20. April 2018

Freitags-Favoriten XXII

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über die hier alltägliche Welt der Selbständigen,
(noch!!) nicht verwirklichte Strickträume und natürlich übers Essen ;-)



"Das Hotel gehört ihm und er gehört dem Hotel."
Ein wunderschöner, treffender Bericht über die Selbständigkeit.

Genau das richtige für Sommerabende neben dem Grill.
Eigentlich ist es nur ein Rechteck, Perlmuster kann ich auch - trotzdem
konnte ich mich noch nicht überwinden, es zu wagen.
Stricken und ich, eine komplizierte Geschichte ;-)

Ich habe einen neuen Brotbackfavoriten: Ikors Joghurtkruste.
Soooo lecker! Und wirklich schnell gemacht.

Es ist Grillwetter. Endlich!
Und wir nutzen das wirklich aus, wo es nur geht-
Kein Wunder, dass ich auch ein gut gefülltes Grillboard auf Pinterest habe *ggg*
Denn es gibt wirklich so viele Alternativen zu immer nur Fleisch, Fleisch, Fleisch....

Und außerdem startet ja jetzt wieder die Rhabarberkuchenzeit!
Mein Favorit für wahrscheinlich immer und ewig:
Der Rhabarber-Marzipan-Guglhupf von der Keksmamsell.
Ein Gedicht :-)

Euch allen ein wunderbares Sommersonnen-Wochenende -
genießt es so doll, wie ihr nur könnt 

17. April 2018

Und noch eine.....

Ok, ich werde noch zum Windeltaschen-Blog hier *g*
Aber tatsächlich ist das eine Näherei, die mir auch nie langweilig wird...


Diesmal mit Buchstaben-Perlerei und ganz einfach zum Klappen, das ist mir persönlich
immer noch die beste Variante von allen - zur Not auch einhändig zu bedienen!


Der Stoff ist ein gut gehüteter Japan-Rest, jetzt habe ich leider nur noch ein ganz 
kleines Stückchen davon, obwohl die klassischen Käfer doch immer gehen *schnüff*
Mal schauen, ob ich ihn nochmal irgendwo entdecke.....


Ansonsten?
Nähe ich immer noch viel, komme aber nicht zum Fotografieren, obwohl ich meine Ansprüche 
gerade schon auf Null und darunter zurückschraube - macht aber auch nix,
denn das meiste kann ich eh noch nicht zeigen ;-)

Die Kinder sind beide wohlbehalten und zufrieden von ihren jeweiligen Fahrten zurückgekehrt,
waren lange nicht so müde wie erwartet und genießen jetzt das feine, nachmittägliche
Sommerwetter in vollen Zügen. Ich auch, wobei ich etwas dadurch eingeschränkt werde,
dass ich so fiesen Heuschnupfen habe, wie noch nie. Pffft. Da freut man sich ein halbes
Jahr lang auf den Frühling, und dann das... Nachdem ich aber inzwischen weiß, dass a) das Fieber
 und der Schüttelfrost tatsächlich nur von der Pollenabwehr kamen und nicht von einem
neuen, fiesen Infekt, b) der Husten ebenso und c) das Herzrasen nur vom Cetirizin,
bin ich inzwischen wieder guter Dinge und lasse mich nicht von meinen Ausflügen in
die Natur abhalten. Alles ganz langsam halt...
Aber die Sonne und die Wärme entschädigen für vieles!

Geniest den Frühling und habt es schön 

10. April 2018

Zwischendurch.....

Viel zum Bloggen komme ich im Moment nicht, wie man
unschwer erkennen kann ;-)


Das liegt natürlich zum einen am massiv ausbrechenden Frühling, der gerade alle freien
Kapazitäten im Garten (und dem Frühbeet) bindet. Außerdem gingen (K1 ist schon weg)
oder gehen (K2 ist quasi auf dem Sprung) in dieser Woche auf Klassenfahrt oder
ähnliches, und das bedingt ja auch immer einige außerplanmäßige To-Dos....
Was da an Zeit noch übrig bleibt, muss zwingend in die Kleine Werkstatt investiert werden,
denn Nähen geht vor Schreiben ;-)

Und dann ist da natürlich noch die absolut leidige Datenschutz-Grundverordnung,
mit deren Vorgaben ab Mai und die damit verbundenen Änderungen im Blog
ich mich in viel zu vielen freien Minuten herumschlagen muss.
Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich damit umgehen soll - das Blog auf Privat
zu stellen, erscheint fast am Attraktivsten, aber das kann ja nicht die Lösung sein :-p
Naja, immer schön eins nach dem anderen, es wird sich schon finden.
Ich habe nur verdammt noch mal keine ZEIT dafür *grrrrrrr*


Aber um zwischendurch schnell mal dieses Windeltäschlein zu zeigen, reicht es
heute gerade noch - während K2 packt (und ich nachher wieder alles auspacken werde,
um zu kontrollieren, ob alles da ist - etwas, auf was ich bei K1 am Wochenende
schon bedenkenlos verzichten konnte. Es wird ;-) und die Brownie-Cookies
im Ofen vor sich hinbacken.....

5. April 2018

Tagebuchbloggen { 5. April 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.
Heute seit fünf Jahren, happy Birthday!
Tatsächlich war ich damals auch schon dabei - ich glaube, ich muss mal ein
bisschen nachlesen, wie es zu dieser Zeit hier zuging.

