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20. März 2023

Homeoffice Hoodie

 Dieser Hoodie ist mit Sicherheit der wärmste, den ich
jemals genäht habe und er hat mir im vergangenen Winter
(ab heute kann man das ja so sagen, hurra!) an meinem
diesmal doch etwas runtergekühlten Schreibtisch 
und in der Kleinen Werkstatt sehr gute 
Dienste geleistet.


Genäht aus dem dicksten Wintersweat, den ich vermutlich aus exakt
diesem Grund in den letzten Jahren nie vernäht hatte, denn 
normalerweise stehe ich eher auf einen Zwiebellook aus vielen
dünneren Schichten. Die Kapuze gefüttert mit dem Rest
eines susalabim-Schätzchens und farblich passend dazu
mit einem Plot am Saum, der auch schon sehr lange hier
rumlag und der mir für einen Homeoffice-Hoodie
sehr passend erschien. Denn tatsächlich arbeit ich 
mittlerweile auch schon seit 20 Jahren dauerhaft zuhause
und liebe immer noch alles daran :)

Der Schnitt ist ein Hoodie Hudie von Prülla 
in Größe M, der ohne jegliche Anpassungen sitzt
wie angegossen - und die eingefaltete Taschenlösung
ist echt mal was anderes...
Den gleichen warmen Wintersweat habe ich auch
noch in dunkelblau hier liegen, allerdings etwas 
weniger. Daraus werde ich dann wohl eine weitere Version
ohne Taschen nähen, obwohl mir das echt schwerfällt. 
Kleidungsstücke ohne Taschen gehören 
eigentlich verboten! Aber gut, das Projekt des
Jahres 2023 lautet ja bekanntlich „Stoffabbau“, da
muss man auch mal Kompromisse eingehen...

9. Mai 2022

Eine schnelle Bauernhofhose

 Ich werfe nochmal schnell ein Kinderklamöttchen in die Runde,
bevor für die nächsten Tage endlich mal wieder Sachen für
mich auf dem Zettel stehen. Es soll warm werden, ich brauche
ein Kleid. Oder zwei. Und der dicke, nervige Stapel Sweatstoff
muss auch dringend vernäht werden, der liegt immer im Weg -
gibt’s halt auch noch zwei Hoodies für die angesagten 
27 Grad. Timing kann ich ja bekanntermaßen ;-)


Hier aber nun erst noch mal eine Kinderhose, schnell genäht nach dem
weil es eine perfekte Mitwachshose ist. Man sieht es hier jetzt nicht so, weil sie 
umgeschlagen sind - aber die Hose wächst durch die langen Saumbündchen ewig 
lange mit und ist perfekt unter Gummistiefeln zu tragen, weil die Bündchen 
fast bis unters Knie reichen - eine echte Knickerbocker eben.


In der Tasche ist ein klitzekleines Stück von meinem tollen
Bauernhof-Kokka versteckt, davon hatte ich wirklich jedes noch so
kleine Restchen aufgehoben, aber nun ist fast wirklich alles weg...

Ansonsten?
Quälen wir uns gerade ein wenig in die neue Woche. Die Große wird
nochmal viel arbeiten, bevor sie mit dem hart verdienten Geld Ende des
Monats auf Reisen geht, die Missi war gestern seit sechs Uhr morgens
mit den Pferden unterwegs auf einem Turnier (immerhin erfolgreich) 
und wird heute versuchen müssen, Schlafmangel und liegengebliebene 
Lernerei unter einen Hut zu bekommen - wobei sie es immerhin geschafft
hat, sich in den Wartezeiten gestern schonmal den Großteil der
EU-Mitgliedsstaaten samt Hauptstädten draufzuschaffen. Auf mich
warten Homeoffice und vor allem der Garten - und dann beginnt 
jetzt offenbar wieder die Zeit, wo ich sehr früh aufstehen werde,
um die hellen, kühlen Morgenstunden zum Arbeiten zu 
nutzen, um den Rest des Tages anderweitig nutzen zu können :)

Kommt gut in die neue Woche, soweit das möglich ist.

