9. März 2020

Schnörkellos

.... aber immerhin beglitzert.
Das fasst mein neues XXL-Halstuch ganz gut zusammen.


In den letzten Tagen habe ich in meinem dicken Wollschal oft ganz
schön geschwitzt, eventuell zeigen sich da doch die ersten
Frühlingsanzeichen... Ganz ohne Schal geht hier allerdings gar
nicht, selbst im Sommer trage ich sehr häufig ein Tuch und falls nicht, 
habe ich zumindest immer eines dabei.
Ich bin meine eigene Oma! :-))


Dieses große Tuch ist aus wunderbar weichem Musselin, den ich irgendwann im Winter 
mal im komischen Stoffladen entdeckte und gleich in allen verfügbaren Farben 
mitnehmen musste, weil ich die silbernen Glitzerkleckse so mochte.
Ich habe einfach die volle Breite auch in der Höhe genommen und bei diesem
Quadrat die beiden Schnittkanten minimal versäubert, mehr braucht es hier gar nicht.
Das ganze dann diagonal zum Dreieck gelegt, ergibt ein wirklich üppiges 
Tuch, das sich auf ganz verschiedene Arten tragen lässt.

Auf dass ich den Winterschal samt -jacke so bald wie möglich
endgültig einmotten kann!

5. März 2020

Tagebuchbloggen { 5. März 2020 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT-Einträge findet Ihr wie immer hier.
(Das erste Mal für mich in 2020, offenbar erwache ich so langsam wieder aus
meiner Winterstarre ;-)

5.45 Uhr: Weckerklingeln. Es ist minimal hell und vereinzelt hört man schon wieder
Vögel durchs geöffnete Fenster. Es geht aufwärts. Trotzdem.
Erst mal noch liegenbleiben.

6 Uhr: Aufgestanden. Aber nur, weil mir eingefallen ist, dass die Große heute
bis abends Schule hat und ich gestern abend zu faul war, ihr Mittagessen
fertig vorzubereiten. Also Küche, Topf auf den Herd und Brötchen in den Ofen.

6.30 Uhr: Kontrollieren, ob alle Kinder wach und auf sind. Naja.
Immerhin die Große kommt mir entgegen und die Missi ist einigermaßen
wach. Das kennen wir auch anders. Ich eile wieder runter, auf dem Herd
kocht der Bulgur. Abschütten, abkühlen lassen, Brötchen schmieren.


7 Uhr: Frühstück. Ich rühre nebenbei den TexMex-Salat für die Große zusammen,
die heute eine Kursarbeit schreibt und eher....hm, so mäßige Laune hat.
Verteilung diverser Brotdosen und Flaschen, Verabschiedung vom Mann,
der sein Auto in die Werkstatt bringt. Zweiter Anlauf, ich stand da letzte Woche
schon mal und durfte mich via "Aber der Termin ist nicht heute, der Wagen ist für
den Fünften eingetragen!" blamieren. Heute darf er deswegen selbst fahren *g*

7.30 Uhr: Kinder aus dem Haus, Kaffee, Zeitung und Frühstück für mich.
Danach noch ein Ründchen mit dem aktuellen Buch unter meine Decke,
statt Nachrichten. Die deprimieren mich momentan eh nur über alle Maßen.

8.30 Uhr: Angezogen, Zimmer gelüftet. Die Kinder haben in den letzten
Tagen ausgemistet, das tun sie oft und gerne, weil die Zimmer dann
immer so schön aufgeräum sind. Leider stapeln sie das ausgemistete Zeug
lediglich vor ihren Türen im Flur und so sieht es da jetzt aus wie auf dem
Flohmarkt. Ich schleppe alles fluchend eine Etage tiefer, inklusive des
Wäschebergs und dann noch eine Etage tiefer, ums Haus rum in den
Keller. Kaum setze ich den ersten Fuß vor die Tür, beginnt es zu regnen.
War ja klar. Es regnet einfach immer! Zwischendurch telefoniere ich
mit dem Mann, der das Auto diesmal tatsächlich losgeworden ist und
als Ersatz einen A1 bekommen hat, was sehr lustig ist, weil die Große
uns gestern abend noch einen argumentativ bis ins Letzte ausgefeilten
Vortrag gehalten hat, warum ein A1 das perfekte erste Auto für sie
sei (inklusive aktueller Gebrauchtwagenpreise sowie wie
sie es zu finanzieren gedenke, immerhin ;-)

