12. Juni 2019

12 von 12 { Jun 2019 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag -
so funktioniert 12 von 12
Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Der Tag beginnt wie fast immer mit dem Gießen des Balkongemüses.
Das heißt hier alles so, auch wenn es Obst oder Blumen sind ;-)
Es sieht zwar nach Regen aus, aber da wir über den Balkon ein 
Sonnensegel gespannt haben, hilft uns das nur bedingt weiter.
Seit dem heißen Endlossommer letztes Jahr speisen wir quasi den kompletten
Balkon-Gießbedarf aus unserem Küchenbrauchwasser, also dem, was wir zum
Beispiel beim Salatwaschen oder ähnlichem auffangen.
Klappt super.


Frühstück mit der Missi, in der Regel teilen wir uns die Zeitung.
Die Große kommt eher immer kurz vor knapp.


Da ist er, der Regen.
Hilft nix, ich muss trotzdem raus.
Bäh.


Ich habe nämlich einen Friseurtermin.
Mag ich nur so mittel, eigentlich eher gar nicht, aber was wirklich immer
sensationell ist: die Kopfmassage bei der Haarwäsche.
Ich ergebe mich also meinem Schicksal und plane derweil im Kopf
ein wenig am Sommerurlaub rum....


Kurzer Abstecher nach Hause, dann sammle ich die Tochtergesellschaft 
an der Schule ein. Vor der nächsten Chaoten-Schulwoche (immerhin
eine ganz kurze und überhaupt schon die vorletzte vor den Ferien :-)
müssen wir nämlich noch ein bisschen was erledigen.


Ein bisschen was zum Beispiel, das mit Jogginghosen fürs Zehner-Abschlusszelten
und roten T-Shirts für den Sporttag zu tun hat. *augenverdreh
Und da es aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen hier keinen Klamottenschweden
 mehr gibt, müssen wir dafür nach Luxemburg.
Hartes Schicksal ;-)


Erst mal Essen fassen.
Normalerweise ist dort ganz fest Pizzaessen gebucht, aber da wir gerade pünktlich
zum Mittagspausenwechsel im Bankenviertel aufschlagen, ist dort kein
Durchkommen, und leider auch nicht im leckeren Bagelladen.
Also Fastfood, aber immerhin französisches.
(Löblich: seit wir zum letzten Mal dort waren, haben sie immerhin
die Plastikdeckel und die Strohhalme abgeschafft...)


Der Klamottenschwede dort ist standortbedingt sehr, sehr businesslastig
(neben gefühlt tausend Banken auch noch viel EU-Administration ;-)
Für eine Leggings und ein rotes Shirt reicht es aber trotzdem.
Unter anderem. Ich hasse shoppen.
Die Kinder können grundsätzlich alles brauchen und ich 
finde eh nichts...
 (Wobei, doch. In der Kasseschlange bewunderte
ich auf den riesigen, großformatigen Schwarzweißfotos hinter der Kasse
einen sensationell schönen Schlapphut *schmacht
Als ich mich nach dem Bezahlen umdrehte, lag genau der dann tatsächlich
hinter mir im Regal. Die Kinder fanden ihn aber erwartungsgemäß fürchterlich
und auf erneutes Anstehen hatte ich auch keine Lust.
Falls es den die Tage allerdings in Holland auch noch gibt, 
dann isser fällig ;-)


Auf dem Rückweg noch Tanken,
wo wir schon mal da waren.
(Merke: Klamotten wie hier, sonst alles teurer,
aber Kraftstoff deutlich billiger. Ok, Kaffee, Kippen und Alkohol
auch, aber das tangiert uns nicht so...)


Zuhause erst mal eine wenigstens kleine Spazierrunde 
für den Rücken. Das Wetter hat sich um hundert Prozent gebessert,
schaut so aus, als hätten wir die Schafskälte nun endlich hinter uns.


Also erst mal den Pool keschern, Pumpe anwerfen und Wasser testen.
Normalerweise ein Job, der fest an die Kinder delegiert ist, 
aber die machen nun endlich mal Hausaufgaben.


 Abends noch ein Ründchen Bügelwäsche und Fernsehgucken mit dem Mann,
jetzt Feierabend, Buch und Bett, hurra!

Kommentare:

  1. Ich geh auch nocht arg gerne zum klamotten-schweden. Dass es den in TR nicht mehr gibt, hab ich (aus dem dreiländereck) nicht mal mitbekommen. Aber bevor ic, auch noch lit kondern , nach lux zim klamotten kaufen fahre, hab ich doch schneller, und netter, die entsprechenden stoffe im dorf (oder online) gekauft und genäht?!? Das macht uns alle glücklicher, bessere laune und hält auch noch vor, für weitere regentage... ;-)
    LG,
    Antje von lelonuk

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    1. Damit kann ich bei der Sehzehnjährigen leider nicht mehr landen ;-)

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