26. Juli 2010

Zurück aus der Sommerfrische...


Einmal mit dem Finger geschnipst, schon wieder da *schnüff*



Wunderschön war er, der Urlaub - der erste, wo ich nicht wenigstens ein winzigkleines bißchen froh war, wieder zuhause zu sein....
Zehn Tage Normandie, einmal die Küste entlang vom Mont Saint-Michel bis Saint-Valery-en-Caux, bei Traumwetter und grandioser Kulisse :-)



Wir sind sicher 2000 Kilometer (*edit* 2165 waren es, es lebe die Abrechnung) gefahren, jeden Tag ein Stück weiter, haben keinen einzigen Campingplatz angesteuert und trotzdem (oder deswegen? ;-) immer ein wunderschönes Plätzchen zum Schlafen gefunden....



Ich will NIE mehr ohne ein Wohnmobil sein, aber ich muss, spätestens in einer Stunde *seufz*
Und dann werde ich mich wohl oder übel auf die vielen Kisten, die Wäsche und die Sichtung der knapp 900 vielen Fotos stürzen müssen.
Wollt Ihr welche sehen? *unschuldigfrag* :-)

16. Juli 2010

Wir wären dann soweit.


Für den Schlüssel des rollenden Urlaubsdomizils noch schnell eine Eulenschönheit zum Verlieben gezaubert....
(perfekt pünktlich passend angekommen, die Stickdatei - ganz im Gegensatz zu meinem Häkelbuch, da musste ich dann heute noch rasch in die Stadt, Ersatz beschaffen. Sonst hätte ich das schöne Garn ja ganz umsonst gekauft ;-)

 


.... Betten bezogen....



... und ca. 75% des Haushalts in Fächern verstaut und den Kühlschrank gefüllt - wir sind bereit.
Hätte ich vor drei/vier Stunden noch nicht für möglich gehalten!

Morgen starten wir in die Sommerfrische, mal sehen, wohin der Wind uns trägt.
Mehr als eine grobe Route haben wir nicht geplant...
Frankreich, wir kommen!

Wichtigstes Utensil an Bord: das Töpfchen *ergebenseufz*
Einen besseren Zeitpunkt zum Sauberwerden hätte sich Tochterklein nicht aussuchen können... Das was ich an Platz für Windeln spare, habe ich jetzt doppelt mit Wechselklamotten aufgefüllt ;-)

Und ich bin noch selbst schuld, sagte ich die Tage doch im Scherz auf die Frage, warum sie nur eine Tasche(!) voll Bücher mitnehmen könne, "weil wir auch noch Platz für Deine Windeln brauchen." Von Stund an hat die Missi keine mehr getragen - "Brauch ich nicht, binnich schon groß. Kann ich jetzt noch Bücher???"
Meine Gene!

Ihr Lieben, ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit, bis ich mich hier wieder einfinde :-)

Komisch, eigentlich verkörpert so ein Wohnmobil doch alles, was ich so gar nicht schätze - Leben auf engstem Raum, kein zügiges Vorankommen, eingeschränkter Komfort, einen Haufen Kompromisse und sicher viel Dreck. Und trotzdem freue ich mich wie Bolle und bin absolut zuversichtlich, dass das toll wird. Komisch manchmal, oder?

14. Juli 2010

Urlaubslektüre


.... habe ich dann gestern auch mal besorgt :-)
Bloß das dicke Häkelbuch fehlt noch, das MUSS der Postmann morgen einfach noch bringen *fingertrommel*



(Patchwork Spezial Taschen, Lea Deko-Ideen, We love living,
Finnen von Sinnen, Meschugge, Ein Jahr in Paris, 1000 Places to see before you die).

Und auch meine "Näh-Bravo" (tausend Dank, liebe Judith, für diese unglaublich treffende Wortschöpfung!) wird im Urlaub nochmal eine Chance bekommen - vielleicht hatte ich beim ersten Durchsehen ja einfach einen schlechten Tag und keinen Sinn für hippes Getue. Oder eventuell bin ich doch einfach der Zielgruppe entwachsen :-P Wir werden sehen...


Und jetzt MUSS ich packen, Backofentemperaturen unterm Dach hin oder her *seufz*

13. Juli 2010

Vorteil des heißen Wetters:


Man kann die Nähabfälle vom Tisch einfach in den bei diesen Temperaturen obligatorischen Rock kehren und spart den schweißtreibenden Staubsaugereinsatz *g*
(Komischerweise spüre ich übrigens keinerlei Unterschied zwischen den 28 Grad heute und den 38 Grad gestern... Alles klebrig ;-)



In den letzten Tagen ist viel im Rock gelandet, denn diverser kosmetiklastiger Kleinkram wollte genäht werden:



Diese und ähnliche Sachen aus meiner kleinen Werkstatt bietet seit einer Weile nämlich auch ein kleines, aber feines Nagelstudio in unserem Städtchen seinen Kunden an *freu*

Und dann wollte noch dringend mein Tisch im Laden aufgefüllt werden, vor dem Urlaub natürlich....


Unter anderem mit diesen beiden neuen Windeltaschen - den rosa Vintage-Stoff habe ich neulich mal durch Zufall entdeckt. Bisher besaß ich davon lediglich die alte Knopfleiste, die meinen Blogheader schmückt. Klar, dass ich den kaufen musste, oder? :-)



Nun geht meine kleine Näherei guten Gewissens in die Sommerpause.

