5. Januar 2016

Tagebuchbloggen { 5. Januar 2016 }

"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

 Frau Brüllen fragt das an jedem Fünften des Monats und wer mag, schreibt fleißig mit.
So auch wieder im neuen Jahr!
Die übrigen WMDEDGT?-Einträge findet Ihr wie immer hier.

5.50 Uhr: Mein Wecker klingelt, auch wenn Ferien sind.
Meine heiligen zwei Stunden in absoluter Stille scheine ich heute auch bitter nötig zu haben, denn ich komme
kaum aus dem Bett. So müde kann ein einzelner Mensch eigentlich gar nicht sein.
Ich schiebe es optimistisch auf die Luftveränderung in Verbindung mit Koffeinentzug (kein Kaffee zwar, aber koffeinhaltige Softdrinks - die gibt es für mich nur noch, wenn wir mal auswärts essen und über die Feiertage und im Urlaub passiert das doch deutlich häufiger als im Alltag ;-) statt auf einen beginnenden Infekt, aber ätzend ist es trotzdem.


7 Uhr: Ich habe auf der Küchencouch ein wenig mit der Lieblingsfreundin geappt und gelesen und fühle mich jetzt leidlich fit genug fürs Frühstück. Gestern haben wir nochmal eine ganz große Portion Spekulatius-Granola gebacken und davon genehmige ich mir jetzt eine Portion in Naturjoghurt.
Obst schneiden ist um diese Zeit noch nicht drin *g*
Dazu einen Getreidekaffee und die Zeitung und die Welt wird langsam mein Freund....

8 Uhr: Der Gatte hatte sich zwischenzeitlich runter zu mir in die Küche geschlichen und ist jetzt in die Firma gefahren. Ich sitze immer noch über der Zeitung, als sich das Kleinchen auf meinen Schoß schleicht. Wir lesen ein wenig zusammen, dann macht sie sich ein Wurstbrot und frühstückt. Ich suche mir derweil meine Geburtstagskuchen-Wunschliste zusammen und schreibe einen Einkaufszettel. Irgendwann kommt auch die Große dazu, mit eher weniger Frühstückslust.
Das Thema ist schnell abgehandelt.

9 Uhr: Die Kinder sind in ihren Zimmer schwer beschäftigt, was ich für einen schnellen Aufräumzug durch das Haus nutze. Eigentlich möchte ich danach Laufen gehen, aber draußen regnet es. Also verschiebe ich den Punkt erstmal - im Regen laufen kann ich auch heute nachmittag noch, aber vielleicht hört es bis dahin ja auch auf - und schleppe stattdessen drei Säcke Urlaubs- und andere Dreckwäsche in den Keller. Damit bin ich erst mal ausreichend beschäftigt. Hübsch :-p

11 Uhr: Nach der ersten Wäscherunde habe ich die Kinder in ihre Klamotten gescheucht.
Dann schnell ins Städtchen gefahren, zur Post und Kleinigkeiten einkaufen und dann stand das Ferien-Highlight schlechthin fürs Kleinchen auf der Agenda:
Wir haben einen FÜLLER gekauft!! *g*
Mensch, was hat sie sich seit Monaten darauf gefreut. Tinte gab es auch gleich dazu und ein paar neue Holzstifte fürs Mäppchen. Dieses Kind malt Stifte schneller runter, als man gucken kann...
Einen Teil des Weihnachtsgeldes investieren beide Mädchen auch noch in neue Malhefte, von ihnen aus kann es also wohl den Rest des Tages weiterregnen....

12. 30 Uhr: Wieder zuhause entscheide ich, dass "Später!!" nun endgültig gekommen ist und nötige die beiden, die Rückbank des Kombis leerzuräumen. Eine zeitraubende Angelegenheit ;-) Unsere Kinder sind ja wirklich unglaublich geduldige und gutgelaunte Beifahrerinnen, aber das Equipment muss stimmen.
Und wenn die Fahrt staubedingt dann durchaus länger dauert, so wie am Wochenende, dann verteilen sie selbiges auch wirklich großzügig....
Ich verräume in der Zeit die Einkäufe, starte eine weitere Maschine Wäsche und widme mich dann dem Mittagessen, während die Kinder beide in ihren Zimmern verschwinden.
Morgen gibt es eine neue Biokiste, also schnipple ich die Reste aus dem Kühlschrank zu einer Ofen-Frittata zusammen, das geht schön schnell.
Während die im Ofen backt, kleine Pause mit Buch für mich.


