12. Juli 2017

Sommerpause

Hurra, es ist wieder soweit :-)
Nach der Kleinen Werkstatt lege ich jetzt auch das Blog für ein paar Wochen schlafen
 und widme mich ganz der innerfamiliären Gesundheitspflege und Erholung - 
selten hatten wir es so nötig wie in diesem Jahr......


Süßes Nichtstun.
Die Nase in den Wind stecken.
Sonne auf die Haut scheinen lassen.
Kinderkuscheln.
Bücher inhalieren.
Handarbeiten.
Eindrücke sammeln.
Lecker essen.

Familienzeit!

Ich freue mich wie Bolle darauf und wünsche Euch wunderbare Julitage ♥
Wir lesen uns dann wieder irgendwann im August, habt es schön!

10. Juli 2017

Kreative Geschirrtuch-Verwertung {Taschen Sew-Along}

"Ahoi! Jetzt wird's maritim" lautet das Juli-Motto beim Taschen Sew-Along und da muss ich doch
 einfach noch schnell dabei sein, auch wenn ich definitiv schon ziemlich auf
Ferienpause gepolt bin ;-) Aber ich hatte eine derart passende Idee (bzw. einen passenden "Stoff" auf dem Tisch),
dass das noch umgesetzt werden musste, bevor die Kleine Werkstatt in den Sommerschlaf geht.


Es ergab sich nämlich neulich, dass ich in meinem bevorzugten Dekokram-Laden nach Sommertüdel 
stöberte und dabei über einen maritimen Satz Geschirrtücher stolperte, dem ich nicht widerstehen
 konnte. Nicht, dass ich Geschirrtücher bräuchte und diese hier passten sowieso kein bißchen
 in die Küche, aber ich wusste sofort, dass ich daraus etwas nähen wollte!
Kreativer Materialfindungsprozess sozusagen.


Nach einmal Waschen und Vermessen zuhause, reichte ein Tuch dann tatsächlich für einen 
Einkaufsbüddel samt Trägern. Naja - fast für einen, ein wenig musste ich mit einem passenden 
Vintagestöffchen aufstocken ;-) Und sogar der Ösen-Aufhänger des Tuches fand noch Verwendung....
Solcherart umgestaltet, kann ich damit dann doch deutlich mehr anfangen als 
mit einem Geschirrtuch *ggg*


Und was ich aus dem zweiten Tuch gezaubert habe, das zeige ich Euch auch noch - jetzt aber darf
diese Tasche hier erst mal rüber in die Sammlung vom Taschen Sew-Along, hier bei greenfietsen oder
 hier bei 4Freizeiten (die Sammlung ist dieselbe). 
Diesmal bin ich ja ausnahmsweise mal richtig früh an!

Euch allen einen wunderbaren Start in die Woche 

7. Juli 2017

Freitags-Favoriten XIII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über Sommerlektüre, Polizeiarbeit
und einen sommerlichen Nachtisch :-)


Der SPIEGEL hat ein paar Leseempfehlungen für Kinder und Jugendliche.
Das Kleinchen steht momentan ja ganz besonders auf die Haferhorde - wie passend, dass jetzt 
pünktlich zu den Ferien der achte Band herauskommt :-)

Eine tolle Sache - hier in Trier gibt es ja auch einen und ich möchte ihn nicht mehr missen!

Interessanter Artikel, denn auch hier stolpere ich in regionalen Infogruppen immer wieder über diesen absoluten Informationsanspruch vieler Leute, und wenn dem nicht sofort stattgegeben wird, 
dann wird gleich wieder Lügenpresse geschrien *augenroll*

Bei Schnittchen habe ich einen tollen neuen Kleider-Schnitt entdeckt -
fehlt mir nur noch der passende Stoff dazu. Und die Zeit zum Nähen.....

Mensch, waren das noch Zeiten, als die Kinder bloß nachts nicht geschlafen haben ;-)

Am Wochenende bekommen wir Grillbesuch - ich liebe Grillen über alles, aber fast noch mehr liebe
ich die Gelegenheit, mal wieder einen leckeren Nachtisch dazu zu zaubern!
Ich glaube, morgen gibt es mal dieses verlockende
Erdbeer-küsst-Oreo-Dessert.
Und für die Kinder wie immer S'mores in ihrer puristischsten Form:
Marshmallow überm Feuer rösten und zwischen einem Butterkeks mit und einem
ohne Schokolade plattdrücken ;-)

Euch allen ein wunderbares Sommer-Wochenende ♥

5. Juli 2017

Tagebuchbloggen { 5. Juli 2017 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr ab 18 Uhr hier.
Hier wird das definitiv ein ruhiger Tag.
Wir haben Ferien, es ist Juli und sommerlich heiß, aber inhaltlich könnte es immer noch ein Winter-Tagebuchtag
sein, denn tadaaaaaa.... das Kleinchen ist mal wieder krank :-p

6.19 Uhr: Ich werde von Sonnenschein und Vogelgezwitscher geweckt.
Hach. Wie sehr ich das doch liebe ♥
Ich stelle den Wecker ab, bevor er klingelt, bleibe noch eine ganze Weile liegen und genieße die Stille und den Wind in den Gardinen. Dann stehe ich auf, schließe die Kinderzimmertüren und reiße als erste Amtshandlung alle Fenster und Balkontüren auf, um die frische Morgenluft hereinzulassen.
Es soll heiß werden heute.


7 Uhr: Kleine Nachrichten- und Twitter-Inforunde auf der Küchencouch, danach Kaffee und Müsli am Tisch. Ich habe ein wenig Halsschmerzen, sicher eine Mischung aus den hunderten vorgelesener Seiten in den letzten Tagen und den Bakterien, die das Kleinchen hier so munter rumhustet.
So viel krank wie in den letzten Wochen war ich die ganzen letzten fünf Jahre zusammen nicht, allmählich langt's mir.
Und dem Kleinchen schon längst.

