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10. Dezember 2017

Advent, Advent

Oder:
Alle Jahre wieder 

....beschenken die Lieblingsfreundin und ich uns nämlich gegenseitig mit einem Adventskalender.
Ich weiß gar nicht mehr, wann das ursprünglich seinen Anfang nahm, es ist jedenfalls schon 
seeehr, sehr lange her.....


Jung, kinderlos und ohne nennenswerte Verpflichtungen haben wir uns kreativ gnadenlos ausgetobt, 
da steht mir die Freundin nämlich in nichts nach. Eher umgekehrt ;-)
Aber auch mit ein bis fünf Kleinkindern am Hacken haben wir es immer irgendwie hinbekommen.
Nicht immer als Punktlandung, aber fast *g*
Und darauf sind wir ganz schön stolz....


Aber so langsam ist auch das letzte Kleinkind in der Riege gar nicht mehr so klein, 
und deswegen liegen wir inzwischen wieder so richtig gut in der Zeit und konnten unsere Türchen 
schön ordnungsgemäß ab dem 1. Dezember öffnen.


Ich habe in diesem Jahr die Tütchen an einen großen Drahtring gebunden (wobei das Nervigste dabei
eindeutig das Einschlagen der Ösen ins Papier war!) und diesen dann zur Hälfte mit Tannen-
und Kiefernzweigen umwunden (so ein neumodischer Eukalyptus-Tinnef kommt mir nicht
 ins Haus ;-) und mit einer Papiersterngirlande sowie einer kleinen Kerze garniert.
Und da wir ja nun schon den Zehnten haben und die Lieblingsfreundin durchaus klug und
kombinationsbegabt ist, kann ich ja auch den Inhalt verraten, denn sie hat inzwischen sicher
schon selbst herausgefunden, dass in jedem Beutel ein kleines Gewürztütchen steckt ;-)


Und jetzt gehe ich, und öffne das zehntes Türchen an meinem Adventskalender -
der so wunderbar auf meine Küchenfensterbank gleich neben demFrühstückstisch passt,
dass ich geneigt bin, ihn einfach immer da stehen zu lassen....

Euch allen einen gemütlichen zweiten Advent 

18. Dezember 2015

Noch gar nicht gezeigt....

Seit Menschengedenken beschenken die Lieblingsfreundin und ich uns gegenseitig mit einem Adventskalender. 
Zeitig fertig bekommen wir die immer, nur mit der pünktlichen Übergabe hapert es ab und an *g* 
Dieses Jahr allerdings waren wir beinahe Just in Time :-)


Einen Blick auf meinen Kalender konntet Ihr ja schon beim Tagebuchbloggen erhaschen.
Ich habe mich in diesem Jahr mal für die rustikale Engelsvariante entschieden ;-)
Einfach ein paar Engelsflügel mit den Halterungen, die da meistens an der Rückseite angebracht sind, an einen passenden Kleiderbügel binden und dann die vorbereiteten Tütchen an die Querstange des Bügels knoten.


Und was drin war, kann ich nun auch gefahrlos verraten, denn es wird der Lieblingsfreundin inzwischen zweifellos schon aufgegangen sein, was die Grundlage ihrer Kalenderfüllung ist:
24 Gewürz-Minis aus dem Adventskalender von Just Spices.
Ich mag diese Gewürze wirklich sehr und habe mich auch schon mal ausgiebig durch die kleinen Tütchen getestet, bevor ich mich dann für ein paar große entschieden habe *schlemm*

Und jetzt sind schon nur noch ein paar Tütchen übrig bis Heiligabend.
Ist das nicht unglaublich?
Also ich wäre ganz eindeutig für die Ausweitung der Adventszeit auf sechs Wochen!
Mindestens :-)

3. Dezember 2019

Adventskalenderzeit

Heute ist ja schon der dritte Türchentag und so
kann ich Euch vermutlich gefahrlos den diesjährigen Adventskalender
für die Lieblingsfreundin zeigen, denn im Idealfall ist sie inzwischen
dahintergekommen, was sich in diesem Jahr in den Tütchen verbirgt ;-)


Da wir gerade den Flur renovieren, bin ich auf einem ausgeprägten
Weißtrip, der irgendwie auch bei dem Adventskalender durchgeschlagen ist.
Simple Papiertütchen gab es diesmal mal wieder,
aufgehangen an Drahtclipsen in einem Bilderrahmen, den man 
später dann wunderbar als Foto- oder Bildercollage verwenden kann.


Gefüllt habe ich die Tütchen mit Süßkram, natürlich, und dazu mit
allen Utensilien, die man gemeinhin für weihnachtlich verzierte Fenster
so braucht: Kreidemarkern, Masking Tape sowie vielen kleinen und großen
Malvorlagen, mit denen der Fensterschmuck schnell und unkompliziert gelingt.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis, dei Lieblingsfreundin ist
schließlich die Kreativität in Person ;-)

17. Dezember 2016

Adventskalender-Rituale

Seit Menschengedenken schenken die Lieblingsfreundin und ich uns gegenseitig einen Adventskalender. 
Egal wie stürmisch die Zeiten - oder heutzutage eher: wie krank die Kinder *g* - 
das haben wir noch immer hinbekommen ;-)


In diesem Jahr hatte ich eigentlich ganz andere Pläne, was die Umsetzung anging - aber dann stolperte ich im Flohladen über diese Etagere. Da war sie zwar noch in feinstes Siebzigerjahre-Kackbraun gewandet, aber meine Vorstellungskraft reichte gerade so aus um zu wissen, dass sie in einem neuen Farbkleid eine echte Schönheit abgeben würde.
Ich musste dann auch bloß vier oder fünfmal mit Farbe ran, bis das Braun einigermaßen besiegt war -
 aber es hat sich gelohnt, finde ich....


