23. Mai 2018

Hüllerei

Mit dem Fotografieren (oder eigentlich eher: der Fotobearbeitung)
erweist es sich momentan immer noch als schwierig, denn wenn ich
gerade mal ein paar Minuten Zeit habe, wird die meist gefüllt mit der Auswahl
der besten Bilder aus vier Jahren Grundschule für die Abschlussfeier
der Missi oder mit dem Zusammenstellen von diversen
ausstehenden Fotobüchern.


Aber manchmal denke ich immerhin daran, mal ein schnelles
Handyfoto zu machen, bevor ein Schätzchen die Kleine Werkstatt verlässt.
Manchmal, nicht immer. Siehe unten ;-)


Aber diese Katzenkombi hier, die ein Kinder-Vorsorgeheft einhüllen soll, 
die mochte ich so gerne, die musste in jedem Fall noch verewigt werden. 


Selbiges galt im Übrigen auch für das Kissen im Hintergrund, 
aber da habe ich es schlussendlich dann doch wieder vergessen.
Das Geheimnis ist, die Kamera (und zwar die "richtige") einfach immer
sichtbar in der Kleinen Werkstatt zu platzieren, dann passiert das 
nämlich deutlich seltener. *geht Kamera suchen*

20. Mai 2018

Die Bienenwiese

So heißt bei uns dieses kleine Stück Wiese neben dem Haus, 
das wir jedes Jahr im Frühjahr einfach wild wachsen lassen.
Den Bienen zuliebe*.


Die Margheriten sind auf diesem Bild gerade etwas prominent, aber da wächst
auch ganz viel Klee, Butterblumen, Wiesenschaumkraut, Löwenmäulchen und Undefinierbares.
Das meiste hat sich selbst gesät, aber dieses Jahr haben wir auch noch
ordentlich bienenfreundliches Saatgut darüber verteilt, aber das kommt wohl
erst nächstes Jahr zur Geltung.
Irgendwann im Sommer, wenn die Gräser struppig und gelb werden, gehen wir zweimal
mit dem Rasenmäher drüber, dann ist es wieder eine ganz normale Rasenfläche,
wie der Rest des Vorgartens. Also Wiesenrasen - was anderes gibt es hier
sowieso nicht ;-)

Heute ist übrigens Weltbienentag.
Eine ideale Gelegenheit, mal zu schauen, was jeder einzelne
so für die Wildbienen tun kann.
Denn Bienen sind für das Ökosystem unverzichtbar!

*So ein faszinierendes Thema.
Wenn wir irgendwann mal genügend Zeit haben, bekommen wir auch mal ein
Bienenvolk, haben der Mann und ich beschlossen.
Deswegen lese ich im Moment gerne bei Frau Mutti mit, wo es 

12. Mai 2018

12 von 12 { Mai 2018 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.

Keine Ahnung, wo ich mich im März und April rumgetrieben habe,
aber heute versuchen wir das mal wieder ;-)
Wir haben ja heute schon den dritten Tag Wochenende, deswegen geht
es hier maximal gechillt zu.


Der Samstag startet nach dem Frühstück damit, dass ich die letzten beiden Fenster 
des Hauses vom Pollenfilm befreie. Das Schlimmste hat der Mann zum
Glück schon an Himmelfahrt erledigt. (Wir putzen übrigens mit dem Sauger und
klarem Wasser ohne Zusatz, das funktioniert wunderbar.)


Die Missi führt in ihrem Zimmer eine Grundreinigung durch und 
muss dafür erst mal alles hochstellen *gacker*


Vormittags dann die erste Ernte 2018.
Schnittlauchblüten für....


.... Blümchenbutter. Natürlich.
Die darf jetzt ziehen und wird dann portionsweise eingefroren.
Für viele weitere Grillsausen in diesem Sommer.


Der Mann und die Missi schaffen schon den halben Tag an einem neuen
Gehege für die Weinbergschnecken. (Spoiler: sie werden es bis abends
nicht ganz geschafft haben ;-)


Wochenend und Sonnenschein - da wird gegrillt, völlig klar.
noch mit Mozzarella, was ich wirklich sehr empfehlen kann.


Und zum Nachtisch haben die Kinder mir noch einen Marshmallow gegrillt und
ordnungsgemäß zu einem S'mores-Päckchen gestapelt.
Njammi.


Nachmittags haben wir dann alle zusammen eine Ausfahrt mit dem Oldie 
gemacht, weil das tolle Wetter sich doch deutlich länger hielt als angesagt.
Wocheneinkauf im Saarland und hinterher noch ein entspanntes 
Päuschen am Stausee.


Pflichtprogramm auf dem Heimweg: ein kurzer Stopp, um quasi von der Straße
aus auf die kleine (haha, sie passt noch nicht mal aufs Bild!) 
Saarschleife hinter Serrig zu schauen. Gestern mittag sind wir noch dort am
Ufer langgefahren (der klassische Weg zum Möbelschweden ;-)


Und dann weiter nach Hause.
Mit der Bundesliga-Konferenz aus dem Autoradio. Ich lieb das so!
Geruchlich war das Offenfahren heute übrigens eine echte Herausforderung, denn die Bauern 
nutzen den angesagten Regen, endlich mal ein bisschen Gülle in den Boden zu bekommen.
Und auf dem Hinweg sind wir eine ganze Weile lang hinter einem 
amerikanischen Jeep aus dem 2. Weltkrieg hergefahren, das war bestimmt
Feinstaub für die nächsten fünf Jahre *keuch*
Aber schön hier in unserem kleinen Tal, nech?


Wieder zuhause haben wir uns heute das momentan tägliche Gießen mal geschenkt
(der angesagte Regen - wehe, wenn nicht!) und nur einen Kontrollgang
durch die Gemüsenbeete gemacht. Entspannung pur...


Und während der Mann und die Missi dann nochmal am Schneckengehege schraubten,
habe ich schon mal auf der Couch die Bilder des Tages sortiert und dabei Sportschau geschaut. 
Zum letzten Mal für diese Saison, zum Glück ist WM-Jahr, 
da wird die Sommerpause nicht so lang ;-)

11. Mai 2018

Freitags-Favoriten XXIII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über potenzielle Reiseziele, Erinnerungen an
Actionfilme der 90er Jahre und Blümchenbutter.


The daily pedestrian.
Ich mag Myriams 365 Tage-Fotoprojekt total gerne :-)

Alexander Gerst fliegt bald zum zweiten Mal ins All.
Christoph Seidler hat ihn im Training besucht.

50 ZEIT-Autoren empfehlen ihre Reisen für 2018.

Bin ich eigentlich die einzige, die bei diesem Rätsel sofort an
Bruce Willis alias John McClane in "Stirb Langsam - Jetzt erst recht" denken muss?
Der dritte Teil mit Jeremy Irons? Ich glaube, den kann ich heute noch
mitsprechen...