Hier sind noch Ferien, ich fasse mich also eher kurz heute.

6.50 Uhr: Ich werde von Licht und Vogelgezwitscher geweckt.
Frühling! Ein Traum....
Ich bleibe noch ein wenig liegen und ziehe dann mit einem Buch in den
Wohnzimmersessel um. Ganz große Ferienliebe!


7.30 Uhr: Eine der ersten Taten am Morgen ist es im Moment, nach den Pflänzchen
im Frühbeet zu schauen. Es werden gerade täglich mehr :-)
Der Mann kommt dazu, wir klönen kurz, dann fährt er zur Arbeit.
Ich erledige meinen täglichen Sport, danach Frühstück und Zeitung.
Beim Reinholen der Zeitung ärgere ich mich (mal wieder) kriminell über Hermes,
die gestern abend scheinbar (mal wieder) ein Paket bei den Nachbarn
abgeladen haben, obwohl wir zuhause waren....
Das können später die Kinder holen, sind ja schließlich auch ihre Turnschuhe,
die da warten.

8.30 Uhr: Fertig gemacht (Küche, Bett und Outfit ;-)
Ich laufe in die Kellerwohnung, wo dank Timer eine fertige Maschine
Wäsche auf mich wartet. Schnell aufgehangen und zwei Kisten Kram mit
nach oben genommen. Gestern habe ich massig Zeug in lokalen Verschenk- und
Verkaufsgruppen eingestellt und es ist fast alles schon weg.
Manche Sachen deponiere ich jetzt vor der Haustür, wo sie im Laufe des
Tages abgeholt werden sollen, eine Kiste kommt in den Kofferraum.

9 Uhr: Die Kinder schlafen noch.
Ich fahre zum Bäcker und lade unterwegs noch ein Ostergeschenk-Bäumchen
bei meiner Mama ab, das am Sonntag nicht ins Auto passte.
Wieder zurück regt sich wenigstens die Kleine. Ich hinterlasse den Kindern
Brötchen sowie ein paar To-Dos und fahre zum Mann ins Büro.

11 Uhr: Konzentriert und mit Hochdruck gearbeitet. Ferien halt.
Jetzt rufe ich zuhause an, habe die Kleine an der Strippe, bitte darum, schon mal
Schuhe und Jacke anzuziehen, weil ich gleich käme und erfahre, dass
die Große gerade duscht. Herrlich, dann kann ich ja noch ein Stündchen
weiterarbeiten *augenverdreh*

11.40 Uhr: Wieder zuhause. Die Kleine sucht ihre Schuhe, die Große sehe ich gar nicht,
die Küche sieht auch nicht aus wie gedacht, aber immerhin wartet ein vielversprechendes
Paket auf mich. DHL, da funzt das ;-) Das Auspacken verschiebe ich aber auf später,
jetzt muss ich erst mal die Kinder hetzten. Eine Viertelstunde später sitzen wir
tatsächlich im Auto, heureka!

12 Uhr: Die Familie ist zum ersten Mal komplett für heute, an Omas Esstisch.
Donnerstags werde ich mittags bekocht, das genieße ich sehr....
Nach dem Essen sucht sich die Kleine noch ein paar alte Bücher aus dem
Jugendbuch-Stapel der Tante raus, während die Große das System unserer alten
LÜK-Kästen (die ohne den durchsichtigen Deckel ;-) zu entschlüsseln versucht.
Sie ist ganz stolz, als sie am Ende das richtige Muster präsentiert.
Es geht um Endungen mit -d und -t - Kleinchenstoff, das nehmen wir direkt mal mit!

12.55 Uhr: Kurz vor knapp finden wir in der Stadt noch einen Parkplatz in der Tiefgarage.
Wie immer in den Ferien ist die Stadt rammelvoll mit Touristen. Leider nicht nur unter,
sondern auch über Tage. Wir müssen ganz schön drängeln, um in fünf Minuten
einmal die komplette Fußgängerzone zu queren.
Glockenschlag 13 Uhr betreten wir die Fußorthopädie,
wo beide Kinder einen Kontrolltermin haben. Gemeinsam mit dem netten Chef echauffiere ich
mich über unsere unser beider Krankenkasse, die in letzter Zeit alles boykottiert, was nicht
bei Drei auf dem Baum ist. Bei den Einlagen der Kinder habe ich heute vor der nächsten
"Bitte reichen Sie uns zusätzlich noch folgende Unterlagen A-X ein"-Liste kapituliert,
zahle die Dinger selbst und stecke meine Energie lieber in die Suche nach einer
neuen Krankenkasse... Die Füße der Kinder sehen jedenfalls ganz gut aus - noch ein paar
Jahre, dann geht es sicher wieder ohne die Teile :-P

13.30 Uhr: Wir schauen noch rasch nach Schlafanzügen für die Mädels und ein
Festtagsoutfit für die Große, allerdings völlig ohne Erfolg. Stattdessen gibt es
halt ein Eis, man muss flexibel sein, nech?

14.30 Uhr: Auf dem Rückweg liefern wir noch die Kiste im Kofferraum ab,
die gestern abend jemand gekauft hat. Spontan halten wir auch noch bei einem Schuhladen.
Die Einlagen der Kleinen passen nur noch in die Winterstiefel und die Große hätte für die
anstehende Kommunion gerne noch ein Paar Pumps. Leider finden wir weder die
noch hohe Chucks. Aber immerhin ein Paar schöne Ballerinas für die Kleine.
Auf dem Nachhauseweg stehen wir im Stau, wo wir aber immerhin die Bildung einer
sehr schnellen und picobello sortierten Rettungsgasse bewundern können, als
von hinten Rettungswagen und Notarzt nahen.

