Posts mit dem Label Weihnachtskram werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachtskram werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

17. Dezember 2025

Schnelle Plätzchen von der Rolle!

Heute in Form von Pistazientalern, weil ich Pistazien am liebsten habe. Aber es geht mit allen Nüssen und Nussartigen, die man so im Haus hat :)


Für diese schnellen Plätzchen braucht es weder viel Zeit noch Aufwand, aber sie sind super lecker und eine echte Abwechslung auf dem Weihnachtsteller. Für den Teig

130 gr Mehl
50 gr Zucker
1 Prise Salz
 110 gr Butter
60 gr Pistazien 
(ohne Schale gewogen, ungesalzen, gehackt)

gründlich verkneten, zu einer Rolle formen (Durchmesser irgendwo zwischen drei und sechs Zentimetern, kommt drauf an, wie groß man die Taler am Ende haben möchte), in Backpapier wickeln und für eine Dreiviertelstunde in den Gefrierschrank legen. 

Danach wieder auswickeln, mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden (halben Zentimeter dick), auf einem Backblech verteilen und bei 175 Grad (Heißluft) ca. zehn Minuten backen, bis sie sich am Rand gaaaanz leicht bräunen. Auf einem Gitter abkühlen lassen, danach zur Hälfte in Zartbitterschokolade tauchen und nach Geschmack mit Pistazien oder bunten Streuseln dekorieren.

Guten Appetit :)

19. November 2025

Weihnachtssterne I

 Letztes Jahr, kurz vor Weihnachten, habe ich diese wunderhübschen Sterne aus Papprollen entdeckt und musste sie direkt mal nachbasteln. Die Pappkerne von Toilettenpapier- oder Küchenrollen, Kleber und einen Stift hat man ja auch wirklich immer zuhause und kann direkt loslegen :)


Das ganze hat sich dann relativ schnell verselbstständigt, ich konnte nach Weihnachten nämlich einfach nicht aufhören, weiter Sterne zusammenzukleben und zu bemalen. Und so blieb die Sterne-Produktionsstraße einfach das ganze Jahr über in einer kleinen Ecke der Kleinen Werkstatt stehen und jedesmal, wenn wieder eine Rolle irgendwo leer herumlag (endlich mal von Vorteil, dass das offenbar allein mein Job ist, die zu entsorgen!), entstanden wieder zwei/drei neue Modelle. Und sagen wir mal so: Dieses Jahr kann ich viele Sterne verschenken! 


Ich habe so viele, ich könnte sie sogar verkaufen ;) Aber dafür werde ich in dieser Weihnachtszeit realistisch wohl keine Zeit finden - da hänge ich lieber noch welche auf…

24. Dezember 2023

Frohe Weihnachtstage!

 Das ist… ungewohnt, so ein Heiligabend am Sonntag. Ein vierter Advent, der sich anfühlt wie ein geschenkter, dritter Weihnachtsfeiertag. Der Weihnachtskuchen ist gebacken, der Kartoffelsalat zusammengerührt (normalerweise zwei klassische Heiligabend-Tätigkeiten ;) und es gibt bis abends nichts mehr zu erledigen als noch ein bis drei Weihnachtsfilme zu schauen, Kuchen zu essen und die Fingernägel zu lackieren. I like.

Ich wünsche Euch wunderbare, geruhsame Weihnachtstage. Zeit zum Durchatmen und Runterkommen. Es war ein herausforderndes Jahr und das kommende sendet nicht gerade viel positivere Signale. Es sind unruhige Zeiten und ich habe keine Antwort. Und wenige Worte. Kopf oben behalten, freundlich bleiben, die Zuversicht bewahren - der Rest liegt nur sehr begrenzt in unserer Hand.

Durch ein Fenster schauen und den Frieden sehen -
dann wäre Weihnachten wirklich wunderschön.

(Roswitha Bloch)

21. Dezember 2023

Einpacktag!

 Gestern war hier Geschenke-Einpacktag - großes Finale sozusagen vor Freitag, da stehen dann noch die traditionellen Geschenke aus der Küche an. Und dann: Nichts mehr :))


Auch ich verschenke in diesem Jahr viele Kerzen-Kleinigkeiten, die sieht man gerade ja überall. Selbstredend muss bei mir aber auch noch etwas Genähtes bzw. Gesticktes dazu, in diesem Fall ganz schlichte Anhängerle aus Leinen, die gut zur cleaned Optik des Restes passen.