DSGVO-Wissen für Späteinsteiger und Nichtjuristen.
Yeah. Fall Ihr Euch fragt, warum es hier gerade so gar nichts Genähtes
zu sehen gibt - weil ich seit zwei Wochen in jeder freien Minute lese, recherchiere
und am Blog schraube. Es. Nervt. So. Sehr! Aber immerhin sehe ich
langsam Land und hoffentlich auch bald wieder die Kleine
Werkstatt von innen *tiefseufz*

Morgen ist wieder Grillwetter angesagt und wenn ich es vorher
noch zum Einkaufen schaffe, wird es dazu mal Clarettis Nudel-Spargel-Salat
geben, der klingt super lecker!

Und wo wir schon beim Essen sind, muss ich an dieser Stelle auch noch
auf Frau Riegers Schnittlauchbutter verweisen. Hier blüht nämlich endlich
der Schnittlauch, nachdem ich tagelang darauf gelauert habe.
Morgen gibt es dann einen dicken Pott Blümchenbutter, portionsweise
eingefroren, für alle weiteren Grillsausen des Sommers....

Euch allen ein wunderbares Wochenende - es sind die Eisheiligen,
also nicht wundern, wenn es was kühler ausfällt ;-)

9. Mai 2018

Mein insta-Wochenende in Ostfriesland

Über das lange Maifeiertags-Wochenende sind wir spontan in den hohen Norden aufgebrochen.
Ursprünglich wollten wir mal wieder nach Holland, aber irgendwie war es noch so
früh (und kalt) im Jahr, dass wir das noch ein Weilchen geschoben haben.


Alternativ haben wir uns dann eine Gegend ausgesucht, die in unserer zugegebenermaßen
spärlichen Erinnerung ein ganz ähnliches Flair hatte und die die Kinder noch nicht kannten.
(Ok, das Teeniemädchen legte zugegebenermaßen auch keinen großen Wert darauf,
das zu ändern *g*, aber mit der Aussicht auf den Besuch des größten Outlets der nördlichen
Hemisphäre oder so, das zwar in den Niederlanden, aber netterweise doch genau
auf dem Weg lag, konnten wir dann auch sie noch für den Trip interessieren. 
War dann auch gar nicht so öde wie gedacht ;-)


Wir haben uns verschiedene Städtchen angeschaut - besonders Leer hat es mir dabei angetan,
aber auch Norden, Norddeich oder die Dörfer im Krummhörn - dieses Backstein erzeugt
ja schon ein sehr kuscheliges Feeling irgendwie und ist unglaublich hübsch anzuschauen.


In Greetsiel sind wir lange auf dem Deich spazieren gegangen und mein ganz persönliches
Highlight war ja der Kiekkaaste am Dollart nahe unserer Ferienwohnung, zu dem 
man ewig lange über Schilf und Wasser über einem schmalen Steg wandern musste.
Die Aussicht ins Watt war dann auch entsprechend toll :-)
Überhaupt, das Watt - fand die Missi ja ganz faszinierend, auch wenn sie das bisher
aus Holland oder der Bretagne anders kannte. Wie heißt es doch? "Nordsee ist irgendwie 
wie Meer, nur ohne Wasser." Das traf auf unser Wochenende eindeutig zu ;-)


Wir hatten eine tolle Ferienwohnung irgendwo im Nirgendwo, mit Aussicht bis zum Horizont, 
frischen Eiern von Pferdehofhühnern und einem riesigen Holzofen, den wir auch
ausgiebig nutzten. Nicht nur, weil es ganz schön kalt war streckenweise, sondern auch, weil die 
Wohnung keinen Backofen hatte. Was wir aber erst merkten, als die Tiefkühlpizza schon
auf der Anrichte lag *ggg* Wir können also jetzt mit Überzeugung sagen:
Tiefkühlpizza geht auch auf dem Feuer. Sogar ziemlich gut!

Natürlich haben wir auch die Meyer-Werft in Papenburg besucht, wo gerade ein neues Schiff
der AIDA-Flotte gebaut wird. Weia, was für ein Kasten! Ich bin ja wahrlich kein Freund 
dieser Riesenpötte (mir sind auf den kleinen ja immer schon viel zu viele Menschen!), aber das
war schon beeindruckend. Irgendwann stellen wir uns mal mit einem Wohnmobil an die 
Ems und schauen so einem Kahn beim Überführen in die Nordsee zu, das ist
beschlossene Sache....

Ganz viel Erholung hatten wir also, viel frische Luft und einen Haufen neue
Eindrücke. Zusammen mit der Tatsache, dass der Sommer ausgebrochen ist,
kaum dass wir wieder zuhause waren, lässt uns das doch hoffen, dass wir die
paar Wochen bis Holland jetzt entspannt überbrückt bekommen.

Danke, Ostfriesland, war schön mit Dir ♥

5. Mai 2018

Tagebuchbloggen { 5. Mai 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer heute abend hier.

Ich werde wach. Es ist hell, das Fenster ist offen und die Vögel singen.
Himmel, ich liebe diese helle Jahreszeit so sehr und genieße jeden einzelnen Morgen,
schließlich ist Mitte Juni schon wieder der Peak erreicht *nichtdrandenkennichtdrandenken*
Keine Ahnung, wie spät es ist, ich schlafe jedenfalls nochmal ein.

7.10 Uhr: Ich wache wieder auf, bleibe noch eine ganze Weile liegen und lausche
den Vögeln. Diesmal ein Kuckuck von links und später noch ein zweiter von rechts,
die sich ein heißes Duell liefern. Ansonsten heilige Stille.

7.35 Uhr: Ich stehe auf und stelle fest, dass die Missi auch schon wach ist.
Sie liegt, ebenfalls bei offenen Fenster, im Bett und liest. Wir kuscheln ein bisschen,
dann gehe ich runter und werde vom brutalen Sonnenschein durchs Ostfenster fast
erschlagen. Autsch. Gestern hatte ich wilde Kopfschmerzen und Reste davon
sind offenbar immer noch da... Erst mal mein Buch schnappen und noch ein
wenig ausruhen. Zum Glück haben sich beinahe alle Termine des heutigen Tages
zerschlagen, so dass ein ruhiger Samstag auf uns wartet, so wie wir das mögen.

8 Uhr: Die Missi erscheint fertig angezogen und bereit, Brötchen zu holen. Huch.
Normalerweise muss man eins der Kinder ("Ich bin diese Woche gar nicht dran!!" Nie.)
an den Haaren aus dem Bett zerren und nicht selten gehe einfach ich.
Heute aber "Du bist schon so oft für mich gegangen!" und weg ist sie...
Muss das schöne Wetter sein :-)
Der Mann und ich decken den Frühstückstisch und teilen uns die Zeitung.
Die Missi kommt zurück, wir frühstücken gemütlich.
Die Große schläft noch.

