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18. Mai 2020

Wimpelkette mal anders { Upcycling }

Wir hatten jetzt fünf Jahre lang eine blumige Wimpelkette aus Vintagestoffen
über unserer Terrasse hängen, an der zuletzt aber doch deutlich der Zahn der Zeit
nagte. Außerdem fanden die Kinder die echt blöde. 


Also war ich so freundlich  und habe eine neue genäht. Ob sie die nun besser finden, 
wage ich zwar zu bezweifeln *g* - aber ich liebe sie jedenfalls heiß und innig 
und sie passt auch ganz wunderbar zu dem leichten Boho-Feeling, das in diesem 
Coronafrühling durch unseren Garten weht....


In dieser Familie findet sich bekanntlich ja alles, selbst stapelweise Häkeldeckchen,
wenn man welche braucht. Ich musste also nicht lange suchen, um meine Zutatenliste
abzuarbeiten. Wobei selbstverständlich nur zusammengesammelte Häkeldeckchen infrage
kamen, die selbstgemachten von meiner Oma hüte ich wie ein Heiligtum ;-)
Wenn Ihr Euch selbst auf die Suche begeben wollt, hätte ich Euch in früheren Zeiten den
klassischen Flohmarkt ans Herz gelegt, dort findet man solche Schätze in rauen Mengen.
In flohmarktlosen Zeiten tun es aber auch die örtlichen Sozialkaufhäuser,
Gebrauchtmöbelbörsen oder online-Kleinanzeigen.


Die Deckchen habe ich auf dem Boden hübsch nebeneinander angeordnet, bis es mir gefiel und ich
die passende Länge beisammen hatte. Dann wurde jedes einzelne fein säuberlich in der Mitte
durchgeschnitten. Das geht ganz hervorragend, nur bei den ganz filigranen Deckchen muss man
beim Einnähen später ein bisschen aufpassen, dass man sie nicht aus Versehen
 auseinanderzieht. Dann habe ich mir ein passendes und ausreichend langes Schrägband gesucht,
am Anfang etwa zehn Zentimeter "leer" zusammengenäht und dann begonnen, die 
Häkeldeckchenhälften nach und nach im Nähverlauf unter das Schrägband zu schieben
und festzunähen. Ob man dabei eine Lücke zwischen den einzelnen Deckchen lässt 
oder sie minimal überlappend anordnet, ist Geschmackssache. 
Hat man die gewünschte Länge erreicht, näht man nochmals dieselbe
Schrägbandlänge wie zu Beginn leer zusammen.

Ich habe auf diese Art zwei identische Wimpelketten genäht, die die 
Terrasse jetzt rechts und links schmücken - hoffentlich mindestens für 
die nächsten fünf Jahre 

10. Mai 2020

Frühkindliche Prägung

Die liebe Frau Mülli aka Jolijou fragte irgendwann im Januar (in der guten alten Zeit!)
 mal auf instagram, ob wir wohl auch so eine frühkindliche Prägung für
bestimmte Stoffmuster abbekommen hätten, wie sie offensichtlich.
Tja, und was soll ich sagen? :)


Bis heute kaufe ich mir diese Graziela-Schätzchen in allen Farben auf Flohmärkten zusammen, 
weil ich sie immer noch so wahnsinnig gerne vernähe - ebenso wie ganz viele andere 
Siebzigerjahre-Muster, vorzugsweise blumige.
Die Tapete! Der Schlafsack! Der Pulli! 
Noch Fragen? ;-)


