21. Juni 2017

Toffifee-Muffins

Schokoladige Leckereien sind bei diesen Temperaturen ja jetzt nicht zwingend das Nonplusultra,
aber so als kleiner Bissen zwischendurch gehen sie dann doch -
zur Not halt aus dem Kühlschrank ;-)
Und nach dem ganzen Chaos der letzten Wochen war mir wirklich mal wieder nach einer entspannten Back-Session - herausgekommen sind diese winzig kleinen Toffifee-Bites, die nicht nur bei 35 Grad im Schatten
auf der Zunge zergehen *g*


Mögt Ihr auch?

100 Gramm Zartbitter-Schokolade zusammen mit 80 Gramm Margarine schmelzen (ich mache das 
immer ganz liederlich im Töpfchen auf dem Herd, ganz ohne Wasserbad und so, man muss dann halt 
nur ordentlich rühren und sich keinesfalls wegbewegen).
Zwei Eier mit 100 Gramm braunem Zucker und einer Prise Salz ordentlich aufschlagen,
 bis die Masse schön fluffig ist. 
150 Gramm Mehl mit 1/2 TL Backpulver und 1 EL Kakaopulver vermischen und zusammen mit 
50 ml Milch unter die Eiermasse rühren, danach die flüssige Schokolade dazugeben und vermischen, 
bis eine homogene Masse entstanden ist.

Den Teig mit zwei kleinen Löffeln oder einer Spritztülle in Mini-Muffinförmchen füllen und 
im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad (Heißluft) etwa zehn Minuten lang backen (Stäbchenprobe ganz
 knapp gar). Herausnehmen und in die Mitte jedes Muffins rasch ein Toffi-Bonbon drücken. 
Aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Reinbeißen, genießen!

Guten Appetit 

16. Juni 2017

Freitags-Favoriten XI

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über blöden Schulsport, Plastikvermeidung
und selbstgemachte Citronella-Kerzen.


Absolut, dreizehn lange Schuljahre habe ich nur abgrundtiefen Hass empfunden.
Der Artikel könnte von mir sein. Absoluter Tiefpunkt meiner Schul"sport"-Karriere: als ich mir im 6. Schuljahr am Reck beide Arme brach. Mitten im Winter. Grauenhaft. Immerhin musste ich danach nie wieder an irgendein Gerät, 
das auch nur im entferntesten Balken hatte.
Erst meine Kinder haben mich gelehrt, dass es auch anders geht (aber die sind ja auch sehr gut in Sport - 
da fällt das Ding mit dem Spasshaben doch deutlich leichter.)
Bei mir hat es ziemlich genau 20 lange Jahre gedauert, bis ich mich überhaupt mal wieder an sportliche Betätigungen herangewagt habe.... Erfolgreich im Übrigen, aber die Begeisterung geht mir bis heute komplett ab. 
Danke, Schulsport.

Wisst Ihr noch, wo Deutschland geteilt war?
Die MoPo macht den Test und nimmt uns mit auf eine kleine Einheitsreise.

Nur falls sich noch einer fragt, warum es Sinn macht, Plastik zu vermeiden.
Auch in einem Hochrecycling-Land wie Deutschland.
Und auch und besonders in Kosmetika. Brrrr.

Wie gut, dass man da zum Beispiel Citronella-Kerzen einfach selbst machen kann.
Denn Mücken können echt eine fürchterliche Plage sein....

Mein Bundesland ist reich an archäologischen Schätzen - buchstäblich, denn nirgendwo sind noch so
 viele unter der Erde vergraben wie hier in Rheinland-Pfalz.
Wie gut, dass wir uns alle vier gerne auf die Reise in die Vergangenheit machen.

Euch allen ein wunderbares Wochenende!

15. Juni 2017

Klavierhocker im Wandel der Jahreszeiten { RUMS }

Als es neulich plötzlich so warm wurde, hatte ich das plötzliche Bedürfnis, die Farbharmonie
 in unserem Wohnzimmer radikal zu ändern. Heller. Und kühler.
Sommerlich halt.

Da die beherrschenden Grundfarben genau aus diesem Grund ja weiß und grau sind, ist das gar kein Problem: andere Kissenbezüge und andere Decke (unser Fundus diesbezüglich ist recht groß - mit Schuhen kann man mich ja nicht locken, aber Kissen und Decken gehen immer ;-) Dazu ein bißchen farblich passende Deko und fertig ist das umgefärbte Wohnzimmer.