9 Uhr: Mann und Missi sind im Garten und kümmern sich um die Schnecken (sie
haben seit letztem Jahr ein prosperierendes Weinbergschneckengehege in einer Gartenecke.
Die Zucht läuft gut, aber sie werden trotzdem nicht gegessen *g*), ich sitze noch bei einem
zweiten Kaffee über der Zeitung und genieße die Ruhe (Die Missi redet morgens deutlich
mehr als sie frühstückt. Umgekehrt wäre mir lieber!) Die Große erscheint und
frühstückt nun ebenfalls, ich leiste ihr Gesellschaft.
Sie redet auch, aber deutlich weniger und auch inhaltlich äh, interessanter tiefgängiger ;-)


9.30 Uhr: Die Große verzieht sich zum allwöchentlichen Großreinemachen
in ihr Zimmer, Mann und Missi kruschteln noch im Garten und ich backe jetzt als erstes
mal den Wochenendkuchen, bevor ich keine Lust mehr dazu habe.
Der allgemeine Wunsch war Fantakuchen mit Pfirsischschmand. Heute
allerdings nur die halbe Menge und mit Erdbeeren statt Pfirsischen,
Gelegenheiten muss man nutzen...

10 Uhr: Der Mann fährt noch kurz ins Büro, da arbeitet es sich samstags so schön,
ganz ohne Telefonklingeln. Die Missi wird jetzt ebenfalls zum Zimmeraufräumen
abgestellt, das macht sich jetzt sicher besser als heute abend...
Der Kuchen ist im Ofen, jetzt schiebe ich schnell noch die Vorbereitungen fürs
Mittagsgrillen hinterher. Zwischendurch Anziehen oder so wäre auch mal
eine Maßnahme....

11.19 Uhr: Die Sirene im Nachbardorf heult auf und ich habe gerade noch eine
Millisekunde Zeit, aufzuspringen und die Balkontür zuzuknallen, bevor es auch hier losgeht.
Der monatliche Sirenentest. Die Hunde in der Nachbarschaft heulen mit und in den
Kinderzimmern hört man ebenfalls die Fenster knallen. Die Sirene steht auf dem
Kindergartendach, das ist quasi nebenan und genau auf unserer Höhe *ohrenzuhalt*
Noch schlimmer ist es nur, wenn sie mitten in der Nacht losheult und man
mit Adrenalin bis in die Haare senkrecht im Bett sitzt......


11.30 Uhr: Ich habe Eier, Kartoffeln und Mais gekocht und Gemüse sowie Erdbeeren
 kleingeschnippelt. Der Kuchen ist aus dem Ofen und kühlt ab.
Der Mann macht nachher noch einen leckeren Salat, dann sind wir gerüstet.
Jetzt wäre es schön, mal im Bad zu verschwinden, aber da duscht die Große,
das kann noch dauern... Dann halt doch erst die Kuchencreme zusammenrühren.
Die Missi behauptet, mit dem Aufräumen in den letzten Zügen zu liegen.

12 Uhr: Der bis jetzt sehr gechillte Tag erlebt eine dramatische Wende,
als ich die Post reinhole und unter anderem einen Brief des Gymnasiums finde.
Für die Missi zum Glück, nicht für die Große *g*
Das "Sie bekommen im Mai Post von uns" hatte ich ganz verdrängt und außerdem ist ja erst
der Fünfte. Hui. Die Große hat damals überhaupt erst in den Sommerferien erfahren, in
welche Klasse sie kommt, das war hart ;-)
Die Missi jedenfalls kommt in die 5e (WTF!? *schluck*), wie gewünscht halbtags und
nicht-bilingual, immerhin, und möchte sofort alle relevanten Freunde zum Abgleich anrufen.
Ich kann sie dann aber doch überreden, bis mittags zu warten,
wenn sie die meisten eh treffen wird. Puh, große Aufregung.
Ich werfe noch einen schnellen Blick in die Schulbuchliste und stelle fest,
dass sie natürlich lauter andere Bücher braucht als die, die ihre Schwester damals
hatte. War ja klar :-p

13 Uhr: Der Mann ist zurück, hat Salat und Feuer gemacht und befüllt jetzt weiter
das Hochbeet mit Erde (es ist unfassbar, wieviel in so einen Europaletten-Würfel reinpasst!),
während die Missi ihm die aufregenden Neuigkeiten berichtet.
Ich schaffe es derweil endlich mal ins Bad und schleppe auch noch die Matratzen auf
die Kuschelecke im Garten. Schirm noch auf und zack: Urlaubsfeeling!
Die Missi erkundigt sich, ob ihre Schwester noch lebt. Eine berechtigte Frage, die ich
aber bejahen kann, ich habe sie eben noch gesehen und sogar gesprochen.
Sie räumt immer noch auf. Jaja.

13.30 Uhr: Kurz darauf ist sie aber tatsächlich im Garten aufgetaucht, bemängelt erst unsere
Grillauswahl (Fleisch! Ein Fisch mit Augen!) und beginnt dann mit dem Papa eine
"Warum haben wir keinen Pool?"-Diskussion. Ungefähr die dreinhundertsiebenundneunzigste
allein in diesem Jahr. Ich ergreife die Flucht, decke den Terrassentisch und bringe die Löcherpfanne
mit dem Gemüse(!! Und Grillkäse gibt es auch. Und Salat! Und Mais!) auf den Grill.
Kurz darauf folgen Fleisch und Fisch. Der Mann bewacht das Ganze, während ich kurz
noch mit einer Frau hier aus dem Dorf schreibe, die gestern eine dicke Tüte
Jugendbücher verschenkt hat, sehr zur Freude der Kinder. Jetzt bietet sie uns auch
noch Lego Technik an, ich denke, da kommen wir ins Geschäft ;-)

14 Uhr: Wir essen, die Kinder wechseln zwischendrin die Plätze, weil die Sonne wirklich
kräftig knallt. Wir brauchen dringend noch einen weiteren Sonnenschutz für die Terrasse.
Während der Mann und ich noch ein wenig sitzen bleiben, spielen die Kinder
eine Runde Crocket auf dem Rasen, bis sie zänkisch werden.
Wir separieren sie (die Große Hausaufgaben, die Kleine Inhalieren) und räumen
das Essen ab. So langsam trudeln auch die ersten Nachfragen zu den Schulbriefen
ein und es zeichnet sich ab, dass die Missi zumindest schon mal mit zwei ihrer
Freundinnen in einer Klasse sein wird. Die dritte hat noch keine Post und wird
damit auch vor Dienstag keine mehr bekommen *aaahhh*
Der Mann und ich werkeln im Garten, das Unkraut ist wirklich gnadenlos.
Irgendwann gehe ich ins Arbeitszimmer, um das Geschenk für den Kindergeburtstag
heute nachmittag einzupacken, gucke auf die Uhr und es ist

14.58 Uhr!! *hier bitte ein paar saftige Flüche der derberen Art einsetzen*
Verdammt, wie konnte das passieren!? Gefühlt war es mindestens noch eine Stunde früher!
Das wird jetzt knapp, in zwei Minuten gekämmt und geputzt beim Geburtstagskind vor der
Tür zu stehen..... Der Mann sprintet zur Missi, entreißt ihr den Pariboy und verpasst
ihr in Rekordzeit die dringend nötige Sonnencreme und eine Frisur, während ich
das Geschenk eintüte. Um

15.03 Uhr sitzen wir im Auto. Wow. Zum Glück ist es nicht weit, deswegen wollten
wir ursprünglich eigentlich auch laufen ;-) Das Kind springt aus dem Auto und verschwindet
im Garten, ich halte noch einen kurzen netten Plausch und fahre dann wieder nach Hause.
Weiter geht's im Garten, auch die Große ist inzwischen mit ihren Schulsachen
auf die Terrasse umgezogen.


