12. März 2014

12 von 12 { Mar 2014 }

Die Aktion "12 von 12" zwischendrin mal wieder kurz erklärt: Dokumentiere den 12. Tag eines jeden Monats mit der Kamera und zeige am Ende zwölf aussagekräftige Bilder.

Caro führt allmonatlich eine Liste mit allen Teilnehmern - danke dafür ♥


Es wird heller morgens und ich komme endlich wieder besser aus dem Bett. Deswegen kann ich schon ein bißchen was schaffen, bevor die Restfamilie sich erhebt und mich mit einem neuen Probenäh-Projekt auseinandersetzen.


Später dann ein Morgenspaziergang in der Sonne zum Kindergarten.
Laufen muss heute ausfallen :(


Wieder zuhause gibt es erstmal eine schnelle Putzrunde.
Danach bereite ich das Mittagessen vor.....


... und gönne mir im Anschluss ein leckeres Frühstück.


Mit einem Kaffee verziehe ich mich später in das Arbeitszimmer, wo ich durch die offene Tür Sonne, frische Luft und Vogelgezwitscher aus dem Garten genieße und mir damit Buchhaltung und Rechnungsschreiberei versüße. Ich lieeeeeebe diesen Ausblick.......


Das Probenäh-Projekt ist erfolgreich abgeschlossen und fotografisch dokumentiert - demnächst mehr davon.
Jetzt wird es erst mal hübsch verpackt und später hoffentlich dem Patenkind den Geburtstag versüßen - auch wenn es nicht bauchfrei ist *gacker*


Ein bißchen habe ich dann noch im Garten rumgegraben und dabei in einer Ecke einen ganzen Satz weißer Möhren entdeckt, die wir nach der Aussaat im letzten Jahr offenbar komplett vergessen haben *winkezufraumädchenkram* ;-)


Über-Mittag-Programm:
Feierabend für das Kleinchen, Wirsing-Eintopf zu Mittag, Hausaufgaben für die Große, Mittagspause fürs Kleinchen und Instrumente-Üben für beide Kinder. Häkel- und eine weitere Gartenrunde für mich.


Später dann haben wir die Große bei einer Freundin abgeliefert, mit der sie zum Eisessen verabredet war.
Tolle Temperaturen auf dem Display haben mich dabei überzeugt, zum ersten Mal in diesem Jahr die Klimaanlage einzuschalten. Gaaanz kurz ;-)


Schnelle Tankrunde ins Nachbarländchen....


.... bevor das Kleinchen und ich es uns bei Familie Ausgleich gut gehen ließen.


Kindergeburstag und dabei draußen in der Sonne sitzen, Kinder beschäftigt, Klönen und Kaffee in der Hand - was kann es Schöneres geben, so im MÄRZ? *hachmach*
Den Kaffee (den ersten "richtigen" seit letztem Sommer) bereue ich im Moment aber ganz bitter - so viele Säureblocker kann ich gar nicht nehmen gerade, wie nötig wären.... Aber er hat mich so angelacht und wer konnte den ahnen, dass man sich so der-ar-tig entwöhnen kann!? :-p

11. März 2014

Perfekt eingesackt {minusPlastik}

Ach, eigentlich habe ich zu dem Plastikvermeidungs-Thema soooo viel zu erzählen, aber irgendwie fällt es doch immer wieder hinten runter. Auch, weil ich nie dran denke, vielleicht mal das ein oder andere Foto zu machen ;-)


Aber heute muss ich dann doch mal den neuesten Nähbeitrag zeigen und nutze die Gelegenheit, mal wieder ein bißchen zusammenzufassen, wie es steht.


Ein großes Ärgernis sind mir ja immer noch die vielen Plastiktütchen im Supermarkt, besonders rund ums Obst und Gemüse. Selbst im Bioladen oder auf dem Markt gibt es die häufig. Die normalen Supermärkte, in denen ich regelmäßig einkaufe (alles Edekas, aber ich vermute, die anderen sind da ähnlich tolerant), dulden zwar alle loses Obst und Gemüse auf dem Band, aber ich selbst finde das oft unpraktisch, sobald ich mehr als ein oder zwei Teile einer Sorte kaufe. Hab ich aber trotzdem immer gemacht, oder Papiertüten aus dem Bioladen recycelt. Richtig optimal war das aber nicht....


