14. August 2012

Alle Jahre wieder....

Wenn es heiß wird, eine Lore :-)


So einfach, so schnell, so schön!


Diesmal für's Kleinchen, drei Zentimeter verlängert und dazu deutlich zu groß zugeschnitten in 122/128. Normal passt hier gerade die klassische 98/104, aber dieser Tage hatte sie eine Lore ihrer großen Schwester an, in  122/128 eben, und die sah so schick an ihr aus. Mehr Tunika als Top einfach. Die seitliche Nahtzugabe habe ich weggelassen, so passt sie auch unter den Armen...

Übrigens war das letztes Jahr genauso, glaube ich: Ferien aus, Hitze da :-p
Darf aber trotzdem gerne bleiben, das Knallwetter!

12. August 2012

12 von 12 [ AUG 2012 ]

Das Prinzip von 12 von 12 nochmal kurz erklärt: dokumentiere den 12. eines jeden Monats mit 12 Bildern - Caro sammelt die Ergebnisse dann in einer schönen Liste :-)

Hier ein völlig unspektakulärer 12er vom Fluchten-Sonntag! 


Das letzte Stücken Frankreich-Salzbutter zum Frühstück.


Mirabellen sind für mich das allertollste Obst überhaupt, vermutlich, weil man sie so selten bekommt ;-)
Aber wenn unsere Bäume auch dieses Jahr sonst so gut wie nichts getragen haben - Mirabellen gibt es reichlich! *jubilier*


Diese hier wurden in einem geliebten Mirabellenkuchen mit Schmandküsschen versenkt - nicht für uns, sondern für meine Oma, die heute 89 Jahre alt wird. Cool, oder? Aber wir haben auch ein Stückchen abbekommen ;-)


Knallwetter-Outfit....


... für einen Zug über den alljährlichen, riesigen Kinderflohmarkt in der großen Stadt.
Die Große brauchte dringend ein neues Fahrrad, wollte ein Mountainbike und wurde auch fündig  :-) Nebenbei fielen auch noch ein dicker Stapel Bücher für sie ab und für das Kleinchen reichlich neue Puzzles.
Und ganz heimlich habe ich es auch noch geschafft, einen absoluten Herzenswunsch für den anstehenden Geburstag in meiner Tasche verschwinden zu lassen....


Da das Rad wider Erwarten nicht ins Auto passte, habe ich(!) es von der großen Stadt in die Firma überführt. Ich fühlte mich dabei original wie der kleine Nick, mit den Knien unterm Kinn *kicher* Eigentlich fahre ich ja begeistert und ausdauernd Rad, aber hier haben mir schon nach einem Kilometer die Oberschenkel fies gebrannt.... Am Ziel durfte das neue Schätzchen den Restweg dann aber im geräumigen Laderraum des Transporters absolvieren und ich - SITZEN....


Und zuhause gleich weitersitzen, weil die liebsten Nachbarn uns spontan mitbegrillten und Kochen für mich ausfiel :-)


Gepackt, auf Vollständigkeit kontrolliert und mit Namen versehen.


Zwischendrin immer mal wieder den ein oder anderen Regalfach-Artikel bearbeitet, damit der Shop wenigstens auf einigermaßen rechtssicheren Füßen steht, wenn es morgen wieder losgeht... Ob der Gesetzgeber überhaupt den Hauch einer Ahnung hat, was er einem mit jeder Neuregelung für eine Sisyphos-Arbeit aufbürdet??


Bißchen vorsortiert. Ab morgen gehe ich wieder meiner geregelten Halbtags-Näherei nach.
Es kribbelt mir schon in den Fingern :-)


Bei solchen Wetter produziert der Balkon allerfeinste Pizzateig-Ergebnisse - da kann selbst die Gärstufe des Backofens nicht mithalten!


Klamotten für die Kinder rausgelegt - morgen geht es wieder los.... 
Vierte Klasse für die Große und damit schon die letzte in der kleinundfeinen Dorfschule. Und das Kleinchen wird ein Vorschulkind *kreisch* Ob wir sie dann nächstes Jahr auch wirklich einschulen - wir werden sehen.... Auf dieses Kannkind-Gezackere könnte ich echt getrost verzichten!

11. August 2012

Und zum Abschluss...

.... haben wir uns dann auch noch den offenen Atlantik gegeben :-)


Erst südlich der Gironde....