10.30 Uhr: Alles verräumt, Müll sortiert und zwei Umschläge für die
Post fertig gemacht. Auf dem Weg nach draußen stolpere ich förmlich
über den Postboten, der mir Pakete für die Nachbarn dalassen will,
die dann aber doch zuhause sind. Kurzer Plausch.
Danach zur Post und in den Bastelladen, denn morgen heiraten
Freunde von uns und ich brauche noch eine klitzekleine
"Das richtige Geschenk gibt's zur kirchlichen Hochzeit"-Kleinigkeit.
Nach zwei Runden durch den wirklich großen Laden werde ich
tatsächlich fündig, wenn auch anders als geplant.
Schnell wieder nach Hause, ich bin hungrig und es regnet
immer noch.

12 Uhr: Eine Portion Chili plus ein paar Seiten Lesen für mich.
Danach setze ich mich intensiv mit der Frage auseinander, was ich wohl
morgen zum Standesamt anziehen sollte (kalt und Regen, eh klar). Wenigstens das,
wo ich es schon seit Wochen nicht zum Friseur schaffe. Vermutlich wäre ein
Outfit mit Mütze oder Kapuze am passendsten *hüstel* Im Zuge dessen
sortiere ich meinen Schrank einmal durch und räume tatsächlich endlich
die ganzen Sommerkleider raus. Timing kann ich!
Immerhin, ich finde ein Kleid und einen Rock, die zu meinem Lieblingsmantel
passen und endgültig entscheiden kann ich mich auch noch morgen.

13.30 Uhr: Die Missi kommt nach Hause, tropfnass, denn inzwischen regnet es
in Strömen. Aber wer braucht schon einen Schirm... Ich schicke sie zum
Trockenlegen und koche rasch noch ein paar Nudeln. Die bekommt sie zum
Chili serviert (Chili mit vegetarischem Carne, das, so die Missi, "zwar nicht
schmeckt wie Fleisch, aber auch sehr lecker" ist. Nun denn.) Während des Essens
erzählt sie von ihrem Schultag, der im wesentlichen von einem Musik-Test, einer
Nawi-Note und Männern in Schutzanzügen dominiert wurde, die man erst
für die Boten eines Corona-Ausbruchs an der Schule hielt (Schulfrei! Schulfrei!),
die dann aber doch nur Bauarbeiter waren, die "das Asbest aus den Wänden geholt
haben, Mama, voll gefährlich!" Da frag ich mich ja spontan, was mir lieber
gewesen wäre. Im Anschluss inhaliert das Kind erst mal eine Runde, prophylaktisch.
This time of the year....


14.30 Uhr: Ich habe etwas weitergeräumt und wollte eigentlich noch
ein paar Fotos für den Shop machen, aber es ist einfach zu düster. Wo die
Kamera aber schon mal da ist, fotografiere ich gleich den noch verwertbaren
Teil der aussortierten Klamotten. Dafür reicht das Licht leidlich.
Die Missi macht Hausaufgaben, ich telefoniere mit dem Mann, der auch
völlig unmotiviert ist heute und beschließt, früh Feierabend zu machen.
Also für seine Verhältnisse. Während des Telefonats setze ich mich auf
die Couch, was sich als schwerer Fehler erweist, weil ich einfach nicht mehr
hochkomme. Ich werte das als Zeichen, schnappe mir mein Handy und stelle
die soeben fotografierten Klamotten im Kleiderkreisel online.
Was erledigt ist, ist erledigt und so muss ich mich ein paar Minuten
nicht bewegen....

15.30 Uhr: Die Missi ist fertig mit Hausaufgaben und möchte sich nun noch kurz mit
einer Freundin treffen. Da die nicht gerade ums Eck wohnt, ist kurz relativ, aber tjanun.
Wir fahren also los und stellen unterwegs fest, dass das Hochwassser schon
wieder steigt (kein Wunder...) und außerdem die Bäume rechts und links
der Straße blühen wie blöde. Die Armen.
Kind abgeliefert und zurück nach Hause. Podcast-Zeit.
Ich liebe es, Podcasts im Auto zu hören, fast ausschließlich Politik-
und Fußball-Podcasts, manchmal auch was mit Pferden, was die Missi
mir empfohlen hat ;-)

16 Uhr: Wieder zuhause. Ich schreibe rasch mal eine To Do-Liste für
die nächsten Tage und setze mich dann an die Buchhaltung.