Was mich aber sicher noch mehr geprägt hat, als die farbenfrohen Muster der Siebzigerjahre,
ist die ausgeprägte Leidenschaft fürs Selbermachen! Meine Oma, die hier noch so sagenhaft jung
ausschaut, war Schneiderin und hat fast alles genäht, was ich getragen habe. Und wenn nicht 
genäht, dann gestrickt. Es gibt sehr viele Bilder von mir in gestrickten Rompern, wie man sie
jetzt gerade so häufig wieder aus schickem Musselin sieht ;-)
Dieses weiße Kleidchen war auch gestrickt und dieser sagenhafte gelbe Popeline-Mantel mit dem
karierten Futter existierte zumindest noch so lange, dass ich mich lebhaft daran erinnern kann.
Ich habe als Kind unzählige Stunden neben meiner Oma und ihrer Nähmaschine verbracht,
meist selbst mit irgendeinem Knüselläppchen in der Hand.
Und ich hoffe, irgendwann darf ich meine Enkelkinder auch mal so umfassend benähen.
Im Moment sehe ich das noch so gar nicht. Die Sache mit dem Propheten 
im eigenen Land und so *ggg*

(Und morgen werde ich gehen und schauen, ob es diese Tannenbäumchen 
dahinten am Zaun wohl noch gibt? Das müssten inzwischen ja 
unübersehbare Monstertannen geworden sein ;-)

9. Februar 2015

Kennt Ihr die noch?


Im Freilichtmuseum leuchtete sie mir plötzlich entgegen.


Eine richtige, echte Telefonzelle!


Da musste ich nicht nur näher ran, sondern auch rein. Unbedingt.
Und - oh Wunder - sie war tatsächlich offen :-)


Was für ein Erinnerungsflash!
Dinge, die man absolut und total vergessen hat, die aber sofort wieder präsent sind, wenn man sie sieht... Dieser Schlitz, in dem die Geldstücke aufgereiht wurden, die Wählscheibe, die Bedienungsanleitung, die ich auswendig konnte und vor allem dieses Rückgabefach, in das man einfach immer greifen musste. Hätte ja was drin liegen können. Und natürlich nur original mit den eingeritzten Liebesschwüren.
Und sie roch sogar genau wie früher ;-)


Bei uns gab es allerdings nur zwei Telefonbücher, das normale und das gelbe. 
Dorf eben. 

Ich habe als Kind quasi neben der Telefonzelle gewohnt und unzählige Stunden mit Freunden spielenderweise darin verbracht. In allen Ehren allerdings, niemand wäre auch nur im Traum auf die Idee gekommen, da was kaputt zu machen. So eine Telefonzelle war heilig ;-) 

Hach ja, scheee *inerinnerungsschwelg*
Meine Große hat sich übrigens totgelacht, als ich ihr den Sinn und Zweck einer solchen Telefonzelle erläuterte. Kannte sie nicht, noch nie gesehen. Da fühlt man sich dann spontan wie hundert, mindestens...

So gelacht hat sie übrigens zuletzt, als sie mit dem C 64 Bekanntschaft machte, den der Gatte letztes Jahr in München auf dem Flohmarkt unter einem Tisch entdeckte. Voll funktionstüchtig und sogar mit Datasette (man muss dann auf der Kassette bis zum richtigen Computerspiel vorspulen - da musste sogar ich grinsen ;-) Klar, dass er den haben musste, schließlich war das früher mal ein heißer, völlig unerfüllbarer Wunsch! Unser kleiner, uralter Fernseher kann mit dieser Technik aus einer anderen Welt auch noch umgehen, deswegen können wir jetzt im Bett Pac-Man, Space Invaders oder Jailbreak spielen, während sich die Kinder hysterisch lachend auf dem Boden wälzen.....

8. April 2014

Flohmarkt!


Seit Tagen miste ich hier massiv aus, das muss so eine Art Frühjahrsputz-Flash sein ;-)
Ich habe schon Körbe in den Umsonstladen gebracht und Ausschuss in den Container, unzählige Umschläge gepackt und hoffentlich eine Menge Leute glücklich gemacht, aber es ist immer noch genug übrig.


Und deswegen habe ich endlich mal wieder begonnen, den Fluchten-Flohmarkt zu bestücken - im Moment fast ausschließlich mit Mädchensachen bis etwa 110, aber es wird die nächsten Tage noch einiges dazukommen.

