2. Juli 2018

Sommerpause!



Ferien sind ja schon, wir waren in diesem Jahr wirklich früh an.
Aber nun geht auch die Kleine Werkstatt endgültig in die Sommerfrische - 
im Juli werde ich mal gar nichts arbeiten und der Auftragsstop gilt auch noch für
den August, bis wir uns alle wieder etwas im Alltag eingegroovt haben.
Soviel Zeit muss sein....
Ob es hier im Blog schon früher wieder weitergeht, werde ich spontan entscheiden.
Ich denke schon - aber bis dahin genießen wir jetzt einfach mal die 
freie, unverplante Zeit, Sonnenschein und Familienzeit.
Ich freue mich darauf und der Bücherstapel ist schon durchsortiert :-)

Habt eine wunderbare Sommerzeit ♥

29. Juni 2018

Handgepäck mal anders

Wir reisen ja selten mal so, dass wir so richtig Kofferpacken müssen.
Für unsere Kurztrips reicht kleines Gepäck und für's Wohnmobil muss man
ja bloß von einem Schrank in den anderen umpacken.
Für mich im Übrigen immer noch die bequemste Art des Reisens!
Mit Abstand ;-)


Aber manchmal brauchen sogar wir richtiges Gepäck.
Sprich: alles ohne Ausnahme (der Mann schmeißt zum Beispiel gerne seine 
Schuhe einfach so lose in den Kofferraum, meist fünf Minuten vor der Abfahrt!) 
muss in Koffer gepackt werden und was man meint, unterwegs so zu brauchen,
muss ins Handgepäck.
To make a long story short: wir brauchen viel.
Aber da wir nicht fliegen, müssen wir da ja auch keine Vorgaben einhalten.


Und so bin ich auf der Suche nach einer geräumigen(!), schönen(!!) Tasche,
die man, um das meiste Reisezeugs erleichtert, auch gut im Urlaub
als Alltags-Handtasche hernehmen kann, über das Jack Tar Pattern
von Merchant & Mills gestolpert.


Anfangs war ich ein wenig skeptisch, denn beim Zuschnitt erscheint sie riesig 
und auch sehr kastig, so ein bisschen wie die Dreckwäschekörbe,
Aber zugegebenermaßen ist drinnen wirklich sehr viel Platz,
nicht nur in den vielen Innentaschen.


Genäht habe ich sie aus ganz tollem, dunkelblauen Oilskin, was sich wirklich als
das perfekte Material erwiesen hat... Beim Futter bin ich, dem aktuellen 
Farbschema entsprechend, natürlich bei senfgelb geblieben ;-)


Und wie man an den beiden oberen Fotos unschwer erkennen kann, 
ist die Tasche dann auch, wenn erst mal der lange Träger dran ist,
plötzlich gar nicht mehr so klobig. Sie trägt sich sogar so schön,
dass ich direkt noch eine etwas weniger dezente hinterhergenäht habe.
 Von der habe ich aber noch keine Fotos,
die muss noch ein wenig warten....
Diese hier hat allerdings den ersten Einsatz schon hinter sich gebracht 
und den Test mit voller Punktzahl bestanden!

27. Juni 2018

Hollandliebe

Die Fotos kennt Ihr schon, 
sie ähneln sich jedes Jahr doch sehr ;-)


Ist doch unser Fronleichnamswochenende in Holland inzwischen sowas
wie eine feste Familientradition und in den letzten Jahren hat es uns immer
und immer wieder nach Leiden sowie ans unmittelbar anschließende
Katwijk aan Zee gezogen. 

Dabei neigen wir eigentlich gar nichts so zu Urlaubswiederholungen 
(haha, das ist sehr lustig, dass ich das ausgerechnet in diesem Jahr so schreibe!),
aber hier stimmt das Gesamtpaket einfach bis ins Detail:
ein schönes, gut gelegenes Hotel, eine pitoreske, typisch-holländische Grachtenstadt,
ein Traumstrand mit Parkhaus drunter und leckerem Kibbelin/Frietjes-Stand oben drauf.
Wir wissen, wo wir die größte Pizza und die leckersten Pfannkuchen finden 
und an welchen Strand wir fahren müssen, wenn wir Kibbeling mal bei 
Sonnenuntergang mit den Füßen im Sand essen möchten.
Und als Krönung gruppieren sich so viele attraktive Ziele ganz nah um das
alles herum: Den Haag, Rotterdam, Hoek van Holland, Gouda, und nicht
zuletzt auch Haarlem und Amsterdam - alles in kürzester Zeit zu erreichen.
Langeweile kommt da nicht auf an einem langen Wochenende
und so kommen wir sicher wieder - auch wenn wir uns eigentlich 
vorgenommen haben, im nächsten Jahr mal das Hotel auszuprobieren,
das wir unterwegs ganz woanders entdeckt haben.
Oder eines dieser kleinen Häuschen am Strand....
Wir werden sehen ;-)

23. Juni 2018

Fan Stuff

Über eine Woche ist die WM nun schon alt und ich konnte
tatsächlich sehr, sehr viele der bisherigen Spiele sehen -
freundlicherweise war das Wetter in der vergangenen Woche nur so
mittel, die Kinder schwer beschäftigt und mein Werkstattzettel
so voll, dass ich wunderbar nähen und gleichzeitig
gucken konnte (bei den meisten Spielen geht das ;-)


Bei aller Begeisterung brauche ich trotzdem keine Fahnen und Fähnchen
an Auto oder Haus - aber ein bisschen Fan Stuff an den Spieltagen darf 
es auch hier durchaus sein.
Die Anleitung für diese schnelle Tassel-Kette aus Stickgarn hatte
ich letzte Woche hier bei ars textura entdeckt und hatte praktischerweise
alles im Haus, was ich dafür benötigte, so war sie an einem
Couchabend bequem zusammengeschnürt.