17.15 Uhr: Die Große kommt nach Hause und erzählt als erstes auch die
Corona-vs.-Bauarbeiter-Story, gefolgt von den Abi-Plänen ihres
Jahrgangs, da gab es heute wohl ein Planungstreffen. Joah, wird ja auch
Zeit, sind ja nur noch exakt zwei Jahre ;-) Und Himmel, früher war das
alles weniger aufwändig. Und billiger. Leute, spart beizeiten für
die Abitur-Feierlichkeiten!

18 Uhr: Der Mann und die Missi kommen mit dem Werkstattwagen nach Hause.
Die Große steigt dazu, um ihr Traumauto ein wenig näher kennenzulernen.
Die folgende Stunde findet man sie mit glänzenden Augen auf der Couch,
mit dem Audi-Konfigurator, einem Taschenrechner und potenziellen
neuen Jobs. Na toll *ggg* Aber Träume sind toll, die beflügeln...

19 Uhr: Den Chiliresten sei dank haben wir rasch gegessen (also bis
auf die Große, die wird erst sehr viel später wieder munter) und
zufällig eine wirklich interessante Doku im Fernsehen gefunden,
die sogar die Kinder fesselt. Danach schicken wir die Missi zum Duschen.

20 Uhr: Die Missi ist fertig, hat ihr Handy abgeliefert und verabschiedet
sich ins Bett. Dort wartet ein neues Buch, das ich ihr heute aus dem Bastelladen
mitgebracht habe (Da gibt es alles. ALLES!). Ich wickle noch rasch die
ersten Klamottenverkäufe ab und werde mich dann mit meinem
Strickzeug zum Mann auf die Couch gesellen. Irgendwann gegen zehn
werde ich auf dem Weg ins Bett auf der Treppe der Großen begegnen,
die sich ihr (ggf. zweites) Abendbrot bereitet. So enden hier nämlich
sehr viele Tage.

3. März 2020

Work in progress

Im Herbst hatte ich schon mal einen Schwung Kinder(garten)taschen
fertig gemacht, wohl wissend, dass in den Weihnachtswochen und
danach keine Zeit dafür sein würde.
Irgendwas ist ja immer und sei es nur mein gerereller Unwille,
in den Wintermonaten mehr zu tun als zwingend notwendig.


Natürlich kam es dann auch genau so, und seither hängt die fertige Hälfte
der Taschen unberührt in der Kleinen Werkstatt und lacht mich 
jedes Mal an, wenn ich zur Tür reinkomme.
Diese Woche nun endlich kann ich mich aber auch dem zweiten Stapel
widmen und dann - ja, dann könnte es vielleicht irgendwann auch mal wieder
so hell werden, dass man von dem ganzen Glück auch mal
Shopfotos machen könnte. Mehr erwarte ich ja gar nicht, aber im 
Moment ist das schon eine ganze Menge ;)

23. Februar 2020

Siebzehn ♥

Tja, was soll ich sagen?
Das Kind ist seit gestern siebzehn. Nicht zu glauben...
Aber die Volljährigkeit naht in Riesenschritten und nachdem ich mich einen ganzen
Tag lang sehr darüber gefreut habe, dass ausgerechnet ihr 18. Geburtstag
auf einen Sonntag fallen wird, ist mir auch schon aufgefallen,
dass dieses Jahr ein Schaltjahr ist :-p


Aber gut, so haben wir wenigstens dieses Jahr den Wochenendgeburtstag genossen
und ausnahmsweise mal im Hellen beschert ;-)
Überhaupt war dieses Jahr alles ein bisschen anders, denn der Mann und 
die Missi sind im Skiurlaub (und die Große nur wegen ihrer Geburtstagsplanungen
nicht mitgefahren), so dass wir einen Teil des Tages ganz gemütlich (und ausgeschlafen!)
zu zweit verbrachten, mit einem ausgedehnten Frühstück und anschließend 
einem ausgiebigen Shoppingbummel in dem von der Großen bevorzugten
Einkaufszentrum weit, weit drin in Luxemburg. Ein echtes Opfer für mich und
damit ein wahrhaft wertvolles Geburtstagsgeschenk ;-) Aber schön war es.
Nachmittags vernichteten wir dann zuhause das gewünschte Biskuitröllchen
(diesmal gefüllt mit Schokokuss-Quarkcreme und Himbeeren) und abends
gab die Große eine Sause im momentan schwer beliebten Pizzaladen in der
großen Stadt aus, für einen ganzen Schwung Freundinnen.

