28. Mai 2016

Biskuitrolle mit Erdbeer-Quark { Ich back's mir }

Das Thema diesen Monat bei #ichbacksmir ist "Biskuit".
Lieblingskuchen!
Biskuit geht immer: locker, leicht, sommertauglich - und einfach ♥


Und genau davon möchte ich Clara mit diesem Röllchen überzeugen, auch wenn ich das Rezept vor Urzeiten 
schon mal hier im Blog hatte. Es ist ein echter Dauerbrenner bei uns 
und wird auch von Besuch immer gerne genommen ;-)


Als erstes fünf Eier trennen. 
Das Eiweiß mit 2 EL Zitronensaft steif schlagen und kaltstellen. Das Eigelb mit 250 Gramm Zucker sehr. 
sehr lange kräftig verrühren, bis der Zucker sich komplett gelöst hat. Das dauert durchaus ein paar Minuten. 
Die Mischung wird dabei immer heller und ist am Ende fast weiß.
Das Eiweiß auf die Masse geben, 125 Gramm Mehl darübersieben und vorsichtig kurz mit einem Spatel unterheben.
Gerade so, dass das Mehl von der Eimischung aufgenommen wird
Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad
(Ober-/Unterhitze) in ca. 8-10 Minuten hellbraun backen.


Aus dem Ofen nehmen und sofort auf ein feuchtes Küchentuch stürzen. Dazu legt man das Tuch am besten über das Blech, fasst es rechts und links zusammen mit den Blech an (mit Topflappen! ;-) spannt es leicht
und dreht die ganze Geschichte komplett um.
Es klappt aber auch, wenn man das Backpapier aus dem Blech hebt und dann mit Schwung auf das Tuch stürzt.
Der Biskuit ist da gar nicht so zimperlich!
Das Backpapier abziehen, die Teigplatte mit dem Küchentuch von der langen Seite her aufrollen
und im Tuch abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit 200 Gramm Sahne mit 50 Gramm Zucker und einem Päckchen Sahnefest steif schlagen 
und mit 200 Gramm Magerquark vermischen. Etwa 250 Gramm Erdbeeren halbieren, 
kleinschneiden und unterheben.


Den Biskuit wieder aufrollen und die Quarkmasse darauf verstreichen. Dabei an den drei äußeren Kanten etwas aussparen, 
da sich die Masse beim Aufwickeln zu den Rändern hin"verdrückt". Von innen nach außen aufrollen,
 dabei nicht zu feste drücken. 
Eine Weile kaltstellen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben, fertig!
Geht natürlich auch mit beliebigen anderen Beeren - Heidelbeeren, Himbeeren:
alles lecker!
Oder man ersetzt den Mager- durch Vanillequark, auch toll ;-)


Ganz viele weitere Biskuit-Rezepte gibt es hier bei Clara - ich freue mich schon sehr darauf, mich da durchzuklicken :-)

Euch allen ein schönes Rest-Wochenende ♥

26. Mai 2016

Feiertags- { RUMS }

Schon ganz lange wollte ich mir einen Basic-Rock nähen - 
komplett ohne Tüdelkram und ohne farbige Akzente, 
so dass man wirklich alles dazu tragen kann.
Trotzdem stand es gerade nicht akut auf dem Plan - aber dann stolperte ich letzte Woche 
im komischen Stoffladen über einen Ballen, der im Weg rumlag und wusste:
DAS wird ein Basic-Rock!


Eine Valeska ist es mal wieder geworden, und wenn sie ordentlich gebügelt ist, 
fällt sie auch vorne schön *g* Oben wieder mit Jerseybündchen und diesmal 
weniger gekürzt als sonst immer in letzter Zeit. 


