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25. September 2016

Jacken-Sew-Along { Finale }

"Vorstellung der fertigen Jacken.
FINALE!"

Ja, das ist tatsächlich schon heute.
Und ich bin fertig geworden - etwas, was ich vor vier Wochen nicht unbedingt als zwingend gegeben
gesehen hätte. Die TFT*-Option war definitiv keine so ganz unwahrscheinliche ;-)

(*Teil Für die Tonne)


Aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.
Und deswegen bin ich nicht nur fertig, sondern vor allem auch so richtig zufrieden mit dem Ergebnis.
Das beweist mal wieder ganz klar meine ausgeprägte Vorliebe für Webware - ich glaube, ich habe noch nie etwas aus "festen" Stoffen genäht, was mir hinterher nicht ausnehmend gut gefallen und vor allem auch gepasst hätte. Bei Jerseys oder anderen elastischen Stoffen kommt das dagegen durchaus häufiger mal vor....


Auch hier bin ich mit der Passform wirklich zufrieden - obwohl ich klein bin, liegt die Taille, wo sie hingehört. 
Durch die vielen Teilungsnähte sitzt der Mantel an Brust und Po nahezu perfekt und bietet viel Bewegungsfreiheit, 
obwohl ich nach Abgleichen der Maße ja todesmutig eine 36er Größe zugeschnitten hatte, also eine Nummer 
kleiner als alle meine übrigen Jacken.
Das war wirklich eine gute Entscheidung - ich denke, selbst mit einem Stepp- oder zusätzlichen Thermofutter 
wäre das immer noch ausreichend.


Für die Ärmel sind eigentlich Bündchen vorgesehen - alle meine Wintermäntel haben Ärmelbündchen und ich liebe das sehr. Aber hier, bei der eher leichten Herstversion, habe ich mich kurzfristig noch dagegen entschieden. Zum Glück waren die Ärmel  lang genug, dass ich sie zusammen mit dem Futter versäubern und dann einfach nach innen einschlagen und absteppen konnte.


Die Außennähte habe ich übrigens auch, wie innen, alle mit dem Coverstich der Nähmaschine abgesteppt - 
das war zwar eine Heidenarbeit, hat sich aber mehr als gelohnt, finde ich.
"Ohne die doofen Vögel würde der aussehen wie gekauft" meinte die Große, und das war 
durchaus als Kompliment zu verstehen :-p


Den Saum habe ich schlussendlich, wie letzte Woche schon überlegt, doch als Belegvariante gearbeitet, ich wollte einfach auf keinen Fall, dass sich da nachher was beult und meinen (bis dahin ;-) so schönen Mantel versaut.
Ist auch alles einwandfrei glatt jetzt, nech?


Der Beleg war nötig, weil ich nicht genügend Nahtzugabe zum Umschlagen hatte und außerdem die 
Mantelkante zum Reißverschluss hin abgerundet ist.
Ich habe dazu einfach den Saum des Mantels schön glatt auf einem Rest des Canvas ausgebreitet, rechts auf rechts, 
und den Beleg entlang der Saumkante zugeschnitten.


Mein Reststück war bedauerlicherweise nicht lang genug, deswegen musste ich mittig erst mal noch stückeln. 
Dann von dieser Kante aus entlang des gesamten Belegs 10 cm abgemessen, ausgeschnitten, den oberen Rand versäubert und rechts auf rechts an den Mantelsaum genäht.
Die obere Kante des Belegs reichte bei mir gerade über den Beginn des Reißverschlusses hinaus.


Um den Beleg nach dem Wenden und Ausbügeln zu fixieren, habe ich ihn jeweils mit ein paar Stichen
 in den Nahtzugaben der Teilungsnähte festgenäht. Das reichte, damit er nicht durchhing.
(Die Garnrolle hat übrigens exakt für den Außenmantel gereicht - mit dem, was da noch drauf ist, 
habe ich später das Futter an den Beleg genäht.)


Dann habe ich das Futter um fünf Zentimeter gekürzt, nach innen eingeschlagen, gebügelt....


.... und dann festgesteckt, beginnend an den Innenkanten.