Die Kerzen habe ich mit Wasserschiebefolie gepimpt. Das fand ich lange doof, weil man die Folien am Ende oft recht deutlich auf den Kerzen gesehen hat (oben auf dem ersten Bild kann man das gut erkennen, von denen habe ich am Ende keine einzige verschenkt, bäh!), aber mit diesen hier bin ich jetzt wirklich froh. Tiefe Monk-Befriedigung! Weniger befriedigend, dass ich keine Idee mehr habe, wo ich die gekauft habe - zum Glück waren es aber viele ;-) Die Datei für die Kerzentattoos ist jedenfalls von Helloo Anni


… und die Stickdatei von Stoffcut. Dieses Leinen habe ich irgendwann mal auf dem Flohmarkt gefunden und es ist schier unerschöpflich - und einfach wunderschön.


Zusätzlich zu den Leinen-Hängerchen gibt es jeweils auch noch einen gefädelten Holzstern, ganz im Sinne des UWYH (=use what you have), denn das Material dafür habe ich vor Ewigkeiten mal als Bastelpackung gekauft, dem Design der Verpackung nach vermutlich bei Aldi. Und nachdem ich das beigelegte, schreckliche Glitzerplastikband durch eine Baumwollkordel ersetzt habe, wurden sie dann auch wirklich schön ;)


Den Kerzenständer und die Sterne habe ich aus Keraflott gegossen und die Holztabletts aus Bastelklötzchen zusammengeleimt. Dafür gibt es unzählige Anleitungen im Netz und ich habe die ganzen Einzelteile am Ende in immer neuen Kombinationen zusammengestellt, passend zur Empfängerin.


Das ganze gibt es auch noch eine Nummer kleiner und tatsächlich habe ich auch schon sehr viele Kerzen „ohne alles“ (also nur beschriftet und in einer Cellophanhülle) verschenkt, meist zusammen mit etwas Süßem, und das kam immer gut an. Etwas aufwändiger geht allerdings auch, das schaffe ich vor Weihnachten aber wohl nicht mehr zu zeigen…

29. November 2023

Adventskalenderzeit

 Alle Jahre wieder adventskalendert es heftig hier im Fluchtenhaus. Um den Inhalt kümmere ich mich immer schon, sobald die Adventskalender auf den Markt kommen (ich kaufe ja immer fertige, die ich dann plündere), dann ist das erledigt, oft gibt es zu Beginn irgendwelche Rabatte und die Kosten fallen nicht mit den Weihnachtsgeschenken, den Winterklamotten und den und den übrigen Jahresendausgaben zusammen.


In diesem Jahr habe ich drei Kalender gekauft und die Inhalte, zusammen mit ein bisschen Süßkram, gemischt und aufgeteilt: Die Missi hat den klassischen Säckchenkalender in der Küche inzwischen für sich alleine, die Große und der Freund haben im letzten Jahr einen eigenen bekommen, den man auch wiederverwenden kann und für die Lieblingsfreundin tobe ich mich jedes Jahr aufs Neue kreativ aus.


In diesem Jahr habe ich eine der bestellten und geplünderten Adventskalender-Verpackungen recycelt - überhaupt hebe ich die immer auf, wenn die in solchen Kartonschubern gestaltet sind. Die sind viel zu schade zum Wegwerfen! Einer steht zum Beispiel schon seit Jahren in meinem Schrank und dient als Schmuckaufbewahrung - und aus diesem hier habe ich…. einen Adventskalender gemacht. Wie originell ;) 


Aber vorher war er halt bunt, mit Firmenlogo und Sprüchen bedruckt - und das war ja schon alleine deswegen indiskutabel, weil der Inhalt ja jetzt nur noch zu einem Drittel mit dem Aufdruck übereinstimmt ;) Ich habe also Verpackung und Kistchen von allen Seiten erst weiß grundiert und dann teilweise gold angesprüht. Beides mit Sprayfarbe und immer eine Seite von allen 24 Kästchen gleichzeitig, sonst hätte es vermutlich ewig gedauert. (Ich war auch skeptisch, was die viele Farbe eventuell mit der Pappe anstellt, aber das war gar kein Problem.) Danach noch Zahlen aufgeklebt, Kistchen gefüllt, wieder eingesetzt, einen kleinen Lichterkranz mit Timer befestigt und ein bisschen Tannengrün befestigt (Heißklebepistole ftw!)