16. März 2022

Mal wieder ein Romperchen

 Dieser Tage habe ich nochmal einen Baby-Romper genäht - 
aus einem ganz leichten Musselin-Rest, den ich noch hier liegen hatte.
Für so ein Miniteil braucht man ja nicht viel  :)


Auch das ist wieder der Boho Romper von elemeno patterns, diesmal
allerdings ohne Bindebänder für Schleifen auf der Schulter, nur mit
ganz normalen Trägern.


Durch den Gummizug an Brust und Rücken lässt er sich trotzdem 
gut an- und ausziehen, wir haben das schon mal getestet.
Im direkten Vergleich mag ich die Schleifchen-Variante aber doch lieber,
auch optisch. Es gibt dem fertigen Kleidungsstück einfach so
den allerletzten Kick....

Ansonsten?
Alles ganz hervorragend und entspannt hier. Echt jetzt. Die mündliche 
Abi-Prüfung der Großen heute wurde kurz vor knapp krankheitsbedingt
abgesagt und so warten sie und 12 weitere arme Gesellen jetzt eine
weitere Woche auf ihre letzte Prüfung, während alle anderen schon
feiern. Ich sag’s mal so: Es gab schon Dinge, die sie besser 
aufgenommen hat. Aber ich fühle das sehr: Man konzentriert
alles auf diesen einen, DEN Tag - der Moment, an dem einfach alles
überstanden ist. Und dann kommt jemand und sagt „Ätschbätsch,
leider doch erst nächste Woche!“ Suboptimal. Da ist dann erst mal 
nur noch ein großes schwarzes Loch... 
Respekt, 2022, Du hast es echt drauf :-p
Im Großen wie im Kleinen.

22. September 2021

Romperwetter

 Wer hätte das gedacht, dass es nochmal ausreichend warm wird,
um luftige Musselinklamöttchen zu tragen...


Als ich diesen Stoffrest hier in die Hand bekam, war der Sommer 
gerade gestartet. Ich wollte etwas für die jüngste Nichte nähen -
ein Kleidchen oder einen Overall hatte ich im Kopf. Kleidchen
schied schnell wieder aus, denn da ich immer noch meinen Stoffvorrat aktiv 
abbauen möchte, musste der vorhandene Stoff unbedingt reichen
und das war bei den Kleiderschnittmustern nicht der Fall,
selbst in dieser Winzgröße nicht.
Und es ist wirklich unglaublich, wieviele Overallschnitte
es für Babys gibt! Es ist schier endlos...
Ich war tagelang beschäftigt!


Entschieden habe ich mich schlussendlich für den Boho Romper von 
elemeno patterns, das war genau das, wonach ich gesucht hatte :-)
Besonders mag ich die Bindebänder an den Trägern,
denn so ist er auch ohne aufknöpfbaren Schritt super einfach
anzuziehen...


Genäht war der Romper wirklich schnell - ihn dann anschließend
auch ans (bzw bis zum) Nichtchen zu bringen, dauerte deutlich länger und
als wir es endlich schafften, hatte ich ernsthafte Sorge, dass sie es 
nur noch mit Strumpfhose und Strickjacke würde tragen können.
Danke, "Sommer"! Aber es hat sich ja doch noch alles zum Guten 
gewendet, bevor sie rausgewachsen ist ;-)

Und wo ich das Schnittmuster schon mal liegen hatte, habe ich
gleich noch einen zweiten zugeschnitten. Sollte ich die Bilder 
nochmal wiederfinden *hüstel*, zeige ich Euch den auch noch, 
bevor es Winter wird...

23. November 2020

Glitzer drauf!

Schnell zu Beginn der neuen Woche mal noch ein bisschen Glitzer ins Blog werfen, 
das kann keinesfalls schaden ;)


Glitzer in Gestalt eines kuscheligen Musselin-Tuches diesmal, einfach auf
volle Breite im Quadrat genommen, wirklich riesig, und dann
rundherum versäubert, Ecken verknotet, fertig. Ein wirklich blitzschnelles 
Projekt also, das alltagstauglich ist und echt was hermacht - eigentlich 
perfekt zum Einstieg in die Weihnachtsgeschenke-Produktion...

Und morgen oder spätestens Mittwoch glitzert es hier gleich
weiter, dann zeige ich Euch nämlich, wie weit ich inzwischen
mit dem Weihnachtskleid gediehen bin :)

Habt einen guten Start in die Woche!

