute zum Reiten.
Die Missi hatte nämlich auf die Frage, ob sie heute denn lieber
zum Reiten wolle oder auf den Fastnachtsumzug, nur reichlich
ratlos geschaut. Was für eine Frage... *g*


15 Uhr: Am Stall eingeparkt. Es ist elendig kalt, das hatten wir dieses Jahr schon 
deutlich angenehmer... Der Mann und ich entscheiden uns trotzdem heldenhaft 
gegen Waffeln und Kakao im angrenzenden Restaurant und bewundern
stattdessen erst ausdauernd ein sehr, sehr neugeborenes Fohlen *aaaawwwww*
und anschließend die enorme Dynamik einer Herde, in die gerade ein neues Pferd
eingewöhnt wird. Uff. Die Missi putzt, sattelt und trenst inzwischen ihr
Pferd und wir verziehen uns irgendwann auf die Tribüne der Halle, wo
wir in der kommenden Stunde sehr viel Spass daran haben, die Ähnlichkeiten
zwischen der Missi und ihrem absoluten Lieblingspferd herauszuarbeiten.
Sie sind wirklich Seelenverwandte in ihrer Faulheit entspannten Gemütlichkeit :-)

17 Uhr: Knapp vor der Grenze zur totalen Unterkühlung ist die Reitstunde
vorbei und die Pferde zurück in der Box. Wir machen den kapitalen Fehler, der
Missi das Fohlen auch noch zu zeigen und verlieren im Anschluss mindestens
ein weiteres Grad Körpertemperatur. 

17.30 Uhr: Heimweg. Es lebe die Sitzheizung!
Rechtzeitig fällt mir noch ein, dass ja morgen wieder Schule ist und wir
kaufen unterwegs noch ein Brot. Wieder zuhause verschwinde ich erst
unter der heißen Dusche, dann unter der Couchdecke. Der Mann
entscheidet sich für die Kombination Infrarotkabine - Badewanne.
Die Missi ist platt, duscht und räumt rasch auf. Ein Hauch von Alltagsroutine.


19 Uhr: Abendessen. Der jetzt allerletzte Rest Quiche mit Salat, die
Missi bekommt ein überbackenes Käsebrötchen dazu. Kein Lebenszeichen
von der Großen.

19.30 Uhr: Couch und Decke für alle. Wir schauen die aktuelle
Top Gear-Folge, danach wandert die Missi ins Bett. Zur Feier des letzten
Ferientages heute mal wieder mit Vorlesen.

20.30 Uhr: Fußball für den Mann und mich.

21.10 Uhr: Die Große schreibt "Ich komme um halb zehn!"
Nun denn. Bloß eine halbe Stunde später als sie sollte und
anderthalb Stunden später als ich wollte ;-)

21.30 Uhr: Die Große ist zuhause, sitzt ein Weilchen bei uns und erzählt,
verschwindet dann in der Küche, reklamiert lautstark, dass wir ihr nichts
zu Essen übrig gelassen haben und beginnt, mit Töpfen zu klappern.
Mit ein bischen Glück springt dabei wieder ein Mittagessen für uns morgen
raus... Einziger Wehmutstropfen des Tages: ihre tollen MinnieMaus-Ohren
aus dem Disneyland wurden ihr geklaut :(
Dasselbe passierte der Missi ja schon im letzten Jahr mit ihrem Paar,
das allerdings tauchte wieder auf. Hoffen wir also das Beste...

22.10 Uhr: Gerade hadere ich, ob ich das Spiel noch zuende schauen oder
doch lieber, im Hinblick auf die schreckliche Aufstehzeit morgen, schnell
im Bett verschwinden soll, da schießt Tottenham ein Tor und die Entscheidung
ist damit gefallen: sollte Dortmund jetzt in der letzten halben Stunde tatsächlich
noch fünf Tore schießen, dann habe ich halt mal eine echte Show verpasst *g*
Aber man muss ja realistisch bleiben, in diesem Sinne:
Gute Nacht!

24. Februar 2019

Sechzehn ♥

Halbzeit der Teenie-Zeit.
Das kann man jetzt gut oder doof finden, je nach Tagesform ;-)


Am Freitag jedenfalls haben wir einen sehr entspannten Geburtstag gefeiert -
mit "Ein letztes Mal Aufstehen vor den Ferien", Geschenken und 
Schokokuss-Torte nachmittags. 
Abends war die Große dann mit ihren Freundinnen schick Pizza essen
und seither gammeln wir eigentlich mehr oder weniger 
hier rum und genießen das Ferien-Feeling. 
Schön ist das ♥

Und dann also auf in ein neues Lebensjahr.
In eines, das sehr spannend wird: Leistungskurse wählen.
In die Oberstufe starten. Führerschein!
Waaaaaaah :)

12. Februar 2019

12 von 12 { Feb 2019 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Nach dem Aufstehen erst mal Frühstück für mich vorbereiten.
Das muss nämlich heute schnell gehen, wenn die Familie aus dem 
Haus ist.