Zwischendrin, während der Sprüherei, war ich nur so mittel begeistert vom Ergebnis, aber schon nach dem ersten Zusammensetzen fand ich es ganz gut und jetzt, so mit Licht und Tüdelüt, bin ich ganz begeistert. Durchhalten lohnt sich meistens doch :) Und was ist drin? Kann ich natürlich noch nicht verraten, ist ja noch ein Geheimnis…

20. November 2023

Wichteliges Weihnachtszeit-Opening

Es gibt so Dinge, die sehe ich jedes Jahr aufs Neue, jedesmal denke ich „Musst Du auch unbedingt mal ausprobieren!“ - und dann ist die Weihnachtszeit vorbei und nix ist passiert. Klassiker. Seit ein paar Jahren schiebe ich solche Ideen dann immer stoisch einen Pinterest-Ordner weiter, von „Weihnachten 2020“ in „Weihnachten 2021“, „Weihnachten 2022“ und so weiter, bis es irgendwann passt.


Bei diesen wunderbaren Weihnachtswichteln war „irgendwann“ jetzt und ich freue mich sehr :) Ein klassisches Projekt, das man gemütlich abends auf der Couch abarbeiten kann - als nette Abwechslung zum Strümpfe stricken oder zur Fotobuch-Erstellung. Zumindest sind das die Dinge, mit denen ich mich momentan abends exzessiv beschäftige…


Für solche Couch-Projekte stelle ich mir in der Kleinen Werkstatt immer ein Materialkistchen zusammen - einfache Mandarinenkisten, in denen ich alles beisammen habe, so dass ich während der Arbeit im Idealfall nicht unter meiner Decke hervorklettern muss. In diesem Fall waren das 

- Makrameegarn 5 mm
- Wolle myBoshi No. 1
- Holzringe 5,5 cm
- Holzkugeln 2 cm
- Toilettenpapierrolle (leer ;)
- Papier- und Stoffschere
- Klettverschlussbürste
- Maßband
- Heißklebepistole 

Letztere war nicht im Kistchen, aber im Handbereich. Dass der Mann und ich schon sehr, sehr lange zusammenleben, erkennt man unter anderem auch daran, dass er noch nicht mal mehr mit der Wimper zuckt, wenn ich mit Heißkleber auf der Couch hantiere ;)


Anleitungen für diese Wichtel gibt es im Netz zuhauf, zum Beispiel hier bei Ute oder hier bei Judith auf YouTube, ergänzend habe ich nur aufgeschrieben, wie es für mich mit dem oben genannten Material am besten funktioniert hat:

Ich habe mit jeweils knapp 35 cm langen Strängen gearbeitet, sowohl beim Makrameegarn für den Bart, als auch bei der Wolle für die Mütze. Das ist reichlich bemessen, finde ich beim Knoten und später beim Binden und Zurechtschneiden aber deutlich angenehmer, als wenn es zu knapp ist. Ich habe jeweils sieben Stränge für den Bart genommen und 27 für die Mütze. Die klassische Klopapierrolle passt exakt auf den 5,5er-Ring, da muss man nichts zurechtschneiden und es sitzt am Ende so schön spack, dass man die Mütze nicht festkleben muss. Auf jeden Fall aber vorher mal ausprobieren. Meine Streifen, die ich von der Rolle abgeschnitten habe, waren 2,5 cm breit, für eine besonders voluminöse Mütze :)


Die Knoten sitzen bei der Mütze außen und beim Bart hinten. Das Garn und die Wolle habe ich mit einer Klettverschlussbürste aufgekämmt, das funktioniert hervorragend. Einfach immer Weiterbürsten, bis es schön fluffig wird. Den Aufhänger habe ich vor dem Aufsetzen des Mützenteils an den Ring geknotet, nach oben durch die Mütze gezogen und dann beim Zurechtschneiden des Mützenbommels einfach nach unten weggeklappt. Mütze erst aufsetzen und nochmal zurechtbürsten und dann erst binden, so wird es am gleichmässigsten. Indem man die Mütze ein wenig über die Nase zieht, wird diese zusätzlich auch von oben fixiert, so braucht man insgesamt für den kompletten Wichtel nur einen ganz kleinen Klecks Heißkleber unten an der Holzkugel.