16 Uhr: Der Mann kocht Kaffee und ich befreie den Kuchen von seinem Tortenring.
Als wir sitzen, wird mir klar, dass ich eigentlich schon im Auto sitzen müsste,
weil ich um vier mit der netten Lego Technik-Dame verabredet bin.
Menno, irgendwie renne ich heute ständig der Zeit hinterher!
Ich stelle den Kaffee also in die Sonne und das Kuchenstück zurück in den Kühlschrank
und enteile. Gut fünf Minuten später bin ich aber schon zurück, da hat mein Kaffee
gerade die perfekte Trinktemperatur ;-) Die Legokiste bleibt im Kofferraum, die kann
die Missi auch morgen noch inspizieren. 
Der Großen ist eingefallen, dass sie bis Montag noch ein Plakat gestalten muss *augenverdreh*
und hat außerdem noch eine längere dm-Einkaufsliste. Da ich mich standhaft weigere,
an einem Tag wie heute auch nur in die Nähe der Stadt zu kommen, 
erbarmt sich der Mann. Die beiden entschwinden und ich genieße erst mal Kaffee,
Kuchen und herrliche Ruhe. Danach wartet wieder das Unkraut, diesmal aber
immerhin mit der Bundesliga-Konferenz als Unterhaltung :-)

18 Uhr: Wir haben jetzt einen ordentlichen Mulchweg zwischen Staudenbeet und Kompost und
das Blumenbeet ist von Unkraut befreit. Ich bin sehr zufrieden. Und war diesmal auch rechtzeitig
genug fertig, um die Hände noch von Erde zu befreien und trotzdem pünktlich die Missi
abzuholen. Als ich losfahre, kommen der Mann und die Große gerade zurück, die noch schnell
mit ins Auto springt. Im Geburtstagsgarten springt die Meute noch fröhlich durcheinander,
die Missi hat ein weiteres Mädchen gefunden, das in ihre neue Klasse gehen wird und
ist bester Dinge. Wir bekommen noch was zu trinken, dann sammeln wir das Schätzchen
endgültig ein und machen uns auf den Heimweg.

19 Uhr: Der Mann chillt im Garten, ich schicke die Missi unter die Dusche und setze
mich dazu. Wir genießen die Abendsonne und diskutieren die Bundesligaspiele
vom Nachmittag. Irgendwann Wachwechsel zwischen dem Mann und der Missi -
der Mann geht Abendessen machen, die Missi bringt ein Buch mit und wir
lesen ein wenig. Später kruschtele ich noch weiter zwischen den Beeten,
räume zusammen und vergesse ein bisschen die Zeit. Als ich endgültig ins Haus
komme, habe ich das Essen verpasst. Das schadet aber nichts, denn nach dem
Kuchen am Nachmittag hält sich mein Hunger in sehr engen Grenzen.
Ein Joghurt auf der Couch genügt ausnahmsweise.

20.30 Uhr: Wir haben beim Zappen den "Prinz aus Zamunda" entdeckt - Himmel, ist
das lange her, dass ich den zum letzten Mal gesehen habe :-o Wir schauen ein
paar Gedenkminuten lang und die genügen, um die Missi anzufixen.
Die Große erklärt uns für verrückt und verschwindet lieber in ihrem Zimmer *g*

21.30 Uhr: Meine Restkopfschmerzen und ich, wir verschwinden jetzt im Bett.
Mit ganz viel Vorfreude auf einen weiteren sonnigen Gartentag...

29. April 2018

Häkeldecke 2018 - April

Mensch, bevor der Monat schon fast wieder zu Ende ist, 
zeige ich Euch rasch noch den aktuellen Zwischenstand der Häkeldecke 2018!


Auch wenn das hier schon toll aussieht, leider bin ich noch nicht so weit,
wie geplant. Aber zwei Tage habe ich ja noch ;-) 
Drei Reihen à 15 Grannys habe ich zusammengefügt und zwei Reihen sind auch 
schon untereinander verbunden. Die dritte allerdings liegt noch lose daneben...
 Für einen ersten Eindruck reicht es aber schon, oder?


Die 15 April-Grannys sind auch fertig und mehrheitlich auch schon zusammengehäkelt.
Dafür hebe ich mir immer die Reste der dunkelgrauen Knäuel auf, wenn ich den 
Eindruck habe, dass es nicht mehr für ein weiteres Quadrat reicht.
Ich muss die kleinen Dinger allerdings immer gut verstecken, denn das 
Kleinchen ist da immer ganz scharf drauf *g*

Die aktuellen Zwischenstände der Häkeldecke sammelt Bella wie immer hier.

27. April 2018

Resteverwertung

Ich musste dringend mal wieder den Jersey-Restestapel in der Kleinen Werkstatt
abbauen und da wir im Moment ja quasi in Babywonderland leben,
entschied ich mich mal für einen Stapel Schlupfhosen statt der obligatorischen
Beanies, von denen eh immer noch ein fetter, zugeschnittener
Stapel aus dem Herbst hier aufs Zusammennähen wartet...


Der Schnitt ist wie schon so oft "Frida" von Milchmonster
diesmal aber ganz einfach, ohne die aufgesetzten Taschen.


Ein paar haben die Werkstatt quasi ohne Umweg unter der Nähmaschine weg
verlassen, aber drei haben es dann später doch noch auf's Foto geschafft ;-)

Und die Mützen, die nehme ich mir jetzt gleich als nächstes vor, jawoll!
Kann ja nicht angehen, dass die hier seit Monaten verstauben...

20. April 2018

Freitags-Favoriten XXII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über die hier alltägliche Welt der Selbständigen,
(noch!!) nicht verwirklichte Strickträume und natürlich übers Essen ;-)



"Das Hotel gehört ihm und er gehört dem Hotel."
Ein wunderschöner, treffender Bericht über die Selbständigkeit.

Genau das richtige für Sommerabende neben dem Grill.
Eigentlich ist es nur ein Rechteck, Perlmuster kann ich auch - trotzdem
konnte ich mich noch nicht überwinden, es zu wagen.
Stricken und ich, eine komplizierte Geschichte ;-)

Ich habe einen neuen Brotbackfavoriten: Ikors Joghurtkruste.
Soooo lecker! Und wirklich schnell gemacht.

Es ist Grillwetter. Endlich!
Und wir nutzen das wirklich aus, wo es nur geht-
Kein Wunder, dass ich auch ein gut gefülltes Grillboard auf Pinterest habe *ggg*
Denn es gibt wirklich so viele Alternativen zu immer nur Fleisch, Fleisch, Fleisch....

Und außerdem startet ja jetzt wieder die Rhabarberkuchenzeit!
Mein Favorit für wahrscheinlich immer und ewig:
Der Rhabarber-Marzipan-Guglhupf von der Keksmamsell.
Ein Gedicht :-)

Euch allen ein wunderbares Sommersonnen-Wochenende -
genießt es so doll, wie ihr nur könnt 

17. April 2018

Und noch eine.....