Dann Frühstück für den Rest der Familie.
Dass das Brot aus ist, haben wir zum Glück noch gestern abend
festgestellt, so dass der Naan-Teig über Nacht im Kühlschrank
gehen konnte. Jetzt muss er nur noch in die Pfanne.


Wenn ich ausnahmsweise mal früh raus muss, hat es fett gefroren.
So will es das Gesetz.


Hilft aber nix, denn die Zulassungsstelle und ich, wir haben ein Date.
Das alte Auto ist verkauft, ins Ausland mal wieder, wie eigentlich jedesmal,
deswegen muss ich es abmelden, bevor es morgen mit neuen,
gelben Nummernschildern abgeholt wird...


Auf dem Rückweg an der Ampel den immer noch neuen Ausblick durchs
(halb-)verglaste Dach genossen - das eröffnet völlig neue Perspektiven ;-)


Wieder zuhause.
In den letzten Tagen sind alle fertig genähten Werke in der Kleinen Werkstatt 
einfach auf einem wilden Haufen gelandet. Indiskutabel für meine Näh-Ehre.
Heute erst mal sortieren, bevor es weitergeht.


Romaesco für's Mittagessen geputzt.
Dazu gab es Bandnudeln und Eiersauce.


Das Wetter draußen ist inzwischen eindeutig frühlingshaft,
und wenn ich schon keine Zeit für eine Spazierrunde habe,
so verbringe ich doch wenigstens ziemlich viel Zeit auf dem
Balkon - ohne Jacke, da Südseite, hurra!
Das Vogelhäuschen bekommt eine Runde Putzen spendiert
und wird danach neu befüllt.


Die Missi bricht auf zum Reiten.
Ich habe ihr schon mehrfach die Anschaffung eines 
Hackenporsches ans Herz gelegt, besonders im Winter ;-) 
Was für Krempel!


Für mich geht es jetzt erst mal mit Wärmflasche und Nachmittags"kaffee" auf die
sonnige Küchencouch. Ohne Hitze im Rücken würde der in der momentanen (echt obermiesen)
 Verfassung den heutigen Elternabend sonst nur im Liegen überleben.
Und das wollen wir ja alle nicht, nech?



Einen schnellen Linsensalat mit Roter Bete für's Abendbrot (an dem ich gar nicht
da sein werde, also lieber schon mal eine Portion essen!) zusammengerührt, 
und dann kommt die Missi auch schon wieder zurück. Beinahe.


So, und dann für mich noch Elternabend statt Abendessen.
Infoveranstaltung zur Oberstufe, hierzulande MSS genannt.
Es geht in die heiße Phase für das Teenie-Mädchen, aber zum Glück
weiß sie schon relativ genau, welche Leistungskurse sie wählen möchte.
Interessant war es trotzdem, obwohl sich in den letzten 25 Jahren erstaunlich
wenig geändert hat. Es riecht dort übrigens auch immer noch genau
wie früher und ich bekomme jedesmal enorme Flashbacks,
positiv wie negativ, sobald ich die Aula betrete....

10. Februar 2019

Ein kleines Täschlein zum Sonntag

Eine kleine Faltenkramtasche in diesem Mustermix, oder zumindest einem
sehr ähnlichen, habe ich schon mal genäht - 2010 um genau zu sein.
Die damalige Käuferin wollte nun einen Ersatz dafür, weil ihr Exemplar
gestohlen wurde...


So traurig und ärgerlich das ist, mich hat es auch ein bisschen gefreut.
Nicht die Tatsache an sich natürlich, aber weil ich ihr Ersatz beschaffen konnte
 (und sie damit hoffentlich auch wieder ein wenig froh machen konnte), 
und besonders, weil das Täschlein nach fast zehn Jahren offenbar 
immer noch viel genutzt und gut in Schuss war.
Da zahlt sich meine zwanghaft-pingelige Versäuberungswut also
offenbar doch aus, wie schön :-))

5. Februar 2019

Tagebuchbloggen { 5. Februar 2019 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

Irgendwann jenseits von Mitternacht: Ich werde wach, wovon auch immer.
Zu müde, um auf die Uhr zu schauen, aber die Wärmflasche an meinen Füßen ist
noch muckelig, also eher nur knapp schon der Fünfte.
Schlafe auch entsprechend schnell wieder ein.