Die 24 Kleinigkeiten dazu habe ich in Papiertüten eingenäht und anschließend passend zurechtgeschnitten. 
Bißchen Dekotüdel dazu - die rosa Kugeln sind auch aus dem Flohladen und mindestens so alt wie die Etagere - 
und fertig ist der Gute-Laune-Adventskalender :-)

Euch allen ein friedvolles letztes Adventswochenende ♥

29. November 2023

Adventskalenderzeit

 Alle Jahre wieder adventskalendert es heftig hier im Fluchtenhaus. Um den Inhalt kümmere ich mich immer schon, sobald die Adventskalender auf den Markt kommen (ich kaufe ja immer fertige, die ich dann plündere), dann ist das erledigt, oft gibt es zu Beginn irgendwelche Rabatte und die Kosten fallen nicht mit den Weihnachtsgeschenken, den Winterklamotten und den und den übrigen Jahresendausgaben zusammen.


In diesem Jahr habe ich drei Kalender gekauft und die Inhalte, zusammen mit ein bisschen Süßkram, gemischt und aufgeteilt: Die Missi hat den klassischen Säckchenkalender in der Küche inzwischen für sich alleine, die Große und der Freund haben im letzten Jahr einen eigenen bekommen, den man auch wiederverwenden kann und für die Lieblingsfreundin tobe ich mich jedes Jahr aufs Neue kreativ aus.


In diesem Jahr habe ich eine der bestellten und geplünderten Adventskalender-Verpackungen recycelt - überhaupt hebe ich die immer auf, wenn die in solchen Kartonschubern gestaltet sind. Die sind viel zu schade zum Wegwerfen! Einer steht zum Beispiel schon seit Jahren in meinem Schrank und dient als Schmuckaufbewahrung - und aus diesem hier habe ich…. einen Adventskalender gemacht. Wie originell ;) 


Aber vorher war er halt bunt, mit Firmenlogo und Sprüchen bedruckt - und das war ja schon alleine deswegen indiskutabel, weil der Inhalt ja jetzt nur noch zu einem Drittel mit dem Aufdruck übereinstimmt ;) Ich habe also Verpackung und Kistchen von allen Seiten erst weiß grundiert und dann teilweise gold angesprüht. Beides mit Sprayfarbe und immer eine Seite von allen 24 Kästchen gleichzeitig, sonst hätte es vermutlich ewig gedauert. (Ich war auch skeptisch, was die viele Farbe eventuell mit der Pappe anstellt, aber das war gar kein Problem.) Danach noch Zahlen aufgeklebt, Kistchen gefüllt, wieder eingesetzt, einen kleinen Lichterkranz mit Timer befestigt und ein bisschen Tannengrün befestigt (Heißklebepistole ftw!)


Zwischendrin, während der Sprüherei, war ich nur so mittel begeistert vom Ergebnis, aber schon nach dem ersten Zusammensetzen fand ich es ganz gut und jetzt, so mit Licht und Tüdelüt, bin ich ganz begeistert. Durchhalten lohnt sich meistens doch :) Und was ist drin? Kann ich natürlich noch nicht verraten, ist ja noch ein Geheimnis…

9. Dezember 2025

Advent, Advent

 Mein Adventskalender für die Lieblingsfreundin brauchte in diesem Jahr zwei Anläufe. 


Dabei hatte ich schon früh sowohl eine tolle Idee für den Kalender an sich, als auch für den Inhalt. Es zeigte sich dann allerdings bei der Umsetzung irgendwann (leider erst, als der Kalender selbst fertig war, bis dahin war ich zwar skeptisch, aber optimistisch ;) dass beides nicht kompatibel war.


Also nochmal von vorne. Diesmal lag mein Hauptaugenmerk auf Inhaltsschonung (kein Falten, kein Rollen), deswegen gab es passende Pergamintüten, die ich mit goldenen Aufklebern und Streusternen dekorierte - an der Kante mit Hilfe eines Kleberollers, auf dem Rest der Tüten schön händisch mit Bastelklebertupfern und Pinzette, sehr meditativ! 