Eigentlich wollte ich in dieser Zeit nicht nur mir, sondern auch meinem Maschinchen eine Generalüberholung gönnen. Leider macht die Brother-Werkstatt aber auch gerade Ferien - ich hoffe, die Lieblings-Diva nimmt es mir nicht übel, wenn sie nun durcharbeiten muss... Denn ich hätte da durchaus noch das ein oder andere auf der Liste, was ich gerne mal ausprobieren würde *g*

Aber erstmal muss ich mich jetzt dringend dem Urlaubsgepäck widmen.
Wo sind Gummistiefel und Matschhosen? Kapuzenpullis? Jeans?
Ich denke, den Begriff "Sommerfrische" werden wir dieses Jahr wörtlich nehmen :-)

12. Juli 2010

12 von 12 [JUL 2010]


Sommerferien zu haben heißt....



.... morgens erst mal ein Kissenlager auf dem Boden vor dem Fenster aufzuschlagen und den Bauarbeitern zuzuschauen.



.... Zeit für Rührei mit Speck zum Frühstück ....



.... und zwar draußen.



.... leere Straßen mitten in der Stadt, auch zur Hauptverkehrszeit.


.... massig Touristen in der Innenstadt, z.B. vor dem Marktkreuz diese Oranje-Fans der etwas anderen Art ;-)



.... Zeit für Sightseeing auf den zweiten Blick.
Oder habt Ihr anderen Moselbloggerinnen schon mal bewusst das Kloster St. Josef gesehen?



.... mal das Kochen mittags sein zu lassen.



.... noch mehr Spülkram als sonst schon.


.... ganz viel Wassergematsche gegen die Hitze.



.... die aufziehende, heiß ersehnte Abkühlung ganz entspannt unter der Markise zu erwarten.
(Ich warte immer noch, das war bis jetzt nur ein Mini-Intermezzo!)



.... so entspannt rumtüddeln, dass man vor lauter Easy-Going schon mal zwei Futterteile mit Hilfe eines Labels zusammennäht *humpf*



.... nicht nur Aufträge zu nähen ;-)

Wer noch alles mitgemacht hat, dokumentiert wie immer Caros fleißiger Sekretär.
Ihren Ursprung hat die Aktion "12 von 12" hier.

11. Juli 2010

27,6 Grad um Mitternacht -


Was sagt uns das?
Richtig, Frau Fluchten hat mal wieder eine Tasche genäht ;-)



Meine klassische Messenger Bag, diesmal mit sommerlichem Vintageblümchen-Besatz und bißchen Tüdel.
Innen ist sie mit gelbem Vichykaro gefüttert.



Und noch eine - aber da fehlt noch der Träger, die zeige ich Euch morgen...

 
Und weil dann, als ich irgendwann endlich ins Bett wollte, ein Gewitter heranrollte, folgte auch noch eine Kindergartentasche:



Diesen tollen Häkelbutton habe ich bei Emine von Rosentraum erstanden - ich weiß schon, woran ich mich im Urlaub mal ausprobieren möchte :-)



Und jetzt folge ich weiter gespannt dem Finale - wie sagte der Kommentator eben so treffend: "Würde mich wundern, wenn diese Partie mit 22 Spielern zu Ende geht."
Durchaus.
Sieht so aus, als habe die Niederlande das Halbfinale der Spanier genau analysiert - und versuchen es jetzt mal mit Körpereinsatz statt mit Respekt ;-)

Hup Holland Hup! - Hoffen darf man ja *seufz*

(Und nicht vergessen: morgen ist wieder 12 von 12 - ich will ultimative Sommerbilder sehen!)

10. Juli 2010

Ein typisches Mittagessen


... wenn die Kinder einen ultimativen Spasstag mit Oma und Opa haben, sieht für mich übrigens so aus:



Sucht-Pizza aus dem Tiefkühler, aktiver Zubereitungsaufwand ca. 45 Sekunden.
( = bloß keine kostbare Nähzeit verschwenden)
Bißchen zu lange drin gewesen und damit latent zu braun.
(= schnell noch was fertig gestickt)
Und in der Regel ordentlich abgekühlt kalt.
(= spontan noch eine Idee gehabt und keine Ruhe zum Essen, bis die Umsetzbarkeit nicht wenigstens im Ansatz geklärt war.)
Doch, ja - das ist ein ganz typisches Nähtagessen ;-)

Warum diese Pizza hier allerdings nur zu einem Dreiviertel belegt ist, kann ich auch nicht sagen *grübel*

Vielleicht war es die letzte auf dem Band oder der Beleger war ähnlich motiviert wie ich damals, in meinem Ferienjob als Gefrorene-Tomatenstückchen-auf-Pizzabaguette-Weitwerferin im Schichtdienst.
Übrigens ein schrecklicher Job für die Semesterferien, kann ich nicht empfehlen. Sogar in den 24 Tagen, an denen ich Holzbrettchen auf dem Weihnachtsmarkt verkauft habe, war es wärmer!

(Obwohl, an Tagen wie heute, wo die Sonne runterbrezelt, was geht und die Luft draußen Fiebertemperatur hat, ist der Gedanke an kaltgefrorene Finger nur noch halb so schrecklich wie sonst ;-)

Euch allen ein tolles Rest-Wochenende!