5.50 Uhr: Der Wecker klingelt. Uääääh.
Wir haben momentan zum Glück abgespecktes Morgenprogramm, und so
bleibe ich einfach noch liegen, bis auch der Wecker von der Missi klingelt.
Also eigentlich ist es ihre Alexa, die fürchterlich laut losdudelt.
Die Toten Hosen, immerhin.

6 Uhr: Ich flüchte in die Küche, backe die übrigen Brötchen von
gestern abend auf und packe eine Brotdose.
Danach noch ein bisschen Couch und Buch für mich.

6.45 Uhr: Die Missi kommt.
Sie bekommt Brötchen, eine Tasse Carokaffee-mit-viel-Kakao-und-
aufgeschäumter-Milch sowie einen Schlupp Schleimlöser.
Ich rühre mir derweil meine morgendliche Schüssel Müsli zusammen (Paleomüsli
und Haferflocken, über Nacht mit Milch aufgegossen, körniger Frischkäse, bisschen
Vanillequark, ein halber geriebener Apfel, drei frisch geknackte Walnüsse,
Obst nach Wahl und ein bisschen selbstgemachtes Spekulatius-Granola obendrüber.
Träumchen! Jeden Morgen wieder ;-), presse ein paar Orangen aus
und schmiere der Großen ebenfalls ein Brötchen.

7.15 Uhr: Die Missi ist aus dem Haus, dicht gefolgt vom Mann, der heute
mein Auto mitnimmt, weil seines in der Werkstatt steht. Eines meiner Autos, hah,
heute kann ich das sagen :-) Die Große erscheint zum Frühstück - sie befindet sich
in Woche 2 ihres Betriebspraktikums (Bei der Bank. Nicht wirklich der Berufswunsch Nummer Eins 
(Zum Glück! *dreikreuzemach*) aber das Thema interessiert sie und 
sie hat sich in den anderthalb Wochen schon mehr Finanz- und Versicherungsgrundwissen
angeeignet, wie in den sechzehn Jahren vorher zusammen. Eindeutig Lernen
fürs Leben dort. Sollte jede*r mal machen...) und muss erst um halb neun anfangen.
Sehr entspannt, das. Ich setze mich dazu und frühstücke ebenfalls.

7.55 Uhr: Die Große ist aus dem Haus, die Zeitung gelesen und
ich suche vor allem anderen erst mal die Kleine Werkstatt auf, um mir einen
Überblick über die heutigen To-Do's zu verschaffen. Püh.
Erst mal Aufräumen. Gestern habe ich mein (altes) Auto aus- und das
neue noch nicht eingeräumt. Das Zeug blockiert jetzt meinen Nähtisch....
Da ich zum Räumen auch raus und in den Keller muss,
schiebe ich Duschen und Anziehen noch rasch dazwischen ;-)

10.30 Uhr: Zeug verräumt, Stoffe wegsortiert, zwei Rechnungen geschrieben
sowie drei Kosmetiktäschlein und eine Windeltasche zugeschnitten. Mit
dem Mann telefoniert, Mittagessen vorbereitet, Einkaufzettel geschrieben.
Jetzt einkaufen.

11.15 Uhr: Einkaufen ging zügig und ich beschließe, rasch noch tanken zu
fahren. Das neue Auto fährt sich toll, allerdings habe ich schon unzählige Male
unnötig geschaltet (bzw. dann doch nicht), weil ich plötzlich keinen sechsten
Gang mehr habe. Außerdem drehe ich ständig am 12V-Stecker in der Mittelkonsole,
weil da bisher die Lautstärkeregelung war *g* Ganz zu schweigen davon,
dass ich jetzt wieder eine Handbremse habe, auch gewöhnungsbedürftig.
Dafür aber auch App-Connect und das ist wirklich.wirklich toll.
Ich vertreibe mir die Zeit bis nach Luxemburg und zurück mit Podcasts.

12.15 Uhr. Einkäufe verräumt, Essen fertig gekocht (restliche Knödel von
gestern mit gebratenen Pilzen, Spinat aus der Biokiste und Sahnesauce)
und auch gleich eine Portion davon gegessen. Derweil überlegt, was wohl blöder
wäre: heute mittag mit dem alten, aber frisch und piccobello geputzten Wagen
zum Stall zu fahren oder mit dem, der noch keine 24 Stunden alt ist. Verdammt.
Ich entscheide mich für den alten, dann fällt mir ein, dass der Mann den
ja mitgenommen hat und jaule ein wenig vor mich hin.
Dann suche ich ein bis zwei Decken und lege die Rückbank aus.
Aus Gründen.