15 Uhr: Wieder zuhause. Die Sachen vor der Haustür sind alle weg.
 Ich gönne mir erstmal ein Käffchen,
die Kinder plündern das Turnschuhpaket. Hier immerhin ein passendes Paar für
beide, halleluja und bye bye Winterstiefel... Die Große chillt, die Kleine ist wild entschlossen,
auf der Stelle eine riesengroße Legowelt zu erschaffen - Zeit für mich, der Küche
zu Leibe zu rücken und im Keller noch ein wenig weiterzuräumen.
Zwischendurch werden weitere Kleinanzeigen-Sachen abgeholt, es leert sich.


17 Uhr: Endlich packe ich auch mal mein Paket aus, das alles hält,
was es versprochen hat - ganz viel wunderbares Material von Frau Tulpe,
das ich über Ostern bestellt habe. Immer noch schön im Farbschema blau-senf,
und dazu ein bisschen Glitzer. Ich freu mich drauf...
Die Große entschließt sich, doch noch zum Sport zu gehen, obwohl ihre Freundin
heute unterwegs ist. Ich fahre sie hin, bewundere anschließend die Legowelt und mache den
Fehler, mich kurz ins Kleinchenbett zu legen. Soooooo bequem.
Eventuell bin ich kurz weggedöst, aber die Missi weckt mich schnell wieder und
wir lesen ein bisschen zusammen.

18.30 Uhr: Ich hole die Große wieder ab und sie leistet mir quatschenderweise
im Wohnzimmer Gesellschaft, während ich den unfassbar hohen Bügelberg noch
rasch bezwinge, bevor ab morgen ultimatives Draußen-Wetter angesagt ist.

19 Uhr: Da niemand Hunger hat, bügle ich einfach weiter, schaue Nachrichten und genieße
die Sonne, die tatsächlich noch rausgekommen ist.

19.30 Uhr: Der Mann ist gekommen und macht Abendbrot, während ich den Korb endgültig leere.
Wir essen zusammen und couchen ein wenig. Da die Große dann natürlich GNTM schauen möchte,
wir das aber noch nicht für kleinchentauglich halten, gehört die Couch danach ihr und mir,
der Mann und die Kleine verziehen sich nach oben und spielen dort noch was.

21.30 Uhr: Die Kleine ist im Bett, der Mann wieder bei uns und wir topmodeln
jetzt noch ein Stündchen zusammen, dann ist auch für uns Feierabend.
Morgen schon letzter Ferientag, ach, ach...
Ich finde ja, die Osterferien sollten eigentlich Regenerationsferien heißen
und mindestens doppelt so lange dauern!

29. März 2018

Oster(eier)-Werkstatt

Seit vielen Jahren schon schmücken wir ja die Zweige im Flur mit bunten
Stoffeiern aus Vintagestoffen. Dieses Jahr trug es sich aber zu, dass ich bei der
lieben Susa einen neuen Hasen im Gefäß erstand und der sich einfach auf der
Flurkommode am wohlsten fühlte ;-)


Irgendwie sahen die kunterbunt gemixten Eier aber komisch dazu aus, also gab es einen
Satz neue in passenden Hasenfarben.... Wie ich diese blitzschnellen Eier nähe, habe ich
hier schon mal beschrieben. Und auch die Hasen am Band sind nach einem
ganz ähnlichen Prinzip genäht.


Und so haben wir in diesem Jahr mal ganz andere Osterfarben im Flur.
Ich mag das sehr so und vermutlich bekommen wir dann in der Küche oder im Wohnzimmer 
einfach noch einen weiteren Osterstrauß. Einen Satz kunterbunte Eier 
habe ich ja nun noch im Angebot ;-)

27. März 2018

Häkeldecke 2018 - März

Monat 3 schon bei meinem Jahresprojekt #einedeckefürdiecouch -
und ich habe mich tatsächlich ans Zusammenfügen gemacht:


Zwei, drei Grannys hatte ich probeweise mal zusammengenäht, aber das überzeugte mich 
irgendwie nicht so. Also das Ergebnis schon, aber das Herumhantieren mit der dicken 
Nadel, das ständige Ein- und Ausfädeln - das machte einfach keinen Spass.


Schlussendlich habe ich das also alles wieder aufgetrennt und bin zum klassischen Zusammenhäkeln
übergegangen. Einfache Kettmaschen in die hinteren Maschenglieder. Das geht schnell und ist
sehr ordentlich. Auf der Rückseite ergibt sich eine Linie.....


... und auf der Vorderseite sehen die Grannys aus, als würden sie einfach nur nebeneinander
liegen. Das gefällt mir ausgesprochen gut so :-)


Jeweils 15 Grannys hat eine Reihe und die Fäden habe ich völlig strebsam auch gleich vernäht -
denn nichts ist schlimmer, als am Ende stundenlang Fäden in der Decke verschwinden
zu lassen... (Hat was vom klassischen Klorollenhütchen, so zusammengerollt, oder? *gacker*)
Stand heute habe ich also zwei ordentliche Rollen sowie 15 neue Grannys für den März.
Der Plan ist, die bis zum Wochenende auch noch zusammenzufügen.


