14. April 2016

Frühling, die Ärmel werden kürzer!

Im Zuge der Kellerräumung habe ich auch gleich mal die Kleiderschränke der Mädels von Winter auf Sommer umgestellt. Dabei habe ich festgestellt, dass das Kleinchen, das gerade in die 122 hereinwächst, durch die geerbten Klamotten
der großen Schwester mehr als üppig ausgestattet ist.



Die Große hat nämlich fast ihr gesamtes Grundschulleben in der 122/128 verbracht und so gibt es da jetzt Frühling-Sommer-Herbst-Winterkleidung jedweder Art, aus der ich frei wählen kann und trotzdem bleibt noch was übrig ;-) Bei vielen Sachen freue ich mich, dass das Kleinchen sie jetzt nochmal tragen wird, aber manche passen auch einfach nicht zu ihr, die Mädels sind vom Typ schon sehr unterschiedlich - blond die eine, dunkel die andere.


Viel nähen muss ich im Frühjahr also nicht, höchstens noch ein/zwei kleinchenspezifische Ergänzungsteile ;-) 
Eines davon ist dieser wolkige Übergangspulli, den ich wegen der tollen, eckigen Knopfpasse unbedingt ausprobieren musste.  Auf sowas stehe ich ja total: Stoff in Szene setzen, ohne dass es zu bunt wird.... Und die dreiviertellangen Ärmel sind 
genau das, was man bei diesem wechselhaften Wetter gebrauchen kann, oder?


Das Shirt, das bei uns eher ein Pulli ist, weil ich für das Hauptteil Sommersweat statt eines Jerseys genommen habe, 
ist Teil der Frühlingskombi von lillesol&pelle, die heute rauskommt.
Der Schnitt ist als Shirt und als Kleid nähbar, mit variablen Ärmellängen.
Ich denke, ein Kleid ist hier auch noch drin, Stoffe hätte ich schon im Auge ;-)

Die lillesol basics No. 47 gibt es zum Einführungspreis hier bei Julia im Shop -
vielen Dank, dass ich Probenähen durfte ♥
Sonst käme ich hier nämlich genau zu NIX!
Zu ordentlichen Fotos im Übrigen auch nicht, aber das seid Ihr inzwischen ja sicher schon gewohnt *g*

12. April 2016

12 von 12 { Apr 2016 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste :-)

Mein Tag heute war so unspektakulär wie nur was - den Vormittag habe ich beim Kellerräumen verbracht
und den Nachmittag in der Küche. Aber gut, so war er halt, mein Zwölfter ;-)


Als Start gibt es aber erst mal ein entspanntes Frühstück für mich, nachdem die Familie aus dem Haus ist - 
mit Zeitung, Apfel-Porridge, Getreidekaffee und ein paar Vitaminen.



Danach bin ich zwei Stunden in den Keller abgetaucht. Ein Korb Wäsche und ein riesiger Karton Papiermüll 
sind das Ergebnis meiner Arbeit. Und ein aufgeräumter Schreibtisch ;-)


Draußen scheint die Sonne so toll, dass ich auch rasch noch erste Hand an die Terrasse lege.
Bißchen Deko, bißchen Fugensäubern - der Rest muss bis zum Wochenende warten.


Zum Mittagessen gibt es Nudel-Brokkoli-Auflauf.
Weil ich so ausgehungert bin, mit Bechamelsauce statt Eier-Milch-Mix.


Danach gönnen das Kleinchen und ich uns mit den Olchis eine Pause auf dem Balkon, 
bis die Große nach Hause kommt.


Während ich ein bißchen räume und putze, machen die Kinder Hausaufgaben.
Ich kontrolliere beim Kleinchen....


... und unterschreibe bei der Großen eine Arbeit.
Sie rollt ja immer ganz schrecklich die Augen über die ungewöhnlichen Notenzusätze
dieser Lehrerin, aber ich mag sie ;-)


Über Frankreich braut sich dann ziemlich plötzlich eine Gewitterfront zusammen, die unsere Nachmittagspläne 
durchkreuzt. Statt mit dem Fahrrad zum Kinderturnen zu fahren....