Und erst, als ich diesen Stapel zusammen hatte, kümmerte ich mich um eine passende „Verpackung“, die ich aber recht schnell in Form eines Holzkistchens fand, das dann ebenfalls noch mit Goldsternen und einer kleinen Lichterkette aufgepimpt wurde. Weiß war es schon. Aus der Not geboren, bin ich mit dem Ergebnis jetzt doch ganz zufrieden. Und kann jetzt anfangen, mir Gedanken zu machen, mit was sich wohl im nächsten Jahr meine ursprüngliche Kalenderidee füllen ließe ;)


Und was ist nun drin? Eine Handlettering-Schule und passende Stifte :) Für ein bisschen Me-Time in der Weihnachtszeit. Ursprünglich hatte ich ein Übungsbuch bestellt und in 24 Einzelteile zerlegt, aber nachdem das nach wiederholten Versuchen, es irgendwie in den ersten Kalender zu quetschen, nicht mehr so wirklich ansehnlich war (daran kann ich mich jetzt wohl ausprobieren…), wollte ich gerade ein neues besorgen, als ich bei Aldi(!) über einen wahren und wahrhaftigen Handlettering-Adventskalender stolperte - was für ein Zufall! Hier konnte ich die 24 Türchen einfach mit dem Cutter raustrennen und in Umschläge stecken, viiieeel besser als meine ursprüngliche Idee! Manchmal fügt sich eben alles…

1. Dezember 2022

Erster Türchentag!

 Es ist Dezember, Freunde!
Der erste Türchentag und tatsächlich muss man unseren 
Kindern schon seit (zwei/drei ;-) Jahren auch gar nicht 
mehr den Unterschied zwischen erstem Advent und erstem 
Dezember erklären. Sehr angenehm. Da hatten wir auch 
schon andere Jahre, vor allem, wenn der erste Advent mal
wieder vor dem ersten Türchentag lag...


Als absolute Punktlandung habe ich gestern in der Früh
noch rasch den obligatorischen Adventskalender zur 
Lieblingsfreundin gefahren. Wir beschenken uns seit Jahren
(ok, es sind Jahrzehnte, machen wir uns nichts vor)
gegenseitig mit einem selbstgemachten Exemplar 
und das sind immer echte Jahreshighlights.
Und auch wir hatten durchaus auch schon Zeiten,
da haben wir es keinesfalls pünktlich zum 
Ersten geschafft, aber so gar nicht.
Es leben die Kinder Sonderfaktoren ;-)


Ich habe in diesem Jahr auf die schwarz-weißen Häuser
von binedoro zurückgegriffen, allerdings vom Format
her ein wenig verkleinert, sonst hätten sie den hübschen
Korkenzieher-Ast, den ich als Befestigung ausgewählt hatte,
vermutlich optisch ein wenig erschlagen. Ich brauchte 
auch gar nicht so große Tütchen, denn gefüllt ist der
Adventskalender diesmal mit kleinen Lettering-Stempeln
und ein wenig Süßkram. Das Ergebnis mag ich sehr,
eine richtige kleine Weihnachtsstadt!

(Und ich habe wirklich überhaupt keine Idee, warum meine
Bilder nach dem Hochladen jetzt schon wieder so maximal
unmöglich werden. Ich schwöre, die sind eigentlich 
gestochen scharf. Bis Blogger irgendwas damit anstellt.
Hatte ich dieses Jahr schon mal, ich werde noch irre.
Ihr müsst draufklicken, dann sind sie super, aber das
kann es ja nun wirklich nicht sein.
Dabei kenne ich nach 13 Jahren wirklich jeden noch so
versteckten Kniff, mit dem Blogger einem das Leben schwer
macht. Dachte ich. Hmpf. Fotos in solcher Qualität 
könnte ich wirklich einfacher haben...)

6. Dezember 2025

Tagebuchbloggen { 5. Dezember 2025 }

    "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.

Die übrigen #wmdedgt-Einträge findet Ihr wie immer hier.

7.00 Uhr: Der Wecker vom Mann klingelt, draußen ist es noch reichlich dunkel. Deswegen bleibe ich auch noch ein paar Minuten liegen. Die Wärmflasche hat nämlich noch Restwärme ;)

8 Uhr: Aufgestanden, geduscht und gedehnt. Jetzt bin ich leidlich einsatzbereit und wecke erst mal die Missi. Die hat sich völlig in den neuen Rhythmus „Bis in die Puppen lernen und dafür morgens ausschlafen“ eingelebt. Ist ja auch sehr teeniefreundlich. Dann Waschmaschine anwerfen, Betten machen, das Übliche.

9.30 Uhr: Gefrühstückt, Zeitung gelesen und jetzt schleunigst Aufbruch Richtung Schule. Ich lasse die Missi raus, bringe ein paar Päckchen und Umschläge zur Packstation und fahre dann rasch bei der Lieblingsfreundin vorbei, unsere alljährlichen Adventskalender austauschen. In diesem Jahr haben wir es erst zum Fünften geschafft, ganz wie früher, als unsere Kinder noch klein waren… Auf dem Rückweg halte ich noch kurz beim Bauern am Straßenrand für Kartoffeln und Gemüse und stelle begeistert fest, dass die im Moment auch selbstgestrickte Strümpfe verkaufen - original solche, wie sie meine Oma immer gemacht hat. Kaufe gleich drei Paar und weiß auch schon, wem ich die unter den Weihnachtsbaum lege :)