Dazu dann noch mein Wickel-Armband, das mich ja schon ein paar Jahre
länger begleitet und fertig ist der Lack!
Noch bin ich ja optimistisch, dass ich das noch ein paar Tage länger
tragen kann und nicht schon morgen auf Bleu-Blanc-Rouge umschwenken muss ;-)

21. Juni 2018

Vorbei....

Noch ein letzter, lauer Schultag und ein schwungvollers Rauswurf morgen, 
dann haben wir kein Grundschulkind mehr. Öh? Krass.


Letzten Samstag gab es schon, im Rahmen des Schulfestes, die offizielle Verabschiedung
der Viertklässler und die war wie immer einfach nur ..... hach. Ich kämpfe ja schon
jedes Jahr bei den mir völlig fremden Kindern mit den Tränen, aber diesmal war
es schon extrem - sicher auch, weil die Missi ja das letzte Fluchtenkind an
dieser Schule ist und wir insgesamt wirklich acht ganz.ganz tolle Jahre dort hatten.
(Ok, ich erhöhe auf zwölf, schließlich habe ich da auch schon meine
Grundschulzeit verbracht ;-) 

Deswegen ist die Wehmut nun gerade entsprechend groß - auch wenn ich
entspannt auf den Schulwechsel blicke, den wir ja schon einmal erfolgreich
hinter uns gebracht haben.... Und spätestens nächste Woche freue ich mich dann
auch darauf, endlich mal beide Kinder in derselben Schule beheimatet zu
haben - so hat das hektische Abgleichen der verschiedenen schulfreien
(Brücken-)Tage ein Ende! Es ist ein Wunder, dass wir es in all den Jahren
geschafft haben, immer alle Kinder passend in ihre Schulen zu schicken -
auch wenn es manchmal verdammt knapp war *gacker*
Und die Missi freut sich eh, denn endlich wird sie nun wieder ihre
allerbeste Freundin morgens im Bus treffen können, die diesen Schritt
schon letztes Jahr gegangen ist...

In sechs Wochen dann also eine Fünftklässlerin und eine Zehntklässlerin
auf dem Sprung in die Oberstufe - echt krass ;-)

19. Juni 2018

Weiß?

Tatsächlich, WEISS ist so eine Farbe, die in meinem Portfolio selten bis
gar nicht vorkommt. Der weiße Stapel im Stoffregal hat auch eigentlich nur
eine Existenzberechtigung, weil dort auch die grauen Stoffe lagern ;-)


Diesem weißen, leichten Kokka-Canvas konnte ich allerdings dann doch nicht
widerstehen - ich vermute, es waren die silbernen Hirsche, die da den Ausschlag gaben.
So schön silbrig glänzend übrigens, dass sie sich kaum auf's Foto bannen ließen.....
Entstanden ist auch daraus ein klassischer Heinrich - ich hatte ja hier schon
angedroht, dass ich davon noch ein paar andere zu zeigen habe ;-)

Jetzt allerdings muss ich ganz schnell rüber in die Kleine Werkstatt, denn
mein Laufzettel für diese Woche ist so voll, dass mir fast schwindelig wird.
T-3, dann sind Feeeerien, hurra!

15. Juni 2018

Freitags-Favoriten XXV

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über Fußball, natürlich, das passende Essen
dazu, eineiige Zwillinge und Weinbergschnecken.


Katrin Scheib lebt in und schreibt aus Moskau. 
Seit einem Jahr lese ich ihre Russball-Folgen - unglaublich informative und interessante 
Netz-Sammlungen über die Vorbereitungen auf die Fußball-WM. Abseits davon liebe ich aber 
besonders die Geschichte, die sie diese Woche erzählte: Elf Polizisten müsst ihr sein.
Ganz, ganz wunderbar :-)

Und endlich ist sie gestartet, die WM! Ich weiß, es ist ganz arg im Trend, das empört zu ignorieren,
 aber ich freue mich. Einfach so. Endlich wieder Fußball, hurra!
Ich werde bemüht sein, so viele Spiele wie nur irgend möglich zu sehen :-)  
Boykott trifft in meinen Augen absolut die Falschen, drum, wenn Ihr Fußball mögt:
 Genießt diese vier Wochen - die nächste WM ist im Winter (Endspiel am 4. Advent!! 
Plätzchenspiele!) und die übernächste nachts, das werden ungleich größere Herausforderungen....
Und Fußballturniere sind auch immer Fingerfood-Time!
Spätestens am Sonntag, zum ersten deutschen Spiel zu passender Zeit, wird es dann 
auch wieder Pizza-Bällchen geben...

Kann man lange drauf rumgucken.

Muss man wissen und abspeichern. Also im Kopf.

