23. Oktober 2014

Oktoberrock { RUMS }

Ein paar der Mädels aus meiner anderen Ecke des Internets haben kürzlich eine wirklich schöne Challenge angezettelt, der ich mich unmöglich entziehen konnte - nämlich im Oktober mal nur Röcke und Kleider zu tragen :-) 


Nun habe ich in meinem Kleiderschrank zwar ganz klar deutlich mehr Kleidchen und Röcke als Hosen, aber ich fand, das wäre doch ein ganz wunderbarer Anlass, mir auch mal einen neuen Rock zu gönnen ;-) Der Schnitt ist dabei keine große Überraschung - nämlich meine altbewährte, heißgeliebte Valeska - wohl aber das Material.
Ich habe es nämlich endlich gewagt, eine langgehegte Idee in die Tat umzusetzen und habe den Rock aus einem Stück grauer Zeltplane zugeschnitten. 
Und es ist soooooo cool geworden ♥
Ganz toller Stand, hält warm und scheint unempfindlich zu sein - die diversen Spritzer, die ich heute beim ungeduldigen Saftmachen produziert habe, konnte ich jedenfalls einfach abwischen ;-)
Ansonsten alles wie gehabt: Größe S ohne Änderungen, Jerseybund und Taschen, die mir inzwischen wirklich ganz fürchterlich fehlen, wenn ich mal ein Kleid oder einen Rock ohne trage......


Die weiße Spitze nimmt dem ganzen die ultimative Schlichtheit (danke, Christiane, für diese wunderbare Inspiration!!) und so darf das Schätzchen jetzt rüber in den heutigen RUMS-Pool hüpfen.

Und welche Erkenntnisse habe ich jetzt eigentlich bei der #oktoberrockchallenge gewonnen?
Ich trage eh sehr häufig Röcke und Kleider, gerne auch über Hosen. Deswegen war das für mich jetzt keine große Umstellung (abgesehen davon, dass ich die Hosen weggelassen habe ;-) Ich habe aber gemerkt, dass der Griff zur Hose fast immer aus Bequemlichkeit erfolgt, nicht aus optischen oder Wohlfühlgesichtspunkten. In Rock oder Kleid fühle ich mich tausendmal wohler und "angezogener", aber es ist halt deutlich einfacher, morgens im Halbdunkel mal eben eine Jeans und einen Pulli aus dem Schrank zu angeln. Trage ich Rock oder Kleid, muss ich mir vorher Gedanken machen (welches Shirt, welchen Pulli, welche Strumpfhose, Stulpen, Stiefel, Schal....) und das geht nicht morgens zwischen Tür und Angel. 
Nunja, in den letzten drei Wochen habe ich mich aber daran gewöhnt, mir diese Gedanken eben schon abends zu machen und auch festgestellt, dass man ziemlich schnell feste Outfits zusammen hat, die man zuverlässig greifen kann, wenn es mal schnell gehen muss.

Ich denke, die Hosen werden zukünftig einen noch schwereren Stand hier im Schrank haben ;-)

21. Oktober 2014

Mit irgendwas muss man ja anfangen { Stoffabbau }

Wie man unschwer erkennen kann, leben wir immer noch auf einer Baustelle.
Wir haben uns fest vorgenommen, so viel wie irgend möglich selbst zu machen, das ist einfach durch und durch
unser Projekt - aber das kostet eben auch Zeit...
Allerdings ist ein Ende jetzt absehbar, am Wochenende soll nochmal Material eintrudeln und dann müssen wir nur
noch bauen, bauen, bauen....
Kinderspiel ;-)


Allerdings haben wir uns in den letzten Wochen schon so sehr mit dem Provisorium arrangiert, 
dass ich mich in dem vielen Weiß-ohne-alles schon richtig wohl fühle ;-)


Nichtsdestotrotz dachte ich, es könne ja nicht schaden, schon mal ein wenig im Dekobereich vorzuarbeiten - das Farbkonzept steht immerhin schon und wenn wir mal fertig sind, im nächsten Leben, bin ich bestimmt froh, schon ein bißchen was fertig zu haben ;-)
Deswegen habe ich am Wochenende mal vier Tischsets genäht.
Die können wir jetzt schon gut gebrauchen - wie man sieht, war ich dabei aber gar nicht arg farbfreudig, was sicher auch daran liegt, dass ich seit Wochen nur von weiß umgeben bin *g*