7.30 Uhr: Der Gatte steht auf und bekommt im Bad schnell Gesellschaft von seiner jüngsten Tochter, womit klar ist, dass sie eindeutig heute fitter ist als gestern ;-) Durchgeschlafen UND auf den Beinen! Überhaupt sind wir ganz fürchterlich stolz, dass wir es geschafft haben, dass dieses alienmäßige Rumschleimen diesmal keine Lungenentzündung wurde, sondern nur ein ganz normaler, fieser Husten. Auch wenn wir in den letzten 24 Stunden deswegen zweimal beim Kinderarzt waren, es blieb nur Husten, yeah! Da geht nochmal ein dickes Dankeschön an die Ärzte und Physiotherapeuten im Krankenhaus, welche uns diverse Tipps mit auf den Weg gaben, die uns diesmal eindeutig vorm Schlimmsten bewahrt haben...

8.30 Uhr: Erste Inhalationsrunde des Tages, die erste ist immer die härteste. Also fürs Kind.
Aber auch hier: kein Vergleich zu gestern. Die Große wankt ins Zimmer, irgendjemand hat sie geweckt. Angeblich wir. Kann gar nicht sein *g* Sie verzieht sich nochmal ins Bett und das Kleinchen erholt sich über einem Buch von der Strapaze. Ich schließe Fenster und Türen, dann mache ich mich ans Frühstück. Da die ersten beiden Ferientage wegen Alienschleim und Arztbesuchen eher unentspannt waren, bekommt auch die Große heute mal den Luxus eines Frühstücks ans Bett ;-)

9.30 Uhr: Alle Kinder haben gefrühstückt, die Große quält sich aus dem Bett und organisiert sich per WhatsApp ihren Tag, dann verschwindet sie im Garten - sie will soll heute Rasenmähen und entscheidet sich clevererweise, das zu erledigen, solange es noch kühl ist. Das Kleinchen kruschtelt in seinem Bett herum, nachdem ich noch ein Kapitel vorgelesen habe und ich verziehe mich ein Ründchen in die Kleine Werkstatt. Mir wäre nach einem Kleid.

10 Uhr: Nach dem dritten Papierstau und den damit verbundenen Umbauarbeiten in der Kleinen Werkstatt ("Hintere Klappe öffnen!" *ächz*) ist mein Kleid-Elan schon wieder komplett erloschen.
Wie ich diese Schnitt-Ausdruckerei hasse!! Ich glaube, ich kaufe nur noch Papierschnitte, ich bin echt zu alt für diesen Scheixx.... Stattdessen schnappe ich mir halt einen (fertigen!) Kinderschnitt, lasse das Kleinchen einen Stoff aussuchen und schneide bei ihr auf dem Boden zu.
Bekommt halt sie ein neues Kleid....

11 Uhr: Kleid zugeschnitten, bisschen aufgeräumt, jetzt zweite Inhalationsrunde.
Das Kleinchen darf währenddessen auf dem iPad was gucken.
Ich telefoniere und organisiere beiden Kindern noch kurzfristig einen Termin beim Osteopathen.
Und mir gleich mit, nach der vielen krankheitsbedingten Rumhängerei der letzten Wochen fühle ich mich wie Quasimodo und kann den Kopf kaum noch bewegen.....
Die Große wird um 12 schon abgeholt werden, deswegen macht sie sich jetzt rasch noch einen Salat (ich liebe ja Grünen Salat, hasse es aber, welchen zuzubereiten - zum Glück habe ich da den Mann und die Große, die lieben und machen nämlich beide sensationelle Salate. Immer schön mit Grillkäse, Obst, Hühnchen oder so. Heute Hühnchen ;-)
Ich kümmere mich derweil mal um die Wäsche im kühlen Keller.

13 Uhr: Die Große ist mit ihren Freundinnen in einen vergnüglichen Nachmittag gestartet, das Kleinchen liegt mit ihrem Buch auf dem Balkon und ich verwurste den ersten Garten-Kohlrabi des Jahres zu einem leckeren Mittagessen,
während ich mit dem Gatten telefoniere.
Er kündigt mir einen unseren studentischen Mitarbeiter an, der mit dem großen Wagen eine Fuhre Erde vorbeibringen wird. Das riecht nach Arbeit, aber ich nehme es trotzdem wohlwollend zur Kenntnis. Letzte Woche nämlich gab es hier einen ziemlichen Sturzregen, der nicht nur mal wieder die Gartenwohnung unter Wasser gesetzt, sondern auch einen nicht unerheblichen Krater mitten in unserem Garten hinterlassen hat. Dort befindet sich eines der Bohrlöcher für unsere Wärmepumpe und irgendwie muss es da tief unter der Erde einen ziemlichen Hohlraum geben, denn in den letzten 15 Jahren hatten wir schon mehrere Kraterereignisse - und ich bin wirklich froh, dass da noch niemand drin versunken ist...


14 Uhr: Wir haben gegessen und im Garten türmen sich Erdhügel. Akutes Baustellenfeeling. Egal.
Das Kleinchen und ich verziehen uns erstmal in ihr Bett und lesen eine Runde. Mein Halsweh ist noch kein Stück besser *hmpf* Anschließend setze ich mich an den Schreibtisch und arbeite ein wenig weiter an unseren interaktiven Google Map für den anstehenden Roadtrip.
Es wird, es wird. Anschließend suchen das Kleinchen und ich uns noch (Hör- und normale) Bücher (und über prime reading auch noch ein paar kostenlose Zeitschriften) für den Urlaub aus. Der Gatte hat schon, fehlt nur noch die Große, die muss dann heute abend ran....
Gute Ferienlektüre ist das Wichtigste!

18 Uhr: Da das Kleinchen wieder ziemlich fit war, habe ich uns nachmittags noch spontan etwas Abwechslung gegönnt. Bei Oma gab es ein kühles Zimmer mit der ausrangierten, heisgeliebten Ritterburg der großen Cousins und für mich einen Platz im heißen Büro, aber immerhin direkt gegenüber vom Gatten ;-) Nach drei Stunden Papierkram nacharbeiten habe ich das Kleinchen dann wieder aufgelesen und auf dem Rückweg noch schnell ein paar Brötchen besorgt. Brüllheiß ist es draußen.... Wieder zuhause gibt es nun erst mal eine weitere Inhalationsrunde fürs Kind und eine Maschine fertige Wäsche für mich.