10.45 Uhr: Zuhause treffe ich zeitgleich mit dem Mann und der Kanalreinigungsfirma ein. Die hat der Mann gestern bestellt, weil bei uns seit Tagen eines von zwei Abflussrohren verstopft ist. Und zwar das von den Toiletten. Seufz. Zum Glück haben wir ja noch eine in der Gartenwohnung, sonst hätte ich nicht tagelang so gelassen zugeschaut, wie der Mann mit diversen Reparaturversuchen wieder und wieder scheiterte ;) Bin jetzt aber doch froh, dass Rettung vor der Tür steht. Die bauen auch sehr schnell Kamera und Spülung auf, legen los - und stellen zügig fest, dass eigentlich überhaupt gar nichts den Ablauf verstopft, sondern die kompletten Rohre quasi eine einzige Verstopfung sind. Unser herzlicher Dank geht dafür mal wieder an die Installationsfirma, die hier vor 25 Jahren ein amtliches Schrottsystem zusammengebastelt hat. Mit zu wenig Gefälle (das wussten wir schon) und mit unfassbar vielen, unnötigen Ecken und Kurven (das war uns in dem Ausmaß neu), was dafür sorgte, dass jetzt 25 Jahre lang unser Abwasser viel zu langsam durch unsere Rohre getröpfelt ist, statt durchzurauschen und dabei alle Zeit der Welt hatte, den Kalk (den unser Wasser so reichlich mitführt, dass es ein Wunder ist, dass es noch nass ist) Schicht für Schicht an den Wänden abzusetzen, bis irgendwann innen im Rohr einfach kein Platz mehr war. Das war dann wohl letzten Sonntag. 

12.30 Uhr: Statt also einfach die Rohre mit maximalem Druck durchzuspülen und eine Verstopfung zu lösen, fräsen die Jungs nun schon seit zwei Stunden von drinnen und draußen systematisch unsere Rohre frei und der Mann steht am Revisionsschacht und sammelt die vorbeischwimmenden Kalkbrocken raus. Nice. Am Ende sind es mehrere Eimer voll. Immerhin steht inzwischen außer Frage, dass wir dieses Problem keinesfalls hätten selbst lösen können. Währenddessen stehe ich im Vorgarten(!) und putze mit Schrubber und Schlauch das momentan ausgebaute Gäste-WC auf ein ganz neues Level hoch. Gelegenheiten muss man nutzen.

13.15 Uhr: Der Mann ist mittlerweile wieder im Büro und die Kanalleute sind von Fräsen zu Spülen übergegangen, als ich durch die (seit Stunden!) sperrangelweit offenstehende Haustür die Missi aus dem Auto ihrer besten Freundin aussteigen sehe. So spät schon?! Mist. Kochen wäre wohl mal eine Maßnahme.

13.45 Uhr: Essen und Kanalmänner sind zeitgleich fertig. Ich verabschiede sie herzlich und zutiefst dankbar, denn alles funktioniert wieder und sie haben sogar hinter sich geputzt. Und einen Plan unseres verschachtelten Rohrsystems haben wir jetzt auch. Fürs nächste Mal. Top. Dann erst mal Essen und eine Runde an den Schreibtisch, denn das stand eigentlich für heute morgen auf dem Plan. Danach gilt es, schleunigst den besinnlich-adventlichen Grundzustand im Haus wiederherzustellen, der in den letzten Stunden doch arg gelitten hat. Funktioniert auch, bis auf die Tür des WCs, die steht noch im Flur rum und die überlasse ich großzügig später dem Mann.

15.30 Uhr: Ich bringe die Missi zum Stall und auf dem Rückweg noch Müll weg. Zuhause treffe ich den Mann beim Türeeinhängen :) Der hat heute früher Schluss gemacht, weil er später noch ein paar Freunde auf dem Weihnachtsmarkt treffen wird. Wir trinken einen Kaffee zusammen, dann bringe ich ihn in die Stadt und sammle auf dem Rückweg die Missi wieder ein. Win-win.

18 Uhr: Die Missi duscht, konferiert mit Freundinnen, macht sich für den Abend fertig und ich habe beschlossen, dass heute der perfekte Zeitpunkt ist, um den ersten Weihnachtsfilm zu schauen. Mit Kerzen und Pizza auf der Couch. So :) Vorher muss ich aber noch Wäsche aufhängen und eine Kleinigkeit in der Kleinen Werkstatt finalisieren.

20 Uhr: Mein Weihnachtsfilmabend läuft hervorragend (ich schaue „The Family Stone“ mit Diane Keaton und Sarah Jessica Parker, der fest zu unserem Weihnachtsfilm-Repertoire gehört und den ich zur Not auch noch ein zweites Mal schauen kann, falls der Mann auch noch möchte ;), bis sich herausstellt, dass die Mädelsclique gar nicht selbst in die Stadt fahren möchte, sondern dass ich dafür vorgesehen bin. Ich drücke also die Pausetaste und sammle erst die beste Freundin und dann noch zwei weitere ein. Da sich irgendwie keines ihrer Handys mit dem Auto des Mannes verbinden möchte, erstellen sie kurzerhand ihre Playlist für die Fahrt(!) auf meinem Handy. Toll, jetzt werde ich wieder wochenlang sehr zweifelhafte Musik vorgeschlagen bekommen. Ist aber wie immer sehr schön mit den Mädels im Auto. Das ist schon eine tolle Truppe. Ich lasse sie in der Nähe des Weihnachtsmarktes raus und höre auf der Rückfahrt die Playlist zu Ende, die ist gar nicht mal so schlecht!