Dabei bin ich übrigens nochmal auf dem Boden rumgekrochen, denn dort konnte ich alles am besten
 glattstreichen und fixieren.
Auch da leisteten die Teilungsnähte wieder gute Dienste und wurden als erstes aufeinandergesteckt.
Durch den Beleg sieht man sie zwar beim Außenmantel nicht, aber sie sind gut tastbar.


Tja, und dann blieb mir nur noch, das Futter von Hand unsichtbar am Beleg festzunähen.
Das ist eine ganz schöne Strecke, schlussendlich ging es aber doch deutlich schneller als befürchtet. 
Allerdings braucht man dafür wirklich zwingend Tageslicht, und zwar frontal von vorne.
Mit minimalem Schatten oder gar Lampenlicht auf der Couch war dieses Schwarz-auf-schwarz-mit-schwarzem-Garn nicht zu bewältigen. Da sieht man genau NICHTS.


Hat sich aber doch gelohnt, oder?
Übrigens ist diese eher dünne Herbst-Variante aus Canvas und Jerseyfutter deutlich(!) wärmer als erwartet - ich war auf unserem morgendlichen Spaziergang durch den kalten Nebel fast froh, als ich den Reißverschluss mal öffnen konnte, um das Futter blitzen zu lassen ;-)

Noch viel mehr fertige Jacken gibt es dann hoffentlich heute hier bei ellepuls zu sehen -
ich bin schon SO gespannt!
Tausend Dank für dieses tolle Sew-Along, ohne den ich jetzt ganz sicher weiter ohne Mantel dastehen würde :-)

Als nächstes habe ich übrigens eine Shiva fürs Kleinchen auf dem Plan,
ich bin auf den Geschmack gekommen!

18. September 2016

Jacken-Sew-Along { Zwischenstand }

So, nach soviel Sommerurlaubs-Bildern heute mal wieder was Herbstliches!
Was steht diese Woche an beim Jacken-Sew-Along?

"Zwischenstand bei Deiner Jacke: Hast Du Tipps und Tricks gelernt oder
brauchst Du noch Hilfe bei Deinem Projekt?"


Tja, was soll ich sagen? Ja und ja - Zwischenstand?
Der Außenmantel ist jetzt auch fertig *hüpfundspring*
Da die Woche wider Erwarten ziemlich voll war, ist das deutlich mehr, als ich zu hoffen gewagt habe.
Tipps und Tricks? Doch, eventuell. Vielleicht sind Euch meine Ausführungen zu Paspel und Zipper ja neu ;-)
Hilfe? Doch ja, da wäre eventuell auch noch was.


Ich bin sehr froh, mich doch für die gepunktete Paspel entschieden zu haben, ohne wäre der Mantel doch reichlich 
schwarz ;-) Ich habe sie als Abschluss an die vordere und hintere Passe gesetzt, die Taschen dagegen nehmen die 
Schwalben aus dem Futter nochmal auf.
Da habe ich gar kein Foto von, stelle ich gerade fest, zeige ich Euch dann nächste Woche.


Da ich ein bißchen Sorge hatte, dass die Paspel in Kombination mit dem festen Canvas an den Nähten  und vor allem am Zipper zu sehr aufträgt und knubbelt, habe ich hier meinen altbewährten Trick angewendet: ich nähe die Paspel bis kurz vor Ende des Schnittteils an, trenne dann die Naht der Paspel ein Stück auf....


... und schneide die Füllkordel so ab, dass der Bereich der Nahtzugabe frei bleibt.
Dann wieder zuklappen und fertig annähen. Den Unterschied sieht man überhaupt nicht, aber man fühlt ihn ganz deutlich ;-)
Besonders dort, wo die Paspel auf den Reißverschluss trifft!


Darüber, wie man einen Jacken-Reißverschluss überhaupt einnäht, findet man im Internet einen Haufen Tutorials. 
Erste Anlaufstelle ist bei der LadyShiva natürlich das Nähvideo von Mialuna.
Ab Minute 36:30 etwa ist der Zipper an der Reihe.
Ich mache das ganz ähnlich, allerdings lege ich zu Beginn den Reißverschluss rechts auf rechts auf den Mantel, so, 
dass er an der oberen Mantelkante so sitzt, wie er soll.
Dann zeichne ich mit Kreide die Position der Paspel auf den Zipper.