Deswegen habe ich auch sofort Zoras Idee der Obst- und Gemüsesäckchen aus Tüll aufgegriffen, denn die sind perfekt - federleicht, durchsichtig, waschbar und die Preietiketten kann man auch draufpappen! 
Überhaupt ist der fool fashion-Blog eine nicht abreißende Inspirationsquelle für Plastikreduzierung (ok, nicht nur, aber auch) - wenn Euch das Thema interessiert, müsst Ihr dort unbedingt mal vorbeischauen!


Rund um meine Säckchen in allen erdenklichen Größen gab es noch einen feinen Beutel, der mich nun zuverlässig auf meinen Einkaufstouren begleitet :-) Die Reaktionen waren bis jetzt durchweg positiv und vielleicht ist der Anblick für den ein oder anderen in der Kassenschlange ja auch mal ein kleiner Umdenk-Kick...


Und sonst so?
Über ein Jahr versuche ich mich inzwischen an der Plastikreduktion (völlig -frei ist nach wie vor absolut utopisch, aber je weniger, desto besser, nech?) und es läuft meist ganz gut - bis auf die Tage, wo ich vor Frust gerne mal eine Runde durchs Hamsterrad drehen würde.

Seit einem Jahr gibt es keine Getränke mehr aus Plastikflaschen im Fluchtenhaushalt. Das hat sich bewährt und eingespielt und das Wasser schmeckt auch echt leckerer aus Glasflaschen. Sehr hilfreich dabei war natürlich, dass ich seit dem Sommer auch der Cola abgeschworen habe. Andere Softdrinks gibts hier eh nicht, und für den sehr seltenen Fall des akuten Gieranfalls gibt es von Paulaner ganz wunderbare Spezi in Bierflaschen *g* 

Für die Kinder habe ich inzwischen BPA-freie Kunsstoff-Trinkflaschen gefunden, mit denen beide sehr zufrieden sind. Von Eva Solo fürs Kleinchen und aladdin-Aveo-Flaschen für die Große.
Das Pausenbrot gibt es in einer Lunchtüte aus Wachstuch, in Kombination mit Butterbrotpapier und einem Schraubgläschen für Salat oder Obst(salat).

Wurst, Käse, Fisch und Fleisch gibt es ausschließlich von der Theke. Brot und Brötchen vom Bäcker.
Einmal in der Woche bekommen wir immer noch unsere Biokiste, auch wenn ich sie nicht mehr regelmäßig fotografiere. Donnerstag ist momentan mein Bürotag, da bin ich froh, wenn ich die Kiste morgens wenigstens noch verräumt bekomme. Die ein oder andere landet aber doch noch bei instagram...

Viel machen wir inzwischen auch selbst - das Müsli, Nutella, Vanillezucker, viel Joghurt, Spätzle statt Nudeln, viel Brot, Marzipan, Kräuterbutter, Brotaufstriche, die Liste ist lang. Im Sommer werden wir auch wieder viel im Garten ernten, das erste Gemüse ist schon ausgesät.

Von ecover gibt es ein Biowaschmittel im Karton, zwei Fliegen mit einer Klappe. Und das ist gut, ich brauche gar kein anderes mehr. Überhaupt hat sich unser Putzmittelbestand dramatisch reduziert. Da kann man auch so viel ganz einfach selbst machen. Solche Dinge wie Toilettenpapier oder Küchentücher sind immer noch problematisch, aber bei dm gibt es immerhin beides günstig in Bioplastikverpackungen.

Von Balea und alverde gibt es Deos in Glasflaschen - die duften nicht, wirken super und sind sogar aluminiumfrei. Shampoo benutze ich mittlerweile ausschließlich in Form von Seifenstücken, da hatte ich hier schonmal drüber geschrieben. Eine gute Duschseife suche ich allerdings immer noch. Und ja, ich weiß, dass die Sachen von Lush auch nicht das Nonplusultra in allen Bereichen sind, aber sie sind für mich(!) der beste aller mögliche Kompromisse. 


