29. Oktober 2020

Bestes Täschlein ist es und bleibt es!

 Die Rede ist von der wunderbaren Mini-Gretelies (den Schnitt gibt es mittlerweile
offenbar nicht mehr zu kaufen), die ich immer noch 
unheimlich gerne nähe, obwohl es wahrlich nicht der schnellste 
Täschlein-Schnitt unter der Sonne ist ;-)


Diesmal allerdings ging es ausgesprochen schnell, denn ich fand alle 
Zuschnittteile ordentlich zusammengepinnt in meiner Ufo-Kiste, sogar die 
Vlieseline war schon aufgebügelt. Manchmal fragt man sich wirklich, 
woran die Fertigstellung dann schlussendlich eigentlich gescheitert ist.... 
Jetzt ging es jedenfalls recht zackig und ich glaube, dieses Exemplar 
wandert in meine Weihnachtsgeschenke-Kiste, das 
gefällt mir nämlich richtig gut :-)


Überhaupt, Weihnachtsgeschenke...
Nachdem ich ja inzwischen das offizielle Corona-Orakel der Familie bin, 
weil einfach alles eintrifft, was ich vorhersage (Spoiler: Dafür muss man
gar kein Orakel sein, einfach denen zuhören, die sich damit auskennen, 
reicht vollkommen!), war mir schon vor Wochen klar, dass die 
Zeit vor Weihnachten eher so gar nicht von Besinnlichkeit und 
niedrigen Inzidenzen geprägt sein würden. Deswegen habe ich schon
die sonnigen Septemberwochen mit Fallzahlen quasi gegen
Null genutzt, mich um die Weihnachtsgeschenke zu kümmern.
Mit dem Ergebnis, dass wir alles im Haus hatten, als die Zahlen wieder
zu steigen begannen und das entspannt mich tatsächlich sehr. Sehr.
Jetzt kann ich mich einfach wieder zuhause einigeln...
Und ich habe zwar keine Ahnung, ob unser Toilettenpapier 
für die nächsten Wochen reichen wird, aber wir haben definitiv
alle Zutaten fürs Weihnachtsgebäck im Haus.
Prioritäten! *g*

18. Oktober 2020

Schlüsselband, Corona-Edition

Ich bin ja grundsätzlich eher so der Typ Hände-frei, lange Schlüsselbänder
mag ich genauso wie Handykordeln, so dass man sich den Kram bei
Bedarf einfach mal schnell umhängen kann. Außerdem findet man
Handy und Schlüssel sehr viel besser in geräumigen Säcken
Handtaschen, wenn ein langes Band dranhängt ;-)


In meiner UFO-Kiste neulich fanden sich dann aber die 
Zuschnittteile für dieses kleine Schlüsselmäppchen und als es fertig war,
stellte ich fest, dass es genau das war, was ich in diesem Herbst 
benötigen würde. Was ich nämlich momentan absolut immer mit mir
führe, sobald ich das Haus verlasse, ist ein Antibeschlagtuch** für die
Brille. Das steckt jetzt, zusammen mit einer Ersatzmaske, in diesem
Mäppchen und ich bin sehr zufrieden mit dieser Lösung. Ob mit dem
kurzen Schlüsselband oder dann doch wieder mit einem langen,
das wird der Praxistest zeigen...

** Antibeschlagtuch, Leute, der neue heiße Scheiß!
Das war eines der ersten Dinge, die ich mir im Zuge der Maskenpflicht
besorgte und es hat mir in den letzten Monaten wirklich das Leben um
einiges erleichtert. Denn mal ehrlich - Maske plus Brille, das ist kein
Spass, da kann man noch so viele Nasenbügel einnähen. Und ich 
gehöre ja zu den Menschen, die automatisch schlechter Luft bekommen, 
sobald die Sicht eingeschränkt ist. Oder sich das zumindest einbilden...
So ein Antibeschlagtuch sorgt aber tatsächlich dafür, dass stundenlang
nix mehr anläuft, da kann man noch so viel pusten. Zumindest so lange,
bis man sich wieder über die Brille schmiert. Und da ich darin ein
echter Vollprofi bin, muss das Tuch eben immer an der Frau sein ;)