Im April würde ich mich freuen, auch die Querverbindungen zu schaffen.
Alternativ wäre es aber auch ok, ein paar Grannys vorzuarbeiten,
quasi als Puffer für die (hoffentlich ganz schnell) nahenden warmen Tage ;-)

Für diesen Monat wird Bella hier noch die Zwischenstände sammeln.

23. März 2018

Freitags-Favoriten XXI

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - besser spät als nie, heute unter anderem über Einstimmung
auf Ostern, Rückengesundheit und den nicht besonders attraktiven
Gegenentwurf zu Trumps "buy american".


Origami-Osterhasen - und Projekt fürs Wochenende.
Wenn das Wetter es schon nicht erlaubt, muss man sich wenigstens kreativ 
auf die kommenden Feiertage einstellen ;-)


Die taugen sicher auch zur Einstimmung, zumindest, falls ich irgendwo noch 
einen entsprechend großen Hasenausstecher auftreiben sollte....


Oder lieber Hasengirlanden aus alten Buchseiten? Einen gehäkelten Hasenschwamm?
Ein Osterkörbchen? Wenn man anfängt, sich umzuschauen,
hat man schnell die Qual der Wahl.


Rückengesundheit -  so wichtig und zwangsläufig mein Thema....
Und ja, was das betrifft, halte ich Smartphone-Nutzung für eine Erfindung des Teufels.
Wenn man den Kopf zum Handy neigt, lastet auf der Halswirbelsäule eine Last 
von 22(!!) Kilo. Keine weiteren Worte nötig....


Einen Tag lang nur deutsche Produkte konsumieren?
Gar nicht so einfach! Ein Selbstversuch.


Im Moment sind die Große und der Mann zum Skifahren, aber sobald sie 
zurück sind, wird es diese Spaghettinester geben.
Das ist ja mal sowas von klar *yummi*


Euch allen ein wunderbares Wochenende!
Hier gab es heute Ferien und das Kleinchen und ich sind wild entschlossen,
maximal faul zu sein und den Bücherstapel zu reduzieren :-))

21. März 2018

Häkel-Knautschbeutelchen

Gestern abend überfiel mich der spontane Drang, etwas zu nähen.
Für mich.
Nicht weiter verwunderlich nach zwei Wochen, die ich nahezu komplett
in meinem Wohnzimmersessel gelebt habe....
Es musste endlich mal wieder was Produktives her!


Da es aber schnell gehen musste, fiel meine Wahl auf ein Etui - statt auf die dringend anstehende 
Abarbeitung der langen Klamottenliste....


Ich brauchte nämlich dringend etwas, worin ich das Material für die Häkeldecke 2018
transportieren kann - drei Wollknäuel, eine Häkelnadel, eine Schere.....
Mehr braucht es nicht, aber das hätte ich gerne immer beieinander.


Meine Wahl fiel auf mein Knautschbeutelchen, das ich schon viel zu lange nicht mehr
genäht habe :-) Das Material ist ein fester Vintage-Baumwollstoff, sicher so alt wie ich selbst.
Die Kleeblätter hatten mich einfach sofort überzeugt. Klar, oder?


Durch den breiten Bauch ist das Beutelchen sehr geräumig und trotzdem klein genug,
in jeder Tasche Platz zu finden. Tatsächlich schleppe ich meinen Häkelkram nämlich wirklich
überall hin mit, wo auch nur die geringste Wartezeit droht...
Das ist der unschlagbare Vorteil von Granny Squares, die lassen sich überall 
problemlos weghäkeln.
Und so wächst die Decke planmäßig weiter, während ich mich jedesmal wie ein
Schnitzel freuen kann, wenn ich irgendwo das rosa Gute-Laune-Schätzchen 
aus der Tasche ziehen kann.
Hach :-)

14. März 2018

Pläne

Während ich letzte Woche maximal krank unter meiner dicken Decke im Sessel saß
und versuchte, die schrecklichsten Gliederschmerzen meines Lebens
mäßig erfolgreich mit Kuchen und Tiefkühlpizza zu betäuben,
habe ich die viele Zeit immerhin genutzt, um meine Nähpläne für die nächste Zeit
ein wenig zu konkretisieren.


In diesem Jahr stehen noch ein paar Familienfeiern an - eine Kommunion, 
ein bis zwei Taufen, zwei runde Geburtstage und vor allem die Firmung der Großen.
Da letztere unglücklicherweise für Dezember angesetzt ist, brauche ich idealerweise
ein Outfit, in dem ich mir auch dann nicht die Hacken abfrieren werde -
ganz im Gegensatz zu den Feiern im Sommer. Hoffentlich ;-)
Der Plan ist also, mir mehr als ein Teil zu nähen.
Angedacht sind ein Kleid, ein Rock, ein Shirt, eine Tasche und ein fettes Halstuch -
alles in dunkelblau und senf und untereinander kombinierbar. 
Passende Strickjacken in diesen beiden Farben habe 
ich bereits, auch dunkelblaue Riemchen-Pumps und hohe Stiefel.
Fehlten nur noch Pumps oder Ballerinas in senf, dann wäre ich für alle
Eventualitäten gerüstet, denke ich.
Bei ganz viel Zeit hätte ich auch noch einen passenden Mantelschnitt im Auge...

