19. Oktober 2017

Hasenohren

Dieses Babyding reißt hier ja gerade nicht ab 
und so bleibe ich einfach mal im Thema ;-)


Neben einem Haufen Halstücher, von denen man ja wirklich nie genug haben kann, 
habe ich gestern aus den Musselin- und anderen Resten auch noch spontan ein paar klassische 
Beißringe mit Hasenohren hinterher geschoben.
Beißspielzeug und saugfähige Halstücher gehören ja quasi untrennbar zusammen ;-)


Das schwierigste daran war eigentlich, ein paar gesundheitlich unbedenkliche, 
speichelfeste Holzringe dafür zu finden.
Der Rest war dann ein Kinderspiel...


Ich bin ein bisschen verliebt, muss ich sagen - was für ein Glück, dass wir
momentan so viele Babys zu beschenken haben ♥ 
Denn wenn mir etwas ganz sicher niemals ausgeht, dann sind das Stoffreste!

17. Oktober 2017

Hier ist es schön....

...hier bleiben wir.
Unser Motto, wenn wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind :-)
Deswegen buchen wir auch nie etwas vorab und haben auch meist nur einen sehr
groben Routenplan.


Da nun schon wieder die Herbstferien vorbei sind, wird es Zeit, Euch endlich mal 
die letzten Sommerfotos zu zeigen - unsere diesjährigen Schlafplätze nämlich.
Das Highlight war natürlich immer der Campingplatz am Familienstrand in der Bretagne.
Der ist ganz naturbelassen, direkt am Strand und in der Pampa, da findet man auch dann immer was, 
wenn man mal länger als eine Nacht bleiben möchte.


Und das wollen wir dort tatsächlich immer - ganz gegen unsere Gewohnheit, denn normalerweise 
bleiben wir selten länger als eine Nacht. Selbst wenn es so idyllisch ist wie dieser 


Überhaupt sind die Bretagne und besonders auch die Normandie für mich immer noch DAS perfekte Pflaster für exzessives Herumreisen mit dem Wohnmobil. Es gibt unzählige Stellplätze, günstig oder gar umsonst, 
und sehr viele davon mit herrlichem Blick aufs Meer.
Da findet man auch in der Hochsaison immer irgendwo ein hübsches Plätzchen....


Und nicht zuletzt gibt es dort auch immer noch haufenweise wilde Stellplätze ♥
Irgendwo in der Pampa gelegen, völlig ohne Infrastruktur, aber immer traumhaft gelegen, 


Sowas ist natürlich unschlagbar, aber auch mitten in der Stadt, wie hier in Granville auf einem
 unspektakulären Betonplatz, findet sich immer ein Fleckchen mit Meerblick ;-)


Und da lege ich auch Wert drauf, denn abends sitze ich gerne auf meinem Sessel hinter der großen
 Scheibe und blicke über mein Buch oder meine Handarbeit hinweg auf das Meer.
Das ist für mich die perfekte und ultimative Entspannung....


Und auch Regentage lassen keinen Frust aufkommen, wenn man sie im kuscheligen 
(hier Kleinchen-) Bett mit Meerblick verbringen darf.
Vor allem dann nicht, wenn die Große gleichzeitig zwei Meter weiter in der Küche steht 
und einen Kuchen anrührt ;-)


Auch auf dem Weg zum und vom Meer suchen wir übrigens gerne den Wasserkontakt zum 
Übernachten, so wie hier am Ufer der Seine.


Das war die zweite Nacht und da hatte ich kurzzeitig in Erwägung gezogen, den Stecker zu
ziehen und einfach zwei Wochen dort zu bleiben. Dieser breite Strom war unfassbar beruhigend und 
mein Akku nach den vielen Kleinchen-Malaisen im Frühjahr einfach so komplett leer.....
Zum Glück hat mich die Familie dann aber überredet, doch noch ein wenig weiterzufahren ;-)


Die erste Nacht haben wir noch ganz heimatnah verbracht, am einem kleinen See in der Nähe von Verdun. Dort wollten wir schon lange mal hin, beschränkten uns im Hinblick auf die noch ausstehende, lange Fahrt auf eine grobe Durchfahrt-Besichtigung mit dem Ergebnis, dass wir dort dringend mal ein ganzes Wochenende verbringen müssen.
Nun fährt aber die Große nächsten Monat erst mal mit ihrer Geschichtsklasse hin, also vertagen wir das wohl eher nochmal aufs nächste Jahr....