... backe ich also spontan leckerste Oatmeal-Cookies (mit Spekulatiusgeschmack, ein Traum!!) und 
das Kleinchen verabredet sich mit der liebsten Freundin.


Nachdem das Gewitter durchgezogen ist, bauen die beiden einen Hasenstall im Garten - für welche Hasen 
auch immer - und ich bringe die Große und eine Freundin zum Sport.


Und weil der Ofen ja schon warm war und die Kinder so schön beschäftigt, gab es auch noch 
ein feines Brot zum Abendessen.
Danach dann Bett, Couch und noch eine nette Blogrunde....

7. April 2016

Aus alt mach neu { RUMS }

.... ist ja oft genug die freundliche Umschreibung von "Aus hässlich mach schön" -
so auch hier ;-)


Beim exzessivem Kellerräumen in den letzten Tagen fiel mir unter anderem ein richtig großes Dinkelkissen in die Hand - etwas, was ich gerade richtig gut gebrauchen kann, wenn der Nacken abends zwickt und ich nur noch stoisch geradeaus gucken kann....


Bedauerlicherweise war es allerdings optisch jetzt eher .... äh, nicht so.
Ich bin da zugegebenermaßen eigen - ein Gebrauchsgegenstand muss in diesem Haus grundsätzlich funktional 
UND hübsch sein, um sich durchzusetzen.
(Im Übrigen ein Grund von vielen, warum Plastikschrott in Küche & Co. hier keine Chance hat ;-)


Für Gegenstände aus Stoff gilt das natürlich erst recht - ein hübsches Stöffchen abends auf der Couch in 
meinem Blickfeld und der Tag ist mein Freund. 
Egal, wie suboptimal er bis dahin verlaufen sein mag.
Da kam mir dieses blaue Stückchen Vintageblumen gerade recht, dass mir Pia Pünktchen neulich geschickt hat. 
Tausend Dank nochmal dafür - Du weißt wirklich, was mir gefällt ;-)


Zusammen mit ein wenig Bauernkaro, bißchen Spitze und ein paar Graziela-Äpfeln wurde aus dem unansehnlichen 
(und übrigens auch latent kratzigen!) Achtzigerjahre-Gruselkindermix ein kuscheliges
Blumenschätzchen, das ich nun abends fürchterlich gerne in mein Abendritual einbaue.

Und rüber in den großen RUMS-Pool darf es natürlich auch noch wandern ♥

5. April 2016

Tagebuchbloggen { 5. April 2016 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

 Frau Brüllen fragt das an jedem Fünften des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

5.40 Uhr: Mein Wecker klingelt. Und ich muss feststellen, dass auch an Tag Zwei nach den Ferien noch keineswegs sowas wie Gewöhnung eingesetzt hat. Ich bin frühjahrsmüde und ferienverwöhnt und möchte bitte einfach liegenbleiben. Danke.
Funktioniert aber nicht.

6 Uhr: Der Wecker der Großen hat mich endgültig rausgeschmissen und ich setze in der Küche mit geschlossenen Augen Kaffeewasser auf den Herd. Danach gönne ich mir auf der Küchencouch unter der Decke eine ausführliche Runde SpiegelOnline, um zu schauen, was über Nacht so in der Welt passiert ist.

6.20 Uhr: Die ungewohnte Ruhe im Haus schreckt mich auf und ich stelle fest, dass der Wecker bei der Großen wohl auch nur symbolisch gewirkt hat. Sie schläft noch tief und fest und motzt mich erst mal ausgiebig zusammen ist nur mäßig begeistert, als ich sie wecke.
Also flüchte ich schnell wieder in meine ruhige Küche, schmiere Pausenbrötchen und mache Frühstück. Die Große erscheint, packt ihren Rucksack und kommt über Kaffee, Brötchen und Orangensaft dann langsam wieder runter. Sie hat nämlich immer noch massig Zeit ;-)

6.40 Uhr: Ich wecke das Kleinchen. 
Hat auch keine Lust, aufzustehen, welch Überraschung....

7 Uhr: Das Kleinchen kommt zum Frühstück, die Große schultert ihre Schulsachen und verschwindet im Nieselregen. Eine halbe Stunde später, nach Frühstück, kurzem Einmaleins-Check und Zähneputzen, folgt das Kleinchen.