... auf einem Stellplatz, der uns spontan so anlachte, dass wir unbedingt eine Nacht bleiben mussten, obwohl erst Mittag war, als wir dort vorbeikamen ;-)


*wäääääääh*


Daran anschließend folgte ein schöner Trip entlang der Weingüter des Médoc. Dort haben wir uns spontan sehr zuhause gefühlt :-) Hier bei uns wird ja schon sehr viel Wein angebaut, aber da - wow. Das ist nicht umsonst eine der berühmtesten Weinbauregionen der Welt....


Unser Ziel lag knapp südlich von Arcachon, nur noch etwa 100 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Entsprechend war dort auch das Klima - ich musste Frau Ausgleich gleich ein Foto von diesem wirklich tollen Campingplatz schicken, sah es dort doch genauso aus wie auf den Plätzen an der Côte d'Azur, wo wir schon so viele schöne Urlaube verbracht haben. 
Dort blieben wir dann tatsächlich auch mal zwei Nächte am Stück *g*


Denn nicht nur der Strand war ein Traum (soviel zum Thema "Oh Gott, wie könnt Ihr nur im AUGUST da hin, da ist doch alles total überlaufen!!")....


... die Aussicht bunt....


.... und das Meer schön blau.


Es gab auch noch ein geniales Extra-Highlight!


Einmal Wüste und zurück in einer guten Stunde :-)


Die Dune du Pyla ist die höchste Wanderdüne Europas - die zu erklimmen, war schon seit Jahren ein großer Traum von mir. Und sie ist tatsächlich unvorstellbar riesig! Wenn man während des Aufstieges in einem dieser Täler stehen bleibt, sieht man wirklich nur noch Sand, Flimmern, Sonne, Himmel. 
Bezaubernd und so völlig ..... anders :-)


In diesem Paradies haben wir den Urlaub ganz chillig ausklingen lassen.
Die Rückreise haben wir allerdings auch nicht nonstop abgerissen - das zeige ich Euch dann aber nächste Woche mal, morgen ist erst mal wieder 12 von 12 angesagt und inzwischen habe ich auch wieder das Nähen angefangen ;-)

Ich wünsche Euch ein wunderbares Sommerwochenende!

10. August 2012

Ab in den Süden...

Zwar hatte der letzte Stellplatz einen wunderschönen Meeresblick, aber leider keine Boulangerie in Fahrradradius. Deswegen mussten wir am nächsten Morgen erstmal durchstarten und ziemlich weit fahren, bis wir im Schatten dieser Kirche mit Baguettes und Croissants ordentlich frühstücken konnten ;-)


An diesem Sonntag hatten wir eine ziemliche Strecke vor uns.


Ein Abstecher zur Pointe du Raz machte den Anfang, schließlich ist das nicht nur der westlichste Punkt Frankreichs....


.... und landschaftlich ein Traum....


... sondern natürlich auch mal wieder ein Kap ;-)
Wenn es stürmisch ist, tobt hier die Urgewalt, wir haben uns erzählen lassen, dass man die Wellen, die sich dann an den Felsen brechen, noch einige Kilometer landeinwärts spürt. Wir hatten aber Wetterglück, denn der Regen, der uns auf dem ganzen Hinweg begleitete, verzog sich in dem Moment, als wir auf den Parkplatz fuhren und machte strahlendem Blau Platz!


Solche Traumwiesen sah man auf unserer Tour überall, auch links und rechts der Autobahn. Ein Projekt zum Schutz und Erhalt der Bienen, wie wir am letzten Tag einem Schild entnehmen konnten (es leben die schnellen Übersetzungs-Apps! ;-)


Weiter ging es in die Südbretagne, wobei Concarneau die erste und einzige Stadt war, die wir nur längs der Stadtmauern streiften, denn es war knallvoll dort. Aber gut, war auch Sonntag...


Für uns ging es stattdessen weiter bis an die Spitze der Quiberon-Halbinsel, wo sich mal wieder ein adäquater Schlafplatz fand *g*


Mit schönem Strand!


Die Südbretagne ist ja auch das Land der Hinkelsteine...


... und so kommt es, dass plötzlich nicht nur einer irgendwo herumsteht, sondern gleich mehrere.


Oder hunderte :-)
Wie hier die Menhire von Carnac.


Noch eine Nacht, diesmal am See und mit schöner Aussicht auf Kirche und Burg...