Ok, ich werde noch zum Windeltaschen-Blog hier *g*
Aber tatsächlich ist das eine Näherei, die mir auch nie langweilig wird...


Diesmal mit Buchstaben-Perlerei und ganz einfach zum Klappen, das ist mir persönlich
immer noch die beste Variante von allen - zur Not auch einhändig zu bedienen!


Der Stoff ist ein gut gehüteter Japan-Rest, jetzt habe ich leider nur noch ein ganz 
kleines Stückchen davon, obwohl die klassischen Käfer doch immer gehen *schnüff*
Mal schauen, ob ich ihn nochmal irgendwo entdecke.....


Ansonsten?
Nähe ich immer noch viel, komme aber nicht zum Fotografieren, obwohl ich meine Ansprüche 
gerade schon auf Null und darunter zurückschraube - macht aber auch nix,
denn das meiste kann ich eh noch nicht zeigen ;-)

Die Kinder sind beide wohlbehalten und zufrieden von ihren jeweiligen Fahrten zurückgekehrt,
waren lange nicht so müde wie erwartet und genießen jetzt das feine, nachmittägliche
Sommerwetter in vollen Zügen. Ich auch, wobei ich etwas dadurch eingeschränkt werde,
dass ich so fiesen Heuschnupfen habe, wie noch nie. Pffft. Da freut man sich ein halbes
Jahr lang auf den Frühling, und dann das... Nachdem ich aber inzwischen weiß, dass a) das Fieber
 und der Schüttelfrost tatsächlich nur von der Pollenabwehr kamen und nicht von einem
neuen, fiesen Infekt, b) der Husten ebenso und c) das Herzrasen nur vom Cetirizin,
bin ich inzwischen wieder guter Dinge und lasse mich nicht von meinen Ausflügen in
die Natur abhalten. Alles ganz langsam halt...
Aber die Sonne und die Wärme entschädigen für vieles!

Geniest den Frühling und habt es schön 

10. April 2018

Zwischendurch.....

Viel zum Bloggen komme ich im Moment nicht, wie man
unschwer erkennen kann ;-)


Das liegt natürlich zum einen am massiv ausbrechenden Frühling, der gerade alle freien
Kapazitäten im Garten (und dem Frühbeet) bindet. Außerdem gingen (K1 ist schon weg)
oder gehen (K2 ist quasi auf dem Sprung) in dieser Woche auf Klassenfahrt oder
ähnliches, und das bedingt ja auch immer einige außerplanmäßige To-Dos....
Was da an Zeit noch übrig bleibt, muss zwingend in die Kleine Werkstatt investiert werden,
denn Nähen geht vor Schreiben ;-)

Und dann ist da natürlich noch die absolut leidige Datenschutz-Grundverordnung,
mit deren Vorgaben ab Mai und die damit verbundenen Änderungen im Blog
ich mich in viel zu vielen freien Minuten herumschlagen muss.
Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich damit umgehen soll - das Blog auf Privat
zu stellen, erscheint fast am Attraktivsten, aber das kann ja nicht die Lösung sein :-p
Naja, immer schön eins nach dem anderen, es wird sich schon finden.
Ich habe nur verdammt noch mal keine ZEIT dafür *grrrrrrr*


Aber um zwischendurch schnell mal dieses Windeltäschlein zu zeigen, reicht es
heute gerade noch - während K2 packt (und ich nachher wieder alles auspacken werde,
um zu kontrollieren, ob alles da ist - etwas, auf was ich bei K1 am Wochenende
schon bedenkenlos verzichten konnte. Es wird ;-) und die Brownie-Cookies
im Ofen vor sich hinbacken.....

5. April 2018

Tagebuchbloggen { 5. April 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.
Heute seit fünf Jahren, happy Birthday!
Tatsächlich war ich damals auch schon dabei - ich glaube, ich muss mal ein
bisschen nachlesen, wie es zu dieser Zeit hier zuging.

Hier sind noch Ferien, ich fasse mich also eher kurz heute.

6.50 Uhr: Ich werde von Licht und Vogelgezwitscher geweckt.
Frühling! Ein Traum....
Ich bleibe noch ein wenig liegen und ziehe dann mit einem Buch in den
Wohnzimmersessel um. Ganz große Ferienliebe!


7.30 Uhr: Eine der ersten Taten am Morgen ist es im Moment, nach den Pflänzchen
im Frühbeet zu schauen. Es werden gerade täglich mehr :-)
Der Mann kommt dazu, wir klönen kurz, dann fährt er zur Arbeit.
Ich erledige meinen täglichen Sport, danach Frühstück und Zeitung.
Beim Reinholen der Zeitung ärgere ich mich (mal wieder) kriminell über Hermes,
die gestern abend scheinbar (mal wieder) ein Paket bei den Nachbarn
abgeladen haben, obwohl wir zuhause waren....
Das können später die Kinder holen, sind ja schließlich auch ihre Turnschuhe,
die da warten.

8.30 Uhr: Fertig gemacht (Küche, Bett und Outfit ;-)
Ich laufe in die Kellerwohnung, wo dank Timer eine fertige Maschine
Wäsche auf mich wartet. Schnell aufgehangen und zwei Kisten Kram mit
nach oben genommen. Gestern habe ich massig Zeug in lokalen Verschenk- und
Verkaufsgruppen eingestellt und es ist fast alles schon weg.
Manche Sachen deponiere ich jetzt vor der Haustür, wo sie im Laufe des
Tages abgeholt werden sollen, eine Kiste kommt in den Kofferraum.

9 Uhr: Die Kinder schlafen noch.
Ich fahre zum Bäcker und lade unterwegs noch ein Ostergeschenk-Bäumchen
bei meiner Mama ab, das am Sonntag nicht ins Auto passte.
Wieder zurück regt sich wenigstens die Kleine. Ich hinterlasse den Kindern
Brötchen sowie ein paar To-Dos und fahre zum Mann ins Büro.

11 Uhr: Konzentriert und mit Hochdruck gearbeitet. Ferien halt.
Jetzt rufe ich zuhause an, habe die Kleine an der Strippe, bitte darum, schon mal
Schuhe und Jacke anzuziehen, weil ich gleich käme und erfahre, dass
die Große gerade duscht. Herrlich, dann kann ich ja noch ein Stündchen
weiterarbeiten *augenverdreh*

11.40 Uhr: Wieder zuhause. Die Kleine sucht ihre Schuhe, die Große sehe ich gar nicht,
die Küche sieht auch nicht aus wie gedacht, aber immerhin wartet ein vielversprechendes
Paket auf mich. DHL, da funzt das ;-) Das Auspacken verschiebe ich aber auf später,
jetzt muss ich erst mal die Kinder hetzten. Eine Viertelstunde später sitzen wir
tatsächlich im Auto, heureka!