Ich bin vom Ergebnis wirklich begeistert, es ist auch ein ziemlich schnelles Projekt und wird damit definitiv mein diesjähriges Statt-Blümchen-Geschenk für die Weihnachtszeit. Und vielleicht kommen auch zwei oder drei an den Christbaum 🖤

10. Dezember 2022

Adventskalender, Teenie-Edition

 Unsere Adventskalender-Leiter in der Küche haben wir schon 
seit 19 Jahren. Erst stand sie mit Säckchen bestückt an
der Wand, irgendwann nach der großen Küchenrenovierung
haben wir sie aufgehangen - so im Querformat war doch deutlich 
mehr Platz, um Säckchen für zwei Kinder unterzubringen :)


Genau das war in diesem Jahr aber zum ersten Mal seit 15 Jahren
nicht mehr nötig, weil die Große (und der Freund) einen eigenen für 
ihre Wohnung bekommen haben. Die Gelegenheit habe ich 
genutzt, dann auch den verbliebenen Kalender für die Missi
ein bisschen „erwachsener“ zu gestalten. Die Säckchen 
(die eigentlich Tütchen sind) wurden etwas größer und 
der besseren Händelbarkeit wegen mit Metallclips
befestigt. Die leeren Tütchen werden hier nämlich immer 
zurückgehangen - so gehen sie nicht verloren und außerdem
macht der Adventskalender einen großen Teil unserer 
Weihnachtsgemütlichkeit in der Küche aus. 

Und was ist drin?
Wie all die Jahre ein fertig gekaufter Adventskalender,
den ich auf die einzelnen Säckchen verteilt habe - diemal
ist es, wenig überraschend, ein Kosmetik-Kalender, 
gepimpt mit ein bisschen Süßkram.

22. Dezember 2021

Weihnachtliche Rocky Roads

Diese Schätzchen hier, die gehören inzwischen schon zu unserem 
weihnachtlichen Standard-Repertoire,  genau wie die 
Süßkram, auf den man sich das ganze Jahr freut, weil er einfach so
unfassbar lecker ist. Und wo die Verwandschaft schon im Herbst fragt:
"Aber Du verschenkst doch dieses Jahr hoffentlich auch wieder
diese schrecklichen Schokowürfel, die man immer alle auf einmal aufessen 
muss, weil man nicht aufhören kann?!"

Aber selbstverständlich, schon alleine deswegen, weil der Verschnitt und
die Bröckchen immer für mich abfallen!
Here we go....


Für ein kleines Blech Rockies (ich nehme immer eine quadratische Brownie-Backform
von gut 20x20 Zentimetern) vermischt man folgende trockene Zutaten in einer
großen Schüssel - (Werbung weil Markennennung):
Je 150 Gramm Snickers und Twix, kleingeschnitten.
250 Gramm Smarties oder M&Ms.
150 Gramm kleine Marshmallows, bei Rewe gibt es eine rosa/weiße Mischung.
400 Gramm gesalzene Erdnüsse.
30 Gramm gefriergetrocknete Himbeeren (gibt es zum Beispiel hier, in kleiner
Menge aber auch bei dm in der Babyabteilung als Snacktütchen).

Die Zutaten sind maximal variabel an die eigenen Vorlieben anpassbar,
nur das Volumen sollte immer in etwa gleich sein. Für meine absolut allerliebste
Mischung ersetzt man zum Beispiel die Smarties durch Salzbrezelchen 
und Karamell-Popcorn - ein Traum, sag ich Euch....


500 Gramm Zartbitter-Kuvertüre im Wasserbad (oder ganz profan in der
Mikrowelle) schmelzen, über die Süßigkeiten-Mischung geben und gründlich
vermischen. Am Anfang denkt man, die Schokolade reicht niemals aus, um 
alles zu umhüllen, aber das wird. Die Schokomasse in der mit Backpapier
ausgekleideten Backform verteilen, ordentlich festdrücken und über Nacht
 an einem kühlen Ort fest werden lassen. Für die Optik kann man
vorher auch noch ein paar weitere, zerbröselte Himbeeren auf die
Schokolade geben. Am nächsten Tag die feste Masse zusammen 
mit dem Backpapier aus der Form heben und mit einem großen,
scharfen Messer in Würfel schneiden. Eventueller Bröckchenabfall
ist einkalkuliert und zum sofortigen Verzehr freigegeben *g*


Ich verpacke die Rockys immer in (plastikfreie und kompostierbare)
Cellophan-Beutelchen, die ich in diesem Jahr in Papp-Eisbecher gesteckt habe.

Bändchen drum, Anhänger dran, fertig ♥

Und dann muss man halt gleich die nächste Portion anrühren, weil
man mittlerweile leider süchtig geworden ist. 
Was will man machen ;-)

17. Dezember 2021

Alle Jahre wieder...