Das graue Leinen hatte ich schon lange hier liegen und ich habe es auch komplett aufgebraucht.
Und auch von dem ganz hellen, türkisfarbenen Punktestoff ist jetzt nichts mehr übrig *freu*
Deswegen wandert das Projekt jetzt rüber zu Emmas Stoffabbau, damit ich mich ab sofort mit vollem Einsatz dem neuen Wochenprojekt widmen kann..... 

19. Oktober 2014

Über die Vulkaneifel an den Rhein....

Diese Tour fahren wir schon seit letztem Jahr, etappenweise,
und heute sind wir endlich mal am Ziel angekommen ;-)


Unser Weg führte uns dabei in den vergangenen Monaten über die Deutsche Vulkanstraße schon in den Lavadome und zur Wingertsbergwand nach Mendig, zu diversen Eifelmaaren, zu den Blubberblasen am Laacher See und in die Unterwelt von Mendig. Jetzt fehlen uns eigentlich nur noch das Maarmuseum in Manderscheid und die Lavabombe von Strohn - aber auch die werden wir noch zu sehen bekommen, denn man muss hier nur rufen "Wollen wir Vulkane gucken fahren??" und schon stehen die Kinder abfahrbereit an der Tür *g*
Ganz große Leidenschaft, die ich uneingeschränkt teile!


Und so waren sie heute auch gleich dabei, als wir beim Frühstück vorschlugen, das tolle Wetter zu nutzen und nach Andernach zu fahren. Dort lockt nämlich direkt am Rhein nicht nur ein wirklich hübsches Städtchen, sondern vor allem der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt(!)....


Und so bestiegen wir nach einem Rundgang durch das wirklich super toll 
gemachte Erlebniszentrum ein Schiff...


... und ließen uns ein Stück rheinabwärts schippern, um dann auf dem Namedyer Werth zu einer großen Pfütze 
zu wandern und der Dinge zu harren, die da kommen würden.


Sie kamen dann recht schnell in Form von ein paar unspektakulären Blubberblasen....


... die sich aber innerhalb allerkürzester Zeit zu einer beachtlichen Fontäne steigerten.


Höher und höher schoß das Wasser in den Himmel, bis es irgendwann beim besten Willen nicht mehr komplett 
aufs Foto passte ;-)


Ein echtes Erlebnis für die Ewigkeit, so eine Naturgewalt!
Da der Geysir kalt ist, nämlich durch Kohlenstoffdioxid und nicht durch Hitze zum Ausbruch kommt, 
kann man auch ganz nah heran.


Als die Fontäne kleiner wurde, wagten wir deshalb auch mal einen Blick über den Rand, wo man nicht nur das Wasser probieren (lecker), sondern auch deutlich den Schwefelgeruch aus der Tiefe wahrnehmen konnte (bäh).
Sehr, sehr cool!
Und mal wieder eine dieser Ziele, die bei kleinen wie bei großen Kindern uneingeschränkte Begeisterung hervorrufen :-)


Über den Rhein ging es danach zurück, bei immer noch traumhaftem Sommerwetter.
Aber im Herbstkleid, ganz eindeutig...


Ein bißchen sind wir natürlich auch noch durch die Stadt gewandert, bevor wir uns mit einem kleinen Abstecher 
über den Nürburgring wieder auf den Heimweg gemacht haben.



Ein toller Auftakt in die Herbstferien war das, den wir alle sehr genossen haben!
Und ich glaube, den Wallenborn schauen wir uns jetzt auch noch irgendwann an.
Der ist zwar deutlich kleiner, aber auch deutlich näher ;-)

16. Oktober 2014

Häkeltasche to go { RUMS }

Heute gibt es ein RUMS, an dem ich mich seit Tagen ganz besonders erfreue!
Ich bin ja bekennende Außer-Haus-Häklerin und bis jetzt habe ich meine Häkelsachen immer in dieser wunderbaren Klothilde transportiert.