12 Uhr: Die Familie ist zum ersten Mal komplett für heute, an Omas Esstisch.
Donnerstags werde ich mittags bekocht, das genieße ich sehr....
Nach dem Essen sucht sich die Kleine noch ein paar alte Bücher aus dem
Jugendbuch-Stapel der Tante raus, während die Große das System unserer alten
LÜK-Kästen (die ohne den durchsichtigen Deckel ;-) zu entschlüsseln versucht.
Sie ist ganz stolz, als sie am Ende das richtige Muster präsentiert.
Es geht um Endungen mit -d und -t - Kleinchenstoff, das nehmen wir direkt mal mit!

12.55 Uhr: Kurz vor knapp finden wir in der Stadt noch einen Parkplatz in der Tiefgarage.
Wie immer in den Ferien ist die Stadt rammelvoll mit Touristen. Leider nicht nur unter,
sondern auch über Tage. Wir müssen ganz schön drängeln, um in fünf Minuten
einmal die komplette Fußgängerzone zu queren.
Glockenschlag 13 Uhr betreten wir die Fußorthopädie,
wo beide Kinder einen Kontrolltermin haben. Gemeinsam mit dem netten Chef echauffiere ich
mich über unsere unser beider Krankenkasse, die in letzter Zeit alles boykottiert, was nicht
bei Drei auf dem Baum ist. Bei den Einlagen der Kinder habe ich heute vor der nächsten
"Bitte reichen Sie uns zusätzlich noch folgende Unterlagen A-X ein"-Liste kapituliert,
zahle die Dinger selbst und stecke meine Energie lieber in die Suche nach einer
neuen Krankenkasse... Die Füße der Kinder sehen jedenfalls ganz gut aus - noch ein paar
Jahre, dann geht es sicher wieder ohne die Teile :-P

13.30 Uhr: Wir schauen noch rasch nach Schlafanzügen für die Mädels und ein
Festtagsoutfit für die Große, allerdings völlig ohne Erfolg. Stattdessen gibt es
halt ein Eis, man muss flexibel sein, nech?

14.30 Uhr: Auf dem Rückweg liefern wir noch die Kiste im Kofferraum ab,
die gestern abend jemand gekauft hat. Spontan halten wir auch noch bei einem Schuhladen.
Die Einlagen der Kleinen passen nur noch in die Winterstiefel und die Große hätte für die
anstehende Kommunion gerne noch ein Paar Pumps. Leider finden wir weder die
noch hohe Chucks. Aber immerhin ein Paar schöne Ballerinas für die Kleine.
Auf dem Nachhauseweg stehen wir im Stau, wo wir aber immerhin die Bildung einer
sehr schnellen und picobello sortierten Rettungsgasse bewundern können, als
von hinten Rettungswagen und Notarzt nahen.

15 Uhr: Wieder zuhause. Die Sachen vor der Haustür sind alle weg.
 Ich gönne mir erstmal ein Käffchen,
die Kinder plündern das Turnschuhpaket. Hier immerhin ein passendes Paar für
beide, halleluja und bye bye Winterstiefel... Die Große chillt, die Kleine ist wild entschlossen,
auf der Stelle eine riesengroße Legowelt zu erschaffen - Zeit für mich, der Küche
zu Leibe zu rücken und im Keller noch ein wenig weiterzuräumen.
Zwischendurch werden weitere Kleinanzeigen-Sachen abgeholt, es leert sich.


17 Uhr: Endlich packe ich auch mal mein Paket aus, das alles hält,
was es versprochen hat - ganz viel wunderbares Material von Frau Tulpe,
das ich über Ostern bestellt habe. Immer noch schön im Farbschema blau-senf,
und dazu ein bisschen Glitzer. Ich freu mich drauf...
Die Große entschließt sich, doch noch zum Sport zu gehen, obwohl ihre Freundin
heute unterwegs ist. Ich fahre sie hin, bewundere anschließend die Legowelt und mache den
Fehler, mich kurz ins Kleinchenbett zu legen. Soooooo bequem.
Eventuell bin ich kurz weggedöst, aber die Missi weckt mich schnell wieder und
wir lesen ein bisschen zusammen.

18.30 Uhr: Ich hole die Große wieder ab und sie leistet mir quatschenderweise
im Wohnzimmer Gesellschaft, während ich den unfassbar hohen Bügelberg noch
rasch bezwinge, bevor ab morgen ultimatives Draußen-Wetter angesagt ist.

19 Uhr: Da niemand Hunger hat, bügle ich einfach weiter, schaue Nachrichten und genieße
die Sonne, die tatsächlich noch rausgekommen ist.

19.30 Uhr: Der Mann ist gekommen und macht Abendbrot, während ich den Korb endgültig leere.
Wir essen zusammen und couchen ein wenig. Da die Große dann natürlich GNTM schauen möchte,
wir das aber noch nicht für kleinchentauglich halten, gehört die Couch danach ihr und mir,
der Mann und die Kleine verziehen sich nach oben und spielen dort noch was.

21.30 Uhr: Die Kleine ist im Bett, der Mann wieder bei uns und wir topmodeln
jetzt noch ein Stündchen zusammen, dann ist auch für uns Feierabend.
Morgen schon letzter Ferientag, ach, ach...
Ich finde ja, die Osterferien sollten eigentlich Regenerationsferien heißen
und mindestens doppelt so lange dauern!

29. März 2018

Oster(eier)-Werkstatt

Seit vielen Jahren schon schmücken wir ja die Zweige im Flur mit bunten
Stoffeiern aus Vintagestoffen. Dieses Jahr trug es sich aber zu, dass ich bei der
lieben Susa einen neuen Hasen im Gefäß erstand und der sich einfach auf der
Flurkommode am wohlsten fühlte ;-)


Irgendwie sahen die kunterbunt gemixten Eier aber komisch dazu aus, also gab es einen
Satz neue in passenden Hasenfarben.... Wie ich diese blitzschnellen Eier nähe, habe ich
hier schon mal beschrieben. Und auch die Hasen am Band sind nach einem
ganz ähnlichen Prinzip genäht.


Und so haben wir in diesem Jahr mal ganz andere Osterfarben im Flur.
Ich mag das sehr so und vermutlich bekommen wir dann in der Küche oder im Wohnzimmer 
einfach noch einen weiteren Osterstrauß. Einen Satz kunterbunte Eier 
habe ich ja nun noch im Angebot ;-)

27. März 2018

Häkeldecke 2018 - März

Monat 3 schon bei meinem Jahresprojekt #einedeckefürdiecouch -
und ich habe mich tatsächlich ans Zusammenfügen gemacht:


Zwei, drei Grannys hatte ich probeweise mal zusammengenäht, aber das überzeugte mich 
irgendwie nicht so. Also das Ergebnis schon, aber das Herumhantieren mit der dicken 
Nadel, das ständige Ein- und Ausfädeln - das machte einfach keinen Spass.


Schlussendlich habe ich das also alles wieder aufgetrennt und bin zum klassischen Zusammenhäkeln
übergegangen. Einfache Kettmaschen in die hinteren Maschenglieder. Das geht schnell und ist
sehr ordentlich. Auf der Rückseite ergibt sich eine Linie.....