Und als ich einen Teil davon spät am Abend abholte, stellte
ich mal wieder fest, wie sehr ich die Freundinnen unserer Tochter
doch mag... Die sind so toll alle, kennen sich zum Teil seit 
fünfzehn Jahren und da im dunklen Auto, mit der vegnügten Gesellschaft
im Rücken,wurde mir klar, wie wertvoll das doch ist.
Ein echtes Geschenk, nicht nur am Geburtstag 

19. Februar 2020

Annähen gegen die Erkältung

Ganz ehrlich: meine letzte Erkältung ist so lange her, dass ich
mich noch nicht mal erinnern kann, wie ätzend sowas ist
Ich sollte also einfach demütig in der Ecke liegen und mich nicht beschweren ;-)
Dafür ist es aber dann doch zu doof...


Um nicht komplett im Nörgelsumpf unterzugehen, habe ich mich gestern 
aber immerhin aufgerafft und bin ein Stündchen in die Kleine Werkstatt
gegangen. So ein schneller Einkaufsbeutel wie die 
Markttasche Marga von mees&mees geht auch mit dem dicksten
Erkältungskopf zu nähen. Ok, gerade so. Tatsächlich musste ich eine
Naht wieder auftrennen, weil ich den Innenbeutel nicht nur seitlich und 
unten, sondern auch oben zugenäht hatte *hüstel*
Passiert mir mit klarem Kopf doch eher selten....


Marga ist um einiges geräumiger als ein normaler Einkaufsbeutel und ich
freue mich schon darauf, ihn demnächst zum ersten Mal zu füllen.
Das muss allerdings noch ein paar Tage warten, denn jetzt kommt erst mal
Fastnacht und da verlasse ich das Haus traditionell nur, wenn es wirklich
gar nicht anders geht. Zum Glück sind auch schon Ferien - beste
Voraussetzungen, sich ganz in Ruhe auszukurieren...

17. Februar 2020

Geschwisterplüsch

Neulich wurde mal wieder ein besonders hübscher Wunsch
an mich herangetragen: Eine Familie erwartet dieser Tage
das zweite Kind - für den dann großen Bruder sollte es einen
großen Kuschelhund geben und für die dann neugeborene
Schwester ein kleines Pendant :-)



Ich liebe für sowas ja die Toffee Nosed Friends, insbesondere die Katze habe
ich schon häufiger verschenkt. Nun also mal den Hund, einmal in
Originalgröße und einmal verkleinert.
Der Körper ist aus olivfarbenem Frottee genäht, Ohren und Bauchtasche
aus bunten Vintagestöffchen nach Wahl.


Die Gesichter habe ich per Hand aufgestickt und dabei gemerkt, dass ich 
ganz schön aus der Übung bin. Also das Ergebnis ist ok, aber es war ein
mühsamer Weg. Dabei konnte ich mal wirklich toll sticken, ich war 
regelrecht süchtig danach, immer neue Kunststiche zu entdecken und sie
konnten gar nicht kompliziert genug sein. Damals war ich ungefähr so 
alt wie die Große heute, aber wir hatten ja auch noch keine Handys *ggg*
(Dieses Wissen muss ich dringend mal auffrischen,
das macht nämlich immer noch riesigen Spass! Und ich habe immer
noch einen Rucksack hier liegen, den ich dringend mal besticken möchte.)

Die Hundegeschwister jedenfalls sind schon an ihrem neuen 
Bestimmungsort angekommen und begleiten die Familie hoffentlich
liebevoll in ihren neuen Lebensabschnitt :-)

12. Februar 2020

12 von 12 { Feb 2020 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag -
so funktioniert 12 von 12
Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Mein Tag beginnt aus unerfindlichen Gründen kurz nach Mitternacht damit,
dass ich noch schnell mein Müsli für den Rest der Woche fertigmache (im
Januar war es schon so schrecklich spät, irgendwas läuft hier schlimm falsch ;-)
Ich mische dafür drei Esslöffel Paleo-Müsli (rechts unten) mit einem Esslöffel 
Haferflocken (links unten), bedecke es mit Milch (oben) und stelle es über Nacht
in den Kühlschrank. Man kann das auch für mehrere Tage im Voraus machen.
Morgens kommen dann noch ein halber Becher körniger Frischkäse, ein Esslöffel
Vanillequark, ein halber geriebener Apfel und Obst nach Wahl dazu. Gerne 
noch ein bisschen Crunch drüber, fertig. Ein Gedicht!
Frühstücke ich an 98 von 100 Wochentagen ;-)