29. April 2020

Coronähen II

Tja. Community Masks, der neue heiße Scheixx...
Wir leben wahrhaftig in seltsamen Zeiten ;-)


In jeder freien Minute, die ich in den letzten Wochen in der Kleinen
Werkstatt hatte, habe ich "Mund-Nasen-Bedeckungen" genäht.
Erst für die Schwiegereltern, dann für den Mann und die
Mitarbeiter, dann für mich.


Und je wahrscheinlicher die allgemeine Maskenpflicht wurde und
je näher sie rückte, desto mehr Menschen kamen mit Wünschen auf
mich zu. Unser "Briefemann" zum Beispiel, der irgendwann klingelte und 
sich "am liebsten was Grünes" wünschte, weil glühender Gladbach-Fan,
"Hauptsache nix in Bayern-Farben!" (Merke: Wer Dir die Post bringt, der
kennt Deine Prioritäten en detail ;-) 
Oder die Mathelehrerin, für die wir tatsächlich noch dieses Stückchen
Matheheft-Stoff im Regal fanden.


Ich nähte für die Lieblingsfreundin, die örtliche Tafel und Nachbarn, 
die schon wieder in die Schule müssen.


Und für meinen Papa, dessen Stoffwahl ich ganz besonders feiere.
Ich habe nichts anderes erwartet *ggg*


Ich nähte Behelfsmasken in uni und bunt, 
leider habe ich sie nicht gezählt.
Es wäre ein ziemlich dicker Stapel zusammengekommen.
Ich testete unzählige Schnitte und tue das auch noch weiter, die 
Missi zum Beispiel hat bisher kein einziges Maskendings, das arme Kind war ja 
seit sieben Wochen nicht mehr unter Menschen! Nur bei den Pferden, 
und da braucht man (bisher?) keine....


Zum Glück habe ich ja nun wirklich reichlich Stoffe zur Auswahl
und auch die Gummifäden werden mir so schnell nicht ausgehen.
Da muss man heutzutage ja schon froh sein.
Es geht doch nichts über einen umfassenden Materialvorrat -
endlich kann ich das mal sagen ;-) 


Ein paar Gesichtsmützen habe ich auch nach konkreten Kundenanfragen
verkauft und vielleicht werde ich auch noch welche in den Shop einstellen,
wenn das Umfeld hier ausreichend versorgt ist.
Allerdings ist das ein schwieriges Thema, denn das Nähen ist mein Job
und ich kann es mir nicht erlauben, die Sachen einfach gegen einen
Obulus herzuschenken - im Gegensatz zu den ganzen Hobbynähern, die im
Internet gerade ganz großmütig ihre genähten Behelfsmasken ohne 
Gewerbeschein oder Kalkulation für drei oder vier Euro verscherbeln, 
hängen für mich da ein paar mehr Kosten dran und wenn ich dann
Kommentare lese, wie unverschämt Leute, die keine Ahnung haben,
selbst die knappst kalkulierten, aber eben realistischen Preise finden,
vergeht mir doch ganz arg die Lust...
Naja, mal sehen. Anderes Thema.


Das hier sind im übrigen _meine_ Stoffmasken - inzwischen ist allerdings
noch die mit den kleinen VW-Käfern drauf von einem der oberen Bilder
dazugekommen.... Ich trage die beim Einkaufen schon eine ganze Weile, deswegen
wurden es immer mehr, denn manchmal geht es schneller, eine neue zu nähen,
als mal eben eine zu waschen oder anders zu reinigen.
 Der Stapel wird in der Zukunft also auch noch deutlich wachsen, denn
dieses Maskending wird uns weitestgehend erhalten bleiben, denke ich.
Und dann brauche ich zum Beispiel dringend noch eine seriöse ;-)

Bleibt gesund!

9. März 2020

Schnörkellos

.... aber immerhin beglitzert.
Das fasst mein neues XXL-Halstuch ganz gut zusammen.