... und auf der Vorderseite sehen die Grannys aus, als würden sie einfach nur nebeneinander
liegen. Das gefällt mir ausgesprochen gut so :-)


Jeweils 15 Grannys hat eine Reihe und die Fäden habe ich völlig strebsam auch gleich vernäht -
denn nichts ist schlimmer, als am Ende stundenlang Fäden in der Decke verschwinden
zu lassen... (Hat was vom klassischen Klorollenhütchen, so zusammengerollt, oder? *gacker*)
Stand heute habe ich also zwei ordentliche Rollen sowie 15 neue Grannys für den März.
Der Plan ist, die bis zum Wochenende auch noch zusammenzufügen.


Im April würde ich mich freuen, auch die Querverbindungen zu schaffen.
Alternativ wäre es aber auch ok, ein paar Grannys vorzuarbeiten,
quasi als Puffer für die (hoffentlich ganz schnell) nahenden warmen Tage ;-)

Für diesen Monat sammelt Bella hier wie immer die Zwischenstände.

23. März 2018

Freitags-Favoriten XXI

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - besser spät als nie, heute unter anderem über Einstimmung
auf Ostern, Rückengesundheit und den nicht besonders attraktiven
Gegenentwurf zu Trumps "buy american".


Origami-Osterhasen - und Projekt fürs Wochenende.
Wenn das Wetter es schon nicht erlaubt, muss man sich wenigstens kreativ 
auf die kommenden Feiertage einstellen ;-)


Die taugen sicher auch zur Einstimmung, zumindest, falls ich irgendwo noch 
einen entsprechend großen Hasenausstecher auftreiben sollte....


Oder lieber Hasengirlanden aus alten Buchseiten? Einen gehäkelten Hasenschwamm?
Ein Osterkörbchen? Wenn man anfängt, sich umzuschauen,
hat man schnell die Qual der Wahl.


Rückengesundheit -  so wichtig und zwangsläufig mein Thema....
Und ja, was das betrifft, halte ich Smartphone-Nutzung für eine Erfindung des Teufels.
Wenn man den Kopf zum Handy neigt, lastet auf der Halswirbelsäule eine Last 
von 22(!!) Kilo. Keine weiteren Worte nötig....


Einen Tag lang nur deutsche Produkte konsumieren?
Gar nicht so einfach! Ein Selbstversuch.


Im Moment sind die Große und der Mann zum Skifahren, aber sobald sie 
zurück sind, wird es diese Spaghettinester geben.
Das ist ja mal sowas von klar *yummi*


Euch allen ein wunderbares Wochenende!
Hier gab es heute Ferien und das Kleinchen und ich sind wild entschlossen,
maximal faul zu sein und den Bücherstapel zu reduzieren :-))

21. März 2018

Häkel-Knautschbeutelchen

Gestern abend überfiel mich der spontane Drang, etwas zu nähen.
Für mich.
Nicht weiter verwunderlich nach zwei Wochen, die ich nahezu komplett
in meinem Wohnzimmersessel gelebt habe....
Es musste endlich mal wieder was Produktives her!


Da es aber schnell gehen musste, fiel meine Wahl auf ein Etui - statt auf die dringend anstehende 
Abarbeitung der langen Klamottenliste....


Ich brauchte nämlich dringend etwas, worin ich das Material für die Häkeldecke 2018
transportieren kann - drei Wollknäuel, eine Häkelnadel, eine Schere.....
Mehr braucht es nicht, aber das hätte ich gerne immer beieinander.


Meine Wahl fiel auf mein Knautschbeutelchen, das ich schon viel zu lange nicht mehr
genäht habe :-) Das Material ist ein fester Vintage-Baumwollstoff, sicher so alt wie ich selbst.
Die Kleeblätter hatten mich einfach sofort überzeugt. Klar, oder?


Durch den breiten Bauch ist das Beutelchen sehr geräumig und trotzdem klein genug,
in jeder Tasche Platz zu finden. Tatsächlich schleppe ich meinen Häkelkram nämlich wirklich
überall hin mit, wo auch nur die geringste Wartezeit droht...
Das ist der unschlagbare Vorteil von Granny Squares, die lassen sich überall 
problemlos weghäkeln.
Und so wächst die Decke planmäßig weiter, während ich mich jedesmal wie ein
Schnitzel freuen kann, wenn ich irgendwo das rosa Gute-Laune-Schätzchen 
aus der Tasche ziehen kann.
Hach :-)

14. März 2018

Pläne

Während ich letzte Woche maximal krank unter meiner dicken Decke im Sessel saß
und versuchte, die schrecklichsten Gliederschmerzen meines Lebens
mäßig erfolgreich mit Kuchen und Tiefkühlpizza zu betäuben,
habe ich die viele Zeit immerhin genutzt, um meine Nähpläne für die nächste Zeit
ein wenig zu konkretisieren.


In diesem Jahr stehen noch ein paar Familienfeiern an - eine Kommunion, 
ein bis zwei Taufen, zwei runde Geburtstage und vor allem die Firmung der Großen.
Da letztere unglücklicherweise für Dezember angesetzt ist, brauche ich idealerweise
ein Outfit, in dem ich mir auch dann nicht die Hacken abfrieren werde -
ganz im Gegensatz zu den Feiern im Sommer. Hoffentlich ;-)
Der Plan ist also, mir mehr als ein Teil zu nähen.
Angedacht sind ein Kleid, ein Rock, ein Shirt, eine Tasche und ein fettes Halstuch -
alles in dunkelblau und senf und untereinander kombinierbar. 
Passende Strickjacken in diesen beiden Farben habe 
ich bereits, auch dunkelblaue Riemchen-Pumps und hohe Stiefel.
Fehlten nur noch Pumps oder Ballerinas in senf, dann wäre ich für alle
Eventualitäten gerüstet, denke ich.
Bei ganz viel Zeit hätte ich auch noch einen passenden Mantelschnitt im Auge...

Auf die geräumige Tasche aus dunkelblauem Oilcloth freue ich mich ganz besonders -
glaube ich fast, eine senfgelbe brauche ich auch noch dazu.
Taschen kann man ja wohl nie genug haben und meine Lebensgeister
erwachen so ganz langsam auch wieder ;-)

5. März 2018

Tagebuchbloggen { 5. März 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

3.21 Uhr: Ich werde wach, nachdem ich bis hierher auch schon nur sehr oberflächlich
geschlafen habe. Das Kleinchen (Himmel, ich soll sie doch nicht mehr
so nennen - ich sehe schon, ich werde hier in Zukunft auch mit "K1" und "K2"
operieren müssen ;-) ist krank - zum ersten Mal überhaupt seit Juli vergangenen Jahres,
nach diversen fiesen Lungengeschichten seit dem letzten Winter.
Deswegen bin ich jetzt eventuell maximal unentspannt, was aus dem ersten
Infekt seitdem wohl werden wird....
Ich schaue also nach ihr, aber sie schläft bei mäßiger Temperatur.