Das Material ist mittelfest, jeans-ähnlich, aber gaaaanz weich und mit kleinem, dezentem Fischgrät-Muster. 
Ein Traum! Und sogar die Taschen blieben Ton-in-Ton...
Jetzt noch ein schwarzer Rock, und ich bin saniert ;-)

So, und jetzt schnell rüber in den großen RUMS-Pool damit - hier ist heute Feiertag und somit 
schon Wochenende, was für ein Traum ♥

24. Mai 2016

Sommer? Wo?

Ach egal jetzt. Tun wir einfach mal so, als ob ;-)
Auch wenn uns die Wettervorhersage von Tag zu Tag vetröstet - 
irgendwann MUSS es ja mal warm werden!


Nachdem ich heute den ganzen Tag lang immer wieder versucht habe, irgend eines der Kinder zu motivieren, mal schnell ein Foto von mir zu schießen ("Jetzt nicht! Später! Ooch, muss das denn sein? Später! Morgen reicht doch sicher auch noch!"), habe ich mich eben kurzentschlossen für die Variante Umziehen und Puppe rausschleppen entschieden. 
Nächstes Mal mache ich das gleich, geht deutlich schneller ;-) 

Es ist auch nur konsequent, denn auf eben dieser Puppe war das Shirt schon ein paar Wochen aufgezogen, 
obwohl nur noch der schon umgebügelte und gesteckte Saum fehlte. Eine Sache von fünf Minuten,
 sollte man meinen *kopfkratz*


Das Geheimnis lüftete sich nach Säumen und Anprobe, denn da fiel mir doch schon wieder ein, warum ich 
diese Joana irgendwann im frühen Frühjahr in die Ecke geschoben hatte:
Sie war insgesamt zu weit und vor allem viel zu lang.
Warum ich den Saum so gesteckt hatte, entzieht sich meiner Kenntnis *g*
Also unten großzügig wieder abgeschnitten, seitlich um eine Nahtbreite verschmälert, neu gesäumt, angezogen, gepasst!

Beim nächsten Mal nehme ich am Rückenteil in Taillenhöhe noch etwas Breite weg, muss ich mir direkt mal auf dem Schnitt vermerken. Da ich ein leichtes Hohlkreuz habe, ist dort schnell mal ein bißchen zu viel Stoff. 
Aber sonst: top!

Also ich wäre dann mal so weit und würde wärmeres Wetter nehmen ;-)

23. Mai 2016

Tacosalat!

Endlich war am Wochenende mal Grillwetter!
Und Grillzeit ist Salatzeit, oder?
Wobei dieser Salat wirklich nicht zwingend eine Grillbeilage sein muss - der geht auch locker als eigenständige Hauptmahlzeit durch. Perfekt zum Beispiel zu Fußballspielen, wie sie diesen Sommer ja wieder zahlreich anstehen ;-) 

Auf Instagram kam die Frage nach dem Rezept, also bitte -
here we go:


Vorab: das ist eine wirklich große Portion - als Beilage reicht das für eine große Grillsause.
Für ein Familienessen genügt locker die Hälfte. 

600 Gramm Rinderhackfleisch (es funktioniert auch ganz wunderbar mit guten Soja-Schnetzeln, wenn man es lieber vegetarisch mag)  zusammen mit einer kleingewürfelten Zwiebel und einer gehackten Knoblauchzehe krümelig anbraten. Eine kleine Dose passierte Tomaten dazugeben und etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und ggf. etwas Chilipulver würzen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Derweil je ein Glas Mais und Kidneybohnen abtropfen lassen - die kann man zusammen ins Sieb kippen, kommt später eh zusammen - drei große Tomaten würfeln und 200 Gramm Käse (Cheddar oder Bergkäse) reiben.

Etwa eine dreiviertel Flasche Tex-Mex-Sauce (oder eine ganze dieser kleineren Grillsaucen-Flaschen, ob normal oder "hot", das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen) sowie einen Becher Crème fraîche zum Fleisch geben. Alle Zutaten in eine große Schüssel füllen und ordentlich vermischen.

