11. November 2013

Martinstag

Herbst-Highlight und der einzige Novembertag, den ich wirklich mag :-)
Pünktlich zum Laternenumzug ist es jetzt auch frostig kalt geworden, so dass wieder gilt, was ich jedesmal 
am 11. November schreibe:
Das ist mein ganz persönlicher Winteranfang, weil ich da trotz des riesigen Martinsfeuers immer zum ersten Mal 
ganz erbämlich friere. Aber das gehört so, denn die Alternative zum Frieren ist immer Wärme - und Regen :-p
Dann lieber frieren!


Dieses Buch habe ich irgendwann in den letzten Jahren schon mal hier gezeigt.
Aber es ist und bleibt das beliebteste Martinsbuch meiner Kinder und deswegen verdient es durchaus einer zweiten Erwähnung. Die Geschichte des Martin von Tours wird darin sehr anschaulich beschrieben und wir lesen es jedes Jahr aufs Neue....

Dieses Jahr ist das Kleinchen ein Vorschulkind, deswegen freut sie sich heute nicht nur auf Laterne und Zuckerbrezel, sondern auch darauf, mit ihren Kindergartenfreunden den Martinsgottesdienst zu gestalten. 
Sie üben seit zwei Wochen fleißig und mein Beitrag war nicht nur, sie jeden Tag zu fragen, 
ob sie ihren Text noch kann, sondern auch, für den Kindergarten zwei neue, 
rote Soldatenmäntel zu nähen.
Dieses Jahr gibt es nämlich so viele Vorschulkinder, dass der Requisitenfundus 
gnadenlos überfordert war ;-)

9. November 2013

Schlechtwetterbeschäftigung


Muss ja auch mal sein....


Jetzt ist das Kleinchen gerettet, denn unsere jüngste Tochter ohne Stifte - das geht gar nicht.
Dann verhungert die. "Ehrlich, Mami, innerlich!"
Und das wollen wir ja nun nicht ;-)

Ich habe mir derweil das i.Pad und ein Knäuel Wolle geschnappt und häkle geruhsam ein bißchen vor mich hin. Voll experimentell, für meine Verhältnisse! Mal schauen, ob meine RUMS-Pläne für nächste Woche aufgehen.....

Ansonsten hat der Briefemann eben noch zwei heißersehnte Bücher voller Inspirationen und Vintage-Schätzchen gebracht und im Ofen backt ein wunderbarer Holsteiner Apfelkuchen à la Julia vor sich hin - einem gemütlichen Wochenende steht also nichts mehr im Wege :-)

Ich wünsche Euch ein wunderbares ebensolches ♥

7. November 2013

Ein Set, ein Set!

Wie war das?
Sets gehen immer?


Wie wahr, wie wahr -
besonders, wenn es sich dabei um eines aus meinem heißgeliebten
Herbstasternstoff handelt ♥


Herzstück der Kombi ist mal wieder eine Zweierlei-Handytasche - hinten mit einem üppig gepolsterten
 Fach fürs Smartphone und mit diversen Fächern für Schein- und Kleingeld 
sowie die ein oder andere Karte davor :-)


Dazu wurde ein passendes, breites Schlüsselband gewünscht....


... und von mir gab es dann noch eine spontane TaTüTa.
Im Moment stehe ich mal wieder total auf die Version ohne abgenähte Ecken.
Das wechselt so beständig wie das Wetter ;-)

5. November 2013

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? ................... { Tagebuch-5 im November}

Frau Brüllen will mal wieder wissen "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" - das fragt sie an jedem 5. Tag des Monats und wer noch alles seinen Tag aufschreibt, seht Ihr hier bei ihr im Blog :-)

Mein Tag beginnt mit dem Weckerklingeln um 5.45 Uhr.
Fünf Minuten gebe ich mir noch unter der warmen Decke, dann schleppe ich mich durch Kälte und Dunkelheit *brrr* in die muckelige Küche. Dort gibt es erst mal ein schnelles Müsli und einen warmen Caro-Kaffee für mich, beides genieße ich mit Stille, Zeitung und der Lieblingsfreundin am Handy-Hike. 