5.35 Uhr: Ich bin nicht mehr wirklich eingeschlafen und jetzt endgültig wach.
Diesmal winkt mir das Kleinchen zu, als ich den Kopf durch die Tür stecke.
Sie kann nicht mehr einschlafen, ist sonst aber ganz guter Dinge.
Ich mache ihr eine CD an und sie döst noch ein bisschen weiter.
Unmittelbar danach klingelt der Wecker der Großen, nach der ich dann
gleich auch noch schaue. Die ist aber heute topfit, nachdem sie am Wochenende auch
etwas schwächelte. Das ist schon von Klein auf ihre klassische Art,
Infekte abzuhandeln, die andere tagelang lahmlegen: paar Stunden bisschen durchhängen,
und zack - wieder fit ;-)


6.40 Uhr: Da ich ja heute nur ein Frühstück zu erledigen habe,
habe ich mir noch ein Stündchen mit Buch im Sessel gegönnt,
als Ausgleich für die miese Nacht. Jetzt Müsli und Pausenbrot-Box
für die Große, die bei mir in der Küche frühstückt und dann zum Bus verschwindet.
Kurz darauf folgt der Gatte, der heute volles Programm hat.

7.30 Uhr: Das Kleinchen mag noch kein Frühstück, lieber inhalieren.
Ich rufe in der Schule an, um sie abzumelden und erfahre, dass wie erwartet eh die halbe
Klasse fehlt - "Mal schauen, ob ich noch jemanden finde, dem ich die
Hausaufgaben mitgeben kann!"
Das Kleinchen inhaliert und schaut dabei eine Serie auf dem iPad, während ich
frühstücke.

8.30 Uhr: Ich habe Kartoffeln geschält, denn das Kind wünscht sich Pürree zum Frühstück,
ihr klassisches Krankessen. Während sie ein paar Löffel verdrückt, versuche ich in
Dauerschleife die Telefonsprechstunde des Kinderarztes zu erreichen, während ich
parallel unsere Medikamentenbestände checke. Ich empfinde das Kleinchen als so mittelkrank -
Temperatur, schlimm verschleimt, aber ganz fidel. Dick erkältet halt.
Vielleicht auch ein Streifschuss der hier enorm grassierenden Grippe gerade -
sie ist ja geimpft...

9.30 Uhr: Ich habe es aufgegeben, den Kinderarzt zu erreichen und entscheide eigenmächtig,
dass heute mal mit Salbutamol-Zusatz inhaliert wird. Derart verschleimt kann ein bisschen
Bronchienerweiterung nicht schaden. Bloß nix festsetzen lassen!
Nasenspray haben wir auch noch, Tropfen zum Lösen, alles fein...
Also nochmal Inhalieren und anschließendes Klopfen fürs Kleinchen.

10 Uhr: Ich lasse das Kind in der Obhut des aktuellen Schmökers und fahre rasch
einkaufen, mit klarem Auftrag: "Fußballsticker, ein Klebeheft und was zu Lesen bitte!"
Aber sicher doch. Ich parke und klappere alle relevanten Läden zu Fuß ab, weil
ich ein wenig Sorge habe, heute sonst eindeutig zu wenig Bewegung zu bekommen.

11 Uhr: Fertig eingekauft und zwischendurch einen akuten Fieberschub erlitten, der sich aber
dann doch nur als lustige Anpassungsstörung meines Körpers an den enormen
Temperaturanstieg heute entpuppte. Unfassbar, wie warm einem zehn Grad vorkommen können,
wenn es vorgestern noch fett gefroren war. Ich bin kurz davor, mir die Kleider vom Leib zu reißen ;-)
In der Stamm-Apotheke hole ich mir noch kurz die Freigabe für meine eigenmächtige Salbutamol-
Verordnung, außerdem noch Hustensaft und neues NaCl....

11.30 Uhr: Wieder zuhause starte ich die erste Waschladung des Tages und lese dem Kleinchen
eine Weile vor. Dann wieder Inhalieren und Klopfen, der ganze Mist löst sich leidlich gut und es
pfeift auch nix *aufholzklopf* Ich kümmere mich ums Mittagessen (Tortellinisalat für die Große und
mich, Kartoffelpürre und Ei fürs Kleinchen) und telefoniere in der Zeit mit dem Mann.

13.30 Uhr: Das Kleinchen hat gegessen, wir haben nochmal gelesen und inhaliert.
Mittlerweile glüht sie ganz schön, ist aber weiter guter Dinge, pfeift nicht und der
Puls ist auch normal. Eine Hausaufgabenbotin hat sich scheinbar auch noch gefunden,
aber das vertagen wir mal entspannt auf morgen. Ich sehe sie ehrlich gesagt diese Woche
eher nicht mehr in der Schule....
Die Große kommt nach Hause, isst und erzählt ein bisschen.
Ich räume derweil die Küche auf.

15 Uhr: Großes Kind macht Hausaufgaben, kleines Kind liest und beiden knallt dabei die
Sonne ins Gesicht. Von null auf Vollfrühling in 24 Stunden. So schön...
Ich mache weiter Wäsche, während das Kleinchen Fußballsticker einklebt und sich
das neue Buch vornimmt, das die Post eben gebracht hat. Ein neuer Haferhorde-Band
pünktlich zur Bettlägerigkeit - was für ein Glück!
Dazu gibt es für jede von uns noch ein letztes Stück Kuchen vom Wochenende.


17 Uhr: Zwischen Wäsche, Vorlesen, Lunge abklopfen, Suppe kochen und Spanisch-
Vokabeln abhören bin ich schnell noch eine kleine Runde spazieren gegangen. 
Weil das Wetter so toll ist und mir die täglichen vielen Schritte wirklich gut tun. 
Hinterher stelle ich allerdings fest, dass das ständige Treppauf-Treppab des Tages schon 
deutlich ausgereicht hatte, um das Tagespensum zu erreichen. 
So kann man sich täuschen....

18 Uhr: Das Kleinchen glüht immer noch, zum Schlafen wird es mal Fiebersenker geben.
Letzte Waschmaschine des Tages. Die Große war auch noch ein bisschen spazieren,
zusammen mit einer Freundin, und kommt jetzt wieder nach Hause.
Noch einmal Vorlesen fürs Kleinchen und eine Dusche für die Große.

19 Uhr: Abendbrot. Das kranke Kind hat eben erst zwei Tassen Kartoffelsuppe à la
Omama verdrückt und mag nix mehr. Sie kommt aber immerhin noch ein Stündchen
zu uns auf die Couch und schaut "Dein Song", während der Mann nach Hause kommt
und den letzten freien Couchplatz ergattert. Als ich das Kleinchen später nach oben
kommandiere, hat sie plötzlich fast kein Fieber mehr. Huch. Komische,
antizyklische Krankheit... Also statt Fiebersenker nochmal inhalieren
und dann Feierabend.

20 Uhr: Quality Couchtime für den Mann, die Große und mich.
Die beiden schauen was im Fernsehen und ich tippe hier.
Und dann ganz schnell ab ins Bett, wer weiß, wie lange mich meine
Lungenentzündungs-Phobie heute nacht so schlafen lässt ;-)