9. November 2019

Gesammelte Apfelkuchen-Liebe

Gefühlt ist ja eigentlich das  ganze Jahr über Apfelkuchen-Zeit,
Apfelkuchen geht einfach immer.
Aber im Herbst vielleicht doch noch mal ein kleines Bisschen mehr,
auch wenn wir in diesem Jahr nach der enormen Apfelschwemme im
letzten Jahr tatsächlich _keinen einzigen_ Apfel an irgendeinem
Baum hängen hatten. Unsere Apfelbäume nehmen sich also ein
Sabbatical, aber die Biokiste liefert trotzdem weiter zuverlässig ;-)


Hier gab es zuletzt also häufiger Apfelkuchen, zum ersten Mal dabei war auch der 
Gedeckte Apfelkuchen von Lissis Passion, der es ohne Umwege direkt 
ganz nach vorne auf meine wirklich nicht kurze Lieblingsapfelkuchen-Liste
geschafft hat!

Und da eben diese von Jahr zu Jahr länger wird, habe ich sie bei der Gelegenheit
gleich mal aufgeschrieben, damit keines dieser leckeren Rezepte Gefahr 
läuft, in Vergessenheit zu geraten:


das alltime-forever-Number-One-Apfelkuchenrezept der ganzen 
Fluchtenfamilie. Super schnell gemacht, wahnsinnig saftig, knusprig
und auch nach zwei Tagen noch lecker.

Winterlicher Apfelkuchen - das Rezept habe ich mal bei einer Freundin
abgestaubt und ich kann es alle Jahre wieder kaum erwarten, wenn
es gefühlt endlich winterlich genug ist für diesen Seelenschmeichlerkuchen 
mit einem ordentlichen Schlupp Zimt.

Apfelkuchen Breton - dieses Rezept verdanken wir dem
bretonischen Zweig der Fluchtenfamilie und schon alleine dafür
hat sich das Einheiraten der Sippe nach Frankreich gelohnt.

Apfelstreusel vom Blech - noch ein Familienrezept, bisschen aufwändiger
in der Zubereitung, aber definitiv jede Mühe wert. Und dafür auch gleich
eine ordentliche Menge ;-)

Kuchen mag ich ja total gerne als Gebäck unter der Woche, weil man
die den Kindern an langen Tagen auch gut in die Brotboxen packen kann.
Und trocken ist dieser Kuchen hier trotzdem kein bisschen.

Julias Holsteiner Apfelkuchen - die Mischung aus Vanillecreme, Äpfeln 
und Streuseln ist einfach sensationell. Immer wieder der Renner auf
dem klassischen Geburtstagskuchentisch.

Verstreuselter Apfelmuskuchen - wenn wir schon bei Streuseln sind :-)
Eigentlich ist das hier ein doppelter Crumble und mehr muss man
dazu ja wohl gar nicht sagen. Lecker!

die Dritte, jaja, aber Streusel und Äpfel sind auch einfach 
die perfekte Kombi. Mit Zimt erst recht!

Apfelkuchen, sehr fein - der Klassiker aus dem Dr. Oetker-Backbuch
meiner Oma aus den Fünfzigerjahren, damals allerdings ohne 
irgendwelchen Aroma-Schnickschnack, aber immer noch lecker.

Apfelkuchen mit Zimtguss von Yvonne - Äpfel, Zimt und ein
Schmandguss, das ist für mich die perfekte Kombination.
Außerdem bin ich ja generell ein Fan von Blechkuchen.


Was sehen wir? Viele Streusel, dafür keine einzige Tarte.
Ich denke, das beschreibt meine Kuchenvorlieben ganz gut.
Tatsächlich gibt es aber auch noch einen außer Konkurrenz, weil ich
den noch nicht ausprobiert habe. Allerdings sehen die Apfelmusschnitten
von magnoliaelectric so verlockend aus, dass sich das zügig ändern muss...

Euch allen jedenfalls ein schönes Wochenende und
viel Spass beim Apfelkuchenbacken :-)

5. November 2019

Tagebuchbloggen { 5. November 2019 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

Bei mir wird das heute ein völlig unspektakulärer, ereignisloser Haushaltstag,
wenn alles läuft wie geplant - und ich freue mich drauf :-)

5.50 Uhr: Der Wecker klingelt. Im Grunde muss ich sofort raus, aber wie eigentlich
immer zuletzt brauche ich erst mal ein paar Minuten, um die Knochen zu sortieren.
Was zwickt heute wo und schafft es der Kopf ausnahmsweise mal selbständig in die Vertikale,
oder muss ich wieder mit den Händen nachhelfen, um keinen Genickbruch zu
erleiden? Wenn das dieses Altwerden ist, dann herzlichen Glückwunsch....