Wir haben schon lange ein Weinbergschnecken-Gehege im Garten.
Irgendjemand muss ja dafür sorgen, dass die nicht aussterben in unserem kleinen Tal.
Als ich klein war, fand man die wirklich noch haufenweise dort, wo sie hingehören:
in den Weinbergen halt. Und nun eben in unserem Garten.
Mann und Missi haben da ein fundiertes Wissen, aber das hier war uns 

Euch allen ein schönes Wochenende 

14. Juni 2018

Häkeldecke 2018 - Mai

Puh, schon quasi Mitte Juni, ich hänge nach ;-)
Ich mache es heute aber auch kurz und schmerzlos:


Ich habe plangemäß fünf Reihen, mit vernähten Fäden.
Mehr gibt es nicht zu sagen. Im Juni bin ich, trotz viel Häkelei auf der Fahrt nach Holland, 
ziemlich im Verzug, aber die Ferien nahen ja, da kann ich aufholen.
Spätestens Ende Juli will ich wieder im Plan sein - die Juni-Zusammenfassung 
wird eventuell schon der Sommerpause zum Opfer fallen. 
Ich plane noch ;-)

Meine gesammelten Beiträge zum Thema findet Ihr jedenfalls immer in der Sidebar
unter dem Label "Häkeldecke 2018".

12. Juni 2018

12 von 12 { Jun 2018 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Mein Tag beginnt neben Frühstück und Pausenbroten machen ausnahmsweise
auch mal mit Eierkochen. Voraussschauende Planung für's Abendessen sozusagen ;-)


Als alle aus dem Haus sind, erst mal Zeitung und Kaffee für mich.
Gewitter ohne Ende, jeden Tag säuft gerade ein anderes Dorf ab... Ätzend!
Auch unsere Gartenwohnung stand letzten Mittwoch wieder komplett unter Wasser - 
scheinbar müssen wir uns daran gewöhnen, dass der Juni jetzt unser Unwettermonat ist.
Letztes Jahr haben wir genau eine Woche später das Wasser unten stehen gehabt
und im Jahr zuvor auch. Nicht nur im Juni, aber da immer besonders.
Ich habe Gewitter mal sehr geliebt, aber im Moment... nee.
Letzte Woche waren wir nicht da und schon auf dem Heimweg, als überall im Dorf
die Feuerwehr vor den Häusern stand, hatte ich jede Hoffnung fahren lassen, dass es
uns nicht erwischt hat. Zurecht, wie sich zeigte.
Man kennt die üblichen Verdächtigen inzwischen.
(Wir haben jetzt übrigens aufgegeben, auf Abhilfe zu hoffen, haben einfach ein Brett vor
die Badezimmertür gedübelt und mit Silikon verfugt. Das ist eh alles kaputt inzwischen, darauf
kommt es jetzt auch nicht mehr an. Auf dass das Bad bei der nächsten
Überschwemmung zum Pool werde und den Rest der Wohnung verschone.
Es bleibt spannend....)


Tja, stressige Zeiten, umso heiliger ist mir der wöchentliche Yogatermin.
Meinem Rücken tut das wahnsinnig gut und heute bin ich während der Entspannungsphasen
zweimal eingeschlafen - wenn das nicht die Endstufe von Entspanntheit ist, dann
weiß ich auch nicht ;-) 


Als ich wieder rauskomme, beginnt es kräftig zu regnen, also plane ich um und erledige
die Dinge auf meinem Zettel doch per Auto, statt zu Fuß. Das Wasser läuft zwar durch die Flipflops
durch, ist aber plötzlich ganz schön frisch irgendwie. Erstmal ein paar Panini-Tauschbriefe
zur Post bringen....


.... und dann endlich mal die Schulbuchzettel im Bücherladen abgeben.
Nächste Woche beginnen die Ferien *träller*, dann hätte ich sowas gerne vom Tisch!


Wieder zuhause widme ich mich dem Problemfall Jeans.
Gestern habe ich mir zum ersten Mal seit sicher zehn Jahren mal wieder zwei gekauft,
aber wir fremdeln noch. Nicht zuletzt, weil die kein einziges Loch haben - die 
alte bestand quasi nur noch aus Löchern *g* Ich vertage die Entscheidung erneut 
auf später, wenn die Kinder zuhause sind... Erstmal schlüpfe ich wieder in die alte.


Mittagessen gekocht. Gestern war viel Brokkoli in der Biokiste, den gibt es heute 
mit Nudeln, getrockneten Tomaten und einem Rest Grillkäse statt, wie sonst immer,
Mozzarella. Auch lecker.


Die Große hat früher Schluss und ich hole sie ab, wegen "Nimm mal lieber einen Schirm
mit, es soll doll regnen heute." - "Ach was, ich hab ja eine Kapuze." (schlägt Stofffähnchen hoch) - *Monsterregen* - "Kannst Du mich abholen bitte? Es regnet so doll!"
Dabei hänge ich hinter dem bunten Bus, wie so oft, aber heute hat er ausnahmsweise
mal nicht den ganzen Weg über das Warnblinklicht an. Sensation!


Nach dem Essen nutze ich eine Regenpause, um die Bügelwäsche aus dem Keller zu holen.
Nur zu holen, zu mehr hat es heute nicht gereicht.


Ich muss mich nämlich erst noch der Panini-Buchhaltung widmen und danach
der echten. Die Ferien nahen, bis dahin sollten Schreib- und Nähtisch abgearbeitet sein.


Nachmittags fahre ich noch nach Luxemburg tanken und beide Kinder kommen mit.
Die Große, weil sie einfach gerne in Schlumpklamotten im Auto sitzt und durch die 
Gegend fährt und die Missi, weil wir auf dem Weg noch Pferde-Leckerli besorgen.


Zuhause dann klassisches Abendprogramm für die Kinder und Abendessenbereitung
für mich - Brötchen gibt es und dazu Bulgursalat mit Avocado, getrockneten Tomaten 
und Eiern (ja, die von heute morgen ;-) 

Jetzt noch ein bisschen mehr Schreibtisch für mich und dann Feierabend......