13.30 Uhr: Noch kurz mit dem Gatten telefoniert, bis der Backofen klingelte. Die Kinder kommen bereitwillig nach dem ersten Rufen, scheinbar sind sie hungrig. Zur Frittata gibt es den ganz wunderbaren Wintersalat à la Ringelmiez, den ich seit gestern abend quasi ununterbrochen esse, weil er so lecker ist. Die Große mag ihn auch, das Kleinchen hält sich sicherheitshalber lieber an die Frittata und probiert nur klar definierbare Einzelteile des Salates *g*
Nach dem Essen seziert die Große eine Pomelo und danach riecht es im ganzen Haus, als hätten wir gerade frisch geputzt. Sehr praktisch!

14.30 Uhr: Alle Kinder wieder untergetaucht, ich erwäge erneut eine Laufrunde, aber es regnet inzwischen noch viel mehr als morgens. Also lieber erst mal noch eine weitere Maschine Wäsche.
Eigentlich wäre mir auch mehr nach Backen. Irgendwas mit Schokolaaaaade.....


14.45 Uhr: Das Kleinchen probiert den neuen Füller aus und klärt erst mal grundlegende Essensvorlieben.. Sicherheitshalber schriftlich. Schließlich ist noch Salat übrig *g*

16 Uhr: Die Große möchte was backen und entscheidet sich für Vollkorn-Grissini fürs Abendessen. Ok, Küche blockiert - also doch noch eine Laufrunde für mich...
Höhere Gewalt sozusagen!
Es regnet immer noch. Auf dem ersten Kilometer ist es arglistig kalt, matschig, rutschig und die Füße sind innerhalb kürzester Zeit klatschnass. Aber dann kommt der Flow, es wird warm und der Regen lässt nach.
Nach dem ersten Matschkilometer entscheide ich mich für eine ungewöhnliche Runde und laufe die restlichen fünf Kilometer auf Asphalt, was erstaunlich gut geht.
So gut, dass ich eine Schleife sogar doppelt laufe, obwohl ich das sonst mindestens so sehr hasse wie Asphaltuntergründe ;-)


17. 30 Uhr: Wieder zuhause gibt es erst mal eine Dusche für mich und dann den allerletzten Rest Wochenend-Kuchen für alle. Danach befreit die Große ihren Hefeteig aus der Gärstufe des Ofens und dreht Grissini, während das Kleinchen und ich auf der Küchencouch ihre beiden Urlaubsbücher in Antolin eingeben. Draußen regnet es, sehr gemütlich. So von drinnen betrachtet....
Im Anschluss putzen und räumen wir alle gemeinsam noch ein wenig, denn morgen werden wir eher unterwegs sein und übermorgen ist großer Kuchen-Backtag!
Ich steige ein allerletztes Mal für heute runter in die Waschküche, der Dreckberg hat sich merklich gelichtet.

19 Uhr: Die Große bügelt. Es fehlen ihr nämlich ein paar dringend benötigte Klamotten im Schrank.
(Eltern-Protip: Die Teenie-Klamotten immer ganz unten in den Korb legen!)
Und nein - das läuft hier keinesfalls immer so, dass die Große klaglos putzt, backt und bügelt *g*
Aber es sind halt Ferien und sie ist tiefenentspannt und hat Zeeeiiiiiiit....
Ich kümmere mich derweil ums Abendbrot, der Gatte kommt nach Hause, wir essen und haben uns dann die Couch redlich verdient. Für uns alle gibt es noch eine Folge "Top Gear", denn inzwischen haben wir auch die Große gründlich angefixt.

21 Uhr: Das Kleinchen ist im Bett und wir werden jetzt mal anfangen, die erste Staffel "Blackadder" zu schauen - das haben wir seit sicher 20 Jahren nicht mehr gesehen und gerade richtig Lust auf "pointierte Satire auf die britische Geschichte"...
Ich bin gespannt!

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