In den letzten Tagen habe ich in meinem dicken Wollschal oft ganz
schön geschwitzt, eventuell zeigen sich da doch die ersten
Frühlingsanzeichen... Ganz ohne Schal geht hier allerdings gar
nicht, selbst im Sommer trage ich sehr häufig ein Tuch und falls nicht, 
habe ich zumindest immer eines dabei.
Ich bin meine eigene Oma! :-))


Dieses große Tuch ist aus wunderbar weichem Musselin, den ich irgendwann im Winter 
mal im komischen Stoffladen entdeckte und gleich in allen verfügbaren Farben 
mitnehmen musste, weil ich die silbernen Glitzerkleckse so mochte.
Ich habe einfach die volle Breite auch in der Höhe genommen und bei diesem
Quadrat die beiden Schnittkanten minimal versäubert, mehr braucht es hier gar nicht.
Das ganze dann diagonal zum Dreieck gelegt, ergibt ein wirklich üppiges 
Tuch, das sich auf ganz verschiedene Arten tragen lässt.

Auf dass ich den Winterschal samt -jacke so bald wie möglich
endgültig einmotten kann!

22. April 2019

Weihnachtskleid zu Ostern

Oder auch: 
Besser spät als nie - das Ergebnis vom Weihnachtskleid Sew Along 2018.
Es war nun keinesfalls so, dass ich das Kleid nicht auch schon Weihnachten getragen hätte -
es war nämlich tatsächlich pünktlich fertig. Allerdings waren die Lichtverhältnisse 
eher mau und danach habe ich irgendwie nicht mehr daran gedacht - bis gestern
auf dem Weg zum Osteressen ;-)
Nun müsst Ihr zwar mit schnellen Handyfotos leben (wir waren wirklich.wirklich 
spät dran!), aber besser als nichts, ne?


Seit Weihnachten habe ich das Kleid immer mit dem schon während der
Nähphase erwähnten Spitzenunterrock getragen, zusammen mit dicken blauen
Strumpfhosen und einer Strickjacke. Gestern dann war es zum ersten Mal
warm genug, das Kleid beinahe pur auszutragen - nur die Leggings waren
 ein Zugeständnis an die noch reichlich weißen Beine *g*


Von der Schnittführung des Anna Dress war ich ja von Anfang an hingerissen -
besonders von der Formgebung des Oberteils. Das ist einfach mal was anderes
und sitzt fantastisch. Das setzt sich auch beim Tragegefühl fort, ich trage
das Kleid wahnsinnig gerne und habe schon Material für mindestens
zwei weitere im Auge... 


Nicht zuletzt deshalb natürlich, weil das Kleid auch Taschen hat.
Ein Kleid ohne Taschen ist ein verlorenes Kleid!
Die nächsten Modelle würde ich dann aber vermutlich mindestens fünf Zentimeter
 länger machen, damit ich sie im Sommer auch ohne Unterkleider tragen kann.
Im Winter mag ich Kleider lieber kürzer, damit ich meine Outfits 
nach dem Zwiebelprinzip schichten kann ;-)

Euch allen noch einen schönen zweiten Ostertag, ich bin dann mal weg -
endlich mal wieder was essen!

19. Dezember 2018

Weihnachtskleid Sew Along - Woche 4

Ein neuer Zwischenstand beim Weihnachtskleid Sew Along
und es geht zügig voran - was aufgrund der Umstände so nicht zu erwarten war,
denn eigentlich habe ich die Kleine Werkstatt übers Wochenende kaum mal
betreten. Mehr so Advents-Rumlunger-Laissez-faire mit Couch und Plätzchen ;-)


Gestern habe ich es dann aber geschafft, das Kleid, das inzwischen auch aus 
einem einzigen Teil besteht, auf die korrekte Länge zu bringen.
Maßgeblich dafür war der zarte, weiche Tüll-Unterrock, den ich gerne 
dazu tragen würde und der ein wenig unten rausblitzen soll.
Ich hatte das Rockteil ja nach dem Probekleid-Test von vorne herein
um zehn Zentimeter gekürzt und sagen wir mal so: 
Das war hart an der Grenze ;-)
Es hat gerade noch so für einen knappen, doppelten Umschlag gereicht 
und endet deutlich über den Knie. Im Winter, mit Strumpfhose und Unterkleid,
mag ich meine Kleider am liebsten so.
Für den Sommer, so ohne alles drunter, müsste das Rockteil dann 
doch nochmal etwas länger werden...