Wenn Ihr mögt, schaut einfach mal rein *klick* :-)

8. Februar 2014

Flea market finds

Im Kleinen Städtchen gibt es seit einer Weile leidlich regelmäßig einen Samstagsflohmarkt in einer Supermarkt-Tiefgarage. Da ist schön, weil wetterunabhängig und vor allem ist es gleich ums Eck, eine Tatsache, die man hier in der Flohmarkt-Diaspora gar nicht hoch genug schätzen kann.
Das Angebot ist solala und nicht sehr groß, sehr tagesformabhängig, aber immerhin nicht gewerblich.


Und manchmal findet man echte Schätze, so wie das Kleinchen heute morgen ♥

Diesen Puppenwagen entdeckte sie gleich am Eingang und die ganze Runde lang ließ sie ihn nicht mehr wirklich aus den Augen. Ich auch nicht, allerdings dachte ich beim ersten Drübergucken, dass er schon ziemlich im Eimer sei... 
Am Ende der Runde hatte das Kleinchen dann genug Mut gesammelt, mit der Dame hinterm Stand in Verkaufsverhandlungen zu treten und am Ende war der Wagen im Tausch gegen die Taschengeldersparnisse ihrer. 


Ein guter Kauf, denn mein erster Eindruck täuschte doch gewaltig. 
Zu meinem Entzücken hatte die Matratze sogar noch den Originalbezug und nach einer kleinen Reparaturrunde hier zuhause - Schrauben angezogen, eine verlorene eingedreht und einen Riss im Verdeck genäht - war der Wagen auch wieder in einem richtig guten Zustand.


Und das Gute an einem umfassenden Stoffbestand - man findet immer auf Anhieb ein passendes Schätzchen für Pimparbeiten :-) Im Wagen lag nämlich eine völlig indiskutable BabyB.orn-Bettwäsche
Also bitte, was für ein Stilbruch! *empör* 
Das Kleinchen hatte dann auch gar nichts dagegen, dass wir diese Deckchen als Füllung für das neue Kopfkissen verwendeten und für die Decke fand sich noch ein Gosla-Kissen vom Möbelschweden, das wir nur ein wenig einkürzen mussten....

Ich denke, dies wird eines der wenigen Spielsachen, die abends nicht wieder ins Kinderzimmer zurückgeräumt werden müssen. Der darf auch gerne neben meiner Couch stehen bleiben ♥

2. Februar 2014

Neu in der Familie

Gestern ist diese wunderschöne Schreibmaschine aus den 30er Jahren hier bei uns zuhause eingezogen ♥
Soooo lange habe ich schon nach genau so einer gesucht....


Gefunden habe ich sie jetzt über eine regionale Tausch- und Verschenkbörse. 
Und so habe ich mich gestern mit den Mädels auf in den großen Regen gemacht, um "Erika" am anderen Ende der Großen Stadt einzusammeln.
Aus dem Nachlass einer alten Dame, die bis zuletzt ihre komplette Korrespondenz auf dieser Maschine erledigt hat, wird sie bei uns ab sofort als Schmuckstück das neue Arbeitszimmer schmücken und in Ehren gehalten werden. 
Sie funktioniert einwandfrei und hat ein tolles Schriftbild :-)

Ich freue mich so - über dieses Schätzchen, aber eigentlich noch viel mehr darüber, dass immer mehr Menschen solche Schätze nicht einfach wegwerfen, sondern wissen, dass irgendwo da draußen jemand genau darauf wartet. Und dass immer mehr Angebote Suchende und Findende zusammenführt...

"Der Plunder des einen ist für den anderen ein Schatz."
Wusste schon der alte Pettersson :-)

9. Dezember 2013

Markttag

Der Hunger hat uns gestern trotz des usseligen Wetters 
in die Große Stadt getrieben.


Vor der Nahrungssuche haben wir aber noch einen Umweg zum Exzellenzhaus gemacht, 
denn dort war gestern Flohmarkt.


Osterflohmarkt, Sommernachtsflohmarkt, Mädchenflohmarkt oder Weihnachtsflohmarkt - die Exhaus-Flöhe sind thematisch über das ganze Jahr verteilt und immer schön, finde ich.