5. Juni 2018

Tagebuchbloggen { 5. Juni 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer heute abend hier.

5.50 Uhr: Der Wecker klingelt.
Trotz fiesen Rückens wie ein Stein geschlafen - die Hitze kann mir nix mehr,
ich bin akklimatisiert.. Solange das Fenster auf ist, ist alles gut. (Am Wochenende
dagegen, im angenehm klimatisierten, aber fensterlosen (also nicht zu öffnenden,
das ist für mich fensterlos!) Hotelzimmer, bin ich fast eingegangen und 
habe jede Nacht stundenlang wach gelegen. Freue mich schon auf den Urlaub. 
Das wird ein Spass....)

6 Uhr: Aufgestanden, ohne zu taumeln, was ein hundertprozentiger Fortschritt zu
gestern ist, wo ich erst mal brutalst an der Wand gelandet bin, weil mich da der
Schwankschwindel völlig unvermutet erwischte. Er war so lange weg, dafür dann
gestern aber so schlimm wie selten. Ohne Akkupressurbänder kam ich kaum in die
Senkrechte. Danke, Bandscheiben *grrr*
Heute aber vorsichtiger Optimismus - es ist keineswegs weg, aber tausendmal
besser. In der Küche versuche ich einen vorsichtigen Sonnengruß, denn heute ist
Yoga und das würde ich ungern verpassen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Ich beschließe, im Zweifelsfall alle Übungen im Stehen nur zu imaginieren.
Man will ja nicht in den Verdacht geraten, am frühen Morgen schon zu saufen *g*

6.30 Uhr: Alle Fenster im Haus aufgerissen und gelüftet.
Nach vier Tagen Holland und einem Tag Komplettausfall sieht es hier lustig aus,
ich sollte den Tag wohl dringend zum Putz- und Waschtag ausrufen.
Jetzt aber erst mal Frühstück für die Kinder und Pausenbrote bauen.

7.15 Uhr: Beide Kinder sind aufgetaucht und frühstücken.
Noch 14 Schultage bis zu den Großen Ferien, wir zählen rückwärts.
Mann und Große verlassen das Haus, die Missi fragt, ob ich sie fahren kann.
Manchmal möchte sie mit ihrer Freundin noch ein bisschen länger vor der
Schule malen oder, aktuell, Karten tauschen.
Ich lasse mich breitschlagen, weil ich eh noch was besorgen muss.

7.30 Uhr: Vor der Tür treffen wir die liebste Nachbarin, die naturgemäß eh zur
Schule fährt und die Missi einfach einpackt. Auch gut, dann kaufe ich halt später ein.
Müsli, Kaffee und Zeitung für mich.

8.30 Uhr: Schnell noch Betten gemacht, Waschmaschine gestartet, geduscht, in die Yogaklamotten
geschmissen und weg. Nee, halt - vorher noch das Balkongemüse gießen, ganz wichtig!
Wenn ich zurückkomme, liegt das alles schon knallig in der Sonne.

9 Uhr: Wie immer den letzten Parkplatz gefunden.
Treppe rauf, Matte ausgerollt, pünktlich.
Tatsächlich imaginiere ich die ersten beiden Sonnengrüße auf der Matte liegend,
den letzten traue ich mir aber dann schon zu, auch ohne Netz und doppelten Boden
Akkupressurband und Vomex. Geht auch ganz gut. Yoga ist echt mein Sport -
am Ende der Stunde bin ich nicht nur tiefenentspannt, sondern schaffe sogar
meine liebste Baumübung, einbeinig und ohne nenneswert umzufallen *g*
Der Tag wird mein Freund!

10.50 Uhr: Jetzt schnell einkaufen. In Yogaklamotten, egal. Hauptsache schnell.
Hinter der Kasse überhole ich gaaanz vorsichtig einen steinalten Mann, der eine Kiste Viez
nach draußen balanciert und damit augenscheinlich hochgradig gefordert ist.
Ich habe leider beide Hände voll, der junge Mann hinter aber mir lädt
sich die Kiste auf seinen Wagen und fährt sie, ans Steinalte-Opi-Schneckentempo
angepasst, nett plaudernd bis zum ebenso steinalten Auto.
An mein Herz! So geht das.


11.30 Uhr: Auf dem Rückweg schnell noch das Auto gewaschen und gesaugt.
Als ich vor der Rückbank kauere und erst mal den Müll der Kinder aus den Seitenfächern
krame (gnaaaaaaahhhhh!!), reicht mir plötzlich von links ein Mann seinen laufenden Sauger ins Auto.
"Da ist noch 'ne Kleinigkeit drauf. Wenn Sie mögen?" Hach. 
Soviel geballte Nettigkeit innerhalb von zehn Minuten. Mein durch den tagtäglichen Anblick 
von Internethetze und -hass gebeuteltes Herz heilt ein klitzekleines Bisschen ;-)
Ich sauge mit der "Kleinigkeit" immerhin die ganze Rückbank, und die war
wirklich.wirklich dreckig.

12 Uhr: Wieder zuhause, Einkäufe verräumt, Wäsche aufgehangen und eine neue Maschine
gestartet. Dann die nächste Dusche. Das kann ja heiter werden heute....
Ich telefoniere mit dem Mann und prüfe währenddessen, ob mein Navi auch eine
Griechenlandkarte hat. Hat es. Ein Punkt weniger auf der To-Do-Liste.
Anschließend öffne ich alle verfügbaren Sonnenschirme und baue das 
Gartenbett auf - Urlaubsfeeling!