Der Reißverschluss am Rücken ist auch eingesetzt.
Hier hatte ich mal aufgeschrieben, wie ich das mache -
allerdings habe ich diesmal einen echen nahtverdeckten Reißverschluss genommen.


Was bleibt jetzt noch zu tun?
Ich muss den Beleg am Rücken noch von Hand entlang des Reißverschlusses
festnähen. Riesen Vorfreude, wo ich doch im Moment sowieso schon
jeden Abend auf der Couch sitze und Wendeöffnungen schließe...
Dann den Saum nähen und das Outfit komplettieren -
passende Strumpfhose, Unterrock und Riemchenpumps habe ich,
auch blaue Stiefel. Was noch fehlt, ist ein Strickjäckchen in dem
graublauen Ton, in dem die einzelnen Blätter im Kleiderstoff
eingefärbt sind. Aber da habe ich schon was im Auge,
Secondhand-Kleiderbörse sei dank ;-)

Die übigen Weihnachtskleid-Zwischenstände findet Ihr wie immer

14. Dezember 2018

Weihnachtskleid Sew Along 2018 - Woche 3

Woche 3 beim WKSA 2018 und es geht voran.
Erster Zwischenstand!


Bis gestern hatte ich keine Zeit, die Schnittteile auch nur anzuschauen -
aber dann habe ich die Kleine Werkstatt in die Weihnachtspause geschickt
und gleich mal in einem Rutsch das Oberteil weggenäht.
Das einzige, was noch fehlt ist der nahtverdeckte Reißverschluss,
den habe ich nämlich noch nicht. Ich hoffe, dass ich heute einen finden werde...


Ich liebe diese Formgebung des Oberteils so sehr, ich kann gar nicht
aufhören, es anzuschauen ;-) Die Änderungen vom Probekleid habe ich
übernommen - etwas weniger Weite im oberen Rücken und das Oberteil
insgesamt um einen Zentimeter gekürzt. An der Puppe sitzt es schon ganz gut,
eine Anprobe steht noch aus.
Aber ich bin optimistisch :-)


Die Rockteile vorne und hinten habe ich auch schon zusammengesetzt.
In allerletzter Sekunde ist mir zum Glück noch eingefallen,
dass ich in die Seitennaht noch Eingrifftaschen setzen wollte. Püh.
Das ist dann wohl meine Tagesaufgabe für heute...

Wie der Zwischenstand bei den übrigen Weihnachtskleid-Näherinnen ist,
könnt Ihr hier sehen :-)

6. Dezember 2018

Weihnachtskleid Sew Along 2018 - Woche 2

Auf geht es in die nächste Runde des WKSA 2018 -
Konkrete Projektvorstellung!
Püh, eigentlich bin ich ja noch gar nicht so weit, denn in der Tiefe
meines Herzens bin ich ja immer noch auf der Suche nach einem schönen
grauen Chambray für das Pintuck-Kleid, bisher allerdings vergeblich.


Dafür ist der Stoff für das Anna Dress aber inzwischen angekommen, gewaschen
und gebügelt und ich denke, da gewinnt Anwesenheit gegen Abwesenheit:
Das Weihnachtskleid 2018 wird eine Anna :-)

Zugeschnitten habe ich gestern, klassische Prokrastination, denn eigentlich hatte
ich ein paar letzte, dringende Projekte auf dem Zettel. Tjanun. Heute dann.
Da ich ja schon ein Probekleid genäht habe, inzwischen sogar mit Reißverschluss und 
Rockteil in korrekter Länge, ging das recht fix. 
Ich habe das Oberteil um einen Zentimeter gekürzt, da es hauchzart auf der
Hüfte aufsaß, und die Rockteile gleich um spektakuläre zehn Zentimeter
und da ist immer noch ein bißchen Sicherheitszugabe drin.
Tja, was soll ich sagen. Ich bin halt klein.
Positiver Nebeneffekt: es ist noch genug Stoff übrig für eine 
hübsche Tasche ;-)
Außerdem habe ich an der hinteren Mittelnaht nach oben hin auch eine klitzekleine
Wenigkeit weggenommen, weil der Halsausschnitt des Probekleides dort nach 
Einsetzen des Reißverschlusses minimalst abstand.