12. Oktober 2020

12 von 12 { Okt 2020 }

 Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - 
so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, 
seht Ihr wie immer hier bei Caro in der Liste


Wir haben Ferien. Ich bin aber trotzdem früh wach, schließlich ist es der
erste Ferientag. Zeit, um in meinem Sessel noch das ein oder andere Kapitel
zu lesen. Das ist das Gute an einem ebook-Reader, man braucht kein
aufdringliches Licht am frühen Morgen ;-)


Zum Frühstück gibt es das obligatorische Müsli für mich und French Toast 
aus den übriggebliebenen Schokobrötchen von gestern. Für die Große nix,
die schläft noch und wird das sicher auch noch ein Weilchen tun.


Vormittagsbeschäftigung für mich: Bügeln. (Mit einer Doku über das Finale Dahoam im
Hintergrund. Himmel, ich vermisse den Stadionfußball schon ganz arg....)
Und Haushalt. Und Schreibtisch. Im doppelten Sinne, denn nachdem ich meinen
Schreibkram erledigt habe, räume ich auch noch gründlich durch. Das
und freue mich über die schnellen und nachhaltigen Ergebnisse.


Auf dem Weg zum Kompost treffe ich die Nachbarskatz, die wie so oft in 
unserem Balkongebälk liegt. Von dort beschimpft sie gerne andere Katzen oder
erschreckt die Große zu Tode, wenn sie zwischen ihrer und unserer Wohnung unterwegs
ist. So auch heute, als sie irgendwann endlich aufgestanden ist.


Mittach. Heute gibt es Quarkknödelchen. Eigentlich isst man die süß mit 
brauner Butter, Zimtzucker und Apfelkompott...


... aber die Missi hatte heute morgen ja schon süßes Frühstück und entscheidet sich
für die herzhafte Variante mit Speck und Ei. Auch lecker, denn die Knödel selbst
sind eigentlich ziemlich geschmacksneutral.


Nachmittags fährt die Große uns zum Stall und auf dem Weg entdecken wir
diesen Passat, der offenbar schon ein Weilchen länger steht und nicht vermisst wird.
Ein Passat mit Audi-Grill - kein Wunder, dass man den zurückgelassen hat :-p


Angekommen am Stall. Die Missi und ihre liebste Freundin, die heute dabei ist,
möchten gerne mit den Ponys spazieren gehen und Fotos machen, deswegen freuen 
sie sich, dass es deutlich aufgeklart hat.


Aber erst mal ist Pferdeputzen, -füttern und -bewegen an der Reihe.
Auch der Paddock will abgeäppelt und Heunetze gestopft werden.
Aber da ja Ferien sind und die beiden außerdem zu zweit, kann ich mich heute
ganz entspannt aufs Mähnekraulen bei der Paddockkumpeline beschränken.


Dann fahren die Große und ich weiter und holen den Wocheneinkauf ab. Immer wieder
montags.... Das hat sich während Corona eingebürgert und echt bewährt.
Ich vermisse die reale Einkauferei wirklich so gar nicht.


Danach noch schnell ein paar Herbstblümchen für den Küchentisch organisiert.
Auf dem Selberpflückfeld kann man neuerdings auch per QR-Code mit 
Paypal bezahlen, das kommt mir sehr entgegen! Die Große verputzt derweil
im Auto die ersten Einkäufe....


Irgendwie Feierabend. Wir warten im Auto auf unsere Pferdemädchen, die noch 
nicht vom Spazieren zurück sind. Zuhause müssen wir nur noch die 
Einkäufe verräumen, das Abendessen ist zum Glück schon fertig.
So soll das. Diese Zeit ohne Termine, Hausaufgaben und Gedöns, an die
kann ich mich immer ganz schnell gewöhnen :-)

2. Oktober 2020

Glernt isch halt glernt...