13 Uhr: Zeit fürs Mittagessen. Kartoffeln habe ich schon gestern gekocht, jetzt 
rühre ich nur noch rasch den Salat zusammen und stecke ein bisschen Pollo Fino
in den Ofen. Eigentlich wollte ich das auf dem Eimergrill der Kinder grillen,
aber gerade ist es mir zu warm für Feuer *g* Die Missi klingelt.
Schuhe aus, Brotdose ausräumen, Hände waschen, das Übliche.
Sie deckt noch den Tisch, dann bin ich auch schon fertig.

13.30 Uhr: Die Große trudelt auch ein, wir essen. Auf dem Balkon.
Da in der Nachbarschaft aber plötzlich irgendwo Steine geschnitten werden, 
wird es eine schnelle Mahlzeit. Dieses Geräusch ist echt nicht ohne Schaden zu ertragen ;-)
Die Kinder holen sich noch ein Eis und verschwinden in die Mittagspause.
Ich starte einen vorsichtigen Nähzimmerversuch, kapituliere aber sofort und schreibe
mich für die nächsten Tage krank. Morgen kann ich zum Arzt, vielleicht 
wird es zum Ende der Woche ja wieder was....

14.30 Uhr: Die Missi hat ihre Querflöten-Hausaufgaben gemacht und lernt jetzt
für die Mathearbeit morgen. Die und dann noch eine Sachkundearbeit,
das war es dann aber wirklich. Die Große ist auch schon durch, Entspannung winkt!
Ich fülle einen Rücklaufzettel fürs Schulfest aus und trage Wandertage sowie die 
beweglichen Ferientage des nächsten Schuljahres in den Kalender ein - 
auch das ein untrügliches Zeichen für nahende Ferien...

16 Uhr: Die Große vegetiert in ihrem Zimmer dahin - das Dachgeschoss ist 
tagsüber abgedunkelt und die Verlockung ist groß, die Nachmittage einfach zu 
verschlafen. Die Missi hat sich mit ihrer liebsten Freundin verabredet, wo ich 
sie jetzt hinbringe. Wieder zurück gibt es eine weitere Wäscherunde, 
dann mache ich mich ans Kuchenbacken. Meine Oma hatte letztes Wochenende 
Geburtstag und nimmt deshalb morgen einen Kuchen mit in ihre
Demenzgruppe. Die Kindergartentraditionen kommen also irgendwann wieder,
sieh mal einer an ;-) Die ersten Pläne waren Eierlikörtorte oder Kirsch-Snickers-
Kuchen, aber für Sahneexperimente ist es zu heiß und irgendwie fand ich
für die Ü90-Fraktion dann einen klassischen Kirschstreusel doch passender ;-)
Also knete ich jetzt Mürbeteig und Streusel, rühre Vanillecreme auf dem
Herd und bin schon wieder schweißgebadet. Anfangs muss ich auch noch um
die Große herumarbeiten, die am Herd steht und Bananen-Pancakes backt.
Für sich, sonst isst das hier niemand. Für sie ist das aber immer ein gern
genommener Nachmittagssnack. Heute mit Erdbeeren und Eis.

17.30 Uhr: Der Kuchen ist im Ofen.
Die Große sitzt mittlerweile mit ihrem Zeug im Garten und lässt sich jetzt 
von mir unverhältnismäßig einfach überreden, rasch noch den Rasen zu mähen.
Auch daran merkt man die nahenden Ferien, sie hat einfach nur noch ein
Bruchteil des normalen Pensums zu tun....
(Ich glaube aber, sie tut es nur wegen des Rasenkantenschneiders, auf den sind
beide Kinder nämlich immer total scharf. Barfuß! *kreisch*

18.30 Uhr: Der Kuchen ist draußen aus dem Ofen, riecht gut, sieht gut aus und die Missi habe
ich auch wieder aus dem Pool gezerrt abgeholt. Jetzt lade ich sie zuhause ab, erteile ihr
Instruktionen bezüglich Duschen und Aufräumen und fahre gleich weiter, um
den Mann in der Werkstatt abzuholen, wo er gerade sein Auto abgestellt hat.
In letzter Sekunde springt die Große noch mit ins Auto.

19 Uhr: Stadt durchquert, Mann eingesammelt und Stadt wieder durchquert.
Interessante Unterhaltung zum Thema Bauchnabelpiercing und neues Handy und so.
Und mein Auto soll ich doch bitte behalten und kein neues kaufen, der Führerschein
ist schließlich auch nicht mehr so unendlich weit weg *gacker*
Der Mann springt auf dem Rückweg noch schnell bei einem Kunden rein.

19.30 Uhr: Abendessen. Die Missi ist geduscht und hat schon Brot geschnitten. 
Kartoffelsalat ist auch noch da. Anschließend gibt es für den Mann und 
mich noch eine exklusive Gartenrunde, während die Missi sich bettfertig macht
und ich ihr anschließend noch was vorlese. 

21 Uhr: Frisch geduscht bei offener Balkontür werden wir uns jetzt auf die 
Urlaubsplanung stürzen, bis es zu dunkel wird.

31. Mai 2018

Baba Ghanoush, auch zum Grillen

Ich glaube, ich eröffne hier mal eine lose Rubrik zum Thema "Wie verwerte ich ungeliebtes Gemüse
 aus der Biokiste so, dass es hinterher trotzdem total super schmeckt.
Auch schon in diesem Theater: Fenchel-Apfel-Salat.
Demnächst dann: Petersilienwurzel-Suppe.
Und heute eben: Baba Ghanoush.