Mehr als der Zuschnitt ist diese Woche aber definitiv nicht mehr drin.
Eventuell schaffe ich es noch, den nahtverdeckten Reißverschluss zu besorgen.
Sowas findet sich eigentlich immer im komischen Nähkellerladen in der
Südstadt, dort komme ich häufiger mal vorbei...

Wie der Stand der Dinge bei den übrigen WKSA-Mädels ist,

22. November 2018

War ja klar

Da überwinde ich mich einmal, ein Probekleid zu nähen.
 Der Zeitdruck ist enorm, auch ohne, und der Wunsch, genau dieses eine Kleid
am liebsten schon gestern tragen zu wollen, schier übermächtig.
Aber da waren diese vielen, vielen Erfahrungsberichte, über die ich
in den letzten Tagen in der Nähbloggerszene gestolpert bin:

"Untragbar, unmöglich, Schulternähte am Rücken, klafft, 
da muss man ändern, ändern, ändern.... 
Und das bei dem vielen Stoff! Geht gar nicht!
Ich liebe es, aber der Weg dahin - Katastropheeeee!"

Nun denn, Probekleid also. *grummel*


Und was passiert?
Ihr ahnt es sicherlich - ausgerechnet dieses hochgradig kapriziöse Kleid 
passt natürlich auf Anhieb wie angegossen.
War ja irgendwie klar....

Nunja, immerhin habe ich jetzt ein feines grünes Blümchenkleid
aus alter Bettwäsche, das meinen Kindern schon die Panikflecken ins
Gesicht getrieben hat *ggg*
"Das ziehst Du doch nicht im Ernst an, so in echt!?"
Aber ja mein Kind, da kannst Du drauf wetten. Ich freue mich schon
drauf, mich im Sommer damit im Garten unsichtbar zu machen :-)

Hallo Anna Dress, ich glaube, wir werden gute Freunde.
Dieses Oberteil, hachz...
Genau mein Fall!

19. Oktober 2018

Kuschelklamotte

Ich möchte Euch noch schnell den Wickeloverall zeigen,
den ich im Sommer genäht habe -
bevor das dazu passende Kind eventuell schon wieder rausgewachsen ist ;-)


Kuschelig, aber nicht zu dick, aus feinstem Sommersweat und 
optisch ziemlich einfach gehalten. 
So mag ich das.


Der Beleg gehörte eigentlich mit Schrägband eingefasst,
aber irgendwie hatte ich Sorge, dass das zuviel aufträgt.


Ich habe ihn also stattdessen mit Bauschgarn versäubert, das sieht
hübsch aus und die Kante hat sich, als ich den Beleg von rechts festgesteppt
habe, auch wunderbar fein flachgelegt...


Statt Bündchen habe ich die Ärmel und Beine entsprechend länger zugeschnitten,
einmal maximal gedehnt und dann ein bisschen aufrollen lassen.
Das passte gut zur Gesamtoptik und wächst so auch noch ein wenig mit :-)

Der Schnitt ist aus diesem Buch, das habt Ihr Euch vermutlich schon gedacht...
Aber ich mag einfach diese simplen, schnörkellosen Schnitte.
Eventuell bin ich ein bisschen verliebt *g*

26. September 2018

Bisschen Aufarbeitung hier....

Ich hatte die Kleine Werkstatt ja wie immer über den Sommer geschlossen,
ein bißchen genäht habe ich aber natürlich trotzdem und
ab und an sogar ans Fotografieren gedacht ;-)


Zum Beispiel bei dieser Salopette, die ich in winziger 56er Größe
für den jüngsten Neffen genäht habe :-)


Dem Wetter entsprechend ganz sommerlich aus leichtem Musselin
und ziemlich kurzen Beinen.
Das fühlte sich so gemütlich an, dass ich erstmals mit dem Gedanken spielte,
vielleicht auch mal ein Kleidungsstück aus Mull haben zu wollen.
(Also ein anderes als Schals und Tücher, davon habe ich inzwischen nämlich
wirklich jede Menge ;-)


Den Schnitt habe ich aus demselben Buch, aus dem ich dieser Tage auch schon
den Raglan-Sweater gezeigt hatte. Wenn man viele Babys zu benähen hat,
kann man schon mal wieder in ein Buch investieren, auch wenn ich
grundsätzlich meiner Nähbuch-(oder generellen Schnitte)-Kaufsucht doch
ziemlich abgeschworen habe ;-)

15. September 2018

Die Zeit rast....