19 Uhr: Zwischenzeitlich habe ich die Große und ihre Freundinnen vom Freibad abgeholt und die beiden anderen Mädels auf ihre Haustüren verteilt. Die Große erzählt kurz ein wenig, dann machen wir Abendbrot. Der Gatte ist noch ein Ründchen Fahrradfahren mit einem Freund, der kommt erst später und wird dann schon gegessen haben.

20.15 Uhr: Wir haben schön draußen gegessen, so ein Sommer ist schon eine phantastische Erfindung :-) Danach gab es ein wenig Galileo und Logo für die Kinder und das Kleinchen hat sich in der Zeit noch einen Eckzahn gezogen. Halleluja - endlich ist das Ding draußen!
Danach ging das Zähneputzen auch gleich viel besser.
Jetzt gibt es noch eine letzte Inhalationsrunde und ein Kapitel Vorlesen fürs Kleinchen, dann ist Feierabend. Die Große duscht, das kann dauern und ich werde nachher noch ganz gechillt den Garten und den Balkon wässern, wenn es ein wenig abgekühlt ist.
Und dann: mit Buch ins Bett, solange es draußen noch hell ist.
Hachz. 

4. Juli 2017

Ferienauftakt

Am Freitag war der letzte Schultag vor den Sommerferien.
Das Kleinchen hatte in den letzten Monaten eine Vetretungslehrerin, die sie sehr liebgewonnen hatte
 und es war klar, dass sie ihr zum Abschied eine Kleinigkeit schenken wollte.
"Ich überleg mir was!" Aber bitte, gerne - nur: "Du weißt, wenn ich Dir was machen soll, sag mir 
bitte rechtzeitig Bescheid." Klar!

Am Donnerstag nach der Schule dann: "Ich weiß jetzt, was ich schenke! Einen Schlüsselanhänger, Du kannst doch bestimmt auch einen Hund, weil die hat nämlich jetzt einen Hund! Und rooooosa, das ist nämlich ihre Lieblingsfarbe!" 
"Öhm, Kleinchen - rechtzeitig und so? Du erinnerst Dich?"
"Ja klar, Mami - ich brauch den doch auch erst morgen!?"
Nun denn *gacker*


Zum Glück ist meine Stickmaschine ja sehr selbständig, was das angeht und die Toffeenosed Friends auch schnell gestickt. So gab es statt der ewigen Katzen nun halt mal einen Hund.
Aus roooooosa Musselin, wie gewünscht ;-)

30. Juni 2017

Freitags-Favoriten XII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über geschichtsträchtige Ereignisse,
Kreuzfahrturlaub im Trockendock und eine Banane.


Der Bundestag hat heute den Weg frei gemacht: Ehe für alle!
Was für ein großartiger und längst überfälliger Schritt, denn "die Ehe ist keine Frage von Geschlecht,
sondern von Liebe und Verantwortung." Word.
Im Bundestagsradar kann man sehen, wer im Einzelnen wie abgestimmt hat.
Und das ist durchaus interessant. Unsere karriereorientierte Verteidigungsministerin zum Beispiel
hat mit Ja gestimmt, mitten im Wahlkampf - wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht :-p
Mein persönliches Highlight an diesem Tag war übrigens Erhard Scherfer, der heute morgen für
Phoenix mehrere Interviewpartner zum Thema dezidiert zerlegt hat.
"Seit Jahrtausenden besteht die Ehe aus Mann und Frau!" -
"Könnte es sein, dass sich die Menschheit weiterentwickelt hat?"
Love wins!

Und dann beginnen heute auch noch die Sommerferien hier, hip hip hurra!
Zeit, mal wieder hinters Lenkrad zu klettern...
"Die absolute Freiheit, links oder rechts abbiegen zu können und zu wissen: wir haben immer ein 
Dach über dem Kopf." - das ist genau das, was ich am Reisen mit Wohnmobil so liebe.
In diesem Jahr wird der VW Bulli 70 Jahre alt und er läuft und läuft und läuft....

Und noch eine andere Art, im Urlaub zu übernachten:
Auf einer Kreuzfahrt mal eine Nacht im Trockendock statt im Hafen zu verbringen.
Die Passagiere der AIDA Bella haben diese Erfahrung vorletzte Woche in Cadiz gemacht (die
einzelnen Fotos haben Bildunterschriften).

Diese Woche auf meiner Muss-ich-sofort-nähen-Liste:
Dolores von Compagnie M.
Der Stoff liegt schon bereit :-)

Und damit es hier jetzt nicht allzu sehr Heititei wird, schubsen wir mal noch ganz schnell
ein bisschen unsere Prioritäten zurecht.
  Eine Banane? Abnehmsünde? First World Problems, aber sowas von...
Eine Banane? Ek Banana!
"Dieser Text ist auf so vielen Ebenen bereichernd" - danke, Fräulein Read On.

So, und jetzt ab ins Wochenende.
Nein, besser: ab in die Sommerferieeeeeen!
Diese letzte Schulwoche verlief so komplett anders als geplant - es regnete zum ersten Mal seit Menschengedenken und promt lief uns mal wieder die Gartenwohnung voll, dazu hatte mich die ganze Woche ein fieser Sommergrippevirus im Griff, der mich echt niederstreckte - so dass wir die nächsten Tage jetzt erst mal nutzen werden,
um nach Strich und Faden faul zu sein.
Ich freu mich drauf ♥

23. Juni 2017

Da war doch noch was?

Stimmt, wir haben ganz traditionell mal wieder ein langes Wochenende in Holland am Meer verbracht.
Da das Kleinchen drei Tage später im Krankenhaus landete, ist das in diesem Jahr irgendwie
ganz schnell wieder in Vergessenheit geraten.


Dabei war es so schön!
Wie schon in den letzten Jahren haben wir wieder Leiden als Ausgangspunkt gewählt - die Stadt
ist einfach traumhaft schön, das Meer nicht weit und als Startpunkt für diverse Ausflüge ist es auch perfekt.
So haben wir uns Utrecht angesehen, Scheveningen, Rotterdam und endlich auch mal Alkmaar,
das schon ewig auf unserer Liste stand.