7.40 Uhr: Ich setze ein Schüsselchen Porridge auf den Herd und während das köchelt, presse ich drei Orangen aus. Schule hat wieder begonnen, da können Vitamine nicht schaden :-p
Derweil taucht der Gatte auf, wir plauschen eine Runde (auch müde!!), dann verabschiedet er sich in die Firma. Frühstück und Zeitung für mich.

8.15 Uhr: Laufen war ich gestern, also heute nur schnell ein bißchen Rückensport und eine Dusche, danach verziehe ich mich in den Keller. Da halte ich mich im Moment so oft auf, dass ich mich schon fühle wie eine Spinnwebe. Aber es wird, man kann schon wieder den Boden sehen *stolzguck*
Nein, Spass - aber ich räume wirklich wie irre und man sieht enorme Erfolge....

11.15 Uhr: In den vergangenen drei Stunden habe ich im Keller:
-zwei Maschinen Wäsche gewaschen, eine aufgehangen und eine von gestern zusammengelegt
- drei riesige Kartons mit Altpapier gefüllt
- zwei Kisten Playmobil sortiert
- einen riesigen Stapel Bücher für Momox gescannt und  zu Postpaketen gepackt
- vier große Körbe gefüllt: einer beschriftet mit "Verschenken", einer mit "Verkaufen" und zwei mit "Wegwerfen"
- einen Kindersitz und einen Couchtisch für eb*y.Kleinanzeigen abgelichtet
- meine Zwischenprüfung zur Bankkauffrau gefunden und festgestellt, dass ich sie heute keinesfalls nochmal bestehen würde
- einen ganzen Stapel abgepauste Schnittmuster weggeworfen, aus denen die Kinder rausgewachsen sind
- das wirklich allerletzte auf Vorrat gekaufte Expedit-Regal aufgebaut und Bücher und Spiele, die aufgehoben werden, hineinsortiert
- einen beeindruckenden Sperrmüllstapel produziert
- in einer uralten Tasche 100 Euro gefunden (immerhin keine D-Mark ;-)
Kein ganz so schlechter Stundenlohn *g*
Dann kommt der Gatte auf dem Weg zu einem Kunden kurz reingesprungen - genau passend, um den Sperrmüllstapel mit einem Fernseher zu krönen und mir die Papier- und Müllsäcke aus den Füßen zu schleppen.
Heureka!


12 Uhr: Nach einer weiteren Maschine Wäsche wird es dringend Zeit zum Kochen.
Wirsing-Hackfleisch-Pfanne mit Reis steht auf dem Plan, und während ich schnipple und brate, schaue ich nebenbei auf dem iPad eine Folge von "Bauerfeind assistiert...", heute mit Anne Will.
Spinnweben aus dem Kopf blasen, sozusagen.

12.30 Uhr: Das Kleinchen ist zuhause und nach "Schuhe aus, Jacke aufhängen, Hände waschen bitte!" setzen wir uns sofort zu Tisch, denn wir sind beide ausgehungert.
Nach dem Essen zeigt sie mir ihre Hausaufgaben, wir üben ein wenig Einmaleins und dann verschwindet sie mit Heften und Mäppchen in ihrem Zimmer.

13.30 Uhr: Ich habe noch ein wenig rumgeputzt, jetzt kommt die Große nach Hause.
Ich leiste ihr beim Essen Gesellschaft und stelle fest, dass sie ähnlich platt ist wie ihre Schwester.
Voll ferienverwöhnt alle. Sie verzieht sich denn auch erst mal mit einem Eis auf ihr Bett, während ich versuche, ein bißchen Papierkram zu erledigen.