 Wer dieses kleine Blog schon eine Weile verfolgt, weiß, 
dass die Lieblingsfreundin und ich uns seit unserer Jugend 
jedes Jahr gegenseitig einen Adventskalender schenken.
Daran konnten Jobs und diverse Kinder nicht rütteln und 
selbstverständlich auch keine Pandemie ;-)


Letztere hatte indirekt allerdings dann doch Einfluss zumindest
auf die Füllung des diesjährigen Kalenders, denn das, was ich 
ursprünglich angedacht hatte (und ich an dieser Stelle nicht
verraten kann, denn bis zum nächsten Jahr wird es ja
eventuell doch endlich mal angekommen sein ;-) steckt seit
Monaten in irgendeinem Überseecontainer fest
und bewegt sich keinen Meter mehr vom Fleck.

So habe ich die Tütchen in diesem Jahr mit allerlei
zusammenhanglosem, aber selbstverständlich trotzdem
sehr, sehr hübschem Schnickeldi gefüllt und sie taten mir den
Gefallen, am Ende trotzdem noch in das kleine Körbchen
zu passen, das praktischerweise perfekt zu dem rosa
Glaspilz passte, den ich eh nicht unfallfrei in eines der 
Tütchen hätte verfrachten können. Manchmal macht es
eben dann doch der Zufall perfekt, nicht wahr? 

Und dass ich für kommendes Jahr dann schon eine Füllung
habe (zumindest im Idealfall...), das muss ich mir jetzt
nur noch irgendwo aufschreiben, denn so weit reicht
mein Gedächtnis dann doch nicht mehr...

9. Dezember 2021

Es weihnachtet...

 Auch in der Kleinen Werkstatt. 
Was die Nähergebnisse angeht zumindest, optisch sieht es um mich
herum gerade nicht so wirklich weihnachtlich aus - eher 
Team Chaos total. Ich hoffe, das wird sich am Wochenende mal
ändern, dann wandern die Geschenke nämlich einfach unter
den Baum, die sich hier momentan zwischen den Stoffstapeln
sammeln...


Eines der ersten Weihnachtsgeschenke für dieses Jahr ist diese
kleine Krippe aus einem Bastelset von Susalabim - die darf jetzt
hier noch ein paar Tage lang Weihnachtsstimmung verbreiten,
bevor ich sie meiner Oma schenke :)
Und hier im Chaos geht es jetzt weiter mit Kissen
und Täschlein, was Handfestes also!

15. Dezember 2020

2020 ist nicht alles unmöglich

 Einen Adventskalender für die beste Freundin basteln und 
verschenken, das geht zum Beispiel auch zu Coronazeiten - auch und
besonders, wenn man sich seit Monaten nicht mehr gesehen hat...


In diesem Jahr habe ich 24 kleine Schachteln mit ein wenig 
Süßkram gefüllt und dazu mit einer Auswahl von Seedbombs - kleine, trockene
Matschkugeln (in Wahrheit sind es Ton und Humus ;) die mit vielen 
wunderbaren Wildblumensamen versetzt sind und die man per 
beherztem Wurf an Ort und Stelle bringen kann, zum Beispiel beim
täglichen Spaziergang. Überall da, wo ein bisschen Farbe der Welt gut 
tun würde, können sie ihr Werk tun und sprießen, ganz ohne Pflege. 
Ich denke, das Prinzip ist bekannt.


Diese kleinen Kissenschachteln hatte ich noch im Fundus, man kann sie
aber auch ganz einfach selbst bauen, zum Beispiel aus Klopapierrollen.
Verschlossen habe ich sie mit Masking Tapes und noch ein bisschen
mit Band und Zahlen-Aufklebern betüdelt.


Für den ersten Türchentag habe ich ein kleines Säckchen genäht,
denn irgendwo müssen die Samenkugeln ja untergebracht werden, bis
das Wetter wieder ein bisschen weniger unwirtlich wird.
Kühl und trocken gelagert halten die sich völlig problemlos bis in den 
späten Frühling, wo man sie bevorzugt ausbringen sollte.