Richtig zurückgeworfen hat mich allerdings (neben der Geschichte, dass sich laktosefreie Produkte und Plastikfreiheit nahezu ausschließen) unser weitestgehender Weizenausstieg im Sommer.
Die Gründe dafür sind vielschichtig (ich habe sicher auch eine Leseprobe zuviel zum Thema "Weizen macht dick und blöd" gelesen, aber in erster Linie sind meine Arthroseschmerzen ohne Kaffee, Cola, Weizen und mit viel weniger Zucker und Fleisch erheblich besser geworden), im Ergebnis hat es sich aber deutlich negativ auf unsere Plastikbilanz ausgewirkt. Ganz viele Produkte gibt es alternativ auf Dinkelbasis (alnatura/dm ist auch da wieder eine empfehlenswerte Anlaufstelle, da gibt es super leckere helle Dinkelnudeln, Dinkel-Löffelbiskuits, Dinkel-Kekse...) - aber allesallesalles in Plastik :(
Manchmal gibt es aber auch echte Lichtblicke - zum Beispiel das helle Dinkel-Kastenbrot, das der Bioladen im Städtchen zweimal die Woche anbietet. In Scheiben geschnitten und eingefroren ergibt es ein ganz wunderbares, völlig plastikfreies Toastbrot - und das habe ich vorher echt vermisst!

Und so geht es weiter und weiter. 
Viele kleine Schrittchen vorwärts und möglichst wenige zurück ;-)

9. März 2014

Man kann auch bei der Deko beginnen

... dem Wohnzimmer einen neuen Farbtupfer zu verpassen :-)


Zum Beispiel beim Kerzenständer, den ich im Moment unbedingt noch weiter auf dem Tisch stehen haben möchte. Deswegen gibt es jetzt, nach frühlingsfrischem Gelb und weihnachtlichem Rot, mal zarte Aquatöne zur braunen Couch.


Dafür habe ich ein wenig in meinen Stoffvorräten gewühlt und diverse Vintageschätzchen mit ein paar Blumenstoffen aus dem normalen Stoffregal zu einem üppigen Patchworkkissen zusammengefügt.
(Der Stapel, der sich da hinten so gänzlich unpassend ins Bild drängt, das ist übrigens mein neues Häkelprojekt, davon zeige ich die Tage dann mal mehr. Und seht Ihr, wie die Sonne scheint??? *hachmach*)


Dafür habe ich einfach sieben Zentimeter breite und unterschiedlich lange Streifen an den schmalen Seiten zusammengenäht und dann wieder zerschnitten und neu zusammengefügt - so lange, bis mir das Ergebnis bunt genug gemischt erschien. Dann habe ich Streifen in Kissenhöhe (plus üppiger Nahtzugabe) geschnitten und diese an den Längsseiten zusammengenäht, bis die nötige Breite erreicht war.
Die Rückseite ist nach bewährter Manier mal wieder ein Stück Vintagebettwäsche, praktischerweise mit Knopfleiste :-)


Nach demselben Prinzip gab es auch noch ein kleines Kissen für die zweite Couch. Das allerdings mit Reißverschluss, denn hier wollte ich die Option haben, es auch mal mit der einfarbigen (einstoffigen? *g*) Rückseite hinlegen zu können.....


Und jetzt, wo das Wohnzimmer seinen Wintercharme abgelegt hat, halten wir uns erst einmal kaum noch darin auf. Was aber wirklich nicht an den neuen Kissen liegt, sondern an dem traumhaften Frühlingswetter, das uns seit ein paar Tagen beehrt ♥

Wir haben schon bergeweise dürre Zweige und Gräser aus den Beeten gerissen, den Garten umgegraben, den Balkon salonfähig gemacht und auf Knien die Fugen der Terasse gesäubert *ächz*
Aber eben auch schon draußen gegessen, gegrillt, ein paar Blümchen gepflückt, das Baumhaus aufgeschlossen, Kräuter gepflanzt und ein Stück Kuchen im Strandkorb genossen.
Und nicht zuletzt kann ich auch endlich wieder draußen laufen - nach drei Wintermonaten auf dem Crosstrainer eine echte Wohltat ;-)

Ach, ich lieeeeebe den Frühling und bin so dankbar, dass ich dieses Jahr nicht so lange auf ihn warten musste wie im letzten. Da war um diese Zeit noch alles tief verschneit hier.....