Das wird nämlich aus Auberginen gemacht - eines der wenigen Gemüse, die ich so gar nicht leiden 
mag, was weniger am Geschmack als an der immer etwas seltsam zähen Konsistenz liegt.
In meiner anderen Ecke des Internets bekam ich dann den Tipp, es mal mit dieser Creme zu versuchen - 
ewiger Dank! Denn durch das lange Garen verschwinden alle Bitterstoffe und nach dem Pürieren 
ist von der latenten Zähigkeit natürlich auch nichts mehr vorhanden.
Optisch sicher kein Highlight, aber geschmacklich eine volle Zehn!
Es schmeckt herrlich als Dip zu Gemüse und Grillfleisch, aber am allerbesten 
eigentlich zu frischem Brot...


Eine Aubergine halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in eine mit Olivenöl ausgepinselte, ofenfeste Form legen. Im Backofen bei 200 Grad etwa 45 Minuten garen, bis die Aubergine gerne schwarz und innen butterweich ist. Abkühlen lassen (ich lasse sie oft auch einfach über Nacht liegen) und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale kratzen.

Drei Esslöffel helle Sesamkörner in einer Pfanne anrösten, ohne Fett.
Eine Zehe Knoblauch kleinhacken.

Das Fruchtfleisch zusammen mit dem Sesam, dem Knobi, dem Saft einer halben Zitrone, zwei Esslöffeln Tahin (Sesampaste) und einem Esslöffel Agavendicksaft in einen hohen Becher geben und ordentlich durchpürieren. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und nach Bedarf noch etwas Agavendicksaft abschmecken.
Gegebenenfalls noch einen kleinen Schlupp Olivenöl dazugeben.
In ein Glas geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Ein Genuss!

Guten Appetit ♥

28. Mai 2018

Sommerhitze

... bedingt Sommerfarben, deswegen zeige ich Euch zum Wochenstart
mal rasch eine ganz und gar sommerliche Tasche, bevor es danach eher herbstlich
werden wird. Also taschen- nicht wettermäßig. Gott bewahre.
Ich groove mich schließlich gerade erst so richtig ein in das ultimative
Sommerfeeling.


Im Wasser findet man mich ja auch bei der größten Hitze nicht,
aber wenn, ginge diese Tasche auch problemlos als Schwimmbadtasche
durch, denn sie ist unheimlich geräumig - weswegen sie hier
auch eher Verwendung beim Einkaufen als beim Planschen finden
wird ;-) Der Schnitt ist "Heinrich" von Bine/was eigenes,
den ich ja schon allein wegen seines Names sehr gern leiden mag -
aber nicht nur deswegen. Ich habe in den letzten Wochen noch
ein paar andere genäht und endlich auch mal abgelichtet -
die werde ich also auch noch irgendwann zeigen.

Euch allen einen schönen Start in die (für uns extrem kurze :-)
neue Woche!

25. Mai 2018

Freitags-Favoriten XXIV

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über Influencertum und seine Folgen,
nahende Abschiede und sommerwettertauglichen Nachtisch.

(Und ja, natürlich bin ich noch da. Ich gebe mein Blog-Baby doch nicht wegen
einer neuen Gesetzeslage auf. Man kann es auch übertreiben mit der Hysterie.
Soweit kommt es noch lange nicht, danke der Nachfrage ;-)


Über das Influencertum und ob der öffentlichkeitswirksame Erwerb, Besitz und Konsum 
von Produkten wirklich ein sinnvolles primäres Lebensziel ist. 
Der Markt frisst seine Kinder? Bitte. 
Von mir aus kann das gar nicht schnell genug gehen...

Und passend zum Thema:

Das nahe Saarburg ist eine der vielen wirklich malerischen Städtchen
entlang von Mosel und Saar und absolut eine Reise wert,
da hat die GEO zweifellos recht.

Noch vier Wochen, dann haben wir kein Grundschulkind mehr.
Wow! Momentan wird an allen Ecken und Enden die Verabschiedung
geplant, über die ich natürlich nichts erzählen kann, denn wer weiß schon,
wer hier so alles mitliest ;-) Wenn Ihr aber auch gerade in dieser Phase
der Abschiede und des Erinnerungenschaffens steckt, ist es 
für Euch vielleicht noch früh genug für Bellas wunderschöne
Die Große hat auch so eines von ihrer Grundschulklasse
und das wird immer noch wohlgehütet.

Draußen breitet sich die erste echte Hitzewelle des Jahres aus - das bedeutet
im Garten rumliegen, grillen und hinterher natürlich mit dem
passenden Nachtisch abschließen. Einem der erfrischenderen Sorte 
natürlich, es ist also wieder Schneegestöber-Zeit.

Und bevor ich jetzt gleich raus zu den Kindern in den Garten gehe,
werde ich rasch noch eine Ladung Nutella-Cookies in den
Ofen schieben, so als letzte produktive Tat des Tages!

Euch allen ein wunderbares Wochenende,
lasst Euch von der Sonne verwöhnen 

23. Mai 2018

Hüllerei

Mit dem Fotografieren (oder eigentlich eher: der Fotobearbeitung)
erweist es sich momentan immer noch als schwierig, denn wenn ich
gerade mal ein paar Minuten Zeit habe, wird die meist gefüllt mit der Auswahl
der besten Bilder aus vier Jahren Grundschule für die Abschlussfeier
der Missi oder mit dem Zusammenstellen von diversen
ausstehenden Fotobüchern.


