30. November 2017

Auf die Schnelle....

Eine Freundin des Kleinchens feierte gestern Geburtstag und zusätzlich zu dem gewünschten 
Gutschein wollte sie noch etwas persönliches verschenken.
Nun plagt mich in den letzten Tagen mein Rücken ganz fürchterlich, sitzen weitestgehend verboten, 
aber ein Schlüsselanhänger geht immer noch, zur Not sogar im Stehen ;-)


Den Hasen und die Farben hat das Kleinchen ausgesucht und das ist eigentlich ja schon das
 Aufwändigste an der Sache, zusammengefädelt ist er dann ja schnell...
Und ich glaube, so langsam brauche ich dann auch dringend mal einen.
Muss mich nur noch für ein Tier entscheiden.

Ansonsten? 
Ja nun, der Rücken.... Nachdem meine Schmerzen in Nacken und Schulter immer schlimmer wurden
 und die Ausfallerscheinungen in der Hand immer extremer, habe ich auf einen Arzt besonnen, 
der auch die Rückenprobleme der Großen hervorragend in den Griff bekommen bzw. 
überhaupt erst mal auf den Punkt gebracht hat - alle anderen haben ihre Schmerzen einfach immer 
sofort auf ihren (tatsächlich vorhandenen aber momentan zum Glück sehr unauffälligen) 
Gleitwirbel geschoben.
Und auch bei mir jetzt: er hat zugehört, viel nachgefragt, umfassend in alle Richtungen untersucht 
und siehe da: meine Schmerzen kommen gar nicht von diversen, eh immer vorhandenen Blockaden,
 sondern von einem hochgradig entzündeten Nerv im Genick, an der kaputten Bandscheibe, 
den ich vermutlich schon viele Monate mit mir rumschleppe. Da hätte man noch Blockaden 
bis zum Sankt Nimmerleinstag lösen können *hmpf*
Jetzt bekomme ich seit Wochenbeginn Infusionen und habe mich schon von komplett unerträgliche
auf nur noch mittelschlimme Schmerzen runtergeschafft und drei Nächte 
ohne eingeschlafene Hand verbracht. Eine Offenbarung!
Ich bin aber trotzdem gerade ziemlich angefressen wegen der vielen, vielen Monate 
verlorener Lebensqualität. Zuhören - so schwer manchmal. Echt jetzt....

27. November 2017

Kissen-Reigen

In unserem Umfeld sind in diesem Jahr ja wirklich viele Kinder auf die Welt gekommen und 
alle waren Jungs. Woanders scheint es dagegen eher eine Mädchenschwemme zu geben, 
zumindest legen das die Bestellungen der letzten Tage nahe ;-)


Drei Kissen zur Geburt sollten es sein, nur ein klitzekleies bißchen verspielt und
natürlich mit Namen. So können sie schöne Begleiter werden, auch über die Babyzeit hinaus.
Ich nähe solche Kissen wahnsinnig gerne und freue mich immer darauf,
im Stoffregal wühlen und mögliche Kombinationen zusammenlegen zu dürfen.




Jetzt allerdings, wo die Kissenparade aus dem Haus ist, werde ich mich endlich mal ausgiebig der Weihnachtsgeschenke-Produktion widmen. Die Ideen stehen, zugeschnitten ist auch schon einiges und das Wetter lässt ja sowieso nur Indoortätigkeiten zu....

Habt einen schönen Start in die Woche!

21. November 2017

Schneller Fenchel-Apfel-Salat

Es gibt ja Obst oder Gemüse, zu dem man einfach keinen Zugang findet.
Fenchel gehörte für mich lange Zeit definitiv dazu - als Tee eine Heimsuchung und als Gemüse, meist halbiert im Ofen gegart und irgendwie überbacken, konnte ich auch keinen Gefallen dran finden.
Da aber, gerade im Winter, gerne mal eine Fenchelknolle in der Biokiste liegt und ich durchaus den Ehrgeiz habe, wirklich alles aus der Kiste auch zu verwerten, habe ich mich letztes Jahr auf die Suche nach anderen Fenchel-Verwertungsmöglichkeiten gemacht. Und ziemlich schnell festgestellt:
Fenchel warm: Pfui. Fenchel kalt: Hui :-))

Und seither gibt es hier ziemlich regelmäßig Fenchelsalat - so häufig, dass ich in diesem Jahr
zum ersten Mal sogar welchen im Garten angebaut habe *g*
Also. Falls Ihr auch Interesse an einem Vitaminbomber-Rezept habt, das dieses Gemüse  auch für
Fenchelhasser attraktiv macht - here we go!