Sechs Stunden später *gähn*
Ich rühre mein Müsli zusammen, siehe oben, und darf derweil die
frühstückende Große schnell mal abfragen. Nach zwei Minuten 
raucht mir der Kopf - unglaublich, dass ich das auch alles mal konnte...
Seit diesem Jahr hebt die Große ihre Lernblätter alle auf - 
in der Hoffnung, dass sie sich dann in der Abi-Vorbereitung keine neuen mehr 
schreiben muss. (So vorausschauend wäre ich auch gerne, nur ein Mal!)
Ist aber schon alleine deshalb toll, weil ich es immer eine Schande
fand, dass diese schönen Blätter alle im Müll landeten.
Und landen, denn die Missi schreibt inzwischen auch welche.


Die Familie ist aus dem Haus und ich mache etwas ganz, ganz ungewöhnliches:
Ich gehe mit einem Buch in die Wanne. Eigentlich hasse ich Baden, aber die letzten
zwei Wochen waren so unfassbar anstrengend, dass ich wirklich alles tun muss,
um meine Akkus wieder aufzuladen. Sogar baden *g*
Mit Regengepladder auf dem Dachfenster über meinem Kopf ist es sogar ganz ok.


Der Rest des Vormittags steht dann im Zeichen von diversen Erledigungen.
Also das Auto im Schatten der alten Lok geparkt und los. Eigentlich kann man
 in der kleinen Stadt alles ganz wunderbar zu Fuß erledigen, man muss nur erst
mal hinkommen.


Ich laufe also in den Supermarkt und in den Bioladen, 
zur Apotheke, zur Post....


... und ins Bürgerbüro. Letzteres allerdings völlig vergeblich, da muss ich
morgen dann nochmal in die richtige Stadt. Immerhin muss ich für diese
Erkenntnis fast gar nicht warten.


Dann vollgepackt zurück zum Auto, irgendwie muss man ja auch im Winter
wenigstens ein Mindestmaß an Bewegung bekommen. Solange ich ein
Ziel habe, geht das ganz gut, alles andere muss warten bis zum
Frühlingserwachen!


Obligatorischer Halt am Bücherschrank, tatsächlich habe ich auch zwei Bücher
gefunden, die mit nach Hause dürfen. Nachschub.


Zurück zuhause erwartet mich ganz wunderbare Post.
Zum dritten Mal hintereinander können wir nach Dortmund zum Auswärtsspiel
fahren, unglaublich! Entweder will da außer uns nie jemand hin, oder wir haben
wirklich wahnsinniges Losglück. Und lustigerweise sind das seit drei Jahren auch 
zuverlässig immer die einzigen Auswärtskarten, die wir bekommen - Mainz, Köln, Gladbach,
Leverkusen, Hoffenheim, alles in relativer Nähe und noch nie irgendwas....
Ich freue mich! Am Sonntag waren wir zuletzt in München, zum (enttäuschend 
torlosen) Spitzenspiel gegen Leipzig, und nun gleich der nächste Kracher.
JEDE Wette, dass es da mehr Tore geben wird.
(Sehr lustig auch "Kein Zutritt in BVB-Fankleidung!" ALS. OB. *ggg*)


Sehr schnelles Mittagessen heute, Mittwoch ist der einzige Tag in der Woche,
wo auch die Große schon mittags da ist. Zumindest alle zwei Wochen.
Käse-Schinken-Röllchen mit Pizzateig, dazu gab es eine riesige Schüssel
Möhrensalat.


Nachmittags Hausaufgaben für die Kinder, während ich Brownie-Cookies backe.
Später fahren wir die Missi noch zu einer Freundin, dort lernen sie zu dritt
für die anstehende Französischarbeit. Der Mann bringt sie dann abends
wieder mit nach Hause.


Abendbrot und dann Couch für alle. Während ich anfange, die Bilder hier hochzuladen,
schauen wir "Kroos" - ich liebe ja solche Blicke hinter die Fußballkulissen, und dieser ist
wirklich gut gelungen ("Inside Borussia Dortmund" kann ich auch wärmstens empfehlen,
sogar ganz ohne Bezug zum Verein. Oder "All or Nothing" über ManCity und 
Pep Guardiola.) Kroos jedenfalls habe ich schon mal gesehen, deswegen ist es ok,
dass ich die erste halbe Stunde nebenbei noch tippe ;-)
Aber jetzt: Feierabend!