Der geöffnete RV wird dann mit den Zähnchen nach außen in Position gelegt (das rechte Teil von eben liegt jetzt links und umgekehrt), dabei trifft der Kreidestrich wieder genau die Paspel. Feststecken und den RV testweise schließen. Wenn die Paspel genau aufeinandertrifft, nähe ich eine Seite des RV fest. Auf der anderen Seite setze ich nur eine kurze Heftnaht im Bereich der Paspel und schließe nochmal testweise. Passt es immer noch, nähe die die zweite Seite ebenfalls endgültig fest und zwar von der Paspel ausgehend erst nach oben und dann nach unten. 
Passt es nicht, muss man an der behelfsmäßig befestigten Seite halt nochmal auftrennen und ein bißchen anpassen.


So sah die erste Testschließung aus, schon fast komplett perfekt.
Hilfslinien werden total verkannt ;-)


Natürlich habe ich testweise auch mal beide Mäntel ineinander gesteckt - ich mag das Ergebnis schon ziemlich gerne und freue mich darauf, nächste Woche die beiden Teile zusammenzufügen.

Und damit kommen wir auch zu meinem Problem, sofern es denn überhaupt eines ist.
Das weiß ich noch nicht so genau...
Ich bin inzwischen fest entschlossen, den Mantel keinesfalls einfach rundherum rechts auf rechts zusammenzunähen, ich habe einfach zuviel Sorge, dass das hinterher am unteren Saum nicht schön fällt, dass Futter rausblinzelt oder, 
Alptraum. sich alles irgendwie ballonartig verzieht.

Ich will einen Saum mit Umschlag, so wie sich das für einen ordentlichen Mantel gehört!

Da muss ich mir jetzt noch ein paar Gedanken zu machen - umschlagen kann ich den Saum ja nun nicht mehr, mangels entsprechender Nahtzugabe. Außerdem ist der Saum zum Zipper hin abgerundet, ich brauche also einen Beleg.
Mal schauen, ob ich dafür noch genügend Canvas übrig habe und sich das so umsetzen lässt, wie ich mir das denke. Wie ich dann an den Rändern den Übergang zum Futter gestalte, weiß ich auch noch nicht. Aufregend - wäre ja ärgerlich, wenn ich den Mantel auf dem letzen Meter noch in den Sand setze.....
Drückt mir die Daumen!


Ach guck, jetzt habe ich zu guter Letzt doch noch ein Foto von den Taschen gefunden, bevor ich das Mäntelchen
  rüber in die Linkparty zum aktuellen Zwischenstand des Jacken-Sew-Alongs packe:-)

Zeit wird es, denn heute hat das Kleinchen Geburtstag und wir werden jetzt wild feiern!
Aber davon erzähle ich Euch dann morgen....
Habt einen schönen Sonntag, ob mit oder ohne Geburtstag ♥

11. September 2016

Jacken-Sew-Along { Auf geht's! }

Wohooo, jetzt geht's so richtig los beim Jacken-Sew-Along!
Was steht heute an?
"Welche Schnittänderungen, erste Nähte, gibt es Hürden?"
Ok, auf geht's....


Am Montag habe ich alles zugeschnitten, in einem Rutsch - und zwar auf den Knien rutschend.
Eigentlich arbeite ich ja gar nicht mehr auf dem Boden (früher, mit jüngeren Knochen, habe ich alles, was irgendwie ging, auf dem Boden erledigt - schon die Hausaufgaben gingen dort immer besonders gut von der Hand ;-) 
Die Zeiten sind einfach vorbei. 
Das beeindruckende Stück Mantelstoff hatte ich dann aber doch mal komplett auf dem Boden ausgebreitet 
und die Schnittteile testweise darauf verteilt.
Und wo sie da schon mal lagen.... Nunja.
War nur so eine mittelgute Idee. Also für die Knochen, die Zuschnitte sind super geworden *g*