Auf die geräumige Tasche aus dunkelblauem Oilcloth freue ich mich ganz besonders -
glaube ich fast, eine senfgelbe brauche ich auch noch dazu.
Taschen kann man ja wohl nie genug haben und meine Lebensgeister
erwachen so ganz langsam auch wieder ;-)

5. März 2018

Tagebuchbloggen { 5. März 2018 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

3.21 Uhr: Ich werde wach, nachdem ich bis hierher auch schon nur sehr oberflächlich
geschlafen habe. Das Kleinchen (Himmel, ich soll sie doch nicht mehr
so nennen - ich sehe schon, ich werde hier in Zukunft auch mit "K1" und "K2"
operieren müssen ;-) ist krank - zum ersten Mal überhaupt seit Juli vergangenen Jahres,
nach diversen fiesen Lungengeschichten seit dem letzten Winter.
Deswegen bin ich jetzt eventuell maximal unentspannt, was aus dem ersten
Infekt seitdem wohl werden wird....
Ich schaue also nach ihr, aber sie schläft bei mäßiger Temperatur.

5.35 Uhr: Ich bin nicht mehr wirklich eingeschlafen und jetzt endgültig wach.
Diesmal winkt mir das Kleinchen zu, als ich den Kopf durch die Tür stecke.
Sie kann nicht mehr einschlafen, ist sonst aber ganz guter Dinge.
Ich mache ihr eine CD an und sie döst noch ein bisschen weiter.
Unmittelbar danach klingelt der Wecker der Großen, nach der ich dann
gleich auch noch schaue. Die ist aber heute topfit, nachdem sie am Wochenende auch
etwas schwächelte. Das ist schon von Klein auf ihre klassische Art,
Infekte abzuhandeln, die andere tagelang lahmlegen: paar Stunden bisschen durchhängen,
und zack - wieder fit ;-)


6.40 Uhr: Da ich ja heute nur ein Frühstück zu erledigen habe,
habe ich mir noch ein Stündchen mit Buch im Sessel gegönnt,
als Ausgleich für die miese Nacht. Jetzt Müsli und Pausenbrot-Box
für die Große, die bei mir in der Küche frühstückt und dann zum Bus verschwindet.
Kurz darauf folgt der Gatte, der heute volles Programm hat.

7.30 Uhr: Das Kleinchen mag noch kein Frühstück, lieber inhalieren.
Ich rufe in der Schule an, um sie abzumelden und erfahre, dass wie erwartet eh die halbe
Klasse fehlt - "Mal schauen, ob ich noch jemanden finde, dem ich die
Hausaufgaben mitgeben kann!"
Das Kleinchen inhaliert und schaut dabei eine Serie auf dem iPad, während ich
frühstücke.

8.30 Uhr: Ich habe Kartoffeln geschält, denn das Kind wünscht sich Pürree zum Frühstück,
ihr klassisches Krankessen. Während sie ein paar Löffel verdrückt, versuche ich in
Dauerschleife die Telefonsprechstunde des Kinderarztes zu erreichen, während ich
parallel unsere Medikamentenbestände checke. Ich empfinde das Kleinchen als so mittelkrank -
Temperatur, schlimm verschleimt, aber ganz fidel. Dick erkältet halt.
Vielleicht auch ein Streifschuss der hier enorm grassierenden Grippe gerade -
sie ist ja geimpft...

9.30 Uhr: Ich habe es aufgegeben, den Kinderarzt zu erreichen und entscheide eigenmächtig,
dass heute mal mit Salbutamol-Zusatz inhaliert wird. Derart verschleimt kann ein bisschen
Bronchienerweiterung nicht schaden. Bloß nix festsetzen lassen!
Nasenspray haben wir auch noch, Tropfen zum Lösen, alles fein...
Also nochmal Inhalieren und anschließendes Klopfen fürs Kleinchen.

10 Uhr: Ich lasse das Kind in der Obhut des aktuellen Schmökers und fahre rasch
einkaufen, mit klarem Auftrag: "Fußballsticker, ein Klebeheft und was zu Lesen bitte!"
Aber sicher doch. Ich parke und klappere alle relevanten Läden zu Fuß ab, weil
ich ein wenig Sorge habe, heute sonst eindeutig zu wenig Bewegung zu bekommen.

11 Uhr: Fertig eingekauft und zwischendurch einen akuten Fieberschub erlitten, der sich aber
dann doch nur als lustige Anpassungsstörung meines Körpers an den enormen
Temperaturanstieg heute entpuppte. Unfassbar, wie warm einem zehn Grad vorkommen können,
wenn es vorgestern noch fett gefroren war. Ich bin kurz davor, mir die Kleider vom Leib zu reißen ;-)
In der Stamm-Apotheke hole ich mir noch kurz die Freigabe für meine eigenmächtige Salbutamol-
Verordnung, außerdem noch Hustensaft und neues NaCl....

11.30 Uhr: Wieder zuhause starte ich die erste Waschladung des Tages und lese dem Kleinchen
eine Weile vor. Dann wieder Inhalieren und Klopfen, der ganze Mist löst sich leidlich gut und es
pfeift auch nix *aufholzklopf* Ich kümmere mich ums Mittagessen (Tortellinisalat für die Große und
mich, Kartoffelpürre und Ei fürs Kleinchen) und telefoniere in der Zeit mit dem Mann.

