10. Februar 2011

#1 limettengrün


Eine wunderschöne Frühlingslock-Aktion, die Luzia Pimpinella hier ins Leben gerufen hat :-)
Mir ist gerade auch sehr nach Farbe - und grün ist eh einer meiner Dauer-Favoriten *hach*

Also bitte, los geht's - einfach gucken, durch die Bloggerwelt schwirren, Farbe tanken und gute Laune haben...
Meine Bilder sind allesamt Fundstücke aus den warmen Monaten 2010. 
Noch viel mehr Grünzeug findet ihr hier!

Viel Spass und ein dickes DANKE an Frau Pimpi :-)




















Die noch ausstehenden Farben für die nächsten Donnerstage sind:

#2 pfefferminzgrün
#3 lagunentürkis
#4 hyazinthenblau
#5 fliederlila
#6 kirschblütenrosa
#7 korallenrot
#8 madarinorange
#9 zitronengelb

Wenn der Frühling bis dahin nicht eingetrudelt ist, dann weiß ich's auch nicht ;-)
Seid Ihr dabei?

9. Februar 2011

Kamille goes Fuchs

Hach, Ihr seid süß - so viele liebe Genesungswünsche, kein Wunder, dass es mir heute schon ein kleines bißchen besser geht *flüster*

Der Schüttelfrost ist verschwunden und der Finger pocht auch höchstens nur noch halb so viel, auch wenn er immer noch gruselig ausschaut.... Ach, und wie man sowas hinbekommt? Ich habe mir am Samstag vermutlich einmal zu oft in den Finger gestochen. Weiter nix. An dem Tag war es aber wirklich extrem. Man sieht zwar rein gar nichts, aber es hat offensichtlich gereicht...

Wenn ich nun schon nichts Neues nähen kann, zeige ich Euch wenigstens noch mein zweites Kamille-Modell vom Anfang der Woche:



Diesmal aus dunklem Denim, ein paar Vintage-Stöffchen und ganz viel Fuchs!



Ich finde, die Füchse von Frau Pü, der Hamburger Liebe und diesem liebenswerten Retro-Stöffchen harmonieren ganz wunderbar.



Natürlich wieder mit Klappe, ganz viele Extra-Täschen und diesmal auch mit Trageschlaufe.

Die Karos im Inneren sind auch von einer alten Bettwäsche :-)

Tja, ich überlege noch, ob ich das nicht auch behalten soll *g*

8. Februar 2011

Rien ne va plus

Dem aufmerksamen Leser wird sicher schnell auffallen, dass es sich bei dem kleinen Freund unter der Schiene nicht etwa um den beinahe-perforierten Finger von gestern handelt, sondern um seinen Gegenpart auf der anderen Seite.
Rechts, natürlich. Wo sonst?



Es fiel mir gestern abend spät schon auf, dass der rechte eigentlich viel mehr weh tut als der linke, obwohl optisch völlig unauffällig.
Tja, das änderte sich rasch, gegen zwei wurde ich von unangenehmem Pochen geweckt und konnte die folgenden Stunden dem Finger beim Anschwellen zuschauen. Die Schmerzen waren echt spektakulär *grusel*

Diagnose: fiese Entzündung an der Fingerkuppe, irgendwo drinnen, mit allen Schikanen: steifer Finger, geschwollener Lymphknoten, mieser Allgemeinzustand. Wie Grippe, nur ohne Grippe... Noch nie habe ich mir mehr gewünscht, dass ein Antibiotikum schnell anschlägt, denn neben dem fast unerträglichen Pochen schmerzt auch noch die Aussicht auf "manuelle Öffnung", wenn es nicht klappt.