Neben ein paar neuen Kissenbezügen (zeige ich Euch auch noch) habe ich vor allem den Klavierhocker neu behäkelt. Das ist ein alter Industriehocker, schön zum Drehen, aber die Holzoberfläche ist ein wenig spröde, deswegen macht sich ein Bezug als Puffer zwischen Sitzfläche und Po der Großen immer ganz gut *g* Statt dem bisherigen Puderrosa gab es jetzt maritime Töne, kombiniert mit dem obligatorischen Grau.


Gehäkelt habe ich wie schon beim Wackelkissen (das übrigens immer noch kein bisschen ribbelig ist,
 die Wolle eignet sich wirklich gut auch für rustikale Projekte!) mit MyBoshi No.1.
Der Stern in der Mitte ist einem beiebigen Häkeldeckchenmuster entnommen, die Bögen rundherum habe ich mit Luftmaschen improvisiert und dann einfach wieder einen Kreis aus Stäbchen gehäkelt. Ab erreichen der Sitzflächengröße ohne Zunahme und danach nochmal zwei Reihen mit regelmäßigen Abnahmen - so bildet sich eine schöne, abgerundete Kante, wodurch der Bezug auch ohne eingezogenes Gummi schön fest sitzt.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden - weniger allerdings damit, dass sich mir seither so gar kein neues Häkelprojekt aufdrängt. Dabei hätte ich solche Lust! Vielleicht sticke ich als Übersprungshandlung erst mal was. Ich war früher ein echter Handstick-Addict, ich konnte wirklich jeden noch so komplizierten Stich! Eventuell ist es an der Zeit, mal zu schauen, was davon noch übrig ist ;-)

Vorher darf der schnieke Sitzbezug aber noch schnell rüber in den großen RUMS-Pool!
Euch allen einen sonnigen Tag, auch wenn Ihr vielleicht nicht die Segnungen des Feiertags
genießen dürft, so wie wir.....

12. Juni 2017

12 von 12 { Jun 2017 }

Am 12. des Monats macht man zwölf aussagekräftige Bilder von seinem Tag - so funktioniert 12 von 12
Und wer dieses Spielchen allmonatlich gerne mitmacht, seht Ihr wie immer
  hier bei Caro in der Liste :-)


Erste Tat an Sommertagen: früh aufstehen und alle Fenster und Türen aufreißen.
Und dann mit einer Tasse Kaffee auf den Balkon oder die Küchencouch - ich liebe das! 


Mann und Große sind aus dem Haus, das Kleinchen schläft noch (da hat sie immer noch ein ausgeprägtes Nachholbedürfnis, Schlafen wird im Krankenhaus irgendwie nicht so großgeschrieben) und ich arbeite mal eine Runde. 
Zeit wird's....


Wir haben schon den Zwölften - eventuell wäre es also mal an der Zeit, das Mai-Kalenderblatt am Kühlschrank auszutauschen *hüstel* Langsam kommt wieder System in den Haushalt....


Während das endlich erwachte Kleinchen frühstückt, fahre ich mal rasch in die Schule und 
organisiere ihr ein bisschen neues Arbeitsmaterial. Soll ja nicht langweilig werden hier und fit genug für Mathe 
ist sie inzwischen allemal ;-)


Derart mit Arbeit ausgestattet, kann ich die Missi guten Gewissens am Küchentisch zurücklassen, um mal eben in Luxemburg mein Auto zu tanken - und zu waschen! Vor lauter Mücken hat man kaum noch rausschauen können.


Wieder zuhause gibt es erst mal eine Inhalationsrunde für das müdegerechnete Kleinchen.
Die Antibiotika werden wir wohl heute endgültig los, 
aber das Inhalieren wird uns in Zukunft eher dauerhaft begleiten, glaube ich.


Gegen Mittag fahren wir über mal wieder über die sieben Berge zum Kinderarzt, die (hoffentlich!)
 letzte Verlaufskontrolle steht an. Das Wetter ist sensationell, aber ganz schön windig.
Eigentlich wollten wir mittags mal eine große Runde spazieren, aber so suchen wir uns vielleicht 
doch besser noch eine Alternativbeschäftigung. Das Kleinchen hat schon eine Idee....