13.30 Uhr: Das Kleinchen hat gegessen, wir haben nochmal gelesen und inhaliert.
Mittlerweile glüht sie ganz schön, ist aber weiter guter Dinge, pfeift nicht und der
Puls ist auch normal. Eine Hausaufgabenbotin hat sich scheinbar auch noch gefunden,
aber das vertagen wir mal entspannt auf morgen. Ich sehe sie ehrlich gesagt diese Woche
eher nicht mehr in der Schule....
Die Große kommt nach Hause, isst und erzählt ein bisschen.
Ich räume derweil die Küche auf.

15 Uhr: Großes Kind macht Hausaufgaben, kleines Kind liest und beiden knallt dabei die
Sonne ins Gesicht. Von null auf Vollfrühling in 24 Stunden. So schön...
Ich mache weiter Wäsche, während das Kleinchen Fußballsticker einklebt und sich
das neue Buch vornimmt, das die Post eben gebracht hat. Ein neuer Haferhorde-Band
pünktlich zur Bettlägerigkeit - was für ein Glück!
Dazu gibt es für jede von uns noch ein letztes Stück Kuchen vom Wochenende.


17 Uhr: Zwischen Wäsche, Vorlesen, Lunge abklopfen, Suppe kochen und Spanisch-
Vokabeln abhören bin ich schnell noch eine kleine Runde spazieren gegangen. 
Weil das Wetter so toll ist und mir die täglichen vielen Schritte wirklich gut tun. 
Hinterher stelle ich allerdings fest, dass das ständige Treppauf-Treppab des Tages schon 
deutlich ausgereicht hatte, um das Tagespensum zu erreichen. 
So kann man sich täuschen....

18 Uhr: Das Kleinchen glüht immer noch, zum Schlafen wird es mal Fiebersenker geben.
Letzte Waschmaschine des Tages. Die Große war auch noch ein bisschen spazieren,
zusammen mit einer Freundin, und kommt jetzt wieder nach Hause.
Noch einmal Vorlesen fürs Kleinchen und eine Dusche für die Große.

19 Uhr: Abendbrot. Das kranke Kind hat eben erst zwei Tassen Kartoffelsuppe à la
Omama verdrückt und mag nix mehr. Sie kommt aber immerhin noch ein Stündchen
zu uns auf die Couch und schaut "Dein Song", während der Mann nach Hause kommt
und den letzten freien Couchplatz ergattert. Als ich das Kleinchen später nach oben
kommandiere, hat sie plötzlich fast kein Fieber mehr. Huch. Komische,
antizyklische Krankheit... Also statt Fiebersenker nochmal inhalieren
und dann Feierabend.

20 Uhr: Quality Couchtime für den Mann, die Große und mich.
Die beiden schauen was im Fernsehen und ich tippe hier.
Und dann ganz schnell ab ins Bett, wer weiß, wie lange mich meine
Lungenentzündungs-Phobie heute nacht so schlafen lässt ;-)

2. März 2018

Freitags-Favoriten XX

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über Postkarten ins Gefängnis,
Katzen und allerlei Soulfood. Muss am Wetter liegen ;-)


"Die schönste Karte in ein Gefängnis ist immer die Karte, 
die nicht mehr geschrieben werden muss."
Die wunderbare Mademoiselle ReadOn hat 336 Postkarten an Deniz Yücel
geschrieben - die 337. blieb leer.
Die Freiheit hat das letzte Wort.

Es gibt Gründe, warum Katzen einfach nur
geil sind :-)

"Ich will Ihre Grippe nicht!"
Krank zur Arbeit (oder in den Kindergarten, die Schule, ohja!) ist nicht
pflichtbewusst, sondern egoistisch. Man könnte auch sagen, asozial....
Und ich glaube immer noch fest an die Theorie, dass alle (Kinder und Eltern)
insgesamt deutlich weniger Fehlzeiten hätten, wenn einfach alle mit ihrem kranken
Arxx Po zuhause bleiben würden. Ja, das Thema macht mich echt wütend,
gerade im Moment wieder, aber das ist ja nix Neues :-p

Manchmal brauche ich ein bisschen Abwechslung zu den
Häkeldecken-Grannys - vielleicht schon mal ein Osterhase?
Oder ein Eierwärmer-Schaf?
Himmel, in die Materie sollte ich nicht tiefer eintauchen...

Freitag ist Pizzatag und eventuell wäre da die Vier-Käse-Pizza mit Brokkoli
aus dem Knusperstübchen ein ganz heißer Kandidat heute :-)

Und Schoko-Baiser-Brownie-Kuchen?
Ich bin dabei. Dieses gruselige Wetter kann man nur mit Kuchen
angemessen übertünchen ;-)

Euch allen ein gemütliches Wochenende!

27. Februar 2018

Häkeldecke 2018 - Februar

Der Februar ist fast vorbei - zum Glück, kann ich da nur sagen, denn obwohl
in diesem Monat immer zwei Herzensmenschen Geburtstag haben, mache ich
jedesmal drei Kreuze, wenn dieser letzte dunkle Wintermonat endlich Geschichte ist ;-)


Ende Februar bedeutet allerdings auch: 
Höchste Zeit für eine erste Bestandsaufnahme der Häkeldecke 2018!


Ordungsgemäß habe ich im Januar fünfzehn Grannys gehäkelt und im Februar 
weitere fünfzehn hinterher. Damit liege ich genau im Plan.
Wie man bei den vier Quadraten unten links sehen kann, habe ich auch schon
ein wenig herumgetestet, was das Zusammenfügen betrifft.
eigentlich zusammennähen. Ich bin mir aber noch nicht sicher,
ob das der Weisheit letzter Schluss ist....