Eine Handvoll habe ich natürlich auch noch für mich behalten, ich muss ja
testen, ob die Dinger etwas taugen! Ein paar schöne Eckchen dafür habe
ich auf meinen zahlreichen Novemberspaziergängen schon
ausgeguckt :-)

3. Dezember 2019

Adventskalenderzeit

Heute ist ja schon der dritte Türchentag und so
kann ich Euch vermutlich gefahrlos den diesjährigen Adventskalender
für die Lieblingsfreundin zeigen, denn im Idealfall ist sie inzwischen
dahintergekommen, was sich in diesem Jahr in den Tütchen verbirgt ;-)


Da wir gerade den Flur renovieren, bin ich auf einem ausgeprägten
Weißtrip, der irgendwie auch bei dem Adventskalender durchgeschlagen ist.
Simple Papiertütchen gab es diesmal mal wieder,
aufgehangen an Drahtclipsen in einem Bilderrahmen, den man 
später dann wunderbar als Foto- oder Bildercollage verwenden kann.


Gefüllt habe ich die Tütchen mit Süßkram, natürlich, und dazu mit
allen Utensilien, die man gemeinhin für weihnachtlich verzierte Fenster
so braucht: Kreidemarkern, Masking Tape sowie vielen kleinen und großen
Malvorlagen, mit denen der Fensterschmuck schnell und unkompliziert gelingt.
Ich bin gespannt auf das Ergebnis, dei Lieblingsfreundin ist
schließlich die Kreativität in Person ;-)

24. Dezember 2018

Weihnacht ist da

Ich wünsche Euch wunderbare, entspannte Weihnachtstage -
ein Fest voller Frieden, Menschlichkeit und Liebe 


Unser Türkranz leuchtet uns schon die ganze Adventszeit über
zuverlässig den Weg und wird es auch noch ein
Weilchen weiter tun - ist es doch traditionell immer
eher ein Winter- als ein Weihnachtskranz ;-)

17. Dezember 2018

Advent, Advent...

Jetzt ist schon deutlich mehr als die Hälfte des Advents vorbei,
und ich habe noch gar nicht den aktuellen Kalender für die
Lieblingsfreundin gezeigt, sowas!


Dieses Jahr zur Abwechslung mal ganz in schwarz-weiß und
dafür ein bisschen voluminöser ;-) 


Die Basis sind ganz schlichte Versandkartons. die es mittlerweile freundlicherweise
in allen möglichen Farben zu kaufen gibt. Die haben viel Stand und genau
das richtige Format, um sie mit Postkarten zu bekleben.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - eigentlich schade, dass
Adventskalender keine Ganzjahresdeko sind....

10. Dezember 2017

Advent, Advent

Oder:
Alle Jahre wieder 

....beschenken die Lieblingsfreundin und ich uns nämlich gegenseitig mit einem Adventskalender.
Ich weiß gar nicht mehr, wann das ursprünglich seinen Anfang nahm, es ist jedenfalls schon 
seeehr, sehr lange her.....


Jung, kinderlos und ohne nennenswerte Verpflichtungen haben wir uns kreativ gnadenlos ausgetobt, 
da steht mir die Freundin nämlich in nichts nach. Eher umgekehrt ;-)
Aber auch mit ein bis fünf Kleinkindern am Hacken haben wir es immer irgendwie hinbekommen.
Nicht immer als Punktlandung, aber fast *g*
Und darauf sind wir ganz schön stolz....


Aber so langsam ist auch das letzte Kleinkind in der Riege gar nicht mehr so klein, 
und deswegen liegen wir inzwischen wieder so richtig gut in der Zeit und konnten unsere Türchen 
schön ordnungsgemäß ab dem 1. Dezember öffnen.


Ich habe in diesem Jahr die Tütchen an einen großen Drahtring gebunden (wobei das Nervigste dabei
eindeutig das Einschlagen der Ösen ins Papier war!) und diesen dann zur Hälfte mit Tannen-
und Kiefernzweigen umwunden (so ein neumodischer Eukalyptus-Tinnef kommt mir nicht
 ins Haus ;-) und mit einer Papiersterngirlande sowie einer kleinen Kerze garniert.
Und da wir ja nun schon den Zehnten haben und die Lieblingsfreundin durchaus klug und
kombinationsbegabt ist, kann ich ja auch den Inhalt verraten, denn sie hat inzwischen sicher
schon selbst herausgefunden, dass in jedem Beutel ein kleines Gewürztütchen steckt ;-)


Und jetzt gehe ich, und öffne das zehntes Türchen an meinem Adventskalender -
der so wunderbar auf meine Küchenfensterbank gleich neben demFrühstückstisch passt,
dass ich geneigt bin, ihn einfach immer da stehen zu lassen....

Euch allen einen gemütlichen zweiten Advent 

18. Dezember 2015

Noch gar nicht gezeigt....