6.30 Uhr: Aufgestanden, Brötchen im Ofen und Bulgur auf dem Herd.
(Die Große hat heute bis nach fünf Schule, da muss ein gehaltvolles Mittagessen
her. Wir nehmen es aber gelassen, denn ansonsten fallen diese Woche fast alle
Nachmittagsstunden aus....) Eben jene Große stand eben auch schon in der Küche
und hat sich einen Tee mit Honig gekocht, weil sie fiese Halsschmerzen hat.
Aber da ist sie Profi seit Kleinkindtagen, hatte schon im Kindergarten
immer nur Halswehinfekte und sonst nichts. Und Fehlen ist heute
eh keine Option, die erste Leistungskursarbeit in Englisch steht an....
Jetzt erst mal gucken, ob auch die Missi schon aufgestanden ist.

7.10 Uhr: Alle spät zum Frühstück, aber immerhin alle freundlich gestimmt,
das ist keinesfalls immer der Fall sondern im Gegenteil einer Erwähnung wert.
Die Kinder frühstücken, der Mann verabschiedet sich und ich mache
aus dem Bulgur unter Zuhilfenahme von Tomaten, Gurken und Mozzarella
einen leckeren Salat.

7.30 Uhr: Punktlandung. Alle Kinder mit geputzen Zähnen, Essen und
warm eingepackt aus dem Haus. Jetzt erst mal Müsli, Vitamine, Kaffee und
Zeitung für mich.

8.30 Uhr: Schnelle Lüft- und Aufräumrunde durchs Haus und dann
schleppe ich endlich, endlich wieder die gestapelten Möbel aus der Kleinen Werkstatt
zurück in den Flur. Dort haben wir in den letzten beiden Wochen die Türen rausgeworfen
(zumindest die den Neuanstrich behindernden Zargen, der Rest hängt noch mehr schlecht
als recht, aber so ganz ohne Türen ist ja auch doof), angestrichen und neuen
Boden verlegt (fast, die allerletzten zwei Bretter warten gleich noch auf mich) - fehlen
noch die neuen Türen und die Fußleisten, aber das geht auch mit rumstehenden
Möbeln. Ein bisschen Normalität im Haus, hurra!


10 Uhr: Unvermutet kommt die Sonne raus, was ich für eine kleine Runde ums Dorf
nutze. Es wird dann allerdings tatsächlich nur eine klitzekleine, denn nach ein paar hundert
Metern fängt das linke Knie an, ganz fies zu schmerzen. Keine Ahnung warum,
linkes Knie gehörte bis zu dem Moment eigentlich nicht zu den Baustellen :-P
Aber tjanun, mich wundert gerade gar nichts mehr....
Also zurück in die Baustelle, die nach ein paar harmlosen Estrichschleifereien
am Wochenende beharrlich vor sich hinstaubt. Ich habe am Samstag schon
gründlich geputzt, der Mann am Sonntag und ich dann gestern nochmal -
und trotzdem bekommt man von jedem Schritt weiterhin weiße Fußsohlen, brrrr.
Also heute noch einmal von vorne. Und wo ich schon dabei bin,
putze ich gleich auch noch das Bad und die Fenster, die Sonne ist
nämlich schon wieder verschwunden.

12 Uhr: Die Kleine Werkstatt ist leer, das Haus sauber und ein paar
Pakete habe ich auch noch versandfertig machen können.
Jetzt schnell Kartoffeln und Möhren für das Ofengemüse schnippeln
und nebenbei via iPad und Mediatheken die persönliche
Nachrichtenlage auf den neuesten Stand bringen.