Eine Fenchelknolle halbieren, den Strunk herausschneiden und in kleine Würfel schneiden.
Falls noch Fenchelgrün an der Knolle hängt, dieses auch kleinhacken.
Ein bis zwei Äpfel vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und den Rest ebenfalls würfeln.
Apfel- und Fenchelwürfel in eine Schüssel geben und vermischen.

Für die Tunke eine Orange auspressen, zum Saft je einen Esslöffel Apfelessig und Olivenöl
dazugeben sowie einen Schuss Agavendicksaft und etwas Salz und Pfeffer.
Kräftig verrühren (ich gebe immer alles in ein Schraubglas und schüttele dann ordentlich) und
die Sauce über den Salat geben. Unterrühren und etwas ziehen lassen, fertig.

Der Salat schmeckt auch noch am nächsten und übernächsten Tag lecker und
behält freundlicherweise auch seine Knackigkeit ;-)

Guten Appetit 

19. November 2017

Was Kleines zur Geburt

Windeltaschen gehen immer - und ich mag dabei am liebsten die simplen, kleinen Exemplare,
die man auch noch schön in die Tasche stecken kann, wenn man nicht mehr den
ganzen Windeltaschen-Overkill der ersten Monate mitschleppen muss ;-)


Diese hier habe ich aus einem meiner Alltime-Favoritenstoffe genäht, den schönen Retro-Autos
 von Kokka. Hach ♥ Dazu ein schicker Beißring, so ein paar Glücksbringerle kann man 
schließlich immer gebrauchen, und fertig ist das Willkommensgeschenk für den momentan 
jüngsten Erdenbürger im Fluchten-Kosmos.

Herzlich Willkommen in dieser verrückten Welt ;-)
Und Euch einen schönen, gemütlichen Sonntag!

11. November 2017

Weihnachtliche Retro-Anhänger

Eine super Beschäftigung für düster-kalte Novemberabende (-nachmittage, -vormittage... 
Alles düster *hmpf*) Egal. Jedenfalls lassen sich diese Zeiten ganz wunderbar nutzen, um hübsche, 
bunte Kleinigkeiten zu häkeln, die sogar den Winter leuchten lassen.
Und bis zur Weihnachtszeit ist es ja gar nicht mehr lange hin, nech?


Mich erinnern sie total an glitzrigen Siebziger-Jahre-Baumschmuck. diese nach innen gewölbten 
Halbkugeln, die an keinem Weihnachtsbaum fehlen durften.
Hier werden sie aber wohl eher die Zweige im Hausflur schmücken, ganz bunt, denn Häkelwolle 
habe ich zum Glück in allen erdenklichen Farben :-)


Die Anleitung ist, wie fast immer, wenn es besonders bunt und fröhlich wird, von Claire - 
Die Schätzchen sind übrigens unglaublich schnell gehäkelt und spätestens nach dem dritten hat 
man das Muster auch im Kopf, so dass man nebenbei noch schön einen schnulzigen Film gucken kann ;-)

In diesem Sinne Euch allen ein schönes Wochenende ♥

5. November 2017

Tagebuchbloggen { 5. November 2017 }

Frau Brüllen fragt das an jedem fünften Tag des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr hier.