Wir kommen südlich, es wird verspielter *g*


Und dann, die Traumstadt schlechthin auf unserer Reise, schon gar nicht mehr in der Bretagne, sondern im Poitou:
La Rochelle *hachmach*


Da fühlt man sich plötzlich wie im allertiefsten Süden!




La Rochelle ist auch das Tor zur Île de Ré, aber die haben wir diesmal ausgespart, unser Ziel war ein anderes. Aber da komme ich auch nochmal hin, schon alleine, damit ich dann nochmal in La Rochelle sein kann...


Für uns ging es stattdessen auf die riesige Fähre über die Gironde-Mündung, und
ab in die Aquitaine....

9. August 2012

Finistère - mon amour...

Die übrigen Franzosen sprechen ja gerne mal ein bißchen abfällig vom Finistère, dem "Ende der Welt", also dem westlichsten Zipfel der Bretagne, wo danach nichts mehr kommt als das weite Meer....


Aber ich bin ihm im ersten Moment verfallen, vor knapp zwanzig Jahren (waaaah! ), als der Gatte mich zum ersten Mal dorthin entführte :-)


Schuld daran ist nicht nur die ursprüngliche Gegend, sondern unter anderem auch der schönste Strand der Welt. Er gehört zu einem klitzekleinen Dorf, in dem der Gatte, der Glückspilz, quasi seine komplette Sommerferienkindheit verbracht hat.


Die Pariser Verwandschaft stammt nämlich ursprünglich aus diesem kleinen Dorf und verbringt bis heute die Sommermonate dort. Klar, dass da immer mal wieder gerne ein Teil der weitverzweigten Mischpoke vorbeischaut *g*





Ich weiß gar nicht, was es ist - die Felsen, die Farben, die ich wirklich noch nirgendwo anders so gesehen habe, die Weite oder einfach nur die Tatsache, dass es dort so ruhig ist - es ist einfach magisch. 
Ich kann es nicht anders beschreiben....


Mein Spannungsmoment kam ja mit Blick auf den Boden, schließlich hatte ich 15 Jahre lang diesem Moment entgegengefiebert. 
Aber wo, wo, wo nur........


DA!


Und während der Gatte die Kinder in die hohe Kunst des Crevettenfischens einführte.....


... konnte ich mich umfassend davon überzeugen, dass es an "unserem" Strand auch immer noch die schönsten Muscheln der Welt gibt ♥


Und den kleinen Campingplatz am Strand gab es auch noch, und so kam es, dass wir ausnahmsweise mal nicht auf einem Stellplatz übernachteten.


Abends allerdings parkten wir noch vor diesem kleinen Haus und ließen uns familienintern verwöhnen.


Unter anderem nicht nur mit den unvermeidlichen Crevetten (Artischocken gab es keine, obwohl rund um das Dorf quasi nichts anderes wächst!)....


.... sondern auch mit - Achtung - Entenbrust auf Spekulatius!
Das klingt echt p.ervers, ich gebe es zu, aber es schmeckt tatsächlich unfassbar lecker ;-)
Und ich habe in diesem Haus definitiv schon ganz andere Dinge essen müssen gegessen, die ich vorher kategorisch ausgeschlossen hätte. Und alles lecker. (Ok, bis auf die Austern, die sind und bleiben *brrrrr*, egal wieviel Zitrone man darübergibt)


Morgens durfte ich dann ganz in Ruhe ein Ründchen in der Tür des Wohnschätzchens sitzen und lesen, während die Mädels schon wieder auf Muschelsuche waren.... An dieser Stelle ärgern wir uns nun nochmal kollektiv eine Runde, dass wir nicht noch eine weitere Nacht geblieben sind.


Aber es ging weiter, am nächsten Kap vorbei....


Die Bretagne ist zweisprachig und bretonisch ist schon sehr  speziell....
Keltisch halt.


Pointe de Saint-Mathieu, eine interessante Kombination aus Leuchturm und Klosterruine. Und schon wieder auf einem Kap ;-)


Kleines Kleinchen zwischen großen Mauern :-)


Le Conquet, ein altes Seeräubernest, das auch heute noch genauso ausschaut.


Dort in der Nähe schlugen wir dann auch unser Nachtlager auf.


Ein Stellplatz ist für mich nur dann perfekt, wenn man Wasser sehen kann *g*
Qualitätsmerkmal erfüllt!