6.20 Uhr: Ich wecke die Große. "Weißt Du, Mami, eigentlich freue ich mich immer auf die Schule - nur nicht, wenn Du mich morgens weckst!" Ach, ich verstehe sie ja sooo gut ;-) Sie darf aber noch 20 Minuten liegen bleiben und lesen, das ist ja wohl auch schon was... Ich lese derweil meine Zeitung zuende und beginne dann, Pausenbrote für die Große zu richten. Heute hat sie lange Schule, also bekommt sie neben Brot, Laugenplunder und Obst auch noch ein Glas mit Gurken-Tomatensalat mit. 


6.50 Uhr: Der Backofen macht unvermittelt so wilde Geräusche, dass in kürzester Zeit beide Kinder in der Küche stehen, sogar das eigentlich noch gar nicht geweckte Kleinchen (sehr praktisch, sollte ich täglich einsetzen ;-) Ich rette die Laugenplunder und notiere im Kopf den offenbar kaputten Backofen. Ohne geht ja mal so gar nicht... Die Kinder "frühstücken" - das Kleinchen isst immerhin ein halbes Brot, die Große riecht eher immer nur an ihrem - und für die ist danach auch schon Aufbruchszeit. Sehr friedlich heute morgen, das ist wahrlich nicht immer so. Das Kleinchen bleibt noch einen Moment sitzen, während ich die Spülmaschine aus- und die Küche aufräume. 

7.25 Uhr: Das Kleinchen verzieht sich zum Anziehen und ich verschwinde im Bad, wo ich kurz darauf vom Gatten abgelöst werde. Noch eine Runde Waschlappen und Zahnbürste für's Kleinchen, dann sind auch wir ausgehfertig.

7.45 Uhr: Ich liefere das Kleinchen im Kindergarten ab (auf dem Weg dahin habe ich noch einen Möbelwagen aus Versehen in die falsche Straße geschickt *hüstel*) und schwätze mich vor der Tür mit einer Freundin fest. Passiert mir echt selten, dafür aber heute gründlich. Als ich wieder zuhause bin, ist es 

8.45 Uhr *ups* Also nur schnell meine Tasche und die Noten der Großen geschnappt und los.... 
Als erstes fahre ich über die sieben Berge, um bei Arzt ein Rezept für die Große abzuholen. Wo ich schon mal da bin, lasse ich mir auch gleich meine Grippeimpfung verpassen - wieder einen Weg gespart. Auf dem Rückweg überfahre ich beinahe ein paar Kühe, aber damit muss man hinter den sieben Bergen wohl rechnen ;-) 


9.30 Uhr: Ich erreiche das Büro und leiste dem Gatten dort für die nächsten Stunden Gesellschaft. Da ist es warm und nett und ich bin gut beschäftigt mit dem Verbuchen von Wareneinkäufen und dem Abarbeiten von Kontoauszügen...

11.50 Uhr: Zeit, das Kleinchen vom Kindergarten zu holen - unterwegs werfe ich zuhause noch einen schnellen Blick auf die Post. Auf dem Weg zurück erzählt mir das Kleinchen von seinem Vormittag (neue Notiz: morgen frische Turnsachen mitnehmen). Zwischendrin bimmelt noch das Handy und die Große teilt mir mit, dass ihre AG heute ausfällt. Kein Problem, im Umplanen und Umorganisieren bin ich doch Meisterin...

12.15 Uhr: Bei den Schwiegereltern warten schon der Gatte, ein gedeckter Tisch und das Mittagessen auf uns. Ich liebe Dienstage :-) Danach nochmal ein kurzer Abstecher ins Büro und schon ist es Zeit, die Große abzuholen. Am Omatag gibt es Shuttle-Service.