15 Uhr: Eine Stunde später habe ich es tatsächlich geschafft, drei online-Überweisungen auf den Weg zu bringen und zwei Paketscheine auszudrucken. Keine Ahnung, was heute die Katastrophe ist - mein Laptop oder die Internetverbindung, aber man könnte in den Wartezeiten wirklich Topflappen häkeln *grmpf* Die Große sitzt an den Hausaufgaben, das eigentlich tägliche Flöteüben vom Kleinchen scheitert an der Nichtauffindbarkeit der Musikmappe. Hoffen wir einfach mal, dass sie sich morgen in der Schule wieder einfindet. Ich schnappe sie mir trotzdem und wir üben nochmal ein bißchen Einmaleins. In der anderen Ecke des Internets hatten wir die Tage die Diskussion, ob man mit großen Kindern und in unserem Alter über ein weiteres Kind nachdenken solle. Neben allen vorgebrachten Gegenargumenten (die ich alle vollumfänglich unterschreibe, ALLE!) wäre für mich der Hauptgrund, dass ich dann mit einem weiteren Kind das 1x1 lernen müsste.
Never ever!!
Meine Kinder sind beide wirklich nicht schlecht in Mathe, aber dieses stupide Zahlenreihen-Lernen und das unzählige Wiederholen, bis alle Aufgaben im Schlaf sitzen, das nervt(e) beide kolossal.
Und mich fragt man besser gar nicht erst *g*

16.30 Uhr: Ich habe das Kleinchen zum Turnen drei Dörfer weiter gebracht. Aufgrund des Nieselregens leider nicht mit dem Rad, wie von uns geplant, sondern doch mit dem Auto. Wieder zuhause sammle ich nur rasch die Große und eine Freundin ein und bringe die beiden ebenfalls zum Sport.
Würde ich jetzt auch gerne machen, nach einem Blick auf die Uhr ziehe ich aber dann doch direkt wieder durch Richtung Kleinchen-Turnhalle. Meine einzige sportliche Tat für heute wird bleiben, dass ich mir auf dem Weg dorthin endlich mal das neue Panini-Sammelheft zur Fußball-EM gekauft habe ;-)

18 Uhr: Kleinchen wieder eingesammelt, auf dem Heimweg nochmal .... na??? ....ein paar  Einmaleins-Aufgaben abgefragt natürlich ("Weißt Du, mein Kopf muss merken, dass ich die Zahlen gar nicht mehr zu vergessen brauche, weil ich die jetzt ständig wieder hervorholen muss!"), zuhause die Mülltonne rausgestellt und das Kleinchen zum Duschen geschickt.
In der Zeit endlich mal Küche und Wohnzimmer geputzt - das geht sich locker aus, denn das Kleinchen duscht gerne sehr ausführlich...


18.30 Uhr: Die Große ist auch wieder zuhause und veranstaltet mit dem Kleinchen quasi einen fliegenden Wechsel unter der Dusche. Ich mache derweil Abendbrot und das Kleinchen räumt auf.
Klassische Abenroutine.
Die Große soll noch Klavier üben, geht aber nicht, denn "Ich habe mir gerade die Nägel gemacht!"
Völlig klar, da muss man Prioritäten setzen :-p
Der Gatte kommt nach Hause, wir essen, bewundern und betüdeln noch ein wenig die ersten Sprossen im Frühbeet am Wohnzimmerfenster und schauen dann alle zusammen ein wenig fern.
Das Kleinchen sitzt hinter der Couch und baut Lego, bis der Gatte sie ins Bett bringt.
Nachrichten für die Große und mich.
Draußen ist es noch hell ♥

21 Uhr: So, und jetzt Fußball. Ich liebe diese hohe Spieldichte in den Wochen zwischen März und Mai - hoffentlich geht es noch ein Weilchen für uns weiter. Ein Tor nach knapp zwei Minuten, das lässt sich ja zumindest schon mal gut an :-)
Die Große ist schon ins Bett verschwunden und lernt noch ein wenig. Da kommt sie ganz nach mir, ich war auch immer der nächtliche Kopfkissen-Lerntyp.