Was sicher nicht zuletzt am Ambiente liegt *g*


Am morbiden Charme des Exhaus hat sich seit meiner Jugend nichts geändert, 
aber es ist sehr gemütlich morbid ;-)


Und klarer Vorteil, zumindest im Winter: der Flohmarkt findet zum allerüberwiegenden Teil drinnen statt.
Außerdem gibt es absolut und ausschließlich Altes zu kaufen, und das kann man gar nicht hoch genug schätzen....


Derart zufriedengestellt habe ich mich im Anschluss dann auch fast ganz freiwillig in den 
Weihnachtsmarkttrubel ziehen lassen.


Der Trierer Weihnachtsmarkt ist mit Sicherheit einer der schönsten Stadtmärkte überhaupt, aber da sich das rumgesprochen hat, ist er auch immer verdammt voll. Wir beschränken uns meist auf die domseitige Hälfte, dort ist es etwas weitläufiger, es gibt leckeres Essen - und, ganz wichtig:


Die Krippe :-)
Die kommt beim Kleinchen auf der Prioritätenliste noch vor dem riesigen, alten Karussell!
Und alles andere muss warten, bis wir es mal vormittags in die Stadt schaffen - dann ist es nämlich auch auf dem Hauptmarkt noch besinnlich *g*


Ach, und fündig geworden bin ich auf dem Flohmarkt natürlich auch:
zwei wunderbare, alte Wimmelpuzzle werden uns ab jetzt das Warten auf das Christkind verkürzen.
Je 280 Teile (nachgezählt!) - da hat das Kleinchen was zu schaffen ;-)

10. Februar 2013

Früh übt sich....

Das Kleinchen hat Freitag morgen ihre Liebe zu der herrlichen, alten Kinder-Nähmaschine entdeckt, die normalerweise die Fensterbank der Kleinen Werkstatt ziert - seitdem "näht" sie beinahe ohne Unterlass :-)


Momentan allerdings sitzt sie neben dem Gatten und der Großen, die seit einer gefühlten Ewigkeit Monopoly spielen. Als ich sie dort weglotsen wollte (das Kind muss sich doch langweilen und so) wehrte sie ganz empört ab: 
"Das geht nicht, Mami - ich bin doch die BANK!"

Nun denn *g*

8. September 2012

Flohmarktglück

.... ergreift einen zum Beispiel auf der Stelle, wenn man unter einem Tisch ein blaugetupftes Etwas entdeckt, das sich als alte, sehr hübsche Schürze entpuppt und einen die Verkäuferin dann mit den Worten anspricht: "Sie suchen alten Stoff, oder? Sie nähen, das sieht man! Ich habe hier hinten noch drei Kisten, wollen Sie mal gucken?"
Was für eine Frrrrage *schnurr*


Ich habe letzten Samstag in den Kisten viele unbeschreibliche Herrlichkeiten gefunden, aber fast am tollsten war diese alte, beschichtete Tischdecke! Die schrie quasi danach, zu einem Geldbeutel zu werden, strapazierfähig und abwaschbar.


Auch innen komplett aus gut abgelegenen Stoffstückchen....


... in Rosa- und Brauntönen.


Den werde ich nachher mitnehmen auf die heutige Flohmarkt-Runde und es der netten Dame zeigen - die war nämlich ganz begeistert von der Vorstellung, dass der Wäsche ihrer Eltern tatsächlich nochmal neues Leben eingehaucht wird :-)

Und dann darf er ins Kleine Regalfach!

Ich wünsche Euch ein wunderbares Sommer-Wochenende :-)

2. Juli 2012

Schätzchen aus dem Matsch

Hier sind nun also die Herrlichkeiten (ich weiß, das liegt im Auge des Betrachters ;-), die wir gestern über den Lehm balanciert haben. Alle eher aus der Kategorie "sperrig", deswegen musste ich auch irgendwann das Kaufen einfach einstellen...