Der Campingplatz dort war jedenfalls sehr französisch und ich war sehr verliebt -
aber wir haben ja auch unser eigenes Bad an Bord *g*


Auf dem Rückweg dagegen wählten wir, deutlich weniger romantisch und dem spontanen Ausflug nach Paris geschuldet, den Parkplatz des Eurodisneys für unsere letzte Übernachtung.
Zumindest Mann und Kinder nutzten am nächsten Tag dann auch noch die Gelegenheit, zwei/drei Stündchen begeistert über die Plaza zu schlendern, für mehr fehlte auch dort die Zeit.
Aber es ist ja nicht aus der Welt....


Die Nacht dort jedenfalls war .... interessant *g* und erinnerte mich schwer an unsere allererste Wohnmobilnacht ever, die wir mangels Alternativen auf einem Burgerbrater-Parkplatz in Evreux verbrachten, an einem Samstagabend in unmittelbarer Nachbarschaft eines enormen Multiplex-Kinos.
Muss man alles mal erlebt haben....
Diese Nacht damals allerdings gab es gratis, was man von der Disney-Nacht beim besten Willen 
nicht behaupten konnte :-p

Tja, das waren unsere Bilder der Sommers - ich bin gespannt,
wohin es uns im nächsten Jahr verschlägt!
Es bleibt spannend ;-)

12. Oktober 2017

12 von 12 { Okt 2017 }

Den ganzen Sommer über nicht dabei - jetzt wird's mal wieder Zeit ;-)

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste .

Happy Birthday, liebe Caro 


Der Tag beginnt in aller früh mit einem kruschtelnden Kleinchen - nicht dass sie mich gerufen hätte, 
aber ich werde ja auch von fallenden Federn wach :-p 
Immerhin kann ich so die Licherkette mal in Aktion bewundern, die wir gestern unter dem Kopfende 
ihres Palettenbettes verlegt haben.


Grund für das Gekruschtel: das Kleinchen bekam vorgestern als Zugabe zur Grippeimpfung noch 
eine Polio-Auffrischung und dieser Arm schmerzt wohl immer noch ganz schön. 
Ich organisiere ihr ein neues Coolpack, danach schläft sie zügig weiter.


Ich bleibe einfach mal auf, so langsam muss ich mich eh wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen...
Kaffee, Zeitung und ganz viel Ruhe wiegen das aber auf ;-)


Morgenrunde. Bei Sonnenschein!
Dass ich das noch erleben darf....


Vormittags arbeite ich ganz viel Bürokram auf, in den Ferien bleibt da immer so einiges liegen.
Die Kinder schlafen lange und genießen anschließend das süße Nichtstun.


Und weil das Selbständigsein ja wenigstens einen Vorteil haben muss, nutze ich die Zeit am PC gleich, um noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu shoppen. Ich bin ja die Fraktion "Bis Ende November ist das alles erledigt!", deswegen bin ich eh schon mitten im Listenschreiben und Häkchenmachen und heute war halt dann das Kleinchen dran. Es gab da einen Gutschein, den musste ich nutzen ;-)


Mittagessen gibt es, wie immer donnerstags, bei Oma und Opa.
Ich esse ja fürcherlich gerne Salat, wenn ihn mir jemand macht!


Wieder zuhause ein Megahammer in der Post: ich habe tatsächlich schon wieder Tickets 
zugelost bekommen - in dieser Saison läuft's... Diesmal sogar Auswärtstickets fürs Spitzenspiel, 
das gab's überhaupt noch nie!
Nach Dortmund also, weia *g*


Da das Kleinchen schwer mit Basteln beschäftigt ist (ein Adventskalender für die liebste Freundin!)
 und die Große mit ihren Mädels unterwegs, knapse ich mir noch ein wenig Zeit ab
 und säume wenigstens mal einen der vielen Schals, die ich in den letzten Tagen zugeschnitten 
habe. Mit pinkem Bauschgarn! Den würde ich gleich anbehalten, aber leider 
hat ihn mir meine Jüngste sofort wegstibitzt ;-)



Später am Nachmittag dann noch ein bisschen Interior-Dings:
Das Kleinchen hat gestern einen Teppich und einen Spiegel ins neue Zimmer bekommen,
heute folgt dann noch weiterer Kleinkram: neue Schrankknäufe anschrauben, zum Beispiel.
Es wird.


Die ersten Kissen für's herbstliche Wohnzimmer habe ich inzwischen auch genäht,
fehlen noch ein/zwei weitere, ein Leseknochen und ein neuer Bezug für den Klavierhocker.
Liste ist geschrieben, diese hier dürfen aber schon mal auf der Couch bleiben.
Das erhöht den Druck ;-)


Und weil das Wetter so schön war, sind das Kleinchen und ich gegen Abend dann noch ein wenig rund ums Dorf spazieren gegangen. eine unserer Lieblingsbeschäftigungen.
Herausgesprungen ist dabei ein wunderschöner Sommer(!)strauß für die Küche -
hach. Herbst brauche ich eigentlich wirklich nicht....