 Ok, vermutlich ist dieser Spruch vom Äffle und Pferdle genauso alt
wie meine Makramee-Künste, aber dann passt das ja ;-)

(Und wehe, irgendjemand schreibt jetzt hier, dass er oder sie keine Ahnung hat,
wovon ich spreche! Unvergessen die Zeiten, als man das Werbefernsehen
in der ARD nur konsumierte, um die Werbetrenner zu sehen. Und wie gelungen
der Tag, wenn mal wieder der Hafer- und Bananenblues kam. 
Ohrwurm jetzt? Bitte, gern geschehen.)


Jedenfalls.... Wo war ich? Ach, genau.
Jedenfalls schrieb ich neulich schon mal auf insta, dass inzwischen kein Trend so
neu ist, dass ich ihn nicht schon mal mitgemacht hätte. In dem Alter bin ich 
jetzt offenbar. Makramee gehört eindeutig dazu, auch wenn ich das
damals nur so mittelcool fand, glaube ich. Gelernt habe ich es
selbstverständlich trotzdem, was an Handarbeiten da war, wollte ich 
können. Und wir hatten ja auch sonst nichts ;-)
Den aktuell wieder an allen Ecken aufpoppenden Boho-Trend finde ich
allerdings ganz nett, er passt dieses Jahr irgendwie gut 
zu unseren zwangsweise noch häuslicheren Tendenzen als eh schon.


Angefixt wurde ich durch diese kleine Bastelpackung, die ich bei einem meiner
sehr selten gewordenen Streifzüge durch den Drogeriemarkt(!?) entdeckte.
Und was soll ich sagen? Drei Tage später stand ich wieder dort und habe 
alle restlichen Bastelpackungen aufgekauft. So ein kleiner Wandbehang alleine 
macht ja noch nicht so viel her und ich muss jetzt dringend noch ein 
paar weitere Knoten ausprobieren, die ich bei meinen Streifzügen nach 
verständlichen Anleitungen im Internet entdeckt habe :)

Der Winter wird schließlich lang, noch viel länger als eh schon immer,
fürchte ich, da ist es gut, wenn ich auf der Couch auch mal was anderes zu tun habe
als immer nur Häkeln oder Stricken. Ich habe auch schon ein Knüpfset hier
liegen (noch so was, was ich als Teenie irgendwann mal gelernt habe) und
das Buch der 1000 wichtigsten Handstick-Stiche (oder so ähnlich) liegt
 auch schon neben meinem Sessel...

24. September 2020

Kuchen geht immer, oder?

Ich backe (und esse!) ja selbst sehr gerne Kuchen und bringe auch unheimlich
gerne welchen mit, wenn wir irgendwo eingeladen sind.
Dabei finde ich aber diese klassischen Kuchentransportboxen nicht nur
wahnsinnig hässlich, sondern sie nehmen auch viel zu viel Platz
in den Küchenschränken weg, an den 356 Tagen im Jahr, an 
denen man sie nicht braucht...


Deswegen bin ich schon vor Jahren auf einen selbstgenähten Kuchentransporter
umgestiegen, der seither auch dauerhaft in Gebrauch ist. Ausgabe 2.0 inzwischen
allerdings ;-) Gelegentlich kam mal noch ein weiterer hinzu, und zum Transport 
von Kastenkuchen habe ich eine einfache Haube genäht, die man über
die Form ziehen kann. So sind wir für alle Eventualitäten bestens gerüstet.


Und da ich es ja immer toll finde, wenn sich andere inspirieren lassen, 
ihre Gewohnheiten zu überdenken oder die Welt ein wenig bunter zu machen,
habe ich auch nur allzu gerne den Wunsch einer Kundin erfüllt, die
ihren Kuchen zukünftig auch nicht mehr in unansehnlichen
Plastikbombern transportieren wollte.
Viel Spass damit :)

18. September 2020

Dreizehn ♥

 Wohohoooo, hooray, es ist soweit: 
Wir haben keine Kinder mehr im Haus, nur noch Teenies.
Ich hatte ja nun ein Jahr Zeit, mich an den Gedanken zu gewöhnen.
Und überhaupt ist man in diesem Jahr ja mehr damit beschäftigt, zu hoffen
und zu bangen, dass sich alle Pläne nicht doch noch in letzter Sekunde
zerschlagen, da hat man gar keine Zeit für Sentimentalitäten.