Das Problem dabei ist nur: im Moment häkle ich mal wieder an einer Decke und zwar diesmal nicht in wohldosierten Grannys, sondern am Stück! Und dabei habe ich inzwischen eine lichte Größe erreicht, die die ursprünglich ja nur für zwei Toilettenpapierrollen ausgelegte Klothilde beim besten Willen nicht mehr fassen kann ;-)


Da kam mir die gerade erschienene Kreativratgeber-Reihe bei GU zur Hilfe, denn in dem Häkelbuch, das vor einer Weile im Briefkasten lag, habe ich eine Tasche gefunden, der ich auf Anhieb nicht widerstehen konnte - was für ein Glück, dass mein Vorrat an Häkelwolle inzwischen groß genug ist für solche spontanen Verliebtheitsanfälle!
War ja eigentlich auch klar - Autorin des Buches ist Lydia Tresselt aka lalylala - und die Projekte im Buch, auch wenn keine Amigurumis dabei sind, tragen alle ihre spezielle Handschrift und die mag ich einfach sehr.....


Die Tasche ließ sich übrigens erstaunlich schnell häkeln - besonders, wenn man die vielen festen Maschen des Bodens erst mal hinter sich hat. Ich habe sie auch nicht ganz so hoch gemacht, wie vorgesehen, aber ich denke, da wird meine #häkeldecketobe doch bis zum Ende Platz drin haben.....
Und das tolle daran, wenn man eine Tasche häkelt: ab einem gewissen Projektfortschritt hat man die Verpackung für die Häkelarbeit automatisch mit dabei *g*

Und jetzt ab in den großen RUMS-Pool damit, der Donnerstag mit seinen unzähligen Terminen wartet.... Noch einmal schlafen, dann sind Feeeeeerieeeeeeeen, hurra!

15. Oktober 2014

Es ist Contest-Zeit..... { one pin a week }

Und Frau Fluchten näht nicht für Rheinland-Pfalz - auch nicht für den schönsten Nähblog Deutschlands, 
auch wenn das schon toll klingt.
Danke der Nachfrage ;-)
Aber ich bin nominiert worden, und dafür möchte ich mich doch mal von Herzen bedanken!
Bedauerlicherweise fehlt mir aber gerade jedwede Zeit für einen würdigen Contest-Beitrag, und abgesehen davon blogge ich ja eh nicht für Ruhm und Ehre, dabei sollte ich einfach auch bleiben....


Denn neben der ganzen Näherei im Weihnachtsgeschäft, die gerade voll zuschlägt, nenne ich nicht nur eine klitzekleine, unendliche Küchenbaustelle mein eigen, sondern auch noch Kinder, die unglaublicherweise schneller wachsen, als man gucken kann, weswegen ich gerade jede freie Minute mit Klamottennähen verbringe *öffz* Und nicht immer geht das so schnell wie bei diesem Nicky-Kleidchen, das der Großen nicht mehr und dem Kleinchen noch nicht passte.
Glücklicherweise war es üppig genug, nämlich ein Ballonkleid, dass ich einfach eine Tunika in passender Größe herausschneiden konnte ;-) Sogar die Bündchen habe ich rausgetrennt und wiederverwendet.....
Die Idee dazu schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem Upcycling-Board bei Pinterest und deswegen wandert das Kleidchen jetzt auch noch rüber in die { one pin a week }-Sammlung!
(Und um es gleich zu sagen, weil die Frage immer kommt: ich weiß leider überhaupt gar nichts über die Herkunft dieses wunderbaren Klee-Nickys, weil ich den ja auch schon als Kleid vernäht gekauft habe ;-)


Abends aber, auf der Couch, da habe ich ein bißchen Zeit - und die verbringe ich gerade mit dem intensiven Stöbern auf den Blogs der Nähcontest-Bewerberinnen. Einige kenne ich bereits, viele sind mir gänzlich unbekannt. Aber bis morgen wird sich das grundlegend geändert haben, denn Jury zu machen - dafür habe ich mich dann doch breitschlagen lassen *g*

13. Oktober 2014

Täschlein-Nachschub { Stoffabbau }

.... war hier mehr als nötig, deswegen war nach dem Nagellackversteck für mich
jetzt endlich auch mal der Shop an der Reihe ;-)


Entstanden sind ein paar einfache Kosmetiktaschen für unterwegs und eine Mini-Gretelies, alle natürlich aus dem Vintage-Stoffvorrat. Den habe ich ja wegen des 365 Tage-Quilts momentan sowieso täglich im Auge.....