Euch allen einen wunderbaren, sonnigen Sonntag!

7. März 2014

Und immer noch

... irgendwie ohne Dich.


Ein Jahr ist es jetzt schon her.
Ein Jahr mit Höhen und Tiefen, mit vorausschauendem Optimismus und Rückblicken voller Wehmut.
Gute Tage und schlechte, randvoll mit Trauer.
Die guten Tage überwiegen, sicher, aber die schlechten ziehen einem jedesmal wieder unerwartet
und heftig den Boden unter den Füßen weg...

Es wird, da bin ich mir sicher, aber es ist ein langer Weg.
Viel länger, als ich dachte.
Hab es gut, Omama, da wo Du jetzt bist ♥

5. März 2014

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? ................... { Tagebuch-5 im März }

Frau Brüllen will mal wieder wissen "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" - das fragt sie an jedem 5. Tag des Monats und wer noch alles mitschreibt, seht Ihr wie immer hier bei ihr im Blog :-)

Mein Tag beginnt, wie die letzten eigentlich auch, um kurz nach vier mit einem Blick auf die Uhr.
Diese Neumondtage haben es echt in sich dieses Mal.... Aber ich mag es, nachts wach zu sein - es ist so schön ruhig und reizarm *g* Ich sinniere also eine Weile entspannt vor mich hin, bevor ich wieder einschlafe.
Nervigerweise träume ich dann anhaltend davon, zu verschlafen. Vermutlich, weil heute zum ersten Mal seit einer Woche wieder Schule ist und das Kleinchen ausnahmsweise auch Termine hat.

Der Radiowecker des Gatten springt an und ich fahre hoch.
Das ist FALSCH!! Blick auf seine Uhr (meine ist unbeleuchtet) - f***! Sieben Uhr!
Ich stürze unter "Wir haben verschlafen!!"-Panik ins Zimmer der Großen - und wundere mich erst dann, dass es für sieben eigentlich noch verdammt dunkel ist draußen.
Blick auf die Uhr der Großen: sechs. 
Danke auch.....

6.15 Uhr: Ich sitze in der Küche und versuche, Adrenalin abzubauen, nachdem ich den Wecker des Gatten wieder eingenordet habe. Zeitung ist auch keine da *aaaaahhh*
Was für ein Start. Jetzt erst mal Brötchen in den Ofen schieben und dann ein Müsli.

6.45 Uhr: Das Kleinchen ist von alleine aufgewacht und steht in der Küche. Muss an ihrem heutigen Vorschul-Programm liegen: Aschermittwochs-Gottesdienst mit anschließendem Frühstück in der zukünftigen Schule und Wanderung nach Hause. Sie bekommt Frühstück, genau wie die Große, die fünf Minuten später dazu kommt. Ich kümmere mich derweil um die Pausenbrote und den Kleinchen-Rucksack.
Anschließend ein mittelschweres Drama, weil die Große mal wieder ihren Frühstücksbeutel im Rucksack vergessen hat (vom Mittwoch!!) und ich sie jetzt nötige, die verschimmelten Reste zu entsorgen.
Gaaaaanz großes Kino *g*

7.25 Uhr: Das Kleinchen ist startklar. Ich bringe sie rüber zur Nachbarin, die sie mit zur Schule nimmt.
Dabei stelle ich fest, dass es gefroren ist und entscheide spontan, die eingeplante Lauf- gegen eine schnelle Einkaufsrunde zu tauschen.

