10. Mai 2020

Frühkindliche Prägung

Die liebe Frau Mülli aka Jolijou fragte irgendwann im Januar (in der guten alten Zeit!)
 mal auf instagram, ob wir wohl auch so eine frühkindliche Prägung für
bestimmte Stoffmuster abbekommen hätten, wie sie offensichtlich.
Tja, und was soll ich sagen? :)


Bis heute kaufe ich mir diese Graziela-Schätzchen in allen Farben auf Flohmärkten zusammen, 
weil ich sie immer noch so wahnsinnig gerne vernähe - ebenso wie ganz viele andere 
Siebzigerjahre-Muster, vorzugsweise blumige.
Die Tapete! Der Schlafsack! Der Pulli! 
Noch Fragen? ;-)


Was mich aber sicher noch mehr geprägt hat, als die farbenfrohen Muster der Siebzigerjahre,
ist die ausgeprägte Leidenschaft fürs Selbermachen! Meine Oma, die hier noch so sagenhaft jung
ausschaut, war Schneiderin und hat fast alles genäht, was ich getragen habe. Und wenn nicht 
genäht, dann gestrickt. Es gibt sehr viele Bilder von mir in gestrickten Rompern, wie man sie
jetzt gerade so häufig wieder aus schickem Musselin sieht ;-)
Dieses weiße Kleidchen war auch gestrickt und dieser sagenhafte gelbe Popeline-Mantel mit dem
karierten Futter existierte zumindest noch so lange, dass ich mich lebhaft daran erinnern kann.
Ich habe als Kind unzählige Stunden neben meiner Oma und ihrer Nähmaschine verbracht,
meist selbst mit irgendeinem Knüselläppchen in der Hand.
Und ich hoffe, irgendwann darf ich meine Enkelkinder auch mal so umfassend benähen.
Im Moment sehe ich das noch so gar nicht. Die Sache mit dem Propheten 
im eigenen Land und so *ggg*

(Und morgen werde ich gehen und schauen, ob es diese Tannenbäumchen 
dahinten am Zaun wohl noch gibt? Das müssten inzwischen ja 
unübersehbare Monstertannen geworden sein ;-)

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