2. April 2016

Eine Alltags-Test-Tasche für mich {Taschen-Sew-Along}

"Die perfekte Alltagstasche" war das März-Thema des Taschen-Sew-Alongs bei greenfietsen
Und eine Tasche für jeden Tag, die muss für mich vor allem ein Kriterium erfüllen:
ein fröhliches, lebensbejahendes Grau oder Schwarz *g*


Beim Schnitt habe ich mich relativ schnell auf die Chobe-Bag von ellePuls festgelegt.
Bevor ich mich aber an die aufwändige, aber wirklich wunderschöne Variante mit den vielen Jeansstreifen setze, wollte ich erst einmal herausfinden, ob ich mit Größe und Format im Alltagsbetrieb zufrieden bin - deswegen gab es diesmal eine simple Version aus grauem Sofa-Bezugsstoff und ohne Reißverschlusstasche.


Beim Grau bin ich konsequent geblieben, nur die Innentasche durfte ein wenig bunter ;-)
Die Reißverschlusslösung mag ich wirklich gerne, gefällt mir fast besser als der klassische,
 tiefergelegte Einsatz....


Für eine Alltagstasche bei mir ebenfalls unverzichtbar, ist ein Quertragegurt. 
So habe ich die Hände frei für anderen Kram und kann damit auch bequem Fahrradfahren, ohne immer alles 
umpacken zu müssen.


Einziger Tüdel an der ganzen Tasche ist der rot-graue Baumler, für den ich extra eine Lasche an der oberen Naht mitgefasst habe. Ich finde, die große Fläche auf der Vorderseite bietet sich dafür geradezu an und man kann eine neutrale Tasche so ganz schnell farblich an das aktuelle Outfit anpassen. 
Diesen hier habe ich aus Zeitmangel schnell von meiner aktuellen (grauen *g*) Wintertasche abgeknüpft, aber inzwischen 
sitze ich auch schon an einem eigenen. Oder zwei ;-)


Ich mag das Gesamtbild sehr gerne so, auch wenn die Tasche schon ganz anders wirkt als mit dem vorgesehenen, kurzen Träger. Besonders gefällt mir, dass unten immer wieder der andersfarbige Boden hervorblitzt. Ich denke also, spätestens im Herbst setze ich mich dann auch mal an eine gepatchte Jeansversion. Würde zwar auch gut zum Thema dieses Monats passen, aber da habe ich schon eine andere Idee...

Jetzt darf aber erst mal noch dieses graue Alltagsschätzchen rüber in die März-Sammlung bei greenfietsen!
Habt ein wunderbares Frühlings-Wochenende ♥

31. März 2016

Rückblick { März 2016 }

Gelesen: "Immer noch ich" von Monica Lierhaus, "Nicks Sammelsurium" von Jan Weiler, die Biographie von 
Astrid Lindgren und "Mit der Knutschkugel unterwegs" - mit Bruni Prasske, ihrem Liebsten und dem Wohnwagen
unterwegs bis in die Türkei. Ich mag ihre Bücher wirklich gerne.
Und bin immer noch auf dem Biographien- und Reiseberichte-Trip, seit über einem Jahr nun schon ;-)

Gesungen: immer noch Adele, im Moment vorzugsweise "When we were young".
Sehr schön.

Gesehen: Schnee. Tatsächlich noch Schnee, und zwar gar nicht mal so wenig.
Zwar nur auf den Höhen, aber das hat mir mehr als gereicht...

Gehört: Podcasts, morgens beim Nähen. Ganz besonders gerne im Moment "Sanft und sorgfältig" mit
Jan Böhmermann und Olli Schulz.