13.15 Uhr: "Mami, wir haben heute in Nawi einen Test geschrieben. Über die Anomalie des Wassers!" Öh? Wie meinen? *schreck* "Aber ich habe alles gewusst." Püh... Gut, solche Aussagen sind oft fragwürdig, aber tendenziell ist das doch deutlich positiver als zum Beispiel "Ich hab ganz viel geraten und immerhin überall was hingeschrieben." Hatten wir auch schon *g*

13.20 Uhr: Ich überlasse die Große der Oma und dem übriggebliebenen Essen und gehe nochmal ins Büro, wo ich mit Hängen und Würgen fertig werde, um dann um

14.40 Uhr die Große zum Klavierunterricht zu bringen.
Hausaufgaben hat sie glücklicherweise schon alle gemacht. Neue Notiz im Kleinhirn: bis morgen Outdoor-Laufsachen für die Große besorgen. Lustig - erst mal rausfinden, wo.

15.00 Uhr: Kind ist abgesetzt, ich finde auf der Suche nach meinem Geldbeutel das Kindle und beschließe spontan, ein gemütliches halbes Stündchen im Auto zu lesen, statt Sprudel einzukaufen. Gibt es heute abend halt mal Wasser ;-)

15.40 Uhr: Kind ist wieder eingestiegen und wir fahren noch schnell zur Bank, denn sie konnte sich endlich überwinden, auch ihr gespartes Kleingeld dem Girokonto anzuvertrauen. Außerdem richten wir einen Dauerauftrag ein, so dass ab sofort ein Teil des Taschengeldes direkt auf dem Konto landet. Da kommt die Bankerin in mir durch - meine Kinder müssen von der Pike auf lernen, wie die Welt des Geldes funktioniert. Ich bin fest davon überzeugt, dass man nur so lernt, ordentlich zu haushalten und nicht über seine Verhältnisse zu leben.

16.30 Uhr: Endlich zuhause. Die Große lernt noch schnell ein Gedicht ("Der Werwolf" von Christian Morgenstern, voll der Zungenbrecher) und übt dann für die Probearbeit in Französisch, die ansteht. Ich kümmere mich derweil ein wenig um meine Kleine Werkstatt und höre mich bei meinen allwissenden FB-Gruppenmädels in Sachen Kinder-Outdoorsportsachen um. Die wissen doch immer alles *hoff*

17.30 Uhr: Ich habe mich noch schnell einmal quer und grob durchs Haus geräumt.
Die Große durchforstet derweil den Kindle-Shop nach neuem Lesestoff und entscheidet sich für "Krabat". Ich wundere mich, woher sie das kennt und bekomme zur Antwort "Das lesen wir doch in Kunst." - ??? - "Naja, also wir bekommen es vorgelesen, während wir malen." *neid*

18 Uhr: Der Abendbrottisch ist gedeckt und die Große und ich sind feierabendbereit :-)
Gleich werden der Gatte und das Kleinchen eintrudeln, dann gibt es Essen, anschließend eine gemeinsame Couchrunde mit "Wissen macht Ah!" und "Logo!" und dann ist Feierabend.
Der Gatte und ich werden den Champions League-Fantalk aus der 11-Freunde-Bar gucken und ich werde mich nebenbei auch noch durch die übrigen Tagebuchblogs wühlen.
Freu mich drauf!

4. November 2013

Die Tanten-Tasche

Als wir neulich in Berlin waren (Neulich!? Im Ernst jetzt? Es kommt mir vor, als seien Jahre vergangen ;-), musste unsere Neu-Gymnasiastin hier zuhause bei Oma und Opa bleiben. Schule geht schließlich vor. Das Kleinchen aber, das wollte selbst in die Ferne reisen, statt der großen Schwester Händchen zu halten!


Völlig selbstverständlich hat sie sich in Frankfurt bei der Tantenfamilie einquartiert, ohne Mama-Papa-Schwester, so als würde sie das seit fünf Jahren regelmäßig jeden Monat tun ;-) 
Sie muss einen Mordsspass dort gehabt haben und wir wussten sie bestens versorgt - Grund genug, die liebste Schwägerin ein wenig zu belohnen ♥


Am Wochenende ist sie dann auch endlich mal fertig geworden, die Tanten-Tasche.
Die Große hat den Stoff ausgesucht, das Kleinchen den Schnitt (er ist von elisanna *klick* und ich finde ihn ganz wunderbar!) und die Ausführung oblag dann doch mir.... Jetzt müssen wir nur noch ausknobeln, ob wir ein Päckchen packen oder einfach warten, bis wir uns mal wieder sehen? Ich hoffe, diese Entscheidung geht dann ein bißchen schneller als die zur Entstehung der Tasche ;-)