Einen Eisbergsalat kleinschneiden und auf die Chilimasse geben.
NICHT vermischen! 
So zubereitet kann der Salat mehrere Stunden oder auch über Nacht in den Kühlschrank. Vor dem Verzehr eine halbe Tüte etwas kleingekrümelter Nachos (Parika oder Käse, ganz nach Gusto) auf den Salat geben und alles umrühren.

Der Salat schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr lecker.
Wenn wir wissen, dass wir zwei Tage davon essen, machen wir aber auch immer zwei Schüsseln, so dass 
Salat und Nachos immer knackig frisch reinkommen.
Bei den Zutaten kann man variieren, ich mag zum Beispiel einen höheren Knackanteil gerne und würfele dann noch 
eine rote Paprika und/oder eine halbe Salatgurke mit hinein.

Guten Appetit und einen schönen Start in die (hier sehr kurze!) Woche ♥

20. Mai 2016

Gartenwetter

Unser Vorgarten ist bisher das Garten-Stiefkind. 
Der verholzungsfreie Lavendel verholzt nach bald 15 Jahren doch irgendwann und die Bodendeckerrosen 
sehen auch nur maximal acht Wochen lang schön aus und wuchern die restliche Zeit lang unkontrolliert durch die Gegend. 
Ständig muss man sie schneiden und kann die blutenden Wunden und Dornen in den Händen danach gar nicht zählen. 
Jeden Herbst versuche ich, sie systematisch totzuschneiden, aber die sind nahezu unkaputtbar :-p


Erst jetzt, nach vielen, vielen "Oh guck mal, die Rosen kommen auch wieder" *grrrr*-Jahren tun sich die ersten Lücken auf, 
die nun nach und nach vom Unkraut befreit und mit freundlicheren Blumen bepflanzt werden. Erst mal vorwiegend 
mit ein- oder zweijährigen Pflanzen, bis die Lücken zahlreich genug sind für ein gänzlich neues Konzept.
Nach einer Woche graben und pflanzen finde ich es zumindest wieder soweit ansehnlich, dass ich fast bereitwillig 
jäte, rupfe und schneide - alleine heute viele, viele Stunden lang.

Das und die Tatsache, dass nun nach den Eisheiligen auch der Gemüsegarten richtig durchstartet und Aufmerksamkeit braucht, sorgt für die momentan doch recht ausgeprägte Schreibflaute hier ;-)
Immerhin finde ich noch Zeit zum Nähen, wenigstens ein bißchen, so dass mir das Blogmaterial nicht ausgeht. 
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so.
Heute habe ich die spärliche Nähzeit (in den Regenpausen ;-) allerdings komplett mit dem Auftrenner verbracht. 
Andere Geschichte.

Euch allen ein wunderbares Wochenende! ♥

16. Mai 2016

Himbeeressig, schnell gemacht

Die warme Jahreszeit und die Grillsaison sind ja geradezu prädestiniert für grüne Salate - egal ob als Beilage 
oder Hauptmahlzeit. Das Dressing mache ich dabei am liebsten mit Obstessig in jeder Form an, da er 
milder und fruchtiger ist als normaler Essig.


Eigentlich hatte ich für diese Woche, saisongerecht, Erdbeer-Essig auf der Liste, aber dann waren plötzlich alle Erdbeeren aufgegessen (das passiert hier ständig, echt schlimm!! *ggg*), langes Wochenende und nur noch eine halbe Packung Himbeeren in der Tiefkühlung.
Da muss man einfach mal flexibel sein, das Prinzip ist eh dasselbe ;-)

200 Gramm Himbeeren (frisch oder TK, die müssen dann auch nicht auftauen) in eine Flasche mit weitem Hals oder ein großes Schraubglas geben und mit 500 ml hellem Essig auffüllen.
Ich nehme dafür gerne weißen Balsamico - wohlwissend, dass der mit dem Balsamico im eigentlichen Sinne nix zu tun hat - aber ich mag den etwas süßeren, runden Geschmack. Alternativ geht auch Weißwein- oder Apfelessig.
Wie bei allem gilt auch hier: die Qualität der Zutaten entscheidet auch über den Geschmack des Endproduktes ;-)

Wer es noch etwas milder mag, gibt zusätzlich einen Esslöffel Honig dazu.
Flasche verschließen und an einem hellen, warmen Ort ziehen lassen und dabei einmal täglich auf den Kopf stellen, 
damit das Obst sich umlagern kann.