Der Geburtstag der Missi ist in diesem Jahr auch der erste Tag der Woche, in dem
sie wieder zur Schule geht, die Tage zuvor war sie erkältungsbedingt zu Hause.
(Auch so ein Ding, das uns in diesem Jahr sicher noch öfter begegnen wird.
Aber egal, in diesem Schuljahr ist ja alles anders, die Missi kann zum Glück
gut zuhause lernen und die Materialversorgung läuft inzwischen auch 
reibungslos. Egal. Anderes Thema. Es ist halt, wie es ist.) Deswegen feiern wir 
kurz am frühen Morgen und freuen uns auf die beiden nächsten Geburtstage, 
die aufs Wochenende fallen werden ;-)

Auch in diesem Jahr waren die Geschenke wieder recht pferdelastig. Paar
neue Bücher - Romane, aber auch mehr und mehr Fachliteratur, von den besten 
Pferdehacks über die Erziehung von Fohlen und Jungpferden bis
zur Physiotherapie für Pferde. Braucht man alles! Ebenso natürlich ein paar neue 
Produkte für die Putzkiste(n). Daneben hatte sie sich aber auch 
ein wenig Handlettering-Material gewünscht und ein bisschen letzte Deko
 für ihr neues Zimmer. Das größte und beste Geschenk jedoch 
war meine alte, große Kamera, generalüberholt und mit allem Zipp und Zapp. 
Die Missi ist nämlich eine leidenschaftliche und talentierte Fotografin, 
die die Kamera fast überall hin mitschleppt und ab und an würde ich 
meine auch ganz gerne mal wieder selbst benutzen ;-)


Coronabedingt stand unsere traditionelle Wer-kommt-ist-da-Sause mit Familie,
Nachbarn und Freunden natürlich nicht zur Debatte, selbst draußen wären da zu
viele Menschen aus zu vielen unterschiedlichen Ecken zusammengetroffen.
Die Missi tendierte, ähnlich wie ihre Schwester in diesem Alter, eh eher dazu,
gar nicht zu feiern, aber da hatte sie die Rechnung ohne ihre liebste Freundin gemacht.
Die beiden kennen sich seit... ach, eigentlich schon immer, denn auch ihre 
großen Schwestern sind schon seit dem Kindergarten beste Freundinnen.
Es gibt Fotos von den beiden, wo sie klitzeklein und Hand in Hand bei der ersten
Klassenwanderung ihrer Geschwister mitlaufen ♥ All die Jahre sind die
zwei seither ein Herz und eine Seele, auch wenn die Freundin ein paar Monate älter ist
 und dieser Altersunterschied über die Einschulungsgrenze hinweg dafür gesorgt hat, 
dass sie nie in eine Klasse gegangen sind. Die Freundin schon eingeschult, die
Missi noch im Kindergarten? Egal. Die Freundin schon auf dem Gymnasium, die
Missi noch Grundschülerin? Egaaaal.... Und das hat sicher auch dafür gesorgt,
dass sich unsere Jüngste in allen Schulen immer sofort und völlig unkompliziert
einfügte. Sie kannte ja schon alles ;-)


Diese Freundin jedenfalls kam schon vor ein paar Wochen mit dem Wunsch auf uns zu, 
für die Missi ein Überraschungspicknick in den Weinbergen organisieren zu wollen.
Sie hatte alles bis ins Detail geplant, eine kleine, sorgsam ausgewählte Gästeliste erstellt,
alle eingeladen und zur Geheimhaltung verpflichtet - wir mussten nur noch einen
Teil des Caterings übernehmen. Nichts lieber als das! Tatsächlich (und wider Erwarten ;-)
ließ sich die Planung bis zum Ende unter der Decke halten und so bekam die Missi
gestern bei selbstverständlich bestem Wetter ein sensationell schönes, kleines
Picknick mit ein paar Freund*innen unter einem Baum in den Weinbergen.
Sogar eine gemeinsame Pferdefreundin aus der alten Reitgruppe war dabei,
die sie seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen hatte und die eine 
wahnsinnig weite Anfahrt hatte. Einfach nur toll!
Bestimmt der beste 13. Geburtstag, der unter den momentanen Bedingungen 
möglich war. Manchmal kann dieses 2020 doch was.