Getrunken: Smoothies bis zum Abwinken. Oder sind es, wenn Milch drin ist, Shakes?
Jedenfalls haben uns die liebsten Nachbarn während des Urlaubs ihren Mega-Mörder-Turbo-Mixer in Obhut gegeben und das hat sich die Große, unsere ungekrönte Mix-Königin, nicht zweimal sagen lassen ;-) Es gab gesunde, sämige Drinks auf Milch- oder Vanillejoghurt-Basis: Erdbeer-Birne-Banane, Himbeer, Erdbeer-Blaubeer-Apfel... Alles lecker!
Aber alles nix gegen einen Oreo-Vanilleeis-Milchshake ;-)
Wir bekommen aber trotzdem keinen eigenen *g*

Gegessen: sonntags gerne auswärts. Oft in Verbindung mit einem Ausflug, aber durchaus auch solo.
Im März war es eine feine Mischung aus bewährtem (das beste Rumpsteak in einer Hütte mitten im Wald)
und neu entdecktem (Burger von ein bißchen weiter weg ;-)

Gelitten: unter Rückenschmerzen. Jeden verdammten Tag dieses Monats.
Und zwar leider welche der mieseren Sorte. Aber ich arbeite daran. Beharrlich.

Gekocht: eine Schüssel voller Eier, die die Kinder dann angemalt haben. Klassiker.
Und zu Ostern ein wirklich leckeres Schweinefilet in Blätterteig-Petersilienpesto-Mantel.
Das erste Schwein seit..... ich kann mich gar nicht erinnern.

Gebacken: jede Woche einen Kuchen.
Mehr war nicht nötig, denn die Große hatte irgendwie ständig eine Freundin zum gemeinsamen Backen da.
Brownies, Oreo-Cookies und zuletzt sogar Macarons - die wagen sich an alles und es ist immer lecker!
Und meine Küche steht auch noch ;-)

Gelacht: mit der Lieblingsfreundin über die Macken unserer Kinder.
Und über den Hermesboten, der sehr bezeichnenderweise ein "LMAA" auf dem Nummernschild spazierenfuhr *g*

Gefreut: über die Osterferien und die viele unverplante Zeit, die sich daraus ergibt.
Und über die ersten, ganz zarten Gemüsetriebe hinter dem Wohnzimmerfenster.

Geärgert: über die weitverbreitete Unfähigkeit, auch mal über den eigenen Tellerrand hinweg zu denken. Mangelnde Empathie, grundlose Panikmache oder ein gesteigertes "Unterm Strich zähl ich" macht mich wirklich.wirklich böse.
Und da bin ich auch dauerhaft nachtragend.

Genäht: wunderschöne Taschen. Zeige ich Euch alle noch :-)
Und so wenig zum Anziehen, dass ich mir tatsächlich sogar mal wieder was GEKAUFT habe *schnaub*
Das muss sich dringend wieder ändern!

Gestrickt: immer noch beharrlich an der Jahresdecke, 31 Reihen, sonst nix.
Aber ein paar Häschen gehäkelt.

Gekauft: Zwei Kleider, ein neues und ein gebrauchtes. Ein Top, einen Schal, eine Strickjacke und
ein Paar Schuhe. Vermutlich war das mehr als im gesamten letzten Jahr zusammen - Karfreitagsshopping
in Luxemburg mit der Familie....

Gewagt: den Keller zu entrümpeln. Ich habe Unmengen an Spielzeug sortiert, verkauft und verschenkt.
Möbel auch, große und kleine. Körbeweise Stoffe sortiert, die ich noch in irgendeiner Form loswerden muss.
Bergeweise Papier entsorgt, Bücher gestapelt, gescannt und verschickt.
Klamotten geschichtet, sortiert nach "passt demnächst dem Kleinchen", "muss ich für Kleiderkreisel fotografieren", "die Sortierhalle braucht Sommersachen für Geflüchtete" und "taugt nur noch für die Tonne".
Dann kamen mir die Ferien dazwischen, aber ich bin guter Dinge.

Gespielt: testweise ein paar 1x1-Apps für das Kleinchen.
Da gibt es echt nette Sachen. Die meiste Zeit üben wir aber doch ganz klassisch durch
Frage-Antwort oder Rechenbrett.