Mitternacht: Wir sind unterwegs und gerade zurück im Hotel.
Abends haben wir das Spitzenspiel der Bundesliga in Dortmund geguckt (Wow. Einfach nur: Wow. Muss man mal erlebt haben, wenn man den Fußball liebt. Auch wenn es mit rotem Schal in Dortmund schon echt spooky ist ;-), hinterher lecker Pasta gegessen und sind dann zurück nach Wuppertal ins Hotel gefahren. In Dortmund gab's nichts mehr.
Nun legen wir völlig erschlagen die Füße im wirklich sehr bequemen Bett hoch und schauen erst mal die Spielberichterstattung im TV.

7.30 Uhr: Ich werde vom rumkruschtelnden Gatten wach, auch wenn er sich wirklich, wirklich Mühe gibt, leise zu sein *g* Ausschlafen is' nich' bei uns, das ist aber nix neues. Ich döse noch ein Weilchen vor mich hin, später lesen wir noch was, bevor wir uns irgendwann aufraffen und frühstücksfein machen. Alle Gräten tun weh und draußen regnet es, da könnte man eigentlich locker liegenbleiben.
Aber der Hunger und die drohende Heimfahrt treiben uns raus...


9 Uhr: Auf dem Weg zum Frühstück haben wir ausgiebig mit den Kindern telefoniert, die zuhause geblieben (Premiere!) und gerade aufgestanden sind. Zum Glück noch auf dem Weg, denn den Frühstücksraum selbst teilen wir mit der gar nicht kleinen Renter-Reisegruppe "Wuppertal sehen und sterben" oder so, jedenfalls ist es mir (zugebenermaßen sehr geräuschempfindlich, besonders auf nüchternen Magen) deutlich zu laut. Da hat man mal die Kinder nicht dabei, da labert einem ne Rentnergang die Ohren voll. Also passiv, aber trotzdem.
Das Frühstück allerdings entschädigt für alles und die Gruppe bricht dann auch irgendwann auf.
Hach, Ruhe...

10 Uhr: Das kleine bisschen Kram gepackt und ausgecheckt, während der Gatte im Regen das Auto vor die Tür organisiert. Die Stadt haben wir uns zum Glück schon gestern bei strahlendem Sonnenschein angeschaut und waren überhaupt erst letztes oder vorletztes Jahr zuletzt hier.
Deswegen geht es jetzt zügig Richtung Autobahn, immerhin sehr lange standesgemäß unter der Schwebebahn hindurch.


12 Uhr: Auf dem Weg fahren wir unsere obligatorischen "Auf dem Rückweg von Köln"-Autohäuser ab und besichtigen OldYoungtimer und Wohnmobile, schön alle Interessenbereiche abgedeckt... Zwischendrin telefonieren wir noch ein paar Mal mit den Kindern, um Statusberichte abzufragen und den weiteren Tag zu planen und hören nebenbei das "Rosie-Projekt".
Joah, nett. Aber Hörbücher und ich, das wird in diesem Leben nichts mehr.
Unnötigen Krach auf den Ohren vermeide ich einfach, wo es geht.
Lieber richtig lesen, das ist so schön still ;-)

13.30 Uhr: Fast zurück zuhause, organisiert der Gatte uns noch rasch eine türkische Pizza und ich ein Brot für morgen früh. Zuhause begrüßt uns ein fröhliches Kleinchen, dass erst nur so mittel begeistert ist, uns schon wieder zu sehen, dann aber doch bereitwillig auf der Couch mit Mama, Papa und der Pizza kuschelt. Die Große ist eben abgeholt worden und besucht eine Freundin im Krankenhaus, die ist uns unterwegs noch begegnet.

15 Uhr: Wir haben Kaffee getrunken und die Reste des Kuchens vernichtet, den die Kinder gestern gebacken haben. Danach ist der Gatte mal rasch in die Firma gefahren, während ich mir vom Kleinchen die letzten 24 Stunden berichten lasse und ihr ein wenig vorlese.