Vor der Praxis, entspanntes Warten im Auto. Weil ich schon seit Jahren freiwillig kein 
Kinderwartezimmer mehr betre...... äh. An diesem Punkt fällt mir auf, wie sehr diese Bilder denen 
des letzten Monats ähneln. Hmpf. Brauch ich dann bitte kein drittes Mal.
Immerhin: der Kinderarzt entbindet das Kleinchen von den lästigen Antibiotika, aber inhalieren und 
langsam machen soll sie weiter. Nun denn. Noch zwei Tage Schule ohne sie, dann ist langes 
Wochenende und danach dann wieder business as usual. Bitte, bitte.


Wieder zuhause gibt es schnellen Toast Hawaii für alle und danach eine Mittagspause in der Sonne für mich. 
Die Kinder bevorzugen heute ihre abgedunkelten Höhlen Zimmer.
Das Balkon-Hochbeet wuchert vor sich hin, Erdbeeren, Salat und Gurken gibt es gerade reichlich :-)


Das Kleinchen möchte wenigstens schon mal die gefühlt vor Wochen gekauften Möbel aufbauen, wo
 ich schon das Renovieren bis zu den Sommerferien verschoben habe.
Nachdem wir den bleischweren, hundert Jahre alten Bullerbü-Schrank zu dritt an seinen neuen Platz 
geschoben haben, ist zumindest klar, dass wir das Streichen der Wände in jedem Fall ganz oben auf 
die Agenda setzen müssen *ggg* Die blaue Farbe ist noch aus den Kindergartentagen der Großen.


Nachdem das alte Bücherregal davorsteht, fällt es aber gar nicht mehr soooo auf ;-)
Aber so ein bißchen Baustellenfeeling für zwei/drei Wochen schadet ja auch mal nicht.
Immerhin geht es überhaupt voran.


Bis zum Abend habe ich auch die drei Schubladenelemente für den Schreibtisch zusammengeschraubt und ein riesiges Palettenbett gebaut, während das Kleinchen mal ordentlich ausgemistet (und wein bisschen gerechnet) hat. Jetzt fehlen wirklich nur noch Farbe an den Wänden ("Licht der Gletscher"!) und, ganz dicker Punkt auf dem Zettel:
die Renovierung des riesigen Schrankes *örks*
Deswegen werde ich meinen Abend jetzt auch damit verbringen, nach einem ordentlichen Schwingschleifer zu suchen....

9. Juni 2017

Freitags-Favoriten X

Jede Woche finde ich beim Stöbern im Internet interessante Dinge - was mich im Laufe der Woche
 beschäftigt, geärgert oder begeistert hat, will ich freitags mit Euch teilen und es gleichzeitig für mich bewahren.
Thematisch gibt es keinen roten Faden und die Links dürfen auch durchaus mal ein wenig abgelagert sein. 

Meine Freitags-Favoriten - heute unter anderem über real existierenden Klimawandel, Burkinis,
Hunde in der New Yorker U-Bahn und das perfekte Chili-Rezept.


Gerade tobt ein veritabler Gewittersturm, aber eine neue Studie belegt, was wir hier subjektiv schon seit zwei/drei Jahren wahrnehmen: unsere Region ist ein Dürre-Gebiet.
Es regnet viel weniger als früher, auch und besonders in unserem kleinen Tal - wir sehen den Regen ganz oft rechts oder links vorbeiziehen und bei uns fällt kein Tropfen. Und wenn es dann mal regnet, dann oft gleich so sturzbachartig, dass es einfach über die Oberfläche abfließt (oder Keller unter Wasser setzt). Unsere Regenfässer waren schon im April leer und haben sich seither nicht mehr wirklich gefüllt. Das ist beunruhigend, aber hey - der Klimawandel ist ja bloß Fake News *augenroll*

Sprachnachrichten nerven, findet das Nuf.
Ja. Ja, ja, ja, HIMMELHERRGOTT! *g*
Ich höre mir die auch nur in begründeten Ausnahmefällen an und siehe da - meine Große kann inzwischen wieder schriftlich kommunizieren. Sogar mit Satzzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung.
Also bitte ;-)

Ein schöner Vergleich.
Überhaupt lese ich ihr Multikulti-Blog sehr gerne.

ja eher immer umgekehrt ;-)

Die New Yorker Verkehrsbetriebe haben Hunde aus der U-Bahn verbannt - es sei denn, sie stecken in einer Tasche. Challenge accepted, sagt sich da der New Yorker ;-)

Maggies Kleid - der Suchaufruf des Vaters einer autistischen Tochter via Twitter ging diese Woche viral.
Gute Werbung für Ernstings, aber die haben sie sich mit der Aktion auch verdient.

