8. Mai 2013

Schwarz-weiß gewickelt

Naja, fast.
Ganz in schwarz und creme sollte die Wickeltasche sein, die eine frischgebackene Mama von ihren Kollegen geschenkt bekommt.


Passend zum Kinderwagen - das ist doch mal ein tolles Geschenk *find*


Sie sollte aber nicht nur an den Kinderwagen passen, sondern auch eine vollwertige Umhängetasche abgeben. Also hat sie einen langen, sehr breiten Träger bekommen, den man einseitig abknöpfen kann.


Einen Teil des Trägers lässt sich zur Schlaufe klipsen und an der anderen Seite ist ebenfalls einer angesetzt.
So passt die Tasche auch ganz wunderbar an den Kinderwagen.
Das Prinzip dieser Schlaufen habe ich hier schon mal genauer gezeigt.... Inzwischen fehlt mir im Haus ein Kinderwagen zu Demonstrationszwecken ;-)


Dazu gab es noch eine passende Windeltasche mit großem Knopf und aus denselben Stoffen wie die Tasche.


Zusammengefaltet fasst sie Windeln, Feuchttücher und einen Ersatzbody in zwei aufgesetzten Innentaschen......


Und aufgeklappt ergibt sie gleichzeitig auch noch eine feine, kuschelige Wickelunterlage.
Allzeit bereit ;-)


Ich wünsche Euch ein ganz wunderbares, extra-langes Wochenende ♥
Selbiges gönne ich mir jetzt auch - wir lesen uns am Montag wieder.....

7. Mai 2013

Was war in der Kiste? [April-Review]

Unsere Biokiste im April - von Woche zu Woche wurde sie frühlingshafter.
Ganz wie das Wetter :-)


Woche 1:
Kartoffel-Nachschub, Möhren, Zucchini, Tomaten, Pilze, ein Spitzkohl, Eisbergsalat, eine Salatgurke und ein Bund Bärlauch.
Äpfel, Orangen, Bananen. Dazu ein Stück Käse, Eier, ein Glas Honig und Schnitzel.


Woche 2:
Brokkoli, Möhren, Kohlrabi, Tomaten, eine Salatgurke. Dazu je ein Bund Bärlauch und Schnittlauch. 
Äpfel, Birnen, Orangen und Pflaumen. Eier und drei Grill-Koteletts.


Woche 3:
Die Bandscheibenwoche, und irgendwie sieht man, dass ich da weder allzuviel Zeit noch Nerven für die Essensplanung hatte, oder? :-P
Kartoffeln, Möhren, Zucchini, ein Spitzkohl, Rucola, Tomaten und eine Salatgurke. Orangen, Pflaumen, Bananen und eine Mango. Eier, Käse und Grillfleisch.


Woche 4:
Die erste richtige  Frühlingskiste *find*
Mit Möhren, Paprika, Stangenbohnen, Tomaten, Schnittlauch, Salatgurke und gemischtem Frühlingssalat, der extrem lecker war. Und mit Birnen, Bananen, Pflaumen uuuuund..... Rhabarber! *tusch*
Was habe ich mich gefreut :-)
Dazu Eier, Käse und Gulaschfleisch.

Was aus dem Bärlauch wurde, habe ich hier ja schon gezeigt. Außerdem gab es noch einen ordentlichen Schwung Kräuterbutter. Die Bohnen wurde zu Suppe verarbeitet (und zwar zu dieser hier, die wirklich suuuuper-lecker war!) und der Rhabarber zum ersten Rhabarber-Marzipan-Gugelhupf der Saison.
Hurra!

6. Mai 2013

Namen, Namen, Namen

Damit Ihr nicht denkt, in der Kleinen Werkstatt würde gar nix mehr geschafft, zeige ich Euch mal einen Ausschnitt aus der Namenparade der vergangenen Wochen:


Für Mädels....



.... für Jungs.....


.... auf Pixi-Rumschleppern.....


.... oder auf Windeltaschen.
Ein Name geht immer und verpasst Geschenken eine persönliche Note.
Nicht nur, aber besonders zur Taufe ;-)


Dieser Piraten-Rumschlepper hier ist übrigens bis nach Island gereist.
Denn auch Pixibücher gehen immer und überall, nech?


Habt einen wunderbaren Start in die Woche!
Wir genießen gerade noch die Sonne, bevor sie sich ja angeblich für die nächsten Tage wieder verabschieden soll.
Kann man sich gerade so gar nicht vorstellen.....

5. Mai 2013

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? .................. { Tagebuch-5 im Mai }

Bei Frau Brüllen sammeln sich heute wieder die Tagebuchblogger - hier gibt es heute eine deutlich kürzere Zusammenfassung als letzten Monat, dem Sonntag und der latent lauernden Migräne geschuldet....