Wir waren am Strand, sind Schiff gefahren, haben hübsche Läden besucht und wie immer ausgesprochen lecker gegessen :-) Kurz: wir haben uns ausgesprochen gut erholt und so die beiden folgenden, anstrengen Wochen sicher
ein Stückchen besser hinter uns gebracht.
Und jetzt freue ich mich auf die Sommerferien nächste Woche, die uns vermutlich dem Meer wieder
 ein ganzes Stück näher bringen werden - welchem auch immer :-))


Und ja - eigentlich wären heute die Freitags-Favoriten dran gewesen.
Eigentlich. Uneigentlich ist unser Internet in den letzten Tagen so lahm (Hitzschlag!?), dass ich
vermutlich einen Ungedulds-Infarkt erleiden würde, bevor auch nur annähernd alle relevanten Links
der Woche einmal geöffnet und zusammengestellt wären.
Für solche Momente lohnt es sich, doch mal den ein oder anderen Artikel (oder wenigstens die
 Bilder, so wie hier) schon fertig in der Pipeline zu haben - zum Ärgern ist das tolle Sommerwetter
nämlich wirklich zu schade ;-)

21. Juni 2017

Toffifee-Muffins

Schokoladige Leckereien sind bei diesen Temperaturen ja jetzt nicht zwingend das Nonplusultra,
aber so als kleiner Bissen zwischendurch gehen sie dann doch -
zur Not halt aus dem Kühlschrank ;-)
Und nach dem ganzen Chaos der letzten Wochen war mir wirklich mal wieder nach einer entspannten Back-Session - herausgekommen sind diese winzig kleinen Toffifee-Bites, die nicht nur bei 35 Grad im Schatten
auf der Zunge zergehen *g*


Mögt Ihr auch?

100 Gramm Zartbitter-Schokolade zusammen mit 80 Gramm Margarine schmelzen (ich mache das 
immer ganz liederlich im Töpfchen auf dem Herd, ganz ohne Wasserbad und so, man muss dann halt 
nur ordentlich rühren und sich keinesfalls wegbewegen).
Zwei Eier mit 100 Gramm braunem Zucker und einer Prise Salz ordentlich aufschlagen,
 bis die Masse schön fluffig ist. 
150 Gramm Mehl mit 1/2 TL Backpulver und 1 EL Kakaopulver vermischen und zusammen mit 
50 ml Milch unter die Eiermasse rühren, danach die flüssige Schokolade dazugeben und vermischen, 
bis eine homogene Masse entstanden ist.

Den Teig mit zwei kleinen Löffeln oder einer Spritztülle in Mini-Muffinförmchen füllen und 
im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Heißluft) etwa zehn Minuten lang backen (Stäbchenprobe ganz
 knapp gar). Herausnehmen und in die Mitte jedes Muffins rasch ein Toffi-Bonbon drücken. 
Aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Reinbeißen, genießen!

Guten Appetit 

16. Juni 2017

Freitags-Favoriten XI

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über blöden Schulsport, Plastikvermeidung
und selbstgemachte Citronella-Kerzen.


Absolut, dreizehn lange Schuljahre habe ich nur abgrundtiefen Hass empfunden.
Der Artikel könnte von mir sein. Absoluter Tiefpunkt meiner Schul"sport"-Karriere: als ich mir im 6. Schuljahr am Reck beide Arme brach. Mitten im Winter. Grauenhaft. Immerhin musste ich danach nie wieder an irgendein Gerät, 
das auch nur im entferntesten Balken hatte.
Erst meine Kinder haben mich gelehrt, dass es auch anders geht (aber die sind ja auch sehr gut in Sport - 
da fällt das Ding mit dem Spasshaben doch deutlich leichter.)
Bei mir hat es ziemlich genau 20 lange Jahre gedauert, bis ich mich überhaupt mal wieder an sportliche Betätigungen herangewagt habe.... Erfolgreich im Übrigen, aber die Begeisterung geht mir bis heute komplett ab. 
Danke, Schulsport.

Wisst Ihr noch, wo Deutschland geteilt war?
Die MoPo macht den Test und nimmt uns mit auf eine kleine Einheitsreise.

Nur falls sich noch einer fragt, warum es Sinn macht, Plastik zu vermeiden.
Auch in einem Hochrecycling-Land wie Deutschland.
Und auch und besonders in Kosmetika. Brrrr.

Wie gut, dass man da zum Beispiel Citronella-Kerzen einfach selbst machen kann.
Denn Mücken können echt eine fürchterliche Plage sein....

Mein Bundesland ist reich an archäologischen Schätzen - buchstäblich, denn nirgendwo sind noch so
 viele unter der Erde vergraben wie hier in Rheinland-Pfalz.
Wie gut, dass wir uns alle vier gerne auf die Reise in die Vergangenheit machen.

Euch allen ein wunderbares Wochenende!

15. Juni 2017

Klavierhocker im Wandel der Jahreszeiten { RUMS }

Als es neulich plötzlich so warm wurde, hatte ich das plötzliche Bedürfnis, die Farbharmonie
 in unserem Wohnzimmer radikal zu ändern. Heller. Und kühler.
Sommerlich halt.

Da die beherrschenden Grundfarben genau aus diesem Grund ja weiß und grau sind, ist das gar kein Problem: andere Kissenbezüge und andere Decke (unser Fundus diesbezüglich ist recht groß - mit Schuhen kann man mich ja nicht locken, aber Kissen und Decken gehen immer ;-) Dazu ein bißchen farblich passende Deko und fertig ist das umgefärbte Wohnzimmer.


Neben ein paar neuen Kissenbezügen (zeige ich Euch auch noch) habe ich vor allem den Klavierhocker neu behäkelt. Das ist ein alter Industriehocker, schön zum Drehen, aber die Holzoberfläche ist ein wenig spröde, deswegen macht sich ein Bezug als Puffer zwischen Sitzfläche und Po der Großen immer ganz gut *g* Statt dem bisherigen Puderrosa gab es jetzt maritime Töne, kombiniert mit dem obligatorischen Grau.