Seit Menschengedenken beschenken die Lieblingsfreundin und ich uns gegenseitig mit einem Adventskalender. 
Zeitig fertig bekommen wir die immer, nur mit der pünktlichen Übergabe hapert es ab und an *g* 
Dieses Jahr allerdings waren wir beinahe Just in Time :-)


Einen Blick auf meinen Kalender konntet Ihr ja schon beim Tagebuchbloggen erhaschen.
Ich habe mich in diesem Jahr mal für die rustikale Engelsvariante entschieden ;-)
Einfach ein paar Engelsflügel mit den Halterungen, die da meistens an der Rückseite angebracht sind, an einen passenden Kleiderbügel binden und dann die vorbereiteten Tütchen an die Querstange des Bügels knoten.


Und was drin war, kann ich nun auch gefahrlos verraten, denn es wird der Lieblingsfreundin inzwischen zweifellos schon aufgegangen sein, was die Grundlage ihrer Kalenderfüllung ist:
24 Gewürz-Minis aus dem Adventskalender von Just Spices.
Ich mag diese Gewürze wirklich sehr und habe mich auch schon mal ausgiebig durch die kleinen Tütchen getestet, bevor ich mich dann für ein paar große entschieden habe *schlemm*

Und jetzt sind schon nur noch ein paar Tütchen übrig bis Heiligabend.
Ist das nicht unglaublich?
Also ich wäre ganz eindeutig für die Ausweitung der Adventszeit auf sechs Wochen!
Mindestens :-)

8. Dezember 2015

Kuscheliger Türkranz für die kalte Jahreszeit

Zum ersten Mal seit sicher zehn Jahren haben wir einen anderen Kranz an der Haustür hängen.
Die Strickkränze, die man dieses Jahr überall sieht, gefielen mir einfach ausnehmend gut und ich dachte, sowas 
müsste man doch auch selbst hinbekommen.
Habe ich dann auch, und so muss der riesige, rote Beerenkranz in diesem Jahr mal im Schrank bleiben...


Ich mag ja eigentlich immer lieber winterliche als explizit weihnachtliche Deko vor dem Haus - einfach, weil sie dauerhafter ist und bequem hängen bleiben kann, bis sie nahtlos von der Osterdeko abgelöst wird. Hier gefielen mir allerdings die grauen Filzsterne so gut zu der eisblauen Farbe des Kranzes (eine Wahl der Kinder, ich hatte eigentlich dunkelgraue Wollknäuel in der Hand ;-), dass sie trotzdem mit drauf durften. Nach Weihnachten werde ich sie dann wohl gegen ein paar weitere Schneeflocken austauschen, mal sehen....


Die Basis für den Kranz war ein Styropor-Rohling, der sich in meinem Fundus befand.
Mit einem Knäuel dicker Wolle und 10er Nadeln habe ich dann ein Rechteck gestrickt - die Breite entsprach knapp dem Umfang des Kranzes. Und dann immer glatt rechts geradeaus, bis ich das Läppchen einmal außen um den Kranz ziehen konnte. Dann schloss ich das Ganze zu einem Kreis, zog es über den Rohling und nähte die beiden Längsseiten auf der Rückseite zusammen.
Zwei Abende auf der Couch reichten dafür aus und ich denke, da kann man dann doch auch noch einen dunkelgrauen hinterherschieben ;-)


Die schmale Naht habe ich mit dem Aufhängeband verdeckt.
Dann ein bißchen Dekotüdel und passende Bänder zusammengesucht, aneinander geknotet und mit einer 
Stecknadel im Kranz verankert - fertig!
So bleibt die Gestaltung flexibel...


Nun hängt er draußen an der Tür und verbreitet mal so ganz andere Weihnachtsfarben *g*
Ich mag es gerne, auch wenn der rote Beerenkranz der letzten Jahre immer noch ernsthafte Konkurrenz ist ;-)

29. November 2015

Advent, Advent

Hach ♥
So wenig ich ja die Wintermonate mag, so sehr liebe ich den Advent.
Unsere alljährliche, ganz persönliche Cocooning-Zeit - die Geschenke sind alle besorgt, 
die ersten Plätzchen gebacken, die Weihnachtsaufträge in der 
Kleinen Werkstatt weitestgehend abgearbeitet. 


Was jetzt kommt ist ganz große Gemütlichkeit, maximale Entschleunigung 
und nur die allernötigsten Termine.
Ich freue mich darauf, in diesem Jahr ganz besonders!