Und weil die Frage nach dem Fadenvernähen aufkam:
Bei den Farbwechseln häkle ich den Anfang des neuen und das Ende des alten Fadens
immer gleich mit unter, so dass ich pro Granny am Ende nur einen Faden
übrig habe. (Nächsten Monat versuche ich mal, daran zu denken, ein Foto von der Rückseite 
zu machen!) Diesen letzten Faden vernähe ich dann, nachdem ich die Grannys in Reihen 
zusammengenäht habe. Dieser Punkt spricht übrigens ganz klar dafür,
auch diesmal wieder lieber zusammenzuhäkeln, denn dann kann man den letzten
Faden auch gleich mit weghäkeln ;-)

Ich denke, da muss ich nochmal ein wenig in mich gehen...


Bis dahin aber sammelt Bella die aktuellen Zwischenstände schon mal hier!
Auf in den nächsten Monat :-)

22. Februar 2018

Fünfzehn ♥

Heute haben wir den fünfzehnten Geburtstag der Großen gefeiert.
Hach :-)


Ich liebe die Geburtstage unserer Kinder immer sehr.
Zusammen sein, eine schöne Zeit haben und einfach feiern, 
dass sie da sind, dass wir uns haben.....
Das ist so wertvoll und kein bisschen selbstverständlich.


Den Tag heute haben wir ruhig angehen lassen - Geschenke auspacken am (sehr, sehr) frühen
Morgen, ein Lieblingsessen zum Mittag und der gewünschten und in letzter Zeit
wirklich sehr oft genommenen Schokokuss-Torte - statt mit einem wieder mit drei
 Biskuitböden, im Naked Cake-Gewand und diesmal ganz rosa dekoriert.
Sieht gleich wieder ganz anders aus!

Nachmittags haben wir dann noch ganz frische Oreo-Brownies gebacken, 
denn da morgen praktischerweise schulfrei ist, hat die Große jetzt
noch ihre Freundinnen zu einem chilligen Fernsehabend da.
Sie hat das Wohnzimmer in eine wunderbar kuschelige "Marshmallow-Welt" 
(Zitat vom Kleinchen) verwandelt, ein Knabber-Buffet aufgebaut und dazu
haben wir riesige Lieblings-Pizze geholt.
Ich würde mich da jetzt wirklich gerne dazulegen (vor allem wegen der 
Knabbereien *g*), aber der Mann und ich müssen mit dem kalten
Schlafzimmer vorliebnehmen...
Aber immerhin, es kommt Fußball, wir können also auch nicht wirklich klagen ;-)

20. Februar 2018

Bestimmungsgemäße Stoffverwendung

Denn was könnte man besser aus dem Vintage Kitchen von Jolijou nähen,
als einen Topflappen zum Beispiel?
Ok, eine Hanny geht auch gut ;-) und überhaupt liebe ich diese Stoffserie wirklich sehr
und habe sie schon sehr häufig vernäht.


Aber diesmal sollte es tatsächlich mal ein Küchenutensil sein -
ein Ofenhandschuh nämlich :-)
Die Anleitung gibt es hier bei Pattydoo und ist so schnell genäht, dass ich
auch noch welche zu Weihnachten verschenkt habe....


Eine Aufhängeschlaufe hätte es hier gar nicht gebraucht, da bei uns die Ofenutensilien immer
 in einer großen Schublade unter den Backöfen lagern. 
Aber ich fand sie so hübsch ;-)


Das Nähen bereitet keinerlei Probleme, wichtig ist nur, dass man wirklich ordentliches
Thermolan verwendet, damit man sich später keinesfalls die Finger verbrennt.
Ich habe es einfach gelegt, zusammen mit Oberstoff und Futter hat mich das bisher
zuverlässig vor Brandblasen bewahrt.

So und jetzt habe ich, nachdem ich oben den Link rausgesucht habe,
ganz fürcherliche Lust, mir eine Hanny zu nähen.
Sofort und auf der Stelle. Und überhaupt keine Zeit!
Voll gemein *schmoll*

15. Februar 2018

Mehrweg-Brötchenbeutel { RUMS }

Ganz große Liebe ♥


Klassische, genähte Brötchenbeutel nutzen wir hier ja schon sehr, sehr lange.
Mir fehlte aber noch eine Alternative für den Fall, dass wir hier im Dorfsupermarkt 
oder so mal Brötchen kaufen - die zahlt man ja erst an der Kasse und packt sie
zu diesem Zwecke in bereitliegende, halbdurchsichtige Papiertüten mit Plastikfenster,
auf dass die Kassierer*innen den Inhalt erkennen können, ohne in den Tüten 
rumwühlen zu müssen *iihbäh*


Etwas ähnliches schwebte mir nun auch zur Dauerverwendung vor, denn selbst wenn es 
mal reine Papiertüten gibt (und die gibt es selten), ist das ja auch keinen Deut besser,
die nach einmaliger Verwendung wegzuwerfen....
Ich kaufte also tatsächlich mal Brötchen im dafür vorgesehenen Beutel, 
trennte zuhause dann die Tüte von der Fensterfolie und
 fusionierte diese mit einem hübschen Stück Stoff zu einem neuen Beutel :-)


Dazu habe ich zwei Rechtecke in reichlicher Brötchentütengröße zugeschnitten und bei 
einem davon dann mit der Zackenschere ein Fenster ausgeschnitten - diese 
uralten Baumwollstoffe fransen fast alle kaum, da geht das gut, ansonsten 
müsste man das Fenster halt versäubern oder umsäumen.... 
Dann habe ich von links die Folie mit Stylefix fixiert und anschließend mit langem Stich 
angenäht. Anschließend muss man nur noch eine Längsseite des Beutels 
rechts auf rechts schließen, oben einen Tunnel einschlagen und abnähen 
und anschließend Boden und andere Seite schließen (bis unterhalb des Tunnels).
Kordel einziehen, fertig.