Gehäkelt habe ich wie schon beim Wackelkissen (das übrigens immer noch kein bisschen ribbelig ist,
 die Wolle eignet sich wirklich gut auch für rustikale Projekte!) mit MyBoshi No.1.
Der Stern in der Mitte ist einem beiebigen Häkeldeckchenmuster entnommen, die Bögen rundherum habe ich mit Luftmaschen improvisiert und dann einfach wieder einen Kreis aus Stäbchen gehäkelt. Ab erreichen der Sitzflächengröße ohne Zunahme und danach nochmal zwei Reihen mit regelmäßigen Abnahmen - so bildet sich eine schöne, abgerundete Kante, wodurch der Bezug auch ohne eingezogenes Gummi schön fest sitzt.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - weniger allerdings damit, dass sich mir seither so gar kein neues Häkelprojekt aufdrängt. Dabei hätte ich solche Lust! Vielleicht sticke ich als Übersprungshandlung erst mal was. Ich war früher ein echter Handstick-Addict, ich konnte wirklich jeden noch so komplizierten Stich! Eventuell ist es an der Zeit, mal zu schauen, was davon noch übrig ist ;-)

Vorher darf der schnieke Sitzbezug aber noch schnell rüber in den großen RUMS-Pool!
Euch allen einen sonnigen Tag, auch wenn Ihr vielleicht nicht die Segnungen des Feiertags
genießen dürft, so wie wir.....

12. Juni 2017

12 von 12 { Jun 2017 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste :-)


Erste Tat an Sommertagen: früh aufstehen und alle Fenster und Türen aufreißen.
Und dann mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon oder die Küchencouch - ich liebe das! 


Mann und Große sind aus dem Haus, das Kleinchen schläft noch (da hat sie immer noch ein ausgeprägtes Nachholbedürfnis, Schlafen wird im Krankenhaus irgendwie nicht so großgeschrieben) und ich arbeite mal eine Runde. 
Zeit wird's....


Wir haben schon den Zwölften - eventuell wäre es also mal an der Zeit, das Mai-Kalenderblatt am Kühlschrank auszutauschen *hüstel* Langsam kommt wieder System in den Haushalt....


Während das endlich erwachte Kleinchen frühstückt, fahre ich mal rasch in die Schule und 
organisiere ihr ein bisschen neues Arbeitsmaterial. Soll ja nicht langweilig werden hier und fit genug für Mathe 
ist sie inzwischen allemal ;-)


Derart mit Arbeit ausgestattet, kann ich die Missi guten Gewissens am Küchentisch zurücklassen, um mal eben in Luxemburg mein Auto zu tanken - und zu waschen! Vor lauter Mücken hat man kaum noch rausschauen können.


Wieder zuhause gibt es erst mal eine Inhalationsrunde für das müdegerechnete Kleinchen.
Die Antibiotika werden wir wohl heute endgültig los, 
aber das Inhalieren wird uns in Zukunft eher dauerhaft begleiten, glaube ich.


Gegen Mittag fahren wir über mal wieder über die sieben Berge zum Kinderarzt, die (hoffentlich!)
 letzte Verlaufskontrolle steht an. Das Wetter ist sensationell, aber ganz schön windig.
Eigentlich wollten wir mittags mal eine große Runde spazieren, aber so suchen wir uns vielleicht 
doch besser noch eine Alternativbeschäftigung. Das Kleinchen hat schon eine Idee....


Vor der Praxis, entspanntes Warten im Auto. Weil ich schon seit Jahren freiwillig kein 
Kinderwartezimmer mehr betre...... äh. An diesem Punkt fällt mir auf, wie sehr diese Bilder denen 
des letzten Monats ähneln. Hmpf. Brauch ich dann bitte kein drittes Mal.
Immerhin: der Kinderarzt entbindet das Kleinchen von den lästigen Antibiotika, aber inhalieren und 
langsam machen soll sie weiter. Nun denn. Noch zwei Tage Schule ohne sie, dann ist langes 
Wochenende und danach dann wieder business as usual. Bitte, bitte.


Wieder zuhause gibt es schnellen Toast Hawaii für alle und danach eine Mittagspause in der Sonne für mich. 
Die Kinder bevorzugen heute ihre abgedunkelten Höhlen Zimmer.
Das Balkon-Hochbeet wuchert vor sich hin, Erdbeeren, Salat und Gurken gibt es gerade reichlich :-)


Das Kleinchen möchte wenigstens schon mal die gefühlt vor Wochen gekauften Möbel aufbauen, wo
 ich schon das Renovieren bis zu den Sommerferien verschoben habe.
Nachdem wir den bleischweren, hundert Jahre alten Bullerbü-Schrank zu dritt an seinen neuen Platz 
geschoben haben, ist zumindest klar, dass wir das Streichen der Wände in jedem Fall ganz oben auf 
die Agenda setzen müssen *ggg* Die blaue Farbe ist noch aus den Kindergartentagen der Großen.


Nachdem das alte Bücherregal davorsteht, fällt es aber gar nicht mehr soooo auf ;-)
Aber so ein bißchen Baustellenfeeling für zwei/drei Wochen schadet ja auch mal nicht.
Immerhin geht es überhaupt voran.


Bis zum Abend habe ich auch die drei Schubladenelemente für den Schreibtisch zusammengeschraubt und ein riesiges Palettenbett gebaut, während das Kleinchen mal ordentlich ausgemistet (und wein bisschen gerechnet) hat. Jetzt fehlen wirklich nur noch Farbe an den Wänden ("Licht der Gletscher"!) und, ganz dicker Punkt auf dem Zettel:
die Renovierung des riesigen Schrankes *örks*
Deswegen werde ich meinen Abend jetzt auch damit verbringen, nach einem ordentlichen Schwingschleifer zu suchen....

9. Juni 2017

Freitags-Favoriten X

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über real existierenden Klimawandel, Burkinis,
Hunde in der New Yorker U-Bahn und das perfekte Chili-Rezept.