Der Tag beginnt irgendwann kurz nach Mitternacht, als ich von Werwolfsgeschrei geweckt werde. Es stellt sich aber dann heraus, dass es bloß ein paar Katzen sind, die sich auf der Wiese nebenan lautstark (und sehr ausdauernd) zanken. Als ich wieder aufwache, ist es schon hell und die Vögel singen. Schon viel besser ;-)
Eine Weile später weckt mich die Große dann endgültig: "Ich habe Hunger." 
Das kann ich ja leiden Schließlich ist sie zehn und kennt den Weg in die Küche!
Blick auf die Uhr: halb acht.....
Später kommt auch das Kleinchen dazu, wir kuscheln und irgendwann stehen Kinder und Mann auf und machen Frühstück, während ich noch ein schnelles Ründchen lese.

8.30 Uhr: Frühstück, ausgiebiges. Die Kinder räumen dann ab, während ich schnell Nudeln koche und einen Nudelsalat fürs Mittagessen zusammenrühre. 

Ab zehn versammelt sich ein beachtlicher Teil unserer Familie und wir verbringen einen langen Vormittag damit, die Fotos, Bücher und Schubladen der Omama zu sichten. Zwei heißgeliebte Lieblingsbilder, die hingen, so lange ich denken kann, haben nun bei uns ein neues Zuhause gefunden. Sie sind noch aus dem Elternhaus meiner Oma.


Mann und Kinder springen derweil durch den Garten, letztere schon im T-Shirt und barfuß, es ist bombiges Wetter :-) Irgendwann machen sie Feuer und als ich zum Essen rauskomme, stelle ich fest, dass es schon fast zwei Uhr ist *ups* Was für eine gute Idee, den Salat schon morgens auf den Weg zu bringen...
Wir essen auf dem Balkon, zum Salat gibt es noch Spare Ribs und Pommes, die Liebsten haben ganze Arbeit geleistet.


Nach dem Essen geht die Räumerei weiter und zwischendrin nähe ich noch schnell ein paar weitere Handyhüllen zusammen - der Laden in der Großen Stadt wartet schon....

15.30 Uhr: Kaffeezeit. Der Gatte und ich entscheiden uns für den Strandkorb, mit Kaffee und einem Stück Kuchen. Die Mädels sitzen im Baumhaus und sorgen dafür, dass uns auch in Zukunft der Löwenzahnnachschub auf der Wiese nicht ausgehen wird *humpf*

16.30 Uhr: Mann und Kinder entscheiden sich, noch ein Eis essen zu fahren.
Ich räume derweil weiter und bügele im Anschluss alles weg, was sich nicht wehrt. Nötig war's!

18.30 Uhr: Die Restfamilie ist zurück. Die Große duscht und setzt sich anschließend zum Übens ans Klavier, Mann und Kleinchen verziehen sich in die Badewanne während ich die allabendliche Einsammel- und Aufräumrunde durch den Garten drehe. Im Anschluss koche ich ein schnelles Abendessen, während die Große noch ein bißchen die Küche aufräumt. Huch. 


20.00 Uhr: Mann und Kinder verschwinden nach oben Richtung Bett , während ich nochmal eine Runde durch den Garten drehe und den Obst- und Gemüsefortschritt begutachte. Das Wetter ist einfach noch zu schön für drin... Gestern haben wir Rucola, Mangold und Lauch in die Beete gebracht, die hadern heute noch ein wenig mit der ungewohnten Hitze. Ganz im Gegensatz zu den Erbeeren, aber die sind auch noch vom letzten Jahr ;-) Einen Schluck Wasser bekommen sie trotzdem.

Danach sage ich den Kindern Gute Nacht und lege dem Kleinchen die Klamotten für morgen früh raus.
In der Küche rühre ich anschließend noch schnell einen neuen Brotteig für morgen abend zusammen und verziehe mich dann auf die Couch, wo der Gatte begonnen hat, irgendeinen angeblich irre spannenden Film zu gucken. Gähn. Heute eindeutig nicht mein Fall.....

3. Mai 2013

Unser Brottopf

In meinem Verlosungs-Post erzählte ich neulich, dass ich eigentlich erst durch Susanne Klingners Selbermacherbuch zum regelmäßigen Brotbacken gekommen bin. Vorher gab es hin und wieder mal eines, meist hat der Gatte sie gebacken, denn ich hatte schon einen zu hohen Frustpegel durch diverse aufwändige aber dann gar nicht mal so leckere Brote...