Aber manchmal denke ich immerhin daran, mal ein schnelles
Handyfoto zu machen, bevor ein Schätzchen die Kleine Werkstatt verlässt.
Manchmal, nicht immer. Siehe unten ;-)


Aber diese Katzenkombi hier, die ein Kinder-Vorsorgeheft einhüllen soll, 
die mochte ich so gerne, die musste in jedem Fall noch verewigt werden. 


Selbiges galt im Übrigen auch für das Kissen im Hintergrund, 
aber da habe ich es schlussendlich dann doch wieder vergessen.
Das Geheimnis ist, die Kamera (und zwar die "richtige") einfach immer
sichtbar in der Kleinen Werkstatt zu platzieren, dann passiert das 
nämlich deutlich seltener. *geht Kamera suchen*

20. Mai 2018

Die Bienenwiese

So heißt bei uns dieses kleine Stück Wiese neben dem Haus, 
das wir jedes Jahr im Frühjahr einfach wild wachsen lassen.
Den Bienen zuliebe*.


Die Margheriten sind auf diesem Bild gerade etwas prominent, aber da wächst
auch ganz viel Klee, Butterblumen, Wiesenschaumkraut, Löwenmäulchen und Undefinierbares.
Das meiste hat sich selbst gesät, aber dieses Jahr haben wir auch noch
ordentlich bienenfreundliches Saatgut darüber verteilt, aber das kommt wohl
erst nächstes Jahr zur Geltung.
Irgendwann im Sommer, wenn die Gräser struppig und gelb werden, gehen wir zweimal
mit dem Rasenmäher drüber, dann ist es wieder eine ganz normale Rasenfläche,
wie der Rest des Vorgartens. Also Wiesenrasen - was anderes gibt es hier
sowieso nicht ;-)

Heute ist übrigens Weltbienentag.
Eine ideale Gelegenheit, mal zu schauen, was jeder einzelne
so für die Wildbienen tun kann.
Denn Bienen sind für das Ökosystem unverzichtbar!

*So ein faszinierendes Thema.
Wenn wir irgendwann mal genügend Zeit haben, bekommen wir auch mal ein
Bienenvolk, haben der Mann und ich beschlossen.
Deswegen lese ich im Moment gerne bei Frau Mutti mit, wo es 

12. Mai 2018

12 von 12 { Mai 2018 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.

Keine Ahnung, wo ich mich im März und April rumgetrieben habe,
aber heute versuchen wir das mal wieder ;-)
Wir haben ja heute schon den dritten Tag Wochenende, deswegen geht
es hier maximal gechillt zu.


Der Samstag startet nach dem Frühstück damit, dass ich die letzten beiden Fenster 
des Hauses vom Pollenfilm befreie. Das Schlimmste hat der Mann zum
Glück schon an Himmelfahrt erledigt. (Wir putzen übrigens mit dem Sauger und
klarem Wasser ohne Zusatz, das funktioniert wunderbar.)


Die Missi führt in ihrem Zimmer eine Grundreinigung durch und 
muss dafür erst mal alles hochstellen *gacker*


Vormittags dann die erste Ernte 2018.
Schnittlauchblüten für....


.... Blümchenbutter. Natürlich.
Die darf jetzt ziehen und wird dann portionsweise eingefroren.
Für viele weitere Grillsausen in diesem Sommer.


Der Mann und die Missi schaffen schon den halben Tag an einem neuen
Gehege für die Weinbergschnecken. (Spoiler: sie werden es bis abends
nicht ganz geschafft haben ;-)


Wochenend und Sonnenschein - da wird gegrillt, völlig klar.
noch mit Mozzarella, was ich wirklich sehr empfehlen kann.


Und zum Nachtisch haben die Kinder mir noch einen Marshmallow gegrillt und
ordnungsgemäß zu einem S'mores-Päckchen gestapelt.
Njammi.


Nachmittags haben wir dann alle zusammen eine Ausfahrt mit dem Oldie 
gemacht, weil das tolle Wetter sich doch deutlich länger hielt als angesagt.
Wocheneinkauf im Saarland und hinterher noch ein entspanntes 
Päuschen am Stausee.


Pflichtprogramm auf dem Heimweg: ein kurzer Stopp, um quasi von der Straße
aus auf die kleine (haha, sie passt noch nicht mal aufs Bild!) 
Saarschleife hinter Serrig zu schauen. Gestern mittag sind wir noch dort am
Ufer langgefahren (der klassische Weg zum Möbelschweden ;-)


Und dann weiter nach Hause.
Mit der Bundesliga-Konferenz aus dem Autoradio. Ich lieb das so!
Geruchlich war das Offenfahren heute übrigens eine echte Herausforderung, denn die Bauern 
nutzen den angesagten Regen, endlich mal ein bisschen Gülle in den Boden zu bekommen.
Und auf dem Hinweg sind wir eine ganze Weile lang hinter einem 
amerikanischen Jeep aus dem 2. Weltkrieg hergefahren, das war bestimmt
Feinstaub für die nächsten fünf Jahre *keuch*
Aber schön hier in unserem kleinen Tal, nech?


Wieder zuhause haben wir uns heute das momentan tägliche Gießen mal geschenkt
(der angesagte Regen - wehe, wenn nicht!) und nur einen Kontrollgang
durch die Gemüsenbeete gemacht. Entspannung pur...


Und während der Mann und die Missi dann nochmal am Schneckengehege schraubten,
habe ich schon mal auf der Couch die Bilder des Tages sortiert und dabei Sportschau geschaut. 
Zum letzten Mal für diese Saison, zum Glück ist WM-Jahr, 
da wird die Sommerpause nicht so lang ;-)

11. Mai 2018

Freitags-Favoriten XXIII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über potenzielle Reiseziele, Erinnerungen an
Actionfilme der 90er Jahre und Blümchenbutter.