13 Uhr: Pakete ins Auto gebracht und nun unterwegs, um die Missi
und ihre liebste Freundin von der Schule abzuholen. Das machen wir dienstags
immer so, weil die beiden nachher noch Reitstunde haben und die Zeit
dann ein wenig drängt. Vor der Schule wartet auch die Große, um mir ihre
zentnerschweren Dictionaries ins Auto zu wuchten - die Kursarbeit
ist vorbei und der Rucksack so für den Rest des Tages doch um
etliche Kilo leichter. Wir liefern die Missifreundin zuhause ab
und essen dann rasch zu Mittag. Anschließend widme ich mich den
letzten beiden Bodenbrettern im Flur, die sich wider Erwarten ganz
leicht verlegen lassen (wir vermuteten diverse Probleme, weswegen wir
gestern abend keine Lust mehr drauf hatten), während die Missi sich
umzieht, ihr unfassbar umfangreiches Reitzeug zusammensucht und dann
rasch noch nach den ersten Hausaufgaben schaut.

15 Uhr: Das Kind ist, mit Reitgeld und Getränken versorgt, unterwegs.
Heute fährt die Mama der Freundin, so dass ich jetzt noch sensationelle
zwei Stunden zur Verfügung habe um all das zu erledigen, was in den
beiden letzten Renovierungswochen liegen geblieben ist.
Ich mache mir also erst mal einen Kaffee und schaue die
Pressekonferenz der Bayern, die ich eben in weiser Voraussicht
aufgezeichnet habe. Prioritäten und so *g*


16.30 Uhr: Ich habe es immerhin noch geschafft, die Stoffe, die ich in der letzten Woche gekauft
und heute morgen unter den Flurmöbeln herausgezogen habe, in die Waschmaschine zu
stecken. Auf dass ich spätestens nächste Woche endlich mal wieder losnähen kann!
Jetzt noch rasch zur Post und dann die Große von der Schule abholen, zu solch
nachtschlafender Zeit fährt natürlich kein Bus mehr. (Wobei, wenn man sieht,
wie viele Schüler*innen da noch abgeholt werden, wäre der vermutlich
ausgelasteter als zu anderen Tageszeiten...)

17.15 Uhr: Auf der Post war es mindestens so voll wie vier Tage vor Weihnachten,
benahe wäre ich wieder gefahren. Trotzdem schaffe ich es mit nur zwei Minuten
Verspätung zur Schule. Die Große steigt ein mit den Worten "Ich muss Ingwer-
Shots kaufen! Hier ist wirklich jeder erkältet, fürchterlich." Nun denn, kaufen
wir also Ingwer-Shots. Die sind so scharf, dass sie einfach alles wegätzen,
vermutlich täte es auch ein Löffel Chilis. Aber die Große schwört drauf.
Im Laden ist es ähnlich voll wie in der Post und ich frage mich
kurzzeitig, ob ich irgendeinen hohen Feiertag vergessen habe.

18 Uhr: Wir treffen zeitgleich mit der Missi zuhause ein, die direkt
unter der Dusche verschwindet, während ich das Reitzeug zum Auslüften
in der Garage verstaue. Und wenn man das Handy zum Duschen mitnimmt,
dann gibt es in den paar eigentlich friedlichen Minuten auch schon mal
dramatische Wendungen - zum Beispiel, wenn man dann wieder WLan
hat, weil zurück zuhause, und auf einen Schlag die Meldungen der letzten
Stunden erhält - in dem Fall die Missi, dass vielleicht heute noch
die Paddockpartnerin und liebste Gefährtin ihres Reitbeteiligungs-
Pferdes (lange Geschichte, machen wir mal separat) eingeschläfert
werden muss. Hektik bricht aus, die Missi möchte sofort los und
sich wenigstens verabschieden, aber es ist spät, dunkel, die
Situation ungewiss, mein Knie zwackt immer noch ganz fürchterlich
und zu allem Überfluss kämpft das Kind seit dem Duschen
mit einer aufkommenden Erkältung (NACH dem Reiten, eh klar.
Und mir klingt das "Hier ist wirklich jeder erkältet!" noch in den Ohren.)
Ich überrede sie also mit schlechtem Gewissen zum Abwarten und werde
belohnt - kurz darauf kommt die Nachricht, dass noch bis morgen
abgewartet wird. Puh.

19.30 Uhr: Der Mann ist noch unterwegs zu einem Termin, wir haben
schon mal gegessen und nun machen beide Kinder Hausaufgaben.
Herzallerliebst. Was waren das noch für Zeiten, als sowas mittags
um zwei erledigt wurde. Allerdings habe ich inzwischen ja auch
nichts mehr damit zu tun... Für mich jetzt also schon mal Couch
und warme Decke.