6. Oktober 2017

Freitagspizza

Wie viele andere Familien, pflegen auch wir die Tradition der Freitagspizza, wobei wir den Begriff
 allerdings recht weit auslegen, denn es endet auch schon mal bei Quesadillas oder Toast Hawaii.
Jedenfalls ist es immer ein leckerer Start ins Wochenende - das wir gerne auch mal auf der Couch einläuten,
weswegen wir diese Form der Pizza fast am liebsten mögen, die kann man nämlich zur Not auch
aus der Hand essen ;-)


Für solch eine Pizzablume braucht man in etwa soviel Teig wie für ein Blech.
Das hier ist mein klassisches Rezept dafür.
(Alternativ oder in höchster Zeitnot tut es aber natürlich auch ein Fertigteig, dann aber schon die XXL-Variante, 
sonst könnte es etwas dürftig werden ;-)

Den Teig teilt man nach Zubereitung und Gehenlassen in zwei Hälften, die man ausrollt und dann jeweils einen Kreis ausschneidet. Ich nehme da meist eine große Springform als Vorlage und schneide mit dem Messer drumherum.

Einen der Kreise auf ein Backblech geben und nach Geschmack belegen.
Da geht wirklich alles, was man auch sonst auf eine Pizza packen kann - tatsächlich belassen wir es in der Regel aber ganz klassisch bei (vegetarischer) Bolognese und viel Käse.
Hier also: den Teigkreis recht üppig mit der Veggie-Bolo bestreichen, dabei am Rand etwa einen Zentimeter auslassen. Käse reiben oder eine Mozzarellakugel kleinzupfen (oder beides!) und ebenfalls auf den Teig geben. Den zweiten Teigkreis auf den ersten legen und am Rand festdrücken.
Das geht besonders gut mit einer Gabel.


Nun in der Mitte einen kleinen Kreis markieren (zum Beispiel, in dem man ein Glas aufdrückt) und den großen Kreis bis dorthin einschneiden - erst vierteln und dann die Viertel noch zweimal unterteilen, so dass zwölf Stränge entstehen,
die in der Mitte durch den ausgesparten Kreis verbunden bleiben.
Für die Blütenblätter nun jeden Strang einmal so drehen, dass die Füllung oben zu sehen ist.


Nun wird das ganze Gebilde (von dem es wirklich wichtig ist, dass es gleich auf dem Blech zubereitet wird - ich kann mir nicht vorstellen, dass man das nochmal unfallfrei weitertransportieren könnte!) noch einmal ordentlich mit Käse und/oder Mozzarella bestreut und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Umluft) so lange gebacken, bis der Teig etwas Farbe angenommen hat und der Käse leicht gebräunt ist.


Dann von der Familie aus der Hand reißen lassen und noch heiß genießen.
Guten Appetit und einen schönen Start ins Wochenende ♥

4. Oktober 2017

Sommerset

Heute friere ich schon den ganzen Tag, deswegen zeige ich Euch schnell mal
ein sommerliches Set, das ich zu Beginn der Ferienzeit verschenkt habe:


Ein riesiges, gemütliches Strandtuch war die Basis, ein Frottee-Baumwoll-Doppel, 
wie ich es auch schon seit Jahren mit in jeden Urlaub schleppe 
und heiß und innig liebe.


Dazu passend habe ich ein klassisches Etui aus einem meiner Alltime-Graziela-Favoriten genäht.
Für alles, was am Strand besser keinen Sand abbekommen sollte.
Dazu noch ein Buch und eine Sonnenbrille, und so ein Urlaub kann gar nicht mehr 
schiefgehen, oder?

29. September 2017

Unterwegs....

Das schönste am Reisen mit dem Wohnmobil ist ja das Rumkommen.
Die Dinge, die rechts und links an einem vorbeiziehen, vor allem abseits der Autobahnen.


Die spontanen Zwischenstopps, die oft die besten sind.
Ein schnelles Mittagessen bei geöffneter Tür am Flußufer oder mitten zwischen Sonnenblumenfeldern.
Entspanntes Rumkommen, schöne Musik und nette Familienunterhaltung.
Und ja, auf diesen Touren ist die allgemeine Grundstimmung tatsächlich meist tiefenentspannt, 
sogar bei der Großen ;-)


Besonders in Erinnerung geblieben sind uns diesmal die Fahrten über die Ponte de Normandie, 
die in beachtlicher Höhe die Seine-Mündung überspannt. Auf dem Hinweg standen wir sogar im 
Stau, so hatten wir besonders viel davon - zum Leidwesen des Gatten, der solche Tiefe nicht 
sonderlich schätzt. Vor allem nicht, mit soviel Windangriffsfläche unterm Sitz...