7.50: Ich verlasse zusammen mit dem Gatten das Haus und kaufe das Nötigste ein.
Morgen ist Biokistentag und viel fehlt nicht - ohne Milch und Vanillequark kann unsere Familie allerdings nicht lange überleben ;-)


8.30 Uhr: Wieder zuhause treffe ich beim Kofferraum-Ausladen eine liebe Nachbarin. 
Wir haben uns ein paar Tage nicht gesehen (es ist Winter! ;-) und klönen eine kleine Weile.

9.30 Uhr: Wieder zurück im Haus, stelle ich fest, das die "kleine Weile" irgendwie offensichtlich eine ganze Stunde war *räusper* Jetzt erst mal Einkäufe verräumen und einen feinen, heißen Carokaffee brühen.
Die Zeitung ist inzwischen auch eingetrudelt.

11 Uhr: Irgendwie gestaltet sich der Vormittag anders als geplant.
Ich suche für den Gatten Küchenpläne raus, vermesse Wände (Tatendrang in die definitiv richtige Richtung soll man nicht bremsen!!), stelle Sperrmüll zusammen und räume ein bißchen rum. 
Ursprünglich standen eigentlich neue Couchkissen, das Kleinchenzimmer-Chaos und die verschobene Laufrunde auf dem Zettel...

12.15 Uhr: Ich habe mich doch noch eine kleine Runde durchs Kleinchenzimmer gearbeitet (interessantester Fund: Tackernadeln unterm Kopfkissen - eine Prinzessin auf der Erbse ist sie damit schonmal nicht!) und danach einen Knödelteig angesetzt. Dann Abholrunde zum Kindergarten. Die Missi hat eine Menge erlebt und ist entsprechend mitteilungsbedürftig (alles toll, Schule am tollsten!!). Und trotz fünf Kilometern Heimweg in den Knochen muss sie noch den Kletterbaum an der Straßenecke entern - muss am herrlichen Frühlingswetter liegen... Zuhause befreie ich sie von Matschschuhen und Rucksack, und lasse mir weiter erzählen, während ich koche...


13.30 Uhr: Es gibt Bratkartoffeln, Knödel und Möhrensalat, dazu einen Rest Roulade von gestern.
Während wir essen, kommt auch die Große nach Hause, setzt sich dazu und erzählt ebenfalls.
Ich verräume derweil schon mal das Küchenchaos.
Oma und Opa schauen noch kurz vorbei, dann gibt es Mittagspause für die Kleine, Hausaufgaben für die Große und eine Häkelrunde für mich :-)

15.30 Uhr: Die Große ist mit den Hausaufgaben fertig und ich frage sie noch eine Runde ab - diese Woche steht noch eine Französischarbeit an. Danach verzieht sie sich mit Joghurt und neuem Buch in ihr Zimmer.
Ich sehe nach dem Kleinchen, aber das sortiert sein Playmobil durch und will nicht gestört werden.
Ok, sortiere ich halt auch und stelle ein bißchen Sperrmüll an die Straße.
Dort treffe ich die liebste Nachbarin in gleicher Mission und wir klönen eine Runde.
Dann verziehe ich mich noch einen Moment in die Kleine Werkstatt, nähe einen fuchsigen "Hannes" zuende und suche mir wenigstens schon mal Stoffe für die neuen Sofakissen raus....

16.30 Uhr: Eine Freundin der Großen schneit herein. DieMädels haben vor einer ganzen Weile mal bei Marina in der Extrawurst einen Nähkurs gemacht und heute möchte sie endlich mal ihre Tasche fertig nähen.
Kein Problem, eine meiner leichtesten Übungen ;-) Geht auch schnell, hat gar nicht mehr so viel gefehlt.
Die Mädels verziehen sich danach ins Großenzimmer und ich beziehe dem Kleinchen noch rasch das Bett neu und helfe eine Runde beim Räumen - obwohl ihr das wirklich nicht recht ist *g*

18 Uhr: Ich konnte die Missi überreden, doch mal rasch einen Moment beim Räumen zu pausieren. Sie flötet mir ihre Hausaufgaben vor, schreibt ihre Noten ab und packt dann die Tasche für die Musikschule morgen.