20.30 Uhr: Inzwischen ist auch der Mann zuhause und sucht sich
die Reste des Abendessens zusammen, während ich der Missi
noch was vorlese. So ein Tag ist heute. Danach darf sie noch
eine Folge Gilmore Girls auf dem iPad. Auf dem Weg nach unten
fängt mich die Große ab mit der Bitte, sie noch ein wenig Erdkunde
abzufragen. Die nächste Kursarbeit... Luftbewegungen, Wetter,
Monsun, Föhn, gähn. Ich bin ja mehr so der Geschichte- oder
Sozialkunde-Typ ;-) Aber immerhin, es sitzt schon ganz gut und
ich lerne noch was dabei.

21 Uhr: Jetzt aber schnell zum Mann auf die Couch. Da warten eine
warme Decke und ein Champions League-Spiel, das ich ganz entspannt
schauen und nebenbei stricken kann, ist ja bloß Dortmund ;-)
Und zack, kaum schreib ich's, schon ein Gegentor...
Und dann zügig ins Bett, da wartet noch interessante Lektüre.
Auch fußballthematisch, aber das ist tatsächlich Zufall.

28. Oktober 2019

Rumgelatzt

Der Babynachschub geht uns hier ja nicht aus gerade,
deswegen habe ich dieser Tage mal nochmal ein Lätzchen verschenkt.


Ein EssDress ist es mal wieder geworden, wie schon hier oder hier,
diesmal allerdings nicht gedoppelt, sondern aus dickem Handtuchfrottee
genäht, kombiniert mit einem gut abgelagerten farbenmix-Stöffchen.


Dazu hatte ich sogar das passende Schrägband im Fundus, so dass ich 
gar nicht selber falzen und bügeln musste. Feine Sache.
Überhaupt ist ein üppiges Materialdepot wahnsinnig hilfreich, wenn man
spontan ein neues Projekt angehen möchte, lasst Euch da bloß nichts 
anderes einreden! *ggg*


Neben der schönen, geschwungenen Form mag ich bei diesem Schnitt ja
besonders den amerikanischen Ausschnitt, der es einem ermöglicht,
dem Kind das Lätzchen zur Not sogar einhändig an- oder auszuziehen.
Mir fallen da spontan diverse Hochstuhlsituationen ein, wo das
potenziell lebensrettend war... Und ich denke, die frischgebackenen Eltern
werden das irgendwann auch zu schätzen wissen ;-)

20. Oktober 2019

Herbst am Meer

In den Herbstferien haben wir mal etwas für unsere Familie ganz ungewöhnliches gemacht -
wir sind nach Holland gefahren :) Eigentlich ist das Frühjahr oder maximal der
Frühsommer ja eher unsere Zeit, zum Sonnetanken nach einem langen Winter.


Aber diesmal war uns irgendwie ganz arg nach Wellen, Wind und Strand.
Und was das angeht, wurden wir auch kein bisschen enttäuscht.
Schon sehr schön, so ein paar Herbsttage am Meer!


Nachdem es uns in den letzten Jahren ja immer nach Südholland verschlagen hat,
wollten wir diesmal die Gelegenheit nutzen, es endlich mal wieder nach Zeeland zu schaffen.
(Sonst geht das nämlich immer so: "Vielleicht als Nächstes mal wieder nach Zeeland?" -
"Joah, gute Idee." Und dann beim Buchen: "Ach nee, lass wieder nach Leiden fahren,
das letzte Mal ist schon wieder so lange her..." Je-des Mal! Aber diesmal waren
wir ja erst im Juni zuletzt dort ;-)
Unsere Unterkunft in Vlissingen direkt am Meer war unser Ausgangspunkt,
die ganze Halbinsel Walcheren zu umrunden und zu kreuzen.


Viel haben wir in der Vergangenheit hier ja schon gesehen und feierten fröhliches 
Wiedersehen. Tatsächlich waren wir aber zum ersten Mal in dem kleinen 
Örtchen Veere am Veerse Meer - und sind ihm sofort vollumfänglich verfallen ♥
Diese kleinen, malerischen Gassen mit den alten Giebelhäusern, 
alles so wahnsinnig liebevoll und irgendwie typisch holländisch in Szene 
gesetzt, der kleine Segelhafen und das Wasser hinter der  weißen Mühle.... Hach :-)
Da kann man wirklich ganz hervorragend die Seele baumeln
lassen und ganz nebenbei auch fanatstische Pfannkuchen essen.