Anfangs war ich übrigens skeptisch, wie lange diese Lochfolie wohl durchhalten würde -
die ist wirklich dünn und eigentlich ja nur für den Einweggebrauch produziert.
Inzwischen kann ich aber sagen, dass sie sich zum Glück als deutlich haltbarer erweist
als erwartet. Zur Not könnte man natürlich auch eine neue hinternähen,
aber das ist ja nicht der Sinn der Sache ;-)


Das Gewicht spielt hier im Gegensatz zu den Obst- und Gemüsebeuteln keine Rolle, 
da ja nichts gewogen wird. Deswegen darf der Beutel ruhig etwas üppiger ausfallen. 
Aus meiner Erfahrung der letzten Jahre heraus habe ich auch hier wieder einen bunten 
Hingucker-Stoff gewählt - der fällt ins Auge, man guckt, und im Idealfall 
regt es zum Nachdenken über die eigenen Tütengewohnheiten an ;-)
Ich hatte schon so viele nette Gespräche am Kassenband, man könnte fast
gewohnheitsmäßig zur Supermarktbrötchenkäuferin werden *g*


So, und nu isses passiert:
Ich habe es zum ersten Mal seit August mal wieder geschafft, etwas in den 
großen RUMS-Pool zu schmeißen, hurra!
Schnell rüber damit, ich freue mich....

12. Februar 2018

12 von 12 { Feb 2018 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste.


Heute ist Rosenmontag, deswegen ist es auch schon hell, als ich einen ersten Blick
 nach draußen werfe.
Die Kinder haben nämlich heute und morgen noch schulfrei.
Geschneit hat's, aber es taut schon wieder sachte vor sich hin....


Die Kinder schlafen noch, deswegen nutze ich die Ruhe, um in der Kleinen Werkstatt 
schnell meine Bluse zu säumen, die ich über's Wochenende genäht habe.


Danach gibt es Frühstück.
Sicher keine Überraschung, dass das auch heute wieder eine Riesenschüssel
Paleo-Haferflocken-Porridge mit Äpfeln ist.
Siehe Frühstück vom letzten Zwölften ;-)


Derweil ist auch das Kleinchen aufgewacht und wir kuscheln erst mal eine große Runde auf der Küchencouch, beide lesend. Rosenmontag vor einem Jahr haben wir beide in der Notaufnahme verbracht, zwischen lauter Faschingsopfern. 
Am Ende durften wir wieder knapp nach Hause, auf eigene Verantwortung. 
Das war die erste einer langen und zehrenden Reihe von 
Lungenentzündungen, mit denen wir bis in den Sommer hinein Spass hatten....
Heute ist dann doch deutlich besser und ich bin unglaublich dankbar!


Ein ganz klein wenig muss ich noch einkaufen.
Augen zu und durch.
Das Konfetti von Weiberfastnacht ist immer noch da....


Über dem Parkplatz suchen die Kraniche laut schimpend nach ihrer klassischen Formation.
Oh, ich liebe das so sehr, wenn die aus dem Winterquartier zurückkommen.
Ein wenig Frühlingshoffnung! 


Zuhause die Post gesichtet und aus guten Gründen diesen Zettel wieder rausgekramt, 
der im Mai(!) in Rotterdam unser Auto zierte ("Sollen wir nicht doch ins Parkhaus? - 
"Ach was, der steht doch hier gut." *g*) Jetzt kam dann tatsächlich noch das dazugehörige
Ticket. Aus Malmö, was meines Wissens in Schweden liegt und nicht den Niederlanden.
Nunja. War bestimmt billiger so...


Mittach.


Rosenmontag ist hier traditionell unser Schönheitsreparaturentag, deswegen nutze ich den 
Sonnenschein und bessere Wände aus - zum Beispiel die großflächigen Sprenkel in der Küche,
Überbleibsel einer Granatapfelschlacht der Großen ("ICH mache das, ich kenne da einen 
ganz tollen Hack!") - während Mann und Kleinchen Möbel rücken und auch mal unter der
 Couch putzen. Was so Sonnenschein nicht alles bewirkt!
Die Große hat Glück und eine Freundin da, die ist entschuldigt ;-)


Zeit für einen Spaziergang bleibt aber auch noch - wenn der Mann schon mal nachmittags 
zuhause ist. Das passiert tatsächlich nur an Fasching, denn da ist nach Mittag einfach
gar nichts los. Das muss man ausnutzen :-)


Da wir die Farbe nun schon draußen haben, nutzen wir später am Tag noch
die Gelegenheit und streichen den Wohnzimmertisch mal neu.
 Der hatte es echt nötig.


Und jetzt sitze ich hier in meinem Sessel, mit Blick auf den wieder weißen Tisch und die
Familie auf der Couch, und mache einfach gar nichts mehr.
Und das sicher noch ein wenig länger, denn morgen können wir ja nochmal ausschlafen....