Der Stand meiner Erkältung und die Aufregung der letzten Tage schreit geradezu nach Soulfood, deswegen
 gibt es heute abend für uns einen großen Topf Chili con Carne.
Es gibt ja ungefähr so viele Chili-Rezepte wie ausreichend große Töpfe auf der Welt, aber für uns ist dieses hier das Beste!

Euch allen ein wunderbares, sonniges Wochenende ♥

8. Juni 2017

Schafskälte

Draußen ist es kalt, windig und grau.
Regnerisch, warm, sonnig, bewölkt, düster, stürmisch, aprilig. Couchwetter.
Außerdem bin ich krank - verrotzt bis unter die Kragenkante, schlapp, Kopf dick, Ohren zu, bäh.
Egal.
Wir sind zuhause, endlich. Alle wieder zusammen.
Dass hier Berge an unerledigter Arbeit warten, näharbeits- wie putztechnisch, die gerade nicht kleiner werden, 
der Brummschädel nervt und ich dringend mal drei bis vier Tage am Stück schlafen wollen würde - was soll's.... 
Zuhause. So schön ♥


Die vergangene Woche hat das Kleinchen im Krankenhaus verbracht - eine Lungenentzündung mal wieder, was sonst. Und diesmal haben sie uns natürlich nicht mehr gehen lassen, sondern das Kind einmal komplett auf links gedreht: Herz, Lunge, Tuberkulose, Mukoviszidose, "raumgreifende Veränderungen" - nichts wurde ausgeschlossen, alles wurde untersucht und überflüssigerweise haben die Ärzte auch sorgfältig alle Vermutungen kommuniziert, so dass ich wirklich eine ausgesprochen angstvolle Woche durchzustehen hatte.
Zusätzlich zu der Tatsache, dass ich das Schneckchen jeden Abend alleine lassen musste, was sie deutlich entspannter wegsteckte als ich. Der Mann und die Große lösten mich zwischendrin immer mal wieder ab und hielten den Haushalt am Laufen, aber irgendwie waren wir alle nur so halb anwesend.
Im Krankenhaus war es heiß (Sommer) und zugig (der klitzekleine Balkonspalt, der den Kinderzimmern zugestanden wurde, stand natürlich immer auf), in Verbindung mit einer Woche schlechtem Schlaf, immer nur rudimentärem Schrottessen und etwa tausend vorgelesenen Buchseiten ist das wohl auch der Grund für meine phänomenale Erkältung jetzt.
Die Schwestern und die Ärzte waren (bis auf die völlig überflüssige Mitteilsamkeit ;-) unglaublich nett, zugewandt und hilfsbereit und vielleicht habe ich in diesen Tagen ein klitzekleines bißchen meine ausgeprägte Krankenhausphobie überwunden.Trotzdem haben wir die Stunden gezählt und eventuell hat das Kleinchen zum Schluss sehr kalkuliert auf die Tränendrüse gedrückt, um nicht noch eine weitere Nacht bleiben zu müssen.

Nun schonen wir sie halt zuhause weiter, verabreichen verschiedene Antibiotika und anderes Zeug, inhalieren fleißig und arbeiten ein wenig für die Schule. Allzu viel ist allerdings nicht liegengeblieben - die Ferien nahen, und im Krankenhaus kam jeden Tag eine Lehrerin zu ihr, völlig gnadenlos gleich am ersten Tag, als das Kleinchen noch an Tropf und Überwachung und überhaupt ziemlich in den Seilen hing. Hat ihr aber Spass gemacht ;-)
Zum Glück ist auch die nächste Woche wieder eine ganz, ganz kurze, so dass wir ihr noch weiter ein wenig Ruhe gönnen können. Und uns auch.

Rausgekommen ist bei dem ganzen Untersuchungsmarathon übrigens genau nichts - nur ganz eventuell hat sie vielleicht eine kleine Narbe von der ersten Pneumonie in der Lunge *dreikreuzemach*
Dafür bin ich unfassbar dankbar - auch wenn ich jetzt wirklich mit bangem Blick auf die nächsten Wochen schaue, 
Sommer hin oder her....

Tja, das ist also der Grund, warum meine kleine Himmelfahrts-Blogpause doch deutlich länger ausfiel als normal. 
Ein bisschen Langeweile und Normalität, das wäre jetzt schön....