Abgesehen von der ganzen Seelenbaumelei haben wir natürlich auch wieder Streifzüge
durch Domburg, Middelburg und Vlissingen unternommen, waren
mit einem Kaffee am Wohnmobilstrand von Westkapelle, haben uns
dreimal täglich den Bauch mit ungesunden, herrlichen Leckereien vollgeschlagen
und die üblichen, immer fest eingeplanten  Einkäufe getätigt.
Überlebenswichtige Holland-Lebensmittel vor allem (wobei uns
 zugute kam, dass es zu dieser Zeit auch dort schon feine Weihnachts-
Leckereien in den Regalen liegen) und erste Weihnachtsgeschenke.
Die blockeren im Übrigen immer noch fein säuberlich aufgereiht meinen
Nähtisch hier zuhause und warten darauf, auf meiner langen
Geschenkeplanungsliste untergebracht zu werden. Ich denke, das ist eine hervorragende
Aufgabe für den heutigen, komplett verregneten Sonntagmittag, während die Große
lernt und die Missi sich mit dem Mann auf einem Reitturnier herumtreibt ;-)

17. Oktober 2019

Apfelliebe!

Eigentlich habe ich diese Tasche ja schon im Frühsommer genäht,
zum Geburtstag der Lieblingsfreundin.
Aber nun passt sie thematisch ja auch ganz gut...


Diesen tollen Apfelcanvas im Retrodesign habe ich mal im 
Resteverkauf von Bonnie&Buttermilk erstanden und mir letztes
Jahr zur "Einschulung" (der Missi an der weiterführenden Schule)
daraus einen Rock genäht. Noch so ein Teil, das ich dringend 
mal zeigen muss hier *hüstel*


Und der Rest reichte nun noch genau für eine Tasche - wo ich doch
weiß, dass die Lieblingsfreundin genauso auf solche tollen Muster steht wie ich.
Also habe ich den Stoff schwesterlich unter uns aufgeteilt.
Ich bin ja gar nicht so ;-)


Da die Äpfel schon alleine ausreichend wirken,
habe ich mich für einen eher puristischen Schnitt entschieden -
die AllesDrin-Tasche von farbenmix in ihrer einfachsten Form.
Ich mag die A-Form wahnsinnig gerne, den eingesetzten Boden
und die schöne Reißverschluss-Variante.
Die nähe ich einfach immer wieder gerne.


Und auf der Front kommen die Äpfel doch so richtig gut zur Geltung,
so ganz ohne aufgesetzte Tasche oder Verschlussklappe, oder?
Leider, leider reicht der letzte Stoffrest jetzt nicht mehr für eine
weitere Tasche für mich - aber ein Etui ist vielleicht noch drin....

12. Oktober 2019

12 von 12 { Okt 2019 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag -
so funktioniert 12 von 12
Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Ein Samstag, wie schön!
Ich liebe Samstage. Der Mann ist schon aufgestanden und macht Frühstück,
ich bleibe noch ein bisschen liegen und genieße, dass endlich mal
wieder die Sonne scheint.


Nach dem Frühstück stelle ich als erstes wieder die Verschenkekiste an
die Straße. Wir sind gerade wild die Gartenwohnung am Entrümpeln 
und es geht voran.


Danach erst mal ein bisschen Haushalt. 
Samstag ist Wäschetag.


Das Entrümpeln bringt auch mit sich, dass wir Lego sortieren und verkaufen.
Alles behalten ist einfach nicht möglich. Gestern war die Black Pearl
fällig - zehn Minuten, dann war sie verkauft, für ein Heidengeld....
Heute dann auseinanderbauen und versandfertig machen.
Bye bye, Jack Sparrow, war schön mit Dir...
(Die Große war schon früh ein großer "Fluch der Karibik"-Fan.)


Am späten Vormittag machen wir uns dann alle zusammen
auf den Weg ins Saarland. Ich liebe das, weil der Weg über weite
Strecken durch das enge Saartal führt, immer dicht am Ufer entlang.


Die Kleine hat einen langen Einkaufszettel, den sie im Sportladen 
akribisch abarbeitet: Winterreithose, Winterhandschuhe, warme Jacke, neue 
Sicherheitsweste, neue (naja, eher eine weitere) Gerte, ein Halfter,
paar Pferdeleckerli... Als wir fertig sind, brauchen wir
tatsächlich eine Tüte!