21 Uhr: Weiter geht’s mit dem Film, mittlerweile falte und klebe ich nebenbei Sterne aus Muffinförmchen und esse gebrannte Mandeln, die heute in unserem Adventskalender von den Kindern waren. Das ist ein wirklich sehr gemütlicher Nikolausabend. 


23 Uhr: Letzte Autorunde für heute, diesmal hole ich den Mann ab. Im Gegensatz zur 20-Uhr-Fahrt war die geplant, aber insgesamt war ich heute dann eventuell doch einmal zuviel in der Stadt ;) Auf dem Hinweg leistet mir nochmal die Playlist Gesellschaft, zusammen mit dem wirklich riesengroßen Vollmond, schönschön. Der Mann findet mich auf Anhieb (es ist erstaunlich voll in der Stadt), ich wechsle noch ein paar Worte mit einem der Kumpels und erfahre auf dem Rückweg, dass sich die Mädelsclique und die Vätertruppe tatsächlich auf dem (gar nicht mal so kleinen) Weihnachtsmarkt getroffen und sogar unterhalten haben. Sie werden eindeutig erwachsen ;) Mit nach Hause wollte die Missi allerdings noch nicht, aber für die Heimfahrt sind wir zum Glück heute nicht zuständig*.

23.30 Uhr: Noch ein bisschen Quality-Couchtime, der Mann erzählt vom Abend und dann ab ins Bett!

* Angesagt war: Wir kommen gegen eins nach Hause. Alle müssen gerade viel lernen und die Missi will um halb acht schon zu den Pferden. Ich werde wach um viertel vor zwei, weil es draußen klappert und windet: Handy sagt, die Missi ist noch mitten in der Stadt. Ich werde wach um halb vier, weil es draußen klappert und windet: Handy sagt, die Missi ist noch mitten in der Stadt. Hm. Der Mann steht um sieben auf, Handy sagt, die Missi ist zuhause. Immerhin. Aber soll ich die jetzt wirklich wecken!? Viel geschlafen haben kann sie ja nicht. Die Frage erübrigt sich, als ich die Nikolaustüte vor ihre Tür stelle und da ein Zettel klebt: „…. (beste Freundin) schläft bei mir. Lasst uns einfach schlafen, sie fährt mich dann später in den Stall.“ Nun denn. Organisiert sind sie ja zumindest. Hat auch alles genau so geklappt, obwohl sie erst um halb zwölf von der allmonatlichen Sirenenprobe geweckt wurden ;)

17. Dezember 2018

Advent, Advent...

Jetzt ist schon deutlich mehr als die Hälfte des Advents vorbei,
und ich habe noch gar nicht den aktuellen Kalender für die
Lieblingsfreundin gezeigt, sowas!


Dieses Jahr zur Abwechslung mal ganz in schwarz-weiß und
dafür ein bisschen voluminöser ;-) 


Die Basis sind ganz schlichte Versandkartons. die es mittlerweile freundlicherweise
in allen möglichen Farben zu kaufen gibt. Die haben viel Stand und genau
das richtige Format, um sie mit Postkarten zu bekleben.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - eigentlich schade, dass
Adventskalender keine Ganzjahresdeko sind....

12. Dezember 2023

12 von 12 { Dez 2023 }

 Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer 


First things first. Der Tag startet mit dem Adventskalender der Lieblingsfreundin und ein paar weiteren digitalen in meinem Sessel.


Wir produzieren im Moment wieder sehr viel Testmüll, aber der Opa der Kinder liegt gerade mit Covid im Krankenhaus (Nur ein Schnupfen! Und wer braucht schon die Alten, man kann ja nicht auf alles Rücksicht nehmen! Ich hätte dazu sehr viel zu sagen, beschränke mich aber auf den einen Satz im gestrigen Spiegel: „Die oft beschworene Eigenverantwortung bringt im Fall von Infektionen eben immer auch Verantwortung für andere mit sich.“ Auf deutsch: Tragt halt wenigstens ne Maske, wenn Ihr draußen krank herumlauft. Egal womit. Und wo. Himmelherrgott. Es kann doch nicht sein, dass man aus diesen elenden vier Jahren so gar nichts gelernt hat. Wie traurig ist das bitte?) und wir hatten alle Kontakt. Better safe than sorry. 


Heute auf dem Zettel: Ein paar Dankeschön-Weihnachtsmitbringsel eintüten und Karten dazu schreiben. Das geht unerwartet schnell, deswegen fahre ich im Anschluss noch schnell ins Büro.


Kaum angekommen, direkt ein Highlight: Vor unseren Augen springt die Heckscheibe des Transporters anlasslos in tausend Stücke, mit einem infernalischen Knall. Diesmal war’s die linke, die rechte wurde aus exakt demselben Grund gerade letzte Woche ersetzt. Lustig. Der Wagen ist brandneu… Immerhin ging das tapen diesmal schon viel routinierter von der Hand und ich bin auch bloß einmal fast von der Trittleiter gefallen.


Wieder zuhause also zur Abwechslung lieber eine ungefährliche Tätigkeit: Baum schmücken. Der Mann und die Missi haben ihn am Wochenende geholt und bis heute durfte er sich akklimatisieren.