Gerade tobt ein veritabler Gewittersturm, aber eine neue Studie belegt, was wir hier subjektiv schon seit zwei/drei Jahren wahrnehmen: unsere Region ist ein Dürre-Gebiet.
Es regnet viel weniger als früher, auch und besonders in unserem kleinen Tal - wir sehen den Regen ganz oft rechts oder links vorbeiziehen und bei uns fällt kein Tropfen. Und wenn es dann mal regnet, dann oft gleich so sturzbachartig, dass es einfach über die Oberfläche abfließt (oder Keller unter Wasser setzt). Unsere Regenfässer waren schon im April leer und haben sich seither nicht mehr wirklich gefüllt. Das ist beunruhigend, aber hey - der Klimawandel ist ja bloß Fake News *augenroll*

Sprachnachrichten nerven, findet das Nuf.
Ja. Ja, ja, ja, HIMMELHERRGOTT! *g*
Ich höre mir die auch nur in begründeten Ausnahmefällen an und siehe da - meine Große kann inzwischen wieder schriftlich kommunizieren. Sogar mit Satzzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung.
Also bitte ;-)

Ein schöner Vergleich.
Überhaupt lese ich ihr Multikulti-Blog sehr gerne.

ja eher immer umgekehrt ;-)

Die New Yorker Verkehrsbetriebe haben Hunde aus der U-Bahn verbannt - es sei denn, sie stecken in einer Tasche. Challenge accepted, sagt sich da der New Yorker ;-)

Maggies Kleid - der Suchaufruf des Vaters einer autistischen Tochter via Twitter ging diese Woche viral.
Gute Werbung für Ernstings, aber die haben sie sich mit der Aktion auch verdient.

Der Stand meiner Erkältung und die Aufregung der letzten Tage schreit geradezu nach Soulfood, deswegen
 gibt es heute abend für uns einen großen Topf Chili con Carne.
Es gibt ja ungefähr so viele Chili-Rezepte wie ausreichend große Töpfe auf der Welt, aber für uns ist dieses hier das Beste!

Euch allen ein wunderbares, sonniges Wochenende ♥

8. Juni 2017

Schafskälte

Draußen ist es kalt, windig und grau.
Regnerisch, warm, sonnig, bewölkt, düster, stürmisch, aprilig. Couchwetter.
Außerdem bin ich krank - verrotzt bis unter die Kragenkante, schlapp, Kopf dick, Ohren zu, bäh.
Egal.
Wir sind zuhause, endlich. Alle wieder zusammen.
Dass hier Berge an unerledigter Arbeit warten, näharbeits- wie putztechnisch, die gerade nicht kleiner werden, 
der Brummschädel nervt und ich dringend mal drei bis vier Tage am Stück schlafen wollen würde - was soll's.... 
Zuhause. So schön ♥


Die vergangene Woche hat das Kleinchen im Krankenhaus verbracht - eine Lungenentzündung mal wieder, was sonst. Und diesmal haben sie uns natürlich nicht mehr gehen lassen, sondern das Kind einmal komplett auf links gedreht: Herz, Lunge, Tuberkulose, Mukoviszidose, "raumgreifende Veränderungen" - nichts wurde ausgeschlossen, alles wurde untersucht und überflüssigerweise haben die Ärzte auch sorgfältig alle Vermutungen kommuniziert, so dass ich wirklich eine ausgesprochen angstvolle Woche durchzustehen hatte.
Zusätzlich zu der Tatsache, dass ich das Schneckchen jeden Abend alleine lassen musste, was sie deutlich entspannter wegsteckte als ich. Der Mann und die Große lösten mich zwischendrin immer mal wieder ab und hielten den Haushalt am Laufen, aber irgendwie waren wir alle nur so halb anwesend.
Im Krankenhaus war es heiß (Sommer) und zugig (der klitzekleine Balkonspalt, der den Kinderzimmern zugestanden wurde, stand natürlich immer auf), in Verbindung mit einer Woche schlechtem Schlaf, immer nur rudimentärem Schrottessen und etwa tausend vorgelesenen Buchseiten ist das wohl auch der Grund für meine phänomenale Erkältung jetzt.
Die Schwestern und die Ärzte waren (bis auf die völlig überflüssige Mitteilsamkeit ;-) unglaublich nett, zugewandt und hilfsbereit und vielleicht habe ich in diesen Tagen ein klitzekleines bißchen meine ausgeprägte Krankenhausphobie überwunden.Trotzdem haben wir die Stunden gezählt und eventuell hat das Kleinchen zum Schluss sehr kalkuliert auf die Tränendrüse gedrückt, um nicht noch eine weitere Nacht bleiben zu müssen.

Nun schonen wir sie halt zuhause weiter, verabreichen verschiedene Antibiotika und anderes Zeug, inhalieren fleißig und arbeiten ein wenig für die Schule. Allzu viel ist allerdings nicht liegengeblieben - die Ferien nahen, und im Krankenhaus kam jeden Tag eine Lehrerin zu ihr, völlig gnadenlos gleich am ersten Tag, als das Kleinchen noch an Tropf und Überwachung und überhaupt ziemlich in den Seilen hing. Hat ihr aber Spass gemacht ;-)
Zum Glück ist auch die nächste Woche wieder eine ganz, ganz kurze, so dass wir ihr noch weiter ein wenig Ruhe gönnen können. Und uns auch.

Rausgekommen ist bei dem ganzen Untersuchungsmarathon übrigens genau nichts - nur ganz eventuell hat sie vielleicht eine kleine Narbe von der ersten Pneumonie in der Lunge *dreikreuzemach*
Dafür bin ich unfassbar dankbar - auch wenn ich jetzt wirklich mit bangem Blick auf die nächsten Wochen schaue, 
Sommer hin oder her....

Tja, das ist also der Grund, warum meine kleine Himmelfahrts-Blogpause doch deutlich länger ausfiel als normal. 
Ein bisschen Langeweile und Normalität, das wäre jetzt schön....

24. Mai 2017

Einen hab ich noch....

Einen Blogpost zur Erstkommunion nämlich ;-)


Da kam ich eben wieder drauf, als ich endlich die letzte Deko mal verräumt habe.
Unter anderem schweren Herzens auch diesen Kranz, der jetzt für vier Wochen unsere Haustür zierte. 
Wobei - der weiße Kranz hängt dort eigentlich ganzjährig und wird jahreszeitenentsprechend unterschiedlich geschmückt.
Für die Kommunion habe ich einfach noch zusätzlich einen etwas kleineren Kranz aus Buchs gebunden und 
in dem äußeren Kranz befestigt. 