Unheimlich glücklich bin ich über dieses (immer noch sehr schmutzige *hüstel*) Emaille-Konglomerat. Drei Schüsseln, eine Kanne und zwei Nachttöpfe. Der eine Pott ist sehr gut in Schuss, den hat sich die Große für ihren Schreibtisch-Kleinkram gewünscht. Der Rest ist angeschlagen, aber das macht gar nix, ich möchte die nämlich alle bepflanzen :-)
Ich habe schon zwei türkisfarbene(!) Pötte auf den Fensterbänken und die sind soooo schön.....


Den riesigen Einkochtopf habt Ihr ja gestern schon sehen können. Den möchte ich auch genau als solchen verwenden, da ist nämlich sogar noch der hölzerne Einlegeboden drin. (Und nach einer Runde in der Spülmaschine gibt es ihn jetzt auch in sauber *g*) In der übrigen Zeit darf er den Küchenschrank schmücken und die Vorfreude auf kommende Küchenträume anheizen. Der passt nämlich genau in das Farbkonzept, was mir für die renovierte Küche vorschwebt: viel Weiß, ein bißchen dunkles Holz und einen Hauch Türkis *träum*


Ebenfalls ein Vorgriff auf die Küchenzukunft ist dieser geniale Brotschneider, der ist nämlich zartblau, auch wenn man das hier nicht so sieht. Und funktioniert tadellos (hier habe ich mich vorher allerdings mit meinen aller-akribischsten Reinigungskünsten ausgetobt ;-) Endlich hat meine völlig talentfreie Brotscheibenproduktion mit dem Messer ein Ende...


Tja, und dann gibt es da noch dieses rote Nähkästchen, um das beide Mädels seit gestern intensiv werben.
Aber das ist meins und wandert in die Kleine Werkstatt :-)


Der Vollständigkeit halber will ich Euch auch nicht vorenthalten, wo wir nach dem Flohmarkt noch waren.


Von meiner unangefochtenen Lieblingsburg in Vianden haben wir allerdings gestern nicht mehr gesehen als das, denn für eine Besichtigung waren wir definitiv zu verschlammt *g*
Die Burg zeige ich Euch ein anderes Mal im Detail, denn das ist sie wirklich wert.... Wer in der Nähe ist und sie mal in Aktion erleben will: am letzten Juli- und am ersten August-Wochenende ist dort wieder das alljährliche, große Mittelalterfest....

1. Juli 2012

Wer den Flohmarkt liebt

... der schiebt ;-)


Oder lässt wahlweise ziehen, wenn auch das Schieben nichts bringt außer einer ordentlichen Matschdusche.
Immerhin bekamen wir das Auto so überhaupt wieder auf die Straße und stehen nicht immer noch dort. Und optisch ist es auch noch ganz ok, da haben wir schlimmeres gesehen *g*


Uns schwante ja schon Übles, als wir ankamen, denn auch da wurden schon vereinzelt Autos quer über den Acker gezogen, aber was dann kam.... Als wir fuhren, kamen noch nicht mal mehr die Allradler aus eigener Kraft aus dem Schlick.


Unser heutiges Ziel war der alljährliche Flohmarkt in Roth an der Our
In der tiefsten Eifel also, unmittelbar an der luxemburgischen Grenze.


Ein toller Misch-Masch-Flohmarkt, den ich wärmstens empfehlen kann - wirklich ausschließlich Altes und davon viel, und das Preisniveau war größtenteils mehr als ok.
Mich persönlich haben ja besonders ein toller weißer Tisch mit passenden Stühlen angelacht, aber so weit sind wir mit der Küche dann leider doch noch nicht *schnüff*



Warum habe ich davon bloß keine mitgenommen??
Jetzt gefallen mir auf Anhieb mindestens fünf *grrrr*


Anfangs war das Wetter wirklich mehr als nett, aber dann wurde es bedrohlich dunkel....


.... und wir schafften es mit letzter Not noch unter den Sonnenschirm der liebsten Schwiegermutter, die dort glücklicherweise auch einen Stand hatte.