Mittach. Gibt Kürbisspaghetti mit getrockneten Tomaten. Sichere Bank und geht schnell. Letzteres ist wichtig, denn die Missi hat zwar mal wieder früher frei, aber auch sehr frühe Reithallenslots (hat sie am Wochenende gebucht und optimistisch mit eingeplant, dass diese Woche sicher auch nicht weniger Schulstunden ausfallen werden als letzte. Tja, sagen wir mal so: Die Rechnung ging auf. Sie hat nur beunruhigt registriert, dass bis jetzt die beiden Kunststunden am Freitag noch nicht gestrichen wurden. Die hatte sie FEST eingeplant, denn ich glaube, Kunst hatten sie in diesem Schuljahr überhaupt noch gar nicht. Gewohnheitsrecht und so…)


Unterwegs. Wetter maximal ausbaufähig, aber die Musik reißt‘s raus. Habe die Missi am Stall abgesetzt und fahre jetzt weiter ans andere Ende der Stadt. Auf dem Weg werde ich auch noch unseren Glasmüll los.


Wocheneinkauf abgeholt. Der Mitarbeiter wünscht mir beim Rausgehen einen schönen Abend. Es ist halb drei. Aber hey, es ist auch wirklich extrem düster draußen, kann es ihm nachfühlen.


Schnell noch in die Stadt, einen Frühstücksgutschein kaufen. Finde einen dreiviertellegalen Parkplatz (immer gut, wenn man wirklich jeden Winkel kennt), offizielle gibt’s nicht. Die Stadt ist dicht, wie seit Wochen. Weihnachten allüberall, auch am Wegesrand.


Wo ich schon mal da bin… Habe noch nicht viel Weihnachtsmarkt gesehen in diesem Jahr, es ist einfach zu voll. Gefühlt wird es wirklich jedes Jahr schlimmer. Jetzt ist es allerdings ganz ok, zumindest, wenn man sich quasi durch die Hintertür nähert.


Zuhause. Einkäufe verräumt und schnell noch drei Lebkuchen gebacken. Warum nur drei, kann ich hier aus Geheimhaltungsgründen leider nicht kommunizieren. Sie sind aber riesig, war trotzdem fast ein Blech voll *g* (Das sind TK-Rohlinge, also durchaus geeignet für Spontanbackaktionen. Lebkuchenteig mag ich sonst gar nicht so gerne, weil so wahnsinnig klebrig, örks.)


Und jetzt Feierabend mit netter Aussicht auf den fertig geschmückten Baum. In diesem Jahr haben wir statt des Sessels mal meinen Schreibtisch rausgeräumt. Begrüße das, deutlicher lässt sich ja nicht manifestieren, dass ich jetzt bis Dreikönig leider nichts mehr arbeiten kann ;) Und ja, da hängen Strümpfe in der Lampe. Die habe ich am Wochenende fertiggestrickt und auf Holzspanner gezogen, damit ich sie noch ein bisschen bewundern kann, bevor sie in die erste Wäsche wandern… Gönne mir jetzt den Probe-Lebkuchen als Abendessen und später mit dem Mann noch ein Fußballspiel. Ein Abend nach meinem Geschmack :)

12. Dezember 2022

12 von 12 { Dez 2022 }

 Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - 
so funktioniert 12 von 12. Wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, 
seht Ihr wie immer HIER bei Caro in der Liste.


Guten Morgen :)
Wie könnte so eine Woche besser beginnen als mit einem 
Säckchen vom Adventskalender, den die Lieblingsfreundin mir 
geschenkt hat?


Frühstück. Mein klassisches Bircher Porridge inzwischen
in der Winter-Edition mit Orange und Walnuss. 
Lecker!


Heute auf dem Zettel:
Weihnachtsgeschenke einpacken (und mir dabei einen 
Überblick verschaffen, ob noch was fehlt. Tut es zum Glück
aber nicht.)


Danach habe ich noch schnell die Kiste mit dem 
Christbaumschmuck rausgesucht, aber zu mehr als der
Lichterkette hat es nicht mehr gereicht.
Heute abend dann. Den Baum haben wir gestern 
aufgestellt - eine Woche später als sonst, aber der 
Advent ist ja auch eine Woche länger...


Mittach. Gurkensalat und dazu weiße Knödel (was Regionales, 
so ne Art Monsterspätzle mit Rühreiern und brauner 
Butter dazu) - das hatte die Große sich schon lange gewünscht 
und heute isst sie mal wieder mit uns.


Nervennahrung für die Große, die am Freitag ihre erste 
Klausur schreibt und knietief im Lernsumpf steckt.
Strafrecht, immerhin. Das mag sie.


Draußen scheint die Sonne und offenbart dringenden Putzbedarf
bei den Küchenfronten. Hasse, hasse, hasse das. Aber es
ist wirklich zu schlimm, um es dem Mann fürs Wochenende
aufzuheben. Die Hälfte schaffe ich (zum Glück ist morgen
auch nochmal Sonne angesagt), dann...


... muss die Missi zum Stall und ich nutze die Gelegenheit, 
wenigstens eine klitzekleine Runde durch die Sonne 
zu laufen. 


