... oder die Entstehung eines echten Unix-Shirts (von meiner Tochter so benannt nach den "Unixtagen" von Lotta aus der Krachmacherstraße ;-)
Selbige Tochter war gestern zu einem Kindergeburtstag eingeladen und wollte plötzlich, ein knappes Stündchen vor Beginn, "noch so ein T-Shirt mit einer Zahl drauf, bitte!"
Bitte, immerhin!

Es folgt eine Auflistung dessen, was bei einem einzigen(!) simplen Pimp alles schiefgehen kann, wenn es mal schnell gehen soll:
- Das Vliesofix verrutscht beim Bügeln, das Motiv wird schief, was bei Karostoff ja gar nicht geht. Neu machen.
- Man näht beim Pimpen die Rückseite des Shirts an der Vorderseite fest.
- Beim Auftrennen schneidet man ein Loch in die Rückseite.
- Das Ersatzshirt hat einen Fleck, obwohl neu. Immerhin aber an der Stelle, wo später der Pimp sitzt.
- Das (inzwischen dritte) Motiv wird auch nicht hundertprozentig gerade, aber für ein viertes ist keine Zeit.
- Die Spule ist nach der Hälfte leer.
- Das Garn geht auch noch aus, die nächste Rolle hat nur
fast dieselbe Farbe.
- Die Fadenspannung spinnt und der Zickzack zieht sich irgendwie zusammen.
- Der Strom fällt aus.
Echt wahr!
Ich hoffe aber, das Geburtstagskind hat sich trotzdem gefreut *g*
Auch ansonsten hatte ich die Tage diverse Auftragsarbeiten für Pimps, die aber alle erheblich unspektakulärer verliefen ;-)

Dieses blöde Bus-Velours hat mich fast zur Verzweiflung getrieben, schlussendlich habe ich das Shirt auf den Boden gelegt und den Fuß auf das Bügeleisen gestellt! Dann hat es irgendwann gehalten *augenroll*

Und endlich auch mal ein revoluzzzionäres Monster. Das mag ich richtig gerne, meine Große hat gleich auch noch eines bestellt...