Und wie!
Einmal nicht geguckt, und schon sind aus Babys Kleinkinder geworden,
die dringend neue Pullis brauchen ;-)


Und so hat der (inzwischen schon nicht mehr jüngste) Neffe 
für den Herbst noch rasch einen neuen Sweater bekommen, 
nachdem er aus diesem hier natürlich schon gnadenlos rausgewachsen ist.


Ganz schlicht diesmal aus weichem Krümel-Sweat mit aufgesticktem 
Lieblingshasen. Der Schnitt ist aus einem Buch (jahaaa, das gibt's noch, Nähen 
aus Büchern!), aus dem ich über den Sommer recht viel genäht habe.
Zeig ich Euch noch...

14. März 2018

Pläne

Während ich letzte Woche maximal krank unter meiner dicken Decke im Sessel saß
und versuchte, die schrecklichsten Gliederschmerzen meines Lebens
mäßig erfolgreich mit Kuchen und Tiefkühlpizza zu betäuben,
habe ich die viele Zeit immerhin genutzt, um meine Nähpläne für die nächste Zeit
ein wenig zu konkretisieren.


In diesem Jahr stehen noch ein paar Familienfeiern an - eine Kommunion, 
ein bis zwei Taufen, zwei runde Geburtstage und vor allem die Firmung der Großen.
Da letztere unglücklicherweise für Dezember angesetzt ist, brauche ich idealerweise
ein Outfit, in dem ich mir auch dann nicht die Hacken abfrieren werde -
ganz im Gegensatz zu den Feiern im Sommer. Hoffentlich ;-)
Der Plan ist also, mir mehr als ein Teil zu nähen.
Angedacht sind ein Kleid, ein Rock, ein Shirt, eine Tasche und ein fettes Halstuch -
alles in dunkelblau und senf und untereinander kombinierbar. 
Passende Strickjacken in diesen beiden Farben habe 
ich bereits, auch dunkelblaue Riemchen-Pumps und hohe Stiefel.
Fehlten nur noch Pumps oder Ballerinas in senf, dann wäre ich für alle
Eventualitäten gerüstet, denke ich.
Bei ganz viel Zeit hätte ich auch noch einen passenden Mantelschnitt im Auge...

Auf die geräumige Tasche aus dunkelblauem Oilcloth freue ich mich ganz besonders -
glaube ich fast, eine senfgelbe brauche ich auch noch dazu.
Taschen kann man ja wohl nie genug haben und meine Lebensgeister
erwachen so ganz langsam auch wieder ;-)

31. Januar 2018

Schneller Sweater

Hach, ich hatte ja ganz vergessen, wie praktisch das ist, wenn ein halber Meter Stoff
 für ein ganzes Outfit reicht ;-)
Da findet sich ja immer ein Restchen im Stoffschrank, das noch groß genug ist....


So zum Beispiel dieses wunderbare Stück Faultier-Sweat, das am Wochenende
zu einem blitzschnellen Hoodie für den (noch!) jüngsten Neffen verarbeitet wurde.
Jahaaa, es geht 2018 nämlich munter weiter mit dem innerfamiliären Kinderreigen!
Hach ♥


Trotzdem der Neffe noch recht klein ist, habe ich bewusst eine Variante mit Kapuze gewählt, 
denn gerade, wenn Kinder viel im Tuch getragen werden, finde ich das auch bei den Jüngsten schon
recht praktisch, wenn man mal rasch was über den Kopf (oder die Augen ;-) ziehen kann.
Auf dem Weg zur Mülltonne oder so *g*


sogar als Freebook gibt, vielen Dank dafür!