13 Uhr: Vor der Schule geparkt und gerade noch Zeit, ein paar Seiten zu lesen,
bis die Missi einsteigt. Wir eilen nach Hause, die Zeit drängt und seit
heute hat das Kind dienstags auch wieder sechs Stunden.
Verdammte Stundenplanänderungen zum neuen Halbjahr.
Das war so perfekt bis jetzt...

13.50 Uhr: Die Missi hat gegessen und sich umgezogen, jetzt sitzt sie an den Hausaufgaben
und ich putze mich schnell noch ein wenig durchs Haus. Die Sonne scheint,
das muss man nutzen ;-)

14.50 Uhr: Aufbruch zum Reiten. Putzkasten, Rückenprotektor, Helm und Gerte in den
Kofferraum, Kind auf die Rückbank und ab dafür. Drei Minuten später dieselbe
Prozedur bei der liebsten Missifreundin und dann fahren wir über die sieben Berge.
Unterwegs müssen wir immer noch bei einer Bäckerei am Wegesrand halten,
um zwei Nussecken zu kaufen, so will es die Tradition. Beim Gedanken an herumfliegende
Krümel und Schokostückchen bricht mir der Schweiß aus, die Mädels haben Spass.
Überhaupt ist die Fahrt mit den beiden immer sehr unterhaltsam.


15.20 Uhr: Am Stall angekommen verschwinden die Freundinnen in Schallgeschwindigkeit.
Größter Spannungsmoment jedes Mal: wird es das Lieblingspferd sein, das
heute auf der Liste steht (Spoiler: nein) oder muss man mit einem
anderen Vorlieb nehmen? Ich luschere kurz in die Stallgasse, 
kraule mich bis auf die andere Seite durch und begebe mich auf die obligatorische
Seerunde. Sehr winterlich und leider auch matschig heute, aber bitte.
Immerhin ist der See zugefroren, es liegt Schnee (besser hier als zuhause!!) 
 und die Sonne scheint....



16 Uhr: Pünktlich zum Beginn der Reitstunde bin ich zurück und verziehe mich heute mal 
mit Kindle und Sitzkissen auf die Tribüne. Abwechselnd gucke ich zu und lese ein wenig.
Sehr schön, abgesehen davon, dass es gerne zehn bis 15 Grad wärmer sein dürfte. 
Wie im Café nebenan zum Beispiel ;-) Aber darauf hatte ich heute irgendwie keine Lust.


17.30 Uhr: Absatteln und Pferde verabschieden für die Kinder, eine weitere
Runde Beine vertreten und Auftauen für mich. Die Reitstunde ist vorbei und es
ist noch HELL, das ist einfach fantastisch! Es geht aufwärts...
Zwischendurch telefoniere ich mit der Großen, die sich nach Feierabend noch
mit einer Freundin in der Stadt getroffen hat.

18 Uhr: Wieder zuhause. 
Die Missi setzt sich erneut an die Hauaufgaben, ich dusche den Stallgeruch ab
und mache dann halbherzig Abendbrot.

19 Uhr: Der Mann kommt nach Hause und hat die Große vom Bahnhof mitgebracht.
 Gegessen hat sie auch schon und sogar noch Reste dabei (Carbonara!), 
über die sich der Mann sehr freut. Hervorragend, kann ich früher auf die Couch :-)

20 Uhr: Die Missi macht immer noch Hausaufgaben.

20.30 Uhr: Die Missi macht immer noch Hausaufgaben. 

21 Uhr: Die Missi macht immer noch Hausaufgaben, hat aber inzwischen immerhin
auch geduscht und gegessen. Sie soll in Deutsch die Geschichte von Hänsel und Gretel
aufschreiben und wie immer, wenn es ums Geschichten erzählen geht, macht sie das
sehr gewissenhaft und ausschweifend. Ich wage zu behaupten, der Mann wäre früher
 in einem Bruchteil der Zeit fertig gewesen *ggg* Sie ist aber immerhin schon beim Käfig
und dem Stöckchen, das Ende ist absehbar. 
Der Mann und ich schauen derweil Fußball, mal schauen, wer nach Leverkusen
(und vor Bayern morgen *unk*) als nächstes aus dem Pokal fliegt.
This time of the year...