Da stürzt er sich schon lieber ganz bodennah in den temperamentvollen Pariser Hauptstadtverkehr ;-)
Wir nehmen es uns ja eigentlich nie explizit vor, aber trotzdem landen wir irgendwie jedesmal 
im Kreisel rund um den Arc de Triomphe, spätestens auf dem Rückweg.


So auch diesmal, denn nachdem wir schon (bis auf einen halben Tag in Brest) sonst keine Großstadtluft 
schnupperten, wollten wir der Großen wenigstens nochmal ein bisschen Paris bieten.



Und erstaunlicherweise klappte das auch diesmal ganz hervorragend, obwohl gar nicht Sonntag und sogar dickster Feierabendverkehr war. Stau, klar - aber der kommt dem Sightseeing-Wunsch ja eher entgegen ;-) 
Aber da die Pariser generell ja eng und auf Kante fahren, kommt man da auch mit einem etwas 
größeren Dickschiff ganz smooth durch...


Das war ein ganz wunderbarer Abschluss unserer Tour, am nächsten Tag sahen wir in der Champagne 
und Lothringen hauptsächlich Felder. Und natürlich die Burg in Sierck-les-Bains, gleich hinter der 
Grenze und schon an der Mosel - immer DAS Signal für die Kinder, dass sie langsam anfangen 
können, ihr Geraffel zusammenzupacken ;-)


Ja, wir sind ganz schön rumgekommen in den beiden Wochen.
Und wo wir diesmal so überall übernachtet haben, das zeige ich Euch dann noch in einem allerletzten Reisepost.
Zeit wird's, hier beginnen heute immerhin schon wieder die Herbstferien, hurra!

27. September 2017

Schicke Schokokuchen-Basis

Heute gibt es hier für Euch wie vesprochen unser seit Jahren bewährtes, schnelles Schokokuchen-Rezept für alle Fälle.
Aus diesem Teig kann man hervorragende Muffins backen, fluffige Kastenkuchen, Guglhupfe oder softe Blechkuchen (hier gerne für Fake-Brownies hergenommen, weil ich das klietschige Innere der echten Brownies so gar nicht leiden mag ;-)

Und der Clou - da ist eigentlich gar keine Schokolade im Teig *gacker*
Ist also auch noch ein richtiger Billigheimer und zudem laktosefrei...


Als erstes setzt man die Schokobasis an:
100 ml Wasser und 250 Gramm Margarine zusammen mit 300 Gramm Zucker und drei ordentlich gehäuften Eßlöffeln Backkakao unter Rühren aufkochen und anschließend abkühlen lassen.
So handwarm ist gut, kälter schadet aber auch nicht. Ich habe das auch schon morgens angerührt
und den Kuchen dann erst mittags gebacken...

Die Schokomasse anschließend in eine Rührschüssel geben und nach und nach vier Eier, 250 Gramm Mehl mit drei gestrichenen Teelöffeln Backpulver und einem Päckchen Vanillezucker unterrühren, bis der Teig ordentlich Blasen wirft.
Optional kann man auch noch 100 Gramm Schokoraspel dazugeben.

Überhaupt lässt sich der Teig gut variieren - zum Beispiel durch die Zugabe von Zimt oder Lebkuchengewürz.
Man kann auch Kirschen mit den Teig geben oder kleingehackte Schokoriegel.
Auch lässt sich die Zuckermenge reduzieren oder einen Teil des Mehls durch Mandeln oder Nüsse ersetzen.

Den recht flüssigen Teig in die gewünschte Form gießen (das reicht für eine große Kasten- oder Springform und auch genau für ein Blech, wie viele Muffins ich herausbekomme, weiß ich gerade gar nicht. Mehr als die klassischen 12 jedenfalls ;-) und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad (Heißluft) backen.
Die Backzeit ist natürlich sehr stark abhängig von der gewählten Backform: Kastenkuchen etwa eine Stunde, Blech und Muffins etwa 20 Minuten, Gugl oder Springform etwa 40 Minuten. Lieber erst mal etwas kürzer backen und sich dann über die Stäbchenprobe rantasten.

Außkühlen lassen und verschnabulieren.
Der Kuchen schmeckt aber auch am nächsten und übernächsten Tag noch lecker und saftig, lässt sich
 also auch gut vorbereiten.

Guten Appetit ♥