Kulinarisch hatte in diesem Jahr die Große wieder das Zepter übernommen, 
die ist einfach die beste Geburtstagstortenbäckerin dieser Familie, auch gerne
frei nach Schnauze. Diesmal wurde es eine kleine, hohe Torte, gestapelt aus 
das ganze ummantelt von Schoko-Ganache und dekoriert mit Macarons.
Letztere nicht selbstgemacht, zu unserem endgültigem Untergang
hat kürzlich nämlich eine Filiale des luxemburgischen Hofbäckers in der
Stadt aufgemacht und bessere Macarons gibt es eventuell nirgendwo.


Und da Oreos für die Missi ja sowieso die besten Kekse weit und breit sind,
gab es sie auch noch in Muffin-, pardon, Cupcake-Form. Dieses 
Frosting aka Buttercreme, das aus Muffins Cupcakes macht, halte ich
persönlich ja eigentlich für komplett verzichtbar, aber dieses hier
war gar nicht mal soooo schlecht ;-) Sie wurden auch restlos alle 
aufgegessen!

Das war nun also der letzte Familiengeburtstag für dieses Jahr.
Das heißt, wir können uns nun mit vereinten Kräften auf den
Geburtstag der Großen im Februar vorbereiten, den ACHTZEHNTEN!
Ups. Das wird dann wohl nochmal eine ganz andere Hausnummer,
so emotional :-)

15. September 2020

Mediterraner Tortellinisalat

Es ist gerade wieder so richtig sommerlich heiß.
Das hält in dieser Familie niemanden vom Essen ab,
aber meine Kochmotivation hält sich zumindest mittags doch
in engen Grenzen, deswegen gibt es dann ziemlich oft Salate in ihrer
etwas gehaltvolleren Form. Denn, wie gesagt, Hunger haben wir
alle trotzdem ;-)


Besonders beliebt in der langen Reihe leckerer Sommersalate (Nudelsalat, 
Kartoffelsalat, Reissalat, Brotsalat, Bulgursalat, Melonensalat, Hirsesalat, 
Linsensalat, Brezensalat, Erbsensalat....Vermutlich könnte ich die Reihe 
mindestens so lange fortsetzen wie Forrest Gumps bester guter Freund Bubba 
seine Shrimps-Variationen *ggg*) ist dabei dieser mediterran angehauchte 
Tortellinisalat, der wirklich schnell gemacht ist.


Dafür kocht man eine Packung Tortellini, gießt sie ab und lässt sie auskühlen.
 (Die absolut besten Tortellini sind für uns seit Jahren die kleinen, getrockneten 
von Ba*illa aus dem Nudelregal, die Käsevariante, aber die gibt es zumindest hier kaum 
zu kaufen, wir importieren immer wahre Berge aus Luxemburg oder Frankreich, 
da gibt's die überall, warum auch immer. Es gehen aber natürlich auch welche aus dem 
Kühlregal, dann würde ich aber zwei Päckchen nehmen.) 
Eine große oder zwei kleine Zucchini kleinwürfeln und in etwas Olivenöl anbraten, 
bis sie leicht gebräunt sind. Pfeffern und salzen. Eine Handvoll Tomaten ebenfalls
würfeln und kurz zu den Zucchini geben. Nicht so, dass sie zu Sauce werden, 
sondern nur kurz mitdünsten. Das Gemüse zu den Tortellini geben und vermischen,
ebenso eine Kugel gewürfelten Mozzarella.

Für die warme Vinaigrette eine Zwiebel sehr klein würfeln.
In die Pfanne (vom Gemüse, jetzt wieder leer) nochmal etwa zwei Esslöffel gutes 
Olivenöl geben und die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Je einen Esslöffel Honig und Senf unterrühren und mit 100 ml
dunklem Balsamico ablöschen, ein paar Minuten köcheln lassen,
dabei nach und nach 100 ml Wasser angießen.

Noch heiß über den Salat geben und gut unterheben.
Der Salat schmeckt sofort, noch lauwarm, oder auch gut
durchgezogen nach ein paar Stunden.

Guten Appetit