Danach noch ein kurzer Streifzug durch den angrenzenden Möbelschweden,
der bei uns zweisprachig ist ;-) Die französische Grenze ist quasi direkt hinter
dem Laden... Es ist angenehm leer trotz Samstag, dank des schönen Wetters.
Wir sind schnell fertig, doch beim anschließenden Mittagessen 
fällt der Großen ein, dass wir noch einen Abstecher zum (leidlich)
nahegelegenen Verkehrsübungsplatz machen könnten.
Also werfen wir unsere Nachmittagspläne um....


... und üben Autofahren. Wo wir schon mal da sind.
Halt mit Papas großem Benziner statt mit Mamas sportlichem Diesel.
Da muss man flexibel sein und fahren muss darf sie später ja eh beide.
Also der Mann und die Große üben, die Missi und ich müssen zugucken und 
sitzen schlussendlich zwei Stunden lang in der zunehmenden 
Kälte rum - das Catering rund um den Platz lässt doch
sehr zu wünschen übrig. Mit Kaffee, Kuchen und WLAN könnten sie echt
was verdienen ;-) Außer der Großen fahren im Übrigen auch noch in
regelmäßigen Abständen andere bekannte Gesichter an uns vorbei - alles
Mitschülerinnen aus ihrer Stufe, dabei sind wir ewig weit von zuhause weg!
(Schreibt "Verkehrsübungsplatz eröffnen" auf die Liste der
lukrativen Geschäftsideen. Es gibt in ganz Rheinland-Pfalz aus 
unerfindlichen Gründen nämlich keinen einzigen!)
Es läuft jedenfalls super, Mann und Tochter sind am Ende beide
bestens gelaunt. Das Ich-liebe-Autofahren-Gen hat eindeutig
von beiden Elternteilen voll durchgeschlagen...


Auf dem Rückweg regnet es sachte vor sich hin, endlich mal wieder.
Die passende Kulisse für das Industriegrau am Autobahnrand...
(Sieht da aber nicht überall so aus, ich schwöre! Ist echt schön im Saarland,
nur die Sprache ist wirklich, wirklich sehr schwer erträglich ;-)


Wieder zuhause laden wir aus und sortieren noch ein wenig weiter.
Ein ganzer Kellerflur voller Playmobil! Wenn jetzt Hochwasser käme, wären wir
verloren... Grob vorsortiert ist es, jetzt fehlt noch der Kleinkram und dann müsste
das alles halt mal jemand aufbauen und fotografieren. Hmpf.
Aber noch ein Jahr schieben ist nicht, die Große würde wirklich fürchterlich
gerne mal irgendwann hier einziehen... Also Augen zu und durch.


Als uns die Lust verlässt, wenden wir uns interessanteren Dingen zu:
Der Flurrenovierung. Es ist mal wieder soweit, Herbst, da wird
jetzt schon fast traditionell ein weiterer Raum im Haus renoviert.
Ich denke, heute ist dann endlich mal eine Entscheidung für den neuen
Bodenbelag gefallen. Tschüss, Fliesen! *vorfreude*


Abends gibt es die Reste der Quiche von gestern und gleich noch einen
schönen Film. Morgen ist der endgültig letzte Ferientag, am Montag
bricht dann unwiderruflich wieder der Alltag über uns herein.
Die Freude hält sich noch in engen Grenzen, es ist morgens schon so
verdammt dunkel draußen....

2. Oktober 2019

Dauerbrenner

Was ja immer geht und ich einfach eins um andere Mal 
wahnsinnig gerne nähe, sind Windeltaschen.
Egal ob welche zum Aufklappen oder als ganz einfache Beutel -
die machen immer Spaß!


Als Basis nehme ich bei den Beuteln am liebsten einen hellen Karostoff,
weil man den so wunderbar besticken kann - 
gerne auch ganz nach Kundenwunsch, so wie hier mit Namen
und einem knuffigen Autochen :-)


Auf dem kleinen Stück Webband, das ich noch aus meiner (riesigen, immer komplett
 chaotischen, weil ich den Sinn des Sortierens da einfach nicht einsehe) Bänderkiste
gekramt habe, sind zwar Helis, aber immerhin gehören sie zur selben Serie
und sie passten farblich perfekt ;-)

Das Täschlein ist jetzt schon auf dem Weg zu seinem neuen Besitzer und 
wir genießen nun erst mal das lange Wochenende mitten in den
 Herbstferien, hurra! Macht es Euch schön, egal, was das Wetter sagt ♥