Ein beeindruckender Haufen!
Den Außenmantel habe ich komplett aus dem schwarzem Canvas zugeschnitten, innen ist es eine Mischung aus dem Schwalbenjersey und klassichem Futterstoff für die Ärmel, damit es gut flutscht.
Änderungen habe ich keine am Schnitt vorgenommen - eventuell werde ich mich aber später ärgern, dass ich am Saum nicht ein paar Zentimeter zugegeben habe, um den Mantel dann klassisch zu säumen und das Futter dort per Hand einzunähen. Ich habe inzwischen schon eine Nähbeispiele gesehen, wo es sich unten doch ein wenig verzog und bulkte. 
Leider zu spät.
Nunja, wir werden sehen ;-)


Das Zusammensetzen des Innenmantels war ein wahres Vergnügen.
Das sind zwar einige Teile, aber insgesamt ist der Schnitt doch sehr leicht umzusetzen.
Die Nähte habe ich alle von rechts nochmal mit dem Coverstich der Nähmaschine abgesteppt, so liegen sie schön 
flach und stören sich nicht gegenseitig.
Auch das Einnähen der festen Futterärmel in den dehnbaren Korpus erwies sich wider Erwarten als problemlos. 
Vielleicht muss ich die Kanten später doch nicht mit Vlies verstärken...


So auf rechts (also eigentlich links ;-) gezogen sieht das ganze jetzt ein wenig ulkig aus, besonders mit den glänzenden Ärmeln, aber ich bin sehr zufrieden!
Mein Wochenziel war, den Innenmantel fertig zu bekommen, falls ich noch was ändern muss.
Aber er passt wirklich gut und durch die vielen Trennnähte sitzt er ganz prima, weil er quasi von alleine 
eine schöne Körperform annimmt.
Die Pass- und Kapuzennaht sind auch auf einer Höhe und ich habe sogar an einen Aufhänger gedacht! 
Kommt eher selten mal vor....


Bis zum nächsten Sonntag würde ich jetzt gerne den Außenmantel genau so unproblematisch zusammennähen, 
das wäre ein Traum!
 Und außen eventuell auch schon den Reißverschluss einpassen - bis der so sitzt, dass die Passnähte exakt 
aufeinandertreffen, brauche ich sicher ein paar Anläufe, das hätte ich gerne hinter mir ;-)


Die Linkparty zum Jacken-Sew-Along gibt es hier bei ellepuls und ich bin schon total gespannt,
was es da heute so zu sehen gibt :-)

4. September 2016

Jacken-Sew-Along I { Auswahl }

Auf dem Blog von ellepuls startet heute ein tolles Jacken-Sew-Along, das mir wirklich wie gerufen kam.
Schon im letzten Jahr wollte ich mir einen Mantel nähen, aber wie das immer so ist -
ständig kommt etwas dazwischen und plötzlich ist es eher schon wieder Zeit für neue Frühlingskleider ;-)
Also habe ich mir in diesem Jahr spontan mal den September freigeschaufelt,
damit mir das nicht nochmal passiert....


"Welcher Schnitt, welcher Stoff, was inspiriert Dich?" - das sind die Themen der Auftaktveranstaltung, also bin ich am Freitag noch schnell in den Stoffladen gefahren, denn knapp zwei Meter bekleidungstauglichen Stoff 
habe ich auch nicht mal eben hier rumliegen....
Ich hatte diverse Möglichkeiten im Kopf, wusste aber auch, dass ich mich im Laden von den vorhandenen 
Möglichkeiten würde leiten lassen müssen, denn mal findet man dort alles und mal nix.
Nächstes Wochenende ist hier zwar Stoffmarkt, aber gleich eine Woche ins Hintertreffen zu geraten,
 das wollte ich mir eigentlich ersparen....


Welches Schnittmuster ich nehmen würde, war hingegen sofort klar - schon im letzten Jahr habe ich mir Lady Shiva 
von mialuna zugelegt, weil dieser Typ Mantel genau meinem Geschmack entspricht.
Ich mag die vielen Unterteilungen und die tollen Passen vorne und hinten. Das verspricht eine gute Passform, lässt Raum für viele Gestaltungsmöglichkeiten und sieht aber auch einfarbig umgesetzt nicht langweilig oder sackig aus. Darüber hinaus gibt es eine Kapuze, große Taschen und Ärmelbündchen, das schätze ich alles an Jacken sehr.