Was ich allerdings keineswegs vergessen habe, seit unsere eigenen Kinder den Babygrößen
 entwachsen sind: wie furchtbar frickelig doch diese winzigen Arm- oder Beinbündchen anzunähen sind *schwitz*
Aber wenn sie dann mal dran sind, entschädigt der Anblick dann doch für einiges ;-)
In diesem Sinne werde ich dann wohl mal weiter in meinen Kinderstoffresten
wühlen gehen.....

14. September 2017

Allwetter-Pünktchen

Das Wetter ist hier gerade sehr novembrig-fürchterlich - Zeit, endlich mal einen Rock zu zeigen,
 den ich schon im Frühjahr unter der Nähmaschine hervorgezogen habe ;-)


Ganz klassische Pünktchen auf Blau - Punkte gehen immer und die Farbe kam mir auch gelegen,
 denn irgendwie bin ich in diesem Jahr auf einem ganz ausgeprägten Blau-Trip....


Da der Rock gefüttert ist, ist er definitiv ganzjahrestauglich.
Mit Flipflops genauso wie mit Strickjacke und Stiefeln. 
So muss das!
Den Unterrock, auf Kante des eingeschlagenen Saums abgeschnitten, versäubere ich übrigens fast immer nur mit einer farblich passenden Overlocknaht. So drückt sich die Kante auch beim Sitzen nicht durch und das ist ja wohl die erste Pflicht eines Unterrocks: in jeder Lebenslage unsichtbar bleiben ;-)


Der Schnitt ist dem "Rock-Festival" von Mme Zsazsa entnommen - schon eine halbe Ewigkeit habe ich mich durch dieses wunderbare Buch geblättert, bevor ich es jetzt endlich mal geschafft habe, auch etwas daraus zu nähen. Ich mag die einfachen und trotzdem immer etwas speziellen Schnittmuster total gerne und das anbrechende Winterhalbjahr schreit ja eh nach neuen Röcken. Da trifft es sich doch ganz gut, dass ich eh dringend mal ein bisschen Stoff abbauen muss, was?

Im Moment allerdings renovieren wir immer noch fleißig am Kleinchenzimmer rum -
bis das nicht erledigt ist, bleibt wenig Zeit für Nähträumereien......
Also, weiter geht's!

18. Mai 2017

Schnell, schneller, Tube-Top { RUMS }

So schnell, wie dieses Top genäht ist, so schnell muss heute auch der Blogpost gehen -
denn der Garten ruft ;-)

Als es anfangs der Woche plötzlich so unfassbar warm wurde, verzog ich mich
rasch in die Kleine Werkstatt, um mal endlich umzusetzen, was ich schon seit vermutlich zwei Sommern
auf dem Zettel hatte: ein Tube-Top nach dem Tutorial von FrauLiebstes.
Blitzschnell genäht, gut sitzend und hölle praktisch.


Nicht, dass ich sowas im Alltag auf der Straße tragen würde, aber um bei der Gartenarbeit ein bißchen Bräune einzufangen, ist es einfach perfekt - und dafür habe ich die letzten Tage auch ausgiebig genutzt :-))

Und jetzt schnell rüber in den großen RUMS-Pool damit!
Denn auf mich warten jetzt noch ein paar Gemüsepflanzen, die dringend eingesetzt werden müssen,
wo es doch heute ein wenig kühler und bewölkt werden soll.....

4. Mai 2017

Weiter geht's...

Der Babyboom um mich herum ebbt nicht ab (besser die als ich *g*)
deswegen geht auch die Klamöttchen-Produktion in der Kleinen Werkstatt 
ungebremst weiter...


Fast am allerliebsten nähe ich dabei ja Pucksäcke (viel lieber zum Beispiel als winzig kleine, frickelige Wickelbodies ;-) Schöne Muster kommen darauf wahnsinnig gut zur Geltung, sie sind schnell genäht, kuschelig und ungemein praktisch.
Kann man einfach immer gebrauchen und nie genug davon haben....
Der Schnitt ist ein Freebie von Frau Hahaell, den mag ich einfach am Allerliebsten!


Dieser hier ist schon verschenkt und wärmt den neuen Erdenbürger in diesen usselig-kalten Tagen hoffentlich gut, auch wenn ich ihn, im Hinblick auf die nahende Sommerzeit, nur aus zwei leichten Jerseyschichten genäht habe. 
Und die nächsten sind schon in Arbeit, hurra!