Danach kurzer Halt an unserer Stamm-Packstation, wo ich
aber spontan entscheide, die Aufgabe der zwei Päckchen 
auf später zu verschieben. Warum nur? *g*
(Spoiler: Liegen immer noch im Auto. Denn drei 
Stunden später an anderer Packstation waren nur 
noch klitzekleine Fächer frei. Man könnte fast denken,
es wäre Blackcyberwochenfriday-Rücksendewoche...)


Den Rest des Nachmittags verbringe ich beim Mann im Büro -
zwei/drei Stunden Arbeit gibt es jede Woche, die ich nicht 
von zuhause erledigen kann. Den Rest nehme ich 
wieder mit. Liebe mein Homeoffice heiß und innig.


Feierabend.
Die Sonne geht sehr spektakulär unter, aber 
selbstverständlich viel zu früh.


Letzte Tat des Tages: Erst den Wocheneinkauf abholen,
dann die Missi. Dann nur noch Couch und Strickzeug.
Auch der Christbaum muss bis morgen warten.
Leuchten kann er ja schon :)

(Ich kann jetzt übrigens wieder Fotos hochladen,
die NICHT automatisch unscharf sind, heureka!
Gleich mal die fürchterlichen Bilder in den 
letzten Postings austauschen...)

5. Dezember 2016

Tagebuchbloggen { 5. Dezember 2016 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
 Frau Brüllen fragt das an jedem Fünften des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

5.45 Uhr: Der Wecker klingelt.
Mir egal.

5.50 Uhr: Der Wecker der Großen klingelt - scheinbar stehen unsere Türen auf, denn jetzt bin ich auch wach. 
Die Nacht war doof, ständig bin ich aufgewacht, keine Ahnung warum.
JETZT jedenfalls könnte ich phantastisch schlafen... *seufz*
Ich quäle mich aus dem Bett, kaaaaaaaalt, schnell rüber zur Großen, die hat es warm.
Guckt aber auch eher müde aus der Wäsche.
In der Küche erst mal Teewasser aufsetzen und dann noch zehn Minuten Wachwerden 
auf der Küchencouch....


6.45 Uhr: Zwischenzeitlich habe ich eine Twitterrunde gedreht, haufenweise Kerzen angezündet, Frühstück vorbereitet und das Kleinchen geweckt. Auch sehr, sehr müde. Heute mittag wird es chillig hier, soviel steht schon mal fest ;-) Die Große kommt frühstücken, das Kleinchen später auch und beide plündern ihren Adventskalender. Die Große hat heute einen ganz tollen Goldflitter-Nagellack, den ich mir definitiv für Weihnachten ausleihen werde. 

7.10 Uhr: Die Große verschwindet zum Bus ("Ich hasse diesen fetten Schal! Oh Himmel, ist das kalt! Ich hasse die Kälte - wo ist mein Schal!?"), das Kleinchen bekommt noch eine Frisur verpasst und ist dann auch schulfertig. 
Also die Hülle, tief drinnen schläft sie immer noch, würde ich vermuten *g*
Wird wirklich Zeit für den Winterschlaf Ferienanfang....

8.40 Uhr: Küche schnell aufgeräumt, jetzt Müsli, Kaffee und Zeitung für mich.
Der Gatte huscht in die Küche (müde, kalt - wen wundert das noch?) - kurze Diskussion der politischen Weltlage 
und des Tagesplans, dann ist auch er weg, das Auto auftauen.

9.30 Uhr: Bißchen Buchhaltung erledigt - jetzt Anziehen, Aufräumen, Bettenmachen, Wäsche.
Ach, und Stiefelgeschenke zusammensuchen, heute ist schließlich Nikolausabend :-)

11 Uhr: Wäsche in der Maschine, Haus leidlich sauber und Nikolausgeschenke verpackt.
Jetzt noch schnell die klassische Montagmorgen-Erledigungsrunde, heute mit Post, Tanken, Pitstop bei der liebsten Freundin und Einkaufen. Vorher habe ich schnell das Auto im Blindflug in die Sonne gestellt, damit es auftaut. Man muss Arbeit delegieren. Danke, Sonne :-)

12.30 Uhr: Als ich wieder nach Hause komme, bleib gerade noch Zeit für die nächste Waschmaschinenladung und ein kurzes Telefonat mit dem Gatten, dann muss ich schon wieder los, das Kleinchen abholen. Das hatte ich ihr heute morgen versprochen, weil sie so müde war.
Ist sie jetzt überhaupt nicht mehr, dafür hat sie eine völlig andere Stimme als in der Früh. Ups.
Da klang sie zwar minimal kratzig, aber die fünf Stunden Singprobe heute in der Schule haben da offenbar ganze Arbeit geleistet.

13.30 Uhr: Ich koche Mittagessen, zum Glück sind von gestern noch Gnocchi und Rosenkohl übrig, so dass ich jetzt nur ein wenig braten muss. Das Kleinchen sitzt derweil auf dem sonnigen Balkon, streichelt die Nachbarskatze, die irgendwie da hoch gekommen ist und telefoniert gleichzeitig mit ihrer Lieblingsfreundin. Immerhin haben sie sich seit der letzten großen Pause ja schon nicht mehr gesehen ;-) Die Große kommt nach Hause und streichelt auch. Eine Therapiekatze! Denn eigentlich hat die Große es nicht so mit Tieren....