Von dort konnten wir dann aus dem Trockenen heraus das zunehmend matschige Treiben beobachten. Dabei fällt mir ein, dass ich mir doch unbedingt diese beiden blauen Gartenstühle da mittig links später noch genauer anschauen wollte. 
Mist, vergessen....


Andere blaue Beute durften die Große und ich aber immerhin unbeschadet über den Glitsch balancieren, als der Regen nach einer guten Viertelstunde wieder von strahlendem Sonnenschein abgelöst wurde. Ein bißchen mehr Wetterbeständigkeit wäre schon mal schön in diesem Sommer ;-)


Nun orgeln gerade alle Mädchenschuhe in der Waschmaschine, nur der Gatte hatte blöderweise welche an, die  man von Hand putzen muss :-p


Und mir klingt noch der Satz in den Ohren - "Kinder, nehmt die Chucks, da oben in der Eifel ist es bestimmt ein bißchen feucht!" Haha. Hahahaaaaa. Aber in meiner Erinnerung war dieser Flohmarkt auch mitten im Ort und nicht direkt am Ufer der Our....
Scheinbar verwechsle ich da was.


Und hat es sich trotzdem gelohnt??
Unbedingt! 

Neben dem sagenhaften, türkisblauen(!) Einkochtopf habe ich noch ein paar andere wunderschöne Schätzchen gefunden. Die zeige ich Euch morgen, wenn ich sie vom Schlamm befreit habe ;-)

Habt einen schönen Start in die Woche!

1. August 2011

Unser neues Familienmitglied

Tochters großer Wunsch seit sicherlich zwei Jahren ist es, Klavier spielen zu lernen.
Da sie sich im vergangenen Jahr heldenhaft und konsequent durch ihr immer anspruchsvolleres Flöten-Repertoire gekämpft hat und in der Musikschule nun eh auf eine Alt- oder Querflöte hätte umsteigen müssen, darf sie jetzt nach den Ferien endlich loslegen.



Die Suche nach einem Klavier gestaltete sich erst einmal weit weniger kompliziert als gedacht. Der Opa des Gatten war Organist, sein Klavier stand noch in der Familie und Tochtergroß durfte es haben :-) Das war natürlich etwas ganz Großes, das Klavier vom Uropa, und der wäre sicher auch stolz gewesen, dass da nochmal ein Urenkelchen drauf spielt...



Auch uns großen Fluchtenleuten gefiel nicht nur der Gedanke, sondern auch das Klavier - aller Patina zum Trotz. Oder gerade deswegen.
Leider ergab die Begutachtung durch einen Klavierbauer aber dann das, was man bei einem Auto einen wirtschaftlichen Totalschaden nennt - für die Überholung und Instandsetzung hätten wir mehr bezahlt als für ein neues Instrument *schluchz*



Und so ist heute so ein neumodisches, schwarzes Hochglanzteil hier eingezogen, in dem sich nicht nur die gesamte Wohnzimmereinrichtung spiegelt, sondern auch Frau Fluchten, wenn sie auf der Couch sitzt. Gewöhnungsbedürftig ;-)
Glücklicherweise ist das Herzchen für den Anfang nur gemietet - wenn die Klavierlernerei sich dauerhaft festsetzt, werden wir wohl nochmal intensiv über die Opa-Schätzchen-Reparatur nachdenken...



Um die Gewöhnung zu beschleunigen, habe ich ein wenig umdekoriert - das mit dem schwarzen Klavier vor der (in Wahrheit noch viel dunkleren) schokobraunen Wand ist eh noch so ein Thema *örks*



Die Herzchenidee von hier finde ich wirklich allerliebst und deswegen sind auch gleich noch ein paar Farbmusterkarten in den Zimmerfarben der Töchter mitgewandert ;-)

Und was wir noch so alles verräumen mussten, um in unseren winzigen Hütte überhaupt Platz zu schaffen für ein Klavier (das Kleinchen wollte ein "Klavier mit Flügeln", dafür hätten wir aber wirklich alle Möbel an die Straße stellen müssen *g*), das zeige ich die Tage mal....