Der einzige Schmuck außer einer breiten Baumwollspitze ist ein Kommunionkind-Klemmerle von susalabim,
die dem Kleinchen damit einen wahnsinnig großen Wunsch erfüllt hat (wir haben meistens irgendein Klemmerle aus
unser gar nicht mal so kleinen Sammlung im Kranz sitzen, aber mit einem Kommunionkind konnte ich
 nun wirklich nicht dienen ;-) Tausend Dank noch mal, liebe Susa, das war so eine Freude -
und ich habe auch schon eine Idee, wie ich mich ein wenig revanchieren kann 

So, und damit verabschiede ich mich mal in eine klitzekleine Blogpause.
Draußen ist Traumwetter und ein langes Wochenende steht vor der Tür,
das ausgiebig genutzt werden will.
Macht es Euch nett!

19. Mai 2017

Freitags-Favoriten IX

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über die schlimmste Klasse der Schule, individuelle Grenzverläufe
und marokkanische Pfannkuchen.


"Ihr seid die schlimmste Klasse der Schule!"
Schon mal gehört? Bestimmt, denn auch meiner Erfahrung nach war schon mal jede/r in dieser Klasse. Das hier dokumentierte Gespräch hat neulich bei uns genau _so_ stattgefunden - zwischen mir, meiner empörten Drittklässlerin und der inzwischen mit fast allen Schul-Wassern gewaschenen Demnächst-Neuntklässlerin ;-)

Bei der Vorbereitung der obligatorischen Frühjahrs-Holland-Tour drüber gestolpert und dann weiter- und immer weitergelesen - über Baarle-Hertog, eine, ja was? niederländische? belgische? Gemeinde im Grenzgebiet beider Länder, durch die unzählige Grenzen verlaufen. Allein der Anblick in Maps ist sensationell ;-)

Schlecky Silberstein über die Piraterie von Bibi und Co, der ich mich vollumfänglich anschließe.
Die Große findet die Genannte zwar endblöd ("Die filmt sich doch nur noch den ganzen Tag dabei, wie sie das Geld verprasst, das sie durch ihre Klicks einnimmt, das ist total krank.") - aber ich sehe nicht wirklich, dass es die übrigen YouTuber irgendwie anders machen. Nur vielleicht weniger erfolgreich. Wobei das relativ ist. Das ist echt ein ganz böses Kinder-Abzocke-Business und zum Glück glaube ich an Karma, sonst könnte man daran verzweifeln ;-)

Am Sonntag war Muttertag - und ein 14jähriger aus Bayern hat sich auf ganz besonders bewegende Weise bei 
seiner Mama bedankt. Love it!

Auf meiner Nachbackliste diese Woche, ganz dringend:
Baghrir, marokkanische Pfannkuchen. Nicht nur im Wohnmobil.

Nachdem es in den letzten Tagen sonnig und heiß war, regnet es heute schon durchgehend seit dem Aufstehen -
 ich glaube, zum ersten Mal in diesem Jahr so richtiger Regen.
Die Gelegenheit für das Kleinchen, mal wieder ein Haus für die revoluzzzionären Matchboxpeople zu basteln :-)

Ich wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende 

18. Mai 2017

Schnell, schneller, Tube-Top { RUMS }

So schnell, wie dieses Top genäht ist, so schnell muss heute auch der Blogpost gehen -
denn der Garten ruft ;-)

Als es anfangs der Woche plötzlich so unfassbar warm wurde, verzog ich mich
rasch in die Kleine Werkstatt, um mal endlich umzusetzen, was ich schon seit vermutlich zwei Sommern
auf dem Zettel hatte: ein Tube-Top nach dem Tutorial von FrauLiebstes.
Blitzschnell genäht, gut sitzend und hölle praktisch.


Nicht, dass ich sowas im Alltag auf der Straße tragen würde, aber um bei der Gartenarbeit ein bißchen Bräune einzufangen, ist es einfach perfekt - und dafür habe ich die letzten Tage auch ausgiebig genutzt :-))

Und jetzt schnell rüber in den großen RUMS-Pool damit!
Denn auf mich warten jetzt noch ein paar Gemüsepflanzen, die dringend eingesetzt werden müssen,
wo es doch heute ein wenig kühler und bewölkt werden soll.....

16. Mai 2017

Streifen gehen immer!

Ist doch so, oder? :-)
Streifen sind zeitlos, klassisch und passen zu so ziemlich jedem anderen Muster.


Deswegen war auch ziemlich schnell klar, dass ich eine gestreifte Babydecke stricken wollte.
Da die vom Endmaß ja auch nicht sooo riesig ist, sprach wenig dagegen, sie so am Stück zu stricken.
Ansonsten bevorzuge ich ja eher das Häkeln von Decken in handlichen Quadraten ;-)


Nun aber eben mal am Stück - es war auch tiefster Winter, als ich damit anfing und das Baby wurde für April erwartet.
Es war also abzusehen, dass ich nicht noch im Hochsommer mit einer halbfertigen, wärmenden
Decke auf den Knien dasitzen würde ;-)
Kalkulierbares Risiko sozusagen.


Gestrickt habe ich glatt rechts, jeweils immer zwei Reihen in einer Farbe.
Den jeweils anderen Faden habe ich seitlich einfach immer mit hochgenommen, durch den kurzen Abstand ging das ganz gut. Was mich aber echt nervte, war die Tatsache, dass sich der Rand leicht einrollte, obwohl ich wie gewohnt einen Knötchenrand strickte, um genau das zu vermeiden *hmpf*
Aber bei glatt rechts reicht das wohl nicht aus. Learning by doing ;-)


Die Anleitung ist ein Freebie von Maschenfein Berlin, die Wolle eine ganz leichte Baumwoll-Kaschmir-Mischung:
  Sole von Pascuali, mit einer 4er Rundnadel gestrickt.
Insgesamt habe ich von Januar bis April daran gesessen, allerdings auch immer noch mit diversen
 Nebenbei-Beschäftigungen ;-)


Um das seitliche Einrollen in den Griff zu bekommen, habe ich die Decke am Ende noch mit einer Runde fester Maschen umhäkelt, das hat zum Glück gut funktioniert und gibt einen wunderschönen Abschluss. Tatsächlich werde ich dann aber nochmal einen weitere Decke in Angriff nehmen (die nächsten Babys und so, Ihr kennt das inzwischen.....) und dann versuchen, das Einrollen direkt in den Griff zu bekommen. Klar, es ist durchaus rechtstricktypisch, aber da windet sich mein innerer Monk schon ganz gewaltig, bei dem Anblick, auch wenn alles gut geworden ist *g*
Glattpatent habe ich schon gefunden, das scheint mir eine gute Lösung für den Anschlag zu sein
und dann versuche ich es vielleicht mal mit einem Kettrand....
Es bleibt spannend!