Bis zum No-Knead-Bread, hier (und im Buch) genannt "das faule Brot" :-)

Jemand von Euch fragte mich dann per mail, in welchem Topf ich meine Brote backe. Leider habe ich die mail aus Versehen mit den über 100 anderen Kommentarbenachrichtigungen gelöscht, also nun auf diesem Wege:


DAS ist unser Brotback-Topf. 
Ein altes Emaille-Schätzchen vom Flohmarkt. 
Ich wollte unbedingt einen _schönen_ Topf, da der ja nun doch ständig in irgendeiner Form in der Küche rumsteht - aber eigentlich ist nur wichtig, dass er einen Deckel hat, ofenfest ist und nicht zu weit, denn sonst wird das Brot zu flach.


Wie man sieht, ist meiner schon ein Grenzfall.
Aber es ist noch ok. Könnte ja auch einfach ein größeres Brot backen *g*


In meinem Frühstücksboard auf Pinterest finden sich diverse Rezepte für No-Knead-Breads, und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass keine Niete darunter ist. Alle lecker! Und alle völlig ohne Aufwand zu backen.

Unser Alltags-Jedentag-Brot ist aber tatsächlich das allersimpelste, Arbeitsaufwand zweimal zwei Minuten.
Das faule Brot, eben:

In einer Schüssel 400 Gramm Mehl (hier sind es helles Weizen und Dinkel, halbe/halbe, geht aber auch mit Vollkorn) mit einem Teelöffel Salz und einem knappen halben Teelöffel Trockenhefe vermischen. 
Man kann auch nach Lust und Laune mit Körnern oder Kräutern experimentieren.
300 ml Wasser dazugeben und mit einem Teigschaber einkneten. Man muss tatsächlich nicht mit den Fingern dran, wenn man keine Lust auf Gematsche hat.
Einen ofenfesten Topf mit Deckel einfetten, den Teig hineingleiten lassen.

Deckel drauf und mindestens 12 Stunden stehen lassen. Einfach so, in irgendeiner Küchenecke, wo er nicht stört und hübsch ausschaut ;-) Länger geht auch, bis zu zwei Tagen. Je länger der Teig steht, desto saurer wird später das Brot. Ich rühre ihn meist nachmittags an und backe dann morgens früh oder vormittags.

Nach der Gehzeit Deckel vom Topf nehmen und den Teig mit dem Schaber etwas vom Rand lösen,
ggf. nochmal ein Stündchen stehen lassen. Muss aber nicht. 
Ofen auf 220 Grad (190 Grad Heißluft) vorheizen. 
Im geschlossenen Topf eine halbe Stunde lang backen, dann den Deckel abnehmen und weitere 20-25 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen, Topf umdrehen, Brot fällt von alleine heraus :-)

2. Mai 2013

Noch eine Wunschtasche

Und wieder mal hatte ich Besuch in der Kleinen Werkstatt - diesmal war es eine Freundin meiner Großen, die sich eine Tasche zum Geburtstag wünschte. 


Und auch sie bewies eindeutig Talent bei der Auswahl ihrer Stoffe, man kann es nicht anders sagen.
Ganz dunkler Denim, kombiniert mit einem meiner liebsten amerikanischen Blümchen.


Die Rückseite ziert noch ein Vögelchen von Frau Rieger, das hatte mich spontan so angelacht ;-)


Der Schnitt ist eine Tillabox-Greta, mit Paspel und fettem Knopf.


Und mit ganz viel Träger, eine Mitwachstasche also mal wieder. Hier habe ich mich wirklich kunterbunt ausgetobt, ich glaube, das mache ich öfter mal! Träger werden viel zu oft sträflich vernachlässigt *feststell*

1. Mai 2013

Maifeiertag


Diesen klassischen Ausflugstag haben wir heute auch ausgenutzt und sind einige Stunden durch den Tierpark gewandert. Mit nichts kann man mein Kleinchen glücklicher machen: Wald, Luft, Tiere, laufen!! Aber auch die Große war ganz tiefenentspannt *genieß*


Viele wilde Tiere haben wir gesehen, 
aber diese beiden zahmen Gesellen haben es mir am meisten angetan ♥
Das Eichhörnchen saß ganz lange neben uns und hat Vorräte aus dem Geheimversteck unter dem Stein rausgeangelt, eine Kleinchenschwester im Geiste und mindestens genauso "verfräßig" ;-)


Und jetzt: Fußball.
Das Eichhörnchen ist ja das erklärte Glückstier der Großen, deswegen hoffe ich, dass alles gut für uns ausgehen wird heute abend. 
Und nein, nein, nein - wir sehen uns in 25 Tagen NICHT in London, auch wenn es plötzlich wieder ganz unglaublich kribbelt. Ich hab auch ganz heimlich schon nach Hotels geguckt. Aber wir bleiben brav daheim - nicht, dass es nachher nur deswegen noch schiefgeht, weil wir wieder hingefahren sind *mantramoduson*
Aber erstmal müssen wir ja diesen Abend hier überstehen....

Ich bin dann mal weg, Baldrian suchen ;-)