20 Uhr: Feierabend. Nachdem sich die Freundin der Großen verabschiedet hatte, gab es noch eine schnelle Aufräum-, Klavier- und Duschrunde. Und weil wir alle so gut gelaunt und relaxt (und spät an!) waren, durften die Kinder heute mit ihrem Brot- und Gemüseteller auf die Couch und ein Fernseh-Picknick machen.
Das lieeeeben sie! Irgendwann hat sich dann auch der Gatte mit seinem Teller dazugesellt *g*
Nach Yakari, pur+ und logo! ist das Kleinchen fällig und wird vom Papa ins Bett gebracht.
Für die Große und mich gibt es noch die Tagesschau, dann wandert auch sie mit Buch ins Bett.
Ich rühre mir ein feines Müsli, das ich jetzt auch auf der Couch verschnabulieren werde, jawoll.
Gleiches Recht für alle! Dazu gibt es Wohnmobillektüre, Fußball und Gattenschnack - klingt nach einem perfekten Abend.... 

3. März 2014

Upcycling der besonderen Art

Vor einer Weile brachte mir eine Kundin einen Stoff ihrer Oma - ein ganz schwerer Brokat, fein umrahmt, sicher mal eine Tischdecke, obwohl das Material auch einen super Vorhang abgegeben hätte :-)


Ihr Wunsch war, dass ich ihr aus diesem Stoff eine Tasche nähe.
Ganz spontan kam mir da die "AS" von der Taschenspieler-CD in den Sinn.


Die üppige Faltung an den Seiten passt einfach perfekt zu dem prunkvollen Muster und dem weichfallenden Material. Das mich übrigens so sehr Nerven gekostet hat, dass ich mich der Tasche immer nur in sehr homöopatischen Dosen widmen konnte *g*  Der Stoff hatte nämlich die ungute Eigenschaft, sich haltlos in alle Richtungen zu verziehen und sich jeder vorgebenen Form erfolgreich zu widersetzen.
Ich habe ihn dann erst mal mit einer ganz dünnen Vlieseline bebügelt zur Raison gebracht, bevor ich den Zuschnitt gewagt habe ;-)


Im Bruch habe ich diverse Zentimeter an Breite weggenommen, und trotzdem ist die Tasche immer noch mehr als üppig. Ich finde, das steht ihr aber.
Als Träger habe ich den Griff einer alten, olivfarbenen Ledertasche recycelt, der passte einfach zu gut!

Ich hoffe, sie gefällt! ♥

1. März 2014

Mein 365 Tage-Quilt { Februar - Review }

Der Februar ist hier im Haus immer ein Monat der Sonderfaktoren - Mann Geburtstag, Kind Geburtstag, Mann im Skiurlaub, Fasching, endlos - so dass ich wirklich froh bin, mit dem 365 Tage-Projekt noch im Plan zu liegen :-)


Der Stapel an Vorlauf-Quadraten ist zwar, wie im Januar vorhergesagt, ziemlich geschrumpft, aber es läuft und sieht irgendwie schon viel mehr nach Decke aus, oder?


Drei Reihen sind jetzt komplett. Eine kleine Änderung habe ich nochmal vorgenommen, nämlich die Breite von 19 auf 18 Quadrate gekürzt, weil ich jetzt mal versuchen will, in Sechserblöcken zu nähen.


Wobei ich mit der Passgenauigkeit der einzelnen Quadrate eigentlich ganz zufrieden bin, wenn es danach ginge, könnte ich wohl in Reihen weiternähen. Aber ich will mal sehen, ob die Sechseblöcke nicht handlicher sind. Langfristig kommt da ja schon eine enorme Stoffmenge zusammen....


So sieht das ganze jetzt am Stück aus - zwei Monate, das mal sechs, wird eine üppige Decke *vorfreude*
Die aktuellen Zwischenständer der 365-Tage-Quilter findet Ihr sicher wieder hier bei Pinterest!

Euch allen ein schönes Wochenende ♥