12. Mai 2017

12 von 12 { Mai 2017 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste :-)


Start am Morgen: Lieblingspausenbrot für die Große schmieren. 
Da ich im Moment ja morgens nur eins machen muss, habe ich Zeit für solche Scherze ;-)


 Danach gibt es erst mal Frühstück für mich.
Großer Kaffee und die Zeitung dazu und der Tag ist mein Freund.
Jeden Morgen wieder....


Eine Stunde später gibt es auch Frühstück auf Bestellung für das inzwischen erwachte Kleinchen,
dem es heute zum ersten Mal deutlich besser geht.
Zwischendurch sogar fieberfrei, hurra!


Während sie frühstückt und noch eine ganze Weile länger leiste ich ihr dann Gesellschaft in ihrem Bett und lese ihr vor. Schon seit ein paar Wochen ist sie auf einem ganz irren "Bille und Zottel"-Trip - kennt Ihr die Bücher noch? 
Die habe ich als Kind geliebt und hatte alle 21 Bände.
Ich weiß gar nicht, ob es die heute noch gibt, aber ich hatte sie hier im Regal stehen und als das Kleinchen die entdeckte, war es sofort um sie geschehen...
Inzwischen sind wir (ich lese das nämlich zwischendrin wirklich gerne vor, ist immer noch schön ;-) 
bei Band 18 - das Ende ist absehbar....


Später liest die Missi selbst noch ein wenig weiter, während ich das Hochbeet auf dem Balkon wässere. Das erste Gemüse ist frisch rausgesetzt und hat gerade perfekte Bedingungen: warm und wolkig, so fällt die Umstellung gegenüber dem Frühbeet hinter dem Wohnzimmerfenster recht leicht.


Danach koche ich schnell noch ein paar Gläser Rote Bete ein, weil ich diese Woche in der Biokiste ein paar ganz tolle Exemplare vorfand. Zum ersten Mal habe ich sie gleich gewürfelt, weil ich sowieso meistens
  Clarettis Matschepfützen-Salat daraus mache. Und so passt auch mehr ins Glas.
Das Rezept fürs Einkochen habe ich von hier.


Egal was später hier hin kommt, es wird in jedem Fall hässlicher werden...
Gegen Mittag drehe ich ein schnelles Einkaufsründchen und bringe dem Kleinchen und mir gleich was zu essen mit. Eigentlich hätte sie heute schulfrei gehabt (also auch ohne Krankenschein) und der ursprüngliche Plan sah vor, morgens mit ihr zusammen zu Ikea zu fahren, um ihr einen neuen Schreibtisch und ein Bett zu kaufen. Die Große wollte die Gelegenheit nutzen, sich endlich mal wieder Mittagessen zu kochen - das darf sie nun trotzdem.


Auf dem Rückweg fahre ich noch am Gymnasium vorbei und hole die Große ab, die spontan darum gebeten hatte. Und weitere Mädchen, so viele, wie ins Auto passen. Freitag nachmittags ist hier im Dorf Jugendgruppe, 
wo die Freundinnen seit einer Weile zusammen hingehen.
Heute schon zwei Stunden früher als normal, weil der Termin vorgezogen wurde und sie vorher noch einkaufen müssen. Ich verteile die anderen Mädchen auf ihre jeweiligen Haustüren und wir eilen nach Hause. Das mit dem Kochen hat sich erledigt, die Zeit reicht gerade noch, um ein paar Reste zu essen, dann ist sie wieder weg.
Freitag, tolle Sache.


Das Kleinchen macht Mittagspause. Zeit für mich, um eine Kerze anzuzünden und alle meine Gedanken gen Norden zu schicken - heute ist die Beerdigung und sicher können alle dort ein paar gute Gedanken gebrauchen.
Aber ich habe ja versprochen, wieder zuversichtlich und optimistisch zu sein und daran 
versuche ich mich auch heute zu halten.....


Nachmittags hat das Kleinchen noch einen Termin beim Kinderarzt hinter den sieben Bergen zum Abhören. Da ich schon viele Jahre freiwillig kein Kinderarzt-Wartezimmer mehr betrete, nutzen wir (bzw. ich) die Wartezeit für einen kleinen Abstecher zum örtlichen Bäcker und hören dann zusammen ein Hörbuch im Auto. 
Lange dauert es aber nicht, bis wir gerufen werden.
Der Arzt ist erwartungsgemäß zufrieden, die Missi knistert zwar immer noch ordentlich, ist aber insgesamt 
deutlich auf dem aufsteigenden Ast.
"Drei Wochen Nordsee wären toll!" 
Wie gut, dass es uns im Sommer mit dem Wohnmobil tendenziell eh wieder ins Finstère zieht, wenn das Wetter mitspielt ;-)


Wieder zuhause widmet sich das Kleinchen seinem dicken Stapel Nacharbeit aus der Schule.
Eine Mathearbeit hat sie verpasst ("Kann ich eh alles!") und nächste Woche schreiben sie einen Aufsatz 
(Klar: "Kann ich eh!") und ein bißchen Üben könnte sicher auch nicht schaden.
Schon alleine, um es zu Lernen, dieses Lernen. 
Aber da kommt sie ganz nach ihrer Schwester, der in der Grundschule auch alles zufiel und die dann auf der weiterführenden Schule erst auf die ganz harte Tour lernen musste, dass man da nur noch "eh alles weiß", 
wenn man auch was dafür tut. Nun denn.
Ich freu mich schon drauf :-P 


Inzwischen sind die Große und der Mann auch zuhause und wir läuten das Woche mit einem feinen Tortellini-Salat ein, 
für den das Kleinchen sogar erstmals das Bett zum Essen verlässt.
Es geht aufwärts ;-)