3. November 2013

Was war in der Kiste? [September-Oktober-Review]

Sowas - da war der September so schnell vorbei, dann gab es auch noch Ferien und schwupps war schon viel zu sehr Oktober für einen September-Rückblick - deswegen gibt es heute dann eine Doppel-Edition... Um zwei Kiste gekürzt, den auswärts verbrachten Wochenenden geschuldet.

Und schaut mal hier bei Pungiëng, die hat sich von meinem Obst-Gemüse-Review so inspiriert gefühlt, dass es jetzt auch dort eine Biokiste zu schauen gibt - und sogar gleich mit Bildern dessen, was sie daraus gezaubert hat! Wunderbar :-)


Ich finde von oben nach unten sieht man in dieser Ausgabe sehr deutlich, wie es Herbst geworden ist...
Hier gab es sogar noch Mirabellen *schmacht* Dazu Äpfel, Bananen und Trauben.
Auf der Gemüseseite Möhren, Paprika, Radieschen, Tomaten, Salat und einen dicken Bund Frühlingszwiebeln.
Dazu Eier, Käse, Fleisch, ein Dinkel-Ciabatta und eine Dinkel-Müslistange.


Brokkoli, Spinat, Tomaten, Salatgurke, Paprika, eine Gemüsezwiebel, einen dicken Kopf Salat und Maiskolben, die tatsächlich noch auf dem Grill gelandet sind. 
Mirabellen, Äpfel und Trauben.
Dazu Eier, eine Portion Fleisch und ein Dinkel-Ciabatta.


Und dann: der erste Kürbis!
Dazu Spitzkohl, Salat, Tomaten Möhren, Lauch, Kohlrabi und Zwiebeln.
Zwetschgen, die allerletzten Mirabellen, Bananen, Äpfel, Eier, Käse. Ein Dinkel-Ciabatta, ein Dinkel-Flockenbrot und eine Dinkel-Müslistange. Ich bin immer noch völlig hin und weg von dem großen Dinkelangebot, das sich mir dort bietet...
Und ein Stück Ingwer! Herbstzeit = Erkältungszeit, soll das wohl heißen ;-)


Im Oktober wurde das Kürbisaufkommen dann gleich mal verdoppelt.
Mit der Süßkartoffel und den Kartoffeln gab das eine feine Ofenpfanne. Und noch Möhren, Pilze, Blumenkohl, Eiszapfen, Salat und Tomaten.
Dazu Äpfel, ein Stück Käse, Eier, ein Dinkel-Ciabatta und Weißwürste.
Letzere wanderten zusammen mit den Eiszapfen und den Tomaten in Frau tastesheriffs göttlichen Salat mit Weißwurstradln.


Spitzkohl, diesmal in rot, bunte Möhren, Paprika, Tomaten, eine Salatgurke.
Die ersten Mandarinen, Äpfel, Birnen, und eine Sweetie.
Dazu zweierlei Käse, einer davon ein leckerer, orangefarbener Halloween-Käse, Eier und ein Dinkel-Ciabatta.


Und zu guter Letzt:
Wirsing, Paprika, Salat, bunte Möhren, eine Salatgurke, Kartoffeln und Kohlrabi.
Bananen, Äpfel, Birnen, Mandarinen, Orangen und eine Kaki.
Dazu zwei Sorten Käse und Eier.

Unser Garten ist inzwischen übrigens nahezu abgeerntet, ein paar letzte Tomaten und Himbeeren gibt es noch und der Rosenkohl wartet auf den ersten Frost - eine erste Portion haben wir uns aber heute schon gestohlen ;-)

1. November 2013

Allerheiligen

Feiertag.
Tag des Gedenkens.
Ich mag Allerheiligen, trotz des Hauchs der Vergänglichkeit...
In den Herzen derer zu leben, 
die wir zurücklassen,
heißt, nicht zu sterben.