Im Stoffladen fand ich dann erstmal .... nix.
Eigentlich hatte ich mir schwarzen Cord für die Außenseite vorgestellt, aber der breite war erstens ZU breit und schon auf dem Ballen zugepflastert mit Fusseln und Fädchen - und von dem schmalen war maximal noch ein Meter da. Jacken- oder schöne Wollstoffe waren ebenfalls Fehlanzeige (zumindest, solange ich U70 bin ;-), dafür war ich wohl einfach noch ein/zwei Wochen zu früh dran. Beinahe hatte ich mich doch schon mit dem Stoffmarkt abgefunden, da fand ich zwischen vielen Jeansstoffen einen Ballen ziemlich festen, tiefschwarzen Canvas *frohlock*
Zusammen mit einem schwarzen Schwalben-Jersey vom Kinderstoffstapel(?) erschien mir das perfekt 
für ein leichtes Herbstmäntelchen.
Ein passender Reißverschluss und neues Garn fand sich auch noch und etwas schwarzen Futterstoff 
für die Ärmel hatte ich noch zuhause.
Eigentlich wollte ich auch noch ganz dünnes Bügelvlies mitnehmen, um dem Jerseyfutter damit die Dehnbarkeit
zu nehmen, aber da warte ich jetzt erst mal ab, wie sich das anlässt.
Vielleicht genügt es auch, später die Kanten zu bebügeln.


Kostenpunkt für die beiden Stoffe, den Reißverschluss und das Garn, abzüglich 20% Kinderjersey-Sonderaktion
und Gewerbe-Rabatt: knapp 43 Euro.
Dazu kommen noch die 9,50 Euro für das Papierschnittmuster.
Zuhause habe ich den Stoff gleich in die Waschmaschine gesteckt und das heiße Wetter zum Trocknen genutzt. Die Qualität vom Canvas erscheint mir richtig gut, weder gab es in der Maschine Stoffknicke, die sich auch mit Gewalt nicht mehr wegbügeln lassen, noch hat er irgendwas von seiner Schwärze verloren. 
Man erlebt da ja die dollsten Dinge.... 


Die Trockenzeit habe ich genutzt, mich mit dem Schnitt auseinanderzusetzen.
Die angegebenen Fertigmaße für meine angepeilte 38 waren so üppig, selbst unter Berücksichtigung drunter zu tragender Hoodies oder Strickjacken, dass ich wagemutig auf die 36 umschwenkte. 
Dabei spielte auch eine Rolle, dass ich jetzt ja zwei relativ dünne Stoffe gewählt habe, die deutlich weniger 
Volumen in Anspruch nehmen als Cord- oder Steppstoffe.
Ich hoffe, diese Überlegungen fliegen mir später nicht um die Ohren *g*
Da sich die Schnitteile auf dem Bogen zum Teil überlagerten (ich hasse das, wenn ich pausen muss, kann ich auch gleich kleben...) verbrauchte ich den allerletzten Rest meines Pauspapiers für Kleinteile, maß noch ein bißchen rum und entschied mich dann todesmutig, die übrigen Schnittteile einfach auszuschneiden, statt Zeitungsseiten zusammenzukleben und auszurädeln oder neues Pauspapier kaufen zu gehen.
(Wenn der Mantel dann am Ende ein Sack ist oder ich den Zipper nicht zubekomme, muss ich halt in einen neuen Schnittbogen investieren. No risk no fun.)


Meine To-Dos bis zum nächsten Sonntag:

- alle Teile zuschneiden
- die Innenjacke nähen zur Passformkontrolle und ggf. anpassen, bevor ich mich an die Außenjacke mache
- mich entscheiden, ob ich beim Annähen der Passe noch eine schwarz-weiß-gepunktete Paspel mitfasse, 
um die schwarze Außenjacke ein bißchen aufzulockern.
-Paspel ggf. raussuchen oder kaufen

Die Linkparty zum Start des #jackensewalong gibt es hier bei ellepuls :-)
Ich bin ja so gespannt!