Immerhin wäre damit die Frage beantwortet, wann mein Maschinchen mal zur Wartung geschickt werden könnte - jetzt wäre vermutlich ein guter Zeitpunkt *schiefgrins* Beim bloßen Gedanken an Benutzung der Hand (oder an Nadeln!) bricht mir der Schweiß aus.
 Leider kann ich mich gerade so gar nicht aufraffen, etwas anderes zu tun, als aphatisch auf der Couch rumzuliegen und zu jammern. Regalfach ist erst mal weitestgehend geräumt, der Haushalt innerhalb von Stunden zum absoluten Chaos verkommen...
Die Woche wird nicht mein Freund :(

7. Februar 2011

Wuuaaahhh....

Erkenntnis des Tages:
Es geht doch nichts über ein paar gut gemachte Tussi-Nägel! ;-)

Eigentlich ist diese Marotte nur ein Überbleibsel aus meinen Chichi-Tagen im Investmentbanking, aber spätestens seit heute weiß ich wieder, warum ich mich nicht davon trennen mag - ohne hätte ich jetzt einen glatten Nähmaschinen-Durchschuss *grusel*



Die Gel-Auflage hat die Nadel tatsächlich abgefangen - sie ist zerbrochen *ätsch* Verteufelt weh tut es leider trotzdem, war es doch ausgerechnet der Finger, wo ich mir vorgestern erst eine Stecknadel zwischen Finger und -nagel gerammt habe :( Überhaupt ist es unglaublich, wie oft man sich ruinierte Zeigefingerkuppen (die zweite ist ein Opfer der Aktivitäten vom Wochenende) anstößt. Etwa alle dreißig Sekunden einmal. Mindestens...



Aber ich will gar nicht klagen, denn sehr Ihr das SONNENLICHT auf den Bildern?
Ich konnte die zweite Kamille tatsächlich auf dem Balkon zusammennadeln, ohne Jacke!
Ein Traum :-)

6. Februar 2011

Kamille, Kamille...

oder: Manchmal muss man einfach Glück haben :-)

Zum Beispiel, sich in eine große Schar von Probenäherinnen einzureihen und am Ende tatsächlich zu den Auserwählten zu gehören.
Zu pathetisch? Ach was, genau so hat es sich angefühlt, als Julias neues e-book dann tatsächlich bei mir ankam - es war wirklich Liebe auf den ersten Blick ♥



Kamille: ein wirklich super detailliertes e-book, leicht verständlich und - das ist wirklich nicht selbstverständlich - auch eines, das nachvollziehbar bleibt, wenn man es in schwarz/weiß ausdruckt ;-)

Kamille: ein toller, trapezförmiger Krambeutel, in dem man wirklich viel unterbringen kann - von Kosmetikkram für einen ganzen Urlaub, über Handarbeits- und Nähkram bis hin zu Spielzeug-to-go.
Ich habe ihn hier aus Seesack-Canvas und wasserabweisendem Schwedenstoff genäht. Perfekte Kombination für einen Waschbeutel, aber nur weiterzuempfehlen, wenn ihr genügend Hornhaut auf den Fingern, Stecknadeln mit breiten Köpfen und einen strapazierfähigen Fingerhut habt. Falls nicht, werden Eure Finger so bluten wie meine heute...
Aber es hat sich gelohnt!



Öffnet man nämlich die breite Klappe und den Reißverschluss....



... bietet sich erst mal ganz viel Platz. Hier an den Seitenwänden noch Innentaschen unterzubringen, wäre wirklich gar kein Problem.
Aber da blitzt doch noch etwas an der Rückseite hervor!?



Einmal Umdrehen und Ziehen.....

... und tadaaaaaa:


Noch ein Extrapack Kleinkram-Täschchen :-))

 
Hier lässt sich alles unterbringen, was man sonst in den Untiefen der Kosmetiktasche immer suchen geht.
Oder, auch sehr cool (und dafür ist die Tasche ursprünglich konzipiert): hier passt das gesammelte KamSnaps-Werkzeug rein und die Beutelchen mit den Snaps kommen in die Tasche!