Nach zwei Wochen den Essig durch ein Mulltuch gießen und in einer heiß ausgespülten Flasche dunkel aufbewahren, 
so hält er sich ewig.

Funktioniert auch wunderbar mit Brombeeren oder Erdbeeren - letztere sollte man möglichst klein schneiden, 
denn je mehr Schnittfläche, desto mehr Geschmack geht auch in den Essig über.

12. Mai 2016

12 von 12 { Mai 2016 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste :-)
Schon Mai, unglaublich....
Hier gibt es heute nur eine Kurzfassung, mein Bett ruft ganz laut!


Nur noch vier Wochen bis zur EM - Stickerzeit mal wieder!
Der Morgen beginnt mit einer Tauschrunde bei den Mädels aus der anderen Ecke des Internets.
Es gibt weniger erfolgreiche Arten, in den Tag zu starten.


Als die Familie aus dem Haus ist, setze ich mich noch rasch etwas an meinen Schreibtisch.
 In Hanni und Nanni an der Wand habe ich dabei immer gutgelaunte Begleitung ;-)


Danach muss ich erst mal in die Horizontale.
In den letzten Tagen quält mich mein Rücken wieder außerordentlich und wenn es ganz arg ist, hilft nur noch, sich auf den Boden zu legen. Beine im rechten Winkel ablegen und schon ist das Leben wieder Dein Freund. 
Zumindest, solange Du liegenbleibst :-p
So früh am Morgen schon den letzten Joker ziehen zu müssen, ist allerdings echt Mist!


Hilft aber alles nix, das Büro ruft.
Letzte Woche waren wir ja unterwegs und so hat sich ein ziemlicher Papierstapel angesammelt.


Schon Mittag!
Donnerstag ist Kinder-Einsammeltag.


Kurze Verzögerung an der Dorfschule, denn der Hausmeister verteilt Geburtstags-Goodies und es kommt zu 
kurzzeitiger Rudelbildung, in die sich natürlich auch das Kleinchen noch stürzen muss.


Sieht vielleicht nicht lecker aus, schmeckt aber Bombe.
Dreierlei Schokopudding ohne Tüte auf dem schon deutlich kleineren Bürostapel.


Schneller Zwischenstopp zuhause, gerade ausreichend zum Hausaufgaben kontrollieren, 
Kaffee trinken und Noten einsammeln.


Über die sieben Berge fahren wir zum Klavierunterricht der Großen.
Der Raps gibt im Moment wirklich alles, auch ohne Sonne.


Nach Hause fahren lohnt sich nicht, also vertreiben das Kleinchen und ich uns die Zeit mit Pippa 
und ein paar Reihen an der Jahres-Strickdecke.


Wieder zuhause ruft der Küchenboden nochmal ganz laut nach mir.
Die linke Hand zeigt latente Ausfallerscheinungen und nach mehr als zehn Schritten am Stück auch das rechte Bein. Ersteres ist ziemlich normal, letzteres nicht und vermutlich den langen Autofahrten am Wochenende geschuldet. Ich lasse mir das Telefon reichen und vereinbare einen Termin beim Osteopathen. Nur noch fünf Tage durchhalten...
Aber immerhin stimmt die Aussicht von hier unten ;-)


Und außerdem bin ich ja zum Glück nicht die einzige, die hier im Haus Abendbrot zubereiten kann.
Wenn die Große das übernimmt, wird es sogar immer besonders farbenfroh!

Und Euer Tag so?