Gefeiert: den Beginn der Sommerzeit.
Also nicht die Umstellung als solche, die stürzt mich immer in ein dramatisches Müdigkeitsloch. Zum Glück sind Ferien.
Aber ich liebe es so.so sehr, wenn es abends lange hell ist. Die paar Wochen im Jahr, wenn es dann sogar erst dämmert,
wenn ich schon im Bett liege - ein Traum!
Von mir aus würden wir für immer bei der Sommerzeit bleiben.

Gesportelt: konstant den ganzen Monat. Immerhin.
Und durchlaufen klappt inzwischen auch wieder. Die Runden sind allerdings immer noch kurz, meistens
schaffe ich mit Hängen und Würgen die fünf Kilometer.

Gefühlt: latente Hoffnungslosigkeit aufgrund der allgemeinen Nachrichtenlage.
Aber das bringt einen ja auch nicht vorwärts.
Also immer weiter, immer weiter....

Geknipst: die Bundeskanzlerin, als sie dem Kleinchen die Hand geschüttelt hat.
Ich weiß nicht, wie es dazu kam (ich stand ein wenig weiter weg), vermute aber, dass das Kleinchen dabei die treibende Kraft war, hat sie damit doch zu ihrer großen Schwester aufgeschlossen, die beim Tag der Offenen Tür im Kanzleramt
vor Jahren auch schon mal die Gelegenheit hatte. Sowas ist ihr wichtig. Also das Aufschließen.
("Was hat sie denn zu Dir gesagt, Kleinchen?" - "Na 'Hallo', was denn sonst?" 
Genau. Was auch sonst *g*)



Mehr Rückblicke gibt es hier beim Schäfchen :-)

29. März 2016

Schon verschenkt....

Frohe Ostern wünsche ich gehabt zu haben :-)
Wir haben das Wochenende sehr entspannt verbracht - zwischen leckerem Essen, dringend nötiger
 Gartenarbeit, Urlaubsplanung und einem dicken Lesestapel auf der Couch.
Jetzt noch eine weitere Woche Ferien und dann ist der Frühling hoffentlich endlich richtig da...


Der März ist schon wieder fast vorbei und meine Märztasche liegt noch völlig unfertig auf dem Zuschneidetisch.
Das Übliche! Mal sehen, wie weit ich noch komme...
Diesen Monat war die Dichte an Sonderfaktoren einfach irgendwie zu groß ;-)


Immerhin habe ich es geschafft, endlich mal ein Geschenk für einen frisch geschlüpften Babyjungen in der erweiterten Nachbarschaft zu nähen - eine meiner Klassiker-Windeltaschen ist es geworden, mit ein paar Extra-Features, nämlich 
einem zusätzlichen Reißverschlussfach und einem Halteband für Schnuller oder Schmusetuch.....
Dazu gab es natürlich noch ein passendes Feuchttuch-Täschlein und fertig ist die Notfall-Ausstattung,
 die in jede Tasche passt :-)

Die Anleitung für die Kleinen Feuchttuchtaschen findet Ihr hier - sie ist immer noch mit Abstand die
 meistgeklickte Seite hier im Blog, tausend Dank dafür!


Wir werden jetzt mal ganz geruhsam in die neue Woche starten, die Restanten des Wochenendes beseitigen und dann
noch die typischen Osterferien-Beschäftigungen auf den Weg bringen:
Kleiderschränke sortieren und für die warme Jahreszeit rüsten - und Kinderzimmer ausmisten *seufz*
Wobei letzteres objektiv betrachtet wirklich nur noch beim Kleinchen nötig ist, die Große hat inzwischen
ein sehr minimalistisches und auch immer ziemlich ordentliches Teeniezimmer.
Bedauerlicherweise wird die deswegen eigentlich gewonnene zusätzliche Zeit aber komplett für das
 Kleinchenzimmer draufgehen - die kann momentan nämlich wirklich alles gebrauchen.....
Wünscht mir Glück ;-)