The daily pedestrian.
Ich mag Myriams 365 Tage-Fotoprojekt total gerne :-)

Alexander Gerst fliegt bald zum zweiten Mal ins All.
Christoph Seidler hat ihn im Training besucht.

50 ZEIT-Autoren empfehlen ihre Reisen für 2018.

Bin ich eigentlich die einzige, die bei diesem Rätsel sofort an
Bruce Willis alias John McClane in "Stirb Langsam - Jetzt erst recht" denken muss?
Der dritte Teil mit Jeremy Irons? Ich glaube, den kann ich heute noch
mitsprechen...

DSGVO-Wissen für Späteinsteiger und Nichtjuristen.
Yeah. Fall Ihr Euch fragt, warum es hier gerade so gar nichts Genähtes
zu sehen gibt - weil ich seit zwei Wochen in jeder freien Minute lese, recherchiere
und am Blog schraube. Es. Nervt. So. Sehr! Aber immerhin sehe ich
langsam Land und hoffentlich auch bald wieder die Kleine
Werkstatt von innen *tiefseufz*

Morgen ist wieder Grillwetter angesagt und wenn ich es vorher
noch zum Einkaufen schaffe, wird es dazu mal Clarettis Nudel-Spargel-Salat
geben, der klingt super lecker!

Und wo wir schon beim Essen sind, muss ich an dieser Stelle auch noch
auf Frau Riegers Schnittlauchbutter verweisen. Hier blüht nämlich endlich
der Schnittlauch, nachdem ich tagelang darauf gelauert habe.
Morgen gibt es dann einen dicken Pott Blümchenbutter, portionsweise
eingefroren, für alle weiteren Grillsausen des Sommers....

Euch allen ein wunderbares Wochenende - es sind die Eisheiligen,
also nicht wundern, wenn es was kühler ausfällt ;-)

9. Mai 2018

Mein insta-Wochenende in Ostfriesland

Über das lange Maifeiertags-Wochenende sind wir spontan in den hohen Norden aufgebrochen.
Ursprünglich wollten wir mal wieder nach Holland, aber irgendwie war es noch so
früh (und kalt) im Jahr, dass wir das noch ein Weilchen geschoben haben.


Alternativ haben wir uns dann eine Gegend ausgesucht, die in unserer zugegebenermaßen
spärlichen Erinnerung ein ganz ähnliches Flair hatte und die die Kinder noch nicht kannten.
(Ok, das Teeniemädchen legte zugegebenermaßen auch keinen großen Wert darauf,
das zu ändern *g*, aber mit der Aussicht auf den Besuch des größten Outlets der nördlichen
Hemisphäre oder so, das zwar in den Niederlanden, aber netterweise doch genau
auf dem Weg lag, konnten wir dann auch sie noch für den Trip interessieren. 
War dann auch gar nicht so öde wie gedacht ;-)


Wir haben uns verschiedene Städtchen angeschaut - besonders Leer hat es mir dabei angetan,
aber auch Norden, Norddeich oder die Dörfer im Krummhörn - dieses Backstein erzeugt
ja schon ein sehr kuscheliges Feeling irgendwie und ist unglaublich hübsch anzuschauen.


In Greetsiel sind wir lange auf dem Deich spazieren gegangen und mein ganz persönliches
Highlight war ja der Kiekkaaste am Dollart nahe unserer Ferienwohnung, zu dem 
man ewig lange über Schilf und Wasser über einem schmalen Steg wandern musste.
Die Aussicht ins Watt war dann auch entsprechend toll :-)
Überhaupt, das Watt - fand die Missi ja ganz faszinierend, auch wenn sie das bisher
aus Holland oder der Bretagne anders kannte. Wie heißt es doch? "Nordsee ist irgendwie 
wie Meer, nur ohne Wasser." Das traf auf unser Wochenende eindeutig zu ;-)


Wir hatten eine tolle Ferienwohnung irgendwo im Nirgendwo, mit Aussicht bis zum Horizont, 
frischen Eiern von Pferdehofhühnern und einem riesigen Holzofen, den wir auch
ausgiebig nutzten. Nicht nur, weil es ganz schön kalt war streckenweise, sondern auch, weil die 
Wohnung keinen Backofen hatte. Was wir aber erst merkten, als die Tiefkühlpizza schon
auf der Anrichte lag *ggg* Wir können also jetzt mit Überzeugung sagen:
Tiefkühlpizza geht auch auf dem Feuer. Sogar ziemlich gut!

Natürlich haben wir auch die Meyer-Werft in Papenburg besucht, wo gerade ein neues Schiff
der AIDA-Flotte gebaut wird. Weia, was für ein Kasten! Ich bin ja wahrlich kein Freund 
dieser Riesenpötte (mir sind auf den kleinen ja immer schon viel zu viele Menschen!), aber das
war schon beeindruckend. Irgendwann stellen wir uns mal mit einem Wohnmobil an die 
Ems und schauen so einem Kahn beim Überführen in die Nordsee zu, das ist
beschlossene Sache....

Ganz viel Erholung hatten wir also, viel frische Luft und einen Haufen neue
Eindrücke. Zusammen mit der Tatsache, dass der Sommer ausgebrochen ist,
kaum dass wir wieder zuhause waren, lässt uns das doch hoffen, dass wir die
paar Wochen bis Holland jetzt entspannt überbrückt bekommen.

Danke, Ostfriesland, war schön mit Dir ♥