Einmal angefangen, kann man mit der Etui-Näherei kaum noch aufhören, da einem ständig neue Kombinationen ins Auge fallen. Deswegen ist der Stoffabbau eigentlich auch noch eine ganze Ecke größer, denn hier liegt noch ein ganzer Stapel Zuschnitte - eingebremst hat mich am Wochenende nur der akute Mangel an Volumenvlies ;-)


Diese Schätzchen hier haben es aber noch in die Endfertigung geschafft 
und sind schon im kleinen etsy-Shop zu finden!


Und natürlich dürfen sie auch noch ganz schnell rüber zum Oktoberprojekt Stoffabbau, bevor ich mich auf Emmas neues Thema stürze!

Habt einen schönen Start in die neue Woche - hier ist es die letzte vor den Hernstferien und die Vorfreude packt mich schon! Allerdings muss ich bis dahin auch noch ganz schön was wegschaffen - auf geht's!

12. Oktober 2014

Apfelkuchenzeit

Die Apfelbäumchen unserer Kinder tragen in diesem Jahr, als gäbe es kein morgen, deswegen gibt es hier seit Wochen jedes Wochenende Apfelkuchen - wie gut, dass wir da eh nie genug von bekommen können! Die Rezepte wechseln, es gibt allerdings zwei absolute Dauerbrenner, die immer wieder gewünscht werden und die es zur Not auch zweimal 
pro Woche geben darf ;-)

Der eine ist Julias wunderbarer Holsteiner Apfelkuchen und der andere muss irgendwann mal über den bretonischen Familienzweig zu uns gelangt sein, auch wenn sich diese Wege nicht mehr endgültig rekonstruieren lassen. Den Hauch Bretagne verleiht dem Kuchen jedenfalls der Calvados im Teig (den wir allerdings immer ganz schnöde durch Apfelsaft ersetzen *g*) und die Salzbutter im Guss.
Lecker ist er jedenfalls, der 

Apfelkuchen Breton:


Fünf bis sechs große (oder entsprechend mehr kleine) Äpfel schälen und in Spalten schneiden.
Vier Eier, 175 Gramm Zucker und zwei EL Calvados oder Apfelsaft (Apfelschorle tut es zur Not auch ;-) schaumig schlagen. 175 Gramm Mehl mit einem TL Backpulver mischen und zusammen mit 175 Gramm weicher Butter zum Teig geben und unterziehen.

Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben, mit der Hälfte der Äpfel belegen, den restlichen Teig darüberstreichen und mit den übrigen Äpfeln belegen. Die Anordung muss keinen Schönheitspreis gewinnen, da kommt ja noch Guss drüber *g*

Dafür 50 Gramm zerlassene Butter (wer das mag, so wie wir, nimmt Salzbutter, dann ist es noch bretonischer!) mit 50 Gramm Zucker und einem Ei verrühren. Mandelblättchen (Menge nach Geschmack) auf den Äpfeln verteilen, den Guss darüber gießen und nochmal ein paar Mandelblättchen darüberstreuen.

Bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) etwa 40 Minuten lang backen, bis der Kuchen schön gebräunt ist.

Guten Appetit ♥


Solche Kuchen treten momentan bei uns übrigens ausschließlich in Herzform auf, weil meine wunderbare, heißgeliebte runde Springform irgendwo im Chaos zwischen Küchenbaustelle und Behelfs-Gartenküche verschwunden ist *humpf* Ich hoffe sehr, dass sie wieder auftaucht, wenn ich demnächst irgendwann mal die Kisten in der neuen, alten Küche wieder auspacken darf.....

Dieses Herzchen hier, das findet jetzt jedenfalls sein Plätzchen beim { Sweet Treat Sunday } - süß geht schließlich immer!

Habt ein wunderbares Rest-Wochenende ♥