16 Uhr: Ich stürze mich auf den Wäscheberg, der normalerweise zum Samstagsprogramm gehört.
Mehr ist erstaunlicherweise aber nicht zu tun, das Haus ist in erfreulich gutem Zustand ("Das mit der Ordnung und dem Putzen und so macht viel mehr Spass, wenn ihr nicht da seid!" Ach, das ist das Geheimnis!? Hm, schwierig. Vielleicht sollten wir uns einen Zweitwohnsitz anschaffen *g*)

17 Uhr: Der Gatte ist zurück und kontrolliert mit dem Kleinchen noch schnell, ob für die Schule morgen alles erledigt ist. Dann hauen wir uns alle drei auf die Couch und schauen den aufgezeichneten "Doppelpass" vom Morgen, während ich ein bisschen an einem Weihnachtsgeschenk weiterstricke. Irgendwann kommt auch die Große nach Hause, die sich fast mehr freut als das Kleinchen, dass wir wieder da sind ("Kochst DU dann heute abend endlich mal wieder was?" :-)

18 Uhr: Genau das tue ich dann auch, während Mann und Kleinchen Monopoly spielen und die Große im Bad verschwunden ist. Das kann dauern ;-) Einmal springe ich noch zu Waschmaschine und Trockner, das muss für heute reichen. Ich bin echt schlagkaputt!

19.30 Uhr: Nach dem Essen schauen wir noch alle zusammen eine aufgezeichnete Folge unserer allwöchentlichen Serie, dann verschwindet das Kleinchen im Bett und ich lese ihr noch ein bisschen, bevor sie selbst weiterliest. Irgendwann kommt die Große hoch und ich setze mich noch ein wenig zu ihr ins Bett, frage sie ein paar Vokabeln ab (zwei dichtbeschriebene Seiten, "aber das sind nur die, die ich noch nicht kann!" Uffz...) und lasse mir von ihrem Tag erzählen.

21 Uhr. Rien ne va plus.
Der Gatte liegt schon wie abgeschossen auf der Couch und auch ich beschließe, lieber gleich ins Bett zu gehen, statt irgendwann Stunden später auf der Couch zu erwachen.
Unglaublich, wie fertig so ein bisschen Fußballgucken mit 81.000 anderen Irren machen kann!
Aber wir waren ja auch die rote Minderheit, das ist anstrengend ;-)

3. November 2017

Unfreiwillige Blogpause

Kann ich ja leiden, sowas.
Nicht...



Vor allem, wenn es gar nicht mal so arg an mangelnder Zeit liegt.
Es gibt zwar momentan wirklich viel zu tun in der Kleinen Werkstatt - Weihnachten winkt und der
 Countdown zur Winterpause läuft unerbittlich ab - aber das ist ja nichts Neues.
Alle Jahre wieder eben ;-)


Und natürlich bin ich gerade auch ganz dick im privaten Weihnachtsgeschenke-Organisier-Business, 
denn mein erklärtes Ziel ist es ja, auch alle Jahre wieder, alle Geschenke bis zum ersten Advent
im Sack zu haben, auf dass dann die besinnliche Weihnachtszeit beginnen möge.
Es sieht gut aus, würde ich sagen....


Das alles würde mich aber kein bisschen vom heißgeliebten Bloggen abhalten, 
das tut allein die schnöde Technik.
Ich habe wirklich massive Probleme gerade, angefangen beim Dauerthema ruckelige Internetverbindung, über Systeme, die sich gegenseitig blockieren, Bildbearbeitungsprogramme, die plötzlich kostenpflichtig werden und mich in stundenlange Recherche nach Alternativen zwingen, bis zu meinem eigenwilligen Laptop, der plötzlich beschlossen hat, dass es ja lustig wäre, einfach mal immer das komplette Internet im Haus lahmzulegen, sobald man ihn einschaltet.
Auch das eigene, wohlgemerkt. Also kein Internet mehr für mich auf dem Laptop -
so süß, wirklich.... *haarerauf*


Immerhin komme ich so wirklich viel zum Nähen, so dass ich heute schnell mal ein paar Bilder dieser farbenfrohen Windeltasche hierlassen kann, gegen das Novembergrau...
Ein paar lichte Momente gönnt mir die Technik nämlich pro Tag - da ich aber leider
nicht hellsehen kann, ist es Zufall, wenn ich die erwische.
So wie jetzt gerade und ich hoffe, es reicht auch noch, um auf
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Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!