14 Uhr. Gegessen, von der Schule erzählt, Mittagspause.
Ach nein, vorher habe ich die Nachbarskatze noch quer durchs Haus vor die Tür getragen, denn die kommt zwar die Balkontreppe hoch, aber nicht mehr runter (warum auch immer) und saß dann wie das Leiden Christi vor der Balkontür. Auf dem kurzen Weg verliert sie ungefähr 300 Haare, was den hochallergischen Gatten heute abend sicher enorm freuen wird.
Dem Kleinchen habe ich einen ruhigen, Stimme schonenden Nachmittag verordnet - Halsschmerzen hat sie keine, klingt aber wie ein Reibeisen - jetzt puzzelt sie im Wohnzimmer eines unserer alten Wimmelpuzzles aus den 70er Jahren.
Ich sitze derweil daneben am Laptop, erledige bißchen Kram und google nebenbei nach weiteren dieser tollen, bunten Puzzles. Da stehen wir beide sehr drauf und sind sehr glücklich, als ich eines finde, das wir noch nicht kennen *g*

15.30 Uhr: Keine Hausaufgaben fürs Kleinchen heute, die muss nur ihre Querflötenlieder üben.
Dafür flucht die Große schon seit einer Stunde über "Wilhelm Tell" - die beiden werden
in diesem Leben sicher keine Freunde mehr....
Eigentlich wollten wir heute noch Plätzchen backen, aber jetzt muss ich mir erst mal einen "Kaffee" kochen und ein Reststück vom Sonntagskuchen essen :-)

17.30 Uhr: Ok, doch noch Plätzchen backen jetzt.
Wie könnte man den Nikolausabend auch besser einläuten?
Vorher hat das Kleinchen noch zwei Bücher bei Antolin eingegeben, auf der Couch gelesen und zwei weitere Tassen Tee getrunken. Trotzdem klingt sie inzwischen wie eine rostige Schaukel ;-)
Ich habe derweil zwei Ärmel in einen fast fertigen Pulli gesteckt, die letzte Waschmaschine des Tages gestartet und die Große, die immer noch über den Hausaufgaben sitzt, mit Tee und Plätzchen versorgt ("Können wir BITTE noch Plätzchen backen? Damit ich heute wenigstens IRGENDWAS Sinnvolles gemacht habe?" ;-)
Das Kleinchen und ich kneten den Teig, dann stellt sie sicherheitshalber schon mal die Stiefel vor die Tür ♥
 Einen für sich, einen für ihre Schwester und zwei für ihre Puppen.
Den Inhalt samt Apfel, Nuss und Mandelkern habe ich im Geheimen schon aufgeteilt und türnah deponiert, auf dass der Gatte oder ich später einen Moment finden, die Stiefel heimlich zu befüllen.
Aber pssssst.....


18.30 Uhr: Alle Plätzchen sind ausgestochen und gebacken, dank Weihnachtsplaylist, Nikolaus und Stiefel-vor-der-Tür und so ging das Ganze auch völlig ohne verbale Ausfälle über die Bühne.
Die Große, die in ihren Kalender-Säckchen den Inhalt des Essie-Adventskalenders hat und natürlich topinformiert über den Inhalt ist, hatte mich noch genötigt, in den Säckchen nach dem Nagellack-Ausstecher zu suchen (er war in der 19, wo jetzt der Inhalt der 6 drin ist und dafür gibbet morgen halt nix ;-). Jetzt haben wir Kekse in Nagellackflaschen-Form, öfter mal was Neues...
Ich schicke ich die Kinder unter die Dusche und putze derweil die Reste der Teigschlacht weg.

19 Uhr: Der Gatte kommt nach Hause und da das Kleinchen gerade duscht, nutze ich die Gunst der Stunde und fülle die Stiefel vor der Tür. Bei uns ist der Nikolaus so gnädig und kommt sehr früh in der Nacht, so dass man die Stiefel oft noch knapp vor dem Schlafengehen plündern kann und morgens nicht in aller Hergottsfrühe aufstehen muss *g*
Dann machen der Gatte und ich Abendbrot und erzählen uns vom Tag.
Die Kinder kommen dazu, wir essen und da der Gatte und das Kleinchen noch eine Folge "Magnum" (Fragt nicht.... Das Kleinchen, die Krimi-Biene, hat irgendwann mal eine Folge mitgesehen und ist total angefixt!) zu Ende zu schauen haben, denkt erst mal auch keiner mehr an die Stiefel.

20 Uhr: Nun sind die Stiefel doch noch im Wohnzimmer gelandet.
Begeistertes Auspacken, dann verschwindet das Kleinchen mit dem neuen Buch im Bett, die Große schleppt die Beute in den Bau und kommt dann wieder, um mit uns noch ein Stündchen feinsten TV-Trash zu schauen. Dann verschwindet auch sie nach oben.

21.30 Uhr: Ich schaue nochmal bei der Großen rein, die noch wach ist und wir quatschen uns fest.
Das passiert uns abends öfter mal. Ihr Bett IST aber auch bequem ;-)
Jetzt noch ein schnelles Ründchen Internet-Recherche und dann mit Buch ins Bett.