Am Freitag, als die Kinder in der Schule waren, habe ich die Säckchen für den 
Adventskalender befüllt. Das Kleinchen hatte sich, wie im letzten Jahr, 
wieder Pferdedrumherum von Schlei.ch gewünscht, das ich in den letzten Wochen 
zusammengesammelt habe, weil ich die fertigen Kalender immer etwas dürftig 
finde. Die Große wünschte sich einen Kalender von der großen Parfümeriekette, 
gibt es darin doch einen der hippen Kugel-Lippenstifte, der in ihrer 
Sammlung noch fehlt ;-) Das alles fein auf 48 Säckchen aufgeteilt 
und zugekordelt - damit war ich eine Weile beschäftigt....


Da seit dem Einzug der Küchencouch irgendwie ein passendes Eckchen fehlte,
 um die traditionelle weiße Leiter aufzustellen, habe ich sie diesmal 
hinter dem Küchentisch an die Wand gehangen. Das mag ich total gerne so -
 fast schade, dass es dann täglich weniger Säckchen werden....
Im Moment verbreiten sie nämlich ganz wunderbare 
Weihnachtsstimmung in der Küche!


Viel mehr Deko war dann gar nicht mehr nötig ;-) 


Im Flur geht es bei uns immer bunt zu und im Wohnzimmer?
Da wird das weihnachtliche Flair erst heute so richtig einziehen - 
immer schön eins nach dem anderen ;-)

Euch allen einen wunderschönen, besinnlichen ersten Advent ♥

23. Dezember 2014

Schnelle DIY-Geschenkidee für auf den letzten Drücker

Die Sache ist die: man kann meine Mädels aus der anderen Ecke des Internets auffordern, zu einem beliebigen Thema zu brainstormen, es kommt immer was Brauchbares dabei heraus.
Urlaubsziel? Kuchen für die Schwiegermutter? Nervige Kollegen? Unklarer Ausschlag beim Kind? Beziehungsstatus? Kündigen? Umziehen? Schlimme pubertäre Ausfallerscheinungen beim Kind?
Das Thema ist nahezu egal, hinterher ist man jedenfalls immer schlauer - ob man wollte oder nicht *g*


Diesmal lautete das Thema ganz harmlos "Was schenken Eure Kinder der Verwandtschaft?" und einer der Vorschläge 
war so bezaubernd, dass ich ihn unbedingt mit Euch teilen muss.
Daaaaaanke, liebe Katja!
Und diese goldigen Lichter sind so schnell gemacht, dass man sogar dann noch fertig wird, wenn man
 erst Heiligmorgen damit anfängt ;-)


Ihr benötigt zunächst Gipsbinden, möglichst konisch zulaufende Gläser oder Becher (meine geliebten Greengate-Becher erwiesen sich als absolut ideal und man kann sie auch unbedenklich nehmen, denn denen passsiert nix), 
Frischhaltefolie und einen Pott mit Wasser.


Die Becher in Frischhaltefolie einwickeln.
Gipsbinden durch Wasser ziehen, außen um die Becher legen und mit den Fingern glatt streichen. Dabei überlappend arbeiten und etwa drei bis vier Schichten aufbringen. Nicht ganz bis zur Oberkante des Bechers arbeiten.
Kopfüber etwa zwei Stunden lang trocknen lassen.


Nachdem die Binden getrocknet sind, ein wenig an den Bechern ruckeln und samt der Folie entfernen.
Die Oberkanten können mit einer Schere begradigt werden.


Etwas Modellier-Gips anrühren (2/3 Gips, 1/3 Wasser), mit den Fingern auf dem Gips-Schälchen verteilen 
und damit die Oberfläche glätten. 
Ob man das auch innen macht, ist Geschmackssache.
Nochmal etwa zwei Stunden trocknen lassen.


Im Anschluss die Schälchen außen mit einer Lage Krepp umwickeln und das Innere mit silbernem oder 
goldenem Glanzlack einsprühen oder -pinseln.


Das goldene Schälchen habe ich erst silbrig lackiert und dann mit Anlegemilch etwas goldenes Blattmetall 
aufgetragen, das gab einen ganz tollen Effekt!
Ich denke, ich werde auch noch silbernes besorgen müssen ;-)
Und teurer als eine Dose Glanzspray ist das auch nicht......


Wenn die Farbe im Inneren getrocknet ist, kann man die Außenseite noch weiß lackieren.
Der pure Betonlook hat allerdings auch was.
Nochmal trocknen lassen - auf Gips geht das immer schnell....


Und jetzt bitte unbedingt einmal probeleuchten und freuen ♥
bevor es ans Einpacken geht....