"Sauwer" ist übrigens ein der ur-trierischer Ausdruck schlechthin und bedeutet so viel wie "cool", ist aber erheblich vielschichtiger: "Spitze, abgefahren, gut gemacht, na toll, so ein Mist, du lieber Himmel" - je nach Intonation alles sauwer *g*
Zusätzlich bedeutet es aber natürlich auch "sauber", was für einen Waschbeutel ja ganz passend ist ;-)

Eigentlich sollte das mein Beitrag zum aktuellen DaWanda-Community-Wettbewerb werden. "Meine Heimat", wenn das mal nicht mein Thema ist... Leider zickt die Diva aber immer noch schlimm herum und bei der Nahtausführung, die sie hier abgeliefert hat, kann ich einen eventuellen Verkauf eher nicht verantworten...
So bleibt sie halt hier und kommt mit auf's Schiff.
Sauwer! :-)

Das wunderbare e-book "Kamille" gibt es ab sofort hier bei lillesol & pelle.
Tausend Dank, dass ich Probenähen durfte!

Und morgen oder übermorgen zeige ich Euch dann, dass man das Täschchen auch nähen kann, ohne die Fingergesundheit zu riskieren ;-)

4. Februar 2011

Flötentasche reloaded

Eine zweite Flötentasche aus Seesack-Canvas nach dem Modell meiner Großen ist hier in den letzten Tagen entstanden, für eine liebe Tochterfreundin im hohen Norden.



ÄhnlicherSchnitt (und diesmal ohne notfallmäßig verlängerter Klappe ;-), ähnliche Details, andere Trägerlösung.



Und eine echte Grenzbelastung für meine Diva diesmal, man merkt, dass sie inzwischen wirklich ganz dringend zur Wartung muss (Wann? Wann?? WANN??) *örks*
Sie transportiert nicht mehr ordentlich, was jede Ziernaht zur Adrenalin-Tour macht, schlaufelt, lässt Stiche aus und ächzt... Stickaufträge dagegen bewältigt sie weiter anstandslos, irgendwie scheinen die Fehler alle mit dem muckenden Transport zusammenzuhängen...
Mist. Muss mal googeln. Denn ein Seesack-Projekt wartet hier noch auf Ausführung.
Morgen, spätestens.

3. Februar 2011

Resteverwertung

Am Sonntag gab es hier die ebenso leckeren wie schnell gezauberten Kirschmohn-Tartelettes von Ohhh...Mhhh... (dieses Blog ist noch mein Untergang, ich glaube, ich erwähnte es bereits ;-), allerdings nicht als Dessert, sondern als Nachmittags-Küchlein.

Und so ergab es sich, dass ich noch ein fast volles Glas Kirschen und eine halbe Packung Mohnback übrig hatte.
Praktischerweise genau die richtige Menge für einen spontanen, wenn auch halben,

Montags-Mohnkuchen mit Früchten
:




250 Gramm Butter, 100 Gramm Zucker und 6 Eier schaumig rühren. Ein Paket Mohnback und 100 Gramm Naturjoghurt zugeben.
300 Gramm Mehl mit 75 Gramm Speisestärke und drei TL Backpulver vermischen, portionsweise unterrühren.
Den Teig auf ein gefettetes, tiefes Backblech streichen und mit etwa einem Kilo Obst nach Wahl belegen - Kirschen, Äpfel, Zwetschgen, Pfirsische, alles lecker!
(Die Mengenangaben beziehen sich auf ein Blech, halbiert ergiebt das eine schöne Springform voll, so wie hier.)



Im vorgeheizten Backofen auf mitterer Schiene etwa Minuten bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 45 Minuten backen, mit Puderzucker bestäuben, einen Pott Sahne schlagen (optional *g*) und genieeeeßen....

Guten Appetit :-)

Das letzte Stück haben wir gestern gegessen, deswegen schmurgelt gerade Nachschub im Ofen. Diesmal Nutella-Kirsch, ansonsten ganz ähnlich wie oben... Riecht sehr verheißungsvoll und wurde von Tochtergroß gewünscht, die heute mit reichlich Fieber-und-weiter-nix zuhause ist. Was für ein prima Alibi zum Couchwälzen, Buchlesen und Kuchenkrümeln...